Grindr-Date - Teil 2

von T.S. Marian
veröffentlicht am 10.05.2022
© T.S. Marian, mannfuermann.com
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Alpha Männer / Ältere Männer / BDSM / Bisexuell / Daddy & Boy / Dominant & Devot / Dreier & Orgie / Fetisch / Gay-Treffs / Gewalt / Große Schwänze / Junge Männer / Muskeln / Sportler

Sechs Monate später.

Mein erstes Mal mit einem Mann lag jetzt echt eine ganze Weile zurück. Meine Ausbildung zum Bankkaufmann schritt gut voran. Ich war beliebt bei den Kunden, bei meinen Ausbildern, bei den Kollegen. Gut, ich ging nicht viel mit ihnen nach Feierabend aus, aber manchmal schon. Nur, wenn das Thema nach ein paar Gläsern Bier oder Wein auf unser aller Privatleben kam, schwieg ich meistens oder erging mich in wenig konkrete, geradezu kryptische Beschreibungen meines Liebeslebens. Zu einem Outing war ich definitiv noch nicht bereit.

 

Eigentlich wusste ich auch immer noch nicht selber hundertprozentig, ob ich tatsächlich schwul war. Ja, mit Stephan oder wie auch immer er heißen mochte, hatte ich den Eindruck gewonnen, dass ich zumindest bi und wohl auch ein klassischer Bottom war. Erst recht nachdem wir ein zweites Mal miteinander geschlafen hatten. Na ja, schlafen? Das klingt wohl zu romantisch. Besser wäre wohl die Formulierung, nachdem er mich ein zweites Mal benutzt hatte.

Worüber ich mich aber nicht beklagen möchte. Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht. Im Gegenteil! Es war exakt das, was ich damals wollte. Und ich bekam es im Übermaß. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich die nächsten Tage größere Probleme hatte, am Counter zu stehen. Mein kleiner Arsch war wund, mein Kiefer schmerzte beim ganz normalen reden, als wäre er ausgerenkt. Erst dachte ich, das war’s! Niemals wieder! Interessante Erfahrung, aber es müsste doch wohl noch etwas dazwischen geben. Also loggte ich mich bei Grindr aus. Sich gelegentlich einen zu einem Porno aus dem speziellen Genre runterzuholen, erschien mir eine passable Alternative.

Dann tauchte überraschenderweise Jannik auf. Ich traf ihn etwa zwei Wochen nach meinem Sub-Erlebnis beim Joggen im Park bei mir um die Ecke. Auch das war der Klassiker. Beide hörten wir beim Joggen Musik und achteten beim Playlistwechsel nicht auf unsere Umgebung. Plumps! Frontal knallten wir zusammen.

Jannik war, wie soll ich es sagen, er war in gewisser Weise das männliche Pendant zu Sonja, meiner Exfreundin. Er war lieb, megafreundlich, drei Jahre älter als ich, sah ziemlich gut aus, arbeitete bei der Telekom und wurde mein erster männlicher fester Freund. Ich sage: wurde! Weil es die nächste Beziehung war, die scheiterte. Mit Jannik hatte ich viel Sex. Es wäre falsch zu behaupten, unsere gemeinsamen Nächte wären komplett langweilig gewesen. Nein, wirklich nicht. Ich lernte ganz viel von ihm. Er war versatile und mit ihm hatte ich mein erstes Mal als Top. Aber wie damals mit Sonja schlich sich auch über die Wochen ein Gefühl ein, das da immer etwas fehlte. Es war toll, ihn zu küssen. Er war überhaupt ein sehr, sehr guter Küsser und, sofern ich das beurteilen konnte, ein recht passabler Liebhaber. Hinzu kamen die anderen positiven Qualitäten. Gewissenhaft, fürsorglich, aufmerksam, pünktlich, treu. Ich könnte noch mehr aufzählen.

Aber irgendwie waren wir uns viel zu ähnlich. Sowohl äußerlich als auch im Job. Schon nach drei Wochen hatte ich manchmal den Eindruck, als wären wir bereits dreißig Jahre verheiratet. Die Gespräche, wenn wir entweder bei ihm oder bei mir morgens frühstückten, ehrlich, es hätte nur noch die Tageszeitung in der Hand gefehlt, während man kauend und nicht aufschauend, nach der Butter oder dem Croissant fragt. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Das alles könnte und wird auch für viele der Himmel auf Erden sein. Aber leider eben nicht für mich. Dabei hätte ich mir nichts seliger gewünscht. Aber es klappte einfach nicht.

Wenn ich ihn aufforderte, mich einfach mal im Bett schlecht zu behandeln, Dirty Talk auszuprobieren, ein gewisses Roleplay zu vereinbaren und so zu tun, als wären wir zwei Unbekannte, die wilden und dreckigen Sex miteinander erlebten, war ihm sein Unbehagen im Nu anzumerken. Drei, vier Minuten hielt er das durch, dann wurde er wieder zu Jannik. Dem lieben, netten, zuverlässigen, etwas langweiligen Jannik.

Irgendwann ertappte ich mich dabei, dass ich im Badezimmer auf der Toilette mit dem Handy sass und mich erneut bei Grindr einloggte. Ich scrollte mich durch die Profile und registrierte spätestens beim dritten Mal, die Ähnlichkeit meiner präferierten Männer. Allesamt Tops. Fast alle ungefähr zehn, fünfzehn Jahre älter als ich. Hatte ich einen Daddy-Komplex?

Auch meinen ersten Liebhaber Stephan versuchte ich zu kontaktieren, aber auf keine meiner Nachrichten erhielt ich eine Antwort. Dabei war ich mir ziemlich sicher, ihn bei unserem Treffen damals befriedigt zu haben, aber vielleicht nicht befriedigt genug. Klar, das war ein kleiner Schlag für mein Ego und mein Selbstvertrauen. Vielleicht war ich ja derjenige, der Langeweile hervorrief? War es meine Schuld? Sowohl mit Sonja, Stephan und jetzt eben Jannik?

 

Das große Glück war, dass Jannik und ich noch nicht zusammengezogen waren. Er flippte fast aus, als ich ihm eines Abends bei einem gemeinsamen Essen von meinen Gefühlen, meiner inneren Zerrissenheit erzählte. Von Grindr und von meinem Erlebnis mit Stephan und das mir diese Spielart fehlen würde. Sogar, ob er sich vorstellen könnte, mit mir gemeinsam nach einem solchen Sexdate zu suchen, traute ich mich zu fragen. Tja, ich wage kaum die Worte zu wiederholen, mit denen er mich beschimpfte, bevor er den Teller vom Tisch schlug, sich seinen Kulturbeutel und die Wechselunterwäsche aus der Badkommode schnappte und die Tür zuknallte. »Perversling« und »moralisch verkommenes Dreckstück« waren noch die höflichsten. Vielleicht hatte er ja sogar recht.

Trotzdem: Zwei Wochen Grübeln und Selbstvorwürfe dauerte es noch, dann klickte ich mich erneut durch die Profile. Auf meinem eigenen hatte ich zu meinen alten Spiegelpics zwei Netpics geladen, die jeweils einen gefesselten Sub bei einem Gangbang zeigten. Mehrere Einladungen schlug ich aus, bis ich erneut jemanden fand, der bereit war, über mehrere Tage hinweg mit mir zu chatten. Er verstand meine Vorsicht und Skepsis in wachsendes Vertrauen umzuwandeln. Als ich anfragte, ob er denn mehrere andere seriöse Tops kennen würde, die gemeinsam mit ihm über mich herfallen würden, dauerte es nur gut vierundzwanzig Stunden bis unser Date feststand.

Auf ein Hotelzimmer wollte ich mich nicht einlassen, aber als er in der Nachbarstadt ein großes Eroscenter mit Kinos und sogenannten Pärchenräumen vorschlug, sagte ich zu. Tag und Uhrzeit waren geklärt. Dass er und seine Jungs das Extrazimmer buchen und bezahlen würde, hatte er gleich bestätigt.

Mal wieder war ich früh dran und zitterte vor nervöser Energie. Außerdem schwitzte ich, obwohl die Klimaanlage im Auto auf kalt gestellt war. Nach meiner ersten Erfahrung und all der Unruhe und Angst, die ich durchgemacht hatte, hatte ich nicht erwartet, dass ich mich auch beim zweiten Mal so fühlen würde. Aber, hey, ich fühlte es genauso stark.

Ich schaute auf die Uhr. Fast noch fünfundvierzig Minuten, bis er beziehungsweise sie mich erwarteten. Auf dem Parkplatz des Eroscenters war durchaus einiges los. Reingehen wollte ich noch nicht. Er hatte versprochen mir eine Nachricht zu senden, wenn alles bereit wäre. Also blieb ich im Auto, nahm mein Handy aus dem eingebauten Ladegerät am Armaturenbrett und öffnete die Videoanwendung.

Da ich vorausschauend dachte, hatte ich mir für diese Gelegenheit einen Heteroporno heruntergeladen. Ja, Heteroporno. Na, nicht völlig hetero. Es gab da auch Sex zwischen Männern und verbrachte die nächsten dreißig Minuten damit, meinen Schwanz in meiner schwarzen Trainingshose knetend, zu beobachten, wie eine bekannte Pornodarstellerin von zwei großen, muskelbepackten Hengsten, gefesselt, gedemütigt, bespuckt und dann gefickt wurde. Dass die beiden Kerle sich gegenseitig auch bliesen, war wohl als Demütigung für den weltbekannten Tittenstar gedacht.

Fünfzehn Minuten vor dem Treffen hielt ich es im Auto nicht mehr aus, legte das Handy weg und versuchte, das Zelt in meiner Hose ein wenig zu entspannen, damit ich zum Kassenbereich gehen und mir ein Tagesticket holen konnte.

Zehn Minuten vor der Verabredung betrat ich das Center. Durch die Verkaufgänge an den Regalen entlang schlenderte ein buntgemischtes Publikum. Ältere Geschäftsleute, Hereropärchen, die sich etwas Spielzeug für zuhause ansahen, eine kleinere Gruppe von Pseudo-Machotürken, die sich permanent die Eier durch die Jeans oder Trainingshose kratzten. Am Kassentresen stand eine schon ältere Blondine mit unendlich langen künstlichen Fingernägeln. Sie kassierte für mein Tagesticket ab, erklärte mir mit einem unglaublich monotonen Leiersingsang, wie ich durch die Schranke in den Kinobereich im Keller käme und welche kostenlosen Getränke mich dort unten erwarteten. Vorsichtshalber hatte ich zwar in meinen Minirucksack neben Handtuch, Gleitgel und Kondomen auch eine kleine Wasserflasche mitgenommen. Gut, wäre vielleicht nicht nötig, aber wer weiß, wie lang die Session dauern würde.

 

Ich führte mein Ticket in den Türöffner ein und schritt die lange Treppe zum Keller hinunter. Auf dem Zwischenstock waren Waschräume und einige Bildschirme, auf denen diverse Pornos liefen. Unten angekommen, sah ich einen mit Ledersofas ausgestatteten Aufenthaltsraum, wo diverse Getränkeautomaten standen. Eine Art Rundgang führte zu den verschiedenen gekennzeichneten Kinoräumen. Vier Kinos mit Heterofilmen unterschiedlichster Couleur. Zwei mit Schwulenpornos. Dazwischen auch Einzelkabinen, manche mit sogenannten Gloryholes. Kaum setzte ich mich in eine und schaute neugierig durch das ausgesägte Loch, betrat ein älterer Mann die Kabine nebenan und brauchte eine halbe Ewigkeit, bis er seinen schlaffen faltigen Penis aus seiner Hose befreit hatte. Augenblicklich verließ ich meinen Platz und machte mich auf die Suche nach den Paarräumen. Mein T-Shirt klebte an meinem Rücken.

Endlich, in einem der Kinoräume mit einem Heterofilm entdeckte ich eine Glasscheibe mit Sicht auf ein separates Zimmer. Ein großes kunstlederbezogenes Bett stand darin. Es war aber leer. Ich schaute auf mein Handy, aber hier unten im Keller hatte ich keinerlei Empfang. Verdammt. Wie sollte ich jetzt eine Nachricht empfangen? Also drehte ich eine weitere Runde, bis ich wieder beim Aufenthaltsraum angekommen war. Meine Zunge klebte an meinem Gaumen, also nahm ich mir einen Pappbecher und entschied mich für eine Cola. Mehrere Männer, unterschiedlichsten Alters, sassen in Ledersesseln oder auf dem großen schwarzen Sofa und beobachteten mich ziemlich eindringlich. War einer von denen mein Date?

Ich versuchte, mich zu erinnern. In seinem Profil stand, dass er einsneunzig groß wäre, fünfunddreißig Jahre alt sei und kahlrasiert. So eingesunken in die Polster und bei dem spärlichen Licht, war es nicht leicht zu erraten. Nervös stürzte ich mein Getränk in einem Zug hinunter und wandte mich erneut dem Rundgang zu, als mich jemand ansprach.

»Bist Du Marcus?«

Er erhob sich und, ja, er überragte meine einsfünfundsiebzig ganz locker. Unter der leichten Lederjacke, trug er ein enges Muskelshirt und ich konnte sehen, dass er ziemlich durchtrainiert war. Seine Haut spannte sich straff über den Körperbau eines Schwimmers. Er trug eine Beanie, nahm sie aber jetzt ab und eine Glatze leuchtete mir entgegen. Er hatte einen gut gestutzten Bart, der sein kräftiges Kinn betonte. Neben dem Muskeltrikot trug er dünne schwarze Shorts, die bis zur Mitte des Oberschenkels reichten. Ich konnte es nicht glauben. Das konnte er nicht sein. Er war zu gut aussehend. Zu fit in Form. Was sollte so ein Typ von einem so durchschnittlich aussehenden Würstchen wie mir wollen?

»Dad4Son« fragte ich im Flüsterton, in der Annahme, er würde nein sagen.

»Ja. Bist du mein Typ?«

»Ja. Ich schätze, das bin ich.«

»Dann komm mal mit! Folg mir einfach!«

Er setzte die Mütze wieder auf, betrat den Korridor und ließ mich hinterhertraben. Dabei zog er die Jacke aus, sodass ich einen perfekt gerundeten Hintern in der Hose sehen konnte. Verdammt, der war zu schön, um wahr zu sein. In seinen Fingern hielt er eine Schlüsselkarte und steuerte eine Tür an, die ich bei meinem Rundgang übersehen oder für einen Fluchtweg gehalten hatte. Eine Sekunde später klickte es und wir befanden uns in einem weiteren Zimmer mit einem Bett und einem Sling. Auch hier waren an zwei Seiten Fenster, die von anderen Kinobereichen einzusehen waren. Auf der einen Seite lief ein Heteroporno und auf der anderen ein schwuler Film. Kaum war die Tür hinter mir geschlossen, spürte ich, wie eine seiner großen Hände auf meinen Hintern fielen und ihn durch meine Hose hindurch ergriffen.

»Schön«, sagte er mit einer tiefen und sehr sexy Stimme. »Dann mach es dir mal bequem. Die anderen werden gleich kommen.«

»Danke«, sagte ich, als ich, immer noch zitternd und schwitzend, in der Mitte des Raumes stand.

Er muss gemerkt haben, dass ich nervös war, denn er grinste mich breit an.

»Entspannen Dich. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ist das dein erstes Mal?«

 

Ich schüttelte den Kopf. Meine Kehle war plötzlich trocken und ich konnte nicht mehr sprechen. Ich hob meine Hand mit zwei Fingern.

»Oh, das zweite Mal. Ein Profi also. Na, mach Dir keinen Kopf. Es wird leichter. Von Mal zu Mal«, sagte er und sah mich von oben bis unten an. Ich schätze, es gefiel ihm, was er sah, denn ich war mir sicher, dass ich seine Beule sehen konnte, die langsam einen Umriss durch die Shorts zeichnete.

»Ok. Cool« sagte ich mit einer Stimme, die klang, als wäre ich erst zwölf und kurz vorm Stimmbruch.

Dad4Son grinste und klopfte mir auf die Schulter.

»Hier, trink das«, sagte er und bot mir ein Bier an, das er aus einer großen Sporttasche holte, die er anscheinend schon vorher hier platziert hatte.

»Nein, aber danke. Ich trinke nicht. Ich habe Wasser dabei.« Endlich nahm ich meinen Rucksack ab. Mein Shirt klebte gewaltig fest.

»Aha, könntest auch ein Sportgetränk von mir kriegen!«

»Das ... oh, ja, klar, das wäre vielleicht ... auch ganz gut. Danke.«

Er warf mir ein zuckerfreies Isogetränk zu. Ich mühte mich ab, so zu tun, als wäre ich nicht so nervös wie ich mich fühlte, öffnete die Flasche, nahm einen großen Schluck, der prompt an der falschen Stelle in meiner Kehle landete und mich ein wenig wenig würgen und husten ließ. Dieses Mal lachte Dad4Son laut auf.

»Oh Mann! Sieh Dich an! Es ist irgendwie niedlich, wie schlecht Du darin bist, einen auf abgebrühte Bitch zu machen.«

Ich wischte mir die Flüssigkeit vom Kinn und lachte mit ihm. Als wir beide aufhörten, machte er den ersten Schritt, trat dicht an mich heran, beugte sich herunter und presste seine Lippen auf die meinen. Sein Mund, wie der Rest von ihm, war riesig und er verschlang mich fast mit seinem starken und leidenschaftlichen Kuss. Seine Zunge preschte vor und ich leistete keinen Widerstand.

Ich ergab mich dieser Attacke, erwiderte nur sanft und zaghaft mit meiner Zunge seinen Vorstoss und genoss es, wie sich seine Hände auf meine Hüften legten. So knutschten wir uns mehrere Minuten lang wie Teenager ab, bevor er sich von mir löste. Er betrachtete mich eindringlich wie bei einer Musterung und lächelte wieder. Eindeutig Nichtraucher war er. Klar, Sportler durch und durch. Sein Atem roch nach frischer Minze.

»Besser?«

Es reichte nur zu einem Nicken. Die Nervosität war zwar nicht verschwunden, aber sie hatte sich deutlich verringert.

»Ja. Besser.«

»Cool. Dann erzähl mal, bevor die anderen kommen. Laut Grindr bist Du bi. Du sagst, es ist Dein zweites Mal und Du bist also gerne unterwürfig?«

Ich nickte und nahm einen weiteren Schluck aus der Flasche. Er hatte das in meinem Profil gelesen, was schon mal nett war. Das machten echt nicht alle.

»Und du magst es ein bisschen härter? Oder, lass mich raten, du denkst nur, dass du das tust?«

Es war, als ob er mich kennen würde. Ich nickte wieder. Ich traute mich nicht wirklich zu sprechen.

»Ich verstehe. Und was macht der Typ, in diesem Fall ich oder die Typen in deinen Fantasien mit dir?«

Ich nahm noch einen Schluck und versuchte, meine Stimme wiederzuerlangen.

»Komm schon, sei nicht schüchtern. Die Wahrheit.«

Endlich öffnete sich meinen Mund und wieder klang meine Stimme wie die eines vorpubertären Teenagers, diesmal mit einem leichten Stottern.

»Ich sage ihnen, je rauer sie wären, desto besser fände ich das. Also beim Ficken. Bitte nicht falschverstehen. Alles, nur keine sichtbaren Spuren nachher. Also, sowas wie Narben oder so.«

»Das sagst du ihm also? In deinen Fantasien?«

»Ja.«

»Lass mich raten, du schaust ne Menge Pornos? Hetero, bi. Wahrscheinlich auch mal Bukkake-Orgien? Gefällt dir das? Wenn die Kerle grob sind? Dich einfach nur als Zweilochstute benutzen?«

»Ja.«

»Ok, das können wir machen. Also, lass uns mal sehen, wie gefügig du ...«

In dem Moment klopfte jemand an die Fensterscheibe. Zwei Männer waren im Halbschatten nur als Umriss zu erkennen. Nicht für Dad4Son. Mit einem Kopfnicken wies er sie zur Tür, öffnete sie und sie traten ein. Erst jetzt sah ich, dass auch ein Großteil des anderen Kinopublikums sich hinter den beiden Fensterscheiben versammelt hatte. Offensichtlich in Erwartung einer Liveshow. Scheiße, darüber hatte ich im Vorfeld gar nicht nachgedacht. Meine drei Gangbanger begrüßten sich wortlos mit der coolen Ghettofaust, bevor sie sich im Zimmer und nach mir umsahen. Erneut schluckte ich. Konnte das wirklich wahr sein? Beide waren ungeheuer attraktiv. Der etwas ältere von ihnen war ein etwa vierzigjähriger dunkelhaariger Riese, also noch größer als Dad4Son, sonnengebräunt mit einer Jeansjacke und einer langen ADIDAS-Hose bekleidet. Das weiße Muskelshirt leuchtete über spiegelblanken Muskeltitten und das er keine Unterwäsche trug, war an dem halbsteifen Gemächt gut zuerkennen, dass die Hose ausbeulte. Er kam mir sehr südländisch vor. Oder er war Dauerkunde im Sonnenstudio. Aber mein Hauptaugenmerk lag auf dem blonden Jüngeren. Schon beim Eintreten strahlten mir meeresgrüne Augen entgegen. Ein Grün wie ich es noch nie bei jemandem gesehen hatte. Der Typ war ja perfekt. Meine Körpergröße. Naturgelockte blonde Haare, sauber gestutzter Vollbart. Jeans, Sneakers, blaues Hemd mit Druckknöpfen. Auf seiner Brust, seinen Unterarmen waren ebenfalls diese goldblonden Härchen am Sprießen. Was war das denn nur? Bei all den Fakern auf diesen Kontaktseiten. Bei all den Typen, die entweder bei Alter, Gewicht und Schwanzlänge logen? Sollte ich so viel Glück haben? In dem Fall wäre es wahrscheinlich eine gute Idee, an diesem Wochenende mal Lotto zu spielen. Drei Richtige hatte ich ja schon. Und mich selbst als Zusatzzahl. Oder gab es etwa eine gute Fee, die vorhatte mir drei Wünsche auf einen Schlag zu erfüllen?

 

»Marcus, oder wie auch immer Du heißen magst. Das sind Ali und Flo, deine Ficker für heute Abend. Mach ruhig Deinen Mund wieder zu. Und verschütte nicht Dein Getränk völlig. Du wirst schon noch Durst bekommen. Die Regeln sind folgende: Du sprichst sie nicht an. Sie reden kein privates Wort mit Dir. Maximal erteilen sie Dir Befehle, Du befolgst sie. Alles Weitere läuft über mich. Verstanden?«

Ich nickte. Zu mehr war ich auch nicht im Stande. Ich war Alice im Wunderland. Ich meine natürlich David, oder wie ich hier mich nannte, Marcus im Pornoland.

»Ich entscheide, wer Dich rannehmen darf und wer nicht. Solltest Du eine Pause benötigen, was ich nicht hoffe, dann fragst Du mich. Und ich werde sie entweder genehmigen oder auch nicht. Verstanden? Und wenn Du willst, dass wir komplett aufhören, dann wirst Du das Codewort nennen.«

Erneut kam von mir nur ein schwaches Kopfzucken. Ihm reichte das aber nicht als Antwort. Dad4Son stellte sich dicht vor mich, nahm mein Kinn in seine kräftige Faust und zischte:

»Du wiederholst jetzt für uns alle laut und deutlich das vereinbarte Codewort, klar?«

»Hushpuppy! Das Codewort ist Hushpuppy.«

Seine Finger lösten sich von meinem Kiefer und er wandte sich zu den beiden anderen Kerlen.

»Alle haben das Codewort gehört. Fällt es, wird augenblicklich gestoppt. Noch fragen, Männer?« Und damit wandte er sich wieder an mich.

»Du ziehst Dich jetzt aus, damit wir erstmal die Ware ausgiebig begutachten können. Bist Du gespült?«

Ein heiseres »Ja« purzelte aus meinem Mund.

»Musst Du nochmal aufs Klo? Dann jetzt sofort und ich werde Dich begleiten.«

Ich schüttelte den Kopf.

»Gut. Dann zieh Dich aus!«

Dad4Son stand an den Türrahmen gelehnt da und trank sein Bier, reichte Ali eine gekühlte Dose, Flo nahm sich einen Isodrink, wie ich ihn hatte. Während ich mich so schnell wie möglich auszog. Als ich nackt war, warf Dad4Son mir ein Handtuch zu.

»Trockne Dich ab. Du schwitzt ja wie verrückt, Kleiner! Und ordne mal Deine Klamotten vernünftig. So einen chaotischen Sauhaufen mag ich nämlich gar nicht.«

Brav befolgte ich seine Anweisung. Tatsächlich war mein Rücken total verschwitzt. Nachdem ich mich abgetrocknet hatte, legte ich meine Kleidung sorgfältig zusammen und packte sie ans Kopfende des Bettes.

»Fertig?«, fragte er, wartete aber nicht auf eine Antwort von mir. »Jetzt präsentier Dich uns! Stell Dich vor das Bett.«

Ich tat es und stand, wieder ein wenig zitternd, geduldig, während Dad4Son um mich herumging. Er betrachtete mich von oben bis unten wie ein Stück Fleisch. Mein Schwanz, der zugegebenermaßen mit knapp fünfzehn Zentimetern nicht sehr groß ist, stand stramm. Einige Lusttropfen quollen hervor. Meine ganze Haut war mit einer leichten Gänsehaut überzogen vor Erregung.

»Du hast gesagt, in deiner Fantasie, wenn Du Dein Ding da streichelst, dass je härter man Dich rannimmt, desto mehr es Dir gefallen würde. Stimmt das?«

»Ja.«

»Ja, Sir, heißt das!«

»Ja, Sir.«

»Gut. Denn wir werden herausfinden, ob das wahr ist. Verschränk die Arme über dem Kopf! Beine breit!«

Er blieb stehen, als er vor mir war und drehte sich zu mir um. Seine Hände, die so groß waren, ruhten auf meiner leicht behaarten Brust und wanderten dann zu meinem Hals. Ich spürte, wie sie sich, nicht gerade sanft, um meine Kehle schlossen. Mein Atem beschleunigte sich ein wenig trotz des Drucks auf meine Luftröhre.

»Keine Sorge, Bitchboy. Ich werde keine Spuren an Dir hinterlassen, die jemand sehen kann. Aber Du wirst wissen, dass ich, nein, dass wir hier waren. Du wirst wissen, dass wir Dich hatten. Du schaust mir jetzt mit beiden Augen ins Gesicht. Hast Du verstanden?«

Unfähig zu antworten, nickte ich erst nur. Dann presste ich ein schwaches »Ja, Sir« hervor.

Seine Hände verließen meine Kehle, strichen über meine Brust. Ich spürte, wie seine dicken kräftigen Finger sich um meine Brustwarzen legten. Erst jetzt nahm ich die Tätowierungen auf seinen Unterarmen richtig wahr. Aber zum genaueren Betrachten blieb mir keine Zeit mehr. Aus dem Nichts heraus, drehte er an meinen Nippeln, und ein Schmerz durchfuhr mich, als ob er versuchte, sie mir vom Körper zu reißen. Ich beugte mich vor, um den Druck zu lindern, und ich sah einen Anflug von Wut auf seinem Gesicht.

 

»Hey, Bitchboy. Was hatte ich Dir gesagt? Sieh mich weiter an. Sieh nicht weg. Wage es nicht!«

Der Schmerz war nicht ohne, aber ich hielt meinen Körper so aufrecht, wie ich konnte, und meine Augen konzentrierten sich auf sein Gesicht. Sein Blick war bohrend und er gab mir einen Vorgeschmack dessen, was mich erwarten würde. Wenn er schon einen mit seinen Augen penetrieren konnte, was würde dann erst sein Schwanz mit mir machen? Nach ein paar Sekunden, die sich wie eine Stunde anfühlten, ließ er von mir ab, und ich spürte, wie sich meine empfindliche Haut wieder aufrichtete.

Dann tat er es wieder. Diesmal härter. Wenn ich es seines Erachtens nach nicht mehr aushielt, entspannte er die Finger für Sekunden, ließ den Schmerz abklingen, und dann machte er es erneut.

Nach zehn oder zwölf Mal ließ er sie schließlich los. Ich hatte Mühe, aufrecht zu bleiben, weil der Schmerz so stark war und als er meine Brustwarzen losließ, fühlte es sich wie der Himmel an. Schmerz – Lust, Schmerz – Lust! Unglaublich. Die Brustwarzen und ihre Höfe waren krebsrot und die Nippel brauchten einen ganze Weile, um sich wieder aufzurichten.

Aber Dad4Son war noch nicht fertig. Ohne zu zögern, griff er nach unten, umfasste meinen Schwanz und Eier mit einer Hand und riss sie von mir weg, drehte sie so, wie er es mit meinen Brustwarzen getan hatte. Er hielt meine Brust mit einer Hand und drehte meinen armen Schwanz und meine Eier mit der anderen Hand, während er sie nach unten wegzog.

»Aahhhh! Das tut weh, Sir!«

Diesmal konnte ich nicht anders, als zu schreien, und Tränen traten mir in die Augen. Trotzdem war da wieder dieses geile Gefühl von Schmerz und Ektase.

»Sag kein Wort«, befahl er und plötzlich war mein Mund mit den Fingern seiner anderen Hand gefüllt. »Du hältst Dein Maul und nimmst es hin!«

Ich weinte ein wenig, aber ich behielt meine Augen auf seinem Gesicht, während er meine Genitalien schmerzhaft anfasste. Wieder waren es wahrscheinlich nur Sekunden, aber es fühlte sich so viel länger an, als er losließ. Und dann tat er es wieder und wieder. Und wieder. Ich wanderte auf dem schmalen Grat zwischen Hölle und Himmel.

Schließlich ließ er los, nahm seine Finger aus meinem angestrengten Mund und trat von mir weg.

»Sieht so aus, als hätte der kleine Bitchboy hier, sein Maul zu weit aufgerissen. War das bereits zu hart für Dich, Boy? Hmm? Weißt Du, da draußen vor den Scheiben stehen genügend andere Typen. Härtere Kerle wie Du wahrscheinlich. Sollen wir Dich gehen lassen, Marcus? Sollen wir stattdessen einem der Wichser da draußen eine Chance geben, kleiner Mar-cus?«

Die Art, wie er die Silben des Fakenamens auseinanderzog, hatte etwas so dermaßen Demütigendes, dass meine Tränen augenblicklich versiegten und Wut und Trotz in mir aufstiegen. Nein, ich würde doch nicht nach ein paar Minuten das Handtuch werfen. Nein, niemals. Also riss ich mich zusammen und antwortete:

»Nein, Sir. Nein. Bitte nicht, Sir! Ich kann das besser, Sir!«

Für einen Augenblick war es vollkommen still im Raum. Wo waren eigentlich die beiden anderen Typen? Vor lauter überraschendem Schmerz hatte ich sie fast vergessen. Der dunkle Typ, den Dad4Son Ali genannt hatte, stand mit freiem Oberkörper schräg hinter mir, musterte meinen Rücken und meinen Arsch. Sein Schwanz hüpfte in seiner Adidashose auf und ab und ich konnte sogar die Umrisse seiner Eichel durch den Stoff erkennen. Mit seinen Fingern streichelte er seine eigenen Brustwarzen, deren Höfe mir ungewöhnlich groß erschienen. Fast wie Untertassen im Durchmesser. Dann fuhr er mit seinen Fingernägeln über meinen Rücken, die Arschbacken und meine Schenkel. Erst machte er es sanft und es schenkte mir ein angenehmes Kribbeln, aber von Mal zu Mal erhöhte er den Druck. Das sanfte Streicheln verwandelte sich zunehmend in ein Schaben und dann in ein Kratzen. Es tat weh und trotzdem kribbelte es geil und mein Schwanz richtete sich wieder leicht auf.

Der junge hübsche Blonde lehnte weiterhin an der Eingangstür. Sein Gesicht war regungslos, zumindest kam es mir so vor. Auch spielte er nicht an sich herum. Nur seine tiefgrünen Augen verfolgten jede meiner Körperregungen. Der Tränenfilm auf meinen Augen trocknete und ich schaute ihn mir zum ersten Mal seit ihrem Eintreffen genauer an. Maximal war er zwei oder drei Jahre älter als ich. Durch meinen Kopf schossen blitzschnell Fragen. Zum Beispiel, ob er immer schon ein Top war? Wie lange er die beiden anderen Kerle kannte? Wie viele Sessions dieser Art er schon mitgemacht hatte? Das Dad4Son und Ali erfahren waren im Umgang mit einem kleinen Sub wie mir, schien völlig klar. Aber aus ihm wurde ich noch nicht schlau. Aber Zeit darüber nachzudenken blieb mir nicht. Dad4Son trat an mich heran, lächelte minimal und raunte:

 

»Ich wette, du magst Schläge. Ich wette sogar, du liebst Schläge. Wie eine gute kleine Schlampe. Du wirst heute Abend unsere kleine, wertlose Schlampe sein. Nicht wahr, Bitchboy?«

Etwas schockiert war ich über seine Worte. Schläge? Hatten wir darüber im Chat geredet? Mein Kopf war leergefegt. Wahrscheinlich hatte ich es in einem Anfall von Übermut erzählt, wie Stephan mich bestraft hatte. Und ich wollte ihm unbedingt gefallen, also nickte ich.

»Antworte gefälligst, Bitchboy!«

»Ja, Sir. Ich bin Ihre wertlose Schlampe, Sir.«

»Dann beuge dich über das Bett. Hintern nach oben, Gesicht nach unten.«

Das war die gleiche Stellung, die mein letzter Liebhaber dieser Art, also Stephan benutzt hatte. Ich beugte mich vor, mein nacktes Hinterteil in der Luft, bereit für ihn und alle anderen.

Der Schlag, der dann folgte, hat mich nicht überrascht, aber die Wucht schon. Er drosch hart auf beide Hinterbacken mit einer seiner riesigen Hände! So scharf, dass ich sicher war, dass meine Wangen augenblicklich rot wurden. Seine Kraft schleuderte mich nach vorne und drückte mein Gesicht in das weiche Bett unter mir. Das Kunstleder roch leicht nach einem Desinfektionsmittel. »Zumindest hielt man hier Hygieneregeln ein«, ratterte es durch meinen Kopf und dann: »Darf doch nicht wahr sein, dass Du über so einen Scheiß nachdenkst, David. Hygieneregeln? Du musst bekloppt sein.« Weiter kam ich mit diesen Gedanken aber nicht, denn der nächste Klaps war noch heftiger

»Fuck« schrie ich, völlig unfähig, mich zurückzuhalten.

»Halt die Klappe, Bitchboy Du hast mir gesagt, je härter, desto besser. Also bekommst Du es jetzt härter.«

Ein weiterer Streich von Dad4Son landete auf meinem Arsch, und ich spürte, wie mein Fleisch von dem heftigen Patscher wackelte. Auf sein Kopfnicken packte Ali mein linkes und Dad4Son mein rechtes Bein, hoben sie an, das nur noch mein Oberkörper auf dem Bett lag. So gespreizt wechselten sie sich mit den Klapsen auf meinen Po ab.

Ich drehte meinen Kopf und biss mir selbst in den Unterarm, um nicht in Tränen auszubrechen. Ja, er hatte recht, ich hatte es so gewollt, und ich bekam es auch, aber es war um einiges härter, als ich gedacht hätte. Mein Blick fiel auf den blonden Flo, der jede der Hiebe auf meinen Arsch mit seinen wunderschönen meeresgrünen Augen verfolgte. Machte es ihn an, wie ich da wehrlos geschlagen wurde? Mich auf jeden Fall, denn als Dad4Son und Ali mich schlugen, wurde mein missbrauchter Schwanz wieder hart, und er hüpfte und sprang zwischen meinen gespreizten Beinen auf und ab.

Wieder und wieder versohlten sie mich. Die Hände verursachten ein hartes, schmatzendes Geräusch, als sie damit eine Lektion erteilten, was es wirklich heißt, eine Schlampe zu sein. Trotz der Schmerzen fand ein Teil von mir ein enormes Gefallen daran.

»Ok. Das reicht jetzt. Richte Dich auf. Doggy-Position!«

Selbst das war schmerzhaft. Die Haut meines Hinterns war rau und heiß, als ich mich in den Vierfüßlerstand begab. Dad4Son musste es gemerkt haben, wie sehr er mich verletzt hatte, denn er legte eine Hand sanft auf meinen Hintern.

»Ja... vielleicht sind wir da ein bisschen zu weit gegangen. Halt dich fest.«

Ich hörte, wie er in der Sporttasche kramte, und im nächsten Moment berührte eine eiskalte Bierdose meine Haut und er rollte sie auf meinem Hintern hin und her. Er warf seinem Kumpel Ali einen kurzen Blick zu und der übernahm die Kühlungsmassage augenblicklich. Es fühlte sich bemerkenswert wohltuend an nach den Misshandlungen, die er mir zugefügt hatte.

»Besser? Einfach nicken oder Kopf schütteln.«

Ich nickte. Irgendwie gefiel es mir, dass ich gezwungen war, nonverbal zu sein, obwohl es nicht unbedingt Teil meiner Fantasie war.

»Gut. Jetzt werden wir gleich sehen, wie gut du blasen kannst. Zieh mich aus.«

Ali trat zur Seite und warf die ungeöffnete Bierdose ans Kopfende zu meinen Klamotten. Meine Nervosität war während der Prügel und Misshandlung verschwunden. Er muss gewusst haben, dass das passieren würde. Es war, als ob er mich irgendwie instinktiv verstanden hätte. Ich fragte mich kurz, wie viele Männer wie ich, Männer, die auf so etwas standen, er schon auf diese Weise behandelt hatte. Ich nahm sein Muskelshirt in die Hand und positionierte mich auf die Knie, um es leichter über seinen Kopf zu bekommen, und zog es ihm aus. Es war leicht verschwitzt und roch nach einem handelsüblichen Männerdeodorant.

 

Ich konnte nicht widerstehen und strich mit meinen Händen über seinen Bauch und seine Brust. Dann spürte ich, wie ich mich nach vorne beugte und begann, ihn zu berühren. Zuerst seine Brustwarzen, die ich leckte und dann saugte, dann seinen Bauch und seine Bauchmuskeln, als ich mich seinen fantastischen Körper hinunter arbeitete.

Mein Verstand und mein Körper waren auf Autopilot. Gleichzeitig nicht mehr unter meiner Kontrolle. Seine große Gestalt ragte über mich hinaus, und ich steckte meine Finger in jede Seite seiner Shorts, zog sie zu seinen Füßen hinunter und sein Schwanz sprang auf, um mich zu begrüßen.

Wenn dies ein Pornofilm wäre, hätte Dad4Son einen Schwanz gehabt, der zu seiner beeindruckenden Größe passte. Gut, er war nicht klein, aber ich hatte ein Zwanzig-Zentimeter-oder-mehr-Monster erwartet. Ich schätzte, dass er in etwa so groß war wie meiner. Das war okay, weil ich konnte meinen Lieblingsdildo dieser Größe tief einführen, also war ich zufrieden. Ja, ich hatte mich diesmal mit Dildos vorbereitet. Die Gurken und Karottenzeiten lagen hinter mir.

Er war glatt rasiert, und der Schwanz wackelte langsam einen Meter vor meinem Gesicht. Als er von den Fesseln seiner Kleidung befreit war, ging Dad4Son um mich herum, kletterte auf das Bett. Er legte sich auf den Rücken, seinen Schwanz in der Luft wie eine Sonnenuhr.

»Komm zu mir!«

Ich drehte mich um, was wegen des Kunstlederbezugs nicht so einfach war, versuchte, es auf eine sexy Art und Weise zu tun, die wahrscheinlich nur unbeholfen aussah. Tatsächlich bekam ich eine leichte Hilfe durch Ali, der mir unter die Achseln griff und drehte.

»Komm zwischen meine Beine, Bitchboy.«

Er spreizte seine stark behaarten muskulösen Schenkel und ich kroch zwischen sie.

»Lutsch meinen großen Schwanz, Du naiver kleiner Bitchboy!«

Ich schaute auf ihn hinunter. Er lag da, starrte mich an. Ich beugte mich vor, langsam, weil mein Hintern immer noch schmerzte, und legte meine Hände auf seinen Schenkeln ab. Je näher ich ihm kam, desto größer sah sein Schwanz plötzlich aus. Ich konnte etwas, was mich an Sonnenmilch im Urlaub erinnerte, stark an ihm riechen. Wahrscheinlich Kokosbutter.

ich bewegte meinen Kopf nach vorne und nahm eine seiner großen Nüsse in meinen Mund und saugte sie ein. Ich stöhnte auf, als sich sein fettes Ei, die haarige Haut drumherum, bewegte, ich mit meiner Zunge darüberfuhr, genoss das Gefühl, dass es mir gehörte. Zumindest für diese Sekunden. Er muss eine Lotion benutzt haben, denn ich hatte recht, ich schmeckte Kokosbutter.

Dann ohrfeigte er mich. Nicht zu fest, aber dreimal hintereinander.

»Ich sagte: Schwanz. Nicht Eier. Schlampe. Mach es besser.«

»Ja, Sir. Entschuldigung, Sir. Sofort, Sir!«

Da ich nicht noch einmal geschlagen werden wollte, gehorchte ich sofort. Als ich seinen Hoden losließ, hob sich mein Kopf ein paar Zentimeter und ich leckte ihn von den Eiern bis zur Spitze in einem langen Zug mit meiner Zunge. Ich konnte sehen, dass ihm das gefiel, denn ein seltenes Lächeln überzog sein Gesicht.

»Mach das noch mal. Leck es, Bitchboy!«

Also wiederholte ich die Bewegung und fuhr mit meiner Zunge seinen dicken, geäderten Schwanz hinauf, bis ich seine Spitze erreichte. Dann gab ich der Eichel einen kleinen Kuss.

»Gute Schlampe. Und jetzt. Zeig mir deine Deepthroat-Fähigkeiten. Ich will ihn ganz in dir drin haben.«

Das wollte ich auch. Ich öffnete meinen Mund und schluckte ihn, so wie ich es mit meinem Dildo mache, wenn ich übte. Meine Lippen umklammerten seinen Schwanz und ich ließ meinen Kopf langsam nach unten gleiten und spürte wie sein fetter Schwanz in meinen Schädel eindrang. Runter und noch weiter runter ging ich, nahm Zentimeter für Zentimeter in mich auf. Und gerade als ich dachte, ich könnte nicht mehr, als sich meine Kehle schmerzhaft um seinen Kopf zu öffnen begann, erreichte ich die Eier. Auch das hatte ich geübt. Bei Stephan, aber auch zuhause. Sogar Jannik hatte das gefallen. Ich ließ meine Zunge aus dem Mund gleiten und leckte sie versuchsweise.

 

»Gut. Jetzt zeig mir, was du kannst.«

Ich saugte so fest ich konnte, hob meinen Kopf langsam an und ließ meine Lippen an seinem Schwanz hinaufziehen. Als ich an der Spitze ankam, saugte ich sie wieder ein, ließ die Zunge um den Eichelkranz gleiten und dann ließ ich meinen Mund mit einem hörbaren Knall von ihm abfallen.

Er war feucht von meinem Speichel, aber nicht feucht genug. Ich spuckte in meine rechte Hand und begann, ihn damit auf und ab zu reiben. Die Hitze seines Fleisches war erstaunlich und ich spürte, wie er unter meinen geschlossenen Fingern zuckte.

Ich neigte meinen Kopf zur Seite, beugte mich noch einmal vor und schloss meinen Mund um die linke Seite seines Schwanzes. Während ich leckte, stieg mein Kopf wieder und befeuchtete seine Schwanzspitze mit meinem Mund. Als ich die Spitze erreicht hatte, wiederholte ich die gleiche Bewegung auf der anderen Seite, um sicherzugehen, dass er glitschig und bereit für mich war. Ich nahm meine Hand und wickelte sie um seinen Ansatz. Dann schaute ich auf in seine Augen und wartete auf seine Erlaubnis.

»Lutsche ihn wie eine gute Schlampe, mein kleiner Bitchboy!«

Und das tat ich. Ich senkte meinen Kopf auf seinen Schwanz, eine Hand bewegte ihn auf und ab, während sich mein Mund um ihn herum öffnete und schloss und begann ihn in den hintersten Bereich meiner Kehle zu drücken. Sein Schwanz, dick und lang, zitterte in meinem Mund bei jeder Aufwärtsbewegung meiner Hand. Ich wurde schneller und schneller, schwelgte in dem Gefühl, mich mit seinem Schwanz zu ficken. Meine linke Hand streichelte seinen riesigen Oberschenkel, fühlte, wie sich seine Muskeln zusammenzogen und lockerten, als ich ihn verwöhnte, Dad4Son unter mir, sein Schwanz vergewaltigte mich, während er mich zu seiner Mundschlampe machte. Hoch und runter. Ich lutschte ihn mit aller Kraft, die ich hatte, während ich ihm einen runterholte.

Gelegentlich nahm ich meine Hand lange genug weg, um ihn tief in den Mund zu nehmen. Das gefiel ihm sehr, aber ich musste nach fünf Mal aufhören, weil mein Kiefer und Kehle schmerzten. Ich nahm mir vor, einen größeren Dildo zum Üben zu besorgen, damit ich lernen konnte, diese Schmerzen zu überwinden, während ich meinen Würgereflex hatte. Fast hatte ich meine Umgebung schon vergessen, so sehr war ich auf Dad4Sons dicken Riemen fixiert, aber dann spürte ich zwei kräftige Hände in meinem Nacken, die mich noch tiefer drückten, nur um mich Sekunden später wieder hochzureißen. Ali oder wie auch immer er hieß, zwang mich, den Prügel des Sirs vollständig zu schlucken. Wortlos, nur von heftigen Ausatmen begleitet, mischte er sich in das Geschehen ein. Anscheinend bahnte sich jetzt langsam der Gangbang an.

Schließlich sprach Dad4Son wieder.

»Hör auf, Bitchboy. Leg Dich auf den Rücken.«

Er rollte sich vom Bett und stand auf. Ich dachte, er würde mich mit dem Kopf vom Bett hängen lassen, während er mich in den Hals fickte. Ich war unglaublich erregt, trotz der Schmerzen in meinem Gesicht. Stattdessen ging er zur Sporttasche hinüber. Seine Hand kam mit einer geöffneten Packung Kondomen wieder zum Vorschein.

»Nur Kondom, richtig? Nicht sprechen, Bitchboy!«

Ich nickte.

»Zieh mir eins über.«

Ich gehorchte und bald war sein Schwanz in dünnes Latex gehüllt. Ich erwartete, dass er mich ein weiteres Mal in den Hals ficken würde, aber stattdessen kletterte er wieder auf das Bett.

»Leg dich hin. Gesicht nach oben. Kopf auf die Kissen.«

Ich tat es und spürte, wie er meine Beine mit beiden Händen anhob und mein Loch spreizte.

»Ich werde diesen kleinen Arsch gut ficken, Bitchboy.«

Als hätten sie es tausendmal eingeübt, spreizte Ali meine Beine weit, eine Hand an jedem Knöchel und ließ sie wieder auf das Bett sinken.

»Nimm seine Beine hoch, Ali. Schließe sie und ziehe sie hoch. Und Du, Bitchboy, hebst Deinen Arsch vom Bett für mich.«

Er folgte der Anweisung und hob erst meine Beine, dann zog ich den Hintern vom Bett.

Sobald mein Loch exakt auf der richtigen Höhe vor ihm lag, wichste Dad4Son zweimal, richtete seinen Schwanz aus und schob ihn in meinen Hintern, als würde er ihm gehören. Was wir, in diesem Moment auch beide wussten, dass es so war.

 

Das Gleitmittel auf dem Kondom half kaum, aber er drang trotzdem ein. Ich spürte, wie die Eichelspitze sich in mich bohrte und dann an meinem Muskel vorbeiglitt und in meinen Körper stieß, während er mich nach seinen Vorstellungen schändete.

»Shit! Oh, Gott. Mein Gott!« stammelte ich bei dem herrlichen Eindringen in meinen Körper. Mein Schwanz schüttelte sich und zuckte als Reaktion auf die Penetration. Ein Gefühl von Seligkeit strömte durch mich, gemischt mit ein wenig Schmerz. Es fühlte sich so vollkommen an. Genau wie bei meinem ersten Mal, fühlte sich auch das hier absolut richtig an. Als ob vorher etwas immerzu gefehlt hatte, und es stellte sich einfach heraus, dass es ein kräftiger Schwanz in meinem Arsch war. Das hier, genau hier auf meinem Rücken mit einem Mann, der mich fickte, ist das, wofür ich geschaffen wurde.

Dad4Son verlagerte sein Gewicht auf dem Bett und stellte sich so auf, dass er direkt zwischen meinen Beinen war, zog sich langsam heraus.

»So eng, wie es sich für eine gute Schlampe gehört, Ali, gleich bist Du dran. Die kleine Sau liebt es.«

Ich stöhnte nur als Antwort, als er sich langsam, sehr langsam, aus meinem gespreizten Loch zurückzog. Gerade als die Spitze herausspringen wollte und ich um mehr betteln wollte, stieß er noch einmal zu. Zentimeter für Zentimeter glitten in mich hinein und ich krümmte mich vor Lust unter dem mächtigen Mann, der mich zu seinem Spielzeug machte. Ein Spielzeug. Ein Sextoy zu seinem Vergnügen.

Sobald ich an mich als ein augenblickliches Sexspielzeug dachte, akzeptierte ich es sofort. Das war ich. Das war mein Platz. Ich bin, ich war ein Spielzeug zum Ficken. Ich hätte genauso gut ein enges schwarzes Kleid wie diese Pornodarstellerin auf meinem Handyvideo tragen können, als sie in dem Video gefickt wurde. Blondes Haar fliegt, falsche Titten winken und wackeln, die Beine gespreizt, während ein gut bestückter Mann sie für Geld wie eine Hure vögelte. Und das war ich jetzt. Also, ohne die Titten und die blonden Haare, natürlich. Und die Tatsache, dass ich nicht bezahlt wurde.

»Ali, stopf ihm Deinen dicken beschnittenen Kolben in sein Maul. Er lächelt mir zu verträumt und glücklich. Mach den Bitchboy zu der Schlampe, die er schon immer sein wollte.«

Dad4Son musste wohl gemerkt haben, dass ich für ein paar Augenblicke weggetreten war, und seine Stimme holte mich in die Realität zurück.

»Hey, und Du, Bitchboy, Stellungswechsel. Ich leg mich hin, dreh Dich mit dem Rücken zu mir, nimm Platz, spieß Dich auf, mach die Beine breiter«, sagte er und tätschelte meine Waden.

Also änderten wir die Position. Er legte sich hin, griff nach meiner Hüfte, spreizte die Backen, spuckte mit Wucht in meine Spalte und befahl mir, mich selbst zu pfählen. Mit Mühe gelang es mir seinen Schwanz in mein, noch immer widerspenstiges enges Loch zu drücken.

Dad4Son hob aggressiv sein Becken an, schob sich so weit wie möglich hinein und legte seine rechte Hand von hinten um meine Kehle.

»Das wird vielleicht ein paar Spuren hinterlassen, aber es ist mir scheißegal.«

Damit fing er an, mich ernsthaft zu vögeln. Er machte mich tatsächlich zu seiner Schlampe. Seine Hand schloss sich fest, aber nicht so fest, dass es mir wirklich weh tat, um meine Luftröhre, als er anfing, in mein bereits missbrauchtes Loch hinein und wieder heraus zu stoßen.

Ich werde die Geräusche, die ich machte, nicht beschreiben können, aber ein Seitenblick durch die Glasscheibe in den Kinosaal nebenan, bewies, dass die Zuschauer dort hörten, wie ich anfing zu stöhnen und zu quieken wie ein läufiger Hund.

»Fick mich, ja, fick mich. Mach mich zu deinem Sextoy« winselte ich, während ich nach Atem rang. Ali, der mittlerweile seine schwarzen Shorts losgeworden war, stellte sich breitbeinig aufs Bett und schlug mir seinen beschnittenen Harten auf Stirn, Nase und Kinn. Erst als Dad4Son meine Kehle so zusammendrückte, dass ich nach Luft japste, hämmerte Ali seinen Steifen tief in meinen Mund. Für Sekundenbruchteile wunderte ich mich über den gänzlich anderen Geschmack und Geruch, der von ihm ausging. Aber im Nu war ich völlig in meine Rolle als Zweilochstute eingetaucht.

 

Ich betete, lechzte zu ihm hinauf, sah Ali durch tränenverschwommene Augen ins Gesicht, während der Sir mich nagelte und Ali mein Maul fickte. Sie mich hämmerten. Mich zu ihrem Eigentum machten. Ich zitterte und schwitzte gleichzeitig, mein ganzer Körper rollte mit ihren Stößen auf und ab, als Ihre pulsierenden Schwänze in meine beiden Körperöffnungen hinein und wieder heraus glitten.

»Ah, es gefällt Dir, was Deine Daddys mit Dir treiben, nicht wahr. Sag zwischendurch mal: Danke, Daddys. Sprich, kleine dreckige Schlampe.«

Ali, der anscheinend das Spiel sehr gut kannte, zog seinen von Spucke und Precum verschmierten Penis kurz aus meinem Mund.

»Danke, Sir. Danke, meine Daddys. Bitte fickt mich weiter. Fickt mich härter.«

Dad4Son ließ meine Kehle los, umklammerte meinen Unterleib und hob mich so an, dass ich auf allen Vieren landete, während er sich, ohne meinen Arsch zu verlassen, aufrichtete. In dieser Position machte er noch etwa zehn harte Stöße, bevor er zu Ali zischte: »Das Loch gehört Dir.«

Offensichtlich ein eingespieltes Team nahm Ali den Platz vom Sir ein, streifte sich ein Gummi über und nur fünf Sekunden später fing er an, mit animalischen Kräften meine Rosette zu penetrieren. Sein Schwanz war zwar kürzer, aber bestimmt einen ganzen Zentimeter dicker. Es schmatzte laut, als es ihm gelang, mit Wucht so tief einzudringen, dass seine tiefhängenden Eier gegen meinen Hodensack schlugen.

Dad4Son zog sein Kondom ab und presste im selben Moment mir seinen, von der Anstrengung geröteten und fett geäderten Schwanz in meinen Mund. Es schmeckte nach Latex und Sperma. Mit zwei Fingern drückte er meinen Kiefer weit auseinander und stieß mal in die linke, mal in die rechte Wangentasche vor, bis er für eine halbe Minute mir fast bis ans Zäpfchen vordrang. Dabei hielt er mir mit der anderen Hand die Nase zu, bis ich kurz vor einer Ohnmacht stand.

Minutenlang wurde ich von zwei Seiten so hart gevögelt, dass ich dachte, ich breche entzwei.

»Ah, unser Sextoy ist soweit. Die Schlampe hat so viel Spaß. Sie kommt. Ohne Hand anzulegen, kommt der Bitchboy«, stöhnte Dad4Son.

In der Tat. Ich hatte es gar nicht richtig mitbekommen, aber mein Schwanz tropfte wie ein undichter Wasserhahn. Die Kunstlederbeschichtung unter mir war ein einziger milchiger Film aus Lusttropfen und gemeinsamen Schweiß. Immer wieder stieß, zog und wichste sich Ali von hinten in mich hinein und aus mir heraus, während ich unter ihm zitterte und versuchte, wenigstens einen Rest Verstand noch zu bewahren.

Ich kam innerhalb von Sekunden und mein Sperma spritzte an meinem Bauch vorbei auf meine Brust, verfing sich in meinen paar Brusthaaren. Mein Orgasmus war noch stärker als beim ersten Mal, als ich mit Stephan zusammen war. Von den Malen mit Jannik gar nicht zu reden. Er überspülte mich und trieb mich erneut in den Halbwahn, bevor er allzu schnell in einem zarten Gefühl der Befriedigung verblasste.

Mich abspritzen zu sehen, brachte allerdings auch Dad4Son zum Überlaufen. Er lehnte sich zurück und sein Schwanz zuckte, als sein mächtiges Glied sein Sperma über meine Brust und in mein Gesicht spritzte. Reflexartig wich ich zurück, aber da landete ich noch tiefer als zuvor auf Ali’s Kolben. Zusammen mit meinen noch immer andauernden Kontraktionen gab es jetzt auch für ihn kein Aufhalten mehr. Begleitet von einer Art Urschrei kippte sein Oberkörper auf meinen zuckenden Rücken und ich konnte spüren, wie sein Samen in vielen Spasmen sein Kondom füllten.

»Fuck«, stieß er aus, als er kam, wahrscheinlich laut genug, um sogar von der langfingernageligen blonden Kassiererin im Verkaufsbereich gehört zu werden.

Aber auch Dad4Son kam immer noch. Er kam. Und kam. Und kam. Eine solche Menge an Sperma, die dieser Mann, dieser Sir, auf mich spritzte. Weiße Stränge seines Saftes flogen einfach weiter aus der klaffenden Spitze, als er mich und mein Gesicht damit komplett einsaute. Es schmeckte sehr salzig. Heftiger als Stephans oder Janniks Samen. Aber auch irgendwie männlicher.

 

Als er fertig war, sackte er auf die Seite, legte seinen Kopf hin und schloss seine Augen. Ich wusste nicht, was ich als Nächstes tun sollte, und war buchstäblich voller Ehrfurcht und Dankbarkeit für das, was er mit mir gemacht hatte. So harrte ich aus, bedeckt mit unserem Sperma, und wartete auf weitere Anweisungen. Ali hatte sich bereits von meinem Rücken abgerollt. Lag erschöpft neben mir und hielt mir ein beachtlich gefülltes Gummi vor die Nase.

»War das gut für dich?«, fragte Dad4Son mit eigentümlich sanfter Stimme.

Als ich nicht sofort antwortete, öffnete er seine Augen und lächelte mich an.

»Es ist vorbei. Du kannst jetzt sprechen.«

»Ja, Sir. Oh, ja. Ich denke ..., nein, ich kann noch nicht klar denken, Sir.«

»Und hat es Deine Fantasie erfüllt? Benutzt zu werden?«

Befreit von meinem erzwungenen Schweigen, begann ich ihn fast anzuflennen.

»Ja. Ja. Das hat es. Oh, das hat es. Ich danke dir. Dir auch, Ali. Ich danke Euch.«

»Gut. Ich mochte es sehr, als Du Sextoy gesagt hast. Da wäre ich fast schon gekommen.«

Das waren die ersten Sätze, die ich von dem Muskelpaket zu hören bekam. Jetzt standen mir ein paar Tränen in den Augen. Ich weinte ein wenig. Vor Glück. Vor Erleichterung. Wegen einer erfüllten Fantasie. Meine Kehle brannte leicht. Mein Kiefer schmerzte. Mein Hintern fühlte sich wund an. Mein ganzer Körper tat weh, aber ich war so glücklich, dass ich mit einem Dauergrinsen auf den Lippen weinte.

Und da erst, ich weiß nicht warum, fiel mir der hübsche Blonde ein. Alles war so dermaßen intensiv gewesen, dass ich ihn völlig vergessen und aus den Augen verloren hatte. Ich fuhr darüber erschrocken auf. Aber da stand er noch. Fast genauso regungslos wie zuvor. Nur seine unglaublichen Augen, diese meergrünen Augen schauten mich an. Irgendetwas war anders. Was nur? Ich musste mehrfach blinzeln und dann sah ich es. Einen leichten Tränenglanz auf der grünen Iris. Wieso weinte er? Weil er nicht zum Zug gekommen war? Das war nicht meine Schuld, oder doch? Vielleicht könnte ich noch einmal, wenn ...

»Lasst mich ein paar Minuten ausruhen, dann kann er mich nehmen. Also, wenn er noch will«, keuchte ich heiser und mit einem Kopfnicken in Richtung des jungen Kerls.

»Oh, Du meinst Flo«, erwiderte Dad4Son. »Das ist wahrscheinlich schon in Ordnung so. Nicht wahr, Flo?«

Ein kaum sichtbares Nicken war die Antwort.

»Aber ..., ich meine, ..., wolltet Ihr mich nicht alle, ... also, nicht das ich mich beklage. Im Gegenteil, aber ...«

Und direkt an den Burschen namens Flo gewandt: »Warum hast Du nicht ...? Ich bin nicht Dein Typ, oder?«

Statt ihm antwortete einfach wieder Dad4Son.

»Nee, die Sache ist anders. Flo ist wie Du, Kleiner. Eigentlich ist er seit langem unsere Bitch. Sorry, unser Sub. Nur, dass er seit einiger Zeit am Überlegen ist, sich mal als Aktiver zu probieren. Dein Profil und die Extra-Pics, die Du mir geschickt hast, haben ihm total gefallen. Da mach Dir mal keinen Kopf. Warum er jetzt plötzlich nicht mitmachte. Keine Ahnung. Vielleicht erzählst Du es uns später, Flo?«

Ein minimal deutlicheres Nicken war die karge Antwort.

»Okay. Machen wir uns sauber. Hey, Marcus, oder wie auch immer Du heißt, kannst Du aufrecht stehen? Ah, und hast du Handtuch, Feuchttücher und so? Ansonsten bedien Dich aus meiner Tasche da. Willst Du jetzt vielleicht ein Bier?«

»Verdammt, die Feuchttücher! Die habe ich tatsächlich vergessen. Und danke, aber ich bleibe beim Isodrink.«

»Kein Problem! Bedien Dich, sind auch noch mehrere drin.«

»Danke, gern.« Ich robbte mich zum Bettende und ... Oh Mann. Er hatte recht. Der Versuch, aufrecht zu stehen, scheiterte beim ersten Mal kläglich, mein rechtes Knie knickte ein und ich landete in Bauchlage auf dem Boden.

»Oops, alles in Ordnung, Kleiner? Sollen Ali und ich Dich stü...« Weiter musste er nicht reden, denn zwei blondbehaarte Unterarme griffen unter meine Achseln und zogen mich hoch.

»Danke. Danke echt. Hey, es geht schon. Echt!«

Dabei drehte ich mich um, aber ich hatte meine vermeintliche Stabilität falsch bewertet und plumpste frontal gegen die Brust von dem blonden Flo. Der umklammerte mich und setzte mich vorsichtig auf die Bettkante.

 

»Du solltest erst ordentlich Flüssigkeit zu Dir nehmen und bevor Du aufstehst, schaust Du nicht nach unten, sondern ne halbe Minute an die Decke. So bekämpft man Schwindel.«

Damit warf Dad4Son mir die noch halbvolle Flasche zu.

»Ja, darfst Du gerne Dad glauben«, mischte sich Ali ein, »er weiß, wovon er redet. Er ist Krankenpfleger.«

»Ali, halt die Klappe. Keine privaten Details. Nicht beim ersten Mal. So lauten die Regeln, verflucht!«

»Sorry, Sir!«, sagte Ali in einem unterwürfigen Ton, der mich kurz überraschte.

Ich blickte auf und sah, dass das dunkelblaue Hemd von dem Blonden vollkommen mit Sperma verschmiert war.

»Oh, tut mir leid. Das ist jetzt aber ... «

Er lächelte mich an. Das erste Mal, dass sich in seinen Gesichtszügen etwas verändert hatte. Dann schüttelte er beschwichtigend den Kopf.

»Flo, wenn Du so nicht rauswillst. Kein Problem. In meiner Tasche ist noch ein T-Shirt zum Wechseln, okay?«, sagte Dad4Son. Währenddessen hatten er und Ali sich bereits abgewischt und getrocknet. Ich trank die Flasche aus, schaute tatsächlich eine Weile zur Decke und merkte, wie sich mein Kreislauf wieder fing. Flo reichte mir einen Schwung Feuchttücher, bevor er selbst mit einem sein Hemd halbwegs zu reinigen begann.

»Hoffnungslos. Ein Fall für die Waschmaschine oder Reinigung«, lachte ich ihn an. Er nickte. Dann wandte er sich an Dad4Son und flüsterte ihm etwas ins Ohr.

»Ja, schon gut. Schnapp Dir das Shirt. Den Raum haben wir noch für eine knappe weitere Stunde. Soll ich es oben verlängern, Flo? Musst Du entscheiden. Ali und ich gehen gleich.«

Wieder flüsterte Flo im was zu.

»Okay. Machen wir so.« Dad4Son wandte sich an mich. »Alles klar bei Dir, Kleiner? Ali und ich hauen ab. Flo bleibt so lange, bis Du sicher hier raus bist.«

Ich wollte protestieren. Hielten die mich denn für einen solchen Schwächling? Aber da sah ich Flo, wie er sein verdrecktes Hemd aufknüpfte und das T-Shirt von Dad4Son überzog. Was für ein hübscher Anblick. Und er wollte offensichtlich auf mich warten. Mich packte die Neugier. Vielleicht würde er ja etwas reden, wenn wir allein hier wären. Vielleicht gehörte sein Schweigen zu den Regeln, die der Sir hier aufgestellt hatte. Ali und er wischten sogar den Kunstlederbezug des Bettes ab. Im Bett echt geile Schweine, waren sie jetzt geradezu bürgerlich brav. Aber das kam mir sehr entgegen. Ich war ja durchaus ähnlich gestrickt. Mit geübten Handgriffen verstauten sie die mitgebrachten Sachen in der Tasche. Außer einer leichten Rötung in ihren Gesichtern sah es fast so aus, als kämen sie gerade vom Sport und nicht von so einer dermaßen versauten Session. Dad4Son reichte mir die Hand.

»Also, Marcus, für einen Frischling war das eine erstaunliche Nummer. Solltest Du auf mehr, auf wesentlich intensivere Wiederholungen Bock haben, mein Profil bei Grindr hast Du ja hoffentlich gespeichert. Melde Dich. Und hab keine Hemmungen. Egal, was Dich antörnt. Wir können alles besprechen. Wenn ich es nicht mag, werde ich es schon sagen. Schönen Abend noch. Ali, kommst Du?«

Der so Angesprochene machte noch eine kleine obszöne Geste in meine Richtung, streckte kurz die Zunge raus, bevor er lachend die Kabine verließ.

Die Tür fiel zu. Der blonde Flo sah mich an. Wieder huschte ein zartes Lächeln über sein Gesicht. Noch immer sass ich halbnackt da. Meine Trunks hatte ich übergezogen und ich versuchte, mir gerade wieder die Socken anzuziehen, die ich zusammen mit der anderen Kleidung ans Kopfende gelegt hatte.

»Warum bist Du nicht mit den anderen gegangen? Mir geht es gut. Du musst wirklich nicht auf mich aufpassen.«

Er setzte sich neben mich.

»Wenn Du gehen willst, dann gehen wir. Ich dachte nur ...«

Schade, er brach den Satz ab. Dabei war es das erste Mal, dass ich seine Stimme gehört hatte. Sie war etwas höher, als ich erwartet hätte, aber sie passte zu ihm.

»Was dachtest du?«

Er musterte mich lange von der Seite und ein eigentümliches Gefühl von Vertrautheit machte sich in mir breit.

»Ich dachte nur, vielleicht dürfte ich Dich küssen.« Sein Tonfall war fast schüchtern.

»Hey, Du hättest mich eben küssen und auch ficken können. Ich bin überrascht, dass Du nicht ...«

Weiter kam ich nicht, denn seine Lippen lagen bereits auf meinen. Sein perfekt gestutzter Bart kitzelte die Haut meiner gereizten Oberlippe, aber meine Entscheidung noch zu bleiben war gefällt.

»Okay. Dann? Was? Soll ich mich wieder ausziehen?«

Er grinste mich an.

»Später vielleicht. Im Moment will ich Dich nur küssen. Also bleibst Du?«

 

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