Mit Bike und Benni über die Alpen - Teil 2

von Nichtraucher
veröffentlicht am 04.01.2024
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Bareback / Bisexuell / Das erste Mal / Junge Männer / Romantik / Sportler

Gerade noch rechtzeitig hatte ich wieder alles unter meiner Decke im Griff, bevor Benni gut gelaunt, frisch geduscht und splitternackt aus der Dusche marschierte und mir dabei ein freudiges "Guten Morgen Simon!" entgegenstrahlte! Wieder musste ich mich echt zusammenreissen, ihm in die Augen zu schauen und nicht zu auffällig seinen Körper zu scannen.

 

"Wir haben wieder großartiges Wetter!", sagte er mit dem Blick über den Balkon ins Freie und deutete freudestrahlend nach außen und lächtelte mich dabei mit einem umwerfend strahlenden Lächeln an. Seine dunklen, dicken und handtuchfeuchten Haare sahen wie immer total zerzaust aus, aber das eben auf so eine Art die gerade richtig zerzaust war. Fast wie gestylt eben. Wie gebannt beobachtete ich ihn von meinem Bett aus und hatte keine Erklärung dafür, warum ich es wieder nicht schaffte, meinen Blick von seinem Körper und nicht zuletzt von seinem wunderbar runden und straffen Hintern abzuwenden, der das Ende seines schmalen aber dennoch V-förmig geschnittenen Rückens krönte. "Hey Simon, alles okay bei dir?" riß es mich aus meinem Tagtraum. Benni sah mich mit seinem inzwischen zugewandten Kopf immer noch im Bett liegen und sagte mit leicht gespieltem Erstaunen: "Jetzt musst du doch langsam mal genug von mir gesehen haben, so oft wie du mich schon nackt gesehen hast!" sagte er wieder lachend und mit so einem netten Augenzwinkern zwischen den Zeilen, so dass ich noch eine Chance hatte mitzulachen. Und dennoch hatte er mich wieder kalt erwischt und damit meinen Kopf sofort zum Glühen gebracht. "Ich brauche noch ein wenig Zeit", brachte ich gespielt als Entschuldigung vor, "mir tut wirklich noch alles weh von gestern und ich weiß gar nicht so recht wie ich den heutigen Tag überstehen soll!". "Vielleicht ziehe ich mich besser schon mal an, bis du mal wach wirst und ins Bad kommst." Dabei holte er sein Trikot und schlüpfte, wie bei Bikern üblich, nackt hinein und zog sich alle Beine, Ärmel und Träger noch zurecht bis alles richtig saß. Fast alles. Sein wohlproportieriertes Weichteil platzierte er noch mit einem gekonnten Griff so, dass es nicht unangenehm eingezwickt war sondern schön zur Seite lag. "Linksträger!", sagte er strahlend und meinte noch: "Jetzt mach schon, aufstehen! Ich geh schon mal vor zum Frühstück und warte auf dich."

Das war mir sehr recht. Als er aus dem Zimmer war sprang ich mit meiner anschwellenden Halblatte sofort auf ins Bad. Nicht, dass er gleich noch zurück kam. Ich sperrte sicherheitshalber die Tür hinter mir zu, putzte meine Zähne und ging erst mal duschen. Dabei hatte ich einfach keine Chance als mir endlich den Druck aus meinen Eiern abzulassen. Ich verstand die Welt nicht mehr. Aber es machte mich unheimlich an, an Benni und seinen Alabasterkörper zu denken, mir vorzustellen ihn zu berühren und dabei meinen inzwischen wieder stahlharten Schwanz zu wichsen. Dabei drückte ich sanft mit einer Hand meine Brustwarze und wichste mit der anderen Hand behutsam meinen Schaft. Ich mochte es auch früher total gerne, wenn meine Freundin an meiner Brustwarze spielte und knabberte. Jetzt aber stellte ich mir vor, dass es Benni wäre. Und der Schwanz, den ich in der Hand hielt und gefühlvoll wichste war in meiner Vorstellung Bennis Gehänge, das er eben noch vor mir mit strahlendem Gesicht nach links gelegt hatte. Es dauerte nicht lange und mich überkam von ganz tief in meinem Inneren das unvergleichliche Gefühl eines herannahenden Organsmus. Ich wichste mit geschlossenen Augen immer intensiver und griff mir mit der anderen an meinen straffen Hodensack, den ich dabei ebenso wie vorhin meine Brustwarzen sanft massierte und stimulierte. Und so dauerte es auch nicht lange, bis ich in mehreren Schüben endlich Erleichterung fand und mein Sperma gegen den in meiner Phantasie vor mir stehenden Benni spritzte. Nachdem ich mein Rohr genüsslich leergewrungen hatte lehnte ich noch einige Zeit an der Duschwand, ließ das heiße Wasser auf meinen Körper prasseln und verstand die Welt nicht mehr. Jetzt, nachdem meine Geilheit überwunden war kam sowas wie Scham in mir auf. War das wirklich war? Ich hatte mir zum ersten mal einen runtergeholt und dabei an einen Mann gedacht. Wohl fühlte ich mich bei dem Gedanken nicht. Aber es tat gut, das klassisch erleichterte Gefühl nach einem Orgasmus in der Lendengegend zu spüren. Vielleicht kam ja alles nur von meinem Singledasein und dem damit einhergehenden Defizit an Sex?

 

Unten im Frühstücksraum angekommen war ich der letzte unserer Gruppe. Benni winkte mich freudestrahlend auf einen neben sich freigehaltenen Platz herbei. Alleine das ließ mein Herz einen kleinen Sprung machen und ich ließ mir das Frühstück neben ihm schmecken. Er saß so nah bei mir, dass sich manchmal unsere Oberschenkel und Knie berührten. Beim ersten mal zog ich mein Bein noch erschrocken zurück, blickte zu ihm um ein fast schon panisches "sorry!" zu stammeln. Das schien Benni nur zu amysieren. Schon beim nächsten mal, als ich den leichten Druck seines Beines an meinem spürte ließ ich mein Bein gerne stehen und genoß die wohlige Wärme, die seine Haut auf meine ausstrahlte. War es Absicht oder saß er nur einfach gerne so breitbeinig am Tisch?

Heute stand eine deutlich forderndere Etappe auf dem Plan, machte uns Guido den Ausblick auf unseren Tag schmackhaft. Auch der Rest der Gruppe war von einer ehrfürchtigen Erwartung erfüllt als Guido nochmals den Weg zum heutigen Ziel gedanklich vorwegnahm. Und dieses mal hatte es der Weg in sich. Den ersten Abschnitt ging es noch auf Asphalt eine Bergstraße entlang, zu der es leider keine Alternative gab. Erst nach knapp zwei Stunden konnten wir sie gegen eine Nebenstraße eintauschen auf der wir den nächsten Abschnitt in angenehmer Ruhe und auch nebeneinander fahren konnten. Ehe die Straße endgültig in eine Mautstraße mündete ging es für uns Biker rechts einen Schotterwaldweg hinauf, der uns für die nächsten Kilometer komplett abseits der Straßen beherbergen sollte. Nach einiger Zeit kamen wir an eine wunderbare Stelle, an der ein Gebirgsbach direkt am Wegesrand in einem kleinen Wasserfall herunterplätscherte. Benni und ich nutzten die wunderbare Stelle für eine kurze Pause. Wir waren genau in der Mitte der Gruppe, die beiden Pärchen waren bereits vor uns und schienen Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Guido war mit den beiden Männern hinter uns geblieben und bildete die Nachhut. Es tat sehr gut, die Sonne auf unsere verschwitzten Körper strahlen zu lassen und ich betrachtete Bennis Körper, der sich wunderbar unter seinem Trikot abbildete, das schweißnass an ihm klebte.

Dann hatte Benni die Idee, sich sich seinen Kopf unter dem kühlen Nass abzukühlen, was nicht so einfach war. Um den Halt nicht zu verlieren hielt er mir seine Hand entgegen: "Hilf mir mal bitte, damit ich das Gleichgewicht halten kann!" Was mir auch mehr oder weniger gelang. Besser gesagt weniger. Denn schon nach kurzer Zeit rutschten wir beide auf den glitschigen Steinen aus und Benni zog mich mit einem ungewollten Ruck hin zum Wasserfall. Im Ergebnis bekamen wir nun beide von oben einen ordentlichen und eiskalten Wasserschwall über unsere Köpfe und Oberkörper.

Vor Schreck mussten wir uns kurz aneinander klammern um den Halt nicht gänzlich zu verlieren und um wieder zurück zum Weg zu kommen. Dort angekommen mussten wir h

erstmal herzlich lachen. Ich hielt Benni immer noch fest am Arm und sah ihm in seine funkelnden Augen. Etwas zu lange vielleicht, denn irgendwie wollte ich gar nicht loslassen. Auch Benni machte keine Anstalten dazu, bis von weiter unten, aber immer noch uneinsehbar, die Stimmen unserer Mitbegleiter ertönten und wir uns beide eher Ruckartig voneinander befreiten. Mein Herz schlug wie nach einer Achterbahnfahrt und ich bemerkte dass sich mein Penis in meinem hautengen Trikot trotz der eiskalten Dusche deutlich enger anfühlte. Täuschte es mich, oder kam mir auch Bennis Beule etwas größer als normal vor? Doch es blieb keine Zeit darüber nachzudenken oder gar für eine ausführliche optische Begutachtung. Wir schwangen uns flott auf unsere Bikes und düsten wortlos weiter, halb auf der Flucht vor unseren nahenden Begleitern, halb getrieben von einer inneren Freude, möglichst bald am Ziel anzukommen.

Doch das Ziel ließ noch auf sich warten. Erst einmal musste noch ein gutes Stück Arbeit von uns bewältigt werden, denn noch war nicht einmal die Hälfte der Etappe geschafft. In der Ferne war inzwischen schon die Staumauer des Schlegeisspeichers zu erkennen. Ihr näherten wir uns in der nächsten Stunde immer weiter auf einem kleinen abseits der Straße verlaufenden Trail an, bis sie sich immer gewaltiger und nahezu bedrohlich vor uns aufbäumte. Die letzten gut 100 Höhenmeter auf die Staumauer mussten wir noch auf der Straße zurücklegen, die wir uns mit den lärmenden und stinkenden Autos, Motorrädern und Ausflugsbussen teilten. Doch bald war es geschafft und ein kleiner Tunnel am Ende des Anstiegs spuckte uns geradewegs auf der Staumauer aus.

 

Hier oben und am Ende des hellgrün schimmernden Stausees war dann endgültig Schluß mit Asphalt und es ging einen technisch extrem anspruchsvollen Trail hoch bis zum Scheitelpunkt des heutigen Tages: Dem Pfitscherjoch. Auf über 2.200 Metern Höhe würden wir dort die höchste Stelle unserer Tour erreichen und damit auch den Alpenhauptkamm überqueren. Doch noch war es nicht so weit. Mehrere Fahrt-, Schiebe- und auch eine kurze Tragepassage wechselten sich ab und wir arbeiteten uns Höhenmeter um Höhenmeter voran. Die Landschaft wurde oberhalb der Baumgrenze deutlich karger aber nicht weniger beeindruckend. Auf den immer näher kommenden Gipfeln der Umgebung lag noch immer der Schnee des Winters und an einigen Stellen rauschten beindruckende Wassermassen in großen Wasserfällen in unser Hochtal hinab. Doch nicht nur die Landschaft war es, die meine Blicke anzog. Ich hatte auch ausgiebig Zeit mir Bennis tollen Körper anzusehen und auch immer mal wieder einen unauffälligen Blick auf seine Beule in der Hose zu werfen. Natürlich war ich viel zu feige ihn irgendwie anzusprechen, aber auch ich hatte den Eindruck, dass Benni gerne meinen Anblick genoß. Kurz vor einer weiteren anstrengenden Schiebe- und Tragepassage unterhalb der Lavizalm kamen wir an einer kleinen Quelle vorbei, die in einem Wasserbecken für vorbeikommende Wanderer eine prima Möglichkeit zum Füllen der Getränkevorräte und zum Abkühlen bot.

Benni und ich füllten unsere Wasserschläuche und saßen in der Sonne auf einem Stein. In einiger Entfernung war die Nachhut unserer Gruppe zu erkennen. Benni saß sehr breitbeinig auf dem Stein, was seine Beule durch die hautenge Radlerhose unter seinem flachen Bauch deutlich zum Vorschein kommen ließ. "Mann tut das gut, mal kurz nicht auf dem Sattel zu sitzen und die Eier ein wenig zu entlasten." meinte er lachend und strich sich dabei sanft über seinen Sack. "Heut abend muss ich meine Eier unbedingt mal mit ein wenig Chreme einschmieren, sonst nimmt das ein böses Ende die nächsten Tage." In der Tat, auch bei mir hinterließ das stundenlange Reiten auf dem schmalen und harten Sattel einige Druckstellen an Rosette, Damm und Eiern. "Das werde ich wohl auch nötig haben, aber ehrlich gesagt hab ich Anfänger gar nicht an eine Chreme gedacht." "Das macht nichts", erwiederte er, "wir können meine Chreme gerne gemeinsam nutzen und uns einchremen", sagte er mit einem Lächeln. Wie meinte er das wieder, fragte ich mich. War das einfach nur eine schlurige Formulierung oder war das absichtlich so doppeldeutig?

Gestern hatte ich Benni schon einmal nach einer Beziehung gefragt und so eine eher doppeldeutige Antwort bekommen, bei der ich lieber nicht nachfragen wollte. Auch jetzt wagte ich nicht direkt zu fragen was mich brennend interessierte. Aber ich wollte doch mehr über ihn herauskriegen. Daher entschloss ich mich, meine Frage mit einem kleinen Kompliment zu verpacken. "Wie kommt es eigentlich, dass so ein Kerl wie du single ist? Hast du dich auch getrennt?" fragte ich Benni vielleicht etwas unbeholfen und vor allem etwas unvermittelt und schlagartig. "Nein, bin schon länger in keiner Beziehung mehr. Hat bisher nicht so recht funktioniert mit mir und anderen, da hab ich es erst mal aufgegeben. Seitdem bin ich single und auf der Suche." "Und was suchst du?" fragte ich. "Weiß nicht so recht. Vielleicht das selbe wie du und viele Andere auch. Aber wie für viele Andere ist es halt gar nicht so einfach, das zu finden" sagte er und sah mir dabei etwas fragend, vielleicht sogar herausfordernd in die Augen.

"Kann mir nicht vorstellen, dass es dir nicht leicht fällt jemanden zu finden. Immerhin wirkst du total sympatisch und du siehst doch auch wirklich toll aus mit deinem durchtrainierten Body." Benni strahlte mich an. "Danke für die Blumen! Und wenn das einer wissen muss dann du, so oft wie du mich jetzt nackt gesehen hast!" lachte er und fuhr fort: "Das gilt für dich aber auch, ich finde du siehst auch richtig toll aus in deinem Trikot. Und ohne sowiso!" Lachte er und gab mir einen scherzhaften Rempler an die Seite. Beide mussten wir lachen und sahen uns tief in die Augen. Irgendetwas knisterte zwischen uns, mein Herz machte wieder so einen Sprung und ich verspürte das erste mal das Bedürfnis, einen Mann zu küssen. Und nicht zuletzt regte sich in meiner Hose schon wieder etwas, was mich zutiefst verunsicherte.

 

Deshalb war wieder ich es, der diesen romantischen Moment zerplatzen ließ und mit Blick auf die näher kommende Nachhut zum abrupten Weitergehen antrieb. Etwas enttäuscht sah mich Benni an, so mein Eindruck. Aber er ließ es sich nicht anmerken und wir unterhielten uns während der nächsten Schiebepassagen wieder prächtig, soweit das die Anstrengung und unsere Atmung zuließ. Und ich ärgerte mich ungemein über meine Feigheit.

Nach einer weiteren Stunde hatten Benni und ich es endlich geschafft. ITALIA stand auf dem altmodischen Betonsockel, der seit 1920 die Grenze zwischen Tirol und Südtirol markierte. Benni und ich nutzten das Fotomotiv für ein gemeinsames Selfie, bei dem ich ihn ohne schlechtes Gewissen in den Arm nehmen konnte und ihm damit für einen kurzen Moment so nah sein konnte war wie ich es gerne sein wollte.

Nach wenigen Minuten waren wir am Pfitscherjochhaus angekommen und dort sammelten wir uns alle wie verabredet auf der Sonnenterrasse bei einem Cappuccino und einem atemberaubenden Rundumblick in die Bergwelt. Alle waren froh, diesen Anstieg nun geschafft zu haben und uns allen waren die Strapazen anzumerken. Alle klagten über ihre schmerzenden Hintern, Eier, Damm- und Schambereiche und freuten sich auf die bevorstehende Abfahrt und einen schönen Tagesausklang in Sterzing, wo das Hotel auf uns wartete. Guido wollte es sich aber nicht nehmen lassen, die Gelegenheit für ein Gruppenbild zu nutzen. Denn direkt vor dem Haus auf der karg bewachsenen Wiese stand ein beliebtes Fotomotiv: Ein etwa zwei Meter hohes Herz aus Edelstahl, das tief und unübersehbar in das herrliche Panorama ragte. Gefüllt war das Herz von einem Metallgitter, in dem hunderte von Freundschaftsbändchen und Liebes-Schlössern eingebunden und eingehängt waren, die munter im Wind flatterten und klapperten.

Nach unserem Gruppenphoto, das von umherstehenden Wanderern geschossen wurde, bot Guido auch die Geleghenheit zu Pärchenbildern an, was unsere beiden jungen Pärchen auch gleich für ein Bild ihrer späteren Familienalben nutzten. Ein wenig neidisch war ich ja schon auf das Glück dieser beiden durchaus sympatischen Pärchen. Keine meiner Verflossenen hätte sich auf eine solche Tour vorbereitet und eingelassen. Und keine meiner ehemaligen Freundinnen waren so trainiert und sexy gewesen, dachte ich verbittert beim Anblick ihrer Körper im hautengen Biketrikot. Gänzlich erstaunt war ich dann aber, als sich auch Ralf und Heinz, die beiden älteren Männer, gemeinsam lachend Arm in Arm vor dem Herz von Guido fotografieren ließen.

Und sich dabei genussvoll einen Kuß gaben!

Mir blieb die Spucke weg! Mit offenem Mund sah ich erst die beiden und dann Benni an, der zwar auch erstaunt aber deutlich gefasster war als der Rest der Gruppe. Am überraschendsten fand ich aber, dass der Rest der Gruppe diesen Liebesbeweis und Kuß mit einem Jubel und Applaus quittierte, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

"Und jetzt ihr beiden", meinte Guido zu uns. "Wollt ihr als notgedrungene Schicksalsgemeinschaft auch gemeinsam aufs Bild oder alleine?" Noch ehe ich richtig überlegen konnte, zog mich Benni Richtung Herz und und meinte "Ein gemeinsames Bild mit meinem unfreiwilligen Zimmerpartner will ich schon, ist doch klar!". Da konnte (und wollte!) ich natürlich nicht nein sagen und so standen wir, zum Foto bereit, Arm in Arm vor dem flatternden Herzen. Als Guido ein oder zweimal abgedrückt hatte und ich gerade gehen wollte rief der Reste ganze Gruppe scherzhaft: "Mit Kuß!!! Wir wollen von euch jetzt auch ein Bild mit Kuß!!!" Alle grölten und lachten und die Situation wurde angenehm albern. Benni und ich sahen uns schmunzelnd mit je einer hochgezogenen Augenbraue an und ließen uns, nach außen vielleicht etwas widerwillig, ich für meien Teil innerlich aber auch freudig und erwartungsvoll, auf diesen gespielten Kuß fürs romantische Bild ein.

Als wir uns dann ansahen und Benni mir dabei näher kam, schloß ich die Augen und spürte seine gespitzten Lippen auf meinen. Unter dem frenetisch-albernem Applaus unserer Gruppe bekam ich einen Kuß, der so seltsam herrlich schmeckte und weniger flüchtig war, als gedacht. Mindestens zwei Sekunden presste Benni seine zarten und leicht feuchten Lippen auf meine und unsere Nasenflügel schienen bei ihrer zarten Berührung miteinander zu verschmelzen. Ich versuchte noch stärker einzuatmen um mehr von Benni zu ergattern, doch dafür war dann doch zu wenig Zeit. Nach wenigen Sekunden, die sich wie der Urknall des Universums anfühlten, lösten sich unsere Lippen und ich blickte in die dunkelsten, tiefsten und funkelndsten Augen Welt, die sich leider langsam von mir entfernten.

 

"Das war ja schon fast professionell von euch beiden!" jubelten auch Heinz und Ralf und wir alle genossen in einer ausgelassenen Albernheit, die sicher auch mit unserer gemeinsamen Erschöpfung zusammen hing, unsere Pause. Und nicht zuletzt waren wir alle Stolz auf unsere Leistung, die wir bisher erbracht hatten. "Darauf könnt ich auch stolz sein!", meinte Guido. "Der Weg hier hoch ist echt kein Kinderspiel. Die vor uns liegende Abfahrt habt ihr euch redlich verdient."

Keiner machte sich ernsthaft Gedanken über unseren Kuss, so sehr mich dieser auch innerlich beschäftigte. Und vor allem wurden Heinz und Ralf jetzt viel stärker in der Gruppe wahrgenommen als vorher. Sie hatten sich anscheinend schon gestern Guido gegenüber offenbart und Guido hatte sie heute zu ihrem Coming-Out in der Gruppe motiviert, so erzählten es die beiden später. Und Guido hatte Recht gehabt. Es machte keinem was aus und jeder betonte irgendwie, dass das doch völlig normal sei und sie das auch gleich hätten offenlegen können. "Letztendlich ist das schon so" meinte Ralf darauf hin, "aber wir müssen unsere Orientierung ja auch nicht wie eine Monstranz vor uns hertragen und jedem offenlegen, wen wir lieben. Das machen anderen Menschen ja auch nicht." Mir leuchtete das Argement augenblicklich ein. Warum wurde von Schwulen und Lesben eigentlich erwartet sich zu outen? Heterosexuelle Menschen erzählten sich das ja auch nicht ständig schon beim Kennenlernen frei nach dem Motto: "Hi, ich bin der Simon, ich fahre diese Woche einen Alpencross mit euch und ich bin zwar single, aber heterosexuell!" Doch gleich darauf fragte mich meine innere Stimme: "Wirklich? Bist du das wirklich?"

Nach einem wunderbaren Downhill über Trails und Schotter und einigen flachen Restkilometern kamen wir ziemlich ausgepowert in unserem Hotel in Sterzing an. Auf unserem Zimmer angekommen folgte erst einmal alles unserer Tagesroutine: Auspacken, ausziehen und die Klamotten waschen und aufhängen. Irgendwie war wieder alles ganz normal zwischen Benni und mir und ich gab mir höchste Mühe, wieder alles ganz sachlich zu erledigen.

Dieses mal hatten wir nur ein großes Waschbecken für unsere Handwäsche. Als wir wieder nebeneinander am Waschbecken standen, nackt, diesesmal sicherheitshalber das Handtuch um die Hüften gebunden, spürte ich wie Bennis Seite meine berührte. Mein Herz pochte. Ich hörte auf zu waschen und blickte zu ihm und damit direkt in seine Augen, denn auch Benni hatte den Blick auf mich gerichtet. Noch ehe ich es versehen konnte kam Benni mit seinem Kopf näher und gab mir wieder einen Kuss.

Doch dieser Kuss war länger. Wir schlossen die Augen und wandten uns einander zu, während wir uns einen festen Kuss auf die geschlossenen Lippen drückten. Als ich die Augen öffnete sah ich in Bennis Augen und er fasste mich an der Hüfte um mich zu umarmen. Ich erwiederte die Umarmung und zog auch Benni näher zu mir her, so dass sich unsere Körper zur Gänze berührten. Eine unglaubliche Stille lag im Raum, alle Geräusche der Welt waren verschwunden. In diesem Moment gab es nur uns beide. Wieder küssten wir uns. Diesmal länger, und diesmal fing Benni an, sich mit seiner Zunge den Weg vorsichtig zu meinen Lippen zu bahnen und in meine Mundhöhle einzudringen. Unsere Zungen berührten sich, spielten miteinander und ertasteten sich, liebkosten sich.

Unsere Körper waren nun ganz eng aneinander gedrückt und ich spürte wie nicht nur ich, sondern auch Benni eine Errektion bekam. Unsere Handtücher waren bereits auf den Boden gefallen und wir begannen unsere Körper gegeneinander zu drücken und aneinander zu reiben. Es war ein wahnsinnig geiles gefühl, seinen Schaft an meinem zu spüren. Seinen Rücken in meinen Händen zu halten und ihn an mich zu drücken. Seine Körperwärme zu spüren.

Ich habe keine Ahnung, wie lange wir uns so küssten, aber irgendwann zog mich Benni in die große ebenirdische Dusche und meinte es würde jetzt Zeit werden, dass wir uns den Schweiß von der Haut waschen würden. Ich kam gerne mit und wir begannen uns unter dem warmen Strahl der Dusche gegenseitig unsere Körper einzuseifen und zu waschen, immer unterbrochen von zwischenzeitlichen Küssen. Unsere Schwänze waren beide stahlhart angeschwollen, beide etwa gleich groß und in meinen Augen genau richtig. Sowohl Bennis als auch meine Eichel hatten sich dunkelrot ihren Weg durch die Vorhaut gebahnt und lugten uns prall gefüllt und glänzend entgegen. Benni nahm frische Seife aus dem Spender, verteilte sie in seiner Handfläche und fing dann an, meinen Schaft und meinen Sack einzureiben und zu waschen. Dabei umkammerte er meine Latte und fing zährtlich an ihn zu wichsen. Mann war das geil! Ich konnte nicht mehr anders als auch eindlich seinen Schwanz in die Hand zu nehmen und ihm auch erst sehr sachte, dann immer intensiver zu wichsen. Es war ein großartiges Gefühl, vor allem wenn wir unsere Schwänze direkt aneinander hielten und sie beide abwechselnd, mal mit seinen, mal mit meinen Händen aneinandergedrückt wichsten. Wie lange es dauerte und wir so miteinader spielten weiß ich nicht mehr. Aber mir wurde bald klar, dass ich demnächst kommen würde.

 

Auch Benni spürte das und so knutschten wir wieder weiter, eng an uns geschlungen. Ich stand mit dem Rücken zur Duschwand und zog Benni eng an mich heran. Unsere Hände umklammerten jeweils die Arschbacken des Anderen während unsere Zungen sich wild umkreisten. Alles fühlte sich so geil an. Seine prallen Arschbacken in meinen Händen waren so viel fester als die Hintern meiner bisherigen Freundinnen. So, als ob er ausschließlich aus Muskeln bestehen würde. Hart und knackig wie unsere Schwänze, die wir in angedeuteten sachten Fickbewegungen aneinander drückten und aneinander rieben bis wir beide begannen erst leise, dann immer heftiger, zu stöhnen. Unsere Bewegungen, unsere Umarmung, unsere Ekstase wurde immer intensiver und steigerte sich immer weiter.

"Du machst mich so geil, Simon!" brachte Benni noch heraus, ehe es mir und ihm in mehreren Schüben kam und wir uns unser Sperma gegenseitig an unsere Bäuche und Schwänze spritzten. Es war der seit langem geilste Organsmus und auch danach musste ich meinen Schwanz weiterhin an seinem reiben, um das nasse, klebrige und prickelnde Gefühl möglichst lange an und in meinem Körper zu konservieren.

Als wir uns nach einiger Zeit aus unserer Umklammerung lösten und ansahen sah ich in die glücklichsten Augen der Welt. "Wow Benni, das war extrem geil! Ich hoffe, das war okay für dich?" Meldete sich sofort wieder mein schlechtes Gewissen, als ich nun realisierte, was geschehen war. Zum Glück war Benni da entspannter als ich. Nach einem erneuten Kuss meinte er nur: "Es war ganz wunderbar und ich hatte vom ersten Moment an gehofft, dass das passieren würde! Immerhin bist du der mit Abstand süßeste Kerl hier in der Gruppe. Wenn nicht vom ganzen Zillertal!" "Heißt das, du wusstest, dass du gerne Sex mit Männern hast?" "Klar, war nicht das erste mal für mich. Aber das erste mal mit einem so schüchternen Hetero-Kerl wie mit dir." Sagte er und gab mir lachend einen Kuss.

"Jetzt komm, lass uns anziehen und zum Abendessen gehen. Die anderen warten sicher schon. Und vermutlich willst du heute nach unserem Kuss am Pfitscherjoch nicht noch ein zweites Coming-Out wagen wenn wir begründen weshalb wir so spät dran sind!"

Unten angekommen war ich immernoch überglücklich und total geflasht von diesem Erlebnis. Wir unterhielten uns wieder alle prächtig und ließen die Geschehnisse des Tages Revue passieren. Als die Rede auf unsere Herzbilder am Pfitscherjoch kam, machten wir uns einen Spass daraus uns gleich noch mal einen ganz herzlichen Kuss zu geben, wobei wir Ralf und Heinz scherzhaft zuzwinkerten.

Tanja und Anna, die beiden Damen der Pärchen, forderten begeistert und mit glänzenden Augen nach "mehr" und meinten vielsagend und augenzwinkernd, dass sie bei uns heut Nacht im Zimmer ja mal gerne Mäuschen spielen würden... Timo und Marcel, ihre beiden Freunde, quittierten diese Bemerkung nur mit unverständlichen und erstaunten Blicken. Doch das störte uns nicht. Benni meinte nur vielagend in die Gruppe, dass in diesem Fall ohnehin weltbekannte "Vegas-Regel" auch für Sterzing gelte: "What happens in Sterzing, stays in Sterzing".

Ich deutete den beiden Mädels eine bedauernde "Pech-gehabt-Geste" zu und verwies darauf, dass sie ja auch selbst zwei Männer dabei und genügend Einfluss auf den weiteren Verlauf der Nacht hätten. Alle lachten und wir hatten noch viel Spass beim Abendessen. Und doch zog es uns recht bald in unsere Zimmer. Benni und ich waren uns schnell einig, dass wir sehr müde waren. Dabei sahen wir uns funkelnd und strahlend an und nur Klaus und Heinz schienen gar nicht so überrascht von unserer plötzlichen Eile zu sein. Auch morgen würde eine lange Etappe über den Jaufenpass nach Meran anstehen. Diese würde zwar nicht ganz so heftig wie die heutige, aber doch auch sehr fordernd. Und so zogen wir uns erwartungsvoll auf unser Zimmer zurück.

 

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