Am Thalersee - Teil 6

von Christian
veröffentlicht am 04.08.2022
© Christian, mannfuermann.com
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Bareback / Dreier & Orgie / Junge Männer / Romantik

Hassan:

Sinan wollte Popcorn holen gehen und ich ging mit Mario was trinken. Wir sprachen über den Film, den wir noch nicht gesehen hatten, aber eigentlich meinten wir Sinan. Mario versuchte mich in eine bestimmte Richtung zu lenken, mich auszuhorchen. Ich zeigte ihm deutliche Grenzen und stellte Barrikaden auf. Sinan ließ sich ziemlich viel Zeit. Ich ging selber noch mal schnell Bedürfnisse erledigen. Da hörte ich zwei Stimmen miteinander diskutieren. Die eine war mir sehr vertraut, die andere nicht. Sie standen etwas abseits vom Kiosk. Sinan hatte einen Cola-Fleck auf dem T-Shirt. Wie ich das sah, war er mit Absicht zum Stolpern gebracht worden und hatte sich selbst angeschüttet.

 

„Du hast mir ein Angebot gemacht und ich hab den Preis bezahlt, den du haben wolltest.“ „Da dachte ich auch noch, dass wir ein Paar werden würden. Du hast nur mit mir gespielt weil du den Filter günstiger haben wolltest.“ Ah ja, diese Sorte Mann. Die Liebe. War sie nicht schön? Ich hörte an Sinans Stimme, dass er irritiert war. Er hatte dem anderen niemals etwas versprochen. Sie hatten nie über Beziehung geredet. Es war nichts zwischen ihnen passiert. Nur Sex. „Es tut mir leid wenn du das missverstanden hast.“ Zwischen ihnen war ein bisschen was gelaufen, jetzt war der Verflossene enttäuscht und suchte Streit. Ich witterte, dass er meinen Freund auf die Probe stellen wollte. Was immer er für ein Problem hatte, wir würden das klären, aber sicher nicht im Kino. Sinan flehte mich stumm an keinen Stress zu machen als ich den Kerl hinaus zitierte.

„Wieso behandelst du Sinan so?“ „Frag ihn!“ „Ich frage dich.“ „Das ist nicht deine Angelegenheit.“ Er drohte mir, doch er hatte sich den Falschen ausgesucht. Der Löwe fürchtet die Hyäne nicht. „Alles was Sinan verletzt wird zu meiner Angelegenheit.“ Ich machte die Geldtasche auf, zog einen Hunderter raus und gab ihm das Geld. Dafür, dass wir ihn ab sofort nie wieder sehen würden, war das die geringere Investition, fand ich. Sinan hob den Kopf als ich zurück kam. „Ich hab es geregelt.“ Mario und er hatten beide eine Gedankenblase neben ihrer Stirn. Sie fragten sich wohl, ob ich den Kerl verdroschen oder bedroht hätte.

Die beiden steckten auffällig oft ihre Köpfe zusammen. Das nervte mich. Ich fühlte, dass Mario sich eine Meinung über mich gebildet hatte und Sinan damit ansteckte. Sie hatten einen Draht zueinander, der mich ausschloss. Seit die beiden einander begegnet waren gab es diese Blicke, diese Gesten und dieses Grinsen, mehr oder weniger unverhohlen. Ein romantisches Frühstück zu zweit. Auf so eine Idee wäre Sinan vorher nie gekommen. Was hatte ich schon für eine Wahl gehabt als mitzukommen und natürlich auch Mario einzuladen als Dankeschön für seine Gastfreundschaft uns gegenüber. Ich fühlte mich manipuliert und genötigt.

Als wir im Kino unsere Plätze einnehmen wollten, waren diese schon besetzt. Sinan bat denselben Kerl wie vorhin weiter zu rücken, doch der meinte, es würde ihm dort besser gefallen. „Mir auch. Deshalb hab ich vorher reserviert.“ Ein drohender Blick von mir reichte und er verzog sich mit eingezogenem Schwanz. Wir nahmen Sinan in die Mitte, er hatte den Eimer Popcorn auf dem Schoß und wir langten zu dritt zu. Der Film war nicht unbedingt gut, jedoch besser als sein Vorgänger. Als der Abspann lief waren wir alle etwas angespannt. Es war nötig Dampf abzulassen und wir wussten ja schon auf welche Art wir das tun würden.

Wir zogen uns in Marios Wohnung aus. Es war schon spät, ein lauer Sommerabend. Auf dem Balkon im sechsten Stock setzte ich mich auf das Geländer und hielt ihnen meinen Schwanz zum blasen hin. „Komm da runter!“ fuhr Sinan mich erschrocken an. „Bitte, wir haben als Teenager noch viel gefährlichere Stunts mit dem Skateboard hingelegt.“ An seinem Gesichtsausdruck sah ich, dass er es überhaupt nicht lustig fand. Mario ebenfalls nicht. Seufzend sprang ich auf die Füße, nahm Sinan in die Arme und hauchte ihm ins Ohr, dass ich schon wüsste was ich täte. Er könnte mir einfach vertrauen. „Was ist los mit dir heute?“ wollte er wissen.

Ich hob ihn auf den Balkontisch und zog ihm die Hose mit den Zähnen runter. Sein bildschöner noch schlaffer Lümmel erregte meine Aufmerksamkeit. „Du bist so ein A....oh Gottttt.“ Ich hatte ohne langes Federlesen seine Latte in meinen Mund genommen und saugte daran. Sie wurde schnell härter unter meinem Zungenschlag. Ich leckte und küsste seine warme pochende Haut, schleckte und knabberte an seiner Männlichkeit. Dabei merkte ich wie Sinans innere Blockaden sich lösten und wie sich sein Körper gegen den eigenen Willen entspannte. Er konnte gar nicht anders als sich meiner Zunge zu ergeben und ich machte absichtlich die Lippen eng und ließ ihn meinen Mund benutzen.

 

„Hassan, du kannst nicht einfach...oooohhh.“ Jedes „Du kannst nicht“ hörte sich in meinen Ohren an wie eine Aufforderung es auf jeden Fall zu tun. Ich lutschte seinen Schwengel bis er wimmerte, rotzte mir auf die Finger und schob sie ihm in den knackigen Arsch. „Das ist unfair.“ beschwerte er sich. Ich kicherte mit seinem Luststab in meinem Mund. Schmatzend machte ich Sinan richtig steif bis sein Pimmel zuckte und sich die Schwellkörper heraus bildeten. Dann dirigierte ich Mario daneben auf den Tisch und lutschte wiederum an ihm. Sein Freudenspender hatte ein bisschen Haut, mit der ich spielte. Ich zupfte mit den Lippen daran und schob sie mit der Zunge hin und her, legte die Spitze vollkommen frei und saugte an ihr bis das Langholz so hart war, dass die Vorhaut auf natürliche Weise zurück rutschte.

Diese kleine Wulst von Haut hatte es mir angetan. Ich schob meine Zunge darunter, spielte mit seinem Bändchen und saugte, lutschte, inhalierte und reizte ihn. Als ich so mit ihm spielte geriet er außer Atem. Er konnte keinen einzigen klaren Gedanken mehr fassen als ich an seinem Rohr hing. Gut so. Es mochte seine Wohnung sein, aber die Kontrolle hatte ich. Dann nahm ich Sinans Bolzen bis zum Anschlag in den Mund und fing an zu summen. Die zwei Hübschen lagen vor mir mit ihren zuckenden Schwänzen, ihren nackten Unterleibern und ihren hochgetriebenen Hoden. Beide jammerten und weinten beinahe. Die Wollust hatte sie gepackt. Sie stöhnten und keuchten um die Wette. Lauter und immer lauter.

Wir hatten die Musik aufgedreht und hörten Michael Jackson, damit unser Lust-Konzert keine unwilligen Zuhörer störte. Während sich Jackson zu „Man in the Mirror“ in gewohnter Manier eins abjodelte, jodelten die zwei scharfen Stuten bei jeder Berührung mit meiner Zunge. Ihre wunderschönen geilen Schwänze wurden richtig hart in meinem Mund. Der Kontrast von beschnitten zu unbeschnitten und die Vielfalt in ihrer Beschaffenheit und Hautfarbe war der reinste Spielplatz für mich und ich dehnte das aus, genoss es und ließ die zwei Süßen betteln, in dem ich sie bis zum Rand des Orgasmus trieb. Das „Ahhhh“ und „Jaaa...jaa..jaaaa“, das sie von sich gaben konnte man mit Musik schon kaum noch dämpfen.

Ich ließ Marios Vorhaut über seine Eichel rauf und runter gleiten wie einen engen Wollkragen-Pullover, den man immer wieder über den Kopf zieht. Sinans blasslilafarbene glänzende Kirsche lag völlig frei. Sie war das Sahnehäubchen auf einem glatten wunderschönen Stiel. Ich küsste sie ausgiebig. Alle beide. Stöhnend gaben sie sich mir hin, völlig ausgeliefert und aufgegeilt. Ich ließ ihnen keine Zeit zu verschnaufen, hob ihre Beine an und ließ sie mir ihre runden Arschbacken zeigen. Marios hatten Grübchen und eine süße Pfirsich-Form. Die von Sinan waren perfekte Apfelhälften.

Ich klatschte mit den Händen darauf und ließ das straffe Sitzfleisch ein wenig wackeln. Zwei wunderschöne Melonen-Paare hingen über der Tischkante und zeigten mir ihre ganze pralle Herrlichkeit. Ich spuckte mir mehrmals auf die Hände und schob ihnen je einen Finger in den Po, fingerte sie gleichzeitig und brachte sie zum Keuchen. Ganz gezielt ging ich auf die Prostata los. Beide gaben denselben lustvollen Laut von sich als ich sie zeitgleich genau auf ihrem empfindlichsten Punkt erwischte und sie mir damit vollkommen ausgeliefert waren.

Ich ging um den Tisch herum, ans vordere Ende und wichste mich vor ihren Augen. Mario fraß mich förmlich mit den Blicken auf. Mein Schwanz hatte die Form einer gebogenen Banane, die fette Eichel glänzte. Für dieses Körperteil war ich gesegnet und deshalb wollte jeder, der ihn sah, vor mir auf den Knien rutschen. Das gefiel mir auch. Mit einer phallischen machohaften Komm-Her-Bewegung drehte ich ihn zu mir und lehnte den Kopf zurück als ich durch seine Lippen stieß. Tief in seinen Hals hinein. Er lutschte mich aus wie eine Palmen-Frucht. Seine feuchte Zunge leckte sinnlich mein ganzes Gehänge rauf und runter. Die weichen Lippen umschlossen meinen Schaft und die Wände seiner Wangen und die Muskeln seines Halses sorgten für wunderbare Reibung.

 

Unterdessen war ihm Sinan zwischen die Beine gekrochen und schmatzte an seinem Riemen. Wir legten uns auf den Liegestuhl. Mario und ich bliesen uns die Schwänze. Jeder von uns hatte den Kopf im Schritt des anderen und wir schenkten einander nichts als wir uns gegenseitig auffraßen. Indessen aß Sinan die Rosette von Mario. Er speichelte sie ordentlich ein und ließ viel Spucke darauf rinnen, die am Damm hinunter lief und mir ins Gesicht tropfte. Ich ließ von Marios Zepter ab und teilte den Vorsaft mit meinem liebsten Freund, der ihn wiederum in Marios offene Jungsmöse spuckte.

Zuerst fickte ich Mario ins Maul und dann schob ich Sinan meine nasse Rute in den Hals. Danach fickte ich Mario auf allen Vieren auf seinem Liegestuhl. Sinan machte es sich selbst mit der Hand. Er hatte mir geholfen Mario zu fingern und aufzuspreizen, nun schaute er uns zu. Ich ließ von Mario ab und besorgte es meinem Freund auf dem Balkontisch. Abwechselnd benutzte ich ihre geilen Löcher, ließ es knallen und klatschen. Geräusche versauter Hemmungslosigkeit erfüllten die Nachtstille. Ich ließ den jeweils anderen zusehen wie ich einen von ihnen bumste und sah, dass es sie erregte mein Monster durch das Nadelöhr gehen zu sehen.

Mario spielte eifrig an sich selbst herum als ich es Sinan besorgte. Er rotzte auf seinem aufgeheizten Körper ab noch während Sinan von mir gefickt wurde. Das Sperma klatschte auf uns beide als ich es meinem liebsten Freund von hinten besorgte und mein Glied im Stakkato in seine heiße verschwitzte Höhle stieß. Er gab spitze Schreie von sich als ich es tat. Ich hielt ihn fest und rammelte ihn durch. Immer schneller und immer härter. Hatte ich gedacht, ich hätte die Kontrolle? Nein, ich hatte sie nicht. Meine beiden Stuten hatten sie und deshalb wollte ich es ihnen zeigen. Sie durchficken und zum Schreien bringen. Ihnen zeigen wer ihr Hengst war.

Aber sie dominierten mich. Als ich in Sinan war und ihn fickte hätte ich ihm das fast gesagt. Ich war überwältigt von seinem Körper und seiner Wärme in meinen Armen. Aber stattdessen fickte ich ihn nur umso härter. Wir wagten es Sinan gemeinsam auf das Balkongelände zu stützen und ihn abwechselnd zu ficken. In schwindelnder Höhe aus dem sechsten Stock trieben wir unsere Schwänze in sein enges Loch und stimulierten beide gleichzeitig seinen Schwanz. Wir hielten ihn so fest, dass er auf keinen Fall stürzen konnte. Er klammerte sich schreiend an uns, schenkte uns sein ganzes Vertrauen und ließ es zu, dass wir ihm unsere Kanonen hinten hinein rammten, seine Tallandschaft beschossen und ihn oben und unten, vorne und hinten stimulierten.

Als es aus seinem Penis raus spritzte wie aus einem Vulkan mit weißer Lava waren Mario und ich beide gleichzeitig in ihm. Wir hatten ihn auf dem Liegestuhl in unsere Mitte genommen, waren zu zweit eingedrungen und rieben uns wieder wie zwei Zündhölzer in seiner Lustgrotte aneinander, so dass durch die Reibung ein Feuer der Lust entstand, das uns alle verschlang. Es war so schleimig in seinem Liebestunnel als sich der Vorsaft von Mario und mir mischte. Da flutschten wir nur umso besser rein und raus. Unsere Lunten gingen in Flammen auf, die Raketen explodierten. Warme feuchte Sauce füllte Sinan komplett aus und wir marinierten unsere Würstchen darin bis er den Saft schubweise aus sich heraus rinnen ließ. Beide waren wir noch hart und stießen noch ein paar Mal zu.

Unsere Pilzköpfe waren total sensibel, hielten kaum noch Berührung aus, aber sie trotzdem weiter zu reizen ließ uns gleich noch einmal kommen. Diesmal so heftig, dass es weh tat. Sinan heulte auf vor Wonne. Ich ließ sein Glied schmatzend meinen Mundraum erobern und inhalierte ihn tief. Dabei schob ich ihm einen Finger in den Po, grabbelte in ihm herum und suchte das sensible Nervenknötchen, das ihm viel Freude bereitete. Er schrie als ich ihn tief fingerte und ihn zum Orgasmus blies. Sein frisch duftendes herrliches Sperma füllte meinen Mund. Ich ließ es mir auf der Zunge zergehen und schluckte es hinunter.

 

Dann schaute ich mit seinem Geschmack auf den Lippen zu ihm, sah seine selige Erschöpfung, seine verschwitzte olivfarbene Haut und begriff warum meine zweitälteste Schwester Ceren für ihn schwärmte. Er sah mich ungläubig an. Irgendwie hatte ich ihn gekränkt und ich wusste auch warum, wollte mich entschuldigen, aber ich konnte nicht. „Ich muss gehen, Sinan, ich hab morgen noch einen Haufen Zeug zu tun.“ „Was denn?“ Ich hatte keine Lust auf so eine Unterhaltung. Rechtfertigungen abzuliefern wohin ich ging und was ich vorhatte mochte ich gar nicht. Außerdem war es eine Überraschung und zwar für seinen Geburtstag. Ich hatte lange danach gesucht. „Zeug halt.“ „Wie du meinst.“ Sinan war eingeschnappt. Ich nahm ihn in die Arme, gab ihm einen Kuss und sagte ihm, dass wir uns später sehen würden. „Bis bald.“

Mario:

Ich hatte mich auf die Doppelpenetration eingelassen, hatte das ganze rücksichtslose Verhalten Hassans geschluckt und es zugelassen, dass er sich selbst auf meinem Balkongeländer in Gefahr brachte. Auch der Fick in solcher Höhe mit Sinan war nicht ungefährlich gewesen. „Er ist halt so.“ meinte Sinan schulterzuckend. „Aber er würde nie zulassen, dass mir etwas passiert.“ Ja, das hatte ich gemerkt. Vermutlich hatte Hassan die Auseinandersetzung mit dem lästigen Verehrer mit Gewalt gelöst. „Ich finde es unglaublich wie viel Scheiße du dir von ihm gefallen lässt.“ Hassan tat was er wollte, wann er wollte und mit wem er wollte. Dieses Verhalten mochte sehr ehrlich und authentisch, geradeheraus und bewundernswert wirken. Eine Zeit lang. Irgendwann war der Zenit erreicht und es war nur noch rücksichtslos. „Vor allem sonnt er sich nur zu gern in deiner Bewunderung. Er weiß, du bist immer da wenn er Bock dazu hat.“ „Du wirst dich freuen zu hören, dass ich es mir diesmal nicht gefallen lasse.“

Er erzählte mir wie Hassan bei ihm aufgetaucht war, wie zärtlich und liebevoll er gewesen war, wie sie sich auf dem Fußboden ein Eis geteilt hatten und er gemeint hatte, sie seien einander näher gekommen. Es hatte gewirkt, als hätten sie endlich den nächsten Schritt erreicht, wohin immer sie das führte, und er hatte nichts mehr gewollt als endlich Liebeserklärungen zu hören, ein paar Versprechungen und Treueschwüre. Wenigstens ein kleines Zeichen romantischer Zuwendung. Es war ihm gewesen, als hätten sie kurz davor gestanden sich einander zu öffnen und aufeinander zuzugehen. Aber stattdessen hatte sich Hassan direkt wieder auf eine Doppelpenetration eingelassen und hatte sich in jeder Hinsicht rücksichtslos benommen.

„Ich hab auch mitgemacht.“ entschuldigte ich mich betroffen. „Ich doch auch!“ besänftigte er mich. Er meinte nicht mich wenn er sich über den letzten Dreier beschwerte. „Ich hab auch Fickbekanntschaften, aber ich dachte, dass wir damit aufhören und irgendwann nur noch zu zweit sind. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich einfach nicht interessant genug.“ Wie konnte er das nur glauben? Hätte ich eine Chance, dann würde ich ihn auf Händen tragen, ihm alles geben was er sich wünschte und noch mehr. Ich könnte mich direkt in ihn verlieben. Traurig und bekümmert wie er aussah, war er noch heißer. „Willst du ihn deshalb eifersüchtig machen?“ Das wollte er gar nicht. Er brauchte einfach jemanden zum reden. Ganz dringend sogar. Es war schön mich kennengelernt zu haben und vor allem mich zum Freund zu haben.

„Ich finde es auch schön mit dir befreundet zu sein.“ Ich griff über den Tisch und nahm seine Hand. Irgendwann hoffte ich, dass ich eventuell mehr sein könnte als nur ein Freund. Er war so süß mit seinen traurigen dunklen Augen und seinem sinnlichen Mund. Wie könnte man da nicht interessiert sein? Ich hörte ihm weiter zu, während ich seine Hand hielt und ihn beobachtete als er sich alles von der Seele redete was ihn scheinbar schon lange belastete. „Wie kommt es nur, dass man mit dir so offen über alles sprechen kann?“ fragte er. Ich hätte gern einen Arm um ihn gelegt und ihn an mich gezogen. Aber dafür war es noch zu früh. Was er jetzt brauchte war ein verständnisvoller Gesprächspartner.

 

„Hast du Hunger?“ fragte ich. Ich könnte uns schnell ein Kebab holen. Gesagt, tat ich es und beeilte mich. Sinan nahm einen herzhaften Bissen und verzog das Gesicht. „Schmeckt er nicht?“ „Doch, ich hab nur vergessen dir zu sagen, dass ich keine Zwiebeln vertrage.“ Er war es gewohnt, dass Hassan das Kebab holte und der wusste es natürlich. Sie kannten einander in und auswendig. Vielleicht war das ein Grund. Ich war ein wenig neidisch, aber ich wollte meine Defizite aufholen und dazu lernen. Ihn kennenlernen. Wissen was ihn bewegte, was er brauchte und was er mochte.

Zuhören. Das konnte ich tun und ich hörte zu. Ich hörte mir alles an und ich hielt ihn ganz fest, hielt ihn, streichelte seinen Rücken und zog ihn an mich. Erst als er sich langsam löste fiel mir auf wie nahe wir uns schon gekommen waren. Er schaute mich an und entschuldigte sich weil er glaubte, er hätte falsche Hoffnungen in mir geweckt. Ich sah seinen Schmerz und seine Zerrissenheit. Er war tief verletzt und wollte mir nicht wehtun, wollte mich nicht verlieren. Als Freund brauchte er mich. Als guten Freund. Weil er sonst mit niemandem so reden konnte.

Hassan:

Dass Sinan auf mich sauer war und sich von mir gekränkt fühlte beschäftigte mich. Mario hatte das angefangen mit seinem Frühstück zu zweit und seinen ganzen komischen Andeutungen. Seitdem war unser Verhältnis irgendwie seltsam geworden. Ich wollte mich mit ihm treffen, aber er meinte, er sei beschäftigt. Dass die beiden frühstücken waren, das wusste ich nicht. Ich suchte ihn später in seiner Firma auf und stellte ihn zur Rede weil er meinen Freund gegen mich aufhetzte und ihm Ideen in den Kopf setzte, die uns entzweiten. Sinan hatte das alles vorher ganz anders gesehen, unsere Freundschaft hatte ihm gereicht. Wir waren glücklich gewesen. Ich wollte mir das nicht aus Eifersucht von einer Zufallsbekanntschaft kaputt machen lassen.

Mario gab zu, dass er eifersüchtig war. Warum auch nicht! Ich warf das Liebesglück, das ich haben könnte, mit vollen Händen weg. Er dagegen war sehr an Sinan interessiert, aber so lange ich im Weg stand kam er nicht an ihn heran. „Sinan war nie glücklich. Schon lange bevor wir uns kannten hat er mehr von dir gewollt. Das Problem ist, dass du es ihm weder geben noch ihn los lassen willst. Du gibst ihm immer wieder kleine Portionen deiner Zuneigung, hältst ihn an der kurzen Leine und lässt ihn hoffen.“

Wir hatten Mario erst vor kurzem kennengelernt und er meinte schon, er könne sich ein Urteil erlauben. Oder sich belehrend einmischen. So lange und so eng war ich nicht mit ihm befreundet. Für mich kam er aus dem Nichts und wollte mir einreden was ich zu fühlen hatte. „Du weißt überhaupt nichts über mich. Oder ihn.“ Mario hatte den Durchblick? Das wollten wir doch mal sehen. „Du denkst, du kennst ihn?“ fuhr ich ihn an. „Tust du nicht und mich kennst du auch nicht!“ „Ich denke, ich weiß genug. Er kann dir viele Dinge nicht sagen. Vor allem nicht was er sich von dir wünscht.“ Jetzt war ich gespannt was er damit meinte und forderte ihn auf es mir zu sagen. „Dass du ihn liebst, verdammt!“ Wie ein glückliches Pärchen, dachte ich. Stereotype, sich selbst hassende Heuchler, die lieber Heten wären, und sich das Leben genauso schwer machen wie alle Paare früher oder später. Liebe heißt besitzen wollen. „Ich glaube nicht an Liebe.“

Mario:

Gut. Ich würde meine Rolle als guter Freund eben spielen. Noch lange nachdem Hassan gegangen war überlegte ich wie ich Sinan für mich gewinnen konnte. Dass er bald Geburtstag haben würde fand ich durch geschicktes Nachfragen heraus. Ich kaufte ein paar Tickets für das nächste Fußballspiel der Türkei. Dazu wollte ich ihn einladen, ihn auf andere Gedanken bringen. Er freute sich sichtlich als ich ihm davon erzählte und als ich ihn abholte, ihn ausführte und ihm unsere Plätze zeigte leuchteten seine Augen. Wir verfolgten gemeinsam das Spiel. Dabei fiel mir auf, dass Sinan von Fußball überraschend wenig Ahnung hatte. Er kannte nicht einmal die Namen der Spieler und er jubelte nur wenn ich jubelte.

 

„Bist du kein Galatasaray Fan?“ Es war ihm unangenehm das zuzugeben. Er hatte mir mein Geschenk nicht verderben wollen, da es mir offenbar viel bedeutete und er mir den Spaß gönnte. Ich war für ihn da gewesen, nun wollte er es auch für mich sein. „Ich hab gedacht, ich mache dir eine Freude damit.“ sagte ich etwas enttäuscht. „Tut mir leid.“ Wieder eine Saite von ihm, die ich nicht kannte. Aber langsam setzte sich für mich das Puzzle zusammen. Er mochte weder Zwiebeln noch Fußball, ich sollte aufhören in Klischees zu denken und ihn als Mensch kennenlernen. Das wollte ich auch. „Heute Abend wäre noch eine Party am Thalersee.“ begann ich. „Lass uns hingehen.“ freute er sich.

„Ich hab nicht gewusst, dass du auch kommen wolltest.“ begrüßte uns Mathias als wir am See aufkreuzten. „Er hat Geburtstag, da dachte ich, es passt ganz gut.“ Die anderen aus meiner schwulen Freizeitgruppe begrüßten und beglückwünschten Sinan herzlich. Sie lagen im Kreis auf dem Boden und hielten mit den Füßen einen Kübel mit Wasser hoch über ihre Köpfe. Jeder reihum musste sich die Socken ausziehen und das so, dass der Kübel nicht umkippte. Er kam einige Male leicht aus dem Gleichgewicht wenn sein Halt durch einen weg gezogenen Fuß unsicher wurde. Weil alle abgelenkt waren bei unserem Erscheinen fiel er auf das Geburtstagskind und das Wasser schwappte über seinen Körper.

Er war triefnass und sein Hemd klatschte wie eine zweite Haut auf seinen Oberkörper, brachte seine Nippel zur Geltung. Wie konnte man nur so heiß und so begehrenswert aussehen? Verzaubert ließ ich meine Blicke über seinen schönen Körper wandern und meinte, er könne sich ja auch ganz ausziehen, damit er sich mit der triefenden Kleidung nicht verkühlte. Sinan lächelte sanft und meinte, ich solle aufhören mich so sehr zu bemühen. Es wäre gar nicht notwendig für unsere beginnende Freundschaft. „Wenn ich dich ansehe, dann möchte ich dich einfach verwöhnen.“ „Warum?“ „Weil du es so brauchst und verdienst.“ Ich hoffte darauf, dass er mich mit in seine Wohnung nehmen würde, dass wir ein bisschen quatschen, uns kennenlernen und sehen würden wohin es uns führte.

Mathias wusste wie man Stimmung erzeugt. Er war Ende vierzig, trug nur Öko-Klamotten, hatte lange und zu Dreadlocks gedrehte dunkelblonde Haare und ein wettergegerbtes Gesicht. Der hagere Hobby-Schamane war gerade erst wieder auf Weltreise gewesen. Durch seinen Hang zur Spiritualität glaubte er, man müsse den Flammen huldigen, in dem man sie besang. Er spielte auf seiner Gitarre. Jemand anderes klopfte auf die Trommel. Wir entzündeten das Lagerfeuer auf spirituelle Weise wie es Naturvölker taten und gaben Opfergaben dazu: Blüten, Kräuter und Salz. Dann saßen wir im Kreis drumherum und schauten zu wie sich die kleinen Flämmchen durch das Holz fraßen.

Unser Gesang erzeugte so viel positive Energie, so viel gute Stimmung, dass alle, spirituell oder nicht, davon erfasst wurden. Jeder war plötzlich in bester Stimmung. Sinan legte seine nasse Kleidung in die Nähe der Wärmequelle und schlang sich ein Handtuch um die Hüften. Er saß neben mir im Feuerschein. Als ich nach seiner Hand griff ließ er es zu. Ich hätte gern mehr getan, aber vielleicht würde es sich später in der Wohnung ergeben. Sinans Nähe gefiel mir so sehr. Auch seine weltoffene und neugierige Art. Mathias, er und ich führten ein anregendes Gespräch über kulturelle Traditionen und die vielen Reisen, die Mathias unternommen hatte, die Menschen, denen er dabei begegnet war und die Bereicherung, die daraus resultierte wenn man sein Herz und seine Seele für Neues öffnete. Dasselbe tat Sinan gerade. Ich konnte es fühlen. Er lernte gerade eine ganze Menge. Für ihn war die Party die reinste Selbstfindungsreise und der Umgang mit anderen schwulen Männern wie ein Ankommen.

Einige standen auf und tanzten. Auch Sinan ließ sich hinreißen. Das Feuer tanzte in den dunklen Augen und brachte sein schwarzes Haar zum schimmern. Sein rassiger olivfarbener Körper bewegte sich rhythmisch. Die Trommelklänge, die Gitarre und das Klingeln des Glockenkranzes, das Rasseln der Maracas begleiteten ihn dabei. Mit einem deutlich sichtbaren Strahlen ließ er sich nach längerer Zeit wieder neben mir nieder. Ich spürte, dass sich etwas zwischen uns entwickelte. Zudem war ich mir sicher, dass wir uns bald küssen würden und ich überlegte was ich mit seiner schönen geschmeidigen Figur alles anstellen könnte wenn ich erst einmal mit ihm allein wäre.

Das Gefühl begleitete mich auf der ganzen Heimfahrt. Mir war, als wäre es jeden Moment so weit. Jede Sekunde. Vor seiner Wohnungstür stand ein schmutziger alter Kübel aus Glas. Wir stolperten fast darüber. Ich fragte mich schon wer das Sperrgut hier abgeladen hatte. Doch scheinbar kannte Sinan sich blendend damit aus und das auch noch mit sichtlicher Begeisterung. Jemand hatte ein Aquarium-Becken für ihn aufgetrieben, das zu dem Filter passte, den Sinan von seinem letzten Fickfreund gekauft hatte. Ich knirschte innerlich mit den Zähnen. Das hier war kein Geburtstagsgeschenk, es war ein Machtkampf und den verlor ich gerade.

„Eine Karte hat er vergessen.“ meinte Sinan. Die braucht er ja auch nicht, dachte ich. Ich fühlte mich zurückgewiesen und außerdem konnte ich einfach nicht begreifen wieso Sinan immer noch auf Hassan wartete. Was zur Hölle war nur mit diesem dreimal verfluchten Hassan los, dass er so viel Scheiße zurücklassen konnte und mit allem davon kam. Er hatte wohl seinen Charme, aber den hatten wir alle wenn wir wollten. Was war es nur? Aber warum auch immer: Sinan liebte und so lange er liebte hatte ich keine Chance. Nur schade, dass Hassans Einstellung zur Liebe so dumm war. Sie war nicht nur dumm, sie war völlig bescheuert. Leider stand er außerdem im Weg und zwar jedem, der sich in Sinan verlieben wollte, und das mochte ihm wohl gefallen. Aber es wäre für Sinan das Beste wenn er ihn einfach fallen und in Ruhe lassen würde.

 

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