Adrians Lust und Leid - Das Sportinternat

von T.S. Marian
veröffentlicht am 07.05.2022
© T.S. Marian, mannfuermann.com
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Alpha MĂ€nner / Bisexuell / Das erste Mal / Dominant & Devot / Fetisch / Große SchwĂ€nze / Junge MĂ€nner / Muskeln / Sportler

Verdammt nochmal! Ja, mir ist schon bewusst, dass so gut wie jeder SchĂŒler/SchĂŒlerin und oder StudentIn ab einer gewissen Altersphase mit, nennen wir es mal vorsichtig, Problemen zu kĂ€mpfen hat. Alle könnten da von mehr oder weniger brisanten und heiklen Begegnungen berichten, die sich je nachdem im Nachhinein als gar nicht so schlimm oder als persönliches Waterloo herausstellen mögen.

 

Nichtsdestotrotz kennt Ihr das doch auch garantiert. Sitzt Du mittendrin in dieser ‚Phase‘, glaubst Du, der Einzige auf der Welt mit diesen Schwierigkeiten zu sein, oder? Ich meine, wie war denn so Eure Schulzeit? Nee, nee, nee! Jetzt nicht ausweichen!

Ach, Ihr wollt wissen, weswegen ich gerade Euch das frage? Leute, wenn Ihr Storys auf Seiten wie dieser hier gern lest, dann dĂŒrfte zumindest bei einem Großteil von Euch eine gewisse Orientierungstendenz relativ klar sein, oder?

Worauf ich hinaus will? Sich zu outen ist nie vollkommen einfach und angstfrei, möchte ich doch mal annehmen. Sich nicht zu outen, weil man es dem Umfeld nicht zutraut, positiv darauf zu reagieren, sondern sogar mit Hass und Ekel, geht weit ĂŒber eine kleine Ängstlichkeit hinaus.

In der Unterstufe mag’s ja gehen. Mittelstufe, na ja, wird bereits echt problematisch. Deshalb dĂŒrft Ihr mir gerne glauben: So wie ich in der Oberstufe auf einem Sportinternat ein verkappter Schwuler zu sein, kann tierisch quĂ€lend sein. Ununterbrochen so zu tun, als wĂ€re man etwas, das man nicht ist, ist schlichtweg die Hölle.

Internate sind da ganz besonders fies. Sie sind ein besonderer Mikrokosmos. Ein hochkonzentriertes Abbild der Gesellschaft. Allerdings nicht der breitgestreuten Gesellschaft. Nein, das Abbild eines versnobten, elitĂ€ren, an hoffnungslosem RealitĂ€tsverlust leidenden kranken Geldadelsystems. Aber, hey, ich bin nicht hier, um ein linksorientiertes Fass aufzumachen. Schließlich bin ich ein gutgenĂ€hrter Sprössling dieses kranken Systems.

Was ich sagen wollte, ist: Wenn du die MitschĂŒler dort kennenlernst, lernen sie dich ja auch unweigerlich kennen. Sie registrieren, wie du dich kleidest, wie oft du mit deinen Eltern telefonierst, von wem du PĂ€ckchen zugeschickt bekommst. Außerdem, dass du dich mit niemandem triffst, nie mit MĂ€dchen flirtest, nie ĂŒber deine sexuellen WĂŒnsche und Experimente sprichst, obwohl diese Themen das HerzstĂŒck des Universums eines durchschnittlichen Teenagers sind. Ja, der letzte Absatz traf definitiv auf mich zu.

Besonders heftig war es fĂŒr mich, dem Dummgequatsche und Gegröle in der Umkleide zuzuhören jeden Mittwochmorgen. Gemeinsam in der Umkleide sich versammeln und dabei auf die Jungs der höheren JahrgĂ€nge zu treffen.

Die erholten sich gerade vom morgendlichen Zirkeltraining und ließen sich dabei viel Zeit, um ihre erhitzten und verschwitzten Körper nach der Anstrengung vor dem Duschen noch etwas abzukĂŒhlen.

Was bedeutete, dass alle jĂŒngeren JahrgĂ€nge sich ihre Prahlereien anhören durften, wĂ€hrend sie sich umzogen. Detaillierte Beschreibungen ihrer realen oder, der Phantasie entspringenden sexuellen Abenteuer und natĂŒrlich ihre unglaublich sexistischen Bewertungen der einzelnen MĂ€dchen an unserer Schule oder eben im Ort.

An diesem Mittwochmorgen drehte sich ihre Diskussion nur um ein bestimmtes Thema: Die ganzen zickigen Weiber an der Schule und in der Stadt, die keinen Bock hÀtten mal ordentlich nen Schwanz zu kauen. Sorry, deren Formulierung, nicht meine.

»Was soll’s, Leute. Wenn man Druck auf den Eiern hat, kann man ja nicht bis in alle Ewigkeit warten. Ich lasse mir vielleicht demnĂ€chst einfach von einem Kerl mal einen blasen«, verkĂŒndete Heiko.

Alle brĂŒllten vor Lachen. Die Idee war natĂŒrlich urkomisch: Der TorhĂŒter des Fußballteams des Internats, der berĂŒchtigte Ich-ficke-alles-was-nicht-bei-drei-auf-dem-Baum-ist-Heiko, wollte es sich von einem Kerl besorgen lassen.

»Alter, Du wĂŒrdest Sex mit einem Kerl haben? Echt jetzt, Heiko« fragte jemand und ermutigte ihn mit einem Pfiff zum Weiterreden.

Heiko lehnte sich mit dem RĂŒcken an die Wand und verschrĂ€nkte die HĂ€nde hinter dem Kopf. Wie immer genoss er es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit aller zu stehen. Er hatte sowohl das Standing, sprich den Rang, als auch das gute Aussehen und eine gewisse Ausstrahlung, um im Rampenlicht zu stehen. Das musste ich leider zugeben. Außerdem hieß es, dass er von mehreren Profivereinen umworben wĂŒrde.

 

Er hielt inne und betrachtete seine bewundernde Schar, bevor er mit einem sĂŒffisanten LĂ€cheln sagte:

»Naah, naah, naah, ich habe nicht gesagt, dass ich mit einem Kerl Sex haben wĂŒrde, Leute. Aber ich könnte einem Kerl gestatten, mir einen zu blasen.«

»Aber dazu mĂŒsste der doch eine Schwulette sein«, stellte ein anderer Kerl fest. Nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte, dachte ich.

Heiko kicherte ĂŒber diese offensichtliche Tatsache.

»Ja Kevin, natĂŒrlich muss der Typ eine Schwulette sein. Weißt Du, Kerle lutschen nĂ€mlich keine SchwĂ€nze, Homos schon, also könnte einer von ihnen genauso gut meinen abblasen.«

»Hey, lasst uns Heiko ne geile Tunte suchen, Leute!«, schlug seine rechte Hand Alex vor und der Tumult wurde noch lauter.

»Gib uns ein paar Codes, Heiko. Was fĂŒr eine Tucke suchen wir denn?« wollte Kevin ziemlich aufgeregt wissen.

Heiko dachte eine Weile darĂŒber nach und ordnete sein dickes blondes Haar, das an den Seiten gekonnt kurz und oben lĂ€nger geschnitten war. Der klassische Undercut, wie er momentan total angesagt war.

»Nun, er sollte schon einigermaßen aussehen, damit ich nicht kotzen muss, wenn ich ihn angucke. Tja, fĂ€llst Du mit Deiner Hackfresse schon mal raus, Kevin, was?«

Alles lachte lauthals auf. Im ersten Moment sogar Kevin selbst. Dann verstummte er abrupt und zog schmollend mit einem Handtuch Richtung Duschen ab.

»Und damit das mal klar ist, Leute, so ne schrille Tucke, naah, bloß nicht so was feminines oder schwuchteliges, das kommt nicht in Frage«, erklĂ€rte Heiko und ahmte zur Freude seines Publikums, die klischeehaften, abgeknickten Handgelenke nach.

Ihr dĂŒrft mich gerne einen Idioten nennen, denn mir war durchaus klar, dass es ein kluger Schachzug gewesen wĂ€re, mich unbemerkt davonzuschleichen, aber ich war von der absurden Situation und seiner Protagonisten völlig gefesselt. Außerdem wĂ€re ich, wenn ich jetzt ginge, aufgefallen. Und wenn es eins gab, was ich auf gar keinen Fall wollte, dann das. Der einzig mutmaßliche Schwule im Raum, glaubte ich auf jedenfalls, wĂ€re durch ihr Dummgelabber in die Flucht getrieben worden? Nee, oder?

Heiko beugte sich vor, als wolle er etwas Wichtiges sagen.

»Die Schwuchtel mĂŒsste schon eher ein Kerl sein. Am besten so eine Klemmschwester, wĂŒrde ich sagen, denn ungeouteten Homos reißen sich schier den Arsch auf, um zu uns echten MĂ€nnern zu gehören, wisst Ihr?«

Unangenehm berĂŒhrt registrierte ich, wie mindestens zwei der anderen Jungs abcheckend und grinsend in die Runde blickten, und ich gab mir MĂŒhe, nicht zu erröten.

»Aber eine Bedingung ist obligatorisch«, sagte Heiko mit erhobenem Finger.

»Und die wÀre?«

»Er muss genĂŒgsam sein.« Dieses Wort sprach er aus, wie Gott damals: Es werde Licht!

Wieder GelÀchter.

„Was meinst du mit genĂŒgsam denn genau?“, fragte jemand und wartete ungeduldig darauf, dass Heiko seine Liste der Schwulettenqualifikationen fortsetzte.

»Hört zu, Leute, der Typ muss natĂŒrlich verstehen, dass es einzig und allein nur darum geht, mich zufrieden zu stellen. Er dĂŒrfte nicht einen seiner perversen Gedanken daran verschwenden, dass so eine Nummer auf Gegenseitigkeit beruhen könnte.«

»Das ist ja ziemlich eiskalter Scheiß, Digga, ne Schwuchtel zu benutzen, um sich gelegentlich einen runterholen und blasen zu lassen«, mischte sich Alex ein.

»Das stimmt Alex, eiskalt. Es geht so: Die Schwuchtel geht auf die Knie, lutscht meinen Dicken wie verrĂŒckt und ich spritze ihm meine Ladung in die Kehle. Schluckt er alles artig runter, darf er aufstehen, sich schön brav bedanken und ich trete ihm in seinen verfickten Arsch und sag ihm, er soll sich verpissen.«

»Yeah, Digga, genauso behandelt man diese Schwuchteln«, brĂŒllte jemand ĂŒber das schallende GelĂ€chter.

»Trainer-Alarm!« Patrick, der neben der TĂŒr saß, zischte es in die Runde und der Aufruhr verstummte.

Herr Klausen, der Trainer stĂŒrmte herein und begann, sein Team zu den Duschen zu treiben, damit sie nicht zu spĂ€t zum nĂ€chsten Unterricht kamen. Ich konnte nicht umhin etwas MerkwĂŒrdiges zu bemerken, wĂ€hrend ich die SchnĂŒrsenkel meiner Turnschuhe zuband. Seit dem Beginn von Heikos Monolog ĂŒber Schwuchteln und Blowjobs, hatte Alex, sein bester Kumpel, die Augen auf mich gerichtet. Er hatte ein kleines Ich-weiß-was-du-bist-LĂ€cheln auf seinem Gesicht und genoss es, meine, im wahrsten Sinne des Wortes, SchwulitĂ€ten, sprich Verlegenheiten zu beobachten. Ich versuchte mein Bestes, es mit ĂŒbertriebener Coolness zu verbergen, aber Alex durchschaute meine Tarnung, als könnte er meine Gedanken lesen.

 

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Auf Alex traf ich zum ersten Mal zwei Tage nach meiner Ankunft hier. Eigentlich hatte ich nur noch ein Jahr bis zum Abitur. Meine Familie zog von Potsdam nach Basel. Mein Dad hatte ein verlockendes Angebot als stellvertretender CEO eines Schweizer Konzern erhalten. FĂŒr mich ging es auf ein Internat mit Hochschulqualifikation nach Lausanne. So etwas kannte ich bereits. Meine Eltern hatten mich mit zehn von Potsdam auf ein Ă€hnliches Sportinternat nach Chemnitz geschickt, da ich schon frĂŒh mit Tischtennis angefangen hatte und darin mehrere Bezirksmeisterschaften in den jeweiligen Altersklassen gewonnen hatte. Ja, ich weiß. Tischtennis wird gerne mal belĂ€chelt. »Oh, hat zu richtigem Tennis wohl nicht gereicht etc.« Aber ich sage nur den Namen Timo Boll. Zack, wird nicht mehr gelacht. Und so schlecht war ich wahrlich nicht. Gut, meine Ambitionen waren zwar auch nicht die Olympischen Spiele, aber ich war trotzdem ein wenig stolz als schmaler Spacken zu den AuserwĂ€hlten einer prominenten Kaderschmiede zu gehören.

Aber jetzt war ich in der Schweiz. Ohne auch nur einen MitschĂŒler zu kennen? Aufregend und etwas beĂ€ngstigend. Keine Ahnung, wie ich mich bei den Eidgenossen zurechtfinden wĂŒrde. Erschwerend kam dazu, dass ich an dem neuen Internat sechs Wochen vor dem Beginn der Sommerferien anfing. Wie sollte ich da noch Freunde oder Kumpel finden? Als neuer SchĂŒler zu Beginn eines Halbjahres, vielleicht, weil ich dann bestimmt nicht der Einzige gewesen wĂ€re. Aber so? Folglich blieb ich ein EinzelgĂ€nger, was mich zu einem leichten Ziel fĂŒr die Leitwölfe auf der Suche nach Beute machte.

Meine erste richtige Begegnung mit Alex fand statt, als ich nach dem Sportunterricht meine Tasche samt SchlĂ€ger und Klamotten in der Umkleidekabine vergaß. Nach dem Mittagessen wollte ich sie holen, aber da war der Raum schon voll mit anderen verschwitzten Jungs, die vom Fußballplatz, dem Leichtathletikplatz, dem Hallentraining oder den diversen KraftrĂ€umen zurĂŒckkehrten. Um zurĂŒck zu meinem Platz in der hintersten Ecke des Raums zu gelangen, musste ich mich zwischen halbnackten Jungs, Taschen, Stollenschuhen und ausgestreckten Beine hindurchmanövrieren. Ich versuchte, den Blickkontakt ganz zu vermeiden, aber aus den Augenwinkeln sah ich diesen gutaussehenden, sportlichen Jungen, der mich mit einem leicht ironischen Grinsen ansah. Er nippte lĂ€ssig an einem Orangensaft aus einer Flasche, aber ich spĂŒrte seine Augen im RĂŒcken, als ich meine Tasche holte.

Richtung Ausgang und vermeintlicher Sicherheit strebend, wandte er den Ă€ltesten Trick im Machohandbuch an. Gerade als ich einen großen Schritt ĂŒber jemandes Tasche machte, streckte er sein Bein aus, ich stolperte und landete auf dem Boden.

»Was soll der Scheiß, Alter! Pass auf, wo du hinlĂ€ufst!« Das war seine unmittelbare Reaktion. Seine Stimme voll von vorgetĂ€uschter Wut und echter Freude ĂŒber seinen erfolgreichen Stunt.

»Tut mir leid, Alex« sagte ich, stand auf und rieb mir das Knie, das schmerzhaft gegen eine Bank geprallt war.

Wie in Zeitlupe kippte er seine Saftflasche so, dass etwas von der gelben FlĂŒssigkeit auf seinen Fuß und von dort auf den Boden floss.

„Ey! Guck mal, was du gemacht hast, kleiner Wichser, meinen verdammten O-Saft hast du verschĂŒttet!“ rief er ĂŒbertrieben empört und laut aus und zeigte auf die PfĂŒtze.

»Nein, habe ich nicht, du hast ihn selbst verschĂŒttet, ich habe dich gesehen...«

Alex beugte sich vor, packte mich am Hemdkragen und zog mein Gesicht direkt vor seins.

»Ach, nennst du mich etwa einen LĂŒgner, Ping-Pong-Boy« sagte er mit seinen dunklen Augen, die sich in meine bohrten.

»Oh nein, tut mir leid Mann, nein....«

»Scheiß auf Dein tut mir leid. Mach den Dreck weg«, befahl er und ließ mich los.

»Womit« fragte ich.

Er lehnte sich mit einem ĂŒberheblichen Grinsen zurĂŒck, die HĂ€nde hinter dem Kopf verschrĂ€nkt, die dicke goldene Kette um seinen gebrĂ€unten Hals leuchtete in den Lichtern der Umkleidekabine, die klassische Pose eines AlphamĂ€nnchens, das die Macht ĂŒber schwĂ€chere Jungs genießt.

 

„Was weiß denn ich? Mir ist nur klar, dass du diesen verdammten Raum auf keinen Fall verlĂ€sst, bevor du nicht die Sauerei aufgerĂ€umt hast, die du angerichtet hast“, sagte er und spannte seinen Bizeps, um seine DurchsetzungsfĂ€higkeit zu unterstreichen.

Trotz meines Widerwillens samt Ängstlichkeit bemerkte ich die schwarzen HaarbĂŒschel in seinen Achselhöhlen. Im Angesicht seiner aggressiven MĂ€nnlichkeit kam ich mir klein und verletzlich vor.

Mir fiel die Sporttasche ein, die ich bei mir trug. Ich öffnete den Reißverschluss und holte mein Handtuch heraus, um dann mein gespannt höhnisch grinsendes Publikum mit der ultimativen DemĂŒtigung unterhalten zu dĂŒrfen.

Ich sank zwischen den weit gespreizten Beinen dieses Mistkerls auf die Knie und begann, den klebrigen gelben Saft vom Boden zu wischen. Mein Blick wanderte zu seinen nackten Beinen. Er hatte einige schwarze Haare an den Waden, und eine noch dĂŒnne, flaumige Schicht auf seinen Oberschenkeln verteilt. Durch die weite Beinöffnung seiner Shorts sah ich hinauf zu seiner dunkelblauen UnterwĂ€sche und der fetten Beule darin. Ein leicht herber Schweißgeruch von dort schoss mir in die Nase, und als ich zu seinem grinsenden Gesicht aufblickte, spĂŒrte ich mit einem Anflug von Panik, wie mein Schwanz unwillkĂŒrlich hart wurde. Bitte nicht! Alles, nur das jetzt nicht. »Wer auch immer da oben, sei mir gnĂ€dig!« Ich musste da raus, so schnell wie möglich!

Aber zuerst musste ich noch den entwĂŒrdigen Rest von Alex‘ Befehl ausfĂŒhren. Mit klammen Fingern griff ich nach seinem Gelenk und hob sein Bein an, um die PfĂŒtze um ihn herum aufzuwischen. Ich fuhr mit dem Handtuch ĂŒber seine Sohle und das Fußgewölbe. Sogar zwischen seinen schweißigen Zehen war Saft gelaufen. Jeden Einzelnen trocknete ich sorgfĂ€ltig ab.

Ein schadenfrohes Grinsen begegnete mir beim Aufblicken. Aber da war noch etwas anderes. In der Art, wie er mich dabei ansah. Etwas seltsam, durchfuhr es mich fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde. Dann ĂŒberraschte er mich mit einer misstrauischen Frage.

»Verrate mir etwas, kleiner Kumpel. Woher kennst du eigentlich meinen Namen?«

Oh nein! Ich hatte ihn unvorsichtigerweise Alex genannt. Schon klar, woher sollte ein unbedeutender Newbie wie ich die Namen von Jungs aus anderen JahrgĂ€ngen als seiner eigenen kennen? Die Wahrheit? Direkt am zweiten Tag hatte ich ihn schon auf dem Schulhof bemerkt. Diesen attraktiven durchtrainierten HĂŒnen mit den pechschwarzen Haaren und den schwarzbraunen Augen, der von allen MitschĂŒlern umschwĂ€rmt wurde, konnte man nicht ĂŒbersehen. Als ich sein Bild mit Namen im Schaukasten der Fußballvereins hĂ€ngen sah, habe ich ihn augenblicklich gegoogelt und begonnen, ihm auf Insta mit einem gefĂ€lschten Benutzernamen zu folgen.

»Jeder kennt deinen Namen, Alex«, antwortete ich mit zittriger Stimme, wĂ€hrend ich immer noch seinen Fuß in meinen HĂ€nden hielt. Ein selbstzufriedenes LĂ€cheln breitete sich auf seinem Gesicht aus.

»Ja, ich schĂ€tze, das tun sie. Und jetzt verpiss dich aus meiner Umkleide, Ping-Pong-Boy!« Er schnippte mit den Fingern und zog seinen Fuß zurĂŒck. Unter abfĂ€lligen Kommentaren seiner Teamkollegen stolperte ich hinaus, das saftgetrĂ€nkte Handtuch vor meinen Schritt haltend, um den Halbsteifen in meiner Hose zu verdecken.

In der folgenden Nacht brauchte ich nicht einmal den verschlĂŒsselten Ordner mit meinem Geheimvorrat an Fotos und Videoclips von heißen Jungs zu öffnen. Alex‘ IG-Account reichte völlig und ich scrollte zu einem meiner Lieblingsfotos von ihm. Aufgenommen irgendwo im SĂŒden mit dem Mittelmeer im Hintergrund, lehnte er mit dem RĂŒcken an einer Balustrade. Seine Haare vom Wind zerzaust, ohne Hemd mit perfekt gerundeten dunkelbraunen Brustwarzen, in blauen Bermudas, die gefĂ€hrlich tief auf den HĂŒften saßen und das obere Drittel seiner weißen Tommy-Hilfinger-Boxershorts enthĂŒllte. Ich betrachtete sein strahlendes, selbstzufriedenes LĂ€cheln, erinnerte mich daran, wie sein Körper roch, seine behaarten muskulösen Beine aussahen, als ich vor ihm kniete, wie weich und warm sich seine verschwitzte Fußsohle in meinen HĂ€nden anfĂŒhlte, und wie er mit seiner krĂ€ftigen, rauen Stimme befahl, mich vor allen Leuten zu erniedrigen.

 

Mann, ich hĂ€tte seinen Fuß einfach schnell mit dem Handtuch abtrocknen können, ohne ihn wirklich zu berĂŒhren, aber nein, stattdessen nahm ich ihn in die Hand, hielt ihn so, dass ich sorgfĂ€ltig Ferse und Sohle abwischen konnte, obwohl die nicht einmal mit Saft in BerĂŒhrung gekommen waren.

Es dĂ€mmerte mir. Seine merkwĂŒrdige Art, mich anzusehen, als ich seinen Fuß hielt. Er hatte mich durchschaut, mich sogar ziemlich gut durchschaut.

Nicht nur weil ich dazu gezwungen war, blieb sein Fuß so lang in meinen HĂ€nden. Diese Verzögerung, dieses intensive Abtrocknen passierte freiwillig. Warum hatte ich das getan? Verdammt! Ich kannte die Antwort. Weil ich mich danach sehnte, den Mistkerl zu berĂŒhren, seine Überlegenheit anzuerkennen, und der Bastard sah das.

Wenn ich die Augen schloss, sah ich mich selbst mit den Augen eines Zuschauers: Am Boden kniend zu FĂŒĂŸen dieses Teenagerhengstes, seinen Fuß förmlich anbetend. Mein Schwanz war knĂŒppelhart und hob die Bettdecke gewaltig an. Ich holte mir in Windeseile einen runter und fiel nach einem unglaublichen Orgasmus komatös in einen traumlosen Schlaf.

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In den verbleibenden Wochen des Semesters gelang es mir, Alex grĂ¶ĂŸtenteils zu meiden, aber nach den Sommerferien stufte man mich auf Grundlage meiner Chemnitzer Zensuren höher und ich mal eben im selben Jahrgang wie Heiko und Alex. Damit nahm das VerhĂ€ngnis seinen Verlauf. So waren wir jetzt zum Beispiel in Biologieleistungskurs Klassenkameraden. Der Unterrichtsraum war Ă€hnlich wie der Hörsaal in einer Uni mit Sitzreihen, die zum Lehrerpult hin abfielen.

Alex nahm, obwohl noch etliche andere PlĂ€tze frei waren, in der Reihe direkt vor mir Platz. Verlegen betrachtete ich seinen Hinterkopf, seinen sehnigen Nacken und seine breiten Schultern. Lehnte er sich weit zurĂŒck, was oft passierte, verdeckten seine langen schwarzen Haare, wenn er sie nicht wie beim Sport hochband, die Tischkante und manchmal auch mein Buch oder meine Notizen. Sein ParfĂŒm, das er anscheinend zu jeder Tageszeit trug und stĂ€ndig erneuerte, vernebelte ganz oft meine anderen Sinne. Seine Anwesenheit lenkte mich dermaßen stark von meinem Lernstoff ab. Allerdings nicht nur die bloße Anwesenheit, sondern seine Angewohnheit, dass er sich stĂ€ndig den Saum seines Hemdes hochzog, um sich an seinem flachen, aber ausgeprĂ€gtem Sixpack zu kratzen. Genauso wie er beim Verlassen der RĂ€ume gerne die Hand vorne in den Hosenbund schob, um sich ausgiebig die Eier zu kraulen.

Ist wohl unnötig zu erwÀhnen, dass meine Augen wÀhrend dieser scheinbar unbeabsichtigten TÀtigkeiten permanent auf ihn gerichtet waren.

Irgendwann, nach ein, zwei Monaten bat mich unsere sehr sympathische Biologielehrerin, Frau Wegener, nach dem Unterricht zu bleiben. Sie wollte wissen, warum meine Noten unter ein akzeptables Niveau zu fallen drohten, obwohl ich aus Chemnitz mit einer Eins Plus in diesem Fach kam.

Kopfschmerzen durch eine heftige Lichtempfindlichkeit, verursacht durch die surrenden Neonröhren in der Mitte des Saals. Eine noch bescheuertere Ausrede konnte mir wohl nicht einfallen.

»Dann suchen Sie sich mal einen Platz an den Seiten des Raumes«, schlug sie vor und tatsÀchlich: Kaum hatte ich mich umplatziert, kaum war ich nicht mehr in Alex Dunstkreis, verbesserten sich meine Leistungen in Biologie auf wundersame Weise aufs alte Niveau.

Alex hingegen war bereits dabei, die schmierige soziale Leiter unserer privaten Elite-Schule schnell zu erklimmen. Er bestand das Probetraining fĂŒr einen Regionalligisten mit Bravour. Und nachdem er die Gelegenheit bekommen hatte, seine Talente in einem echten Spiel zu zeigen, brachten ihm seine Schnelligkeit, sein taktisches Auge und seine schiere AggressivitĂ€t rasch eine gefestigte Position als Mittelfeldspieler ein. Philippe Demarque, ein, auch mich als Fußballlaien beeindruckender, unglaublich wendiger DribbelkĂŒnstler und StĂŒrmer, der im September aus Paris auf unsere Schule nach Lausanne kam, wurde ziemlich schnell sein bester Freund. Sie waren das Spitzenduo. Scheinbar in der Lage, die Gedanken des anderen zu lesen.

Bis Weihnachten hatte Alex einen raketenhaften Aufstieg vom unbedeutenden Schulsportass zum Newcomer des Regionalteams und zur Nummer zwei der Sportler, was in unserer Schule so ziemlich dem Kronprinzen eines Königreichs gleichkam. Wenn die beiden auf dem Schulspielfeld trainierten, stand immer eine Herde bewundernder MÀdchen am Rand, die darauf warteten, dass Alex, Heiko oder Philippe sich mit ihnen traf.

Ich war auch da, ein bisschen weiter weg von den MÀdchen, und tat so, als ob ich auf dem Rasen meine Abschlussarbeiten vorbereitete, wartete aber eigentlich auf die kostbare Gelegenheit, ihn in seiner eigenen PopularitÀt baden zu sehen.

Und er enttĂ€uschte seine Fans nie. Wenn der Trainer das Team nach einer letzten Kritik oder Aufmunterung entließ, stolzierte Alex zu den MĂ€dchen, löste das Haargummi, die schweißnassen Locken in den Nacken werfend, das Hemd bis ĂŒber die Brustwarzen hochgeschoben, um seinen Waschbrettbauch zu enthĂŒllen. Er hatte die Angewohnheit seine widerspenstigen Haare mit den Fingern zu kĂ€mmen, was ihm natĂŒrlich auch immer gleich die Chance gab, seinen prallen Bizeps zu zeigen.

Mich beachtete er ĂŒberhaupt nicht, und ich war ĂŒberzeugt, dass er nicht einmal meinen Namen kannte. Aber ich sammelte immer wieder Bilder und Videoclips von ihm in den sozialen Medien, und mindestens dreimal pro Woche holte ich mir einen runter zu einem Bild von Alex. Mal wie er frisch aus der Dusche kam nur mit schmalem Handtuch um die HĂŒften, mal wie er ohne Hemd auf einer Wiese bei der Schule herumalberte. Er war sogar so mutig, fĂŒr eine Insta-Story ĂŒber ihn als Newcomer des Regionalvereins nur in Boxertights zu posieren. Immer wieder starrte ich minutenlang auf die imposante Beule in seiner UnterwĂ€sche und trĂ€umte davon, das zu sehen, zu berĂŒhren und zu schmecken, was sich darunter verbarg. Aber ich wusste, dass ich niemals mit ihm darĂŒber sprechen könnte, geschweige denn ein weiteres Mal seinen begehrenswerten Körper zu berĂŒhren.

Nun ja, ich hatte mich geirrt.

 

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