Mann für Mann
 
 
Mischa kommt nach Hause.
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Die Baratheon kam am Hafen in Hamburg an. Mischa und der Schwede stiegen gemeinsam aus. Lars war überwältigt von der Stimmung, die ihn sofort umgab. Man merkte einfach, dass diese Stadt ihre Arme weit zum Meer hin ausbreitete und die Welt willkommen hieß. So viele Schiffe und alle erzählten Geschichten wohin sie gereist waren und was sie an Fracht dabei hatten. Es war früher Morgen. Der Hamburger Fischmarkt fand gerade statt. Das durfte er sich nicht entgehen lassen. Wie oft kam man schon dazu Hamburg zu bereisen. Lars hatte Verwandte in Berlin, die er noch besuchen wollte. Zuvor wollte er aber Hamburg sehen und die Reeperbahn aufsuchen. Mischa grinste. Da hatte sich der sympathische Schwede schon auf der Karibik Kreuzfahrt die Nudel wund gevögelt und bekam noch immer den Hals nicht voll.

 

Die Marktschreier mit ihrem Hamburger Dialekt klangen lustig in den Ohren Mischas. Er ließ sich von dem Trubel mitreißen obwohl er müde war und nur an Greg denken konnte. Eigentlich wollte er bloß zum Bahnhof. Aber auf dem Weg dorthin musste er durch den Markt. Zur Stärkung teilte er sich mit Lars ein Matjesbrötchen. Das interessante Flair dieser weltberühmten Touristenattraktion ging fast an ihm vorbei. Er war nicht offen dafür, wollte einfach nur endlich nach Hause, war nur noch durch wenige Stunden von seiner Familie getrennt und von Greg. "Er ist noch ungeoutet." warnte Lars ihn. "Ich sag dir nur, sei vorsichtig. Wenn einer sich nicht outen will, dann besser Finger weg. Du willst doch nicht sein Schattenfreund sein?" "Ich kann ihm doch aber Zeit lassen, oder?" gab Mischa zurück. "Wie viel Zeit braucht er denn, um sich zu entscheiden? Du bist ein süßes Sahnestück. Wenn er dich will soll er einfach anbeißen und nicht so tun, als wäre das die mega Herausforderung sich zu outen. Glaub mir, ich kenn solche Kerle. Stecken bis zum Hals in Alibi Beziehungen, wollen die Eltern oder die Frau nicht enttäuschen. Vögeln dich heimlich. Lügen dir das Blaue vom Himmel runter. Gehen doch immer wieder zu Muschis zurück." Mischa verstand worauf Lars hinaus wollte aber die Dinge waren komplizierter. Es gab kein Schwarz oder Weiß. Kein entweder oder. "Greg hat meinetwegen eine vermeintlich giftige Schlange getötet. Er hat Angst vor wilden Tieren aber er hat sich zwischen uns geworfen und sie mit der Axt erschlagen. Auf Jamaika gibt es keine giftigen Schlangen. Das Tier war selten und harmlos. Eine gefährdete Art. Ich hab das inzwischen recherchiert. Aber das wusste er nicht. Für ihn war sie gefährlich und er wollte mich retten."

"Na schön. Er mag dich. Ihr seid gute Freunde." lenkte Lars ein. "Aber das heißt nicht, dass er dich nicht trotzdem verletzen könnte. Ihr seid nicht mehr auf der Insel. Vergiss das nicht. Jetzt seid ihr in der wirklichen Welt." "Jeder könnte mich verletzen. Seit wann gibt es in Liebesbeziehungen eine Garantie?" "Stimmt auch wieder." Mischa schluckte seinen Bissen runter. "Greg hat sich meinetwegen gewandelt, er hat seine erzkonservative und schwulenfeindliche Erziehung über Bord geworfen. Für mich. Er hat sich auf neue Erfahrungen eingelassen. Für mich. Ich bin noch nie so einem Menschen begegnet. Er liebt mich und ich ihn." "Ich hoffe für dich, dass das reicht." erwiderte Lars. Er merkte rasch, dass Mischa nicht mehr aufnahmebereit war, wollte sich aber abenteuerlustig ins Getümmel stürzen. Sie verabschiedeten sich mit einer Umarmung.

Mischa nahm die nächstbeste Ubahn. Er erreichte die Zugstation, stieg ein. Das Rattern der Schienen sang ihm für die nächsten sechzehn Stunden ein Lied: Greg, Greg, Greg, tüt, tüt, ratterratter, Greg, Greg. Die Landschaft flog an ihm vorbei. Sobald er die österreichische Grenze passierte schrieb er zuerst seinen Eltern und dann Greg: Schatz, ich komme heim zu dir. In ein paar Stunden bin ich da.

Ich kann gerade nicht reden. Sorry.

Mischa fühlte eine leichte Enttäuschung. Greg war mit seinem Vater beschäftigt und der durfte nichts von ihnen wissen. Deshalb hatte er ihn abgewürgt. So würde das in Zukunft aussehen. Schreiben und telefonieren nur heimlich. Jedes Treffen ausschließlich heimlich. Wie Diebe, die etwas Verbotenes taten. Mischa dachte über das nach was Lars gesagt hatte. Sie waren jetzt in der wirklichen Welt und Greg hatte es selbst gesagt, er müsse sich entscheiden weil er nicht beides haben könnte. Seine Familie und Mischa. Warum war Liebe nur oft so kompliziert und gerade für schwule Männer? Gerade als Mischa so mit sich haderte kam noch eine Nachricht. Greg hatte ein Dutzend Herzen geschickt und die Botschaft: ich freu mich auf dich. Mischa zeigte ihm seine Gefühle, in dem er nicht zurück schrieb und geduldig auf die nächste Nachricht wartete: ich will dich sehen.

...

Greg hatte alle Hände voll zu tun. Sein Vater war ein anstrengender Patient, den man nicht allein lassen durfte. Er wollte nämlich seine Tabletten nicht nehmen und behauptete, dass diese ihn so müde machten. Dass sein Sohn sie ihm aufzuzwingen versuchte nahm er ihm übel. Meinte, Greg wolle ihn vergiften. Ein Auftrag von der Regierung. Sie kämen durch seinen Sohn, um ihn auszuschalten. Greg musste sich Beschimpfungen anhören. Zuletzt sogar Tränen. Schubweise klang und agierte Petyr wie ein Verrückter. Dann war er wieder recht normal. Der Arzt hatte gemeint, er sei in einer schwer psychotischen Phase, ausgelöst durch den Flugzeugabsturz und wenn er für sich selbst oder andere eine Gefahr würde, dann könnte man ihn zwangseinweisen. Vorher nicht. Petyr wollte keinen stationären Aufenthalt. Er konnte das ganz klar benennen und sich deutlich ausdrücken. Greg hingegen wollte wenigstens, dass sein Vater mit ihm gemeinsam einen Arzt aufsuchte. Er bekam ihn so weit aus der Wohnung, als dass er ihm vormachte, sie sollten gemeinsam in der Firma nach dem Rechten sehen. Doch noch bevor Greg das Haus mit ihm verlassen konnte, roch Petyr plötzlich den Braten. Was ihn verraten hatte konnte Greg sich nicht denken. Es war einfach schief gegangen. Er hatte gehofft, es würde erst kurz vor der Arztpraxis auffliegen. Petyr war außer sich. "Du willst mich verraten. Mein eigener Sohn will mich ausliefern." "Papa, es gibt keine Aliens oder Reptiloiden, kein Komplott der Regierung und keine Gehirnwäsche hinter der LGBT Bewegung, das ist geisteskrank. Niemand will dich umpolen!" "Schrei gefälligst nicht so! Das soll doch niemand hören. Die denken sonst, ich wäre verrückt. Dabei sind sie diejenigen, die einen Knall haben. Ihr seid doch alle blind!" "Papa, du redest irre!" Greg war so entsetzt, dass seine Stimme zitterte. Was geschah hier? Er konnte von Sekunde zu Sekunde beobachten wie Petyr immer mehr entgleiste. Hätte er ihm ein Bier geholt und Lukas nicht raus geworfen, was wäre dann passiert? Zuvor schien Petyr noch ganz normal gewesen zu sein. Frustriert und voller Hass aber doch wenigstens stabil. "Papa, bitte. Bitte, ich will dir nur helfen." "Du willst mir helfen? Dann hör auf dich so aufzudrängen! So weise und rechtschaffen bist du nicht wie du tust. Ich will frei sein, verstehst du mich? Ich bin nicht dein Wohltätigkeitsobjekt. Such dir eine andere Beschäftigung wo du dich wichtig machen kannst und lass mich in Ruhe!" "Papa, ich habe meinen Studiumswunsch aufgegeben weil du gesagt hast, dass du mich brauchst. Für die Firma." Greg war so verzweifelt, dass seine Stimme brach und fast kindlich klang. "Dann hab ich es mir halt jetzt anders überlegt. Ich brauche dich überhaupt nicht. Du kannst gehen. Verschwinde aus meinem Leben!"

 

"Jetzt bist du still, Petyr!" Franziska hatte das Herumschreien im Stiegenhaus gehört und stand wie eine Donnergöttin mit Grollen in der Stimme vor ihnen. Jene Stimme brachte Geschäftsführer, die Großkonzerne zu befehligen hatten, dazu vor ihr auf die Knie zu gehen und ihre High Heels zu küssen. Greg wäre selbst zusammen gezuckt wenn er nicht gewusst hätte, dass sie auf seiner Seite stand. "Alle sind gegen mich! Ihr wollt es alle nicht kapieren aber ihr werdet es sehen. Ihr werdet es sehen!" "Ja, das werden wir. Komm rein, Petyr, du erschreckst den Jungen noch zu Tode." Sie zog ihn mit Nachdruck in ihre Wohnung. Irgendwie schaffte sie es für den zu Salzsäule erstarrten Greg einen Beruhigungstee zu kochen und sich zeitgleich den haarsträubenden Unsinn von Petyr anzuhören. "Er will mich in die Klapsmühle bringen, mein eigenes Kind. Den haben die Aliens ausgetauscht. Das ist nicht mein Sohn." "Was du nicht sagst. Greg, hast du ein Ufo draußen stehen?" "Es ist auf dem Dach." grinste der. Er war ihr dankbar für die Aufmunterung. "Ihr haltet euch ja beide für so schlau, aber wartet nur bis die Schwuchteln alles übernehmen." ereiferte sich Petyr. "Darauf warten wir, nicht wahr, Greg?" Franziska zwinkerte Gregori zu. So ein paar Aliens konnte sie gut verkraften. Vorausgesetzt, diese kamen vom Planeten Transsexual Transsilvania. Sie hatte Tim Curry in Strapse ja schon immer heiß gefunden. "Während wir darauf warten, Greg, Süßer, bringst du mir das Zippo Feuerzeug aus eurer Wohnung, das sich dein Vater letztens geliehen hat?" Gregori verstand den Wink und lief die Stufen hinauf. Er angelte nach dem Feuerzeug und den Tabletten, die Petyr verweigert hatte, und lief wieder hinunter.

Sein Vater saß auf dem Plüschsofa und hatte einen Aluhut auf dem Kopf. Greg wäre versucht gewesen vor Lachen loszuprusten aber es war nicht lustig. "So können sie seine Gedanken nicht hören." Franziska hatte ihm das Ding auf den Kopf gesetzt und nun war er friedlich. "Die Schwulen?" Es klang derart lächerlich, dass Greg sich vorkam wie in einer Komödie, aber es war nicht witzig sondern ein Alptraum. Franziska lachte auch nicht. Nicht einmal ein Schmunzeln oder Grinsen. Auch dafür war er ihr dankbar. "Greg, Schätzchen, lass deinen Vater einmal verschnaufen. Du hast ihn schon genug aufgeregt." Ihr Zwinkern zeigte auf wessen Seite sie stand. Petyr fühlte sich bestätigt, fasste Vertrauen. Dass Greg sich geschlagen gab und ging fasste er als Beweis auf zu wem sie hielt. Greg dagegen verließ ihre Wohnung mit einem guten Gefühl. Sie nahm ihm gerade eine riesige Last ab. Er konnte zum Bahnhof fahren und Mischa begrüßen.

...

Mischa stieg aus dem Zug aus und fiel seinen Eltern in die Arme. Tränen der Erleichterung weinten alle drei. Darauf hatten sie lange gewartet. Sie drückten ihn fest an sich und wollten ihn gar nicht mehr los lassen. Erst als er sich schließlich doch löste fiel sein Blick auf Greg. Es wäre sein Impuls gewesen sofort zu ihm zu rennen und ihm die Arme um den Hals zu legen, in seine Arme zu springen und ihn zu küssen, ihn zu küssen und zu küssen. Aber er grüßte ihn per Handschlag und tat vor den Eltern so, als wären sie bloß gute Freunde. Welche Überwindung ihn das kostete ließ er sich nicht anmerken. Greg sah erschöpft aus. Daraus schloss er, dass es seinem Vater nicht gut ging. Aber allein ihn nur anzusehen, ihn vor sich stehen zu sehen...es war die schmerzhafteste Folter ihn nicht zu berühren, sich nicht als Paar zu erkennen zu geben und er hätte dennoch keinen einzigen der kleinen Nadelstiche ins Herz missen wollen.

"Wir sind froh unseren Sohn wieder bei uns zu haben." Mischas Eltern musterten Greg etwas argwöhnisch. Das war doch der Schwulenhasser, der ihrem Jungen Jahre lang das Leben zur Hölle gemacht hatte. Auf der Insel waren sie scheinbar aufeinander angewiesen gewesen aber das war nun vorbei. Sie fragten sich was er nun noch von Mischa wollte. "Ich wollte nur sehen ob du gut angekommen bist." Mischa fühlte wie Gregs Augen in den seinen eintauchten. Es war ein zutiefst warmes Gefühl. "Ich bin gut angekommen." "Das freut mich." Greg schaute auf sein Handy und strahlte plötzlich über das ganze Gesicht. "Sie hat es geschafft." "Wer hat was geschafft?" "Mein Vater hat seine Tabletten genommen."

 

Mischa zeigte sich besorgt und verständnisvoll obwohl er nichts verstand. "Die fürs Herz?" "Mein Vater ist nicht herzkrank. Er ist psychisch krank." Mischa begriff noch immer nicht viel aber ein paar Dinge schon: Greg ging es überhaupt nicht gut. Greg befand sich in einer Art Hölle wo er sich hinten und vorne nicht auskannte. Und trotzdem war er hier. Bei der erstbesten Gelegenheit hatte er sich zum Bahnhof aufgemacht, um seine Ankunft nicht zu verpassen. Das war besser als jede Liebesumarmung und besser als jeder Kuss. Tausendmal besser. Ich liebe dich auch, dachte er als er mit seinen Eltern mitging.

Als sie beim Auto waren behauptete Mischa, er hätte etwas in dem noch stehenden Zug vergessen. Er passte Greg gerade noch ab als der auf seinen Bus wartete. "Ich will nicht, dass du gehst." "Mein Vater hat seine Tabletten genommen." sinnierte Greg vor sich hin, der zwischen Gefühl und Verantwortung hin und her geschleudert wurde. "Das heißt, er ist friedlich und müde." "Du siehst auch müde aus. Wie lange hast du nicht geschlafen?" Greg legte seinen Kopf auf Mischas Schultern. "Lange." "Was macht ihr beide denn da?" Mischas Vater wollte fahren. Endlich das verlorene Schaf in den Stall bringen wo es hin gehörte. "Willst du mitkommen?" Ihm war es gleich ob er noch ein Schäfchen aufsammelte. Eins, das seinem Sohn scheinbar wichtiger war als er zeigen wollte. Warum auch immer das Versteckspiel auf einmal. Hauptsache Mischa ließ sich endlich heim fahren. "Lass ihn, Papa." wollte Mischa gerade sagen. Da fiel die Betrübtheit von Greg ab. Franziska hatte geschrieben: Habe Petyr im Griff. Lass Mischa schön grüßen.

"Wer ist Franziska?" fragte Mischa auf der Heimfahrt als seine Eltern darüber stritten wie man sich im Kreisverkehr zu verhalten habe. Er sah die Nachricht auf dem Display weil Greg sie ihm zeigte. "Ich erkläre es dir später." Sie waren flüsternd zusammen gerückt. Mischas Mutter beobachtete sie im Spiegel. Dass die beiden einander mehr bedeuteten als Freunde sah ein Blinder. Die Funken sprühten nur so hin und her. Frotzelnd meinte sie: "Ich weiß übrigens schon lange, dass mein Sohn schwul ist. Also wenn ihr euch küssen wollt. Nur zu." "Greg ist ungeoutet, Mama." Unsicher schaute Mischa Greg an. War das ok so? Er hatte nicht für ihn sprechen wollen aber irgendwas musste er sagen sonst würde sie weiter bohren. Inständig flehte er sie mit Blicken an einfach den Mund zu halten.

Sobald sie in Mischas Zimmer kamen packte Greg ihn am Kragen und drückte ihn gegen die Wand. So schüchtern er im Auto noch gewesen war, so hungrig war er jetzt. "Franziska lässt dich grüßen." schnurrte er als er Küsse auf Hals, Schultern und Nacken verteilte. "Also tue ich das jetzt. Das haben wir ihr zu verdanken." Mischa brannte lichterloh unter Gregs Küssen und Berührungen. Er merkte den riesengroßen Ansturm auf seinen Körper. Das Vermissen. Die Lust auf Fleisch. Franziska konnte warten. Was immer es mit ihr auf sich hatte. Er fragte nicht. War einfach dankbar. Sie hatten so wenig Zeit und so viel zu tun. Mischa sprang an Greg hoch, legte die Beine um seine Hüften, fühlte den harten Ständer. Er ließ sich von ihm wie wild küssen. Obwohl sie die Kleidung noch an hatten fühlte es sich an, als hätten sie schon Sex. Greg trug ihn ins Bett, riss ihm Pullover und Hose runter, warf sich auf ihn, verschlang ihn küssend. In seiner Gier zog er ihn an den Haaren, saugte sich verzehrend an Lippen und Zunge fest.

"Ich liebe dich." knurrte er. Wieder Küssen. Leidenschaftliches Begehren. Intensive Berührungen. Greg ging es richtig schlecht. Er war am Ertrinken. Mischa fühlte es und warf ihm sein Rettungsseil hin, an dem sich Greg lutschend mit dem Mund fest hielt und hinauf und hinab rutschte. Das Rettungsseil nahm an Stabilität und Straffheit zu, wurde dicker und sicherer durch seinen Umfang. Greg griff verzweifelt danach, liebkoste, streichelte und küsste es. Auch was sich an weichem kugeligen Fleisch darunter befand küsste er. Bekam immer mehr Sicherheit. Mischa hob ihn schließlich vom Abgrund weg, setzte ihn auf sein Gesicht und leckte den tiefen Krater zwischen niedlichen Apfelhälften aus. Seine Zunge in Gregs geheimsten Ort flüsterte verschwörend, dass alles gut werden würde, ohne ein Wort zu sagen. Greg weinte und Mischa küsste jede Träne weg, schenkte ihm zwei tröstende Finger, die seinem aufgewühlten Inneren etwas schenkten, um das sich seine Darmwände klammern konnten. "Ich bin da." hauchte Mischa ihm in den Nacken und vereinte sich schließlich mit ihm.

Das war das Tröstendste was Greg seit langem gefühlt hatte. Mischas schöner Pimmel hatte sich wie eine Sonde in die Untiefen seiner Gefühlsgrube gebohrt, hob alles Negative aus und ließ nur noch Freude, Wonne und Lust übrig. Was Franziskas Dildo versprochen hatte, das übertraf das echte Fleisch bei weitem. Greg fühlte sich erst jetzt richtig entjungfert. Erst durch Mischa. Und obwohl er vor Erregung brannte und ihm die Umarmung, die Zärtlichkeit, die Nähe und das sanfte Stoßen gefiel wurde es in seinem Herzen, in seinem Kopf und in seiner Seele ruhig. Mischa war bei ihm, Mischa war in ihm und deshalb würde alles gut werden. Er merkte wie sein Tränenstrom versiegte und wie er sich vollends darauf einließ gefickt zu werden. Es war so schön. So schön wie die Worte von Liebe und Begehren, die Mischa ihm ins Ohr flüsterte. Er stöhnte mit offen staunendem Mund und genoss was Mischas Zauberstab mit seiner Lustdrüse anstellte. Gehalten und gebumst zu werden war der liebste Trost.

Irgendwann wurde es warm in Gregs knackiger Kiste. Ihm fiel auf, dass Mischa seinen Samen eingepflanzt hatte und das war so schön, dass er wieder weinte. Als er sich umdrehte fiel ihm auf, dass auch Mischa nasse Augen hatte. Sie fielen einander in die Arme, schluchzten und küssten sich. Spielerisch wechselten sie die Seiten. Mischas Hintern war der sichere Hafen, in dem Greg Erlösung erfuhr. Während er sich sinnlich wippend in ihm bewegte war die Welt in Ordnung. Er war in einen Mann verliebt und die Welt war in Ordnung. Wenigstens für eine Stunde existierte Petyrs Geisteskrankheit nicht und so oft sie in dieser Zeit der Wonne und Ekstase abspritzten so leicht fiel das Vergessen. Ihre Schwänze waren beide hart wie Brechstangen. Sie besorgten es sich abwechselnd in alle Löcher. Vom willigen Hintern ins versaute Blasmaul und zurück. Es gab keine Tabus. Sie schleckten sich gegenseitig den Schweiß vom Körper und die würzige Sahne von rosigen Eicheln und aus dunklen feuchten Arschmösen. Finger bohrten sich überall rein wo sonst nur Ausgänge waren und dicke Lümmel wagten sich frech in enge Löcher, die dadurch um das Vielfache gedehnt wurden. Oder stopften vorwitzige Münder, die es wissen wollten. Als sie schließlich erschöpft ineinander gekeilt liegen blieben und Greg Mischa alles erzählte war es, als würde das Schicksal neu würfeln.

"Dirty Franzi, eine Domina, die Tee kochen, Aluhüte basteln, mit Strapon umgehen und Wunder bewirken kann." meinte Mischa, der Greg an sich heran zog. "Gut, dass es sie gibt." "Ja." stimmte Greg zu. "Ich hätte ohne sie nicht mehr weiter gewusst." "Danke, Franzi." ergänzte Mischa und küsste ihn auf die Schläfe. Er kannte diese Franziska nicht aber er liebte diese Frau schon jetzt für ihre bloße Existenz. "Wir schaffen das gemeinsam. Lass mich dir helfen." Greg schüttelte den Kopf. "Mein Vater würde dich hassen. Dich beschimpfen. Aus dem Haus werfen. Er weiß, dass du schwul bist. Nähme ich dich mit, dann wäre das eine Katastrophe. Er denkt dann, die Aliens sind ihm auf der Spur und wollen ihn zwingen divers zu werden. Bitte lach nicht." "Mir ist nicht danach." Mischa streichelte ihn tröstend. Es war nicht zum Lachen. Schockierend war es. Aber nicht weil Petyr so einen Scheiß über seinesgleichen glaubte sondern weil er Greg damit wehtat. "Ich werde wohl eher nicht mit deinem Vater Freundschaft schließen. Aber ich bin für dich da." "Das bist du." Greg suchte seine Lippen und küsste ihn. "Mehr als du ahnst. Ich liebe dich so sehr, ich kann kaum noch klar denken."

 

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