Vielleicht sollte ich schwul werden.
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"Dada hat mir Teddy schenkt." erkl√§rte Sebastian zwischen mehreren Hustenanf√§llen in einem Moment wo er kurz Luft bekam. Nick hatte einen hyperallergenen Teddy gekauft, den Basti ganz stolz an sich presste. Sein erstes Pl√ľschtier. Er durfte ja nichts zum Liebhaben haben wegen zahlreicher Allergien. Selbst diesen Teddy w√ľrde Nick sehr oft waschen m√ľssen, um Anf√§lle des Kleinen zu vermeiden. Sebastian legte die Arme um den B√§ren und knuddelte ihn ganz fest. Ach, dieses Kind. Er bekam nicht genug k√∂rperliche Liebe. Nicht, dass sie nicht vorhanden gewesen w√§re, aber auf der Kinderintensivstation gab es eben bestimmte Abstand und Hygiene Regeln. Anstelle von Knuddeln, K√ľssen, auf dem Scho√ü reiten, kitzeln oder Gott bewahre mit anderen Kindern spielen kannte er sterile Anz√ľge, Desinfektionsmittel und Schutzmasken.

 

Der kleine Bub lie√ü sich seinen Teddy trotzdem ohne zu weinen wegnehmen. "Teddy auf Papa aufpassen." erkl√§rte er altklug. "Dada, nicht traurig sein. Nicht weinen." "Er tr√∂stet mich." meinte Nick, der zwischen Ergriffenheit und schlechtem Gewissen schwankte weil sein Sohn eine St√§rke zeigte, die er in seinem Alter noch gar nicht haben d√ľrfte. Es war die Aufgabe von Eltern Kinder zu besch√ľtzen. Nicht umgekehrt. "Dada hat Teddy und ich den Onkel Doktor." holte Basti weiter aus. "Onkel Doktor macht Aua weg." Er musste seinen Teddy drau√üen lassen, damit ich seine Lunge auspumpen konnte. Zum wiederholten Male. Ich konnte sein Aua eben nur bedingt weg machen.

Was h√§tte ich f√ľr so viel blindes Vertrauen gegeben wenn ich es verdient h√§tte. Ich konnte nur Spa√ü mit ihm machen und ihm erkl√§ren, das in jeder Spritze, in jeder Drainage, in jeder Infusion Feenstaub drinnen sei, der die ganzen b√∂sen Krankheitserreger einfach in Sonne und Licht verwandelte. Er glaubte mir das. Mit grossen Kinderaugen. Und obwohl er Schmerzen und Leid kannte, obwohl er manchmal so hustete, dass man meinen k√∂nnte, er w√ľrde seine Lunge hoch w√ľrgen, war da doch dieses blinde Vertrauen. Onkel Doktor macht Aua weg.

Aber ich kannte ihn auch von einer anderen Seite. Einer ernsten Seite. Das war ein Teil von ihm, den sein Vater nicht zu Gesicht bekam. Der Teil, der nicht alles weg l√§chelte und kindlich putzig tat. Dieser Teil wusste tief im Inneren, das nicht alles Feenglitzer war. Dass manches, was ihm helfen sollte, ihn krank machte. Dass ich kein Gott in Wei√ü war, der Wunder vollbringen konnte. Er wusste, dass er sterben k√∂nnte, und er sprach mit mir dar√ľber. Nicht √ľber den Himmel voller Wattew√∂lkchen und Geige spielenden Engeln, in dem seine Mama auf ihn warten w√ľrde. Er sprach √ľber die tiefe Trauer, die das verursachen w√ľrde und √ľber den Schmerz, den er seinem Papa nicht antun wollte. Basti war Herz ergreifend und seinen Jahren weit voraus. Aber ich erlebte das √∂fter. Kinder waren weise und hielten sehr viel mehr Wahrheit aus als die meisten Erwachsenen ihnen zutrauen. Besonders Kinder, die viel leiden, wachsen enorm √ľber sich hinaus.

Sebastian war inzwischen drei Jahre alt und kam sehr oft wegen Lungenentz√ľndung ins Krankenhaus. Zwischen den Anf√§llen gab es Kontrolltermine und somit sah ich ihn alle paar Wochen, manchmal auch alle paar Tage. Es gab Phasen wo ich ihn sogar t√§glich sah und damit auch seinen Vater. Wir hatten nach wie vor ein Vertrauensverh√§ltnis aber ich hielt mich bewusst zur√ľck, um meine Gef√ľhle unter Kontrolle zu halten. Wo es mir zuviel wurde, verschaffte ich mir h√∂flich Distanz. Ich musste mich manchmal krampfhaft abschotten weil mich das Drama sonst den ganzen Tag verfolgen w√ľrde. Und als Medizin gegen meine verbotenen Gef√ľhle lie√ü ich einen befreundeten Influenzer meinen Arsch ficken.

Pasqual war eine Tunte. Er war so feminin wie man nur sein kann. Diese Seite zeigte er jedenfalls in den sozialen Medien, mit denen er sein Geld verdiente. Er zeigte sich tuntig und extrem zickig, trug farbenfrohe Klamotten und Per√ľcken, liebte Schmuck, trug Geln√§gel und k√ľnstliche Wimpern. Seine Stimme war absichtlich ein paar Oktaven h√∂her als sie eigentlich war. Er sprach √ľber Modetrends, √ľber Fellatio Techniken, √ľber Oskar Verleihungen, Stars und Sternchen und den neuesten Tratsch und Klatsch. Daf√ľr hatte er zehntausende Follower, die an seinen Worten hingen. Ich fand ihn nicht sexy. Ganz und gar nicht.

Zu Beginn war ich eher abgesto√üen gewesen, hatte ihn albern, stereotyp und klischeehaft oberfl√§chlich gefunden. Doch der private Patrick war ein anderer Mensch als der √∂ffentliche Pasqual. Er war n√§mlich ein Top. Ausschlie√ülich. Man h√§tte von der Paradeschwuchtel par excellence nie vermutet, dass er lieber einlochte und nie einsteckte. Das alles wusste ich weil wir beste Freunde seit Schulzeiten waren. Weil mir im Augenblick die Zeit und die Energie fehlte jemand anderen kennenzulernen durfte Pasqual seinen nicht enden wollenden und unstillbaren Appetit nach knackigen √Ąrschen an mir befriedigen. Das lenkte mich ab von dem Mann, der meine Gedanken beherrschte.

 

Nick machte eine Menge durch. Seit drei Jahren hatte er ein krankes Kind, das anfallartig Erstickungszust√§nde erleiden musste. Drei Jahre lang lebte er in der Gewissheit, dass jeden Tag ein Notfall passieren konnte. Seitdem war die Reisetasche mit dem N√∂tigsten stets gepackt und er wusste was er tun musste, um das Kind rasch ins Krankenhaus zu schaffen. Wie man die n√∂tigen Handgriffe auf ein Minimum reduzierte und mehrere Dinge gleichzeitig tat, um Zeit zu gewinnen, war f√ľr ihn Routine geworden.

Ich fand, dass das kein Leben war. Es war ein Zustand. Auch wenn dieser Zustand ihn dazu brachte h√§ufig zu mir zu kommen, konnte ich es nicht mehr mitansehen. Wenn der Junge seine Phasen hatte und die Abst√§nde dazwischen waren kurz, das Leiden daf√ľr umso l√§nger, dann magerte der ersch√∂pfte und √ľberforderte Vater wieder zum Skelett ab, schlief wenig, verlernte zu l√§cheln. Er tat mir so leid. Sebastian tat mir auch unendlich leid. Ein s√ľ√ües, wenn auch zartes Kind. Kleiner als er sein sollte. Und gen√ľgsamer auch. Er war an Schmerzen gew√∂hnt, der kleine Sonnenschein, und er l√§chelte trotzdem viel. So ein kleines Kind, und schon wusste er sein Umfeld, besonders den Papa, zu tr√∂sten. Er war goldig. Ein richtiger Liebling. Eroberte die Herzen der Krankenschwestern im Sturm. Meins auch.

"Du warst tapfer, mein Sonnenschein." Ich war fertig und streichelte √ľber seine Wange. "Kommt Papa bald?" "Ja, ganz bald. Und er hat dich sooo lieb." Ich breitete die Arme aus. "Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter." "Ich hab dich auch lieb." brummelte der Kleine bevor er einschlief. Das traf mich wie ein Pfeil ins Herz. Dass man sich in ein Kind verlieben konnte, das nicht das eigene war! Ich warf ihm eine Kusshand zu, lie√ü seinen Vater zu ihm und machte Feierabend.

Nat√ľrlich lie√ü mich das "Ich hab dich lieb" nicht los. Pasqual konnte sich anstrengen wie er wollte aber weder durch Hand- noch Blowjob bekam ich ihn hoch. Ich war mit den Gedanken irgendwo. Nur nicht dort wo sich weiche Lippen an meinem Schaft g√ľtlich taten. Seine Zunge bem√ľhte sich redlich. Er kitzelte mich und steckte mir sogar den Zeigefinger ins Liebesloch. Darin rumorte er und saugte an meiner Spitze. Kitzelte die Lustdr√ľse. Lie√ü mich tief in seinen Rachen sto√üen. Bot die ganze Feuchtigkeit und Beweglichkeit seiner Zunge auf. Griff mit f√ľnf Fingern ordentlich zu und massierte mir den Schaft, dass ich normalerweise ausgeflippt w√§re.

"Wieder Sebastian?" fragte Pasqual. Ich nickte. Nick hatte mir erz√§hlt, dass er sich eine Beatmungsmaschine f√ľr Zuhause nicht leisten k√∂nne. Wenn er eine h√§tte, dann m√ľsste er seltener ins Spital fahren und w√§re weniger Stress ausgesetzt. Beide. Sebastian betraf das ganz genauso. "Geld auftreiben kann ich. Meine leichteste √úbung. Sie haben sich bei einer Pride Party kennengelernt. Was f√ľr ein genialer Aufh√§nger f√ľr eine tragische Love Story. Die Leute werden es lieben." Pasqual, die Tunte, sprach zu mir. Er war ganz der professionelle Entertainer, der seine Fans wortw√∂rtlich bei der Stange hielt. "Bleib bei der Wahrheit." bat ich ihn. Er liebte die Dramatik. Aber ich wollte nicht zulassen, dass er irgendeinen Quatsch erz√§hlte nur f√ľr mehr Geld oder Einschaltquoten.

"Gut. Dann also anders. Wir machen einen Podcast. Du und ich. Das wird episch." "Ich kann nicht vor die Livestream Kamera gehen. Bist du wahnsinnig?" "Stimmt. Aber er kann." Pasqual war bereits ganz drin in seiner Rolle und zu jeder Schandtat bereit. Wenn er sich f√ľr etwas begeisterte, dann mit vollem Einsatz. "Du bringst ihn in Teufelsk√ľche." warnte ich. "Nick geht auf keinen Fall auf so was ein. Da spiele ich nicht mit." "Du liebst ihn." hielt er mir vor weil ich mich gleich aufregte. Er h√§tte mich nur aufziehen wollen. Seinen schr√§gen Humor brauchte man nicht zu verstehen. Aber er wusste schon Richtig und Falsch zu unterscheiden. Ob ich das auch noch k√∂nnte oder mich bereits in den Hetero Vater eines kranken Kindes verguckt h√§tte? Er nannte es verdummselt, womit er auf gewollt aufgesetzte infantile Art ganz recht hatte. Ich biss mir auf die Lippen. Erwischt!

 

Pasqual legte mich auf den R√ľcken, bohrte sich in meine knackige Kiste und stimulierte mit einer Hand meinen halbsteifen Mast. Doch er brachte ihn nicht dazu h√§rter zu werden. Er h√§tte auch aufh√∂ren k√∂nnen aber er wusste, dass ich seinen stocksteifen Spaten in meinem Graben beruhigend fand. Wenn schon sonst nichts ging, war es immer noch ein angenehmes Gef√ľhl genommen zu werden. Es hatte was Tr√∂stliches und manchmal stellte sich doch irgendwann eine widerwillige Erregung ein. Nicht heute aber es war schon vorgekommen. "Ein Trauerspiel." meinte er schlie√ülich. "Schatz, das geht so nicht. Du wirst mir noch impotent wegen dem Kerl. Da m√ľssen Spezialisten ran." "Was meinst du damit?" fragte ich. Er hatte sein Handy schon in der Hand, rief jemanden an und sagte etwas von Notfall. Dann zwinkerte er mir zu und meinte, ich sollte ihm einfach vertrauen.

Eine halbe Stunde sp√§ter klingelte es an der T√ľr. Es war ein junger Kerl mit feuerroten Haaren, sehr blasser Haut und unz√§hligen Sommersprossen wie ein Wachtelei. Der Junge hatte einen bezaubernden Knackarsch und begr√ľ√üte Pasqual mit Zungenkuss. Dann ging er auf mich los, umarmte mich und knutschte mich nieder. "Der Notfall." titulierte er. Seine Hand griff in meinen Schritt. "Das wollen wir doch einmal sehen." Mir war schon ein bisschen davon hei√ü geworden, dass ein Zwanzigj√§hriger so auf mich drauf sprang. Sein Reiben im Schritt tat das √úbrige. Er ging in die Knie und saugte mich in seinen Mund. Noch bevor ich seinen Namen √ľberhaupt kannte, hatte er schon begonnen meine lilafarbene Kuppel abzulecken. Sein Zeigefinger dr√ľckte sich wie selbstverst√§ndlich in meinen Po. Selbst, wenn ich h√§tte protestieren wollen, so konnte ich das jetzt nicht mehr.

Der Junge blies mich steif und begutachtete mich. "Lass mal sehen, das Teil. Sweet. Das passt gut hinten bei mir rein. Come on, Jungs, alle beide. Mein F√∂tzchen juckt. Reinstecken, aber dalli." Wir lachten und hoben ihn hoch. Pasqual leckte seinen Analkranz sch√∂n weich. Er hing Kopf √ľber in unseren Armen und blies mich weiter. Schlie√ülich besorgte ich es ihm in der Schubkarrentechnik und er hatte seine Arme um Pasquals Nacken geschlungen und seine Beine um meine H√ľften. So hing er in der Luft, wurde kr√§ftig vor mir her geschoben und von Pasqual gek√ľsst. Bei jedem Sto√ü st√∂hnte er und qiekte nach mehr. Sein enger glatter Kanal war weich wie eine Seidenstrumpfhose. Es war ein Genuss ihn zu ficken. Wir wechselten uns ab und wenn wir wechselten, dann stopfte der jeweils andere seinen Mund.

Ja, der Bursche war geil. Er nannte sich Dr. Goodfuck. Einen Moment lang hatte ich mich gefragt ob Pasqual f√ľr mich einen Stricher aufgetan hatte. Aber der Bursche war einfach Schwanz geil und versaut, stand auf Rollenspiele und Spa√ü, wollte nur ficken. Deshalb nannte er mir zuerst auch seinen Namen nicht. Um das Ganze lustiger zu gestalten. Lustig fand ich es tats√§chlich und bei so einer saftigen Analmuschi und so einem talentierten Mund hatte ich tats√§chlich endlich die M√∂glichkeit abzuschalten. Dr. Goodfuck wusste seine Patienten zu behandeln. In seine Ordination zu kommen war immens befriedigend. Das sah ich auch Pasqual an wenn er durch die Hintert√ľr rein kam.

Schlie√ülich taten wir es beide und preschten zu zweit durch den Warteraum direkt ins √Ąrztezimmer. Da jubelte der Doktor und gab uns versaute Namen, verordnete uns abwechselnd ein schnelleres oder langsameres Tempo und schrie seine Lust ekstatisch heraus. Sein hinrei√üendes Loch saugte uns tief rein und molk unsere Schw√§nze, die sich herrlich aneinander reiben und saftige F√§den absonderten bis hin zum Orgasmus. Wir √ľberfluteten den jugendlichen Apfelpo und er wimmerte, jauchzte und schrie in purer Wonne.

Nach einer Verschnaufpause meinten sie dann, dass ich dran sei. Dr. Goodfuck gab mir als erster eine Injektion. Seine Nadel ging eine ganze Weile in mir rein und raus bis er schlie√ülich die rechte Stelle traf, die mich spritzen lie√ü. Selbst bekam ich eine gute Spermaf√ľllung. Sperm every day keeps depression away, erkl√§rte mir der Doktor in vollem Brustton der √úberzeugung. Ich hatte keinen Grund seiner √§rztlichen Kompetenz nicht zu vertrauen. Er konnte schon gut mit der Spritze umgehen und selbst mit dicker Nadel hervorragend stechen. Dann war Pasqual an der Reihe, der mich kr√§ftig durch fickte und es sichtlich genoss sich in dem frischen jungen Samen zu bewegen. Auch er hatte einen geilen Schwanz und er k√ľsste mich dabei die ganze Zeit bis ich ein zweites Mal kam und gleich darauf er. Schwer atmend w√§lzte sich Pasqual von mir runter. Er hatte mich durch geritten bis der Popo brannte und seinen ganzen M√§nnersaft in mich geschossen, so dass innen drin alles sch√∂n feucht und schleimig war.

 

"Ich hoffe, es geht jetzt besser." meinten sie beim Hinausgehen. Dr. Goodfuck nannte mir seinen Namen. Dominik. Pasqual hatte ihn gebeten das erst zum Schluss zu tun. Nick war die Kurzform von Dominik und genau der Name, an den ich nicht erinnert werden sollte. Sie hatten sich redlich bem√ľht mich abschalten und genie√üen zu lassen. Dr. Goodfuck war gut bei Notf√§llen wie mir. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel ungezwungenen Spa√ü gehabt oder so sehr Sex genossen. Gek√ľsst und abgeleckt hatten sie mich √ľberall, Sperma aus der Grotte geschl√ľrft, mich befriedigt und entleert zur√ľck gelassen. Jetzt hatte mich die Realit√§t wieder. Aber es war weniger grausam als zuvor. Es gab Hoffnung. Pasqual hatte f√ľr den Feenstaub gesorgt, den ich Sebastian oft vergeblich versprach, und meine Sorgen in W√§rme und Licht verwandelt. Jedenfalls f√ľr einen Augenblick und der war kostbar. Ich war ihm dankbar.

Nick erz√§hlte ich es bei der n√§chsten Gelegenheit. Wobei sich die √ľberbordende Begeisterung bei mir in Grenzen hielt. Ich wusste nicht wie Nick dazu stand. Pasqual war schon gew√∂hnungsbed√ľrftig und auch wenn er selber ein grundguter Kerl war, sprach er doch zu Leuten, f√ľr die Ethik weniger z√§hlte als Sensation. Das aufgedreht schwule Drumherum machte mir weniger Sorgen als die Tatsache, dass privates Leid durch solche Plattformen ging. Nick schaute mich kurz an. Gerade hatte ich mich vor ihm geoutet. Mich als schwul zu erkennen gegeben. Er ging einfach dar√ľber hinweg. Es war keinen Kommentar wert. Kaum eine Reaktion. Einfach selbstverst√§ndlich und genauso wenig bemerkenswert wie die Lieblingsfarbe. Noch ein Pluspunkt f√ľr ihn. Wie sehr ich den Kerl mochte lie√ü sich kaum beschreiben.

Nick hatte ein paar Bedenken sein Schicksal der √Ėffentlichkeit preis zu geben und vor allem auf welche Weise. Am Wichtigsten war ihm, dass Veronika dabei respektvoll behandelt wurde. Der Rahmen dieses Gespr√§chs durfte den guten Geschmack nicht beleidigen und nicht stillos sein. Sowohl die W√ľrde der verstorbenen Frau als auch seine eigene und die des Kindes sollten unangetastet bleiben. Aber er war bereit Pasqual kennenzulernen und sich seine Ideen anzuh√∂ren. Wir trafen uns also. Mein Freund kam in ganz gew√∂hnlichen Klamotten zu dem Treffen. Er sprach mit normaler Stimme, machte weder ein Drama noch eine Sensation daraus. Mit ernster Miene h√∂rte er sich alles an. Keine Show. Kein oberfl√§chliches Palaver.

"Okay, Nick, wir machen es so...ich darf doch Du sagen? Ich werde einen Termin festsetzen und bewerben. Dann schalte ich die Kamera ein und gehe live. Ich verwende keine Namen und ich erw√§hne keine Orte. Du, deine Frau und dein Sohn bleiben anonym. Unser Traum Doktor der Herzen hier auch. Die Leute werden reagieren wenn ich erz√§hle was passiert ist, wie es dem Kleinen geht und was er braucht. Bitte denk dir nichts dabei wenn negative oder abwertende Kommentare kommen sollten. Idioten gibt es immer. Die weitaus meisten werden ihr Mitgef√ľhl ausdr√ľcken und darauf vertrauen wir. Ich werde ein Spendenkonto f√ľr dich einrichten und ich bin mir sicher, dass viele spenden werden. Selbst gehe ich mit gutem Beispiel voran und spende zehn Prozent meiner Einnahmen der n√§chsten sechs Monate." Nick hatte Tr√§nen in den Augen. "Ich bin √ľberw√§ltigt." Am Ende umarmten sich der Hetero und die Tunte. Ich bekam auch eine Umarmung ab. Nicht sehr professionell, aber trotzdem sch√∂n.

Bereits eine Woche sp√§ter ging Pasqual live. Er entschuldigte sich bei seinen Fans daf√ľr, dass sie auf den √ľblichen Lifestyle verzichten sollten, aber was er zu erz√§hlen habe sei zu ernst und sie sollten es ihm verzeihen wenn er deshalb keine Sensation und keine Show daraus mache. Pasqual berichtete eine Viertelstunde lang seri√∂s und liebevoll was es zu berichten gab. Er verzichtete auf Details und reduzierte sich ganz stark, damit es nicht auf Nick zur√ľck fallen konnte. Aber wie er es r√ľber brachte war voller Respekt f√ľr alle Beteiligten, ganz besonders f√ľr die Verstorbene. Er gab ihr ihre W√ľrde zur√ľck, in dem er sie in wenigen wohl gesetzten Worten erw√§hnte. Dabei trieb er seinen Zusehern, auch mir und Nick, die Tr√§nen in die Augen. Er brachte die Menschen dazu zuzuh√∂ren und ordentlich zu spenden, in dem er durch das Herz sprach und Herzen anr√ľhrte.

Nick und ich h√∂rten sich das gemeinsam an. Sebastian hockte auf unserem Scho√ü. Genau in der Mitte. Beide Beine √ľber unsere Oberschenkel gelegt. Nick weinte und lehnte sich an mich und ich hatte einen Arm um ihn gelegt. "Sagen Sie Ihrem Freund, dass wir sehr dankbar sind." bat er mich. Ich gab ihm ein Taschentuch. Er schaute mich an. "Danke." Der kleine Sebastian fuhr mit den H√§ndchen durch sein Gesicht und wischte √ľber die nassen Wangen. "Papa weint." kr√§hte er. "Papa traurig." "Nicht wegen dir, Schatz." Nick k√ľsste seinen Sohn auf den Kopf. "Wegen der Situation. Aber bald wird es besser. Es gibt gute Menschen, die Papa helfen." "Wie Tante Onni." Veronikas beste Freundin hie√ü Cornelia, kurz Conny. Das konnte der Kleine noch nicht aussprechen. Ich warf Nick einen Blick zu. Hatte sich diese Cornelia vielleicht ein bisschen an ihn ran geschmissen und ihn auf andere Gedanken gebracht? Ich w√ľnschte es ihm.

"Tante Conny hat versucht deinen Papa mit einer Kinderg√§rtnerin zu verkuppeln aber dein Papa hat dich viel zu lieb und will seine ganze Zeit bei dir verbringen." "Was hei√üt popeln?" fragte Basti. Wir lachten. "Verkuppeln, mein Schatz. Das hei√üt, dass dein Papa eine Freundin haben soll." "Aber du hast Mama." "Das ist richtig, mein Liebling. Sie wird auch immer deine einzige Mama bleiben. Es gibt keine, die sie ersetzen kann." Er h√§tte fast ein Date gehabt aber er hatte mehrmals kurzfristig abgesagt. In den Phasen wo es Sebastian nicht so schlecht ging waren keine Energiereserven da. Jedes Mal wenn er eine Frau sah, die ihm gefiel, sah er blutige aufgeschlitzte B√§uche. Er hatte seiner Veronika das mit Sex angetan. Ich verfluchte die Hektik dieses Augenblicks. Wir h√§tten ihn raus schicken sollen. Es war kein normaler Kaiserschnitt gewesen sondern ein Schlachtfeld. Er h√§tte das nicht sehen sollen. Daf√ľr h√§tten wir sorgen m√ľssen und h√§tten es vielleicht auch wenn nicht alles h√§tte so schnell gehen m√ľssen. Jetzt war der Schaden angerichtet und vern√ľnftige Argumente griffen da nicht. Das wusste ich. Er war ein Trauma Patient. Er brauchte Hilfe.

Selbst noch daf√ľr, dass er aus liebevoller F√ľrsorge das Steuer √ľbernommen, und seine schwangere Frau in ihrem Auto auf den Beifahrersitz verwiesen hatte, gab er sich die Schuld. Dasselbe empfindsame Herz wollte keine Frau mehr anfassen, um ihr nicht weh zu tun. "Vielleicht sollte ich schwul werden." Es war ein halbseidener Scherz, der mein Herz etwas h√ľpfen lie√ü, auch wenn ich es mir verbot. Er war richtig sympathisch wenn etwas von dem Nick, den ich im Auto vor dem Unfall beobachtet hatte, durch die dicke Schicht von Depression kam. Gelacht und gescherzt hatte er mit seiner Frau, gemeinsam hatten sie √ľber die Gro√ümutter in spe gel√§stert. Diesen Mann hatte ich liebenswert gefunden und er war nicht tot. Es war noch etwas von ihm da. Ich konnte ihn verstehen. Wenn ich die Augen schloss, dann konnte ich Veronikas blutigen Tod auch immer noch abrufen. Wie viel schlimmer musste das dann f√ľr ihn sein.

 

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