Mit Florian lernt Max eine andere Form von Freundschaft kennen.
Bareback / Das erste Mal / Junge Männer / Romantik
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Ich konnte während meiner ersten Nacht kaum schlafen. Oft dachte ich an Justus und wie schnell unser Verhältnis sich entwickelt hat. Ich hatte eine neue Erfahrung mit Sex gemacht und das änderte auch meine Gedanken und Einstellungen über mein zukünftiges Leben. Meine Vorstellungen gingen dahin, einen Jungen nicht nur als Freund zu haben, sondern ihn auch zu lieben und vielleicht eine gemeinsame Zukunft zu haben.

 

Ich hatte Bedenken, ob Justus der richtige Freund dafür sei. Er war äußerst attraktiv, aber seine ständige Anforderung, machten mich bedenklich. Nach seinen Erzählungen, hatte er schon ein paar negative Erfahrungen gemacht. Das konnte mir ebenso passieren. Bislang war ich naiv durch mein Leben gegangen und jetzt, mit Achtzehn, kam Justus und öffnete mir die Augen über die Realität. Egal, ich wollte mir Zeit lassen, es ruhig angehen und vorsichtig sein.

WhatsApp wurde in den nächsten Tagen zu meinem wichtigsten Portal. Justus und ich freuten uns, dass wir uns sehen konnten und quatschten viel über die Arbeit. Natürlich kamen sexuelle Anspielungen nicht zu kurz und manchmal sahen wir uns nackt auf dem Handydisplay und ich befolgte mal wieder Justus Anweisungen. Ich fühlte mich ihm gegenüber einfach zu schwach, nur um Ärger zu vermeiden.

Justus zählte die Tage, bis zum nächsten Unterrichtsblock. Ich gestand mir ein, dass ich mich ebenso darauf freute, wieder seinen Körper zu spüren und ihn grenzenlos verwöhnen zu dürfen.

Vor zwei Abenden ließ mich Justus hängen. Er hatte wohl sein Handy abgeschaltet. Mehrmals versuchte ich eine Verbindung zu bekommen, doch nichts passierte. Selbst am nächsten Abend nicht und ich rief bei ihm an, was aber ebenso erfolglos blieb. Was war los?

Unsicher suchte ich nach Gründen. Hatte ich was falsch gemacht?

Ich schlief unruhig und quälte mich durch die Dienste im Restaurant. Der Restaurantleiter hatte mir kleines Revier zugeteilt. Dazwischen räumte ich Geschirr ab oder brachte Getränke an die Tische der Kollegen. Meine Tische wurden wenig aufgesucht, weil sie am äußersten Ende des Restaurants standen. Mein Dienst ging bis 21 Uhr, danach kehrte sowieso Ruhe ein. Von Justus kam keine Nachricht, das machte mir echt Sorgen. War er wirklich so unzuverlässig? Ich war von Justus enttäuscht und spürte dabei einen leichten Schmerz im Bauch.

„Hey Max, du schaust echt traurig ... fühlst du dich nicht?“, erkundigte sich der Restaurantleiter und ich schüttelte stumm den Kopf. Ich wollte ihm nicht meinen Schmerz schildern. Ich befürchtete ständig, dass er gleich zu meinem Vater lief und ihm berichtete.

Endlich kam der Feierabend für mich und ich verschwand in den Umkleideraum für das Personal. Hier waren bereits ein paar Köche ziemlich ausgelassen unter Dusche. Was ich mitbekam war, dass sie noch auf ein Bier gehen wollten. Sie waren Saisonkräfte, alle hatten schon ausgelernt und waren somit ein wenig älter. Ich hatte nur während der Arbeit Kontakt zu ihnen.

Ich zog mich aus, hängte meine Arbeitskleidung in den Schrank und ging in die Dusche.

„Jungs! ... der Juniorchef! Passt auf, was ihr sagt“, grölte einer von ihnen und alle lachten.

„Lasst mal den Max in Ruhe, der ist in Ordnung“, gab Florian dazu und ich grinste vor mich hin.

Ich fühlte mich gleich besser, als das Wasser meine Haut erfrischte. Ich hätte auch das Badezimmer neben meinem Zimmer benutzen können, aber so hatte ich schon früher die Möglichkeit, ungezwungen mit den Kollegen zusammenzukommen.

„Kommst noch auf ein Bier mit?“, wollte Florian wissen, während er sich den Schaum von seinem Schwanz spülte. Er war der Einzige der komplett rasiert war und sich gern präsentierte.

„Mal sehen“, sagte ich nur und den anderen meinen Rücken zu. Einer nach den Anderen drehte die Duschen ab und wickelten sich die Handtücher um.

„Bekommt Max gerade einen Ständer?“, hörte ich gleich neben mir und ich erschrak heftig. Florian stand neben mir und trocknete sich grinsend ab. Reflexartig legte ich die Hände über meinen Schwanz und reagierte ungehalten. „Verschwinde!“, zischte ich, doch Florian nahm es gelassen und hatte seinen Schwanz in die Hand genommen. Lachend verließ er die Dusche.

Sie wollten ins „Kleine Ross“ gehen, als ich in den Umkleideraum kam. In der Regel besuchten Männer das "Kleine Ross", um sich den Abend über mit Bier zu vertreiben.

Florian musste sich noch die Sneaker anziehen und saß breitbeinig auf der Bank.

 

„Max kommst du mit?“, fragte er mich, während ich mein Short anzog.

„Aber nur auf ein Bier“, entschied ich und schlüpfte ins T-Shirt und die Jeans. Mit Flip-Flops an den Füßen konnten Florian und ich losgehen. Die Abendluft war lau und wir schlenderten mehr, als wir liefen, die von Laternen beleuchtete Straße entlang. Um diese Zeit waren noch viele Urlauber unterwegs. Florian ging neben mir und schaute vor sich hin.

„Angst zu stolpern?“, fragte ich ihn und er schaute auf.

„Nein ... ich überlege nur“, murmelte Florian und sein Blick war ziemlich auf mich gerichtet.

„Und worüber?“, wollte ich wissen.

Florian wirkte auf mich unsicher und schwieg. Von dem fröhlichen und gerne provozierenden Jungen war nichts mehr übrig. Er schien zu überlegen, als er mich ernst ansah.

„Ich denke oft... über dich nach“, sagte er, und sein Blick veränderte sich in eine liebevolle Art.

Überrascht blieb ich stehen. Denkt er tatsächlich an mich? Was hatte er vor? Wir standen uns gegenüber und schwiegen. Alles um mich herum verschwamm und es wurde ruhig. Ich betrachtete Florians Gesicht und bemerkte seine Symmetrie, die attraktiv war. Sein Gesicht war nicht verkrampft; Stattdessen lächelte sein Mund einnehmend.

Ich lächelte verlegen und wenn ich mutig genug gewesen wäre, ich hätte ihn auf der Stelle geküsst. So aber, rieb ich über meine Nase und ging an Florian vorbei. Es geht nicht, schrien meine Gedanken. Es gab Justus in meinem Leben. Na gut, er hatte mich die letzten Tage ohne Nachricht gelassen, doch gleich zu Florian wechseln? Meine Gedanken kreisten wild und ich fühlte mich leicht benommen.

„Ich wollte dich nicht verwirren, Max.“

„Hast du aber“, presste ich hervor und schnappte nach Luft. Fast wären wir am „Kleinen Ross“ vorbeigelaufen, doch so wie ich mich fühlte, wollte ich nicht mehr hineingehen.

Florian fragte ernst, ob ich einen Freund habe oder ob er eher traurig war. Die Gefühle in mir schwankten heftig hin und her. Soll ich Justus loslassen und Florian eine Chance geben. Ich hatte vor kurzem keine Ahnung, ob ich wirklich schwul bin. Ich bezweifelte bereits bei Justus die Ernsthaftigkeit seiner Absichten. Der hatte einfach Spaß an mir, dem ich nachgegeben hatte.

„Es gibt da jemanden“, sagte ich schließlich und vermied es, Florian anzusehen.

„Klar ... dachte ich mir schon“, gab er zurück, „na, ich wünsche dir viel Glück mit ihm.“

„Es ist kompliziert geworden ... ich bin unsicher ... über mich, dem Freund und wie ich mich entscheiden soll“, erklärte ich.

Florian kam auf mich zu, stellte sich vor mich und sah mich an.

„Ich kenne das ... macht jeder mal durch, wie du dich auch entscheidest, ich verstehe es“, sagte er ruhig und strich mir über den Arm.

Ich grinste verlegen und nickte zustimmend. Ich fühlte mich erleichtert und wir liefen zum Bootssteg. Der war voller Segler, die feierten und sich angeregt unterhielten.

Florian bog ab und ich folgte ihm. Später fragte ich Florian etwas aus. Der erzählte, dass er immer Koch werden wollte und nach seiner Ausbildung sich auf Vaters Anzeige hin beworben hatte. Wir stellten beide fest, dass er zwei Jahre älter war, schon zwei kurze Beziehungen hatte und ich ihm gleich am ersten Tag im „Belvedere“ aufgefallen war.

Mich dagegen hatte er viel jünger eingeschätzt und erst die anderen Angestellten hätten ihm mehr über mich erzählt. An mir schätzte er die ruhige, sachliche und kollegiale Art, mein Aussehen natürlich auch.

„Übertreibe jetzt nicht ... mit dem Küchenpersonal hatte ich bis jetzt wenig zu tun“, bemerkte ich.

„Vielleicht ändert sich das ... wer weiß“, kam von Florian vielsagend zurück. Mit seinen Erfahrungen ging Florian anders als Justus um, was mir gefiel.

Wir unterhielten uns noch eine Weile und gingen dann langsam zurück. Während wir auf dem Weg zum „Belvedere“ waren, berührten sich kurz unsere Hände. Ich hätte Florian sogar gestattet, meine Hand zu nehmen, doch dazu kam es nicht. Mit einem Gruß trennten wir uns und Florian verschwand in die Personalunterkunft. Erst als ich in meinem Zimmer stand und das Handy betrachtete, wusste ich, dass Justus mich ausgenutzt hatte. Mit flinken Fingern schrieb ich ihm eine entsprechende Nachricht und tat die kurze Zeit mit ihm als Episode ab. Vor mir lagen noch vier Wochen praktische Ausbildung und wünschte mir, mehr Zeit mit Florian verbringen zu können.

Das geschah schneller, als ich erwartet hatte. Florian und ich wechselten während unserer gemeinsamen Dienste, insbesondere, wenn ich am Pass stand, um auf meine Bestellungen zu warten, viele Blicke, die nur wir beide verstanden. Florian war oft unbeschwert und hatte ein gutes Verhältnis mit seinen Kollegen. Trafen wir uns nach Dienstschluss in der Umkleide, ließen uns lange Zeit zu duschen, und immer, wenn die Kollegen danach weg waren, tauschten wir liebevolle Berührungen aus. Wenn sich unsere Schwänze aufrichteten, zeigten wir stolz unsere Männlichkeit und es war Florian, der lustigerweise meinen Schaft neckte. Obwohl wir ungezwungen waren, achteten wir darauf, dass wir nicht entdeckt wurden. Es war wunderbar, die Zeit mit Florian zu verbringen.

 

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