Lübecker Marzipan ist süß (Weihnachtsgeschichte) - Teil 5

von jerome
veröffentlicht am 04.02.2024
© jerome, mannfuermann.com
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Zwischen den Tagen besuchte uns Andreas. Er merkte natürlich sofort, dass wir ein Paar geworden waren, ohne dass wir es ihm sagten. Alleine daran, wie wir uns verliebt anschauten oder auch immer mal wieder flüchtig berührten, konnte Andreas es bemerken. Um es nicht zu bemerken, hätte er schon blind sein müssen. Ich hatte den Eindruck, dass er sich für uns freute, aber er sagte nichts dazu. Nachdem ich einige Schriftstücke unterschrieben und ihm eine Vollmacht erteilt hatte, verabschiedete er sich auch bald von uns. Von Dennis wusste ich, dass Andreas eine Frau und zwei Kinder hatte und so wünschte ich ihm und seiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Silvester feierten wir dann zusammen mit alten Freunden von Dennis und Sam. Dennis hatte gemeint, dass wir sie zu unserem Einzug unbedingt einladen sollten und so waren wir auf die Idee gekommen, sie zu einer Silvesterparty einzuladen. Fast alle kannte ich mit Vornamen und da sich eh alle duzten sprach ich sie auch gleich mit ihrem Vornamen an – noch bevor Dennis mir ihren Namen verriet. Klar, dass die Angesprochenen ziemlich überrascht waren. Bei einigen von ihnen machte ich mir auch einen Scherz daraus und tat so als ob ich bei ihren Unternehmungen dabei gewesen wäre. Wo und was sie mit meinem Onkel verband wusste ich ja von den Bildern. Klar dass das irgendwann aufflog, aber der Joke war es wert gewesen.

Es wurde dann eine sehr feucht-fröhliche Silvesterparty und Dennis und ich hatten viel Spaß mit den Gästen. Manche kamen mit Partner und andere kamen solo, aber jeder brachte etwas zum Essen und sein Lieblingsgetränk mit. So hatten wir außer ein paar Kisten Cola und Bier nicht viel einkaufen müssen. Immer wieder erzählten sie auch von meinem Onkel und was sie alles mit ihm erlebt hatten.

Zur vorgerückten Stunde – es war lange nach Mitternacht und die meisten Gäste hatten sich bereits von uns verabschiedet – setzte sich Gerd – ein großer, stämmiger Mann und langjähriger Freund von Sam - zu uns. Er trug eine Lederweste und dazu passend in gleichem schwarzem Leder eine fesche Hose. Seine Lederstiefel glänzten, als wären sie gerade erst frisch geputzt worden. Ich schätzte ihn auf Mitte 40 als er uns mit seiner tiefen Stimme ansprach: „Tolle Party! Das habt ihr beiden Turteltauben gut organisiert. Wenn euch beiden der Blümchensex mal zum Hals raushängt und ihr mal so richtig rangenommen werden wollt, dann könnt ihr euch gerne bei mir melden. Von Dennis weiß ich ja, dass er es mag und du Jens – du siehst auch aus, als ob du manchmal eine „harte“ Hand gebrauchen könntest. So jetzt muss ich aber gehen. Nochmals vielen Dank, dass wir bei euch feiern durften.“

Als wir dann wenig später aufräumten – die letzten Gäste hatten sich gerade verabschiedet – fragte ich Dennis was Gerd damit gemeint hatte. Dennis erzählte mir dann: „Gerd hat uns manchmal besucht und die beiden haben mich dann wie einen Sklaven behandelt. Aber nur im Rollenspiel. Gerd kann so wunderschön dominant sein und ist dann nach dem Rollenspiel auch wieder total der Kumpeltyp. Sam und er kannten sich schon lange vor meiner Zeit und weil sie sich so ähnlich waren, mochten sie sich auch und waren dicke Freunde. Wenn du so was auch magst, können wir ihn ja im neuen Jahr mal anrufen und einen Termin machen – ich weiß ja, dass du auch auf solche Sachen stehst.“

Da ich einverstanden war, riefen wir diesen Gerd einige Wochen später an und hatten dann einen geilen Abend verbracht. Gerd hatte an diesem Abend gleich zwei junge Nackt-Sklaven die ihm „dienen“ mussten und genau wie Dennis gesagt hatte, war er nach dem Rollenspiel der absolute Kumpeltyp und wir konnten uns nach dem Sex wunderbar mit ihm unterhalten. Er erzählte uns auch, was er alles mit Sam erlebt hatte. Ich hätte ihm stundenlang zuhören können. Er konnte die Erlebnisse mit Sam so lustig berichten, dass man glatt die Zeit dabei vergaß.

So waren wir sehr glücklich und es fehlte uns auch sexuell nichts in unserer Beziehung. Gerd kam mindestens einmal im Monat, manchmal auch öfter und er ließ sich immer wieder etwas Neues einfallen. Das Gästezimmer hatten wir neu eingerichtet mit allerlei Utensilien aus der SM Szene. Sogar einen Strafbock hatte Gerd uns zum Geschenk gemacht und an den Wänden hatten wir allerlei Züchtigungs – Instrumente aufgehängt. Aber dieses Zimmer wurde von Dennis und mir nie alleine benutzt, da von uns beiden keiner glaubhaft die dominante Rolle spielen konnte oder wollte.

Der Vorstellungstermin bei der Firma, die mir Dennis besorgt hatte, lief sehr vielversprechend. Schon vier Tage, nachdem ich meine Unterlagen eingereicht hatte, bekam ich eine Zusage. Die neue Arbeit gefiel mir sehr gut und ich freute mich schon auf die wärmere Jahreszeit und darauf als Surflehrer arbeiten zu können. Ich begann mich also langsam in Lübeck einzuleben.

 

Da Dennis wusste, wie sehr ich Marzipan mochte, brachte er mir als kleine Aufmerksamkeit oft leckere Marzipan-Köstlichkeiten mit. Ich bedankte mich dann immer überschwänglich bei ihm und nannte ihn meinen „Lübecker-Marzipan-Boy“.

Am 30. Januar feierten wir Dennis Geburtstag. Wir saßen gerade zu zweit vor Kaffee und Kuchen, als es an der Haustür klingelte. Als Dennis zur Tür ging, war aber keiner mehr da. Er wunderte sich und kam dann mit einem Brief zurück, der halb im Briefkasten gesteckt hatte. Der Brief war an uns beide adressiert und trug keine Briefmarke. Handschriftlich war in großer Schrift auf dem Umschlag zu lesen:

Nachricht von Sam

Sofort erkannte ich Sams saubere Handschrift.

Im Brief stand von Sam handschriftlich geschrieben:

Hallo Dennis, hallo Jens,

Ihr werdet Euch wundern, dass ich euch jetzt, nach meine Tod, immer noch schreibe. Sicher könnt ihr euch denken, wer euch den Brief zukommen ließ. Dennis, alles Gute zu deinem 26. Geburtstag. Sehr gerne hätte ich mit euch beiden zusammen den Geburtstagskuchen verzehrt. Aber die lassen mich einfach nicht von meiner Wolke. Nicht mal für einen Tag – na was soll`s – von hier oben kann ich eh viel besser auf euch Acht geben.

Da ihr jetzt ein Paar geworden seid, kann ich euch ja auch verraten, was ihr sicher schon geahnt habt – ja ich hab ein wenig den Kuppler gespielt. Zwar nicht ganz alleine, denn Andreas hat mir geholfen das Ganze umzusetzen. Das mit der Erbschaft und dem Wohnrecht ist auf seinen "Mist" gewachsen. Das Bett hab ich dann aus dem Gästezimmer entfernen lassen.

Ich fand einfach, dass ihr super zusammenpassen würdet und dass ihr so auch die Trauer um eure verlorenen Partner am schnellsten überwindet und dann wieder positiv in die Zukunft blicken könnt.

Für diese hoffentlich weiterhin gemeinsame Zukunft wünsche ich euch alles Gute

Himmlische Grüße

Euer Sam

*

Ende

Nachwort:

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten feierten wir unseren Kennenlern – Tag, den wir aber gleichzeitig auch zu einem „Onkel-Sam-Gedächtnistag“ machten. Wir nahmen uns beide frei und schauten dann in Onkels Alben die alten Bilder an und abends gingen wir ins Kino oder wir buchten Tickets für ein Musical in Hamburg. Klar dass auch ein Besuch in einem gehobenen Lokal eingeplant wurde. Meist vor dem Musical stießen wir dann beim 5-Gänge-Menü auf Onkel Sam an und natürlich auch auf uns.

Auch sonst hielten wir die Erinnerung an Sam aufrecht. Solange er in unseren Gedanken immer noch existierte, war er nicht tot. Nein er war nur woanders und wachte über uns.

Mehrmals kamen sowohl Dennis als auch ich in brenzlige Situationen (beim Surfen und beim Snowboarden, aber auch im Alltag), die wir aber wie durch ein Wunder immer heil oder mit ganz wenig Blessuren überstanden. Sam war also immer noch bei uns – er war der beste Schutzengel, den man sich hätte wünschen können.

Immer wenn ich „meinen“ Dennis drückte oder mich an ihn kuschelte – meinen Marzipan-Boy aus Lübeck – musste ich voller Dankbarkeit an den Mann denken, der uns auf so wundervolle Weise zusammengeführt hatte – und das über seinen Tod hinaus.

Leider bekamen wir nie wieder Nachricht von Sam – aber das war auch nicht nötig – denn immer wenn wir wieder einmal knapp einem Malheur entkamen, wussten wir, dass Sam immer noch da war und über uns wachte.

Ja – Lübecker Marzipan ist süß – und schmeckt saugeil! Schlürf... schmatz – und irgendwie auch leicht nussig.

Aber probiert doch selbst!

*

Anmerkung des Autors:

Ich weiß, dass viele erwartet hätten, einige sexuelle Szenen besser und detailreicher auszuschmücken. Aber wie gesagt, es sollte eine eher romantische Weihnachtsgeschichte sein. Deshalb habe ich das mehr im Verborgenen gelassen, um der eigenen Fantasie etwas Raum zu geben und nicht so sehr ins Sexuelle abzugleiten.

 

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