Adrians Lust und Leid - Das Sportinternat - Teil 4

von T.S. Marian
veröffentlicht am 09.06.2022
© T.S. Marian, mannfuermann.com
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Alpha Männer / Bareback / Bisexuell / Das erste Mal / Dominant & Devot / Gay-Treffs / Große Schwänze / Junge Männer / Muskeln / Romantik / Sportler

Heikos sogenannte Wahlparty war ein großer Erfolg und das Gesprächsthema in der ganzen Schule. Diejenigen, die nicht dabei gewesen waren, wurden mit detaillierten Beschreibungen des luxuriösen Veranstaltungsortes, der großzügigen Auswahl an Essen und Alkohol und Geschichten und Gerüchten über all den hemmungslosen Teenager-Sex, der in den Kabinen stattgefunden hätte, gefüttert.

 

Die Nachwirkungen lösten einen Mitnahmeeffekt bei unentschlossenen Wählern aus, und jeder konnte spüren, wie Heikos Beliebtheit von Tag zu Tag wuchs.

Dennoch waren alle nahezu fassungslos, als am Wahltag das Ergebnis der Auszählung verkündet wurde:

»Heiko von Slaten 243 Stimmen, Tina Ferat 89 Stimmen, 29 leere Stimmzettel.«

Heiko hatte mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Und mir wurde eins bewusst: er hatte gewonnen wegen mir, wegen meiner Intelligenz, Kreativität und eigentümlichen Entschlossenheit.

Nachdem er Schülerpräsident geworden war, erschien mir Heiko noch überheblicher und dreister. Wenn er auf den Fluren herumstolzierte, begrüßten ihn ein paar der anderen Schüler so aufgeregt, so ehrerbietig, als wäre er ein Staatsoberhaupt oder so. Ab und zu wurde er von Unter–oder Mittelstuflern angesprochen, die ihn um Hilfe in dieser oder jener Angelegenheit baten und er hörte ihnen immer mit einem kleinen, herablassenden Lächeln zu. Danach dankten sie ihm überschwänglich für seine Hilfe. Ich erwartete fast, dass sie seinen dämlichen Siegelring mit dem V.S. - Emblem küssen.

Bei ihrer ersten Sitzung diskutierte der neue Schulrat über seinen Aktionsplan für das kommende Schuljahr. Als der Plan veröffentlicht wurde, bemerkte ich sofort, dass etwas fehlte: die Toleranzwoche im April (so lautete der offiziell genehmigte Name anstelle der vorgeschlagenen Pride-Week). Heiko hatte die Toleranzwoche durch eine neue Aktionswoche namens Von-Slaten-Sponsorweek ersetzt. Die Schule würde also unser Fußballteam feiern und verehren. Na, ich war also in ihre Sexfalle getappt. Vergleichbar mit dem Männchen der Gottesanbeterin, dem nach dem erfolgreichen Besamen der Kopf abgebissen wird. Nur das es hier kein erfolgreiches Besamen mehr geben würde.

Mein gesamtes letztes Schuljahr war nach meiner feigen Entscheidung für Heiko und seine Anhänger zunächst zu einem Spießrutenlauf geworden. Die Schülerinnen um Tina Ferat und auch meine eigene ehemalige Wählerschaft straften mich mit kompletter Ignoranz meiner Person ab. Nicht eine oder einer sprach mich noch privat an. Nur im Unterricht, wenn man mal Gruppenprojektarbeiten hatte, gab es gelegentlich einen fachlichen Austausch. Ansonsten hatte ich mich in meine Außenseiterposition gefügt. Auch von den Fußballern um Heiko von Slaten herum, kam so gut wie kein freundliches Wort mehr. Zunächst vermieden sie zwar ihre gehässigen Späßchen, aber bald behandelten sie uns Nicht-Fußballer wieder so herablassend wie vor der Wahl. Von wegen die Nerds würden gestärkt und an der sogenannten Macht beteiligt. Wie ich so naiv sein konnte, auch nur ansatzweise an ein solches Versprechen zu glauben, erschien mir im Nachhinein geradezu lächerlich.

Einzig die Aussicht, bald das Internat zu verlassen, und auf die Uni zu gehen, hielt mich aufrecht. Und den Mangel an Freunden und Kameraden kompensierte ich mit einem besessenen Ehrgeiz als einer der Klassenbesten meine Matura, sprich Abitur zu machen.

Während Heiko also die Schulflure beherrschte, glänzte sein Flügelmann Alex auf dem Fußballfeld. Sein Zusammenspiel mit Heiko, dem Kapitän und Torwart, war zwar oberflächlich betrachtet so perfekt wie immer, aber Alex war überraschend mutiger und unabhängiger geworden. Er verblüffte die gegnerische Verteidigung, indem er so tat, als würde er den Ball mitten im Lauf zu Philippe Demarques flanken, aber in letzter Sekunde änderte ganz oft er die Richtung, spielte den Ball selbst weiter und erzielte immerhin so sieben von neun wunderbaren Toren. Das funktionierte brillant, denn die gegnerische Mannschaft konnte nie vorhersehen, was Alex tun würde.

Es war leicht zu erkennen, dass Heiko Alex zwar jubelnd nach jedem Tor immer in die Arme schloss, trotzdem war er sauer über die neu gefundene Unabhängigkeit seines Teamkollegen. Denn Heiko hatte ein peinliches Problem: Er war selbst langsamer und schlampiger geworden. Jeder konnte sehen, dass Alex beim Training der schnellere, selbstsichere und mutigere der beiden auf dem Feld war.

 

In einem schulinternen Interview mit den lokalen Presse im Herbst, hatte Heiko angedeutet, dass einige notwendige Änderungen im Kader der Stürmer notwendig seien. Jeder, der nachdenken konnte, wusste, dass er damit meinte, Alex durch einen neuen Stürmer zu ersetzen, jemand, dessen Hauptaufgabe darin bestehen würde, Heikos Position zu unterstützen und sein Ego zu putzen, auch auf die Gefahr hin, dass sie schlechter abschneiden würden. Heikos Vater war der Hauptsponsor des Schulteams, also war es offensichtlich, dass Alex Position in echter Gefahr war, obwohl er für das Team so wichtig war.

Wann immer die Schulmannschaft ein Heim- oder Auswärtsspiel hatten, war ich da. Aber auch bei Spielen des kleinen Regionalligisten bei dem Philippe und Alex bereits vertraglich gebunden waren. Zwar nur seltener von vornherein im Kader aufgestellt, mussten sie immer auf der Ersatzbank mit dabei sein. Ein paar Mal bin ich sogar mit einem Fanbus in einen anderen Kanton mit, um die beiden auswärts spielen zu sehen. Ich war wirklich begeistert von ihrem Zusammenspiel und feuerte das Team lautstark an, aber genauso aufregend war die Gelegenheit, die Jungs zu bewundern. Nach dem Schlusspfiff ging ich immer zum Ausgang, der zu den Umkleidekabinen der Mannschaften führte. Ich liebte es immer noch, den verschwitzten Sportlern zuzusehen, wie sie in ihren verschwitzten, schmutzigen Trikots durch die Gänge aufmarschieren. Sie waren erschöpft, aber nie zu groggy, um sich den Horden von Mädchen, die auf sie warteten, so begehrenswert wie möglich zu präsentieren. Ich war auch da, begierig darauf, ihren glänzenden Bauchmuskeln, die von den hochgekrempelten Hemden entblößt wurden, den wulstigen Bizeps und den, nach dem Spiel besonders harten Pobacken, die in schweißgetränkten Hosen schwangen, hinterherzuschauen.

Bei Spielen unserer Schulmannschaft hingegen, hielt sich Heiko als Kapitän immer besonders auffällig lang auf dem Spielfeld auf und überließ den meisten seiner Mannschaftskameraden den Vortritt. Wenn er schließlich in Richtung des Kabinentunnels stolzierte, Oberkörper frei und mit seinem Bizeps spielend, wurde das Gezwitscher der Mädchen zwar lauter. Aber zu Heikos Verärgerung und meiner Freude wurde die Aufregung noch größer, näherte Alex sich der Herde von Fans. Viele jüngere Mädchen hielten sich vor Aufregung den Mund mit ihren Hände vor Aufregung: »Es ist Alex ... er kommt! Gott, ist der süß.«

Alex blieb immer kurz stehen, um mit seinen Fans zu plaudern, das Hemd bis zur Brust hochgekrempelt und zeigte sein gebräuntes Eight-Pack, das von Schweiß in den hellen Lichtern glänzte. Jene Bauchmuskeln, die ich im Wald am See streicheln durfte und von wo aus die schmale schwarzhaarige Linie senkrecht zu meinem persönlichen Paradies wies. Er erhielt schnelle Umarmungen und Küsse auf die Wange, bevor er sich dafür entschuldigte, dass er zu seinen Kumpels müsse. Doch bevor er sich abwandte, nahm er jedes Mal sein Kopfband ab, das seine widerspenstigen schwarzen Locken in Schach hielt und reichte es dem heißesten Mädchen in der Menge mit einem Augenzwinkern.

Alex hatte auch begonnen, Videoclips auf TikTok zu veröffentlichen und innerhalb weniger Monate zwölftausend Follower gewonnen. Ich folgte ihm mit meinem heimlichen Account und wichste oft zu seinen Clips, die ihn im Fitnessstudio zeigten, in Unterwäsche in der Umkleidekabine oder wie er ohne Hemd mit seinen Freunden und Teamkollegen herumalbert.

Ich weiß! Ist schlimm! Aber kennt Ihr das nicht? Habt Ihr nicht in Eurer Jugend für jemanden geschwärmt, der unerreichbar schien? Oder zu jemandem gestanden, der Euch aber gar nicht gut behandelte? Ach, egal! Zu diesem Zeitpunkt war ich dermaßen von Alex besessen. Ich liebte ihn so sehr, auch wenn er mich leider nicht zurück liebte. Als ich ihn einmal kurz nach einem Training in der Umkleide ganz allein erwischte, war ich mutig genug, Alex über die Situation mit der Schulmannschaft und Heiko auszufragen.

»Was willst Du dagegen tun, Mann? Heiko ist eindeutig hinter Dir her. Hat das Geld seines Vaters in dieser Schule tatsächlich eine so große Bedeutung«, sagte ich, während ich seine Nikes aufband und ihm die Socken auszog.

 

»Das Geld seines Vaters wird ihn nicht ewig vor Ärger bewahren, wenn er nicht aufhört, regelmäßig dieses Scheißzeug zu schnupfen. Jetzt hör auf, verdammte Fragen zu stellen und blas mir einen, Adi«, grunzte er.

Heiko und Drogen? Interessant dachte ich, aber ich traute mich nicht, mehr nachzuforschen und blies ihm einfach einen.

Ach, Ihr seid erstaunt? Ja, ich gebe es zu. Anfangs war ich es auch. Nach dem Erlebnis am See passierte monatelang nichts mehr. Also zwischen uns. Bis er mich eines Tages im September anrief. Nein, er hat nicht gedroht irgendwelche Fotos oder Videos zu veröffentlichen. War gar nicht nötig. Ich wollte es. Auch wenn es Euch wahrscheinlich nicht gefällt.

Alex erwartete von mir, dass ich immer auf Abruf für ihn da war. Als sein Schwanzlutscher und Diener. Wann immer er geil war und keine geeignete Frau für seine Zwecke finden konnte, wandte er sich an mich.

Ja, und ich tat es. Ich sprang, wenn er mich rief. Ich habe ihm einen geblasen, mal im Wald, mal auf der Schultoilette, mal in der Garage der Villa seiner Familie und sogar in der Katakombe unterhalb der Schule, in der er und Heiko mich erpresst hatten. Er achtete immer darauf, dass niemand sah, wie er mich mit dem Auto oder manchmal auch nur mit dem Fahrrad abholte. Er sagte mir, ich solle an einer Tankstelle, hinter einem Spirituosenladen oder in einer anderen düsteren Ecke unserer Stadt auf ihn warten.

Er fickte meinen Mund, beschimpfte und verfluchte mich, wenn ich ihm nicht gut genug diente und spritzte seine Ladung in meinen Mund. Ich schluckte sein Sperma, reinigte seinen Schwanz und machte den Reißverschluss seiner Hose zu, während er seine Haare ordnete und sein Telefon auf Nachrichten überprüfte. Dann fuhren wir schweigend zurück in die Stadt, während er mit seinen Freunden plauderte, er hielt kurz an, um mich an einer Straßenecke aussteigen zu lassen. Ich tat es und er fuhr ohne ein Wort los.

So wie er mich behandelte, kam ich mir vor wie eine Hure. Nun, ich war wohl eine, mit der Ausnahme, dass ich nicht für meine Dienste bezahlt wurde.

Einmal durfte ich sogar ihr Haus besuchen. Alex hatte sozusagen das Zimmer seines großen Bruders geerbt, nachdem dieser auf die Universität in Berkeley, Kalifornien gegangen war. Es war eine echte Männerhöhle, eine große Suite mit einem eigenen Eingang in einem Anbau hinter dem großen, weitläufigen klassizistischen Gebäude. Seine Eltern waren immer mit der Arbeit in ihrem Konzern beschäftigt. Die Mutter war eine stolze Frau, die sich um die gesellschaftlichen Verpflichtungen ihrer Firmen kümmerte, während ihr Mann ständig um den gesamten Globus reiste. Im Vergleich war meine Familie nahezu verarmt, auch wenn das natürlich nur relativ zu betrachten war. Aber mit den Millionen oder sogar Milliarden der Familie Webern oder dem Vermögen der von Slatens konnte sowieso kaum einer der anderen Schüler unseres Internats mithalten.

Sie hatten selbstverständlich auch mehrere Haushaltshilfen, aber Alex musste im Gegenzug für die neue, schicke Wohnsituation seine Männerhöhle selbst reinigen und in Ordnung bringen. Eines Tages hatte seine Mutter ihm einen ihrer seltenen Überraschungsbesuche abgestattet, war explodiert, als sie das Chaos, den Dreck und die Unordnung sah und stellte Alex ein Ultimatum. Er hätte vierundzwanzig Stunden Zeit, um das Drecksloch wieder in die saubere und vorzeigbare Suite zu verwandeln, die es gewesen wäre, als er es übernahm, oder, es sei ja seine Wahl, er würde sich in einem Doppelzimmer im Internat wiederfinden.

Nun, ratet mal, wer augenblicklich zu einem Besuch eingeladen wurde? Ich verbrachte einen ganzen Samstagnachmittag damit, Müll und schmutzige Wäsche vom Boden aufzusammeln, Staub zu wischen und zu saugen, während sich die Waschmaschine im Keller ein halbes Dutzend Mal mit Alex Kleidung drehte. Er saß währenddessen nur mit ner Shorts bekleidet auf dem teuren Chippendale-Sofa im Schneidersitz, kiffte und daddelte mit der Playstation.

Als ich mit dem Bügeln seiner Hemden fertig war, schien er mich wieder zu bemerken. Er wählte einen Pornoclip von seinem Computer und ließ ihn auf dem großen Bildschirm streamen. Dann schnippte er mit den Fingern und zeigte auf eine Stelle auf dem Boden. Ich kniete mich in dem engen Raum zwischen Couch und dem Tisch nieder und zog seine Shorts herunter. Dann wartete ich, während er sich seinen Pornoclip ansah und seinen Schwanz wichste. Nach einer Minute hatte er einen vollen Steifen, aus dessen Schlitz bereits kräftig Sperma tropfte. Dann stand er auf und begann mich zu verhöhnen.

 

»Du bist so eine Schwuchtel, Adrian. Schau Dich an, auf Deinen Knien auf meinem Boden und wartest geduldig auf meinen Schwanz. Du liebst meinen Dicken, nicht wahr, Adrian? Aber ich werde ihn Dir nicht geben. Noch nicht.«

Dann benutzte er seinen Harten, um mein Gesicht mit Precum zu benetzen. Bei der Stirn beginnend über meine Wangen, den Lippen und das Kinn.

»Jetzt siehst Du erst aus wie eine echte Schlampe, hehehehe!«, sagte er und zeigte mir mein entehrtes Gesicht auf dem Display seines IPhones.

Alex hatte Recht. Irgendwie konnte er literweise Lusttropfen produzieren, und ich sah mein junges Gesicht bedeckt mit einer Schicht klebrigen, süßlich-säuerlich riechenden Teenagerschleims.

»Sieh Dir das an, Adi. Nur eine Tucke kann so aussehen. Stimmst Du mir zu?«

»Ja.«

»Das ist ein guter braver Homo. Und jetzt blas mir einen.«

Damit packte er mich an den Haaren, steckte mir seinen Riemen in den Mund und fing an, mein Gesicht zu ficken. Ich kannte inzwischen seine empfindlichen Stellen und rieb den Raum hinter seinem Sack und drückte meine Lippen so fest wie möglich zusammen, wenn die Eichelkrone durchkam.

Es gab wenig Raum für mein eigenes Vergnügen; meinen eigenen Schwanz zu berühren, während ich ihn befriedigte, war streng verboten. Stattdessen streichelte ich seine starken Beine und sein hartes Gesäß, genoss das Gefühl von Kraft und Männlichkeit, das sie ausstrahlten. Manchmal wagte ich mich, wie auf der Wahlparty im Wäldchen, sogar an seine Spalte vor. Strich mit den Fingern über das leicht borstige Haar zwischen seinen perfekten Halbmonden, leckte den Zeigefinger an und umkreiste sehr, sehr vorsichtig seinen Schließmuskel. Maximal zwei oder drei Millimeter wagte ich es vorzudringen, dann machte ich einen Rückzieher, obwohl Alex kein Wort darüber verlor. Also, blies ich tapfer weiter. Dann entleerte er seine Eier in meinen Mund und ließ mein Haar los. Der Rest war Routine: Nachdem er eine Minute lang gekeucht hatte, steckte er seinen Schwanz wieder in meinen Mund zum Reinigen. Dann konnte ich aufstehen und mir im Bad das Gesicht waschen. Er checkte gerade seine sozialen Medien, als ich zurückkam.

»Ich glaube, ich bin jetzt weg, Alex. See you later.«

»Ja. Salut.«

Ich sollte mich von Alex losreißen, dachte ich oft auf dem Heimweg von diesen Treffen, als ich mich benutzt, schmutzig und erschöpft fühlte. Vielleicht könnte ich jemand anderen wie ihn finden, ein anderes Alphamännchen, das jemanden brauchte, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen? Jemanden, der so gut aussehend, beliebt und eingebildet wäre wie Alex, aber auch fürsorglich und vernünftig. Gab es überhaupt solche Typen? Wahrscheinlich nicht, sagte ich mir. Im Übrigen könnte ich Alex niemals untreu werden, ahnte ich.

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Und dann kam es zu jenem denkwürdigen Sonntag Ende März, als er mich anrief und fragte, ob wir gemeinsam segeln gehen wollten. Über der Schweiz lag ein seit vielen Tagen ein Hoch. Die Temperaturen waren in Höhen geklettert, die man frühestens Ende Mai oder Anfang Juni erwarten durfte.

In der Erwartung, jetzt vielleicht das Boot schrubben zu dürfen, aber mit Aussicht auf den Blowjob danach, sagte ich zu.

Und Ihr sagt jetzt bitte nichts. Denkt Euch von mir aus Euren Teil, aber sagt bitte nichts.

In dem eleganten und verhältnismäßig bescheidenen Segelboot seiner Eltern wartete ein großer Picknickkorb auf uns und Alex steuerte, natürlich nur mit seiner Badehose bekleidet, ein Anblick, der mein Herz und meine Hose fast zum Explodieren brachte, eine einsame Bucht am Genfer See an. Die ganze Zeit plapperte er vollkommen unbefangen und ich fand: So kann es also auch sein. Er mag mich etwas. Ja, er vertraut mir sogar einige private Dinge über seine Familie an.

Angekommen in der Bucht reffte er die Segel, ließ den kleinen Anker runter, breitete eine gemütliche Decke aus, während ich den Picknickkorb inspizierte.

»Tu aimes le poulet, Adrian?«

Ich schaute ihn verwundert an. Noch nie hatte er sich nach meinen Vorlieben erkundigt. Schon gar nicht auf französisch.

 

»Mais oui. Merci. Klar, esse ich Hühnchen. Dass ich kein Vegetarier bin, solltest Du schon mitbekommen haben«, lachte ich.

»Merde, Adrian! Glaubst Du echt, ich hätte Bock, mir Deine Essgewohnheit zu merken?«, blaffte er mich unvermittelt an. Da war er wieder, dieser unberechenbare Alex mit seinen Stimmungsschwankungen.

»Natürlich nicht, Alex«, murmelte ich kleinlaut vor mich hin.

»Ah, Oui, c’est vrai. Dass Du kein Vegetarier bist, sieht man ja daran, wie scharf Du auf dieses Stück Fleisch hier bist, was?«

Damit griff er sich an die Speedo, die ihm im Übrigen bemerkenswert gut stand. Und das angesprochene Stück Fleisch stand ebenfalls.

»Schwitzt Du eigentlich nicht? Bei der Hitze? Warum ziehst Du nicht auch mal Dein Shirt und die langen Hosen aus, Adrian?«

»Was?«

»Ach, komm. Weißt Du, was ich bemerkt habe?« Er redete einfach weiter. »Mir ist aufgefallen, dass Dein kleiner Bauch fast weg ist. Wo hast Du den denn über die Sommerferien gelassen?«

»Ich ..., äh, ich hab ..., na ja, Du hast von Deinen Situps jeden Tag erzählt. Erinnerst Du Dich und ich hab gedacht, okay, kann ja mal einen Versuch starten, vielleicht ...«

»Zieh Dich aus!«

»Was?«

»Hör auf, einen auf halbtaub zu mache, Adrian. Außer uns ist hier keiner. Zieh dich aus! Na, wird’s bald!«

Völlig verunsichert zog ich mein weites T-Shirt über den Kopf und hielt es dann mit verschränkten Armen vor meinen Bauch.

»Scheiße, Adi, Du bist echt ne verdammte Klemmschwester. Weg mit dem Shirt!«

Verlegen legte ich es auf den Boden neben dem Picknickkorb.

»Da schau mal einer an. Gar nicht so übel, Kleiner.« Alex war aufgestanden, packte meine Schultern und drehte mich mehrfach von einer Seite auf die andere. »Okay, da ist ja richtig was am Entstehen. Na also, von wegen Du hättest vorher schon mal ordentlich trainiert. Hab doch gesagt. Egal wie scheiße Du drauf bist. Fünfzig am Tag. Minimum.« Mit einem gewissen Stolz auf seinem Gesicht, gab er mir einen sanften Klaps auf die Wange.

»Alter, jetzt mach es Dir doch mal gemütlich. Lass die lange Hose fallen, Adi. Kannst ja Deinen Slip anlassen, Klemmi. Ich hasse diese engen Dinger. Mir egal, ich zieh mich jetzt aus.«

Damit nestelte er am Band seiner Speedo und zog sie dann in einem Rutsch runter. Sein perfekt geformter, mir so vertrauter Penis wippte halbsteif kurz und Alex beäugte mich, der ihn regungslos anstarrte, mit einem etwas schrägen Seitenblick.

»Ich nehm’s zurück, Adrian. Entweder Du ziehst Dich jetzt auch komplett aus oder Du kannst von mir aus nach Hause schwimmen oder zu Fuß um den See laufen. Such’s Dir aus. Mir egal.«

»Aber Du hast vorher nie gewollt, dass ich mich ...«

»Vorher? Was soll das heißen? Kann Dir doch schnuppe sein, kleiner schwuler Junge. Jetzt will ich, dass Du blankziehst! Also, worauf wartest Du? Dass Dir endlich Schamhaare wachsen, oder was?«

»Nein, ich ...«

»Runter mit den Hosen, Digga!«

Es klang hart und rau wie Alex das sagte, aber seine Augen, ja, seine wunderschönen braunen Augen redeten eine andere Sprache. Ich löste meinen geflochtenen Gürtel, ließ meine Chinos nach unten gleiten, beobachte dabei Alex Gesichtsausdruck und als er mit dem Kopf leicht nickte, entledigte ich mich auch meiner Unterhose. Alex schaute mich erneut von Kopf bis Fuß an, drehte mich wieder um meine Achse und biss sich leicht auf die Unterlippe, während ein leiser Pfiff erklang.

»Der Adi. Da schau mal einer an. Une bien grosse bite. Was für ein Rohr! Für nen Ping-Pong-Boy, nicht schlecht, Alter. Maudit!«

Ich hasste es noch immer, meinen Körper in der Öffentlichkeit zu zeigen, aber Alex hatte recht. Hier war zum einen niemand und zum anderen taten seine Worte ihr Übriges. »ER schenkt MIR ein Kompliment? MIR?! Äh, das sind doch Komplimente, oder spinn ich?«, dachte ich, während meine Wangen rot glühten.

»Komm schon, Adi. Essen wir was. Und mach Dich locker, Kleiner. Niemand guckt Dir was weg. Geht auch kaum. Selbst wenn bliebe ja noch genug übrig.«

Damit giggelte er wie ein kleiner Junge über diese Bemerkung, warf sich mit seinem perfekten Body auf die Decke, rekelte sich nach dem Korb und zog zwei gegrillte Hähnchenschenkel hervor, von denen er mir einen zuwarf. Kaum sass ich, bombadierte er mich kauend mit den verschiedensten Fragen nach meiner Familie, ihrem Umgang mit meinem Comingout und meinen Plänen für mein Studium. So hatte ich Alex noch nie erlebt. Plötzlich war er der Mensch, den ich immer in ihm zu sehen hoffte. Schön von außen und von innen. Zugewandt, neugierig auf das, was ich sagte, und für eine enorm lange Zeitspanne verdüsterte mal kein Stimmungstief sein entspanntes wunderschönes Gesicht.

 

»Leck mich, Adi. Nicht mal Deine Großeltern haben ein Problem damit, dass Ihr Enkel ein Schwanzlutscher ist? Meine hätten meinem Bruder oder mir die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen. Aber sie sind ja Gott sei Dank vor meiner Geburt beide an Krebs verreckt.«

»Woher weißt Du denn dann, wie sie reagiert hätten, Alex?«

»Was glaubst Du denn wohl? Weil meine ganze Familie so ist. Habe ich Dir von meinem Bruder Max erzählt?«

»Der Dich gewarnt hat, dass alle Schwulen nur an Deinen Arsch wollen?«

»Ja, genau. Und zwar nicht nur an, sondern in meinen Arsch, Adi. In meinen Arsch. Weißt Du, meine ganze Familie ist bekloppt. Alle. Und ich meine wirklich alle. Meine Mutter redet nur französisch mit uns, weil sie es für »tres chic« hält. Dabei stammt sie und ihre Eltern aus Bayern. Aus Ingolstadt.«

»Du sprichst es also fließend, Alex?«

»Ja, aber sag nie Alex zu mir in ihrer Gegenwart. Sie hasst das. Non, mon petit. Je suis Alexandre, n’est pas. Alexandre, dépêche-toi. Alexandre, n’oublie pas le nom que tu représentes. Alexandre, pourquoi tu ne joues pas plutôt au tennis ? Le foot, c’est pour les classes inférieures.« (Nein, mein Kleiner. Ich bin Alexandre, nicht wahr? Alexandre, beeil dich. Alexandre, vergiss nicht den Namen, für den du stehst. Alexandre, warum spielst du nicht lieber Tennis? Fußball ist doch für die Unterschicht.)

Eine Zeitlang verstummte er. Ihn direkt anzusehen, traute ich mich plötzlich nicht mehr. Dafür war der Moment zu ... ja, zu intim, ist wohl das richtige Wort. Intimer als ihm den Schwanz zu lutschen. Klingt absurd, war es aber.

»Die haben so viel Kohle, Adrian. Schon seit über hundertfünfzig Jahren. Keiner von uns müsste mehr arbeiten und noch mehr verdienen. Aber es reicht keinem.«

Alex richtete sich ruckartig auf, erschreckte damit einen Graureiher, der am flachen Ufer stand und jetzt aufflatterte. Eine Wolke der Düsternis zog minutenlang über sein Gesicht, seine Mundwinkel verhärteten sich, während er über den See starrte. In der Ferne sah man die noblen Seevillen, eine oder mehrere davon gehörten seinen Eltern.

»Mein Alter denkt, wenn er nicht alle paar Monate das Kapital mindestens verdoppelt, würden wir in Armut elendig verrecken. Und so dachten meine verfickten Großeltern schon, meine Mutter und ihre Eltern, und so denkt auch mein Wichser von Bruder ... Aber ich spiele nicht Tennis. Was soll’s, wenn ich lieber diesen primitiven Breitensport mag? Tombe morte, maman!«

Er warf den abgenagten Hähnchenschenkel ins Wasser. Holte eine Serviette aus dem Korb und fuhr sich damit übers Gesicht. Aber ich sah, dass es nicht so sehr der etwas fettverschmierte Mund war, sondern seine Augen. Tränen? Bei Alex? Jedenfalls zückte er danach augenblicklich seine Ray-Ban - Sonnenbrille und setzte sie auf.

»Und ich? Klar, ich denke auch so. Warum nicht? Ich lebe ja schließlich gut so. Und dazu gehört nun mal Geld. Argent et pouvoir! Geld und Macht. Und das man das Territorium, das man einmal erobert hat, beschützt. Auf Teufel komm raus. Tu comprends ça, Adi ?«

»Oui. Äh, ja. Macht. Na klar. Hast Du mir schon damals auf der Party erzählt, Alex. Ja, verstehe ich.«

»Hab ich das? Ah, ja. Na, dann. Willst Du ein Bier? Ich hab auch ein alkoholfreies. Du trinkst nie Alkohol, oder?«

»Selten. Aber ich würde jetzt schon.«

»Da.« Damit warf er mir eine Dose aus einer kleinen Kühltasche im Korb zu, öffnete seine und leerte sie fast in einem Zug. Alex verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und starrte in den Himmel. Für fast eine halbe Stunde schwiegen wir beide. In meinem Schädel ratterte es. Worauf lief dieser Ausflug hinaus? War er auch mit den Mädchen hier draußen gewesen? Warum war er heute so anders als sonst? Sollte ich ihm vielleicht gestehen, wie verknallt ich in ihn war?

»Tu aimes vraiment me sucer, n’est-ce pas? Sag mal, Adi, Du stehst echt drauf mir einen zu blasen, oder?«

Alex unterbrach urplötzlich meine Gedanken mit dieser Äußerung.

»Ja, schon.«

 

»Und das ich Dich wie Scheiße behandel? Stehst Du darauf auch?«

Ich schluckte.

»Nicht direkt, glaube ich.« Eine konkrete Antwort sah anders aus. Aber ich wusste nicht, worauf die Frage abzielte.

»Nicht direkt! Aha!«

Erneut schwiegen wir.

»Wie ist es denn, Adi, sich ficken zu lassen?«

»Was?« Mir wurde etwas mulmig. Meinte er jetzt meine Blowjobs oder ...«

»Stehst Du drauf, wenn jemand Dich von hinten durchknallt?«

»Ich ... äh, ehrlich gesagt, ich hab noch nie ... «

Er nahm die RayBan ab und schaute erstaunt zu mir rüber.

»Du bist ... noch Jungfrau? Also, was Dein ... angeht? Echt jetzt?«

Fieberhaft überlegte ich, was jetzt wohl die richtige Antwort wäre. Ja, mein Hintern war noch jungfräulich, wenn man so sagen wollte. Aber welche Antwort würde Alex hören wollen?

»Ja, also, ich hab schon mal einen Finger ..., also, meinen Finger hinein ... «

»Und ich dachte, Ihr Schwuchteln könnt gar nicht ohne Schwanz im Arsch. Scheiße, echt nur den Finger?«

Er legte sich wieder zurück und verstummte für ein paar Minuten.

»Heiko erzählt ständig, Du bist die Schulschlampe, die jeder nageln darf, der will. Dabei bist du ... «

Wieder Stille.

»Hast Du schon mal mit Frauen gefickt, Adrian?«

Von mir kam nur ein kaum merkliches Kopfschütteln, aber Alex registrierte es.

»Wolltest Du nie?«

»Ich, äh, ich hab mit Mädchen geknutscht.«

»Geknutscht?! Das war’s?«

Ein beschämtes Nicken.

»Aber Schwänze gelutscht hast Du reichlich?«

»Zwei.«

»Nee, komm. Klar, nur zwei!«

Er zerknüllte die leere Bierdose und holte sich die nächste aus dem Korb, die er auch innerhalb einer Minute leer hatte. Er ließ einen so lauten Rülpser erklingen, dass dieses Mal sogar einige Kormorane die Flucht ergriffen.

»Tschuldigung. Ich ...« Er quälte sich etwas mühevoll hoch. »J’ai envie de pisser.«

Alex trat auf die seitlichen schmalen Sitzbänke des Bootes und streckte mir seinen fast haarlosen Po entgegen. Wenn er nicht leicht schwanken würde, und das lag nicht an irgendwelchen Wellen, sondern nur am Bier, dann hätte man ihn gegen das Sonnenlicht für eine bronzene Statur halten können. Irgendwas Griechisches. Achilles oder Odysseus. Keine Ahnung. Ich setzte mich auf, um in die andere Richtung zu schauen und wartete auf das Plätschergeräusch, aber nichts passierte.

»Scheiße Mann. Mit nem Halbsteifen ist es echt schwer zu pissen. Kennst Du das, kleiner schwuler Junge?« Vielleicht täuschte ich mich, aber ein leichtes Lallen verschleierte geringfügig Alex ansonsten klare Aussprache. »Hast Du auch nen Harten, Kleiner?«

»Ja. Das heißt: Nein. Nur etwas.«

»Jaaaa. Neiiiiiiin«, äffte er mich lauter werdend nach. »Was denn nun? Ich dachte, Du stehst auf mich! Da solltest Du doch wohl nen Dicken haben. Und ich will Dein Rohr sehen, Adi. Sah ja vorhin schon ziemlich groß aus. Los, mach ihn hart. Für mich, hörst Du? Wichs ihn Dir steif, Kleiner!«

Mit gerötetem Gesicht, und zwar nicht allein durch die Sonne, blieb ich sitzen und spielte etwas an meinem Schwanz herum. Klar, der war fast komplett steif, aber wie sollte er auch nicht. Mein Schwarm stand nackt vor mir und ich konnte jedes einzelne wunderschöne Detail dieses Halbgottes in mich aufsaugen. Im Sonnenlicht kam er und dieser ganze Sonntag mir mehr und mehr wie ein Traum, eine Vision vor.

»Steht Dir gut, Adi«, rief Alex mit einem wiederholten Higgis, wie man in der Schweiz zum Schluckauf sagt, über die Schulter zu mir.

»Was?«

»Das Dein kleiner Bauch weg ist, meine ich. Hähä! Das dicke Ding in Deinen Griffeln da natürlich auch.«

Er bückte sich, griff in den Korb und holte die kleine Metallröhre hervor, die er schon damals auf der Party im Wald dabei hatte. Mit seinem Sturmfeuerzeug entzündete er den fertiggedrehten Joint, nahm ein paar tiefe Züge, während er unverwandt auf meinen Unterleib starrte.

»Du bist geil, Adi, oder? Geil auf mich und meinen Schwanz. Und auf meinen Arsch, was?«

Nur ein leichtes Zucken meiner Schultern war meine Antwort.

»Willst Du mein Loch lecken, Adi? Allez, dis-le-moi. Tu veux lécher mon trou du cul?« Er schwankte etwas. Sein Gesicht war wieder starr. Dann machte er ein paar Schritte auf mich zu, dreht sich um und befahl: » Lèche-moi, petit pédé. Leck mein Loch!«

 

Mit dem Joint zwischen seinen Lippen, beugte er sich vor. Die beiden strammen Backen spreizten sich und direkt vor meiner Nase sah ich den braunrosa Muskel. Umrahmt von etwas Haar zuckte er bei jeder Bewegung des Bootes. »Wunderschön«, dachte ich, aber da packte Alex mich bereits mit einer Hand durch seine Beine hindurch.

»Leck, Adi. Zeig mal, was Deine Zunge damit veranstalten kann. Scheiße, wie nennt Ihr das nochmal, Ihr Schwuchteln? Rimming, oder? Leck mich.«

Damit drückte er mein Gesicht zwischen seine Hinterbacken. Meine Nase berührte seinen Sack mit den fetten Eiern darin. Ganz vorsichtig schob ich meine Zunge vor, streifte eher zaghaft die zarte Haut um seinen Schließmuskel. Es schmeckte nach Seife oder Duschgel und natürlich nach etwas Schweiß. Aber es war eben Alex. Sein typischer Geruch und Geschmack. Einen Arsch hatte ich vorher noch nie geleckt und ich war mir noch nicht sicher, ob es mir richtig gefallen würde. Nur mein Steifer, der wie verrückt Lusttropfen über meinen Sack, meinen Schenkel und auf den Schiffsboden verteilte, schien vollkommen begeistert zu sein.

»Mach schon, Du geile Sau. Steck die Zunge rein! Plus bas! Tiefer! Mach Deinen Daddy glücklich.«

Es gelang ihm tatsächlich mit der Hand um meinen Nacken zufassen und er schob mich so weit vor, dass meine Zungenspitze in ihn eindrang. Ein wohliges »Ahh« rollte aus den Tiefen seiner Kehle.

»Fais de moi ta pute, sale porc«, stöhnte er auf. Normalerweise sprach er nur mit Philippe Demarques auf dem Feld oder in den Gängen gelegentlich französisch. Auch wenn es hier in Lausanne eigentlich üblich war. »Lèche mon trou!«

Die enge Rosette zuckte jetzt ununterbrochen. Offensichtlich musste es Alex gefallen. Und auch mich musste er nicht weiter mit seiner Hand zwingen. Auch wenn ich nie zuvor gerimmt hatte, wusste ich sofort, dass es mir zusagte. Immer mehr Speichel bildete sich um das kleine rosige Loch. Immer glitschiger, immer weicher wurde sein Hintereingang. Alex beugte sich nur noch leicht vor, zog zwischendurch an seinem Joint, wiegte den Rumpf stöhnend hin und her und murmelte ein Kauderwelsch aus Französisch und Deutsch vor sich hin.

»Oui, ah, oui, je suis ta salope. Du schwule Sau, Du! Prends mon cul. Ahi, Mets ta langue dedans, Adrian! Baise-moi avec ta langue!«

Je intensiver ich ihn leckte und mit der Zungenspitze aufstieß, desto mehr verfiel Alex ins Französische. Und ich musste zugeben, dass mir das tatsächlich gefiel. Auch wenn ich nicht begreifen konnte, warum er es an diesem Tag tat. Plötzlich sprang er auf, rief ein: »Attends. Juste un instant. Je reviens tout de suite.«

Aus einem kleinen wasserdichten Seesack holte er sein Handy hervor, wühlte noch etwas tiefer und zog etwas heraus, was im ersten Moment wie ein Selfiestick aussah, aber es handelte sich um ein kleines dreibeiniges Stativ. Er klemmte sein Iphone ein, aktivierte die Kamera und platzierte sie seitlich von uns.

»Scheiße«, dachte ich, »er bereitet die nächste Erpressungsmöglichkeit vor.« Innerlich wurde mir etwas schwarz vor Augen und ich wusste, ich sollte mich darauf nicht einlassen. Nur mein Schwanz hatte meinen Verstand ausgehebelt. Die Geschmacksknospen auf meiner Zunge sandten ununterbrochen Signale an mein überfordertes Hirn: »Gib mir mehr davon. Mehr Alex. Mehr von diesem köstlichen Hintern und Loch.«

» On y va bientôt. Ne t’inquiète pas, Adi. Mange mon cul, Adi ! Petit cochon en chaleur, toi. Mach schon. Oder gefällt Dir mein Arsch etwa nicht mehr?«

Er ließ mich erneut minutenlang sein Loch lecken. Zwischendurch korrigierte er kurz den Winkel der Kamera, aber eigentlich hatte ich den Eindruck, er wäre vollkommen in eine neue Form der Ektase versunken. So wie ich.

»Tu veux sucer ma queue, Adi? Hast Du gedacht, ich lass Dich wieder blasen? Ah, ah! Nicht heute. Vergiss es. Aujourd’hui, tu peux te réjouir. Aujourd’hui, tu vas perdre ta virginité. Na, gefällt dir das? Deine Unschuld endgültig zu verlieren? Macht Dich das scharf, kleiner schwuler Junge? Ça t’excite, petit garçon homo?«

 

Auch wenn mein sabbernder Steifer eindeutig ein »Ja« signalisierte, wurde mir flau im Magen. Alex wollte mich ficken. Das wäre mein erstes Mal und ich hatte nächtelang mit der Vorstellung im Bett gelegen, wie es vielleicht sein würde. Wie Alex zu meinem ersten Mann werden würde. Bestimmt einhundert Mal bin ich mit einer Morgenlatte aufgewacht, weil Alex mich in meinen Träumen mal zärtlich, mal etwas wilder gevögelt hatte. Meine ältere Schwester hatte mir sogar Tipps gegeben, wie ich mich eventuell auf diesen Augenblick vorbereiten sollte. Bei unserem letzten Zusammentreffen hatte sie mir kommentarlos, nur mit einem Augenzwinkern eine Tüte mit Kondomen, Gleitgel und einem kleinen Vibrator zugesteckt. Drei oder vier Mal hatte ich ihn sogar ausprobiert, aber die Wahrheit war, ich hätte nie damit gerechnet, dass es so weit kommen würde. Alex hatte stets signalisiert, dass außer einem Blowjob nichts anderes passieren könnte.

Und nun? Ich versuchte, so zu tun, als hätte ich Alex nicht verstanden. Intensivierte mein Zungenspiel, vergrub mein Gesicht komplett in seiner Arschspalte. Offensichtlich mit Erfolg, denn sein Stöhnen wurde heftiger. Aus dem Nichts heraus, langte Alex mit seiner Rechten zwischen seine gespreizten Beine und ergriff meinen Schwanz. Vor Schreck vergaß ich fast zu atmen. Noch nie hatte Alex mich berührt. Also, wenn man vom Griff an meinen Kopf oder an meine Schultern absah, wenn er mich auf die Knie zwang, um ihn zu blasen. Meinen Intimbereich hatte er immer ignoriert. Und jetzt spürte ich diese Faust. Seine kräftigen Finger, wie sie meinen Ständer umschlossen. Die Art und Weise, wie er zugriff, war nicht wirklich zärtlich, eher ungeübt, leicht ruppig. Als würde dieser sonst so selbstsichere Kerl völliges Neuland entdecken. Mein Schwanz erholte sich schnell vom ersten Schock, und ich dachte schon, ich würde jeden Moment explodieren. Große Tropfen Precum strömten über meine Eichel und ließen Alex Faust glitschig wie von Gleitgel werden.

»Ah, Quelle grosse bite tu as, Adi. Was für ein Riemen. Und ganz schön viel Saft! Est-ce que ça te vient? Tu éjacules? Nein, Du kommst noch nicht, oder?«

Wie eigenartig sich Alex Stimme so anhörte. Vollkommen ungewohnt, ihn so viel französisch sprechen zu hören. Da war keine Ironie, keine Spur von Bitterkeit oder Verachtung. Auch nichts von der harten Arroganz, die er normalerweise erklingen ließ, wenn ich ihn lutschte. Nein, das war ein weicherer, ein fast verzweifelt klingender Alex.

»Non, tu ne peux pas encore éjaculer. Il faut d’abord que tu me baises, petit gay. Allez, mets ta queue dans mon cul. Baise-moi!«

Hatte ich mich jetzt verhört? Hatte Alex das tatsächlich gesagt? Ich, Adrian, ich sollte IHN ficken? Meinen Schwanz in SEINEN Arsch stecken? Das konnte doch nicht sein. Aber so schlecht war mein französisch nun wirklich nicht. War das jetzt sein Ernst?

»Alex, ich ... Du willst, dass ich Dich ...?«

»Bist Du taub? Jetzt mach schon, kleine Schwuchtel!«

Ganz kurz blitzte der altbekannte Alex auf. Er ließ meinen Schwanz los, richtete sich auf und drehte sich um. Seine dunklen Augen starrten mich sekundenlang an.

»Steh auf, Adrian. Mach endlich.«

Er riss mich aus der knienden Position, legte sich auf die größere Bank an der Ruderpinne hin, zog die Beine an und hielt mir seinen Arsch hin. Sein komplett eingespeicheltes Loch grinste mir geradezu entgegen.

»Stoß zu, Adrian! Allez, viens. Venge-toi ! Maintenant, tu peux te venger de tout ce que Heiko et moi t’avons fait.«

Der Anblick war genauso unglaublich wie die Worte, die aus Alex Mund kamen. Wollte er wirklich, dass ich mich auf diese Weise für die Demütigungen durch Heiko und ihn rächte? Wieso kehrten sich die Positionen gerade um?

»Tu es einfach, verdammt! Schieb Deinen Schwanz rein. Fais de moi ta pute ! Utilise mon cul. Viole-moi, s’il te plaît ! Je le mérite ! Nique l’hétéro. La star du foot. Fais-le payer.« (Mach mich zu deiner Hure! Benutze meinen Arsch. Vergewaltige mich, bitte! Ich habe es verdient! Fick den Hetero. Den Fußballstar. Lass ihn bezahlen.)

 

Seine Augenlider flatterten, er biss sich auf die Unterlippe, als er kurz mit dem Oberkörper hochkam und meinen schreckensstarren Riemen ergriff. Wie hypnotisiert stolperte ich zwei Schritte vor und sah Alex zu, wie er meine rotglänzende Eichel an seinem Loch ansetzte.

»Je veux que tu me baises la merde! Tu ne comprends pas, Adrian? Baise mon cul! Komm schon, Adi. Fais de moi ta chatte!«

Keine Ahnung, wie Alex das schaffte, aber tatsächlich drang ich in ihn ein. Nur für Bruchteile war Schmerz und vielleicht sogar Entsetzen auf seinem Gesicht zu erkennen. Welchen Ausdruck er in meinem sehen konnte, würde mir wohl verborgen bleiben. Seine linke Hand legte sich kurzzeitig auf meine Brust und hielt mich auf. Dann nutzte er beide, um seine Beine noch höher zu ziehen, rückte dabei mit seinem Rücken leicht vor und damit war ich vollständig in ihm drin.

»Arrgh!«

Nur das war von ihm zu hören, als sich seine Augen schlossen und sein Mund weit öffnete. Sein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig, er schnappte förmlich nach Luft, sein Körper war über und über mit Schweiß bedeckt. Dann, nach etwa einer halben Minute, riss er die Augen wieder auf und ein neuer Ausdruck lag auf seinem Gesicht. Eine Art Erlösung, dachte ich, als hätte er eine Erscheinung. Ein winziges Lächeln spielte um seine Mundwinkel.

»Es ist gut, Adrian. Alles gut. Fick mich. Fick Deine Schlampe. Mach einfach.«

Sein Atem wurde gleichmäßiger und er legte seinen Kopf auf die Reling. Ohne das wir den Augenkontakt verloren, fing ich an, mich sanft hin und her zu bewegen. Der erste Schock hatte zwar dafür gesorgt, dass ich nicht augenblicklich abspritzte, aber ich wollte dieses Gefühl, diesen Moment so lang wie möglich aufrecht erhalten. Mein Blick fiel auf Alex Penis. Einen Ständer hatte er nicht mehr. Schlaff und weich, mit zum Bauchnabel zeigender Eichel, bewegte er sich sanft hin und her. Die zarte Haut, noch zwei Töne dunkler als Alex grundsätzlicher Teint. Die Spitze leicht aus der Vorhaut schauend, ein winziger zäher Tropfen quoll aus der Spalte.

»Soll ich .... Alex, ich kann gern noch warten, dass ... Mein Ernst. Wenn Du nicht mehr willst, dann ...«

Seine rechte Hand schnellte vor, ergriff meinen Unterkiefer, dann zog er sich höher, bis ich seinen Atem an meiner Wange und Ohr spüren konnte. Fast tonlos hauchte er:

»C’est ta grande chance, Adi. Utilise ton pouvoir, sers-toi de moi. Traite-moi comme une putaine.«

Das musste ich kurz sacken lassen und mir stumm dreimal vorsagen: »Das ist Deine große Chance, Adi. Nutze Deine Macht, benutze mich. Behandle mich wie eine Hure«. Die Finger um mein Kinn lösten sich und er sank zurück. Vorsichtig stieß ich mit meinem Becken vor, stoppte augenblicklich, aber Alex, seine Augen sich in meine bohrend, nickte sacht. Wie in Zeitlupe zog ich meinen Schwanz zurück, ließ nur die Spitze noch in ihm. Ein weiteres Kopfnicken und ich glitt im Schneckentempo zurück in seinen warm-feuchten Kanal.

Es war fast gespenstisch still. Für ein paar Minuten drang kein Wort, kein Laut aus Alex hervor. Dieses geradezu andächtige Schweigen zu unterbrechen, wagte ich nicht. Stattdessen konzentrierte ich mich auf mein erstes Mal. Tausend Gedankenfetzen schossen mir durch den Kopf. Ich meine, wer hat schon das Glück seinen unerreichbar scheinenden Schwarm zu ..., ja, was genau tat ich da? Schlief ich jetzt mit Alex? War es das? Oder missbrauchte ich ihn? Oder er mich? Wie war das überhaupt so weit gekommen? Hatte Alex das geplant? Nein, das glaubte ich nicht. Vielleicht ein neuer gemeiner Trick, der mich ....

»Baise-moi plus fort, Adi ! Détruis mon cul!« (Fick mich härter, Adi! Zerstöre meinen Arsch!)

Alex Worte rissen mich zurück in die Realität. Ich fickte ihn. Ja, und er wollte das. Sogar härter. Viel härter. Also nahm ich mehr Schwung auf. Hatte ich bis eben geglaubt, ich würde augenblicklich abspritzen, hatten meine krausen Gedanken mich doch etwas abgekühlt. Nur zu gern, wollte ich seinen Wunsch erfüllen. Nun, nicht gerade seinen Po zerstören, aber doch länger in ihm bleiben, als ich es mir vielleicht zutraute. Ich stieß zu. Mein Sack schlug gegen seine Hinterbacken. Okay, tiefer konnte ich so nicht mehr eindringen. Und immer noch starrte mich Alex unverwandt an. Immer noch lag dieses, kaum eine Beschreibung zulassende Lächeln auf seinen geöffneten Lippen.

 

Als wäre es selbstverständlich, ließ Alex das alles zu. Dinge, die ich nie zuvor machen durfte. Seine hübschen Brustwarzen zu streicheln, bis sie hart wurden, über sein ganzes Gesicht mit meinen Fingern fahren. Jede Kontur abzuzeichnen und in meinem Gedächtnis zu speichern. Die Stoppeln auf seinen Wangen zu spüren, seine Schenkel zu küssen, ohne dabei seine Füße massieren zu müssen. Seinen schönen schlaffen Schwanz liebkosen.

Bestimmt fünf Minuten fickte ich den Mann, von dem ich besessen war, bereits. Viel länger würde ich nicht durchhalten können.

»Alex, ich ... ich werde gleich kommen. Ich kann nicht ...«

Jetzt lachte er auf, stützte sich auf seine Ellbogen und näherte sich mit seinem Gesicht meinem Kopf.

»Embrasse-moi, petit gay.«

Alex legte den Kopf schief, seine Lippen zum Kuss geöffnet. Mein Herz stand kurz vorm Kollaps. In meinen Eiern zuckte es und die Dämme brachen. Mein Samen schoss in fünf, sechs gewaltigen Stößen in Alex hinein, während unsere Münder sich fast ineinander verbissen. Meine Zunge drängte sich in ihn hinein. Natürlich schmeckte er perfekt. Gut, der Joint und das Bier trübten den Gesamteindruck etwas, aber da war noch immer Alex. Der Geschmack, der Geruch von meinem Alex. Der Orgasmus hatte mich umgerissen. Ich war auf meinen geliebten Alex gestürzt. Schweißnass und glitschig lagen wir aufeinander. Sein Herzschlag verschmolz mit meinem. Aber beide waren noch immer in einer Frequenz, die Kardiologen wahrscheinlich als extrem bedenklich eingestuft hätten.

Über eine Minute blieben wir so liegen. Also nicht das ich die Zeit gestoppt hätte, aber ich vermutete es zumindest. Wir kuschelten. Na ja, ich kuschelte ihn. Aber egal.

Die kalte Dusche folgte allerdings ohne Vorwarnung.

»Runter von mir, Adi!«, zischte er mir ins Ohr. »Was glaubst Du, was Du hier machst?«

So schnell richtete er sich auf, dass mein noch halbsteifer Schwanz mit einem an einen Pups erinnernden Geräusch aus ihm rutschte, seine Hände drückten meinen Oberkörper von sich und er wälzte sich zur Seite, um dann aufzuspringen. Mit beiden Händen klammerte ich mich an die Reling, ansonsten hätte ich das Gleichgewicht verloren.

»Was ist, Alex? Hab ...«

Nur mit der Geste seiner Hand befahl er mir, zu schweigen. Er trat zur laufenden Handykamera hinüber, drehte sich um und bückte sich. Mit beiden Händen spreizte er seinen Hintern. Ein zäher Strom meines gerade erst abgeschossenen Spermas rann an seinen Schenkeln herunter. Erneut drehte sich Alex, kauerte sich am Schiffsboden nieder und säuselte leise, aber mit unverhohlener Bitterkeit und Hass in die Kamera.

»Oh, chère maman, cher papa, vous voyez comment votre fils se fait baiser ? Vous avez bien regardé ? Que dites-vous du fait que votre deuxième fils n’est que le matelas d’un pédé ? J’espère que vous en prendrez un coup ! Peut-être même que vous tomberez raide mort ! Je suis la salope du petit ping-pongiste gay ! Cela devrait vous offenser, non ? Ça, et pas mon jeu de foot. Je suis le trou de balle d’un pédé. Eh bien, vous êtes toujours fiers de votre fils? Voulez-vous que je vous dise quelque chose ? J’ai pris plaisir à me faire baiser. Mieux vaut être baisé par une bite que par votre argent et vos exigences.«

(Ach, liebe Mama, lieber Papa, seht Ihr, wie Euer Sohn gefickt wird? Habt Ihr gut zugeschaut? Was sagt Ihr dazu, dass Euer zweiter Sohn nur die Matratze einer Schwuchtel ist? Hoffentlich trifft Euch der Schlag! Vielleicht fallt Ihr auch tot um! Ich bin die Schlampe von dem schwulen kleinen Ping-Pong-Boy! Das dürfte Euch doch beleidigen, oder? Das und nicht meine Fussballspielerei. Ich bin das Abfickloch einer Tunte. Na, seid Ihr beiden immer noch stolz auf Euren Sohn? Soll ich Euch was sagen? Ich habe es genossen, gefickt zu werden. Besser von einem Schwanz gefickt zu werden als von Eurem Geld und Ansprüchen.)

Mein Hirn stand still. Was hatte Alex da gesagt? War ich etwa nur Mittel zum Zweck? Der dumme Junge, der dienbare Geist, das Arschloch der Schule? Gerade beendete Alex seine grausame Ansprache und schaltete die Kamera aus, entfernte das Stativ und packte beides, ohne mich zu beachten, in den wasserdichten kleinen Seesack. Dann stand er auf und sah mich regungslos an.

 

»Du bist echt so ein Schwein, Alex«, schrie ich endlich auf, erhob mich und schlug ihm mit der Faust direkt ins Gesicht. Hatte mein Zorn, mein Adrenalin für eine solche Wucht hinter meinem Schlag gesorgt? Ich wusste es nicht. Aber ich sah Alex, der keinerlei Abwehrbewegung machte, wie er rückwärts über Bord stürzte. Zunächst kümmerte mich das nicht. Das hatte der Arsch doch wohl verdient. Und er würde sicherlich gleich zurück ins Boot klettern und dann mir die Abreibung meines Lebens verpassen.

Als nach ein paar Sekunden immer noch keine Hand nach der Reling griff, machte ich doch Sorgen.

»Alex«, rief ich. »Komm, verarsch mich nicht. Komm jetzt rein ins Boot.«

Nichts. Obwohl ich die Befürchtung hatte, dass er mich über Bord zerren würde, wenn ich mich über die Reling beugte, tat ich es. Im ersten Moment sah ich nichts. Dann ein paar Luftbasen neben einem sich verwirbelnden Blutfaden aufsteigen.

»Scheiße, Alex. Wo bist ...«

Dann sah ich ihn. Zwischen typischen Seeuferpflanzen lag Alex mit weitaufgerissenen Augen am Boden des Sees, den Mund leicht geöffnet. Panik überkam mich. Ein besonderer Schwimmer war ich nie gewesen. Aber ich sprang augenblicklich hinterher. Stellte fest, dass es in dieser Ufernähe weniger als zwei Meter Wassertiefe hatte, ich konnte fast stehen. Ihn nicht aus den Augen lassend, griff ich unter seine Achseln und versuchte, ihn aufzurichten.

»Alex, bitte. Du musst mithelfen«, gurgelte ich mehr oder weniger, als wir beide kurz unsere Köpfe an der Oberfläche hatten. Erneut sanken wir zurück, dann aber drückte ich meine Knie unter seinen Po und stieß mich vom schlammigen Boden ab. Endlich reagierte Alex, schnappte nach Luft, fuchtelte mit den Armen, trat mit den Füssen fast in meine Weichteile und knallte seinen linken Ellbogen an meine rechte Wange.

»Verfluchte Scheiße, Alex. Sag mal, willst Du etwa ertrinken? Was soll das denn? Kletter ins Boot, verdammt. Mach schon!«

Seine Hände klammerten sich an die Reling, aber ich machte keine Anstalten ins Boot zu klettern. Stattdessen fing er an zu lachen. Eine Mischung aus dem typischen hämischen Alex-Gelächter und einem fast noch kindlich zu nennenden Gekicher. Ich klammerte mich ebenfalls an die Reling, sah, dass mein Faustschlag seine Oberlippe aufgerissen hatte. Etwas grotesk sah Alex, mein großer Schwarm, jetzt schon aus. Die Lippe, sofort vom Hieb angeschwollen, das Blut, dass wie ein Clownslippenstift den Mund vergrößerte, die offenen schwarzen Locken, die ihm wirr über Stirn und Augen hingen, sogar etwas Seegras oder Tang hatte sich darin verfangen und bildete eine Art schiefe armselige Krone.

»Mist, verdammte Kacke. Alex, das tut mir leid, das wollte ich ...«

»Mir nicht, Adrian. Mir nicht.«

Er hörte auf zu lachen und kletterte zurück ins Boot. Um ehrlich zu sein, sah er dabei nicht ganz so sicher und souverän aus, wie ich es von Alex gewohnt war. Aber er stand und hielt mir dann seine helfende Hand entgegen.

»Das kann ich auch ohne Dich, Blödmann«, blaffte ich ihn ein wenig unfair an und hievte mich wesentlich uneleganter als Alex an Bord.

»Was sollte das denn gerade? Bist Du ...« Er zuckte nur mit den Schultern und ich sah, wie heftig ihn mein Schlag tatsächlich erwischt hatte.

»Mist, Alex, ich glaube, das muss genäht werden. Die Lippe ist ganz schön aufgeplatzt. Sollen wir in die Notaufnahme? Oh Mann, das tut mir so leid.«

»Nein. Ist schon gut. Hast du alles, Adrian? Dann segeln wir jetzt zurück.«

Hilf-und sprachlos schaute ich mir den blutenden Kerl an, wie er den kleinen Anker einholte, mir meine Klamotten zuwarf und dann die Segel hisste.

Als wir etwa in der Mitte des Sees waren, fiel mir erst auf, wie eigenartig Alex an der Ruderpinne saß, nur auf der Kante mit den Oberschenkeln. Sollte ich seinen Po verletzt haben? Nur würde er mir ja wahrscheinlich keine Antwort geben. Also schwieg ich. Kurz bevor wir den Anleger am Steg der Webern-Villa erreichten, zog Alex dann doch seine Speedo wieder an. Gemeinsam holten wir die Segel ein, immer noch kein Wort, wir vertäuten das Boot, stellten Korb und leere Getränkedosen auf die Planken und kletterten raus.

»Bist Du ganz sicher, dass ich Dich nicht zum Arzt bringen sollte, Alex? Es blutet immer noch. Ich würde mich wohler fühlen, wenn Du ...«

»Und ich würde mich wohler fühlen, wenn Du jetzt gehst, Adrian. Du weißt, wie Du zum Gartentor kommst. Hau einfach ab.«

Er nahm den Korb, den kleinen wasserdichten Seesack und machte sich auf den Weg in Richtung Haus. Auf halben Weg drehte er sich um.

»Hast Du auch ne private Mailadresse oder nur die der Schule, Adi?«

»Klar hab ich die. Wofür brauchst Du ...«

»Wie lautet sie?«, unterbrach er mich rasch. Ich nannte sie ihm, er tippte etwas in sein Handy und verschwand, ohne sich ein weiteres Mal umzublicken.

Verwirrt, verstört lief ich die überraschend lange Strecke bis zur Auffahrt, dann den ganzen Weg bis zur Schule zu Fuß. Ununterbrochen kreiste in meinem Schädel die Frage, dass ich mich doch eigentlich freuen sollte. Es war mein erstes Mal. Also, mein erster Geschlechtsverkehr. Und dann noch als Top. Nur, ich konnte mich nicht so richtig freuen. Was war das für eine Aktion gewesen mit Alex? Was sollte das mit dem Video und der Hassbotschaft an seine Eltern? Und dann dieses Versinken im See. Himmel, Alex war so ein kräftiger Kerl. Wie oft ist der bei Spielen hart angegangen worden. Da konnte der doch nicht durch einen Hieb von mir, auch wenn er vielleicht kräftiger ausgefallen war, als ich es mir zugetraut hätte, umfallen und ausgeknockt gewesen sein? Hatte er etwa vor ...«

Mein Smartphone signalisierte mir den Eingang einer neuen Mail. Sie kam von Alex und lautete:

Danke für den Nachmittag, Adrian. Danke für Deine ehrliche Besorgnis und Fürsorge. Kann damit aber nicht gut umgehen. Trotzdem war es sehr nett von Dir. Du bist ... Ach, egal. Im Anhang findest Du das gesamte Video von heute. Mach damit, was Du willst. Das Vid und die Pics von der Party damals habe ich mir zweimal angesehen und dann gelöscht. Denke nur nicht, dass Du mir das glauben wirst, deshalb hast Du jetzt Dein eigenes Druckmittel. Salut, Alex.

 

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