Zum ersten Mal in meinem Leben wirke ich in einem Pornofilm mit.
Bareback / Bisexuell / Dreier & Orgie / Fetisch / Junge Männer
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„Setz dich auf die Couch. Bob kommt gleich zu dir. Er dreht gerade noch eine Szene vor der Mittagspause. Willst du ein Wasser oder einen Kaffee?“

„Nein danke.“ Mein Herz galoppiert schon schnell genug. Vielleicht hätte mir die Assistentin lieber Baldriantropfen anbieten sollen? Sie verlässt das Zimmer, und ich bin allein.

 

Statt mich hinzusetzen, schaue ich mir die Poster an, die an den Wänden hängen. Die Männer, die auf ihnen abgebildet sind – und es sind ausnahmslos Männer abgebildet – haben eines gemeinsam: Sie sind entweder nackt oder nur mit knappen Slips bekleidet, deren Beulen unübersehbar klar machen, welch wuchtige Werkzeuge sie in ihren engen Unterhosen verstecken. Bei den Nackten schlackern schwer die Penisse zwischen ihren Beinen, flankiert von wuchtigen Eiern in tiefhängenden Hodensäcken. Pralle, üppig eingeölte Arschbacken platzen aus einigen Fotos fast in den Raum. Schwarze Hände spreizen helle Halbmonde und entblößen rosafarbige, runzlige Rosetten, manche einladend geöffnet. Auf einigen glitzern Spermatropfen, von anderen ziehen sich Speichelfäden nach unten. Auf mehreren Fotos werden junge Männer von stahlharten Latten gepfählt; sie stützen sich auf die Hände und halten ihr Gesicht in die Kamera, die Augen geschlossen, Münder offen, Gesichter lust- oder schmerzverzerrt. Dunkelhäutige Männer ficken weiße Jungs in den Arsch; weiße Jungs knien vor dunkelhäutigen Männer und haben deren üppigen Riemen bis zum Anschlag zwischen den Lippen, weiße Tropfen am Kinn, auf der Stirn, in den Haaren. Ein Foto fällt mir besonders auf: Zwei steil aufragende Schwänze, ein schwarzer und ein weißer, schießen im selben Moment zwei sahnige Fontänen ab, die sich in der Bildmitte treffen und, ihren Zenith überschreitend, den kurvigen Umriss eines Herzens bilden. Ein Schnappschuss mit geradezu künstlerischem Wert. Beeindruckend. Vielleicht sollten Paul und ich das auch mal versuchen. Und Charlotte muss nur noch im richtigen Moment das Foto machen.

In einer Vitrine stehen Objekte, die sich bei näherem Hinschauen als Filmpreise entpuppen. Auszeichnungen für Pornofilme. Was es nicht alles gibt! „Und der Oscar für den prallste Latte geht an...“ Ich schmunzle. Auf der Spitze stehende Glaswürfel mit eingeritztem Filmtitel und der Jahreszahl. Silberne und goldene, weit geöffnete Scheren auf schmalem Sockel, auf denen der Name des Filmregisseurs steht, mit dem ich verabredet bin. Ein Objekt aus Stahl ist einem erigierten, leicht geneigten Penis nachempfunden, der von hühnereigroßen Kugeln flankiert wird.

Habe ich mir Sorgen gemacht, dass ich, sollte ich hier für eine Rolle besetzt werden, keinen hoch kriege? Ich glaube, die Sorge war unberechtigt. Allein die etwa ein Dutzend Plakate an den Wänden, bunt, schwarz-weiß oder sepiafarben, haben mich dermaßen angetörnt, dass mein Schwanz längst aufgewacht ist und es in meiner Unterhose spürbar eng wird. Erstaunlich eigentlich nach der Session von vergangener Nacht, wo wir drei uns mal wieder um den Verstand gevögelt haben. Dabei wollten wir nur einen gemütlichen Fernsehabend verbringen – mit Knabbereien und einem Glas Wein. Oder zwei. Wer hat eigentlich angefangen, überlege ich, während ich eine Hand in die rechte Tasche meiner Jeans stecke und meinen Riemen zurechtrücke, Paul, Charlotte – oder ich?

Die Tür geht auf. Aber nicht Bob, der Regisseur, betritt den Raum, sondern ein sehr dunkelhäutiger Mann, der etwa so alt ist wie ich. Er hat einen glattrasierten Schädel, volle, sinnliche Lippen, eine markante Nase, dunkelbraune Augen, die mich ebenso freundlich wie neugierig ansehen. Breite Schultern, kräftiger Oberkörper, muskulöse – soweit ich das durch sein langärmeliges grünes Polohemd beurteilen kann – Oberarme, eine schmale Taille und lange Beine in ziemlich engen Jeans. Die sockenlosen Füße stecken in Lederslippern.

„Hallo“, begrüßt er mich. „Deine Assistentin telefoniert. Sie hat gesagt, ich soll schon mal reingehen. Du bist Bob?“

Ich schüttele den Kopf. „Nein. Ich heiße Leon.“

Sein Blick fällt auf meinen Schritt. Dann schaut er auf die Poster an der Wand. „Anregende Lektüre, nicht wahr?“

„Wie man‘s nimmt.“ Soll mir mein Ständer peinlich sein? Eher nicht. Man kann nicht früh genug damit anfangen, zu zeigen, was man hat. Besonders hier.

 

„Leon. Erfreut, dich kennenzulernen. Ich bin Joshua.“ Er streckt die Hand aus. Ich nehme sie und spüre seinen angenehm festen, entschlossenen Händedruck. „Was machst du hier, Leon?“

„Ich ...“ Ich zögere. „Ich bin wegen eines Castings hier.“

„So ein Zufall. Ich auch. Dann brauchen wir ja nur noch auf Bob zu warten.“ Er schaut mich an. „Hast du so was schon mal gemacht?“

„Du meinst, Filme gedreht?“

„Ich meine: solche Filme gedreht.“

„Nein. Du?“

Er schüttelt den Kopf. „Bist du schwul?“

„Eher bi. Ich mag Muschis, ich mag Schwänze. Ich mag alles. Warum soll man nur den halben Spaß haben, wenn man alles haben kann?“

„Ganz meine Meinung.“

Kaum hat er den Satz ausgesprochen, wird die Tür erneut geöffnet, und ein etwa vierzigjähriger Mann mit Baseballkappe, weißem T-Shirt und schwarzen Jeans betritt das Zimmer. Er macht den Eindruck, als habe er nicht viel Zeit.

„Hi, ich bin Bob“, kommt er ohne Umschweife zur Sache. „Und ihr seid ...?“

„Joshua.“

„Hi, Josh. Ich darf dich doch so nennen?“

„Klar.“

„Leon.“

Er gibt uns beiden die Hand. „Setzt euch. Wollt ihr was trinken?“

Wir schütteln beide den Kopf.

„Also gut.“ Bob zieht sich einen Stuhl unter einem Schreibtisch hervor und setzt sich rittlings darauf. „Dann erzählt mir mal was von euch. Wer ihr seid, was ihr macht, was ihr wollt.“ Er zupft ein Päckchen Zigaretten aus der Hosentasche. „Was dagegen, wenn ich rauche?“

Wir schütteln beide den Kopf, und er zündet sich eine Zigarette an. „Wer will anfangen?“

Ich schaue zu Josh. Er nickt mir zu. Ich beginne mit meiner Biografie. „Ich heiße Leon, bin 22 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Schauspieler.“

„Wow.“ Bob nickt anerkennend. „Wo?“

Ich nenne den Namen einer sehr renommierten deutschen Schauspielschule. Wieder macht er „Wow“ und stößt dabei einen Schwall Zigarettenrauch aus. „Aber du weißt schon, dass wir hier nicht ,Romeo und Julia‘ verfilmen?“

Ich nicke. Und werfe einen Blick auf die Poster mit den Muskelmännern, ihren Mammutschwänzen und Megasäcken, in denen ihre Eier so tief hängen, als wären sie der doppelten Schwerkraft ausgesetzt. „Wohl eher ,Romeo und Mercutio‘.“

„Erlaubt dir deine Schule denn, während der Ausbildung zu arbeiten?“

„Es ist nicht ausdrücklich verboten. Aber ich muss es ja auch nicht jedem auf die Nase binden. Und von irgendwas muss ich ja leben.“

„Und du?“ Er wendet sich an Joshua. „Was ist dein Job?“

„Ich arbeite im Fremdenverkehr.“

„Tourismus?“

Joshua grinst. „Die Betonung liegt eher auf ,Fremde‘ und ,Verkehr‘.“

Bob grinst ebenfalls. „Escort-Service?“

„So nennt man das wohl.“

„Und was genau machst du da so?“

„Ich begleite fremde Menschen durch die Stadt und durch die Nacht. Nacht natürlich gegen Aufpreis, versteht sich. Und je nach Dienstleistung, die verlangt wird.“

„Frauen und Männer?“

„Männer und Frauen.“

„Und was wird verlangt?“

„Als Erstes ein gepflegtes Äußeres. Gepflegte Konversation. Makelloses Benehmen. Gerne auch mehrere Fremdsprachen. Und vor allem Diskretion.“

„Und was passiert jenseits der Diskretion?“

„Alles, was du mit deinen Händen, deinen Lippen, deiner Zunge und deinem Schwanz anstellen kannst. Ich möchte nicht angeberisch klingen, aber ich habe schon einige Varianten drauf.“

„Und deine Kunden kommen immer auf ihre Kosten – in jeder Beziehung?“

„Bis jetzt hat sich noch niemand beklagt.“

„Und der kleine Joshua ist auch immer einsatzbereit?“

De große Joshua grinst. „In der Regel schon. Und wenn‘s wirklich mal kritisch wird, habe ich immer eine davon dabei.“ Er greift in die Tasche und zeigt uns ein Blister mit den blauen Pillen. Zwei von den sechs hat er schon verbraucht.

„Die könnt ihr bei uns übrigens auch kriegen“, sagt Bob. „Falls ihr mal einen Hänger habt.“

„Das ist beruhigend“, sage ich. „Wie sieht es denn mit der Gage aus?“ Ich bin schließlich nicht zum Spaß hier. „Auf eurer Homepage steht ,angemessene Bezahlung‘.“

 

„Warten wir erst mal eure Performance ab. Aber für Anfänger – für talentierte Anfänger – ist ein Tausender pro Monat durchaus drin.“ Er grinst. „Ich meine, immerhin werdet ihr hier fürs Ficken bezahlt. Die meisten müssen selber dafür zahlen, wenn sie ihre Ladung loswerden wollen.“ Er drückt die Zigarette aus. „Wohnst du hier in der Stadt?“, fragt er Joshua.

„Ganz in der Nähe.“

„Und du?“ Jetzt meint er mich.

„Auch nicht weit weg.“

„Allein?“

„In einer WG. Zwei Jungs, ein Mädel.“

„Das funktioniert?“

„Sehr gut sogar.“

Wir hatten das dritte Zimmer an einen Mann vermieten wollen, aber auf unsere Anzeige im Internet hatte sich Charlotte gemeldet. Sie studiert Mathematik und Musik auf Lehramt und hatte mich und Paul, der in der Nähe unserer Wohnung einen Tattoo- und Piercingshop besitzt, wo er auch ziemlich schräge Klamotten vertickt, nach einer halben Stunde überredet, ihr das Zimmer zu überlassen. Kaum vier Wochen später begann unsere „friends-with-benefits“-Beziehung. Ich überraschte Paul und Charlotte beim Vögeln, sie luden mich in ihr Bett ein, und seitdem führen wir eine wunderbare Dreierbeziehung. Paul fickt Charlotte, Charlotte bumst mit mir, ich vögele Paul. Manchmal zu zweit, manchmal zu dritt. Hin und wieder bringt Charlotte ihre beste Freundin mit. Aino ist Finnin und studiert Germanistik. Unsere Quartettspiele sind legendär. Vergangenen Samstag erst ... Nachdem jeder von uns seinen Orgasmus hatte – Charlotte und Aino mal wieder drei oder vier hintereinander, beneidenswert! –, liegen wir japsend auf den feuchten Laken, halb geschlossene Augen, den Geschmack der Lust auf der Zunge, den herben Geruch von hemmungslosem Sex in der Nase, im Kopf die Bilder von klaffenden, tropfenden Spalten, wippenden Schwänzen, glitschigen Mösen oder festen Arschlöchern, Hände um klamme Säcke mit prallen Eiern geballt, schlaffe, von diversen Flüssigkeiten glänzende Ruten, die allmählich wieder steif werden und sich auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Unsere Geilheit ist zum Schneiden dick.

Hin und wieder kiffen wir auch und werden richtig albern. Während uns Jungs das angenehm müde macht, drehen die Mädels manchmal wieder auf. Unersättlich wie meistens, sind sie schneller wieder bei der Sache; sie liegen 69-erweise neben- und aufeinander, lecken ihre schwellenden Perlen, kommen fast gleichzeitig, pressen sich stöhnend aneinander. Wir Jungs liegen derweil breitbeinig auf dem Bett, kneten den Sack, nehmen ein Schlückchen Wein, knibbeln an der Vorhaut, streicheln unsere Eicheln, knabbern Nüsse aus der Schale oder spielen mit denen in unseren Beuteln und schauen den Mädels halb oder schon wieder voll erigiert zu.

Bisweilen haben Paul und ich allerdings auch Lust auf eine spontane Einlage, um unsere Mitbewohnerin und deren Freundin zu unterhalten. Dann kniee ich beispielsweise vor Paul nieder, der breitbeinig auf der Bettkante sitzt, umklammere seine Oberschenkel und nuckle an seinem dritten Standbein wie an einem Strohhalm (zugegeben, einem ziemlich überdimensionierten Strohhalm), bis er bereit ist, sich von seinem warmen Sperma zu trennen, das ich, vermischt mit 20 bis 30 Millilitern meines Speichels, umwelt- und bettlaken-schonend rückstandslos in meinem Magen entsorge („wir haben gar nicht gesehen, wie du gekommen bist“, mault Aino; „das sehen wir bei euch ja auch nicht“, kontert Paul, was allerdings nur bedingt stimmt; ich denke da an meine nassen Haare und mein nasses Gesicht als Folge von ausgiebigem Cunnilingus bei Aino oder Charlotte). Anschließend versenke ich meine fünfzehn Zentimeter Hartholz in seinem Enddarm, und während ich in seinem engen Tunnel herumzappele, kann Aino sich nicht sattsehen an Pauls tiefhängenden Eiern, die hin und her schwingen wie eine Unterhose auf der Wäscheleine, an der ein wilder Westwind zerrt. Und damit die Mädels wenigstens nicht bei mir meckern, ziehe ich meinen Lustzapfen rechtzeitig aus Pauls Hintereingang heraus und verteile meine weiße Grütze auf seinen hellen Halbmonden.

 

Anschließend gingen wir duschen – vier Leute gleichzeitig in der Kabine, das hat was, das ist wie zur Rushhour in der U-Bahn, da weiß man mitunter ja auch nicht, wessen Hand gerade über welche Pobacke streift oder welchen Schenkel man berührt oder ob es wirklich nur der Hausschlüssel eines Fahrgastes ist, der sich gegen dein Bein drückt –, seiften uns ein, manche Körperstellen intensiver als andere – Aino wollte Paul unbedingt noch mal zum Spritzen bringen –, manchmal pinkeln die Mädels spontan in die Dusche, manchmal wir Jungs, mit unseren (mitunter noch oder wieder halbsteifen) Schniedeln herumwedelnd, ganz ungeniert, ich halte gerne meine Hand unter Charlottes warmen Strahl (und manchmal auch meinen offenen Mund, um ein paar Schlucke von der bittersüßen Flüssigkeit zu genießen, die sie so reichlich spendet; ja, ich weiß, ich bin versaut, aber ich liebe es!) oder den ihrer Freundin, ist ja schließlich klimafreundlich, weil wir das Wasser aus der Klospülung sparen, oder Aino, spreizbeinig an einer Wand der Duschkabine lehnend, nimmt meinen Schwanz in die Hand und richtet den Strahl auf ihr hellbraunes, wolleweiches Gekräusel, das ihr an der Haut klebt, und auf ihren Bauchnabel, während es zischend aus ihr herausstrullt (sie kann echt süß pinkeln, ich kann mich nicht satt daran sehen) – ich finde es immer wieder faszinierend, wenn die Mädels beim Pinkeln dieses zischende Geräusch machen –, so dass sich ihr zitronengelbes Pipi mit meinem dunkler gefärbten Pipi (ich weiß, ich trinke zu wenig Wasser!) und dem Duschwasser vermischt und in immer heller werdenden Schlieren in den Ausguss läuft; Paul, dessen Blase inzwischen ebenfalls bis zum Rand gefüllt ist, nimmt sein Glied in die Hand, richtet es himmwelwärts, zieht die Vorhaut bis zum Anschlag zurück, so dass seine Eichel eine pralle Krone wird, und pumpt einen goldfarbenen Triumphbogen über meine Schulter. Charlotte kreischt auf, als der Bogen in sich zusammenfällt und seine letzten Tropfen ihre linke Brustwarze treffen. Kinderspiele für Erwachsene.

Danach rubbeln wir uns mit Handtüchern gegenseitig trocken und machen uns einen Spaß daraus, mit verbundenen Augen uns aus dem Haufen unserer Kleider vor dem Bett zu bedienen (das war übrigens Charlottes Idee). Was man berührt, muss angezogen werden. Wer Glück hat, fischt seine eigenen Sachen aus dem Stapel. Oft jedoch saßen wir hinterher in fremden Klamotten am Küchentisch – ich in Charlottes kneifendem, fast durchsichtigem weißen, mit rosaroten Blümchen bedruckten Minislip, dessen schmaler Bund auf meinen Bauch ein fein ziseliertes Muster, einer orientalischen Arabeske nicht unähnlich drückte und der meine Oberschenkel so einschnürte, dass ich, um einigermaßen bequem sitzen zu können, entweder nur meinen Schwanz oder nur meine Eier in dem knappen seidigen Dreieck unterbringen kann, aber nicht das Gesamtpaket, und dem kurzen Röckchen ihrer Freundin; Paul in meinen gelb-grün gestreiften Briefs, die er ganz schön ausbeult, sowie Charlottes Jeans, die ihm viel zu eng sind, so dass er sie nicht zuknöpfen kann, Aino in seinen schwarzen Boxershorts, die um ihre schlanken Schenkel schlabbert, und darüber meine ihr ebenso viel zu weiten Chinos, die ihr ständig runterrutschen, und Charlotte in Ainos stahlblauem String, stramm anliegend wie eine zweite Haut, sowie Pauls Shorts, und machten uns über das Sushi her, das wir beim Japaner bestellt hatten.

Alles in allem kann ich eine gemischte WG nur empfehlen.

„Also, dann erzählt mal – warum seid ihr hier?“, reißt Bob mich aus meinen Gedanken.

Josh und ich schauen uns verdutzt an. Das sollte er doch eigentlich wissen.

„Wir kommen zum Casting“, sage ich schließlich.

„Das habe ich mir schon gedacht. Aber warum hier und bei mir? Und für diese Filme? Ihr wisst schon, dass wir hier nicht ,Casablanca‘ oder ,Dirty Dancing‘ drehen, oder?“

„Ja, das ist uns klar“, antwortet Josh für mich mit. Wir sitzen beide auf der schmalen Couch. Unsere Schenkel reiben aneinander. Josh benutzt ein sehr dezent duftendes Aftershave. Wenn er lacht – und das tut er sehr häufig – zeigt er zwei Reihen blitzend weißer Zähne.

„Es geht, kurz gesagt, ums Ficken. Könnt ihr das?“

Wieder schauen wir uns an.

„Klar“, sage ich.

„Ich meine jetzt nicht Ficken zu Hause mit euren Mädels oder Kumpels oder wem auch immer. Ficken vor der Kamera. Kriegt ihr einen Ständer, wenn euch alle dabei zuschauen?“

„Ja“, behaupte ich tapfer, ohne zu wissen, ob ich recht habe. Als angehender Schauspieler bin ich es gewohnt, dass mir die Leute zusehen. Egal bei welchen Tätigkeiten. Der Beruf hat ja grundsätzlich etwas Exhibitionistisches. Warum also nicht auch beim Wichsen oder Vögeln? Immer strikt nach der Stanislawski-Methode: naturalistisch und realistisch spielen. Mein Schwanz hat dieses System ebenfalls längst verinnerlicht.

Josh sieht mich an, dann nickt er. „Ja.“

„Schön. Wir werden ja sehen. Ich mache erst mal eine Probeaufnahme von euch beiden. Wir gehen gleich rüber in die Kulisse. Und dort ...“ Er macht uns ein Zeichen, und wir folgen ihm. Auf dem Weg erklärt er uns kurz, was er von uns erwartet.

 

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