Mit Bike und Benni über die Alpen - Teil 6

von Nichtraucher
veröffentlicht am 07.02.2024
© Nichtraucher, mannfuermann.com
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Bisexuell / Das erste Mal / Dreier & Orgie / Junge Männer / Muskeln / Romantik / Sportler

Ich vermute viele Menschen würden der Behauptung zustimmen, dass Mountainbiken und Sex zwei grundlegend verschiedene Freizeitaktivitäten sind. Und nicht einmal ich möchte ernsthaft das Gegenteil behaupten. Und doch, bei einem zweiten Blick, gibt es vielleicht mehr Gemeinsamkeiten zu entdecken, als sie ad hoc vermutet werden würden. Mir sind diese Gemeinsamkeiten auch erst im Laufe dieser Alpenüberquerung bewußt geworden, was womöglich auch damit zusammen hängt, dass sich fast eine Woche lang irgendwie alles ums Biken und um Sex mit Benni drehte. Was liegt da näher als Gemeinsamkeiten zu entdecken? Wobei die verbindenden Elemente bei weitem nicht nur positiv zu bewerten sind. Manche Gemeinsamkeit trägt vielleicht sogar dazu bei, feste und langjährige Beziehungen auf die Probe stellen und sie scheitern zu lassen.

 

Lässt man sich auf dieses Gedankenspiel ein, liegen einige Parallelen natürlich schnell auf der Hand: Sowohl beim Sex als auch beim Biken wird Körper und Kreislauf aktiviert. Je nach Intensität kommt man ins Schwitzen und ist, endlich am Höhepunkt oder dem Ziel angekommen, ordentlich außer Atem. Hier bietet sich gleich noch der Vergleich an, dass beides ein höheres Vergnügen bereitet, je mehr Ausdauer man beweist und also in der Lage ist, länger durchzuhalten und das Erreichen des Höhepunktes bzw. der Passhöhe hinauszuzögern. Mehrere Passhöhen hintereinander zu erreichen ist selbstverständlich auch ein in beiden Disziplinen beliebtes Ziel.

Doch das alles sind banale Vergleiche, die nahezu beliebig fortgesetzt werden könnten und auf die es mir aber gar nicht ankommt. Ebenso wie die Feststellung, dass beides sowohl alleine als auch zu zweit oder sogar in Gruppen möglich ist. Und auch hier kommt es auf die persönliche Vorliebe an, welche der Varianten dem einzelnen Menschen am ehesten liegt, und nicht zuletzt, für welche davon geeigente Parter und Partnerinnen gefunden werden können.

Seit dem gestrigen Abend in Dimaro möchte ich persönlich noch eine weitere, vielleicht ebenso banal wirkende Gemeinsamkeit anbringen, die ich aus gegebenem Anlass aber nicht unerwähnt lassen möchte. Denn zumindest bei schwulem Sex kann es vorkommen, dass einem der Hintern nach einem intensiven Ritt ebenso nachhaltig an das Erlebte erinnert wie beim Biken. Als ich heute morgen nackt und eng an Benni geschmiegt aufwachte, wurde mir diese Gemeinsamkeit bewußt und ich hatte einige Schwierigkeiten, die einzelnen Empfindungen meines frisch entjungferten Hinterteiles den jeweiligen Verursachern - Sex oder Sattel - treffsicher zuzuordnen.

Doch das macht nichts. Der gestern Abend erlebte Sex war großartig und ich möchte ihn um keinen Preis der Welt vermissen. Und so lag ich, die Rolle des großen Löffelchens eingenommen, eng an Bennis Rücken geschmiegt. Meine ohnehin aktivierte Morgenlatte hatte ihre wahre Freude daran, sich in die Gästeritze von Bennis wunderbarem Knackarsch einzufügen. Daher presste ich meine Erektion weiter an ihn und begann damit, sie sanft darin zu reiben. Meine um Benni geschlungene Hand ließ ich, von seiner Brust ausgehend über seinen straffen Bauch bis hin zu seinem noch schlaff hängenden Schwanz gleiten, um ihn sanft zu umfassen und dann mit einfühlsamen Wichsbewegungen beide "Bennis" sanft aus dem Schlaf zu hohlen.

"Hey mein Süßer! Guten Morgen!" strahlte mir Benni sofort mit verschlafenen Augen, verstrubbelten Haaren und einem diese Müdigkeit vollkommen überlagernden Ausdruck der Freude auf dem Gesicht entgegen. Ich dankte ihm diesen Glücksmoment mit sanften Küssen auf seinen Nacken, einem zährtlichen Knabbern an seinem Ohrläppchen und einem dann ins Ohr gehauchten "...es ist ganz wunderbar so mit dir aufzuwachen". Dann drehte sich Benni zu mir und präsentierte mir seine zur Gänze ausgefahrene Morgenlatte, die ich sogleich weiter in der Hand massierend in den Tag begleitete. Auch Bennig griff beherzt an meinen prallen Schwellkörper, tat es mir gleich und gab mir einen langen, leckeren Kuß. Schon nach kurzer Zeit konnte ich gar nicht anders als mich küssend von seinem Mund über seinen Hals, seine Brust und seinen wunderbar straffen Bauch mitsamt seinem Bauchnabel vorzuarbeiten. Diesen befreite ich von einigen wenigen Staubfusseln und folgte dann der Spur seiner unter dem Bauchnabel ansetzenden, leicht zu erkennenden Haare, die mir eindeutig den richtigen Weg hin zu seinem prächtig ausgefahrenden Rohr wiesen. Und genau dieses nahm ich sogleich genußvoll in den Mund, um Benni mit meiner Zunge endgültig aus seinen Träumen zu holen.

Inzwischen hatte ich mich auf meinem Bauch zwischen seine Beine gelegt, um Benni mit meinem Mund und meinen Händen zu verwöhnen. Er hatte die Beine leicht angewinkelt neben meinem Oberkörper stehen und so konnte ich mich auch immer wieder an seinen Oberschenkeln entlang hin zu seiner Leistenregion durchküssen, um die wärenddessen nebenher stimulierte Morgenlatte im Anschluss daran wieder genussvoll in meinem Mund aufzunehmen. Benni hatte seine Hände bereits in meinen Haaren vergraben und half mir damit den richtigen Rhythmus zu seinen einsetzenden Beckenbewegungen zu finden. Auch ich hatte voll neu entfachter Lust angefangen, mein Becken und mein ausgefahrenes Rohr am Bett zu reiben um damit auch meine eigene Erregung weiter zu steigern. Und so dauerte es auch nicht lange, bis ich ebenso begann meine eigene Männlichkeit mit meiner Hand mit heftiger werdenden Wichsbewegungen zu steigern.

 

Benni fing schon nach recht kurzer Zeit an, seine Hüfte immer heftiger zu bewegen. Aus seiner Kehle tönte ein immer lauteres, tiefes Stöhnen. Daher machte ich mit meiner Hand weiter, um seinen Schaft in Richtung Höhepunkt zu treiben. Um seine Leidenschaft noch ein wenig anzuheizen nahm ich meine zweite Hand zu Hilfe, um gleichzeitig seine Eier, seinen Damm und nicht zuletzt auch seine Ritze steichelnd zu liebkosen. Als Benni dies bemerkte, stützte er sich stärker auf seinen Beinen ab um mir den Zugang zu seiner Grotte besser zu gewähren. Diese Einladung wollte ich nicht ungenutzt lassen, und so dauerte es nicht lange bis ich ihn auf meinem Finger aufgespießt hatte und damit einen Teil seiner Lust dirigieren konnte. Es war herrlich mit anzusehen, wie sich Benni immer intensiver unter meiner zweiseitigen Behandlung räkelte. Und schon bald hatte ich ihn genau da, wo ich ihn gerne haben wollte: Nachdem ich sein feuchtes Rohr nochmals lustvoll um seine Eichel herum mit meiner Zunge verwöhnt und geleckt hatte, deutete mir Benni an, dass er soweit sei. Doch dieses mal wollte ich dieses Schauspiel in seiner ganzen Pracht beobachten. Daher nahm ich seinen Schwanz aus dem Mund und wichste ihn vor meinem Gesicht weiter und konnte schon kurz darauf beobachten, wie er seine Morgensahne in mehreren Schüben pumpend aus seinem Rohr auf seinen Oberkörper ergoss.

Der Anblick seines pumpenden Rohres wirkte wie ein weiteres Aphrotisiakum auf mich und ich musste unbedingt selbst abspritzen. Daher kniete ich mich neben seine Hüfte, so dass ich auf seinem langsam erschlaffenden Rohr saß, das ich in wohliger Erinnerung feucht an meiner Rosette spüren konnte. Dann fing ich an, mein berstend steifes Rohr weiter zu wichsen, wobei mir Benni diese Arbeit schon nach kurzer Zeit mit seiner Hand abnahm. Ich fing voller Wonne an, meine Ritze auf Bennis spermafeuchten Rohr hin und her zu bewegen und genoß Bennis Handmassage. Schon nach recht kurzer Zeit bemerkte ich, dass es für mich kein Zurück mehr gab und spritzte Benni meine Sahne erleichternd auf seinen Oberkörper. Nachdem ich zur Ruhe gekommen war legte ich mich noch ganz auf Benni, um mich eng mit ihm umschlungen zu küssen.

Erst nach einiger Zeit holte mich Benni aus dieser Trance heraus, in dem er zum Aufbruch an den letzten Tag erinnerte. "Komm Simon, heute ist Showdown! Schon heut Abend sitzen wir am Gardasee und genießen den letzten Abend. Zumindest fahren wir heut schon mal nicht mit allzu dicken Eiern los." Und so beeilten wir uns wieder einmal gemeinsam zu duschen und dann möglichst schnell in Bikeklamotten nach unten zu gehen.

Erst jetzt und nach Bennis Ansporn, dass wir zumindest heute nicht als letztes zum Frühstück kommen sollten, bekam ich wieder ein flaues Gefühl im Magen. Denn plötzlich waren die gestrigen Geschehnisse wieder präsent in meinem Bewußsein.

*

Wie schon an vielen Abenden zuvor waren wir auch in Dimaro die Letzten am Tisch. Natürlich nahm uns das niemand übel, im Gegenteil. Unser ständiges Zuspätkommen schien sich zum kleinen Running-Gag der Tour etabliert zu haben. Dennoch sah ich mich einem gewissen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. "Bei uns dauert es einfach schon deshalb deutlich länger, weil wir ja immer erst nacheinander das Bad benutzen können." antwortete ich daher ungefragt und vorsorglich für alle eventuell noch aufkommenden Fragen.

Ich gebe zu, dass ich im ersten Moment fast ein wenig stolz auf meine eigene Schlagfertigkeit war, und fand voller Selbstzufriedenheit, dass dies in der Tat ein gutes Argument war. Andererseits steigerte sich gleich darauf mein Unwohlsein, da mir bewußt wurde, dass ich mit dieser Antwort die Hürde für einen offenen Umgang in der Gruppe nochmals höher gelegt hatte. Obwohl wir beide ein anderes Ziel hatten, wurde es von Mal zu Mal schwieriger, aus unseren konstruierten Geschichten ohne Gesichtsverlust auszubrechen.

"Ich dachte eigentlich, dass ihr nach eurer leidenschaftlichen Küsserei locker damit umgehen könntet, euch nackt zu sehen." meinte Tanja etwas süffisant und mit hochgezogenen Augenbrauen. Alle lachten, alles war entspannt, den Gag gab es ja schon seit dem Pfitscherjoch. Doch irgend etwas verunsicherte mich an ihrem durchdringenden Blick, mit dem mich ihre stahlblauen Augen fixierten. Wusste sie mehr und wollte sie mich provozieren? Oder war es nur ein Zufallstreffer in Erinnerung an unseren ersten Kuß am Pfitscherjoch? Aber weshalb Tanja? Mit ihr und ihrem Freund Timo hatte ich bisher relativ wenig zu tun. Sie waren ebenso wie ihr befreundetes Pärchen Anna und Marcel meistens eher unter sich geblieben. Hätte Heinz oder Ralf den Spruch abgesetzt, wäre klar gewesen, woher der Wind weht. Beide sahen mich an, beide schienen mir mit ihrer Mimik ihre Unschuld beteuern zu wollen. Also doch ein Zufallstreffer?

 

Ich versuchte mir während des Abendessens meine Unruhe nicht anmerken zu lassen. Und doch hatte ich, gemessen an der zurückgelegten Strecke, auffällig wenig Appetit. Und so bekam ich, gefangen in meinem Gedankenkarrussell, recht wenig von Guidos Vorschau auf den morgigen Abschluss unserer Tour mit. "Ihr seht, der letzte Tag hat es noch mal in sich. Insgesamt warten also 2.100 hm im Anstieg bei gut 75 Kilometer Strecke, die Anstiege fast ausschließlich auf Schotter inklusive Schiebe- und Tragepassagen am Bärenpass. Das wird ein ordentlicher Schlussakkord! Deshalb gibt es hier im Hotel auch keinen Wellnessbereich für euch. Damit ihr alle früh schlafen geht und morgen fit seid!" meinte er abschließend mit einem ironischen Augenzwinkern zu uns allen und dem Hinweis, dass er uns die GPS-Tracks für unsere Navis gleich noch senden würde. Und so wurde unser Abendessen von einer recht munteren Kakophonie an Messenger-Tönen beendet, die den Eingang der Daten auf unseren Smartphones signalisierten.

Als ich mein Handy nahm um die Tracks zu kontrollieren, bemerkte ich auch eine weitere neue Nachricht. Sie war von Tanja. Sie hatte mir eines ihrer Selfies gesendet, auf dem sie und ihre drei Freunde oben am Gampenpass gemeinsam vor dem Schild posierten. Warum sendete sie mir dieses Bild? Ich blickte kurz zu ihr, um sie fragend anzusehen. Doch dann musste ich nochmals auf das Bild schauen, als mir etwas klar wurde, das mir beim ersten oberflächlichen Betrachten des Bildes gar nicht unmittelbar aufgefallen war.

Alle Geräusche im Raum gerieten in den Hintergrund. Meine Sinne waren einzig auf ein Detail dieses Bildes fokussiert, das ich nun zwischen meinem Daumen und Zeigefinger größer zoomte: Auf den ersten Blick unmerklich, doch im Zoomen völlig eindeutig, waren im unbeabsichtigten Hintergrund des Bildes Benni und ich zu sehen, wie wir uns umarmten und einen innigen Kuss gaben.

"Echt jetzt? Ihr beide traut euch nicht, gemeinsam ins Bad zu gehen?" ploppte die nächste Nachricht mit einem gefühlt überlauten Signalton auf meinem Handy auf. An die Nachricht hatte Tanja noch einen zwinkernden Smilie angehängt. Ich brauchte einige Sekunden, bis ich es wagte, von meinem Handy aufzublicken. Tanja sah mich an. Ich wusste nicht, wie ich ihren Blick interpretieren sollte. Ich blickte verzweifelt zu Benni, der sich aber gerade in ein Gespräch mit Guido vertieft hatte. Wieder ging eine Nachricht ein: „Hab's nur dir gesendet." Ich tippte mit zitternden Fingern, ohne es zu wagen, vom Smartphon aufzublicken: "Und was soll das?"

Mein Blick verharrte verloren auf dem Bildschirm meines Smartphones. Ich wollte, ich konnte Tanja nicht in die Augen sehen. Der Messenger signalisierte mir, dass Tanja offensichtlich gerade dabei war, eine Antwort zu tippen. Und so wartete ich weiter, den Blick auf meinen Bildschirm gesenkt. Endlich kam eine Antwort: "Hey, alles gut! Wollte dir nur einen Schubs geben. Hier sind doch alle total entspannt. Schau dir Ralf und Heinz an. Ihr müsst euch nicht verstecken!"

Ich blickte von meinem Handy auf und sah in die Runde. Alle unterhielten sich prächtig miteinader und tauschten sich über die Erlebnisse des Tages aus. Nur ich saß blass und versteinert da, als würde ich auf meine eigene Beerdigung warten. Tanja schien meine Qual mit einem Bedauern zu beobachten. "Hi, ich sag nichts. Das Bild bleibt bei mir. Genießt euch und habt viel Spaß miteinander! (Emoji mit Bussi) Tanja"

*

Auf dem Weg zum Frühstück vergewisserte ich mich nochmals mit einem Blick auf Tanjas Nachricht. Demnach war nichts zu befürchten. Dennoch hatte ich ein schlechtes Gefühl. Natürlich hatte ich Benni gleich noch gestern Abend von Tanja und dem Bild erzählt. Er hatte es mir überlassen zu entscheiden, ob und wann ich reinen Tisch machen möchte. Ihm war vor allem wichtig, dass wir auch nach der Tour noch Kontakt haben würden.

Beim Frühstück holte ich dann mehrmals tief Luft und wollte jeweils beherzt zu einem 'könnt ihr gerade mal alle kurz zuhören - ich habe euch was zu sagen!' ausholen. Doch jedes Mal verließ mich der Mut, so aus dem heiteren Himmel heraus jetzt meine Empfindung für Benni zu offenbaren. Am meisten aber hielt mich davon ab, dass ich die Leute um mich herum nun schon so lange belogen hatte. Und das machte es von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde immer schwerer. Wie würde ich nur jemals wieder aus dieser verfahrenen Situation herauskommen? "Hier musst du das einfach nur aussitzen, Simon." hatte mir Benni gestern sehr rational erklärt. "Morgen Abend sind wir am Gardasee und übermorgen schon in Deutschand. Damit hast du es überstanden. Zumindest für die Tour. Wie du dann in Deutschland damit umgehst, ist die viel spannendere Frage."

 

Und noch etwas beschäftigte mich. Ob ich es mir nun nur einbildete oder nicht, zumindest hatte ich mehr und mehr den Eindruck, dass Tanja mich und Benni aus dem Augenwinkel heraus interessiert beobachtete. Mehr noch, als ich einmal vom Buffet zurück kam, hat sie mich von oben bis unten mit ihren Blicken abgetastet und blieb sicherlich sehr bewußt eine ganze Zeit mit ihren Augen an meiner Weichteilregion hängen. Und als auch Benni nochmals Nachschub holte beobachtete ich Tanja bewußt um genau dieses Verhalten zu bemerken. Auch wenn es mich irritierte, irgendwie machte es mich auch ein wenig stolz, so ungeniert von ihr beobachtet und vermessen zu werden.

*

AREA DI PRESENZA DELL'ORSO stand auf dem unscheinbar am Wegesrand angebrachten Schild, das auf zwei Sprachen immerhin neun wichtige Verhaltensregeln bei einer möglichen Sichtung von Bären aufzählte. Wobei Punkt neun genaugenommen gar keine Verhaltensregel, sondern lediglich die Nennung der Notrufnummer 115 war. "Die hätten sie sinnvollerweise wenigstens ganz oben abdrucken können" dachte ich mir sarkastisch als Guido uns freudig darüber aufklärte, dass der heute zu überschreitende 'Bärenpass' seinen Namen natürlich nicht von den Goldbären in seinem Rucksack hatte.

Unser letzter Tourenabschnitt führte uns durch einen Teil der Brenta Dolomiten, in denen es eine wild lebende Bärenpopulation gab. In der Gruppe hätten wir aber nichts zu befürchten, meine Guido etwas beschwichtigend in dem Versuch, gegen unsere entgleisenden Gesichtszüge anzukämpfen. Wichtig sei, immer zusammen zu bleiben und möglichst viel und laut miteinander zu reden. Laut sein würde ich auch alleine mit Benni hinkriegen, dachte ich in Erinnerung an unseren gestrigen Quicki im Grünen. Aber daraus wird dann heute wohl nichts. Seinem Blick nach zu urteilen schien Benni Ähnliches zu denken, und so fanden wir uns alle mit unserem Schicksal ab.

Der Weg führte uns von Dimaro an einem glasklaren Wildbach entlang, dessen Rauschen uns die nächsten zwei Stunden begleiten würde. Als ersten Höhepunkt dieses Tages führte uns der Weg über einen in den senkrechten Fels gehauenen Pfad. Von diesem hatte man einen beeindruckenden Blick auf den tosenden Bach, der lärmend in mehreren Kaskaden beeindruckend in die Tiefe schoß. "Ich wollte mich bei dir entschuldigen, Simon! Ich hätte dich nicht so unter Druck setzen sollen. Eigentlich wollte ich euch helfen und einen Ruck geben. Sorry!" hörte ich Tanja neben mir sagen, als ich gerade ein Selfie von mir und dem Wasserfall machen wollte. Ich sah Tanja erstaunt in ihre erwartungsvollen, stahlblauen Augen. "Ich weiß“, sagte ich mit einem versöhnlichen Lächeln auf den Lippen, mich umsehend ob jemand mithören könnte. "Vermutlich hast du das auch getan, ich brauch einfach noch ein wenig Zeit. Und die passende Gelegenheit. Benni ist mein erster Kerl und ich muss erst mal ein Dinge mit mir selbst ausmachen.“ Tanja sah mich aufmunternd an, zwinkerte mir zu und meinte im Umdrehen noch keck, dass Benni und ich ein total sexy Pärchen wären. "Zwei so hübsche Jungs haben sicher viel Spaß miteinander...! " Mit diesem Spruch ließ sie mich stehen und ich sah Tanja im Weggehen hinterher, wie sie sich in ihrem hautengen Trikt sicherlich bewusst hüftbetont wegschlich. "Du kleines, versautes, geiles Biest!", dachte ich mir und musste über ihren taffes Auftreten schmunzeln.

Und genau dieses kurze Gespräch war es, das mich die nächste Stunde noch intensiv beschäftigen sollte, bis wir über ein malerisch gelegenes Hochtal die Passhöhe nach Madonna di Campiglio überquerten. Denn so sehr ich mich in Benni verschossen hatte und den Sex mit ihm liebte, so sehr merkte ich auch wie mich Tanjas Verhalten triggerte. Wollte Tanja mehr von mir? Oder vielleicht sogar von Benni und mir gemeinsam? Es machte durchaus den Eindruck, dass es sie anmachte sich unseren gemeinsamen Sex vorzustellen und vielleicht sogar dabei zu sein. Ob sich Benni auf so etwas einlassen würde? Mit einer Frau? Bei unserem Aufenthalt im Whirlpool hatte mich der Gedanke an Sex in Gegenwart von Heinz und Ralf auch ziemlich aufgegeilt. War es der Reiz des Verbotenen, des Unereichbaren oder besser gesagt des 'vielleicht eben doch' Erreichbaren, was mich da so anmachte?

 

Und genau an dieser Stelle sah ich eine weitere Parallele bei der Frage, was Mountainbiken und Sex noch miteinander gemeinsam haben. Denn beides scheint vor allem dann besonders reizvoll zu werden, wenn es darum geht, Neues zu entdecken und bisherige Grenzen zu überwinden. Nur weniges ist aufregender als der Sex mit einem neuen Partner, der vorher unerreichbar schien. Nichts reizt mehr als eine Passhöhe, die mehr Höhenmeter aufweist als alle Bisherigen. Kein Trail ist spannender als derjenige, der bisher nicht bewältigte technische Herausforderungen bietet. Hatte der Reiz, den Benni auf mich ausübte, in einem übertragenen Sinne nicht auch genau diese Bestandteile?

Natürlich gehört zur Wahrheit hinzu, dass auch in der Wiederholung, in der Übung und im Vertrauten ein großer Reiz liegt. Doch damit begibt man sich auf einen Tanz auf Messers Schneide. Denn die Kehrseite dieser Medaille ist Routine, Reizarmut und Langeweile, der gefährliche und langsame Tod einer jeden Beziehung, die neben dem Sex wenig zu bieten hat. Mit meiner Ex war ich vermutlich in genau diese Falle getappt. Was könnte mich davor bewahren, dass es Benni und mir anders erginge? Ich war ohne Frage in Benni verliebt. Sehr sogar! Aber würde diese Liebe dauerhaft ausreichen? Noch dazu, wo mich schon jetzt Tanjas Verhalten so beschäftigte?

In Madonna di Campiglio machten wir eine kurze Cappuccino-Pause in einer Eisdiele, bevor in einer angenehm flowigen Abfahrt entlang der Flanke des beeindruckenden Monte Spinale der kräftezehrende Anstieg zum Bärenpass anstand. Jetzt, da unsere Gruppe deutlich enger als bisher zusammenfuhr, konnte ich die sportlichen Körper aller unserer Weggefährt*innen nochmals unauffällig begutachten. Dass Benni und Guido top Kerle waren, war ja klar. Auch wenn ich in Benni verknallt war: Guido von der Bettkannte zu stoßen, so gestand ich mir ein, würde mir schon sehr schwer fallen, wenn er es drauf anlegen würde. Dass auch Heinz und Ralf attraktive Männer waren, ist mir nicht entgangen. Seit ich ihr beeindruckendes Gehänge in der Sauna gesehen hatte, musste ich ihnen auch im Biktrikot immer wieder unauffällig auf ihre deutlich hervortretenden Beulen schauen. Und bei unserem gemeinsamen Aufenthalt im Whirlpool hätte ich mich vermutlich sogar, zumindest in meiner Phantasie, bei passender Gelegenheit zu mehr hinreißen lassen.

Doch nach meiner ganzen Fixierung der letzten Tage auf Männer sah ich nun, dass Tanja und auch Anna sehr attraktive Frauen Mitte Zwanzig waren. Was ich von Timo und Marcel nicht behaupten konnte. Beide waren überhaupt nicht mein Fall, weder fand ich sie attraktiv noch irgendwie nett. Woran das genau lag, konnte ich gar nicht mal festmachen.

Tanja und Anna waren beide sehr drahtig und schlank. In der Frauenwelt würden beide genau meinem bisherigen Beuteschema entsprechen: Drahtig, sportlich, eher flach mit nicht zu üppig ausladenden Formen. Dass Tanja der blonde, hellere Typ mit Pferdeschwanz und Anna mit ihren dunkleren und kurzen Haaren eher gegenätzlich wirkten, tat dem keinen Abbruch. Mein Beuteschema war bestimmt durch die körperliche Statur. Und da stand ich noch nie auf die üppigen, ausladenden und extrem weiblichen Rundungen der bei vielen Männern so beliebten titten- und arschbetonten Pornoweibern.

Ob Tanja sich wohl zu einem munteren Dreier mit Benni und mir hinreißen lassen würde? Benni behauptete ja auch in einem zumindest nicht unerheblichen Maße bisexuell zu sein. Vor meinem inneren Auge stellte ich mir vor, wie wir beide es mit dieser kecken und drahtigen Blondine treiben würden. Benni und ich standen dabei Arm in Arm, miteinander knutschend, beieinander. Unsere steifen Rohre waren ausgefahren, unsere Hosen längst heruntergelassen. Unsere feuchten Eichelspitzen berührten sich sachte und wurden dabei von Tanja, die nackt vor uns kniete, lustvoll mit ihrer Zunge umspielt, während sie mit beiden Händen je einen unserer dicken Schwänze in der Hand und in Position hielt. Abwechselt ließ sie mal Bennis, mal meinem Rohr mehr Aufmerksamkeit zukommen, indem sie den jeweiligen Schaft genussvoll in den Mund nahm und lustvoll mit ihrer Zunge umspielte, während sie den jeweils anderen Lustkolben 'bei der Stange haltend' aufmunternd weiterwichste. Und nicht zuletzt kam sie immer mal wieder zu uns Jungs nach oben, um uns beide mit einem lasziven Zungenkuss am mitgebrachten Geschmack unserer vermengten Vorsäfte teilhaben zu lassen.

 

In einem weiteren Schlaglicht meiner Phantasie konnte ich Tanjas schlanken und knackigen Hintern vor mir sehen. Ihr Knackarsch war über ihre knieende und nach vorne gebäute Stellung weit auseinandergezogen, so dass ich nicht nur meinen harten Schwanz in ihrer feuchten Grotte, sondern darüber auch ihre rosarote Rosette sehen konnte, die ich sachte mit meinem Daumen massierte. Von diesem Spiel lustvoll angeheizt leckte sie Bennis saftigen Schlegel voller Genuß, denn Benni stand direkt vor ihr, seine Hände in ihre Haare vergraben, den Takt sanft vorgebend.

Dann wieder sah ich mich gemeinsam abwechselnd mit Tanja Bennis Prachtlatte mit unseren beiden Zungen umspielen, während sich auch unsere Zungen immer wieder lustvoll berührten und wir uns vielsagend und aufgegeilt in die Augen sahen. Abwechselnd nahmen wir Bennis Schwanz in den Mund. Jeder durfte von seinen herrlichen Körpersäften kosten und sie genießen, bis er schließlich unter lautem Stöhnen seinen kostbarsten aller Säfte in Tanjas und meinen Mund ergoss und wir uns hernach gegenseitig sein Sperma von unseren Lippen und von Bennis Schwanz leckten. Und noch während wir das taten und Bennis Abgang zelebrierten, stellte ich mir vor, wie es dann wohl noch wäre, wenn Anna mich und Tanja abwechselnd oral zum Höhepunkt brächte.

"So, jetzt ist aber endgültig Schluss mit Lustig!“ riss mich Guido aus meinen immer weiter abdriftenden Tagträumen. Ich hatte alle Hände voll zu tun, meine anschwellende Latte durch eine sicher nicht bequem wirkende Körperhaltung auf dem Bike zu verbergen. Benni sah mich fragend an. 'Bist wohl mit der Gesamtsituation emotional ein bisserl überfordert?' fragte mich meine Innere Stimme ketzerisch. Ich ignorierte sie und verweigerte eine Antwort. Doch eines nahm ich mir vor: Sollte ich länger mit Benni zusammen bleiben, was ich unbedingt wollte, dann würde ich ihn mal fragen wie er zu einem Dreier stehen würde, egal ob mit einer Frau oder einem Mann. Alleine der Gedanke brachte weiteres Leben in meine Schwellkörper. Gut, dass ich keine Zeit mehr zum weiteren Nachdenken hatte.

Wir waren am unteren Scheitelpunkt unserer kurzen Zwischenabfahrt angekommen und nun sollten nochmal alle Kräfte für den letzten Anstieg der Tour aufgebracht werden. Während die ersten Kilometer noch auf moderaten Wegen mit machbaren Steigungen zu bewältigen waren, mussten kurz nach einem wunderbar malerischen Bergsee selbst hartgesottene Bike-Enthusiasten auf den letzten 1,5 Kilometern das Bike unweigerlich schultern, um die Steigung auf den Wurzel- und Steinpfaden bewältigen zu können. Und so waren wir alle froh, als wir endlich die Passhöhe nach einer gefühlt nicht mehr enden wollenden Plackerei durchgeschwitzt und ausgezehrt erreichten. "Glückwunsch, Leute! Ab jetzt gehts bis zum Gardasee mehr oder weniger nur noch abwärts!" meinte Guido aufmunternd an einer die Passhöhe schmückenden Kapelle, die mich im Herannahen eher an einen verunglückten Pizzabackofen erinnert hatte. Egal! Als Belohnung gab es für jeden von uns auch gleich noch eine Handvoll Gummibären von Guido!

Vor uns lagen nun nur noch 50 Kilomenter und, je nach Sitzfleich und Disziplin, maximal vier Stunden im Sattel. Die ersten 25 Kilometer davon ging es auf wunderbar flowigen Trails, Wegen und Pfaden fast dauerhaft abwärts in Richtung des oberen Sarcatals. Ihm folgen wir dann, gekrönt von der beeindruckenden Durchquerung der engen und zu beiden Seiten steil abfallenden Sarca-Schlucht, bis zu seiner Mündung in den Gardasee auf bestens ausgebauten Fahrradautobahnen.

Auf diesen teils zweispurig ausgebauten Fahrradwegen fuhr ich oft in Bennis Nähe. Alle hingen wir auf dieser technisch mehr als anspruchslosen und nahezu monotonen Strecke zum Zeitvertreib unseren eigenen Gedanken hinterher. Ich malte mir schon aus, wie ich die heutige Nacht mit Benni gestalten würde:

Diesesmal war ich es, der Benni, nachdem wir uns unserer Klamotten entledigt hatten, unter innigem Küssen und enger Umarmung zu unserem Bett bugsierte. Ich wollte unbedingt aktiver werden und die Regie übernehmen. Ich konnte in meinen Händen seine festen, muskelbewährten Arschbacken spüren. Während ich mit meiner Zunge noch im Stehen seine Mundhöhle, seine Lippen und seinen sehnigen Hals feucht erforschte, zog ich mit meinem bestimmenden Griff seine Lende eng an meine. Dadurch wurde sein Knackarsch noch ein wenig weiter auseinandergezogen. In meinem Schritt konnte ich seine Erregung spüren, und ich bemerkte, wie alleine der Gedanke an mein geplantes Vorgehen mein immergeiles Rohr zum Leben erweckte. Ich musste ihn während der Fahrt mit einem beherzten Griff zurechtrücken, was Benni neben mir nicht verborgen blieb und ihm zu einem lustvollen Grinsen verhalf.

 

Ich nahm Bennis Blick mit in meine Gedanken auf unser gemeinsames Zimmer. Dort warf ich Benni zu seiner Überraschung mit dem Rücken aufs Bett, um mich sogleich direkt auf ihn zu werfen. Zuerst hielt ich seine Hände mit meinen über seinem Kopf an die Matratze gedrückt, bis er seinen gespielten Widerstand verzückt aufgab. Ich kniete nackt auf der Matratze über seinem Brustkorb, meine steife Rute nun ganz nah an seinem Gesicht. Dann drückte ich mein Becken weiter nach vorne, sodass mein Sack und mein Dammbereich unter meiner prachtvoll aufrechten Latte direkt oberhalb seines Kinns waren. Wie erwartet begann Benni, gierig und lüstern, mit seiner Zunge die Lustkugeln meines straffen Hodensacks zu umspielen und in den Mund zu nehmen. Unter Zuhilfenahme seiner beiden inzwischen freigelassenen Hände bugsierte er mich an den Hintern gefasst so, dass er mich dort verwöhnen konnte, wo es mir gut tat.

Ich hatte mich mit dem Oberkörper leicht nach hinten gebeugt, so dass ihm nun auch mein Dammbereich leichter zugänglich wurde. Benni nahm dieses Angebot dankend an. Und so konnte ich, nur auf eine Hand gestützt, mit der anderen Hand sein berstend steifes Glied umfassen und in bedachten Bewegungen noch geiler machen. Mit seinem Rohr in der Hand fing ich automatisch an, mein Becken und meinen Schambereich über Bennis liebkosender Zunge in einem idealtypischen Fickrhythmus zu bewegen. Durch meine Rücklage hatte Benni mit seiner feuchten Zunge nun endlich auch meine Rosette erreicht, um sie in gekonnter Manier zu umspielen und um dann in ihren ohnehin nie ernstgemeinten Widerstand zu durchbrechen. Dabei musste ich Bennis Schwanz loslassen und endlich meinen eigenen feuchttriefenden Riemen wichsen.

So würde ich das nicht lange durchhalten. Deshalb setzte ich mich nun auf, nahm Bennis feuchte Lanze in die Hand und führte sie wieder zu meinem Anus, der nun endlich wieder gefickt werden wollte. Doch dieses Mal war es nicht Benni, der mich fickte. Dieses Mal wollte ich ihn in meinem Loch ficken und den Takt angeben. Ich konnte direkt spüren, wie es sich wieder anfühen würde, wenn Bennis Eichel durch meinen Propfen flutschen würde. Erst wenig, dann Stoß um Stoß immer tiefer. Ich konnte den Vorsaft meiner Geilheit an meinem Schwanz in echt spüren. Immer wilder ritt ich seinen Fickbolzen in mal stoßenden, mal kreisenden Bewegungen, ehe ich spürte, wie Benni seinen Zaubertrank in wohldosierten Schüben in mir verteilte. Ich stellte mir vor, wie ich darauf hin meinen Schwanz vor seinen Augen wichsen und zum Abspritzen bringen würde, und kurz bevor es so weit wäre, würde ich ihm mein Rohr in seinen lustvoll entgegengestreckten Mund stecken, um ihn in Gänze an meinem Orgasmus teilhaben zu lassen.

"Hey Simon, kann es sein, dass du gerade dauergeil bist?" fragte mich Benni neben mir radelnd, mit seinem Kopf auf meine deutlich mehr als normal ausgebeulte Bikehose deutend. Ich blickte nach unten in meinen Schritt. In der Tat hatte ich mich in meiner Phantasie in eine nicht zu übersehende Geilheit hineingesteigert, die ich nun schleunigst wieder loswerden sollte, bevor wir irgendwo zu stehen kamen.

Ich sah mich um, ob wir in Hörweite waren. Als ich bemerkte, dass dies nicht der Fall war, griff ich mir demonstrativ an mein Rohr und antwortete: "Musste gerade an dich denken, Benni. Und daran, was ich heut Nacht alles mit dir anstellen werde." Benni sah mich strahlend und unter unvermindertem Tritt in die Pedale an. "Da fallen mir die letzten wenigen Kilometer ja gleich noch viel leichter, wenn ich weiß, welche Belohnung am Ziel auf mich wartet."

Doch nicht nur in dieser Hinsicht war uns die Vorfreude auf dieses unmittelbar bevorstehende, große Finale anzumerken. So beeindruckend und überwältigend die vergangenen Tage für uns alle in vielerlei Hinsicht waren, so wollten wir es nun alle endlich geschafft haben. Der Gedanke an das kurz vor uns liegende Ziel, das Mekka aller begeisterten Mountainbiker vor Augen, ließ uns unsere letzten Kraftreserven mobilisieren.

 

UND DANN, ENDLICH, WAR ES SO WEIT!

Fast 8.000 Höhenmeter im Anstieg, gut 350 Kilometer Distanz und um die 30 Stunden im Sattel waren hinter uns gebracht, als wir den in der glänzenden Abendsonne erstrahlenden Gardasee erreichten. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich Freunden über diesen unglaublichen Moment berichte. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Doch alle Anspannung und Ungewissheit fallen in diesem einen Moment des Triumpfes komplett von einem ab. Alle Zweifel, es wirklich selbst und ohne Hilfsmittel schaffen zu können, sind besiegt. Alle Schmerzen sind verflogen. In diesem Moment existieren dein Geist und dein Körper in einer bisher nicht gekannten Harmonie und Zufriedenheit. Und beide danken dir die gemeinsame Teilnahme an diesem unbeschreiblichen Unterfangen mit einer nicht zu steuernden Welle der Euphorie und des Glücks.

"Na los Simon! Das haben wir uns verdient!" rief mir Benni zu. Er war schon dabei, sich seiner Ausrüstungsgegenstände zu entledigen und startete samt Klamotten einen Sprint in den See. Wir alle folgten diesem Beispiel unter lautem und ausgelassenem Gebrüll. Ich wollte unbedingt in Bennis Nähe, doch als ich bei ihm war, hechtete er zu mir und tauchte mich zu meinem Erstaunen und im Übermut des Gefechts gleich unter Wasser. 'Wieder so ein fieser Polizeigriff', dachte ich noch, während ich mich verschluckte, um kurz darauf luftschnappend und überrascht wieder an der Oberfläche gezogen zu werden. Dort erwarteten mich bereits Bennis strahlende Augen. Seine dunklen, dichten und wassernassen Haare hingen in zottigenh Stränen ins Gesicht und schmückten es auf eine ganz neue Weise. Er hielt mich immer noch fest im Arm, ich stand quer zwischen seinen breitbeinig am Boden stehenden Füßen. Mit einer Hand hielt er mich an der Hüfte, mit der anderen am Arm fest. "Herzlichen Glückwunsch, hübscher, wir habens geschafft!" sagte mir Benni strahlend ins Gesicht! So, als ob er mich nie getaucht hätte.

Ob es sein Blick war, seine plötzliche Nähe oder die natürliche Dopaminausschüttung meines Körpers über diesen wundervollen Moment des Erfolgs? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur, dass ich nicht mehr widerstehen konnte, als ich meine Arme um Bennis Hals schlang und begann, ihn vor lauter Glück, Sehnsucht und Verlangen zu küssen. Irgendwann erwachte ich aus diesem Moment, umringt von unserer teils erstaunten, teils anerkennend und voller Freude nickenden Gruppe.

Lediglich Timo und Marcel schien diese Transalp-Tour langsam ein wenig zu schwul zu werden, auch wenn sie das nicht äußerten. Zumindest aber schienen sie die zustimmende Begeisterung ihrer Freundinnen nur mit einer gewissen Zurückhaltung zu teilen. Doch das war mir egal. Wir nahmen uns alle gegenseitig klatschnass und ohne Hemmungen in die Arme, drückten uns, beglückwünschten uns, freuten uns über unseren gemeinsam errungenen Erfolg. Tanja nahm mich und Benni, so war es zumindest mein Eindruck, besonders lange und herzlich in den Arm.

*

Im Hotel angekommen mussten wir heute nur noch uns selbst waschen, ehe ich mit Benni in die Tat umsetzen konnte, was mich bei unserem Endspurt auf den See hin so aufgegeilt hatte. "Wenn das immer so geil wird, möchte ich öfter der Umsetzungsdummy deiner schmutzigen Fantasien sein!", erklärte er mir danach lachend. Doch dann musste wir uns auch schon wieder beeilen.

Wir waren – fast – pünktlich am Treffpunkt zu unserem gemeinsamen Abschlussessen in einer der vielen Pizzerien Torboles. Dort kamen wir natürlich auch auf unser Verspeckspiel zu sprechen. Benni übernahm eine kurze und durchaus humorvolle Variante der Ereignisse, was ich sehr entlastend fand. Unsere Intimitäten wurden dabei natürlich ausgeklammert. Außer Timo und Marcel zeigten sich alle irgendwie berührt von unserer Love-Story, und auch Guido nahm herzlich an unserem Glück teil. "Falls unsere Kollegin in der Verwaltung Ärger kriegt wegen ihres Buchungsfehlers, kann sie ja immer noch eine Single-Dating-Agentur aufmachen. Da scheint sie ein glücklicheres Händchen zu haben als mit den Standardaufgaben."

Wir genossen noch einen wunderbaren Abend mit viel Wein, Grappa, Ramazotti und Aperol Spritz. Zu den vielen Getränken kamen noch mehr Geschichten über unsere vielen Eindrücke hinzu. Als Benni und ich spät Abends Arm in Arm aufs Zimmer wankten, waren wir viel zu betrunken, viel zu müde und auch viel zu glücklich für schnöden Sex.

Viel wichtiger war uns, dass wir den Abend in Freiheit und ohne Maskerade gemeinsam miteinander genießen konnten. Und genau so genossen wir auch die gemeinsame Busfahrt mit unserem Shuttle zurück nach München, wo wir am späten Nachmittag des folgenden Tages am Hauptbahnhof ausgeladen wurden.

Nachdem wir uns alle müde und ausgiebig voneinander verabschiedet hatten, waren nur noch Benni und ich am Bahnhof.

"Ich freu mich schon auf nächstes Wochenende!" sagte ich zu Benni, denn natürlich hatten wir uns längst verabredet. Leider war auf die Bahn kein Verlass, denn mein Zug fuhr pünktlich ab, so dass wir uns viel zu früh voneinander losreißen mussten.

Wie viele Messenger-Nachrichten wir uns während der Fahrt gesendet haben? Unzählige! Und wenn ihr wissen wollt, über welche ich mich am meisten gefreut hatte? Über die Kürzeste!

ENDE

 

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