Liebe und andere Gefahren - Teil 2

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Am nächsten Morgen stand ich schon um 9:40 Uhr an der Bushaltestelle, die in der SMS angegeben war. Das war zwar viel zu früh, aber meine Nervosität war so groß, dass ich es nicht mehr zu Hause ausgehalten hatte. Mir war total bewusst, dass es sich nur um eine Falle handeln konnte. Aber, sagte ich mir, konnte es so schlimm nicht kommen. Wenn die Snobs mich wirklich richtig fertig machen wollten, hätte das Jonas schon am Vorabend erledigen können, als ich am Boden lag. Eine kleine Abreibung würde ich wohl wegstecken können, und das Gewicht des Schlagringes in meiner Tasche fühlte sich auch beruhigend an. Wichtig war nur der Strohhalm, dass ich vielleicht den Rucksack mit den Smartphones zurückbekommen konnte. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Ich stand neben dem Regenschutz der Haltestelle und wartete darauf, dass endlich etwas passierte. Eine ältere Frau und ein Ehepaar setzten sich auf die überdachte Bank, und als der 9:52er Bus kam, stiegen sie ein. Es wurde 10 Uhr und immer noch nichts...

Dem roten Ford Fiesta, der an der gegenüberliegenden Straßenseite halb auf den Bordstein rollte und hielt, schenkte ich zuerst keine Beachtung. Erst, als der Fahrer durch das offene Seitenfenster einen Pfiff zwischen den Zähnen auszischte, schaute ich hin. Es war schon wieder dieser verfluchte Blonde, von dem ich mir mittlerweile wünschte, er wäre nie in mein Leben getreten. Der, der mir zuerst den Kopf verdreht hatte, nur um mich anschließend zu bestehlen, als ich auf dem Boden lag.

Zumindest war er alleine im Auto. Ich wartete auf eine Lücke im Verkehr und wechselte die Straßenseite.

"Steig ein", sagte er, als ich mich dem geöffneten Fenster näherte.

Das tat ich. Ich stieg auf den Beifahrersitz des Kleinwagens und wir fuhren los. Zuerst war ich zu trotzig, um irgendetwas zu sagen, und auch der Blonde schwieg und achtete auf den Verkehr. Erst, als wir die Stadtgrenze erreichten und das Ortsschild hinter uns ließen, wurde ich unruhig.

"Wo bringst du mich hin?" fragte ich und durchbrach damit das Schweigen.

Zuerst bekam ich keine Antwort. Ich sah nur, wie der Blonde grinste, aber weiterhin geradeaus nach vorne durch die Windschutzscheibe schaute.

"Hast du Schiss?", war schließlich die Gegenfrage.

"Nee", log ich.

"Dann lass dich überraschen."

"Gut", sagte ich und atmete tief durch. "Ich bin übrigens Nico."

"Ich weiß. Nico Castano." Die Antwort hatte einen feixenden Unterton.

'Du willst jetzt sicher, dass ich frage, woher du das weißt', dachte ich mir. 'Aber den Gefallen tu ich dir nicht.'

Wir fielen in unser Schweigen zurück. Ich warf einen verstohlenen Blick nach links und wieder fesselte mich das attraktive Gesicht des Fahrers. Er lächelte zwar, schien aber auch etwas nervös zu sein. 'Was hast du nur mit mir vor?', fragte ich mich in Gedanken. Wir fuhren noch zwei Minuten auf der Bundesstraße, dann bogen wir an einer Abzweigung auf eine kleinere Kreisstraße ab und fuhren in ein Dorf. Dort war auch das Ziel der Reise. Der Blonde fuhr in eine Parkbucht am Rande des Ortskerns und stieg aus. Ich zögerte kurz, dann verließ ich auch das Auto.

"Und jetzt?", wollte ich wissen.

"Komm einfach mit", war die Antwort, die ich bekam, aber so einfach wollte ich mir das nicht bieten lassen.

"Was ist mit dem Rucksack?", fragte ich.

Der Blonde seufzte theatralisch, was ihm eine richtig süße Mimik bescherte. Dann öffnete er den Kofferraum, und ich sah das Objekt der Begierde.

"Da ist er. Du bekommst ihn auf dem Rückweg."

"Das ist doch mal eine Ansage... Fremder... Okay, dann bring mich jetzt zu deinen Kumpels, damit mir jeder eine reinhauen kann, und fahr mich danach gleich nach Hause. Ich hab heute noch was vor."

Jetzt musste der Blonde lachen: "Wenn die wüssten, dass ich mit dir hier bin, würden sie mir den Kopf abreißen. Ach, und du kannst mich ruhig Marc nennen. Marc Scherzinger."

Bei der Nennung seines Nachnamens zog Marc eine Augenbraue hoch, und ich verstand die Anspielung. Marc hatte nämlich denselben Familienname, wie Jonas, der Anführer der Snobs.

"Scherzinger wie Jonas Scherzinger?", fragte ich.

"Genau. Jonas ist mein Cousin. Ich fange am Montag ein einmonatiges Praktikum in der Stadt an, und in der Zeit wohne ich bei ihm und seiner Freundin."

Wir schlugen den Weg Richtung Ortskern ein, eine etwa hundert Meter lange Pflastersteinstraße, die für den Straßenverkehr gesperrt war. An einem Straßencafé wies Marc auf einen freien Tisch und wir setzten uns. Ich wusste immer noch nicht, warum mich Marc hierher mitgenommen hatte.

"Und was ist dein Plan für heute?", fragte ich ihn.

"Erstens möchte ich mich bei dir wegen der Aktion gestern Abend entschuldigen. Das hat mir leid getan. Trinkst du Eiskaffee?"

"Klar."

Der Kellner kam, und Marc bestellte uns zwei Eiskaffee.

"Gut", sagte ich. "Dann hast du dich hiermit entschuldigt. Und was willst du noch?"

Jetzt rutschte Marc nervös auf seinem Stuhl hin und her: "Nun, ich bin jetzt seit drei Tagen bei euch in der Stadt und hab nur dumme Prolls kennengelernt. Gestern hatte ich den Eindruck, du wärst da anders. Ich bin einfach neugierig."

"Und da kam dir der Rucksack dann gerade recht", schlussfolgerte ich. "Wie bist du eigentlich an meine Nummer gekommen?"

"Das war nicht schwer. Ich hab gestern Abend Jonas unauffällig nach deinem Namen ausgefragt und den Rest hat Google erledigt. Aber apropos Rucksack... Entweder du hast eine riesige Telefonrechnung, oder das ist ganz schön heiße Ware."

"Ich bin da nur reingerutscht. Eigentlich hab ich mit solchen Geschäften nichts zu tun."

Marc schaute mich kritisch an, und irgendwie fühlte ich mich zu einer Erklärung verpflichtet: "Sergej, ein Kumpel, hat mir den Rucksack aufgezwungen. Wenn ich ihn heute nicht abgebe, bekomme ich richtig auf die Fresse."

Marc blickte mich mit einer Betroffenheit an, die ich für nicht gespielt hielt: "Mit solchen Freunden brauchst du auch keine Feinde mehr. Wenn ich du wäre, würde ich mich mit dem gar nicht abgeben. Da bin ja sogar ich mit Jonas und seinen Deppen noch gut bedient."

Marc brachte mich zum lachen, wie er über die Snobs redete, zu denen er mehr oder weniger ja auch gehörte.

"So ist es eben", sagte ich nur. Hätte ich Marc vertraut, hätte ich ihm jetzt vielleicht versucht zu beschreiben, wie schwer es war, überhaupt Freunde und so etwas wie Anerkennung zu finden, wenn man arm war und als asozial galt. Überall, ob in der Schule oder anderswo, wo ich aufkreuzte, war ich immer nur der Außenseiter aus dem 'Ghetto', wie meine Wohngegend in unserer Stadt lapidar genannt wurde, gewesen. Nur in unserer Assi-Clique wurde ich so akzeptiert, wie ich war. Ich hätte Marc erklärt, dass die Clique bis vor Kurzem wie eine Familie für mich war. Doch jetzt hatte Sergej den Druck erhöht und mit so einem 'Zusammenhalt bis in den Tod' – Gefasel angefangen. Und seit dort war es einfach gefährlich geworden, auszusteigen. In Sergejs Augen war man dann ein Verräter, und mit Verrätern ging Sergej nicht zimperlich um.

"Aber bekommst du keinen Ärger mit Jonas, wenn der Rucksack weg ist?", fragte ich stattdessen nur.

"Ich habe behauptet, ich wüsste, wo man die Handys verscherbeln kann."

"Und wenn er nach dem Geld fragt?"

Marc zuckte gleichgültig mit den Schultern.

Wir genossen in der nächsten halben Stunde unsere Eiskaffees und es war für mich seltsam. Marc und ich fanden Zugang zueinander, und ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, jemanden gefunden zu haben, bei dem ich mich nicht verstellen musste, nur um abgebrüht zu wirken.

Nachdem Marc die Rechnung übernommen hatte, bemerkte er: "Wir sollten jetzt zurückfahren. Du hast noch Geschäfte zu erledigen."

Gerne hätte ich noch den restlichen Tag in diesem Dorf, wo ich keine Angst haben musste, dass man uns zusammen sieht, verbracht. Aber er hatte recht. Die Zeit wurde allmählich sogar knapp. Wir gingen zurück zum Auto, und als wir schon auf unseren Sitzen saßen, fragte Marc mich: "Tut dein Bauch von dem Tritt gestern noch weh?"

"Nur ein bisschen. Ich hab an der Stelle einen ordentlichen blauen Fleck."

"Zeig mal."

Ich zog mein T-Shirt hoch und einen Augenblick später glitten zarte Finger über die Stelle, an der mich Jonas am Vortag getroffen hatte.

"Sieht aber nicht so schlimm aus", attestierte Marc mir, aber dafür hatte ich fast kein Gehör. Der Hautkontakt mit meinem Traumboy ließ meinen Schwanz unter den Shorts sichtbar pulsieren. Aber Marc bemerkte das nicht, oder er ignorierte es. Stattdessen startete er den Motor und wir fuhren zurück in die Stadt.

"Wo musst du eigentlich hin?", fragte er mich, als wir kurz vor der Stadtgrenze waren.

"Aulandstraße."

Marc, ließ sich von mir den Weg dirigieren, und ich ließ ihn eine Straßenecke entfernt vom Second Hand Shop halten.

"Soll ich hier auf dich warten? Dann fahr ich dich noch nach Hause", schlug er vor.

Ich war einverstanden, zu Fuß wäre es nämlich eine dreiviertel Stunde gewesen. Ich nahm den Rucksack aus dem Kofferraum, warf noch einen Blick hinein und zu meiner Erleichterung waren die Handys noch drin.

Der Second Hand Shop war ein kleiner Raum mit einem chaotischen Durcheinander aus Kleidungsstücken, Elektrowaren und allem möglichen nützlichen und unnützen Kram, der zum Wühlen und Stöbern einlud. An der Kasse, ein einfacher Holztisch, auf dem eine Geldkassette stand, saß eine Frau mit langem grauen Haar und einem Kleid, das an einen Vorhang erinnerte.

"Hallo", sagte ich schüchtern. "Ist Radu da?"

Sie schaute mich charmant-belustigt an und antwortete mit osteuropäischem Akzent: "Wieso zu Radu, junger Mann? Vielleicht kann ich Ihnen auch helfen."

"Sergej schickt mich."

Jetzt veränderte sich ihr Blick in Verständnis: "Achso. Radu!!! Raduuuu!!!!!!"

Es dauerte ein paar Sekunden und ein kleiner dicker Mann mit offenherzigem Gesicht kam aus einem Nebenraum.

"Was ist?" fragte er in dem gleichen Akzent wie die Frau.

"Er gehört zu Sergej."

"Ah", sagte Radu und bat mich mit einer Handbewegung in den Nebenraum.

Wir setzten uns an einen Tisch mit einer hässlichen Plastiktischdecke.

"Nun zeig mal, was du hast", bat mich Radu mit seinem einnehmenden Tonfall.

Ich packte die Smartphones aus dem Rucksack und legte sie auf den Tisch.

"Siebenhundert", sagte ich dann.

Radu zählte die Handys demonstrativ laut: "Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs... Das sind nur sechshundert."

Ich war verunsichert, hatte Angst, dass Jonas oder Marc ein Handy gemopst hatten, ließ mir das aber nicht anmerken.

"Siebenhundert. Ich bin nicht hier, um zu verhandeln."

Jetzt lachte Radu laut und nahm mich in den Arm: "Du bist ein guter Geschäftsmann."

Er ging zu einem weißen Hängeschrank und holte einen Briefumschlag heraus.Wieder begann er zu zählen, als er die Scheine auf den Tisch legte, und zum Schluss steckte ich mir die 700 Euro in die Arschtasche.

"Du machst mich arm, Junge", seufzte Radu, als ich das Zimmer und den Second Hand Shop verließ.

Ich ging wieder um die Ecke, und Marcs Auto stand noch da.

"Hat alles geklappt?", fragte er mich, als ich einstieg.

"Ja. Gott sei Dank ist das alles jetzt vorbei."

Marc schaute mich zweifelnd an: "Vielleicht ist das auch erst der Anfang, wenn Sergej jetzt weiß, dass er in dir einen guten Handlanger hat."

"Das glaube ich nicht", entgegnete ich mit wenig Nachdruck.

Ich dirigierte Marc wieder durch die Stadt, bis er vor dem achtstöckigen Arme-Leute-Altbau, in dem ich mit meinem Vater wohnte, hielt.

"So. Da wären wir", sagte ich.

"Na dann", antwortete Marc zögerlich.

"Willst... Willst du noch mit hochkommen?"

Marc lächelte: "Sehr gerne."

Noch nie hatte ich mich für mein Zuhause so geschämt, wie an diesem Tag, als ich Marc durch die Haustür in den Eingangsbereich führte. Die Luft roch wie immer abgestanden, und die vergilbten Tapeten widerten mich mehr an, als sonst. Wir nahmen die Treppe in den sechsten Stock, weil der Fahrstuhl schon seit einer Woche nicht mehr funktionierte. Auf den Stockwerken stand manchmal Sperrmüll und anderer Abfall auf dem Flur. Ich war erleichtert, als ich die Wohnungstür aufschloss, wo mein Vater und ich uns eine kleine, saubere Wohlfühloase in dem Dreckshaus eingerichtet hatten.

Marc bemerkte das auch: "Schön habt ihr es hier."

"Wir versuchen das Beste draus zu machen", sagte ich wie zur Entschuldigung. "Willst du etwas trinken?"

"Ja, was hast du?"

"Wasser, Cola oder Eistee."

Wir entschieden uns beide für Eistee.

Ich nahm das Tetrapak aus dem Kühlschrank und füllte zwei Gläser. Marc stand noch im Türrahmen zwischen Flur und dem kleinen Hauptraum, in dem Küche, Essecke und Wohnzimmer untergebracht waren.

"Sollen wir... Oaaahhh...". Weiter kam Marc nicht. Ich wusste gar nicht, wer von uns beiden der Ungeschickte war. Zumindest wollte ich ihm sein Eisteeglas in die Hand geben, und Marc stieß mit dem Handballen gegen den Glasboden, so dass es zu Boden fiel. Zum Glück blieb Das Trinkglas trotz des Aufpralls ganz, aber ein Großteil des Getränks landete auf Marcs T-Shirt.

"Tut mir leid", sagte ich erschrocken.

Marc nahm es locker: "Macht nichts, ich glaube, das war sowieso meine Schuld."

"Ist ja auch egal, wer schuld ist. Aber um dein Shirt ist es schade", erwiderte ich.

"Naja, wir sollten es auf jeden Fall auswaschen, dass es nicht klebrig wird", meinte er und zog sich sein T-Shirt aus. Ich warf einen unauffälligen Blick auf seinen Oberkörper, traute mich aber nicht lange genug hinzusehen, um Details aufzusaugen. Aber es genügte, um mir den Kopf zu verdrehen. Marc ging zum Waschbecken, um sein T-Shirt unter dem Wasserstrom aus dem Hahn auszuspülen, und ich kümmerte mich mit einem Mob um die Eisteelache auf dem Linoleum-Boden.

"Kann ich das irgendwo zum trocknen aufhängen?", wollte Marc wissen, nachdem er am Waschbecken fertig war.

"Äh... Da vorne. Am Fenster."

Ich konnte es nicht fassen, dass ich jetzt schon ins Stottern kam, als ich seinen wunderschönen trainierten Oberkörper sah. Die Haut war feinporig und hatte eine leichte Sonnenbräune. Seine Muskeln zeichneten darunter diskrete Linien.

"Willst du ein T-Shirt von mir haben?" fragte ich ihn.

"Nee, ist ja schön warm heute. Ich lasse das Shirt jetzt trocknen, und wenn es später noch ein bisschen feucht ist, macht's mir auch nichts aus."

"Na gut."

Es kam zu einem kurzen betretenen Schweigen. Nun waren wir hier. Aber wir wussten beide nicht recht, was wir tun sollten.

"Ich wette, dein Schlafzimmer ist genauso geschmackvoll eingerichtet, wie das Wohnzimmer."

Ich musste kichern: "Da traust du mir zu viel zu. Es ist ein bisschen unordentlich. Willst du's sehen?"

"Ja klar."

Ich führte Marc aus dem Zimmer zum Flur. Wir wollten fast gleichzeitig durch den Türrahmen gehen und da berührten wir uns an den Handrücken und Unterarmen. Ich zog meinen Arm zurück, als wenn Marc unter Strom stehen würde. Marc deutete nur ein Lächeln an und ging weiter hinter mir her.

Ich öffnete die Tür und sagte zaghaft: "Das ist mein Reich."

Das Zimmer war klein, etwas spartanisch und mein Schlafanzug lag auf dem Boden, doch ansonsten okay. Aber ich war mir bewusst, dass ich jemanden wie Marc, der, wie ich wegen der Verwandtschaft zu Jonas vermutete, aus reichem Elternhaus kam, damit nicht beeindrucken konnte.
Deshalb wunderte es mich, als Marc "Ich finds schön", antwortete und dabei ehrlich klang. Er setzte sich aufs Bett, und ich warf einen Blick, der hoffentlich nicht zu auffällig war, von oben auf seinen schönen Körper. Dann setzte ich mich ihm gegenüber auf einen Hocker.

Wieder dieses verlegene Schweigen.

"Jetzt erzähl mal. Wie ist das mit den Handys gelaufen?", fragte mich Marc.

Ich konnte mich nur schwer konzentrieren bei dem geilen Anblick.

"Äh... Also, da war diese Frau. Dann hab ich gesagt..."

Marcs Lippen wurden von einem zaghaften Lächeln umspielt, das in ein Grinsen über beide Backen überging: "Gefällt's dir?", fiel er mir ins Wort und zog beide Augenbrauen hoch.

Ich war verunsicherter denn je: "Was meinst du?"

"Na das was du die ganze Zeit so anstarrst." Er fuhr sich demonstrativ mit der rechten Hand von oben links nach unten rechts über seinen nackten Oberkörper.

"Du täuschst dich", sagte ich und bemerkte selbst den flehenden Ton in meiner Stimme.

Marc ging jetzt runter vom Bett und kniete sich direkt vor mir auf den Fußboden, dass wir etwa auf Augenhöhe waren: "Dich kann man lesen wie ein offenes Buch", sagte er charmant.

Ich überlegte noch panisch, was ich erwidern könnte, da nahm er meine Hand und legte sie an den äußeren Rand seines linken Brustmuskels. Ich schaute zuerst seitlich auf den Boden, dann entspannten sich meine Finger und ich hielt Marcs Blick stand. Mein Daumen streichelte über seine Haut.

"Na also. War das jetzt so schwer?"

Ich antwortete nicht. Ich genoss einfach die Wärme, die Marcs Haut ausstrahlte mit meinen Fingerspitzen. Marc ließ mich machen, ohne den Augenkontakt aufzugeben. Er umgriff vor mir kniend meine unbedeckten Waden, aber mehr ging in dem Moment nicht, weil ihn meine angewinkelten Knie auf Distanz hielten.

"Machen wir da weiter?", fragte Marc mich und schaute aufs Bett direkt hinter sich. Das krächzende Geräusch, das Marc von mir als Antwort bekam, deutete er als 'Ja' . Er musste nur einen Schritt zurückgehen, um sich auf die Bettkante zu setzen. 'Was geht hier nur ab', dachte ich halb panisch, halb erregt. Mit weichen Knien stand ich von meinem Hocker auf und setzte mich neben ihn.

Einen Augenblick tat sich gar nichts. Um irgendwas zu machen, streichelte ich von der Seite Marcs Oberarm. Ich sah, wie seine zusammengepressten Lippen bebten und er sich ein Lachen verdrückte, das dann aber durch die Nase entwich.

"Was ist?", fragte ich nervös.

"Alter, du bist steif wie ein Brett. Lass dich fallen."

Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, legte Marc seine Hand auf meine Shorts über meinen Oberschenkel und knetete dort leidenschaftlich immer weiter in Richtung meines Körperzentrums. Dort testete er mit einem Griff über dem Hosenstoff, ob ich auch gut aufgegeilt war und nach dem er meinen harten Schwanz ertastet hatte, ging die Hand weiter unter mein T-Shirt. Ich half Marc, es mir auszuziehen.

Ich war immer noch zu ängstlich, um mehr zu tun als Marc mit den Fingerrücken zu streicheln und ließ ihn die Initiative ergreifen. Marc war da offensiver. Er drückte sich von der Seite fester an mich. Ich fühlte seine Schneidezähne und seine Lippen an meinem Nacken und seine Hand auf meinem Bauch. Als Nächstes legte er mich mit einem Druck gegen die Brust rücklings aufs Bett. Er zog mir die Schuhe und Socken aus und während er das auch bei sich tat, rückte ich mich auf der Matratze zurecht, dass ich bequem lag. Marc kniete sich auf die Bettkante, beugte sich über mich und bedeckte meinen nackten Oberkörper mit Küssen. Ich schloss die Augen und genoss die feuchten Berührungen auf meiner Brust, meinem Bauch und meinem Hals.

"Du bist so scharf", hörte ich Marc flüstern, dann umspielte seine Zunge wieder meinen Nabel.
Jetzt ging er aufs Ganze. Ich machte ein Hohlkreuz, als er mir die Shorts mitsamt der Unterhose auszog. Mein steifer Schwanz schwang aus dem Hosenbund hervor, als er befreit wurde, aber das schien Marc kaum zu beachten. Genauso wie den dumpfen Knall, als die Shorts mit dem Schlagring in der Tasche auf dem Fußboden aufkam. Seine Zunge leckte über die Innenseite meiner Oberschenkel und seine Lippen schienen sich dort festsaugen zu wollen. Als er wohl genug hatte richtete er sich auf und grinste mich dreist an.

"Lecker", sagte er, wie um sich zu rechtfertigen.

Als Nächstes zog Marc sich selbst seine restliche Kleidung aus, und als er neben mir auf dem Bett kniete, konnte ich seine ganzen Körper bewundern. Genauso wie sein Oberkörper waren auch seine Pobacken und die Oberschenkel unbehaart und knackig. Nur an den Schienbeinen wuchs ein dezenter blonder Flaum, der auf der gebräunten Haut golden wirkte. Sein harter Schwanz war durchschnittlich groß und formschön. Die Vorhaut bedeckte wie ein Samtkragen den unteren Teil der Eichel und oberhalb des Schwanzes wuchs ein gekräuselter Busch, der ein etwas dunkleres Blond war, als Marcs Haare.

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All das saugte ich innerhalb weniger Sekunden in mich auf, dann stützte sich Marc mit den Händen auf meinen Schultern ab und legte sich auf mich. Wir tauschten der Länge nach unsere erhitzte Körperwärme aus.

Marc schaute mir keck aus kürzester Entfernung in die Augen: "Bereust du's schon?"
Als Antwort umgriff ich mit beiden Händen Marcs feste Pobacken und drückte ihn noch fester auf mich.

Mein Schwanz flutschte dabei zwischen Marcs zusammengepresste Oberschenkel direkt unter seinem Sack. Mit runden Hüftbewegungen machte Marc mich immer geiler und gab mir das Gefühl ihn zwischen die Schenkel zu ficken. Als seine Lippen meine Lippen suchten, drehte ich aber reflexartig meinen Kopf zur Seite. Zu tief saß der Ekel von meinem ersten Parkplatzsex überhaupt, als mir eine fette Zunge von einem noch fetteren Kerl in den Hals geschoben wurde, die mit einem Geschmack aus Kippenqualm, billigem Fusel und Zahnpastaphobie in meinem Mund gewütet hatte.
Marc bemerkte dies und legte seine Lippen auf meine Wange. Dieses Gefühl von zarter Haut neben meinem Mundwinkel änderte meine Meinung. Ich musste nur leicht den Kopf drehen und nun lagen unsere Lippen aufeinander. Eine schlanke, geschmeidige Zunge suchte sich ihren Weg in meine Mundhöhle. Dieses Mal schmeckte ich frischen Eistee und den aufregenden Geschmack verbotener Liebe. Wir ließen uns Zeit für unseren ersten Kuss. Das Spiel unserer Zungen schien kein Ende nehmen zu wollen. Doch irgendwann rollte sich Marc von mir runter und es fühlte sich kalt an ohne seine Körperwärme.

Mit angewinkelten Beinen lag Marc auf dem Rücken neben mir und schaute mich belustigt an: "Ich gehöre jetzt dir. Mach mit mir was du willst."

Die Aufforderung überforderte mich anfangs. Ich richtete mich auf und betrachtete zuerst nur den in diesem Moment für mich schönsten Menschen der Welt, der mich lustvoll gespannt anblickte. Ich beugte mich über ihn, küsste Marcs Bauch, seine Brust und nahm dann seinen schönen Schwanz in den Mund. Eine Mischung aus leichter Säure und Marcs leckerem Eigengeschmack machte sich breit. Aber das alles war sehr hölzern, und genießen konnte ich das nicht.

Das bemerkte auch Marc: "Entspann dich... Mein italienischer Hengst."

Wegen dem zweifelhaften Kosenamen musste ich trotz des Schwanzes in meinem Mund lachen und Marc lachte leise mit. Ich wurde lockerer und statt Schwanzlutschen erforschte ich mit Zunge, Lippen und Fingern Marcs großartige Rundungen vom seitlichen Bauch über die Hüfte, Schenkel und Waden. Ich schaffte es immer mehr, mich meiner Lust hinzugeben. Ich drehte Marc auf den Bauch, um seinen gebräunten Rücken und seine schneeweißen, haarlosen Pobacken zu erschmecken und zuertasten. Danach massierte ich Marc die Rückenmuskeln, legte mich auf ihn und ließ von hinten meinen Schwanz zwischen seine Oberschenkel rutschen. Marc kniff die Schenkel wieder zusammen und ich tat so, als würde ich ihn ficken.
Marc feuerte mich dabei an: "Boah, geil, du italienischer Hengst. Hahaha."

Wir lachten beide wieder. Als ich dem Orgasmus schon näher kam, machte Marc eine leichte Drehung, so dass ich aufhören musste. Er drehte sich unter mir heraus und Sekunden später lagen wir uns zugewandt auf der Seite.

Marc streichelte mich am Unterarm: "Willst du mich richtig ficken?"

Die Wendung kam für mich überraschend: "Du meinst jetzt gleich."

Marc küsste mich auf den Mund und blinzelte: "Schnellmerker."

"Klar... Wenn du auch willst."

Marc stand auf, um zu seiner Hose, die neben dem Bett auf dem Boden lag zu kommen. Aus seinem Geldbeutel holte er ein Briefchen heraus, das einer Kondomverpackung ähnelte, das wegen der Aufschrift 'Aquaglide' aber als Gleitgel zu erkennen war.

Ich musste verwundert lachen: "Mann Marc, du bist ja ganz schön optimistisch in unser Treffen gegangen."

Marc tat unschuldig: "Man muss doch auf alles vorbereitet sein."

Ich saß jetzt wieder auf der Bettkante, Marc kniete jetzt zwischen meinen Beinen und blies mir meinen Schwanz hart und geschmeidig. Von mir aus hätte er so weitermachen können, er tat das nämlich gut. Doch stattdessen ließ er von meinem Schwanz ab und biss, nachdem er es erfolglos mit den Fingern probiert hatte, mit den Zähnen das Gleitgelbriefchen auf.

"Du musst mir das Loch einschmieren."

Das tat ich. Marc legte sich flach auf den Bauch und stützte sein Kinn auf einer Faust ab. Mit einer Hand schob ich seine linke Pobacke zur Seite, mit der anderen drückte ich das Gel in Marcs Ritze. Ich rieb zuerst mit dem Zeigefinger ums Loch, dann drang ich langsam damit ein. Marc quittierte schon dieses Fingern mit einem lustvollen Stöhnen. Dann kniete ich mich breitbeinig über seinen Po und setzte die Penisspitze an.

"Sei aber vorsichtig", bat mich Marc.

Das war ich. Ich drückte langsam meinen Schwanz in Marcs enges Loch, das ihn wie eine geballte Faust umschloss. Marc atmete schwer, als ich in die warme Grotte eindrang, aber auch voller Lust.
Als ich voll in Marc drinsteckte, legte ich mich mit meinem ganzen Gewicht auf seinen Rücken und begann langsam zu stoßen.

Marc feuerte mich weiter an: "Wow, gib's mir. Machst du das geil."

Das ermutigte mich, Marc fester zu rammeln und er ließ dazu seine Hüfte kreisen. Meine Lippen und meine Zungen leckten seine Wange, auf der frischer salziger Schweiß lag. Wir versuchten uns in der Lage auch zu küssen, was uns nicht so gut gelang, aber das machte nichts. Die Bettlatten knatschten jetzt zu unserem Rhythmus und unseren Stöhnern. Dann kam ich in Marc zum Höhepunkt und spritzte in ihn hinein.

"Alter, war das geil", sagte Marc und wirkte ein bisschen abgekämpft, nachdem ich meinen Pimmel aus ihm herausgezogen hatte. Fast hätte er mich über die Bettkante meines schmalen Betts gerollt, als sich Marc unter mir zurecht drehte, und ich konnte mich gerade noch abfangen. Wir schauten uns kurz an und mussten beide prusten über das Missgeschick. Das Lachen ging in einen wilde Küssorgie über. Danach legte mich Marc auf den Rücken und setzte sich breitbeinig über meinen Unterbauch. Ich winkelte die Beine an, damit er seinen Rücken gegen meine Oberschenkel lehnen konnte. Dann konnte ich mir entspannt anschauen, wie er seinen schönen Schwanz abwichste und sich sein Sperma in vier Pumpstößen über meinem Bauch und meiner Brust verteilte. Marc leckte die ganze Soße von mir ab. Gegen den anschließenden Zungenkuss hatte ich nichts einzuwenden. Er schmeckte wundervoll. Wir ließen uns erschöpft ineinander fallen und jeder träumte vor sich hin.

"Wow, war das toll", flüsterte ich mit geschlossenen Augen.

"Yeah, hab echt mal wieder 'nen Schwanz im Arsch gebraucht", murmelte Marc geistesabwesend und holte mich damit zurück auf den Boden der Tatsachen.

"Das hättest du jetzt aber echt romantischer ausdrücken können." Ich kniff ihn mit Daumen Zeigefinger in die Seite, fest genug, dass Marc kurz das Gesicht verzog.

Marc lachte verlegen, als er seinen Fettnapf bemerkte: "Sorry. Ich bin doch auch froh, dass es heute so gut geklappt hat. Ich hab zwischendurch befürchtet, dass du zu verklemmt bist." Er stupste mich auf die Nase. Obwohl ich ein bisschen angesäuert war, brachte mich das zum Grinsen.

"Aha, ich fasse das mal als Lob auf. Dann war also alles inszeniert? Und ich nur als Happen für zwischendurch eingeplant?"

"Inszeniert ist übertrieben. Ich hab vielleicht ein bisschen nachgeholfen... Und du warst ein wirklich leckerer Happen", bestätigte mir Marc und biss mich sanft in die Schulter.

"Schade." Ich versuchte schmollig zu schauen.

Marc fiel zumindest darauf rein: "Mann, Nico. Der Tag mit dir hat mir heute echt Spaß gemacht. Aber vergiss nicht, dass wir offiziell Feinde sind. Ich haue ja spätestens in einem Monat ab. Mir kann das alles egal sein. Aber du stehst ganz schön dumm da, wenn rauskommt, dass etwas zwischen uns läuft."

Ich seufzte tief: "Du hast ja recht... Der ganze Scheiß mit Snobs und Assis kotzt mich so an."

Jetzt setzte Marc wieder sein typisches Grinsen auf, das ihn aussehen ließ, als hätte er gerade jemandem einen Streich gespielt: "Du hast ja jetzt meine Nummer... Falls du die Eier in der Hose hast, dich wieder mit mir zu treffen."

"Ich geb dir gleich Eier" Ich stürzte mich auf Marc und kitzelte ihn durch, so dass sein Kopf puterrot wurde vor Lachen.

Während der Kitzelaktion fiel mein Blick auf die rote Digitalanzeige des Nachttischweckers, und ich hörte augenblicklich damit auf: "Mist. In einer halben Stunde kommt Dad von der Arbeit heim. Ich muss ihm noch ein Abendessen machen."

Marc trennte sich zwar ungern von mir, aber er verstand. Wir zogen uns an und verließen das Zimmer.

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Ich wollte Marc schon verabschieden, als er fragte: "Soll ich dir beim Kochen helfen? Ich hab manchmal gute Ideen."

"Da bin ich aber mal gespannt."

Marc hatte nicht übertrieben. Wir kochten Maccheroni-Nudeln ab, und nachdem Marc einen Blick in das Gemüsefach des Kühlschranks und auf die Konservensammlung geworfen hatten, machten wir eine Tomaten-Thunfischsoße à la Marc. Und das sogar aus echten Tomaten. Ich versuchte einen Löffel davon aus dem Topf, als die Soße vor sich hinköchelte.

"Hmm, die ist echt lecker. Jetzt musst du aber auch noch zum Essen bleiben."

"Nichts lieber als das. Aber dafür solltest du mir ein T-Shirt leihen."

Er hatte recht. Seines war noch klitschnass und so schön Marc auch war. Oberkörperfrei wollte ich ihn meinem Dad nicht präsentieren. Ich holte ihm eines von mir. Es war zwar etwas zu kurz, weil Marc gut zehn Zentimeter größer war als ich mit meinem Metersiebzig, aber daran sollte es nicht scheitern.

Dad kam pünktlich um zehn vor halb sieben heim, und als er Marc sah, war er nicht so begeistert: "Oh, du hast Besuch, Nico?"

"Ja, Dad. Das ist Marc, ein Kumpel. Er bleibt noch zum Essen."

"Mhm. Okay."

Die Stimmung war angespannt, als wir den Tisch deckten und das Essen hinstellten. Wir hatten schon lange keinen Gast mehr hier oben. Dad wäre es lieber gewesen, wenn es auch heute so wäre. Aber nachdem er den ersten Löffel genommen hatte, änderte sich sein Blick.

"Oh, das schmeckt ja richtig gut."

"Das war Marcs Idee. Die Soße haben wir selbst gemacht und kommt heute mal nicht aus der Tüte."

Dad nickte anerkennend und fragte Marc: "Gehörst du auch zu Nico's Bande?"

"Nee, wir haben uns heute zufällig in der Stadt kennengelernt. Ich hab Nico dann ein bisschen in der Gegend herumgefahren, weil er noch etwas zu erledigen hatte."

"Ahja, was hattest du denn zu erledigen?", fragte Dad dann mich.

"Hab ein bisschen was von meinem alten Kram zum Second Hand Shop gebracht, um ein paar Kröten zu verdienen."

"Man solls kaum glauben. Mein Sohnemann wird auf seine alten Tage noch vernünftig."

Jetzt lächelte Dad zum ersten Mal an diesem Abend und der Rest des Essens wurde zu einer fröhlichen kurzweiligen Runde, wie ich es an diesem Tisch schon eine Ewigkeit nicht mehr erlebt hatte. Marc erzählte, dass er normalerweise noch bei seinen Eltern in Stuttgart lebte, aber jetzt, während des Praktikums, hier bei seinem Cousin wohnte.

Dad war wie ausgewechselt und begann Spaß zu haben an dem unterhaltsamen Gespräch: "Was machst du für ein Praktikum?"

"Bei der Morgenpost. Im Herbst beginne ich zwar ein Studium für Politikwissenschaften, aber mein Traum ist es schon, Investigativjournalist zu werden."

"Ah", sagte Dad und warf mir einen 'Und warum machst du das nicht?' - Blick zu. Aber er interviewte weiterhin Marc: "Und wie verträgst du dich mit deinem Cousin?"

"Er nervt jetzt in den ersten drei Tagen, seit ich hier bin schon gewaltig. Aber es sind ja nur vier Wochen, die krieg ich schon rum."

"Und zur Not hast du auch noch Nico", meinte Dad.

"Eben."

Nach dem Abendbrot brachte ich Marc noch zu seinem Auto auf die Straße. Ich stieg zu ihm ein und setzte mich auf den Beifahrersitz.

"Ich möchte dich gar nicht mehr gehen lassen", meinte ich.

"Ich würde auch lieber noch bleiben. Hab aber mit Jonas schon ausgemacht, dass ich mit ihm und den Deppen noch weggehen werde. Das würde er mir krumm nehmen, wenn ich nicht mitkomme."

"Okay... Kann sein, dass wir uns irgendwann mal gegenüberstehen, wenn's mit unseren Cliquen so weitergeht", sagte ich finster.

"Vielleicht können wir das ja verhindern", meinte Marc. "Wir bleiben doch in Kontakt. Oder?"

"Klar. So einen schönen Tag wie heute möchte ich gern wieder erleben."

Zum Abschied küssten wir uns innig und ich verließ das Auto. Ich schaute dem roten Ford Fiesta hinterher, bis er hinter der nächsten Kurve verschwand.

Um 20:12 bekam ich eine Whatsapp Nachricht von Marcel: 'Hast noch Lust mit den Jungs abzuhängen?'

'Nee, Dad hat mich eingespannt', schrieb ich zurück.

'Loser :-D'

'Fuck You ;-)'

Ich war froh, dass Sergej heute keine Zeit hatte. Darüber, welche Geschäfte er wohl stattdessen trieb, wollte ich mir gar keine Gedanken machen. Aber zumindest konnte ich es mir erlauben, an diesem Freitag Abend cliquenfrei zu nehmen. Das war mir ganz recht.

Ich zog mich in mein Zimmer zurück. Ich brauchte jetzt Ruhe, um nachzudenken, denn ich musste die Ereignisse der letzten Stunden verarbeiten. In den letzten Wochen war ich abends, wenn ich alleine war, oft in Gedanken versunken. Es waren düstere Gedanken über den Tod und was danach kommen könnte. Ein einschläferndes, süßes Gift, das mich aus der Realität flüchten ließ. Aber heute war alles anders. Ich wusste noch nicht, was ich tun konnte, ich wusste nur, dass etwas geschehen musste. Ich schämte mich nicht mehr für meine Sexualität, denn ich wusste, dass das heute richtig war. Aber ich musste aus meinen Fesseln entkommen, alles hinter mir lassen. Das Bewusstsein, dass diese einfache Erkenntnis unglaublich schwierig umzusetzen sein würde, machte mich verrückt. Mein Verstand stand in Flammen und Mann... Es fühlte sich gut an.

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