Adrians Lust und Leid - Das Sportinternat - Teil 2

von T.S. Marian
veröffentlicht am 14.05.2022
© T.S. Marian, mannfuermann.com
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Alpha Männer / BDSM / Das erste Mal / Fetisch / Große Schwänze / Junge Männer / Muskeln / Sportler

Die Weihnachtszeit brachte eine große Veränderung in mein junges Leben. Nicht nur, dass ich endlich volljährig wurde. Nein, während der Ferien tat ich etwas, worüber ich schon lange, sehr lange nachgedacht hatte: Ich nahm all meinen Mut zusammen und outete mich. Vor meinen Eltern. Vor meinen Geschwistern. Und es war einfacher als gedacht. Sie waren wundervoll unterstützend, sagten mir, dass sie eigentlich nur darauf gewartet hätten, dass ich das Thema selbst anspreche. Sogar meine Großeltern hatten schon lange vorher geahnt, dass ich wohl schwul wär. Ohne irgendein Zögern teilten sie mir mit, dass es für sie überhaupt keinen Unterschied machen würde, ob ich nun Mädchen oder Jungs lieben würde. Dieses Comingout war einfacher als Kekse backen. Einfacher, als es mir selbst einzugestehen. Niemals hätte ich gedacht, dass mein Comingout und meine Ferien so voller Erleichterung, Liebe und Support sein würden.

 

Einmal damit angefangen, fühlte es sich ganz natürlich an, mich gleichermaßen vor meinen Klassenkameraden in der Schule zu outen. Die meisten hatten kein Problem damit. Gut, die Nachricht verbreitete sich natürlich wie ein Lauffeuer durch die Gerüchteküche. Ich bekam Schulterklopfer, Worte der Ermutigung, sogar einige Umarmungen und erstaunlich wenige abfällige Bemerkungen. Lag vielleicht auch am Tischtennis. Bei Mannschaftssportarten gab es da in der Regel doch größeren Aufruhr.

Zu meinem absoluten Erstaunen reagierten sogar Heiko und Alex positiv, einer gab mir einen Daumen nach oben, und der andere sagte zu mir: »Gut gemacht, Adrian«, als er mich in der Cafeteria sah. Meine Verwirrung und mein Erstaunen darüber könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Erst viel später erfuhr ich, dass sie von Klausen, ihrem Trainer dazu aufgefordert worden waren, der seinen beiden Favoriten zeigen wollte, dass Spitzensportler durchaus in der Lage waren, sich nicht wie homophobe Arschlöcher zu verhalten, wenn es nötig war.

Die Unterstützung, die ich erhielt, gab mir so viel neues Selbstvertrauen, und ich spürte, dass ich alles erreichen konnte, was ich wollte, wenn ich Mut zeigte und hart für meine Ziele arbeitete. Als im Januar die Wahl eines neuen Präsidenten der Schülervertretung angekündigt wurde, beschloss ich sogar, mich aufstellen zu lassen. Keine Sorge: Präsident der Schülervertretung klingt natürlich viel hochtrabender als Schülersprecher, obwohl es genau das war. Aber, hey, wir sind in der Schweiz und auf einem der teuersten Internate in Europa. Da musste der Titel auch nach was klingen. Das überhaupt noch einmal im Jahr gewählt werden musste, lag am Weggang des bisherigen Präsidenten. Normalerweise wurde immer zu Beginn des Wintersemesters gewählt. Aber wieder einmal war jemand aus dem Ausland abgeworben worden. Wie mir ein Lehrer berichtete, geschah dies nicht zum ersten Mal. Also dachte ich, für das letzte halbe Jahr könnte ich ja mein Glück versuchen. Ich hatte ja gerade einen Lauf.

Meine Kandidatur wurde von Anfang an überraschend positiv aufgenommen. Die Schulleitung war der Meinung, dass sie damit zeige, wie modern und tolerant sie wären. Aber seien wir trotzdem ehrlich: Niemand glaubte ernsthaft, dass ich eine echte Chance im Rennen hätte. Alle setzten auf Tina Ferat, die kluge, charismatische und gelegentlich etwas wütende rothaarige Feministin, die dafür geachtet wurde, dass sie die verstaubten Traditionen und Riten durch progressivere ersetzen wollte. Mal ganz abgesehen davon, dass sie als exzellente Leichtathletin, sehr beliebt beim Lehrpersonal und unter den Schülern war. Vormachen brauchte ich mir nichts. Sie hatte als Erste kandidiert und es würde ihr nicht schwerfallen, die Ziellinie auch als Erste zu erreichen.

Nur eins schien ein Hindernis zu sein.

Es gab bisher nur zwei Kandidaten im Rennen, und beide waren queer. Also zumindest bei mir war das nach dem Outing klar und eindeutig. Tinas vermutliche Homosexualität spielte keine ganz so große Rolle. Wie ja die weibliche Sexualität, egal welcher Couleur, in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft nur selten als Gefahr wahrgenommen wird. Im Gegensatz zu meiner. Komisch und antiquiert, aber so sah es eben aus.

Trotzdem: Vor allem die männlichen Spitzensportler waren entsetzt, und auch viele der gemäßigten anderen Schüler teilten ein paar Tage nach unserer Kandidatur ganz plötzlich ihre Bedenken, zweifellos ermutigt durch ihre konservativen Eltern. Unsere Schule war wohl doch nicht so tolerant, oder?

Gerüchte besagten, dass sogar die höheren Mächte besorgt waren über die Minderheiten-Dominanz bei der Wahl der SchulsprecherIn. Wenn ich jetzt sage »höhere Mächte«, meine ich eigentlich nur die eine Macht. Das liebe Geld! Und zwar in Persona vertreten durch einen äußerst einflussreichen Mann: Hans Christian von Slaten, der größte finanzielle Unterstützer unserer Schule, wie zuvor bereits sein Vater und Großvater und die gesamte Slaten-Dynastie.

 

Unsere hochmoderne neue Sporthalle wurde nicht umsonst Von-Slaten- Athletic-Center genannt. Die Elternvertretung und der Förderverein waren gerade dabei, Herrn von Slaten zu bitten, sein Scheckbuch für die gründliche Renovierung und den ehrgeizigen Ausbau unserer Fußballarena weit zu öffnen.

Ein schwuler Präsident der Schülervertretung hätte bedeutet, dass wir uns von dem Traum von einem 5000-Zuschauer-Fußball-Tempel für unsere heiligen Kickerkönige eventuell hätten verabschieden dürfen.

Als dann Heiko von Slaten, der erstgeborene Sohn des großen Mannes, seine Kandidatur ankündigte, elektrisierte er das Rennen sofort. Heiko war neben Philippe und Alex die unangefochtene Nummer eins, der beliebteste männliche Schüler und Sportler und das Objekt manches feuchten Traums, sowohl weiblicher und einiger männlicher Schüler. Wahrscheinlich sogar von einigen Elternteilen. Und er war dazu bestimmt etwas Großes zu werden, um damit das Erbe seines Vaters fortzusetzen.

Nun gab es also drei Kandidaten: Heiko von Slaten, Tina Ferat und meine Wenigkeit, Adrian Arndt. Wir alle hatten unsere Wahlkampfslogans: »SLATEN4EVER« für Heiko, »FEMITINA« für Tina und »JUSTPRIDE!« für mich.

Tinas Kampagne war exzellent organisiert, wie man es erwarten konnte. Ihr Team recherchierte gründlich über die geschlechterspezische Verteilung unter den StudentInnen, zeigte klare Diskriminierungen auf und nutzte soziale Medien ganz geschickt, um ihre wichtigsten Zielgruppen zu erreichen.

Heikos Unterstützer hingegen setzten ganz entschieden auf den Namen und die sportliche Beliebtheit Heikos. Stolz liefen sie in ihren eng anliegenden »SLATEN4EVER«-T-Shirts durch die Flure und forderten die Jungs und Mädchen unverblümt auf, die rote Lesbe und die Ping-Pong-Schwuchtel loszuwerden und die einzig wahre Wahl zu treffen, aber ihr allzu offensichtlicher Ansatz gewann nur wenige neue Anhänger.

Die allgemeine Meinung war, dass Heiko nicht genug Stimmen haben würde, um im ersten Wahlgang gewählt zu werden. Und wenn ich meine Unterstützer dazu ermutigen würde für Tina im zweiten Wahlgang zu stimmen, würde sie den Sieg wahrscheinlich nach Hause tragen.

Jeder spürte, dass Heiko deswegen echt besorgt war. Es ging das Gerücht herum, dass sein Vater ihm ein BMW Cabrio versprochen hatte, sollte er Präsident werden. Ein Spitzensportler wie Heiko von Slaten, voller Selbstvertrauen und Kampfgeist, würde sich niemals einen solchen Preis nehmen lassen, oder?

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Ach, ihr braucht nicht zu reagieren: Zwei Tage vor der Wahl erhielt ich auch so die Rückmeldung auf diese Frage.

Als ich den leeren Flur entlang ging, tauchte Alex plötzlich hinter den Schließfächern auf. Also natürlich erst sein Parfum und dann er. Aber egal, jedenfalls er hielt mich an und sagte:

»Adrian, hey, wir müssen mal reden.«

»Worüber?« stutzte ich und machte einen Schritt zurück, sofort misstrauisch.

Er wies mit dem Kopf in Richtung einer Tür hinter den Spinden. Die Tür stand einen Spalt offen und ein Stückchen Holz verhinderte, dass sie sich schloss.

»Komm, ich zeige dir etwas.«

Ich zögerte einen kurzen Moment, folgte ihm dann aber eine Treppe hinunter. Ich wusste nicht, was sich dort unten befand, aber Alex kannte eindeutig den Weg, führte uns drei Stockwerke hinunter, weit unter das eigentliche Kellerniveau.

Am unteren Ende der Treppe befand sich nur eine Luke an der Wand, kaum groß genug, das jemand hindurchschlüpfen konnte. Alex bückte sich, rüttelte an dem rostigen Riegel zur Seite und öffnete die Luke. Er winkte mir, hindurchzugehen.

Ich wurde noch misstrauischer.

»Was ist da drin? Warten deine Kumpels darauf, mich zu verprügeln?«

Er gluckste und schenkte mir ein freundliches Lächeln.

»Nein, Adrian. Ich will nur mit dir reden, ich schwöre.«

Der Teufel ritt mich und ich beschloss, ihm zu glauben, ging hindurch und betrat einen kleinen dunklen Raum. Alex kam hinter mir her und schaltete das funzelige Licht ein. Der Raum war einmal wohl mal ein Lagerraum gewesen. Allerdings in einem anderen Jahrhundert, wie mir schien.

 

»Ach Du liebe Scheiße! Wie zum Henker hast du denn diesen Ort gefunden?« fragte ich verwirrt.

Er lächelte.

»Heiko und ich hatten irgendwann in der Achten beschlossen, ein Versteck für uns zu finden. Irgendwas! Irgendwo, wo wir abhängen können. Du weißt schon, vielleicht etwas Spaß mit Mädchen hätten. Blablabla! Also gingen wir eines Nachts auf eine kleine Erkundungsreise durch die alten Teile des Geländes und kamen hierher. Das Internat steht ja angeblich auf den Ruinen einer Wehrburg aus irgendeinem verfickten mittelalterlichen Jahrhundert. Jetzt schau Dir diese alten Mauern an, Adrian. Ist doch wie aus Game of Thrones, oder?«

Es tat richtig gut, Alex ausnahmsweise mal kameradschaftlich und so redselig zu erleben. Er sah mir direkt in die Augen.

»Okay, Alex, aber was genau ...« Er unterbrach mich.

»Du willst wissen, was ich von dir will, Adrian? Schon klar. Lutsch meinen Schwanz!«

Ich fühlte mich verärgert.

»Kein Grund, unhöflich zu sein, Mann. Sag einfach, was du willst.«

»Hab ich doch gerade gesagt.«

»Sorry, aber jetzt hast du mich total verloren, Alter.«

»Lutsch meinen Schwanz, Adrian.«

Ich keuchte.

»Du willst, dass ich ...«

»Endlich hast du’s kapiert, hm?«

Mir war schwindlig. War das ein Traum?

»Du denkst also, nur weil ich schwul bin, würde ich Dir einen blasen wollen?«

Meine Frage brachte ihn zum Lächeln.

»Ja, genau das denke ich. Und weil du mir vom ersten Moment an nachgegeifert hast, seit wir uns getroffen haben.«

Er trat ganz nah an mich heran und schaute mir mit einem kleinen Lächeln in die Augen. Ich konnte sein Parfüm riechen und seinen Atem auf meinem Gesicht spüren.

»Ich habe gesehen, wie du mich in der Umkleidekabine angestarrt hast, Kumpel. Du tust es sogar während des Unterrichts. Du brauchst dich nicht zu verstellen.«

Ich spürte, wie mein Gesicht rot wurde.

»Nun, nur... nur weil ich dich... vielleicht... angeschaut habe... bedeutet das nicht...«

Mein Gestottere ließ ihn auflachen. Dann packte er mein Handgelenk.

»Willst du mir wirklich sagen, dass du nicht mit deinen Lippen an das hier ran willst?«, raunte er und drückte meine Hand auf die Beule in seiner Jeans. Ich konnte seinen Schwanz und seine Eier an meiner Handfläche spüren.

Die Verzweiflung und Verwirrtheit in meinen Augen war selbst bei diesem dürftigen Licht für ihn deutlich sichtbar. Ein sanfteres Lächeln als sonst lag auf seinem wunderschönen Mund. Und diese Lippen! Himmel, so voll, so schön geschwungen. Lippen, die man auf sich spüren wollte. Lippen, zum Reinbeißen. Wie saftige reife Erdbeeren. Lippen, denen Dichter in einem anderen Jahrhundert ganze Oden gewidmet hätten. Lippen für die so manches Hollywood-Sternchen beim Schönheitschirurgen gerne ein kleines Vermögen bezahlt hätte.

»Davon hast du geträumt, nicht wahr, Adrian? Komm schon, fühl es, nimm es Dir«, säuselte er mir mit diesen sinnlich-geilen Lippen ins Ohr, wohl wissend, dass seine Neckereien mich in den schieren Wahnsinn trieben.

Meine Finger beschlossen, die zylinderförmige, noch weiche Röhre und den prallen Sack, die sich eindeutig im linken Hosenbein von Alex‘ enger Jeans abzeichneten, zu streicheln, und mein Schwanz ruckte und wurde augenblicklich hart.

»Fast fertig, Adrian. Du musst nur noch meine Hose öffnen und ihn herausholen. Schließe einfach deine Lippen um meine Spermaschleuder. Und niemand, versprochen, niemand wird es je erfahren«, flüsterte er mit seiner sanfter dunklen Stimme und legte seine Hände auf meine Schultern, drückte mich nach unten.

Alex klang so beruhigend, und ich wollte es so sehr, dass ich mir vormachte, dass er ehrlich zu mir war. Dass er einfach nur richtig geil war, einen geblasen kriegen wollte, und dass ich ihm vertrauen konnte. Trotzdem hasste ich ihn und mich selbst, als ich langsam auf den kalten, schmutzigen Steinfliesen dieses verlassenen muffigen Zimmers auf die Knie sank. Ich hasste uns beide noch mehr, als meine zitternden Finger seinen Gürtel öffneten und seine Jeans aufknöpften. Aber als ich seinen Reißverschluss herunterzog und seinen riesigen Schwanz sah, der sich durch die hellblaue Baumwolle seiner American-Eagle-Boxershorts streckte, verflüchtigte sich mein Hass. Seine Hand legte sich an meinen Hinterkopf und er drückte mein Gesicht dicht an seine offene Jeans.

 

»Los Adrian, gib ihm einen Kuss.«

Ich beugte mich vor und presste meine Lippen auf seinen Schaft. Das Gefühl war atemberaubend. Das Geschlechtsorgan dieses umwerfend gut aussehenden jungen Hengstes war von meinen Lippen nur durch die dünnste Schicht Stoff getrennt. Und diesmal war es keiner meiner nächtlichen Träume. Nein, ich konnte Alex Schritt riechen, seine Hitze spüren und seinen Schwanz an meinem Mund wachsen und pulsieren fühlen.

»Du willst ihn lutschen, nicht wahr, Adrian?«

Ich nickte, traute mich aber nicht, ihn anzuschauen.

»Schau hoch! Komm, sieh mich an, Adrian.«

Ich blickte in seine selbstbewussten haselnussbraunen Augen.

»Willst du meinen Schwanz lutschen, Adrian?« Insistierte er erneut.

»Ja. Verdammt nochmal« platzte es aus mir raus.

Er lächelte.

»Ja, willst du! Fang an, ich lass es dich machen«, sagte er und lehnte sich gegen mein Gesicht.

Er hielt seine Hand hinter meinem Kopf und schwang langsam seine schmalen Hüften und rieb seinen Schritt an meinem Gesicht. Das Gefühl und der Geruch machten mich so kirre, dass ich seine Hüften packte und wie ein Verrückter begann, die Vorderseite seiner Unterwäsche zu küssen und zu lecken.

Dann machte er plötzlich einen Schritt zurück. Da ich nicht verstand, was geschah, versuchte ich, auf allen vieren näher zu kriechen, aber er legte seine Handfläche auf meine Stirn und hielt mich auf. Ich blickte auf und sah, wie er mich angrinste.

Er winkte mir mit seinem Zeigefinger zu und grinste überlegen.

»Ah-ah-ah-ah, kleiner schwuler Junge. Noch nicht.«

»Wieso nicht? Aber wann?« Ich stöhnte auf.

»Bald, Adrian, sehr bald«, sagte eine mir vertraute Stimme von hinten. Mir blieb fast der Atem weg.

Heiko von Slaten trat aus einer Nische im Schatten, ging gemächlich um mich herum und blieb vor mir stehen, mit gespreizten Beinen und beiden Daumen im Bund seiner Jeans.

»Ah, ja, ich sehe, du genießt es, Adrian«, sagte er spöttisch und drückte seinen rechten weißen Nikeschuh auf meine gespannte Beule im Schritt.

Ich stieß ein unwillkürliches Stöhnen aus und beide Jungs lachten. Dann fuhr Heiko fort.

»Du wirst bald Schwänze lutschen, Adrian. Nicht nur Alex Schwanz, sondern auch meinen. Und weißt Du wann? Gleich nachdem du mich bei der Wahl unterstützt hast. Wir wissen beide, dass du nach dem ersten Wahlgang aussteigen wirst. Dann wirst Du Deinen paar Anhängern einfach sagen, dass sie mich unterstützen sollen. Tun Sie das, darfst Du ihnen gern versprechen, dass auch sie, wenn sie denn wollen, Ihre Lippen mal um unsere Sportlerschwänze legen dürfen. So wie Du. Und all ihr Schwanzlutscher werdet im siebenten Schwulenhimmel sein. Allerdings nicht früher, und wenn Du mich nicht unterstützt, Schwupps, ist das Angebot weg.«

Er gab mir einen Klaps auf die Wange.

»Denk gut nach, Adrian. Das ist eine einmalige Chance für dich. Pass auf dich auf«, sagte er und wandte sich um.

»Bis dann, Adrian«. Alex drückte mich noch ein letztes Mal in seinen Schritt, dann zog er den Reißverschluss nach oben, zwinkerte mir zu und beide verschwanden durch die Luke. Für einen kurzen Moment hatte ich Angst, dass sie sie von außen verriegeln würden, aber sie blieb offen und ich hörte das Verhallen ihrer Schritte auf der Treppe.

Mir wurde schwindelig. Was zum Teufel hatte ich gerade getan?

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Ich versuchte es immer wieder, aber ich konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Ich versuchte, an entspannende Erinnerungen zu denken, aber mein aufgewühlter Geist kam immer wieder auf die Szene in der vergessenen Kammer unter unserer Schule zurück. Mein Gesicht war in Alex prallem Schritt vergraben, und ich hatte seinen Schwanz wie ein Verrückter geblasen.

Was war mit mir geschehen? Ich konnte mich doch nicht dem grausamen Plan dieser zwei arroganten Sportlern ergeben, oder?

Pling!

Ich warf einen Blick mein Handy: 1:30 Uhr. Wer zum Teufel hat mir um diese Zeit eine SMS geschickt?

Ein Schnappschuss von einem unbekannten Nutzer.

Ein Bild.

Die Lenden eines schlanken jungen Mannes. Flacher Unterleib, eine Spur von dunklem Haar, die hinunterführt zu ..., verdammt, zu der blauen AE-Unterwäsche, die ich mir sehr genau angesehen hatte. Ich sah die vertrauten Umrisse eines kräftigen männlichen Geschlechtsorgans, das meine Lippen berührt hatten, und meine Nasenlöcher schnupperten durch die hauchdünne Schicht aus Baumwolle und Elastan seiner Boxershorts.

 

Beinahe hätte ich das Telefon auf den Nachttisch zurückgeworfen und die Augen geschlossen, um mich vor den Verlockungen böser Mächte zu schützen.

Pling!

Die gleiche Szene wie im vorigen Bild, aber diesmal steckte ein Daumen im Bund der Boxershorts, zog sie etwas herunter, und ich konnte schön getrimmtes schwarzes Schamhaar und die Wurzel eines Schwanzes erkennen. Eines dicken Schwanzes.

Ich lag wach und träumte davon, meine Nase und meine Lippen auf diesen Garten aus schwarzem Rasen zu drücken.

Pling!

Der Daumen zog das Bündchen weiter nach unten, und der dicke Schwanz hing oben über dem Bund der Unterwäsche herunter. Er musste schlaff mindestens zehn Zentimeter lang sein.

Ich könnte meine Lippen auf die seidige Haut drücken und einen echten Geschmack von Alex bekommen. Alles, was ich tun musste, war... Nein!

Pling!

Die Unterwäsche war jetzt auf halber Höhe seiner Oberschenkel, unter einem prallen Sack mit großen, haarigen Eiern. Und der Riemen war hart und zeigte nach oben wie ein Pylon. Es war ein prächtiges Organ, lang, dick und glatt, überragt von einer kunstvoll geschnittenen lila Eichelkrone.

Pling!

»Willst du es, Adrian? U know what 2 do ????«

Plötzlich spürte ich etwas Feuchtes in meiner Pyjamahose. Ich wusste, ohne hinzusehen, dass ich sie mit warmer Wichse beschmutzt hatte.

In dieser Nacht konnte ich nicht richtig schlafen, und am Morgen musste ich mich zwingen, pünktlich zu Unterrichtsbeginn vom Englischleistungskurs im Schulgebäude zu erscheinen. Frühstück hatte ich mir geschenkt, stattdessen rannte ich zu meinem Spind und öffnete ihn hastig, um mein Englischbuch zu holen. Aber ein seltsam aussehender Gegenstand lag oben auf dem Stapel. Ich hob es auf.

Eine kleine Plastiktüte mit Reißverschluss, gefüllt mit etwas Blauem. Ich wusste, was es war, noch bevor ich die aufgedruckten Buchstaben auf dem Gegenstand bemerkte.

Ich stopfte die Tüte hastig in die Tasche meines Kapuzenpullis und lief hinunter in die Jungentoilette. Wenn mich ein Lehrer während des Unterrichts auf dem Gang erwischte, würde ich Ärger bekommen, aber das war mir egal. Ich schloss mich in einer Kabine ein und öffnete die Tasche. Ich entfaltete die Boxershorts, drehte sie auf links und schaute auf die Vorderseite. Da war ein gelblicher Fleck an der Stelle, an der Alex geschwollener Schwanz wohl etwas Sperma in die Baumwolle gespritzt hatte.

Ich drückte den Beutel auf mein Gesicht und atmete durch die Nase ein. Der Geruch war absolut Alex. Seine Männlichkeit, seine Virilität, seine Aggressivität, seine Arroganz. All die Eigenschaften, die mich verrückt machten, die Eigenschaften, die ich wirklich hassen wollte, aber einfach nicht konnte.

Ich zwang mich, die Unterwäsche wieder in die Tasche zu packen und ging zurück in den Klassenraum.

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Am Mittwoch fand die Wahl des Schülerpräsidenten statt. Durch alle Schulflure zog sich eine gewisse Angespanntheit. Und gerade für mich war diese Nervosität fast greifbar. Vier Lehrer waren als Wahlleiter bestimmt worden. Unter anderem Herr Klausen und Frau Wegener, die dauerlächelnde Biologielehrerin. Sie war es auch die, die Ergebnisse des ersten Wahlgangs in der Schulaula bekannt geben durfte.

»Die Stimmen im heutigen ersten Wahlgang verteilen sich wie folgt: Auf Heiko von Slaten entfielen 134 Stimmen, auf Tina Ferat 121 Stimmen und auf Adrian Arndt 57 Stimmen.«

Die Ferat - UnterstützerInnen sprangen auf und schrien vor Freude: Clever wie sie waren, hatten sie sich bereits ausgerechnet, dass Tinas AnhängerInnen und nur die Hälfte meiner Stimmen zusammen ausreichten, um ihr die Präsidentschaft zu sichern. Es dauerte eine halbe Minute, bis auch die dümmsten und naivsten Slaten - Fans die Rechnung aufmachten und zum selben Ergebnis gelangten.

Wir, die Kandidaten sassen verteilt in der ersten Reihe in der Aula. Ich starrte mit verschwommenen Blick aufs Podium. Was genau hatte ich mir eigentlich ausgerechnet? War ich so überwältigt von der positiven Aufnahme meines Comingouts in der Familie, dass ich dachte, es wäre ein Zeitenwechsel, der sich nun überall vollzogen hätte? Das der schwule Tischtennis-Nerd allen Ernstes gegen den Slaten - Halbgott antreten und gewinnen könnte? Wahrscheinlich war ich noch dümmer und naiver als die ganzen Sechsklässler, die natürlich für ihr Idol aus der beliebtesten Breitensportart gestimmt hatten. Mein Gott, ich musste ein völliger Depp sein, dass ich mir hier eine reelle Chance ausgerechnet hatte. Wir waren zwar auf einem nach außen liberalem Elite-Internat, aber nach innen, war es ausschließlich nach wertkonservativen Traditionen und Regeln ausgerichtet.

 

»Adrian Arndt?!? Hallo? Darf ich Adrian Arndt, den Drittplatzierten nach vorne bitten?« Wie durch eine dicke Nebelwand hindurch, sah ich einen ausgestreckten Arm vom Podium in meine Richtung zeigen.

Ich hatte verloren, ziemlich deutlich sogar. Obwohl mir jetzt gerade bewusst wurde, dass ich doch überraschend viele Stimmen ergattert hatte. Für einen relativen Neuling auf dieser Schule. Für einen, der sich einzig und allein, na ja, sagen wir lieber hauptsächlich für die LGBTQ-ler auf dem Internat stark machen wollte. Und jetzt erwarteten alle trotzdem meine Dankesrede. Und natürlich die Ansage, für wen der beiden anderen ich mich persönlich aussprechen würde. Wie in Trance stieg ich die vier Stufen zur Bühne hinauf. Frau Wegener reichte mir das Mikrofon. Ich blickte in den vollbesetzten Saal. Die vorderen Reihen Waren größtenteils gefüllt mit Anhängern von uns drei Kandidaten.

Ich schaute auf meine: ein armseliger Haufen von Strebern, Schwächlingen und Verlierern, die, warum auch immer, darauf gezählt hatten, dass ich, der Oberschwächling, ihre Rechte verteidigen würde.

Mein Blick auf die Feministinnen: Tina, die diesmal nicht ihre Kontaktlinsen, sondern ihre Brille trug, was ihr einen ziemlich intellektuellen Ausdruck verlieh. Daneben und dahinter ihre UnterstützerInnen, stolze junge Frauen und auch einige Jungs, bereit aufzustehen und einzufordern, was ihnen rechtmäßig zusteht. Sie sahen mich mit Vertrauen und Respekt an.

Dann schaute ich zu Heiko von Slaten und seine Anhängerschaft hinüber. Lauter eingebildete, engstirnige, homophobe Wichser und ein Kreis von Mädchen, die ihn anhimmelten. In der Mitte seiner Gefolgsleute saß Heiko selbst, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, bekleidet mit einem wahnsinnig teuren weißen Kapuzenpulli und weiß-roten Air Jordans im Wert von gut 400 Schweizer Franken. Er schaute mir in die Augen mit einem wissenden Grinsen. Alex, der wunderschöne Alex, saß neben ihm und kaute Kaugummi, seine Beine, die in einer knallenengen Jeans steckten, weit ausgestreckt. Mein Blick fiel augenblicklich auf seinen Schritt. Selbst von hier oben, waren die Umrisse seines Penis im linken Hosenbein erkennbar, oder besser gesagt, erahnbar. Ich zwang mich mühsam wegzuschauen.

Stattdessen wandte ich mich meinen Mitstreitern in der ersten Reihe zu:

»Liebe, äh, Mitschüler.« Shit! Ich spürte, wie meine Kehle austrocknete, wie meine Souveränität sich verflüchtigte und einem infantilen Gestottere wich. »Leute, ich möchte Euch allen danken, die Ihr für mich gestimmt habt ... und, äh, also ich bin ...«

Ich hatte mich am Morgen entschlossen. Ich würde nicht zulassen, dass Heiko meine Lust dazu benutzt, mich seinem schmutzigen Plan zu unterwerfen. Ich wusste, dass mein Ruf und mein Stolz auf dem Spiel standen. Ich wäre verrückt, sie den Abfluss hinunterzuspülen. Scheiß auf Heiko von Slaten!

»Um ehrlich zu sein, wussten wir alle irgendwie, dass dies das Ergebnis des ersten Wahlgangs sein würde, nicht wahr? Und ich bin sicher, ihr alle ahnt, welchem der beiden Kandidaten ich meine Unterstützung zukommen lassen möchte ...«

»Was um alles in der Welt! Himmel! Adrian, komm auf den Punkt.«, ratterte es in meinem Kopf. »Noch mehr Konjunktive und Modalverben kann man ja kaum in eine Rede packen. Du bist doch kein deutscher Politiker. Sag, was Du zu sagen hast, verdammt! Und sag es mit Stolz. Also Pride!«

Mein Blick fiel noch einmal über die ersten Reihen, ein letztes energisches Schlucken.

»Mein Motto war JUSTPRIDE. Ja, und deshalb kann ich euch voller Stolz mitteilen, dass ... mit Stolz ... ich ... «

 

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