Mann für Mann
 
 
Im Trainingslager in Spanien
Bareback / Das erste Mal / Dreier & Orgie / Junge Männer / Romantik / Sportler
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Oh Mann. War ich nervös. Und dieses flaue Gefühl in meinem Bauch wurde mit jedem Kilometer der Busfahrt vom Flughafen bis zur Sportakademie in Marbella schlimmer. Mein Tag hatte schon frühmorgens um 2 begonnen und ich musste mich auch jetzt wieder zwicken, um mich zu überzeugen, dass das alles nicht nur ein Traum war. Doch es war tatsächlich wahr. Hier saß ich hinter abgedunkelten Scheiben, fuhr eine von Palmen gesäumte Promenade entlang und konnte dank der Lüftungsanlage sogar das Meer riechen. Mit mir im Bus saßen noch 26 weitere Jungs zwischen 16 und 19 Jahren, von denen manche, genauso wie ich wohl auch, aussahen wie das sprichwörtliche Kind, das zum ersten Mal auf dem Rummel ist. Andere unterhielten sich angeregt oder träumten gelassen mit Airpods in den Ohren vor sich hin. Die meisten dieser abgeklärten Jungs kannte ich zwar noch nicht persönlich, aber immerhin aus den Medien und sozialen Netzwerken. Ich musste mich nun zusammenreißen, niemanden anzustarren. Es war nämlich das größte Ereignis meiner noch sehr jungen Karriere, das da gerade begann.

 

Vielleicht wäre es ja eine gute Idee, wenn ich mich euch jetzt gleich vorstelle. Ich heiße André Reithofer, bin 18 Jahre alt und auf dem besten Weg, mich als Fußballprofi zu etablieren. In meinem Zweitliga-Club hatte ich zu Beginn der Hinrunde die ersten Liga-Einsätze und konnte mir zuletzt sogar einen Stammplatz sichern. Anscheinend war das auch den hohen Herren des DFB nicht entgangen. Denn pünktlich zum Heiligen Abend kam der unerwartete Anruf, dass ich fürs Winter-Trainingscamp der U19-Nationalmannschaft in Marbella nominiert war. Meine erste Einberufung in eine Jugend-Nationalmannschaft überhaupt.

Herr Schneider, der wohl einer der Betreuer war (ich musste mich in den Trainerstabs- und Betreuungshierarchien erst noch zurechtfinden), nahm sich neben dem Busfahrer das Mikro und klopfte darauf, um zu sehen, ob es an war: „Okay, Männer! Ich will euch gar nicht lange mit Begrüßungsfloskeln nerven. Wir sind in einer halben Stunde in der Akademie, und dann habt ihr zwanzig Minuten Zeit, euch für den erste Fitness-Check fertigzumachen.“

„Buuuh“, rief jemand. Am Lachen konnte man genau ablesen, wer Alteingesessen war und wer zu den Neuen gehörte.

„Schnauze“, knurrte Herr Schneider über die Lautsprecher, was uns nun alle zum Lachen brachte. „Da werden wir sehen, wer sich wie viel Weihnachtsspeck angefuttert hat. Auf euren Tablets haben wir euch die Zimmerbelegung aufgespielt. Schaut sie euch an, ich will beim Einchecken keine Zeit verlieren.“

„Dis-zi-plin, Männer“, tönte einer sarkastisch aus den hinteren Reihen, und Herr Schneider antwortete: „Genau!“

Ich schaltete das Tablet an, das ich wenige Tage vor dem Start bekommen hatte. Es waren Dreier-Belegungen. So viel war auf den ersten Blick zu erkennen. Ich arbeitete mich durch die Gruppierungen durch ... und erlebte einen Schock. Ich musste kurz die Augen schließen und noch mal hinsehen. Aber da stand es schwarz auf weiß: Wohngruppe 6: Elias Kirnbach - Sammy Cavalies – André Reithofer. Wow ... Es waren zwei richtige Bundesliga-Stars, mit denen ich mir die Wohngruppe 6 teilte. „Elias Kirnbach“, formten meine Lippen lautlos und mich fröstelte. Ich versuchte gerade, mir meine Gefühle nicht anmerken zu lassen, die irgendwo zwischen Euphorie und nackter Panik flogen, da rief jemand: „Mann, Herr Schneider. Das mit der Dreier-Belegung ist doch scheiße.“

„Ich hab nicht die geringste Lust, mit dir zu diskutieren, Sammy. Wenn dir etwas nicht passt, kannst du gerne wieder heim fliegen.“

„Schon gut, schon gut“, beschwichtigte Sammy Cavalies. „Wer ist eigentlich dieser André ... Reithofer?“

Irgendwie schaffte ich es, mir ein Grinsen ins Gesicht zu quetschen, und hob die Hand. Sammy, der drei Reihen hinter mir saß, warf mir ein Lächeln zu, von dem ich mir nicht sicher war, ob es sympathisch oder spöttisch sein sollte: „Nichts für ungut, André.“

Dass es mit den 20 Minuten Übergang bis zum ersten Training knapp werden konnte, wurde schon klar, als sich der Bus der Einfahrt des weitläufigen Geländes der Akademie näherte. Dort wartete nämlich ein ganzer Pulk Fans und Autogrammjäger auf uns – augenscheinlich Familien im Spanienurlaub, die die Gunst der Stunde nutzen wollten, die Bundesliga-Youngster hautnah zu erleben. Beim Aussteigen aus dem Bus wurden wir von einer Gruppe von Betreuern und Leuten, die wichtig aussahen, in Empfang genommen. Einer von denen schickte uns direkt zum abgesperrten Bereich, wo die Fans auf uns warteten.

Ich selbst war mit meiner PR-Arbeit schnell durch. Ich fand eine vierköpfige Familie, die Anhänger des Clubs waren, für den ich spielte, machte Fotos mit ihnen, gab Autogramme und hielt ein bisschen Smalltalk. Danach schaute ich den Jungs zu, für die Fan-Kontakt deutlich mehr Arbeit bedeutete. Bei manchen – gerade bei meinen Zimmergenossen Sammy und Elias - herrschte sogar Kreischalarm. Denn beide galten gleichermaßen als Mädchenschwärme, obwohl sie so unterschiedlich waren, wie es zwei Jungs nur sein konnten. Nicht nur, dass die beiden in rivalisierende Bundesliga-Clubs spielten, deren Fans sich nicht ausstehen konnten. Sammy kam wohl dem sehr nahe, was man einen Paradiesvogel nennt. Als Sohn eines Costa Ricanischen Vaters, der selbst eine Bundesliga-Legende war, und einer amerikanischen Mutter hatte er eine exotische mokkabraune Haut. Die schwarzen lockigen Haare waren seit neuem zu rastamäßigen Zöpfchen geflochten und sowohl in seinen fröhlichen honigbraunen Augen als auch im restlichen offenherzigen Gesicht konnte man seinen Charakter, für den er auch bekannt war, gut ablesen: Zwar für jeden Spaß zu haben, aber mit der allseits geforderten Disziplin nahm er es nicht immer so genau.

 

An Elias hingegen war das Paradiesvogel-Appeal völlig vorbeigezogen. Mit den blonden Haaren, den blaugrünen Augen und dem Gesicht, dass ihn – vor allem wenn er lächelte – ein, zwei Jahre jünger aussehen ließ, wäre er dir wohl nicht besonders aufgefallen, wenn er in der S-Bahn neben dir säße und du nicht wüsstest, wer er ist. Im Gegensatz zu Sammy galt er als focussiert, diszipliniert und war auch der Einzige in diesem U19-Kreis, der schon mehrfach in der Champions League gespielt hatte. In meiner kleine Zwei-Zimmer-Wohnung neben der Sportschule in Heidelberg hatte ich sogar ein XXL-Poster von Elias aufgehängt. Wenn mich jemand fragte, erklärte ich: um mir vor Augen zu halten, wie weit man es in meinem Alter schon bringen kann. Das war nicht einmal gelogen, aber dabei verschwieg ich aus gutem Grund, wie sexy ich Elias fand.

Endlich war das Autogramme-Schreiben fertig und wir trabten gemächlich am Trainerstab vorbei. „10 Minuten“, brüllte uns Herr Schneider nach, während neben ihm Ben Mertens, der Cheftrainer, in eine Akte vertieft war.

„Sklaventreiber“, motzte Sammy hörbar und Herr Schneider legte nach: „Sieben Minuten.“

Auf einem Ohr hörte ich, wie Elias Sammy „Mensch, halt doch einfach mal die Fresse, du Arsch“ anraunzte, und ich dachte mir: 'Oh je. Das kann ja heiter werden.'

Ich folgte Sammy und Elias mit einigen Metern Respekt-Abstand, als es zu den Zimmern ging. Wobei das Wörtchen 'Zimmer' die Untertreibung des Jahres ist. Es waren mehrere kleine Villen, geschmückt mit liebevoll gepflegten Blumenbeeten, die den Wohnbereich der Akademie bildeten. Kurz bevor wir unsere Villa mit der Nummer sechs betraten, hatte ich zu den beiden aufgeschlossen. Nacheinander traten wir ins Innere.

„Sieht ja gar nicht sooo kacke aus“, meinte Sammy und warf seine Tasche mit Schwung in die Mitte des Raumes, der wohl der Gemeinschaftsbereich für uns drei war. Es gab dort vier geöffnete Türen, hinter denen sich Einzel-Schlafzimmer und ein Badezimmer befand.

„Dann wäre es ganz gut, wenn du dich nicht so asozial benehmen würdest“, entgegnete Elias, woraufhin Sammy konterte: „So asozial, wie du Borussen-Schlampe es halt verdient hast.“

Am liebsten wäre ich in diesem Moment im Boden versunken. Doch dann geschah das Unglaubliche. Elias und Sammy schauten sich grimmig in die Augen ... Lippen bebten ... und das Lachen brach aus beiden heraus. Ich stand wie Luft daneben und wusste nicht, wie mir geschah.

Elias schaute erst Sammy, dann mich an und wies auf die drei penibel angerichtete Stapel aus Trainingskleidung und Trikots, die mit Namensschildern versehen waren. Auf dem Linken, der mit Elias Kirnbach gezeichnet war, war wie als Krone die schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde drapiert: „Jetzt aber dalli umziehen, Jungs. Sonst lässt der Schneider uns Extrarunden laufen.“

Ohne zu murren gehorchte ich, während Sammy vorher ein genervtes „Aye Aye, Capitán“ maulte.

Als wir uns hastig umzogen, checkte mich Elias mit knappen Fragen ab: „Sandhausen. Oder?“

„Ja“, antwortete ich leise, aber auch wahnsinnig stolz, dass Elias Kirnbach wusste, wo ich spielte.

„Und wie alt biste?“

„18.“

„Cool“, mischte Sammy sich ein. „Wie wir auch. Dann sind wir jetzt der Club 18. Freundin?“

„Nein“, gab ich kleinlaut zu.

„Ha ha ha. Da passt du wirklich zu uns. Wir sind nicht nur der Club 18, wir sind der Singleclub 18. Du besorgst das Koks, André, ich den Wodka und Elias – du die 500er Scheine, du Bonze.“

„Müsli, Tee und Hartgeld. Und ich hab's dir schon mal gesagt: Halt endlich dein Maul mit solchen blöden Sprüchen, oder ich trete dir so was von in die Eier“, erwiderte Elias.

Sammy drückte provokant die Hüfte nach vorne und ich fragte vorsichtig: „Sagt mal: Ich blicke nicht ganz durch. Könnt ihr euch eigentlich leiden oder nicht?“

Sammy biss sich auf die Lippen, um nicht zu lachen, und Elias erklärte mir: „Wir kennen uns schon seit der F-Jugend und haben in Castrop-Rauxel zusammengespielt bis wir 14 waren. Wenn's auch nicht immer so aussieht. Wir sind ziemlich dicke miteinander.“

 

„Ah ja“, sagte ich.

Sammy schnappte sich die kleine Sporttasche: „Und jetzt los. Du laberst eindeutig viel zu viel, Anton Hofreiter.“

„André Reithofer“, berichtigte ich ihn.

Elias warf mir ein schräges 'mach-dir nichts-draus, so-ist-er-halt' - Lächeln zu, das mein Herz erwärmte. Dann sprinteten wir über das Gelände zum Treffpunkt.

Während der nächsten Stunden wurden mir in der Wintersonne Südspaniens schmerzhaft meine Grenzen aufgezeigt. Bis dahin hatte ich immer gedacht, ich wäre schon weit gekommen. Aber der Trainerstab um Herr Mertens und Herr Schneider forderte sowohl in Sachen Ausdauer als auch in Sachen Spieltempo und Taktikverständnis so viel von uns ab, dass ich mir nach einer Weile vorkam wie jemand, der zum ersten Mal in seinem Leben Fußball spielt. Zum Glück war ich nicht der einzige, dem das so ging.

Dabei fiel mir auf, wie einfühlsam der Kapitän Elias mit uns Neuen umging, wenn wir kurz vor dem Abkotzen waren; und wie Sammy immer wieder Spaß in den Laden brachte, obwohl das die Trainer manchmal nervte. Und ich lernte auch, dass ich Jonas Moreno wohl ein Leben lang hassen würde. Jonas war ein Abwehrspieler, der so ziemlich alle Jugend-Nationalmannschaftsjahrgänge mitgemacht hatte und nun bei einem Abstiegskandidaten in der ersten Liga spielte. Er machte sich einen Spaß daraus, uns Neuen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Gerade mich hatte er im ersten Trainingsspiel zu seinem persönlichen Punchingball auserkoren.

Doch auch für Jonas gab es eine böse Überraschung, und die hieß Robin Andres – das 16jährige Küken dieses Trainingscamps. Keiner von uns hatte vorher je etwas von ihm gehört, aber die Talentscouts des DFB hatten ihn irgendwo bei einer Provinzmannschaft der 4. Liga ausgegraben. Den ganzen Tag über war er so eingeschüchtert gewesen, dass er kaum ein Wort geredet hatte. Man konnte richtig Mitleid mit ihm haben. Doch kaum ging das Trainingsspiel los, dribbelte der schmächtige Rotschopf uns alle an die Wand; inklusive der Superstars. Bei den anschließenden Eins gegen Eins – Einheiten, die für die KI–Auswertungen gefilmt wurden, hatte Robin Jonas richtiggehend gedemütigt, und ich war wohl nicht der einzige, der den kleinen Schweiger dafür gefeiert hatte.

Als am frühen Abend das erste Training zu Ende war, war ich fix und fertig. Mein Selbstbewusstsein war so zusammengeschrumpft wie seit Jahren nicht mehr. Doch zumindest das gemeinsame Duschen war noch einmal ein aufregendes Erlebnis. Einfach nur geil, die knackigen Jungs unter der Brause abzuchecken und ihre geilen Schwänze miteinander zu vergleichen, als das Wasser über die scharfen jungen Sportlerkörper perlte. Es fiel mir leicht, diese Eindrücke unauffällig in mich aufzusaugen, weil alles noch ziemlich aufgedreht war. Einige stritten sich, Sammy und Karim Leonardo hatten sich, einander gegenüberstehend, gegenseitig die Arme auf die Schulter gelegt, sangen lauthals Jason-Derulo-Hits und ließen sinnlich die Hüften dazu kreisen (was nackt unter dem Wasserstrahl eine unglaubliche Erotik hatte). Das Küken Robin hatte sich unter dem Duschkopf in der hintersten Ecke in sich selbst zurückgezogen. Robin und ich waren wohl die einzigen, die bemerkten, wie hasserfüllt Jonas ihn musterte und wohl nur auf eine Gelegenheit wartete, ihn fertigzumachen.

Er fand diese Gelegenheit. Die ganze Zeit hatte Robin konzentriert seine Zehenspitzen angestarrt. Aber dann ließ er nur kurz den Blick hochschweifen, vielleicht um zu gucken, ob Jonas ihn immer noch im Focus hatte. Und darauf hatte Jonas gewartet. „Ey, hast du mir gerade auf den Schwanz gestarrt?“, schrie er laut genug, um sogar Sammys und Karims Gegröle zu übertönen. Sofort hatte er die volle Aufmerksamkeit.

„Die Sau hat mir voll auf den Riemen geguckt, die kleine Schwuchtel“, rief er nun in die Runde. Robin verkroch sich weiter in seine Ecke, und Zach Lindemann sagte: „Mensch Jonas, krieg dich mal wieder ein.“

„Das kann's aber nicht sein, dass die uns da mit Homos unter die Dusche stecken.“ Er grinste Robin fies an. „Los! Sag was dazu, du schwule Sau!“

 

Auf einmal fühlte ich mich genauso schlecht, wie Robin aussah. Ich stellte mir panisch die Frage, ob ich eingreifen müsste, da klatschte Elias Jonas hart genug an die Brust, dass dessen Penis den Propeller machte: „Alter, halt dein verficktes Maul, oder ich stopfe es dir.“

„Mann, Elias. Der ist 'ne scheiß Schwuchtel, das geht doch nicht. Das siehst du doch auch so“, rechtfertigte sich Jonas mit einer lächerlichen Unterwürfigkeit.

Elias sah aus, als wolle er dem Abwehrhünen an die Gurgel gehen, da mischte sich Sammy mit dem typischen Witz in der Stimme ein: „Bist wohl ein bisschen in den Zweitausendern hängengeblieben mit deinem homophoben Gelaber, Jonas. Hä? Aber was will man von 'nem Drecksbauern wie dir auch anderes erwarten.“

Zustimmendes Gemurmel von dem ich vermutete, dass da auch viel Gruppendynamik dahintersteckte. Die restliche Zeit herrschte eine betretene Stille unter der Dusche und in der Umkleidekabine. Ich war froh, als ich da endlich raus konnte.

Nach den Einzelgesprächen und dem Abendessen zog ich mich gleich in den Wohnbereich zurück. Sammy und Elias waren noch bei die Besprechung des Mannschaftsrats, und ich nutzte die Privatsphäre, um meinem Berater via Facetime vorzulügen, wie toll heute alles gelaufen war. Als Schritte und die Stimmen meiner Kameraden zu hören waren, war es mir selbst peinlich zu fühlen, wie sich die Fanboy-Schüchternheit wie eine Decke über mir ausbreitete. Die Tür ging auf, und Sammy und Elias zogen Mienen, als hätte man sie Zitronen essen lassen.

„Hi. Wie lief's?“, fragte ich zaghaft.

Elias sah zwar aus, als hätte er nicht die geringste Lust darauf, mir Bericht zu erstatten, erbarmte sich aber dennoch. „Was für ein Scheißladen, ey. Ich bin offiziell verwarnt.“ Er lächelte mich humorlos an. „Hätte den Jonas nicht so hart angehen dürfen.“

„Das kann doch nicht wahr sein“, erwiderte ich und schüttelte mit dem Kopf.

„Gut. Der Jonas hat auch 'ne Verwarnung bekommen. Er wegen Homophobie und Mobbing und ich wegen unsportlichem Verhalten.“

Man konnte Elias gut ansehen, wie sehr er durch den Wind war. Er - das Mustervorbild schlechthin – war abgemahnt worden. Ich schenkte ihm ein Grinsen, dass ihn aufmuntern sollte und sagte: „Ich feier dich dafür. War echt cool, wie du ihn zur Sau gemacht hast.“

„Aha?“ - Er biss sich auf die Unterlippe, um sich von meinem Grinsen nicht anstecken zu lassen. Trotzdem setzte es sich durch.

„Ja“, sagte ich. Und auf einmal platzte alles aus mir heraus, was ich über Jahre in mich hineingefressen hatte: „Der ganze homophobe Scheiß geht mir sowieso auf die Eier. Das geht doch schon bei den Jugendbetreuern von klein auf los. Schwuchtelpass, wenn du zu halbherzig bist, oder 'du wackelst mit dem Arsch wie eine Tunte'. Da darfst du dich doch nicht wundern, wenn am Ende solche Arschlöcher wie der Jonas hinten rauskommen.“

„Wow, du kannst ja mehr als drei Worte hintereinander reden“, foppte mich Sammy. „Hast aber recht. Auf der einen Seite lassen sie uns am Samstag wahrscheinlich wieder mit der Regenbogen-Binde auflaufen, und auf der anderen Seite bekommt Elias eins auf die Zwölf, wenn er das auch ernst nimmt.“

„Ich hätte einfach nicht zuschlagen sollen“, murmelte Elias. „Und jetzt ... bitte ... Themenwechsel.“

Es legte sich ein Schweigen über uns, das ich mit der erstbesten Idee brechen wollte, die mir in den Sinn kam. „Was meint ihr eigentlich zu Robin Andres? Der ist doch 'ne Granate. Oder?“

Schon alleine die Erinnerung an den Kleinen ließ Elias' Miene aufhellen. „Der Zwerg hat mich getunnelt!“, rief er gespielt empört mit sich überschlagender Stimme. Aber der Gedanke brachte auch ein Schmunzeln in sein Gesicht, das ihm wundervoll stand.

Sammy lachte mit: „Wenn wir uns morgen duschen, muss ich mal nachschauen. Bei dem Kerl muss es irgendwo einen Schalter geben. Den gibt’s ja nur in Ein oder Aus. Entweder er bringt kein Wort heraus, oder er macht alle fertig. Dazwischen gibt es nichts.“ Er legte sich den Zeigefinger an den Mund, als müsse er nachdenken. Dann blitzten seine braunen Augen auf. „Den Andres müssen wir mal ein bisschen aus der Reserve locken. Was meint ihr?“

 

Ich war stolz wie Bolle, weil mich Sammy in seinen Plan mit einbezogen hatte. Nicht zuletzt deshalb sagte ich etwas überschwänglich: „Und der Jonas bekommt auf den Sack, die homophobe Sau. Und wenn ich morgen beim Training die Blutgrätsche auspacken muss.“

„Nicht übertreiben“, mahnte mich Elias in bester Spielführer-Manier, aber Sammy gluckste: „Alter, Elias. Stell dir vor, der Jonas wäre bei uns in der Castrop-Rauxeler Jugend dabei gewesen. Der wäre heute noch traumatisiert.“

Die beiden tauschten einen vielsagenden Blick, und ich bekam große Augen: „Was war da?!“

„Öhm ...“ - Vier rotzfreche Undschuldsaugen schauten mich an.

„Los. Erzählt.“

„Das übliche halt“, erklärte mir Elias zögerlich und biss sich nervös auf die Lippen. „Gruppenwichsen ... Strippoker ... Keksspiel ... vielleicht noch ein bisschen mehr.“ Wieder so ein verschmitzter Blickwechsel mit Sammy.

Innerlich wäre ich vor Geilheit fast geplatzt. Trotzdem riss ich mich zusammen, um gelassen zu wirken: „Gehörte ja zu Jugend-Trainingslagern einfach dazu.“

„Anton Hofreiter – du sprichst wahr“, sagte Sammy feierlich und ich murmelte fahrig: „André Reithofer.“

„Sorry, Mann. Aber mit dem Spitzname musst du jetzt wohl leben“, lachte Elias. Sein Fuß tippte entschuldigend an mein Schienbein.

Sammy plante indes schon weiter: „Was haltet ihr davon, wenn wir die alten Cockplay-Spiele mal wieder spielen? Jetzt, wo wir drüber geredet haben, hätte ich voll Bock drauf.“

„Wäre 'ne coole Sache“, sagte ich schnell. Und selbst der immer so bedachte Elias zuckte zustimmend mit den Mundwinkel: „Bin dabei.“

„Oooookay, Boys. Wie damals in Essen bei der Ruhrpottmeisterschaft“, säuselte Sammy und wischte mehrmals über das Handy-Display. „Striptease!!!“

Ohne unsere Reaktion abzuwarten startete Sammy seine Playlist und begann zu Latino-Dance abzugehen. Elias und ich tauschten einen halb verlegenen, halb amüsierten Blick und taten es ihm gleich. Was dann geschah, erlebte ich wie im Traum. Untermalt von Lachen und Johlen ließen wir nach und nach die Hüllen fallen, während wir uns dazu so sexy wie möglich bewegten und verrenkten. Die heiligen DFB-Shirts, die Trainingshosen und dann auch noch die Socken landeten nach und nach achtlos auf dem Boden, und jedes Kleidungsstück wurde dabei übertrieben gefeiert. Wie nicht anders zu erwarten war Sammy der erste, der auch noch seine Retropants über die Füße streifte, um sie anschließend Elias an den Kopf zu werfen.

Überdrehtes Lachen.

Ein kurzer, verschmitzter Augenkontakt zwischen Elias und mir, dann machten wir es Sammy nach. Obwohl wir uns erst vor wenigen Stunden nackt unter der Dusche gesehen hatten, war das Prickeln im Bauch nun gewaltig. So sexy wir konnten, bewegten wir unsere nackten Körper zur karibischen Musik und ich nutzte die Gelegenheit, meine Kameraden noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Sammy, mit seiner geschmeidigen, exotischen Haut, dem ansteckenden Lachen, das bis über die Augen hinausging, und dem recht dunklen Penis, der jetzt, obwohl er schlaff war, voluminöser wirkte, als vorhin unter der Brause.

Und Elias. Er war wohl über Weihnachten in wärmeren Gefilden gewesen, denn seine Haut hatte eine gesunde Sonnenbräune, die im Bereich der Hüfte von einem messerscharf linierten Bräunungsstreifen unterbrochen wurde. Ich liebte seinen grazilen Körperbau im Übergang zwischen Jugend und Erwachsensein. Seine blonden Haare wirbelten in den wilden Tanzbewegungen durch die Luft. Ihn schien unser Spiel ähnlich zu reizen wie mich, denn sein Schwanz hatte sich schon zur Halbsteife gepocht.

Ich selbst hatte meine Erregung noch unter Kontrolle, aber das sollte sich schnell ändern. Sammy kam nun näher, rieb lasziv und mit angedeutetem Kussmund seine Brust an meiner Schulter und drückte in dieser Bewegung meine andere Seite an Elias. Mein Handrücken kam in dieser Bewegung an den heißen und inzwischen ganz schön harten Schwanz des blonden Fußballstars. Das war zu viel. Mein eigener Penis ging hoch wie ein Schlagbaum.

 

„He he he. Dem Anton Hofreiter gefällt's“, lachte Sammy und begann nun, seinen Schwanz an meiner seitlichen Hüfte hartzureiben. Dabei legte er das Kinn auf meiner Schulter ab und ließ mich seinen warmen Atem an meinem Hals fühlen.

Irgendeine innere Stimme wollte mich zwar warnen, dass das für harmlose Jungen-Spiele doch alles viel zu weit ging, aber ich konnte und wollte diese Eingebung nur ignorieren. Sammy tippte hastig, und ohne viel Körperkontakt aufzugeben, auf seine Playlist. Und eine Sekunde später startete 'Don't be so shy' von Imany. Fast schon liebevoll griff er mich an den Flanken, drückte seinen Bauch an meinen und begann sich lasziv an mir zu reiben. Zu allem Überfluss legte Sammy auch noch seine Stirn an meine. Ich blickte direkt in diese honigfarbenen Augen, die wohl schon Millionen Mädchen- und Jungenherzen in diesem Land zum schmelzen gebracht hatten ... fühlte seinen Atem an meinen Lippen und roch sein Parfum. Unsere Bäuche, Hüften und Schwänze glitten zum Rhythmus des Liedes aneinander, ohne dass wir aufhörten, uns Textzeilen wie 'Is it love or lust, I can't get eneugh' zuzuraunen.

Während der düster-sinnliche Gesang nicht enden wollte, griff Sammy zwischen unsere Körper, nahm sich meine Hand und brachte sie an seinen Schwanz. Fast schon automatisch begann ich das geile Stück zu wichsen. Sammy legte seine Wange an meine und begann leise zu stöhnen. Dann bewegte er sein Gesicht. Im ersten Moment dachte ich, er wolle seinen Mund an meine Wange legen. Aber dann fühlte ich seine Lippen direkt an meinem Ohr. „Lutsch ihn“, flüsterte er kaum hörbar. Der Schreck holte mich für einen Augenblick wieder zurück in die Wirklichkeit, und nun sah ich Elias, der verdutzt dreinblickend mit einem hammerharten Schwanz danebenstand.

Dann hauchte diese Stimme wieder: „Lutsch ihn“, in meine Ohrmuschel. Sammys Zunge tippte an mein Ohrläppchen. Seinen Unterarm legte er auf meine Schulter und übte sanften Druck aus.

Es war ein grauenvoller Moment. Ich wusste, dass ich das nicht durfte. Dass ich mich jetzt bis auf die Knochen blamieren und wahrscheinlich sogar meine Karriere ruinieren würde. Aber ich war im Rausch und hatte die Kontrolle verloren. Meine Zunge zog eine feucht glänzende Linie über Sammys Brust und Bauch, als ich vor ihm in die Knie ging. Ich küsste seinen Nabel, doch Sammy legte seine Hand an meinen Hinterkopf, klappte seinen Schwanz hoch und drückte seinen Sack an meinen Mund. Ohne einen Rest an Selbstbeherrschung leckte ich seine Eier. Sein Schwanz rieb dabei in meinem Gesicht.

„Yeah, geile Sau. Nimm ihn in den Mund“, hörte ich ihn von oben stöhnen. Ich war verarscht worden, gestand ich mir in dieser Sekunde ein. Ab morgen war ich wohl die Schwuchtel und der Schwanzlutscher. Aber jetzt wollte ich nur noch dieses Ding im Mund haben.

Fast schon selbstmörderisch schloss ich die Lippen um Sammys Eichel und begann zu saugen. Beide Hände hatte er an meine Wangen gelegt, während ich ihn blies. Als sich dann eine dritte Hand in meinen Nacken legte, um den Rhythmus vorzugeben, wurde mir klar, dass in diesem Spiel der Kapitän nicht für Ordnung sorgen würde. Im Gegenteil. Elias kniete anscheinend hinter mir und seine Hände kneteten, streichelten und massierten meinen Rücken. Immer tiefer versuchte ich Sammys fleischigen Schwanz in den Mund zu nehmen, um es ihm zu besorgen. Als er wohl genug hatte, nahm er seinen Kolben aus meinem Mund und wichste ihn, während die Eichel an meinen Lippen lag. Elias' gefühlvolle Hände an meinem Rücken und meinen Seiten machten mich wahnsinnig. Und als Sammys Stöhnen stimmlich wurde, legte ich meine Zunge unter seine Eichel, damit im nächsten Moment der geile Saft in meinen Mund spritzen konnte.

„Soooo geil“, hauchte Sammy zum Abschluss und klopfte mit der nassen Eichel auf meine Nase. „So. Für mich war's das. Ihr kommt sicher auch ohne mich klar.“

Sagte es und verschwand ins Badezimmer.

„Scheiiiißeeee“, jammerte ich vor mich hin und hatte Elias ganz vergessen, der jetzt aber über meine Schulter streichelte und mich angrinste.

 

„Gegen seinen Charme kommt man manchmal schwer an.“ Er half mir auf. „Kommst du mit in mein Zimmer?“

Willenlos ließ ich mich abführen. Elias schloss die Tür hinter uns, nachdem er mich auf sein Bett gelegt hatte. Danach legte er sich zu mir. Auf der Seite liegend schauten wir uns direkt in die Augen. „Was ist da eben nur passiert?“, murmelte ich. Ich hätte am liebsten losgeheult.

Elias lächelte. Kleine Grübchen zierten dabei seine Mundwinkel. „Keine Angst, das bleibt unser Geheimnis. Sammy kann dicht halten.“

„Okay.“

Seine Fußnägel kitzelten über mein Schienbein. „Soll ich dir auch ein Geheimnis anvertrauen, André?“

Ich nickte kaum sichtbar und Elias erzählte mit leiser Stimme: „Vor zwei Jahren, während der U16-WM, war ich kurz davor, alles hinzuschmeißen. Darüber, dass ich schwul bin, war ich mir zwar schon länger bewusst, aber in dem Alter wurde mir so richtig klar, dass ich damit im Fußball keine Zukunft habe.“

„Und dann?“, hakte ich mit großen Augen nach, als Elias nicht weitersprach.

„Ich hab mich als erstes Sammy anvertraut – meinem besten Freund. Sammy hat mir das Aufgeben ausgeredet. Als wir noch jünger waren, haben wir viel miteinander rumgemacht und erste Erfahrungen gesammelt, bevor er die Mädchen für sich entdeckt hat. Wir haben dann so einen ... ähm Deal ... miteinander abgeschlossen. Damit ich Druck abbauen kann, lassen wir regelmäßig die alten Zeiten wieder hochleben.“

„Die alten Zeiten? Wie geil“, sagte ich und konnte tatsächlich wieder grinsen.

Elias ließ sich davon anstecken. „Geht so. Sammy lässt es sich von mir besorgen und anschließend darf ich ihm meine eigene Soße vom Bauch lecken. Eigentlich möchte ich ja schon ein bisschen mehr.“

„Und was möchtest du?“, fragte ich.

Elias gab mir keine Antwort. Stattdessen legte er eine Hand an meine Flanke und ich schaute tief in diese wunderbaren blaugrünen Augen. Plötzlich lagen seine Lippen weich auf meinen. Der Kuss war verspielt und weich. Immer näher brachten wir unsere Körper aneinander, ehe wir anfingen, uns zu den Küssen auch noch zu streicheln und zu ertasten. Kurz unterbrach Elias den Zungenkuss, flüsterte: „Genau das möchte ich“, und dann ging es weiter.

Wie schnell der Albtraum nun zu einem Traum geworden war ... Wilde, schmutzige Küsse mit Elias Kirnbach ... Mit dem Geschmack von Sammy Cavalies' Sperma auf der Zunge. Besser hätte ich es mir in meinen feuchtesten Träumen nicht ausdenken können. Doch ich wollte mehr. Ich wollte Elias' Haut erschmecken. Seine Linien mit meiner Zunge nachzeichnen. Als ich dazu ansetzte, genau das zu tun, ging die Tür einen Spalt auf und Sammy steckte den Kopf herein.

„Was denn?“, knurrte Elias, ohne wirklich von mir abzulassen.

Sammy zog entschuldigend die Augenbrauen hoch: „Nur für den Fall ...“ Im nächsten Moment flog einen Tube in hohem Bogen durch das Zimmer und landete bei uns auf dem Bett. Ich konnte gerade noch die Aufschrift 'gefühlsechtes Glei...' lesen, ehe Elias die Tube in der Ritze des Matratzenrands verschwinden ließ. „Falls ihr mich sucht, ich bin noch eine Runde laufen“, sagte Sammy noch, aber da hatten Elias und ich uns schon wieder ineinander geschlungen. Nun konnte ich endlich meine Zunge auf Erkundung schicken. Den Eigengeschmack meines sexy Idols in mich aufnehmen, der sich mit der Kamille-Note seiner Body Lotion vermischte. An seinen Nippeln spielen und saugen und ihm das Nabelgrübchen auslecken.

Jetzt hatte ich kein schlechtes Gewissen mehr, als ich nach Sammy nun auch Elias den Schwanz, die Eier und die Innenseite seiner Oberschenkel lutschte. Schon bald begann er dabei zu stöhnen. Es war ein Bild für die Götter, wie er auf dem Rücken lag und ich während des Blasens über seinen flachen Bauch und die trainierte Brust zu seinem jungenhaften Gesicht schaute. Mit geschlossenen Augen und verträumter Miene sah er aus wie ein Engel. Seine Zehen streichelten über mein angewinkeltes Bein: „Komm wieder zu mir.“

 

Ich tat es. Nicht ohne dabei noch einmal über seinen geilen Körper zu lecken, und schon gab es die nächste Kuss- und Leckorgie. Mal lagen wir auf der Seite. Mal lag Elias oben, mal ich. Wie im wahren Leben ging es hin und her. Als es etwas ruhiger zwischen uns wurde, drehte der blonde Sunnyboy sich auf den Bauch. „Boah. Jetzt könnte ich eine richtig geile Massage vertragen“, nuschelte er in seine Armbeuge.

Ich brauchte ein bisschen, um zu reagieren, denn ich konnte mich von dem Anblick nur schwer losreißen. Schon von vorne betrachtet war Elias ein Augenschmaus. Aber auch seine Rückseite war nicht von schlechten Eltern. Sie war eine einzige s-förmig geschwungene Linie vom Nacken über die Wirbelsäule und die festen, runden Pobacken zu den Oberschenkel und Waden. Langsam und zärtlich begann ich seine Schulterblätter zu kneten und arbeitete mich die Muskulatur entlang nach hinten zum Po und den Beinen. Immer mehr Zunge und immer mehr Körperkontakt brachte ich dabei mit ins Spiel. Bis ich am Ende flach auf ihm lag.

Mein Schwanz flutschte dabei direkt unter seinem Damm zwischen die Oberschenkel. Elias nahm die Beine zusammen, und ich legte los, ihn mit runden Stößen zwischen die Schenkel zu ficken und vergrub mein Gesicht in seinen wuscheligen Haaren.

„Fühlt sich das gut an?“, fragte er mich mit kratziger Stimme, als ob er gerade aufgewacht wäre.

„Oh jaaaaa.“

Ich legte meine Lippen an seine Wangen, als er den Kopf zur Seite drehte.

„Willst du mich richtig ficken?“ - Eine Frage; nicht viel mehr als ein Wispern.

Ich tat so, als hätte ich ihn nicht gehört. Die Vorstellung überforderte mich. Es fühlte sich nicht richtig an, mein großes Idol zu vögeln. Da steckte ich wohl zu sehr im fußballerischen Hierarchie-Denken.

„Es würde mir gefallen“, nuschelte Elias, als hätte er meine Gedanken gelesen.

„Ich weiß nicht. Willst nicht lieber du mich ficken?“, flüsterte ich zurück, und Elias lachte leise.

„Mutig, mutig, Herr Reithofer.“

Ich lachte mit: „Vielleicht bin ich ja ein Draufgänger.“

„Oha. Ein Draufgänger?“

Wir lösten uns voneinander und legten uns wieder gegenüber. Meine Hand streichelte über seinen Oberarm: „Für meinen scharfen Kapitän würde ich durchs Feuer gehen.“

Er drückte mir eine kurzen Schmatzer auf die Lippen: „Wenn nur alle hier so wären. Na gut. Zu deinem Angebot sage ich nicht nein.“

Elias drehte mich halb auf die Seite, halb auf den Bauch und positionierte sich hinter mir. Nun bekam meine Rückseite eine Kostprobe seiner Finger- und Zungenfertigkeit. Ich schnurrte unter seiner zärtlicher Behandlung wie ein Kater, aber wir taten das ja nicht nur zum Spaß. Das wurde mir spätestens bewusst, als sich ein kühl-glitschiger Finger in meine Ritze tastete und dann in mich eindrang. Ich stöhnte gedehnt. Mein Schwanz, der inzwischen etwas erschlafft war, wurde auf der Stelle wieder steinhart. Elias lachte leise: „Das gefällt dir. Hm?“

„Jaaaa.“

Er drückte sich von hinten an mich und nun hatte ich statt des Fingers einen ebenso schlüpfrigen Schwanz in meiner Ritze. „Ganz locker“, flüsterte Elias in mein Ohr, legte in unserer halben Löffelchen-Stellung sein Bein auf meines und begann seinen Steifen zwischen meinen Pobacken zu reiben. Immer mehr brachte er dabei die Eichel ins Spiel, bis sie an meine Rosette drückte und mit jedem leichten Stoß bedrohlicher wurde.

Elias schlang sich nun fester an mich. Seine Hand legte er an meinen Mund, und dann keuchte ich überrascht in seine Handfläche, als mein Anus seinen Widerstand aufgab und sich sein Kolben langsam seinen Weg in mich bahnte. Ich atmete schwer. Mehr hatte ich diesem Wahnsinn an Gefühlen nicht entgegenzusetzen, als mein Schließmuskel immer weiter gedehnt wurden, um Elias' Schwanz Platz zu machen. Mein blonder Superstar verlagerte indes sein Gewicht, drehte mich vollends auf den Bauch und lag auf mir drauf. So begann er mit geilstem Körperkontakt mich einzuficken.

„Mann, ist das geil“, hauchte er in mein Ohr. Ich stöhnte zum Rhythmus seiner Stöße und dem leisen Knatschen des Bettes. Trotz all des Wahnsinns verpasste ich es nicht zu genießen, wie während des Ficks die Körperwärme seines Bauchs und seiner Brust in meinen Rücken überging.

 

Immer mehr steigerte Elias das Tempo. Meine Bottom-Rolle wurde zwar immer härter, aber auch immer geiler. „Gefällt dir das?“, säuselte er, als mein Stöhnen wilder wurde.

„Jaaaa.“

„Brauchst du's härter?“

„Oh jaaaa.“

Wieder dieses leise Lachen an meiner Ohrmuschel, das ich inzwischen zu lieben gelernt hatte.

Es war etwas schwerfällig, wie wir uns nun aus dem Liegen ins Knien aufrichteten, ohne dass Elias seinen Schwanz aus mir rausnahm. Aber hey. Immerhin waren wir ja Leistungssportler. Schnell ging der Spaß weiter. Es war nun tatsächlich hart, denn in dieser Stellung konnte er mich unfassbar tief ficken. Anfangs kniff ich unter dieser Pein fest die Augen zu, aber das Öffnen lohnte sich. Denn ich konnte dabei einen Blick direkt auf den Zimmerspiegel werfen, und was ich sah, war gigantisch. Gut. Ich selbst war eher ein tief gebeugtes Häufchen Elend. Aber Elias, wie er es mir besorgte, war ein Augenschmaus. Das Spiel der Muskeln seines Teenboy-Sportlerkörpers bei jedem Fickstoß ... und sein süßes Gesicht, das nun gerötet und angestrengt verzerrt war. Trotz all der Belastung meines Hinterns musste ich kurz in mich hinein grinsen. Denn auf dem Poster, das bei mir zuhause hing, hatte Elias den allerselben Gesichtsausdruck ... während er mit dem Ball am Fuß vor über 60.000 Zuschauern auf den gegnerischen Torwart zustürmte.

Ich konnte den Gedanken kaum zu Ende bringen, da griff Elias' Hand an mein Kinn, nahm meinen Oberkörper hoch, drückte meinen Rücken an seine Brust und dehnte meinen Nacken über seine Schulter. Sein Stöhnen wurde stimmlich. Seine freie Hand griff an meinen Bauch. Ich spannte alle Muskeln meines Körpers an. Und in der Erwartung, gleich besamt zu werden, spritzte plötzlich mein eigenes Sperma in hohem Bogen über die Matratze - und das ohne jegliches fremdes Zutun. Schon im nächsten Augenblick rammte Elias seinen Schwanz tief in mich hinein. Er drückte seine Stirn an meinen Hinterkopf und ich fühlte ein leichtes Beben, das durch seinen gesamten Körper ging. Gleichzeitig glaubte ich mit der empfindlichen Haut meiner Rosette ein Pumpen in seinem Penisschaft zu fühlen. Dann verlor sein Körper an Spannkraft und Elias seufzte selig in mein Ohr. Gemeinsam ließen wir uns nach vorne fallen und rollten uns auseinander.

„Sorry“, wisperte Elias kurz später, streichelte mein Kinn und schaute mir verträumt in die Augen. „Ich schätze, ich hab voll in dich reingespritzt.“

„Es war mir eine Ehre, Capitán“, hauchte ich zurück und tippte neckend mit der Zunge an seine Lippen, was Elias zum schmunzeln brachte.

Lange schwiegen wir und genossen einfach die After-Sex-Zärtlichkeiten. Dann flüsterte Elias: „Hab mir gerade überlegt, wie es wäre, wenn du mich in Zukunft öfter mal zuhause besuchst, wenn du Zeit hast. Kannst dann natürlich bei mir übernachten.“ Er drückte sich wieder fester an mich. „Oder ich komm zu dir.“

„Hört sich gut an“, raunte ich und streichelte ihm über den Rücken. Die Vorstellung was los wäre, wenn Elias Kirnbach in meinem Wohnblock aufkreuzte, wo fast nur Nachwuchssportler wohnten, brachte mich zum Grinsen.

Elias sah das und grinste nun selbst: „Was ist?“

„Ach nichts“, sagte ich, drückte meine Lippen auf seine und ließ mich von einem geilen Zungenkuss verzaubern.

Draußen ging die Tür. Sammy war wohl zurück. Irgendwann mussten wir unserem eigenwilligen Kuppler wahrscheinlich Bericht erstatten und ich konnte mir gut vorstellen, dass Sammy auf alle schmutzige Details bestehen würde. Aber nicht jetzt. Jetzt wollte ich meinen Kapitän noch einmal für mich haben.

 

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