Sebastian leitet ein großes Therapeutisches Zentrum, als ihm ein neuer Psychologe fürs Team aufgezwungen wird.
Bisexuell / Romantik
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Der Neue Psychologe soll 33 Jahre alt sein, Dissertation an der Ludwig Maximilian Universität in Mü bereits mit 28, mit folgender Dr.Arbeit über Klinische Psychologie und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt klinischer Neurowissenschaft.

 

Dr. Lukas Michaelsohn, ich hielt sein Portfolio in der Hand.

Ich leite ein großes heilpädagogisches therapeutisches Zentrum , das heilpädagogische Schule, Erwachsenenbildung, Tagesbetreuung, Therapien umfasste, bisher war das psychologische Element ein externer Posten, bestehend aus drei mobilen Psycholog*innen und der mächtige, kirchliche Träger war nun der Meinung, dies ändern zu müssen.

Die Trägerschaft ließ sich diese Veränderung einiges kosten, er hatte wohl ausgezeichnet verhandelt, sein guter Ruf eilte ihm zudem voraus.

Er erhielt ein Büro, neben meinem, dafür wich das Sekretariat in ein oberes Stockwerk aus, und dies bedeutete für die Kids wiederum einen Dialograum weniger, ich hatte überhaupt keine Ambition, diesen Schnösel pädagogisch abzuholen, ihn in sein neues Wirkungsfeld einzuführen, er war mir regelrecht aufs Auge gedrückt worden,..diese Veränderung war mir lästig, außerdem hatte ich keine Lust, meine Position zu teilen, die ich mir mühsam über die Jahre aufgebaut hatte.

Aufgrund meiner schlechten Herkunft, schlug mein Herz für die Randfiguren, die Außenseiter, die Exkludierten, seelisch und traumaassozierte Verhaltensstörungen, psychisch, physisch, psychiatrisch beeinträchtige Schüler von der ersten bis zur achten Klasse.

Mein Leben tröpfelte dahin, frisch geschieden, im Scheidungsjahr, überließ ihr großzügig das Haus, meine drei Söhne wollten keinen Kontakt zu mir und meine Schwiegereltern hatten mich sowieso nie akzeptiert, ich brachte nix ein, kein Haus,kein Vermögen, war der Sohn einer alleinerziehenden Mutter mit Suchtproblematik, befand mich episodenweise in Inobhutnahmestellen oder bei Pflegeamilien,....mein Weg war steinig, ich fing ganz unten an, als Heilerziehungspfleger, als Erzieher, Bachelor in Heilpädagogik, Master ins Sozialwisenschaften, Erziehungswissenschaften, Sonderpädagogik,...jedes Studium berufsbegleitend, neben Vollzeitarbeit, Familie und Beruf,...und nun lebte ich im ehemaligen Hausmeisterhäuschen auf der Anlage und das Leben fühlte sich beschissen an, maximal beschissen.

Seit meinem Auszug aus dem Einfamilienhaus machte sich so ne Dunkelheit breit in mir, ein alter Freund, eigentlich war er immer da, aber klein und überschaubar, jetzt spürte ich ihn öfter, das einzige, was dagegen half, war die Arbeit und der Sport.

Gottseidank war Montag, ich freute mich mehr auf die Arbeitswoche, als auf das einsame Wochenende hier draußen, abgelegen, auf der Anlage, wenn die dunklen Gedanken hochkrochen,...

Joggen war ich jeden Tag, bei jedem Wetter, von 5:30 bis 7:30 Uhr, lange Routen, abwechslungsreiche Wege über Felder, durch Wälder, bis der Morgen graute,...danach duschen, frühstücken, arbeiten.

Montage begannen immer mit Teamsitzungen, interdisziplinäre Teams, mit jedem Bereich, von 9-16 Uhr durchgängig.

Das fünfzigköpfige Team war leicht zu führen, ich bestand auf keine starren Hierarchien , ich holte die Mitarbeiter in ihrer Lebenswelt ab, Homeoffice stand für jeden zur Wahl,...wir waren sehr gut eingespielt, die Einrichtung hatte bayernweit einen sehr guten Ruf, mit viel Einsatz hatte ich dieses Projekt begonnen und es stetig weiter entwickelt , um so mehr störte es mich, dass man mich mit einem Psychologen unterstützen wollte, weil man grundsätzlich nichts ändert, was läuft,...und über meinen Kopf hinweg, wurde mir dieser akademische Schnösel zugeteilt, auch noch heute, am Tag der vielen Teamsitzungen.

Mittagessen vergessen, es war schon 16:00 Uhr, ich sauste in die Kantine, da hob man immer was für mich auf, und Kaffee, ich saß am Fenster, der Speisesaal war wie ein großer Wintergarten, verglast, es nieselte leicht, ich ließ meinen Blick schweifen über den Wald, die Außenanlagen (Kletterwald, Spielplatz, Sportplatz, Park) ,....die Busse kamen, die Kinder fuhren nach Hause, ab 16:00 Uhr stündlich,...Mitarbeiter machen sich auf den Weg nach Hause,....

„Herr Bastian,...“ Die kleine Sabine sah mich an, Sabine, sieben, Trisomi21, sie steht unvermittelt neben mir, sie wird meistens erst um 17:00 Uhr abgeholt.

 

„Frau Sabine,...“ ich grinste sie an, sie kicherte und beugte sich vertrauensvoll an mein Ohr „ein Mann wartet in deim Büro, soll ich sagen, von Frau Reichel“

„Ich hab noch nicht mal richtig gegessen, manno“ jammerte ich und schaute auf meine reichlichen Couscous Reste auf dem Teller . Sabine zuckte mit den Schultern, kicherte.

„Du bist weit gelaufen um mich zu finden“ sagte ich zu Sabine anerkennend.

Sie hielt mir drei Finger ins Gesicht „durch drei Häuser gelaufen“

„Krass“ ich schaute beeindruckt .“du bist die beste“

„Du bist der Beste“

„Ich danke dir, ich mach mich auf den Weg, Danke Sabine“

Sie zog ganz stolz ab, sie war ein fantastisches Kind, sie war die Botschafterin des Hauses, der ganzen Anlage, weil sie im höchsten Maße verlässlich war, ihr Gemüt war wie eine Sonne, positiv, warm, herzgelenkt.

Ich räume meinen Teller ab und machte mich auf den Weg, das Verwaltungsgebäude war etwa 12 Minuten zu Fuß entfernt,...durch die Häuser konnte man gut abkürzen,...Häuser waren organisiert in Altersstufen, Störungsbildern oder Autonomiezustand, Hause der Autismus Spektrum Störungen, (offiziell : Insel der Begabten Kinder , genannt ) , dies war das letzte Haus zu durchqueren, dann ging es ein kurzes Stück durch den Park, mit vielen alten Linden und Trauerweiden hin zum Verwaltungsgebäude.

Aber ich kam nicht weit, Adrian hielt mich auf , Adrian, 15, Ausgeprägter AutismusSchweregrad Asperger-Syndrom, Inselbegabt, in sozialen Interaktionen beeinträchtigt,...er wirkte sehr aufgeregt , stellte sich mir in den Weg.

„Bastian, ich raste gleich aus“ sagte er, er bewegte seine Finger nervös.

Eine Tür des Flurs ging auf und eine gestresste Erzieherin kam heraus, sie zuckte hilflos mit den Schultern, die Arme hatte ja ihre Gruppe noch im Sinnesraum, und Adrian forderte alleinige Aufmerksamkeit.

Ich nickte ihr beruhigend zu, sie nickte dankbar zurück.

„Wo steht der Vulkan? „fragte ich ihn.

„Hier so ungefähr, so 2,45 cm unterhalb der Augen“ er deutete mit der Handkante die Linie im Gesicht an

„Also kurz vor Vulkanausbruch.“

Ich will diese Person heute nicht mehr sehen“ Er deutete auf die Zimmertür, hinter der die Erzieherin verschwunden war.

„Was brauchst du?“

Ruhe will ich“

„Willst du zu mir mit,? Aber ich hab einen Termin im Büro, aber du kannst am iPad Kalender zocken, wenn du willst“

„jaaaaaaaaa“ rief er fröhlich

„Adrian ist bei mir „ rief ich der Erzieherin zu, sie öffnete die Tür und schaute heraus

„Schick ihn pünktlich zum Bus“ sagte sie mir streng, hatte ich das letztmals vergessen und musste ihn dann fast ne Stunde nach Hause fahren, daran schien er sich jetzt auch zu erinnern.

„Spiderman Auto“

„Nein, heute nicht, heute iPad, Kalender zocken“

Wir gingen los, mein Schritt war gehetzt, die Zeit verging so schnell heute, Adrian folgte mir durch den Park, ich sah hinüber zum Parkplatz, die vorletzten Busse fuhren ab, da stand ein neuer Benz,A-Klass, W177, lackfrisch schwarz, bestimmt von dem Dr.Schnösel, ....Protzkarre , höchstwahrscheinlich so teuer wie mein ehemaliges Einfamilienhaus, das ich meiner Ex Frau überlassen hatte. Das war bestimmt so einer, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Dr. Vorstellte,...

einer mit akademischer Arroganz , ....mir schwillt der Kamm, mein Kiefer verspannte sich, als ich mich meinem Büro näherte, Adrian im Schlepptau,....

Ich öffnete die Tür und trat ein, er stand am Fenster, Hände in den Hosentaschen, schaute durch mein großes Panoramafenster hinaus in die Anlage.

Er sah aus wie ein Erzieher, lässig angezogen, gut sitzende dunkelgraue Jeans, doc Martens, schwarzer, enganliegender Pullover, weißes Hemd drunter, seitlich rasierte Haare, um die 1,80 wie ich, sehr sportlich.

Er drehte sich sofort zu mir und hielt mir seine Hand entgegen und er lächelte freundlich, weiße Zähne, eine äußerst gepflegte Erscheinung. Son Hippster Dr.Schnösel, dachte ich ,...ich schüttelte seine Hand, sah ihm in die Augen .Unsere Begrüßung war geprägt vom langen Blickaustausch, ich bemerkte zwei unterschiedliche Augenfarben, eins grün, eins blau, möglicherweise sah ich ihn deshalb intensiver an, als ihm angenehm war, der Händedruck war meinerseits länger, als seiner, ich wollte höchstwahrscheinlich unbewusst meine Alpha Stellung nonverbal zementieren.

 

„Hallo, bin gleich da“ sagte ich knapp, nahm ein iPad aus dem Schrank aus meinem Büro, schaltete es an und aktivierte die immerwährenden Kalender App.

„Adrian, warte bitte auf dem Sessel draußen vor dem Büro, ich brauche alle Montage und Samstage von 1807bis 1999„ er stöhnte genervt, weil es zu leicht war

„Minus der Dauer der beiden Weltkriege“ er staunte und war herausgefordert und verließ zufrieden das Büro.

„Herr Bastian, endlich lernen wir uns persönlich kennen, Sie müssen wohl denken man hat mich Ihnen aufs Auge gedrückt„ sein linkes grünes Auge zuckte auffällig, er rieb mit dem Knöchel seines Zeigefingers das Auge.

Seine Augen waren schon sehr auffällig andersfarbig, es war schwer, nicht ständig hinzusehen, weil die Augen sich nicht nur durch leichte Nuancen unterschieden, sondern wirklich gegensätzlich blau und grün waren.

Wenn ich an all die Pädagoginnen dachte, die mehrheitlich bei uns arbeiteten, wurde mir ganz pessimistisch zumute . Die werden sich ranschmeißen, der passt hier nicht rein, dachte ich.

„Ja, das stimmt, aufs Auge gedrückt, besser kann man es nicht ausdrücken „

Ich lehnte mich betont lässig in meinen Bürostuhl zurück.

Er setzte sich mir gegenüber, sein Duft wehte in meine Nase, ein seltener, sehr teurer Duft, sehr angenehm.

„Ich hatte eine lange Anreise und viel Zeit zum Nachdenken, wie würde ich mich in Ihrer Position fühlen, ich hab das übrigens auch ganz offen beim Vorstand angesprochen,....“

Ich unterbrach ihn

„Wir duzen uns hier alle in der Anlage, außer Eltern, externe Fachdienste, Angehörige“

„Son Pädagogen Hippie Ding; was?,“ er warf mir ein gewinnendes Lächeln zu, auf das ich nicht reagierte

„Seh ich aus wie ein Hippie?“ sein Lächeln gefror, er räusperte sich lang.

Nein, gar nicht“ er blickte unschuldig in mein ungerührtes Gesicht.

„unserer Philosophie entspricht es, komplementären Machtverhältnissen vorzubeugen, flache Hirachien, multiprofessionelle , interdisziplinäre Arbeitskreise, Projekte, Visionen, Außen Evaluation soll bottom up entstehen, von unten nach oben“

Die Tür des Büros flog auf, die Erzieherin von dem Haus der Begabten Kinder fiel fast herein und japste, weil aus der Luft gekommen, wahrscheinlich war sie hierher gerannt „Bus!“

„Zweiundfünfzigtausend einhundert,...“ sagte Adrian im Hintergrund, die Erzieherin riss ihm das iPad aus der Hand, überreichte es mir über den Schreibtisch zurück mit ausdrucksstarken Blick, der mich hätte töten können, am Neuen blieb sie mit langen, interessierten, faszinierten Blicken hängen, bevor sie Adrian mitnahm zum Bus.

„Potentiale, Ressourcen, Inkusion alles von der Basis, die Projekte der Pfleger sind genauso wichtig wie die eines ,....“

„....Akademikers mit Dr.Titel“;....beendete er den Satz.

Ich gab mich betont lässig, er fuhr sich durch die Haare, sein Pulli war hochgerutscht, alles voller bunter Tätowierungen , schön beharrt, leicht gebräunt.

Wir belauerten einander , umschlichen uns wie Wölfe, so nahm ich es wahr , loteten aus, ...hatte die Situation schon einige Male, und war stets als Sieger herausgegangen, ich wollte diese Position allein, ich lehnte Leitungsteams ab, bisher war es mir gelungen dies vermeiden. aber vielleicht vermutete ich nur Konkurrenz wo keine wahr?

„Verheiratet.?“ fragte er mit Blick auf meine verschränkten Finger und dem Ehering.

„Geschieden „

Er nickte

„Wie gesagt, ich komme aus Hamburg, die Anreise war lang, ich soll hier ein Gasthaus bewohnen, bis ich was eigenes gefunden habe“

Er stand auf, ich tat es ihm gleich , wir gingen nebeneinander her, die Atmosphäre war verkrampft, ich erklärte ihm sachlich hier und da, die verschiedenen Zuständigkeitsbereiche der Gebäude, vieles zur Organisation.

Ich folgte ihm zum Auto, wo er eine große Sporttasche aus seiner Luxuslimousine holte.

Er musterte mich, ich musterte ihn, ich wollte dafür sorgen, dass ihm gewiss war, dass ich ihn nicht zwangsläufig herbei gesehnt hatte.

 

Während wir Richtung Gasthaus durch den Park gingen, sagte ich ihm, dass das Büro morgen Abend bezugsfertig sei, das sagte ich mehr, um die unangenehme Stille zu durchbrechen, ich sah ihn als Konkurrenz, wahrscheinlich war das mein Problem, das sollte ich bei einer Zigarettenlänge im Feierabend reflektieren, nahm ich mir vor.

Ich sah ihn von der Seite an, er war schon verdammt sexy,...der Arsch reizte mich,...die Hüfte, sein Schritt, der Gürtel. Ich ertappte mich beim Gedanken, den Dr.Schnösel über die Motorhaube seines Benz zu beugen um zu sehen, wieviele Tätowierungen sein Körper noch preis gab, dann würde ich diese Körperkunst hart rammen.

Sofort verbot ich mir den sexualisierten Gedanken gegenüber eines Geschlechtsgenossen.

Ich liebte Titten, weiche, seidig warme Frauenkörper, feuchter Schoß, dicke Titten, ich liebe und begehrte meine Frau bis zum heutigen Tag, sie vermochte, mich zu heilen, den schweren Vergangenheitsstaub von meinen Schultern zu pusten.

Sie hielt mir den Rücken frei, sie war der erste Mensch, der mir zeigte, wie Liebe geht, sie streichelte mich heile, ich dachte, ich schulde ihr mein ganzen Einsatz für meine Karriere, zudem wollte ich kein Geld von ihrer Familie annehmen.

Mein Herz schmerzte, wenn ich an sie dachte, wenn wir uns küssten, feucht oben und unten, ihr seidiger Körper, die Weichen Haare,...sie war so frei und stürzte sich in alles unbefangen, .......

Er sah mich an,...so von der Seite,...ich wurde abrupt aus meinen Gedanken gerissen, ....

„,...wenn das öfter vorkommt, kommst du mal in ne Sitzung“ sagte er grinsend

„Warum“

„Hier.“ Er deutete aufs Schild „Gästehaus“

„Ich hab dich angehalten, du wolltest weiter gehen“

„Ich war im Gedanken“ gab ich zu, gab ihm die Karte fürs Gästehaus.

„Überall wo Schlitze sind, reinstecken .“ mit diesen Worten überreichte ich ihm die Karte,....“geht überall, an der Kaffeemaschine, Snackautomaten, Sauna, Kantine, hier unten ist ein Fitnessraum mit Trainingsbecken, hier die Treppe runter.“

Dann betraten wir das Seminarhaus, gingen durch die Flure, wo die größte Wohnung für ihn reserviert war. Er folgte mir, ich spüre seine Blicke auf mir, es war ein untrügliches Gefühl.

Endlich kamen wir an seiner Wohnung an. Er öffnete mit seiner Karte, wir traten ein, ich machte das Licht an, war das beste, das wir bieten konnten, im Alltag wohnten hier Dozenten oder Coaches,....

Er sah sich um.

„Zu meiner Bescheidenheit völlig ausreichend.“ er strahlte mich an.

Ich dachte an seinen Benz und stieß ein zweifelndes Pff aus ,....

„Danke für den herzlichen Empfang“ Er stand mit Zwinkern vor mir , sein Zynismus war mir nicht entgangen, machte mich Schach Matt.

„Ich bin hier schräg gegenüber, in diesem Schlumpfhaus aus Backstein“

„Mit dem ungepflegten Garten“

„Äh ja; darum kümmerten sich noch die Gärtner“ sagte ich müde.

„Na dann“ er schlug mir aufmunternd auf die Schulter

„Wir sehen uns morgen, freu mich drauf“

Er packte und umarmte mich, ich tat es ihm gleich, sein Duft war betörend, sein Körper fest, er umschlang mich ähnlich lang und ausdauernd, so wie ich seine Hand geschüttelt hatte,...ungewöhnlich war das nicht für unsere Berufsgruppe, bei uns menschelte es schon mehr als in Wirtschaftsunternehmen.

Ich löste mich eher als er

„Bis morgen, 9:00 Verwaltungsgebäude , in meine Büro „

„Gehst joggen morgen?“ fragte er beiläufig, während er seine Sporttasche auf den Tisch stellte.„Nein“ log ich

„Gute Nacht, bis morgen“ er zwinkerte mir zu, einmal, kurz,....

Er wünschte mir eine Gute Nacht und ich verließ das Gebäude,ging über die Wiese zu dem ehemaligen Hausmeister Haus mit ungepflegten Garten.Seit der Scheidung rauchte ich wieder, ich setzte mich hinter das Haus, auf eine Bank und versuchte diese neuen oder vergessenen Gefühle zu sortieren, zu etikettieren,....diese Erscheinung versprach Visionen, Hoffnung, Lebenslust, ...Inspiration,...er hatte was,was man entschlüsseln wollte, ich zog an der Zigarette, lehnte meinen Kopf gegen die Wand, blies den Rauch in den Sternenhimmel,...wenigstens lenkte er mich ab,...ich blickte auf mein Handy, keine Nachricht von ihr und meinen drei Söhnen, das schmerzte, Einsamkeit, und Leere krochen wieder hoch, machten sich breit,...sie gingen nicht ans Telefon, wer weiß, was ihnen die Großeltern erzählten,...sie hatte die Ehe beendet, nicht ich,...ich vermisste sie alle so, dass ich heulen wollte, aber das erlaubte meine Maske nicht, meine Maske beorderte mich unter die Dusche, und ins Bett, befahl mir, das Selbstmitleid einzustellen.

 

Beim Duschen dachte ich an sie, ich wichste auf keine andere Fantasie, als auf die Erinnerung unseres Sexlebens, das konnten wir richtig gut.

Wir passten so ineinander, ich füllte sie aus, wir trainierten, gemeinsam zu kommen,...sie machte mich so scharf, dass ich keine langen Pausen dazwischen benötigte.

Wegen ihr hatte ich mich beschneiden lassen, weil sie das besser fand, sie belohnte mich geilen blowjobs. das heisse Wasser lief mir über den Körper, ich wichste meinen Schwanz, der mir fast bis zum Bauchnabel wuchs, ich schmeckte sie , biss ihre Nippel , umkreiste ihren Kitzler mit der Zunge, saugte sie aus, ich steckte ihr Finger in den Po, leckte ihre Rosette, steckte die Zunge hinein, wir waren uns zügellose Liebhaber. Die Fülle der Erinnerungen entlud sich gegen die Duschkabine und in meine Hand, viel und heftig, ich atmete schwer und erleichtert und stieg erschöpft ins Bett, ich zog die Decke über den Kopf und versuchte schneller einzuschlafen, als dass sich die Dunkelheit in mir ausbreiten konnte, es gelang.

5:30, der Wecker klingelte, Dienstag früh, in Shorts, knielange enganliegende, kurze Jogger drüber, es war kalt, ein Shirt, ein Hoodie, EarPods, Laufschuhe.

Meistens hör ich Hörspiele, mit philosophischen Themen, oder Konstruktivismus, Kommunikationstheorien, das habe ich mir irgendwie angewöhnt, es beschäftigt meinen Geist sinnvoll, während ich laufe, sonst macht sich die Leere breit und alles löst sich auf, und vielleicht höre ich dann das Laufen auf? Es ist nur gerade alles so fragil, hinter der Maske, Maske schützt gerade den Rest von mir, Rest besteht aus fragilen Staub.

Es nieselte leicht, ich trug noch ne dunkle Fischermütze.

Er stand neben mir, graue kurze Jogger, bunt tätowierte Beine, gut trainierten Beine, leicht beharrt, dunkelblond,geripptes Unterhemd, Brust tätowiert, hörte am Hals auf,..Hoodie, geöffnet, Kapuze auf.

„Kann ich mich anschließen ?“ ich nahm einen Köpfhörer raus, um ihn besser zu hören

„Nein“

„Warum nicht“

„Das stört meinen Rhythmus.“

„Rhythmisch bin ich maximal anpassungsfähig „er zwinkerte mich wieder so komisch an, der hat bestimmt ne Macke, dachte ich.

„Nein, ich jogge immer allein“

Er sah mich wütend an, schüttelte resigniert den Kopf, ...

„Hier im Umkreis von 30 km ist nur Feld, Wiese, Wald, du kannst dich nicht verlaufen“ ich steckte mein EarPod ein und lief los, ließ ihn stehen.

Ich sah nicht zurück, außerdem hatte er ein Handy, er kann sich jederzeit navigieren lassen.

Die erste Stunde lief ich normal, mein Atem kondensierte, ich spürte meinen Körper, in der nächsten halben Stunde nahm ich mir Sprints vor, da lief ich so schnell ich konnte, von hier bis zu dem kleinen Ortsschild, so schnell du kannst, ich trieb mich an, so schnell wie möglich zu laufen, um dann am Ziel auf Knien gestützt um Atem zu Ringen, ...je mehr ich lief, desto mehr gelang mir die Kontrolle über das Dunkle, die Maske, die mich funktionieren ließ.

Nach dem Joggen folgte die übliche Routine.

Zu Dienstbeginn ging ich immer durch alle Häuser, fragte nach der Lage, erspürte das Klima, zeigte mich ansprechbar.

Die Erzieherin, die mir gestern den Tag gerettet hatte, indem sie daran dachte, Adrian pünktlich zum Bus zu schicken, erschien mir sofort im Flur, sie war immer positiv und fröhlich, als ich sie eingestellt habe, stand ich etwas auf sie,...

„Du schuldest mir was“

„Ja, Ich lad dich ein zum Mittagessen“

„Ich musste den Bus nachlaufen“

„Und Kuchen“

„Mit Adrian in der Hand“

„Und Kaffee“

„Der seine Schultasche im Haus der Begabten Kinder vergessen hatte“

Ich verzog mitfühlend das Gesicht

„Ich musste mit einem alten Busfahrer flirten, damit er wartet, bis ich die Schultasche geholt hatte“

Ich lachte

„Heute 12, Kantine, ich zahl alles, du kannst mit mir flirten, dann reframen wir dein letztes Flirtereignis“

„Klingt nach einem guten Plan“

Ich ging die Häuser durch, die Stimmung im Team war gut, hier und da ein paar Angelegenheiten , die bis zur Teamsitzung warten konnten.

 

Lukas wartete vor dem abgeschlossenen Büro.

Steht da, schwarzer, enganliegender , muskelumspielender Rollkragenpullover dunkelgraue Jeans, Doc Martens, dunkelblonde Haare zurückgegeelt, moderne, schwarze Brille auf der Nase, Duftet nach Dusche und hochwertigen Parfüm,wow, bin kurz sprachlos, ich lasse mir nichts anmerken, als ich mein Büro aufschließe .

Er hat die Hände lässig in seinen Hosentaschen und wir sagen uns knapp „Morgen“;...

Heute ist es so, als würden wir uns belauern, er scheint reduziert,wegen der Abfuhr beim Joggen.

„Nimm Platz“beginne ich, deute auf meinen Stuhl gegenüber, lehne mich zurück.

„Ich steh lieber“ sagt er und bleibt stehen und schaut mich durchdringend an, ausdruckslos, gewisses Unbehagen stellt sich ein, will er mich verunsichern?

„Ich werde mich heute mit dem Team vertraut machen, möchte in den Bereichen hospitieren und ein Gespür bekommen für die Teamsprache, Teamklima, Klienten Zuständigkeitsbereiche „während er das sagte, blicke er über mich hinweg aus dem Fenster.

„Ist das eine Frage an mich.?“

„Das ist meine Vorgehensweise um mich mit meinem neuen Wirkungskreis vertraut zu machen.“

„Das wird in der Regel gemeinsam zuvor beschlossen.“

„Und? Ist es beschlossen .“ fragt er offensiv gelangweilt.

„Wie willst du dich denn vorstellen?“

„Als neuer Psychologe des Hauses“ er sah mich wütend funkelnd an, das kurze Zwinkern seines Auges unterbrach unser Blickduell, er rieb es genervt.

„Ich hab dich nicht angekündigt, ich finde es besser, wenn sie vorbereitet sind „

„Ich finde es besser, den Ist Zustand zu erfahren und wahrzunehmen, als eine Form des zwangloses Kennenlernen, die Ankündigung fälscht den Eindruck“

Er leierte dies gelangweilt und überlegen herab.

„Ich spreche auch von den Kindern und nicht vom Kollegium“ zischte ich entgegen und stand auf, trat vor ihm, wir waren gleich groß.

An diesem Punkt hielt er mich für ein Arschloch. Das bedauerte ich. Ich war von seinen Augen fasziniert, diese Uneinigkeit der Augenfarbe entstellten und schmückten ihn gleichzeitig, auf eine sehr anziehende Art. Ich hatte das Gefühl, dass sein Zucken und Zwinkern schlimmer wurde, wenn ich ihn zu lange ansah, deshalb vermied ich es.

„Du kennst meinen Vertrag, und meine prozentuale Einteilung? Ich arbeite hier weitestgehend autonom“

„Du bist ebenso weisungsgebunden, wie jeder andere auch“

Er biss sich auf die Unterlippe, wahrscheinlich war er solche Ansagen nicht gewöhnt,...ich kostete meinen Triumph aus und ließ ihn etwas zappeln

„Aber dein Vorgehen macht Sinn und ich werde dich voll unterstützen“

Er runzelte die Stirn, drehte sich um und ging grußlos davon.

Ich sah ihn Mittags kurz , in der Kantine, als ich der Erzieherin Nicole alles spendierte, was sie wollte, und mir von ihren Leben erzählte, ich hörte höflich zu, und sah Lukas mit jungen Kolleg*innen, angehenden Heilpädagogen, die unsere Fachakademie besuchten, unbefangen quatschen, sie hingen alle an seinen Lippen.

Sie erzählte mir in allen Einzelheiten von dem Flirt mit dem alten Busfahrer, sie war witzig, ich glaube, ich habe ihr zu oft ins Dekolleté gesehen, das machte mich ganz wirr, ich versuchte auch nur dann hinzusehen, wenn sie es mich bemerkte, aber Frauen bemerken alles. Sie hatte Pralle, roten Lippen, ein süßes Gesicht, ihre Reize machten sich in meinem Schoß bemerkbar, ....

„Hab ich jetzt meine Schuld beglichen?“ fragte ich sie, nach dem Essen, nach dem Kuchen, und dem Kaffee.

Sie wurde rot „mir würd noch was einfallen“ äußerte sie übermütig.

„Oh, das ehrt mich sehr“ sagte ich , wartete auf die Erschlaffung meines Glieds

„Vielleicht komm ich darauf zurück“ stand auf und ging.

Ich musste an die frische Luft, meinen Kopf sortieren, ....ich könnte sie heute Abend in meinem Bett haben, nach fast einem Jahr ohne Sex, eine verführerische Aussicht, aber dies sprach gegen meine professionelle Haltung. Haltung erarbeitet man sich nur durch Disziplin, Haltung ist etwas erhabenes, edles, Halt gegen Verführung, Machtmissbrauch,...eine Haltung formt ein Team,...

 

Sie war offensichtlich naiv, unerfahren, ich könnte alles von ihr verlangen,...es wäre nichtig edel, sie für diesen Zweck zu verschwenden und sie als wertvolle Mitarbeiterin zu verlieren.

Ich sah ihn den ganzen Rest des Tages nicht, abends saß ich draußen auf einem großen Stein am Waldesrand, rauchte eine, schaute ins Handy , hatte gehofft, sie würde mir schreiben oder einer meiner Söhne, aber es gab keine Nachricht. Einsamkeit und Leere gingen Hand in Hand fühlbar in Bauch und Seele spazieren.

Ich vermisste die kleinen Begegnung mit ihm, er sprühte so Funken, die mich ein bisschen entfachten,...ich kannte diese Art Gefühle nicht mehr, es waren so Funken, die auf mich über sprangen und mich reanimierten, mit ihm fühlte ich mich wieder ein bisschen lebendig.

Wir waren im gleichen Alter, beide erfolgreich, er hatte sich nicht verloren, so wie ich mich, ich vermisste sehr oft wer ich war, vor Ehe, Kinder, Scheidung, ....fremde Erwartungen erfüllen, über Leistung definieren,...Jahrzehnte auf der Überholspur,..

Der Himmel war klar voller Sterne, dunkle Nacht, obwohl es nicht spät war.

Zuerst roch ich ihn, dann stand er rechts neben mir, und ein sehr anziehender Duft ging von ihm aus, er versprach Visionen, Lebenskunst, Inspiration,....

Er nahm die Schachtel Zigaretten ,die neben mir lag, in seine Hand , las vor

„Rauchen macht impotent“ er zog die Augenbrauen hoch, sah zu mir hinunter , fast musste ich lachen bei seinem Gesichtsausdruck.

„Herr Doktor,...“

„,...der Psychologie, nicht der Urologie“ sagte er darauf und setzte sich eng neben mich, seine Oberschenkel an meinen, seine Schulter an meiner, warm und fest. Ein aufgeräumter, schöner Mensch, fast ein Engel.

„Hier ist es so leise, ich kann nicht schlafen, bin den Lärm der Großstadt gewöhnt“sagte er und spielte mit der Zigarettenschachtel in den Händen.

„. Wie war dein Rundgang.?“ fragte ich ihn, schmunzelnd dachte ich an die vielen Frauen die ihn wohl anschmachteten.

„Du hast den Laden gut im Griff, du wirst sehr respektiert.“

Das machte mich fast verlegen, das freute mich.

„Vielen Dank“

„Die Scheidung hat dich gebrochen“ sagte er einfach geradeaus vernichtend, nach dem vorherigen schönen Satz „Deine Söhne wollen keinen Kontakt zu dir“sagte er tonlos weiter, diese Sätze fühlten sich an wie Schläge in die Nieren, sie schmerzten körperlich.

Dieses Scheiss Gerede und Getratsche, ich zog an meiner Zigarette; der wundeste Punkt war getroffen, ich stand auf um wegzgehen, er stand neben mir

Er zwinkerte wieder so komisch, rieb das Auge, bis es aufhörte.

Ich zog an der Zigarette, blies den Rauch aus.

„Was ist mit deinem Auge?“

„Neurologische Störung, tritt auf bei Aufregung, Stress, oder Erregung“

„Bist du gestresst?“

Er schüttelte verneinende den Kopf, stand neben mir, ich sah sein Profil, schön und anziehend, ich verbot mir sofort diese Art von Blicken auf meine Geschlechtsgenossen.

„Aufgeregt?“ fragte ich weiter.

„Nö“ und dabei sah er mir mit voller heiterer Gelassenheit in die Augen.

Ich warf einen flüchtigen Blick auf seinen Schoss er hatte seine Arme verschränkt, Sein schwarzer Rolli war leicht nach oben gerutscht, ein brauner Gürtel kam zum Vorschein und darunter eine quer liegende staatliche Beule, die sich unmissverständlich unter der Jeans abzeichnete.

„Eigentlich Stell ich die Fragen“ sagte er schließlich, ein überlegenes Lächeln huschte über sein Gesicht.

Mit diesem Hinweis rettete er mich vor der dritten Frage, die sich mit meiner Beobachtung eigentlich bereits beantworte hatte.

„Ich hab dich echt für ein bisschen ballaballa gehalten, ich dachte, du flirtest die ganze Zeit ,ich dachte, du hast ne Macke, „

Wir lachten herzlich.

Ich zündete mir eine Zigarette an

„Hab früher auch gestottert „sagte er „Stottern und Zwinkern, gleichzeitig kannst dir das vorstellen? Und so Alien Augen?“

Wir lachten .

„Es hörte mit 12 auf, das Stottern, mit Beginn der Pubertät sortierten sich Nervenzellen über das Limbische System neu, das kann sehr gut sein oder sehr schlecht und ich hatte Glück“

 

Seit einem Jahr empfand ich hier und jetzt Glück, aufrichtiges Glück, aufrichtiges Lachen, ....ich fühlte mich nicht mal bedroht von dieser schwarzen Leere, die war weggekrochen, verbarg sich irgendwo.

Er faszinierte mich, mein Blick auf ihn wurde ein anderer.

„mit 12 ging es bergauf.“ , er nahm sich eine Zigarette und zündete sich eine an, als er die Ärmel seines schwarzen Rollkragenpullovers an die Ellbogen hochschob erkannte ich kubistische Tättowierungen , ab Handgelenk, Adern durchzogen, bunt, schöne gepflegte Hände, helle Nägel, ...

Mit 12 rief ich die Polizei, weil Mama nicht aufwachte, lag in ihren angepissten , angeschissenen Klamotten schon zwei Tage in der Badewanne, im Vollrausch, die nahmen mich mit auf die Wache, gaben mir Cola und eine Breze, bis eine vom Jugendamt kam, die kannten mich schon,...das Schwarze kroch aus seiner Nische, streckte die Fühler aus,...drohte den Moment zu verderben.

Ich verlor immer das, wo ich kurz dazugehörte, nirgendwann gehörte ich irgendwo für immer dazu, ich bewegte mich nur zwischen Orten als Besucher bei Menschen, die zusammengehörten, auch ohne mich, an Pflegestellen, in Kinderheimen, in Wohngruppen, bei Verwandten, meine Existenz hatte für niemanden Bedeutung, bevor ich eine eigene Familie gründete.

„Ich kann aus dem Lesen, was du nicht sagst, ich lese aus dem, was du über oder unterbetonst und ich weiß dadurch, welche Anteile du nicht belebst, welche unbelebt sind“

„Ja, weil du ein kleiner neurowissenschaftlicher , klugscheissender Nerd bist“ sagte ich trocken und stieß ihm seitlich weg mit meinen Körper.

Die Leichtigkeit des Seins war spürbar, er schubste zurück, mit der Zigarette im Mundwinkel, er hatte ganz schön Kraft.

„Du kleiner Hippster mit deinen gegeelten Haaren“ ich verstrupelte seine Frisur.und schubste ihn wieder. Er strich sich die Haare wieder nach hinten mittig, und grinste.

„Willst du wieder Alphamännchen spielen?“ er boxte mich in die Seite.

Es war schon dunkel, nur noch vereinzelt Parkbeleuchtung an, keine Ahnung wie spät es war.

„Das Spiel ich nicht, das bin ich“ sagte ich aus voller Überzeugung.

Er lachte mich aus

„Wenn du das so üüüüüüüberbetonst, muss es ja stimmen, die Theorie hatten wir gerade“

Wir gingen nebeneinander her durch den Park, zu unseren Häusern, die Zeit war bedeutungslos, die Gegenwart war erfüllt.

Er packte mich plötzlich am Kragen , gegen den Baumstamm einer alten,dicken Trauerweide, unsere Nasen berührten sich fast, er drängte seine Hüfte gegen meine, starrte mich genüsslich an, drängte sich enger an mich, ich spürte ihn genauso durch meine Hose, wie ich ihn vorher noch gesehen hatte, Quer, steinhart, über meinen Schoß und meiner stellte sich schneller auf, als ich es kontrollieren konnte.

„Was machst du jetzt, Alphamann: willst du meine Weisungsgebundenheit erneut überbetonen,?“ Er grinste mich dreist an. Herz sank runter, Hitze schoss in meinen Schoß.

Ich war in angenehme Schockstarre verfallen, aber meine Souveränität war dahin, die Maske entrissen. Sein grünes Auge zuckte ein bisschen.

„Das zuckt jetzt, weil du erregt bist“ lenkte ich ab, schmunzelnd

Sein schwerer Körper lehnte fast auf meinen und er rieb seinen prallen Schwanz so sehr gegen meinen, dass mir ein unterdrücktes schweres Stöhnen in sein nahes Gesicht auskam.

„Ja, könnte man denken“ stöhnte er in mein Ohr.

Sein Brustkorb bebte, meiner auch. Sein Männerkörper fühlte sich so ebenbürtig an, stark, fest, trainiert, ich konnte mit seinem Körper umgehen wie mit meinem.

Er küsste mich weich in meinen Mundwinkel, tastete sich küssend in meine Mundmitte, wir küssten nass und feucht französisch, kurze Berührungen mit der Zunge, weich entspannt, aneinander reibend,...seine Hände glitten hinunter zu meiner Jeans , während wir weiter küssten, ich fuhr durch seine Haare, unter den Pullover und spielte an gepiercten Nippeln.

Er packte meinen durch die Jeans, schon mein Shirt hoch, fuhr über meine Bauchmuskeln hoch

 

„Du bist so Understatement „ raunte er in mein Ohr, quetschte meine Nippel

„So unterbetont?“ fragte ich stöhnend, als Seine warmen, weichen Händen zogen an den Knöpfen meiner Jeans, dann an den Shorts, wir waren atemlos, vom Küssen, und pausierten.

„Wieso betonst du dann deinen Körper so?“

Er küsste mich auf Stirn, Mund

„Denk mal nach“ wir küssten uns nochmal erneut und eng, spürte seinen Herzschlag an meinen, Zungen spielten sich ein , und machten Pause

Als er meine enge, schwarze Short nach unten zog, sprang mein praller Schwanz raus, seine tätowierten Hände umschlossen ihn eng, er wog ihn in seiner Hand

Er öffnete schnell seine Jeans und zog sie herunter , er trug keine Unterwäsche, als er auf die Knie ging, seinen dicken, unbeschnittenen Schwanz wichste , der bereits vor Geilheit triefte.

Meinen stocksteifen Schwanz saugte er sofort tief ein , mein Hirn zerfloss, ich löste mich auf, Wogen und Schauer am ganzen Körper, Nackenhaare stellten sich auf, er ließ ihn los, spielte mit meinen harten Eiern, die Zunge an der Eichel, die Zähne, dann wieder sein eng umschlossener Mund, der meinen Schwanz eng einsperrte, nass, feucht, heiß ich fickte ihn tief in Mund, schob mein Becken rein, er hauchte ihn heiß an, ließ ihn raus und rein, stürzte sich auf ihn, umspielte die Eichel,ließ mich seine Zähne leicht spüren, viel Spucke und wenig , schnell und langsam. Gleichzeitig wichste er sich schneller, ein geiler Anblick, wie geübt er mit allem war, sehr geübt, wahrscheinlich war er schwul, immer schon, so maximal schwul, kein sexuellen Frauenkontakt, noch nie wurde ich so geil geblasen.

Meine Bauchmuskeln bebten, ich würde gleich kommen, aber ich konnte es rauszögern, mit großer Qual und Lustschmerz.

„Ich komm gleich“ keuchte ich , impulsiv drückte ich seinen Kopf in meinen Schoß und bestimmte den Rhythmus, er war rhythmisch tatsächlich sehr anpassungsfähig . Ich explodierte massiv in seiner Kehle, bevor ich ihn losließ, er explodierte fast gleichzeitig, er schnappte nach Luft und wir sprühten Funken in die Nacht, ich packte meinen angesteiften Schwanz ein, zog die Jeans hoch, er schloss seine Jeans, wischte sein Sperma an der Hand in der Wiese ab.

Ich lehnte noch am Baum, so, als hätte man im Kino einen fantastischen Film gesehen, und will nach Abspann nicht aufstehen, um ihn nachwirken zu lassen.

Männer packen anders zu, als Frauen, Frauen sind zarter, Männer härter.

Ich war berauscht davon, wie ein Mann mich anfasste, als seine Hände über meinen Bauch glitten, runter , durch die Jeans meinen Schwanz packten

Ich atmete tief durch, wir mussten echt ins Bett, es war stockdunkel und bestimmt sehr spät. Wie standen uns unschlüssig gegenüber.

Er fuhr sich durch die Haare, sah mich zärtlich an, nachdenklich.

Ich wischte mir mit dem Handrücken über die beanspruchten gut durchbluteten Lippen, wir gingen auseinander, jeder zu sich , weil keine Worte mehr übrig, nichts zu sagen,...er riss das Leben an sich, so wie mich an sich gerissen hatte, frei, unbelastet,...bestimmt fiel er ebenso schnell ins Bett wie ich, der Wecker zeigte 3:20 Uhr nachts und würde um 5:30 wieder klingeln, ....

Morgens wachte ich um 5:00 Uhr auf, zog mich an, es nieselte leicht, Frühjahrstau zu sehen, nachtgewaschene Frischluft, ich fühlte mich lebendig, ich benötigte heute keine earpods, meine Gedanken konnte ich heute beim Laufen ertragen,...keine Ablenkung ...also lief ich eher los, erst die Stunde durch den Wald, war schnell im Rhythmus, spielte die gestrigen Ereignisse durch, das was er gesagt hatte, dass sich Mangel da zeige, wo man unter oder überbetont, das war mir nicht fremd, es ist die personzetrierte Annahme, nach Gesprächsführung Rogers, der sagt, dass der Psychologe in Interaktion zum Klienten dessen Sprache aufschlüsselt und sich selbst durch seine Haltung als therapeutisches Mittel einsetzt um selbstregulative , selbstexplorative Ungelebte Anteile des Klienten zu aktivieren.

Dies macht Sinn bei Kindern, die durch Verwahrlosung, traumaasozierte Störungen in den ersten sechs Lebensjahren nur überleben, sich anpassen, aber mit zunehmenden Jahren ihr Selbst vergessen, ihre Ressourcen , ...sobald sich ihre Lebensumstände normalisieren, geht man auf die Suche, diese Fähigkeiten und Ressourcen zu beleben, oder eben ungelebte Teile aufzuspüren, manche bleiben tatsächlich für immer verschüttet,...

 

Das war meine alltägliche Praxis,....ich kannte viele Beispiele seelisch, geistig beeinträchtigter Kinder, die vorüber gehend behindert waren, durch traumatische Ereignisse,.....Dr. Lukas , was für eine emphatischer Gefährte, dachte ich mir, vielleicht ist mein Understatement Tarnung, oder Teil der Anpassung , warum betont er seinen Körper, er ist doch sehr schön, innen und außen,....

Worauf will er hinaus? Der tauchte zu tief bei mir ein, das schlug Wellen, unruhige Brandung, wirbelt Staub auf, wo er gut gelegen, Vergangenes bedeckt hatte.

Man wird die Vergangenheit nicht los, seine Herkunft ,die klebt zäh in einem,...egal was man als Erwachsener dagegen setzt, dieser zähe schwarze Brei setzt sich fest,...ein Makel, Scham, nicht dazugehören, als wär da ne Glaswand zwischen, die Normalen und ich,....Bilder kamen hoch, Szenen, Gerüche,....

Alkoholgeruch, Ich drücke Mamas Zigarette aus, sie war wieder mit Zigarette eingeschlafen,...ich deckte sie zu, begann, die kleine Wohnung zu säubern, so wie ein Sechsjähriger denkt, dass man putzt,....ein Hochhaus mit Sozialwohnungen , Spielplätze in den Außenanlagen, viele Ausländer, die spielten mit ihren Kindern am Spielplatz.....ich war nur hier drin ,....ab und zu ging ich Vodka klauen, um ihr eine Freude zu machen,...so kurz vor Ladenschluss, wenn alle Verkäufer geistig schon im Feierabend waren,....ich war ein unauffälliges, unsichtbares Kind,...ich wagte nicht, Dinge zu fordern,...das meinte er wohl,...ich blieb abrupt stehen, schnaufte laut durch, mir wird fast schwindlig, Viel Schmerz, Erkenntnis, und was gab ich meinen Söhnen weiter ., ein Leben in Tarnung,...eins in Deckung, eins hinter der Fassade? So wie ich dachte, such dir ne Frau, kaufe ein Haus, pflanze dich fort,...fake it,.....Mir liefen die Tränen runter, als ich weiterlief, wischte mir mit den Unterarm die Sicht frei, ....seit der Geburt meiner Söhne und auf meiner Hochzeit hatte ich nicht mehr geweint, jetzt liefen die Tränen raus, als hätten die schon ewig auf Erlösung gewartet.

Ich musste was ändern, sofort, ich musste zu ihnen fahren, ich hatte sie fast sechs Monate nicht gesehen, sie gingen nicht ans Telefon, sie reagierten nicht auf Briefe,....

Das erste Mal hielt ich dem Schwarzen stand, akzeptierte es, kämpfte nicht dagegen an, übertünchte es nicht,...

Ich joggte Stunde zwei, die Waldrunde lag hinter mir, als ich über einen weiten Bogen über Feldwege wieder zurück lief.

Zurück duschte ich mich lange, sehr lange, ich dachte an seinen Hautduft, sein kantiges Kinn, die rasierten Haare, die lebendigen Augen, die Adern am Unterarm, die Ringe an seinen Nippeln, die bunte Kunst auf dem trainierten Körper, sein geiler Geist, seine souveräne Kompetenz, seine geistige Substanz, vielleicht war er so ein getarnter Gaylord, der konnte jeden lesen und dann ficken, vielleicht war das sein Hobby ? So wie ein Weiberheld, und er war so ein Schwulenheld, obwohl, eigentlich war ich ja nicht schwul, zumindest nie darüber nachgedacht, ich glaub es war eher er mit seinem Gesamtpaket, speziell er,....ich wichste und fütterte mich mit Sequenzen , seine tätowierten Handrücken auf meinem Bauchmuskeln, wie er mich einfach umriss, der stechende Blick, er wusste genau, was er tat, es saß jeder Handgriff, es saß jeder Satz, er verwaltete mich wahrscheinlich von Anfang an, sein schöner Mund,...

Ich zog mich an, meist sportlich, hochwertige , muskelbetonendeSportshirts, Jeans, enge Pullover, Chelseas Booots,.....

Er hatte sein Büro bezogen, zwei ältere Damen vom Sekretariat unterstützten ihn.

Er trug wie immer schwarz, schwarzer, enger Pullover, Jeanshemd Kragen, dunkelgraue Jenas, Budapester Doc Marten, dickes schwarzes Brillengestell, hätte der 12 jährige stotternde, Augenlid zuckende Junge gedacht, dass das aus ihm wird? Dachte ich mir so, ...was mit dir.? Hättest du von dir gedacht, da zu sein, wo du jetzt bist,...und würd sich der Kleine mit dir sicher fühlen? Dein innerer Sohn

Ich lehne am Türrahmen und sah zu.

 

„Ich hab Kuchen bekommen“ sagte er stolz, zwinkernd, hielt den Teller hoch, er saß bereits an seinem neuen Schreibtisch.

„hab ich heut morgen gemacht Quarkkuchen Quarkölteig mit Streusel.“ sagte Ingrid

„Hol dir doch einen oben“ sagte ihre Kollegin, Monika zu mir .

„Ich soll nach oben gehen, und ihm wird es serviert“ schmollte ich

„Na geh schon, du bist jünger und sportlicher als wir“

„Außerdem“ Monika baute sich , einen Kopf kleiner als ich, vor mir auf

„Da gehören Blumen ins Gasthaus, Getränke ins Gasthaus, es gab keinen offiziellen Empfang für dieses neue Teammitglied, nichts, die Büromöbel standen in der Tiefgarage, die musste der Hausmeister erst gestern aufbauen, obwohl sie schon monatelang geliefert waren, das darf so auf keinem Fall wieder passieren“

Er nickte betroffen, zustimmend im Hintergrund, biss von seinem Kuchen ab.

„Ihr werdet ihn schon bemuttern“ sagte ich zu den beiden, es war eine heitere Stimmung.

„Lukas, wenn du noch was brauchst, wir sind genau über dir“ Sagte Ingrid

„Blumen brauchst du noch, Topfpflanzen „

„Hab die Natur am Fenster“ sagte er mit vollen Mund.

„Ja, bringt ihm ein paar Topfpflanzen,“spottete ich

„Sei still „ sagte Monika gütig lächelnd.

Sie verließen sein Büro, ich lehnte am Türrahmen, wir sahen uns an, das Gestern war noch nicht in unserer Sprache angekommen. Wir zögerten, versuchten es, aber gaben es im stillen Einverständnis auf.

Ich drehte mich um , ging rüber in mein Büro.

So richtig konzentrieren konnte ich mich nicht, ich wusste, ich hatte viel zu tun, ich verteilte die wichtigsten Aufgaben ans Team.

Dennoch war es wichtig, die Bereichsleitungen zu versammeln , die ihre Förderbedarfe an Lukas abgeben sollten, damit sich administrative Vorgänge zu Kostenübernahmen nicht unnötig in die Länge zogen.

Ich ging wieder zu ihm

„Du musst heute ein Treffen anberaumen , mit allen Bereichsleitungen, auch die Fachakademie, ...die sollen dir alle Förderbedarfe zusammenstellen, diese Kostenzusagen schleppen sich immer so, und die Kinde benötigen meist zeitnah Unterstützung, außerdem sind wir auf das Jugendamt angewiesen, da ist die Kooperation nicht so gut, ...die verzögern Prozesse oft,...“

„Warum?“

Er saß breitbeinig auf seinem Bürostuhl, in schwarz wie ein Designer, schwarz getarnt, schwarz die Farbe der Künstler und Kriminellen.

„Was warum?“

„Warum ist die Kooperation mit dem Jugendamt so schlecht?“

Er nahm seine Brille ab, legte sie auf den Schreibtisch, er hatte schon wieder diese klugscheisserische Fresse auf.

Ich schloss die Türe vom Büro, das kam selten vor, Bürotüren blieben auf.

„Weil die Zusammenarbeit bisher nicht gut funktioniert hat“

„Warum hat die Zusammenarbeit bisher nicht gut funktioniert?“

Seine Augenbraue hüpfte

„Kommunikationsschwierigkeiten“

„Welche Kommunikationsschwierigkeiten?“

Ich druckste herum, wusste schon, worauf es hinauslaufen würde

„Ja, meine wahrscheinlich, ich hab Anweisungen nicht befolgt, verzögert oder ignoriert, weil ich von der Vorgehensweise nicht überzeugt war“ gab ich zu, hatte die Arme verschränkt, ja, war meine Schuld, es gab nichts Schön zu reden.

„Der Sechsjährige, der in die vierte Pflegefamilie sollte?“

„Dann frag doch nicht so dumm wenn du eh alles weißt“

„Wieviel weißt du denn noch,...“ ich unterbrach mich selbst, winkte wütend ab,..

„Kriegst du es hin? Mit diesen trägen Beamten?das wär wichtig, hängt viel dran“

„Ja, wird schwierig, spiele mit dem Gedanken, die Antragsprozesse den einzelnen Abteilungen zu übergeben, dann hängt es weder an dir, noch an mir, ich füge lediglich die benötigte Diagnostik, Expertisen ein, wir müssen was anbieten“

„Was denn?“

„Angenommen das Jugendamt betont etwas über, in einem Schriftstück an die kirchliche Stiftung „,......Ihr Leiter Herr Bastian hat zum wiederholten gegen unsere Vorschriften verstoßen, behindert unsere Arbeit,....und so weiter,..da ist ein Mangel erkennbar“

„Ist das passiert?“

 

Er stand vom Schreibtisch auf, stelle sich vor mir.

Er legte mir beruhigend den Arm auf die Schulter

„Es kann dir egal sein.“

Ich entfernte mich von seinen Arm und forderte ihn heraus,

„Sag mir jetzt, warum du hier bist“

Wie starrten uns an.

„Nein“

Er wich meinen Blick aus

„Es ist nicht, was du denkst“

„Was denk ich denn?“

Sein Blick musterte mich, als würde er seine nächste Antwort vorsichtig abwägen.

„Wir müssen das sachlich abhandeln und im Moment kannst du das nicht“

Stimmt, ich war echt gestresste und aufgeregt

„Angst hast du“ er sah mir zärtlich in die Augen „Angst ist unlustbetontes Leben“

Ich notierte das , schnell am Rand in meinem Kopf, wo es eingeschlagen hatte, und nen Bombenkrater hinterließ.

„Also, soll ich mich öffentlich entschuldigen, einen Brief verfassen oder persönlich da erscheinen“

„Sie könnten dir einen Strick drehen, es ist die Menge der Vorkommnisse, die Masken Sache in Corona Zeiten, ...du hast die Polizei weggeschickt , bei ner Abschiebung,...und hast Unterlagen nicht fristgerecht eingereicht, hast Prozesse verzögert, Einspruch eingelegt,...das ist schon alles gerichtlich relevant, was sich da aufgestapelt hat,...alles in Eigenregie, du hättest die Unterstützung der Rechtsabteilung haben können,..“

„Wollen die mich loswerden?“

„Dann wär ich nicht hier“

Ich verstand nicht.

„Bin hier um die Scherben aufzukehren, die du verursacht hast , und die lassen sich das echt was kosten, dich dazubehalten wo du bist.“

Ich musste ein zweifelndes Gesicht haben, ich kapierte es nicht so richtig.

„ok, du Trottel, ich formuliere es ganz einfach : Du bist geiler als Du denkst, aber du kannst es nicht sehen“ er schlug mir auf den Hintern.

„Das ist zu schwul, mach das nicht, vor allem nicht in der Arbeit!“ fuhr ich ihn an.

Er grinste „zu schwul?“

Verdattert verließ ich das Büro, ging ziellos irgendwohin. Nicht so schlecht wie ich dachte,...immer auf der Hut, immer in Kampfstellung, ,...so wie bei entwicklungstraumatisierten Kindern in spieltherapheutischer Begleitung, man bietet eine Spielgeschichte an, in der Regel ist diese neutral anzubieten „Mama und Papa fahren in den Urlaub;....““;....dann kommt ein LKW und fährt alle tot“; diese Kinder fabulieren meist aus in den Katasstrophenverlauf einer Geschichte,...ich hatte das fast täglich,...Kinder nehmen Verletzungen ungefiltert auf, geht direkt rein in die Seele, setzt sich fest, Erwachsene haben bereits Bewältigungs und Vermeidungsstrategien,

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