Die Stille zwischen uns

von Xavier
veröffentlicht am 08.07.2020
© Xavier, mannfuermann.com
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Romantik / Safer Sex

Ich hatte meine Arbeit als Distribution Engineer bei einem Flensburger Mobilfunk durch einen Auflösungsvertrag erfolgreich beenden können und meldete mich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend. Das Arbeitsklima war einfach unerträglich geworden und meine Idee, ein bis zwei Monate in die soziale Hängematte zu fallen ganz nah. Nach einer holprigen Anmeldung dachte ich, das wärs fürs Erste. Aber weit gefehlt. Nach nur zwei Tagen rief man mich an und bestellte mich zu einer Informationsveranstaltung ins Berufsbildungszentrum. Kern der Veranstaltung war es, Ausbildungswillige für den Job eines Triebfahrzeugführers zu finden.

 

Die Veranstaltung war gut besucht, als sich aber heraus stellte, dass das Unternehmen, welches die siebenmonatige Ausbildung anbot, ihren Sitz in Ludwigshafen am Rhein hatte, leerte sich der Veranstaltungsraum zunehmend. Von den über 80 Anwesenden waren letztendlich nur zwanzig Personen geblieben und hörten sich die Konditionen bis zum Schluss an.

In Aussicht gestellt wurden eine Lokführerausbildung mit anschließendem festen Arbeitsvertrag bei dem Unternehmen. Ein Umzug war aufgrund der deutschlandweiten Verwendung weder vorgesehen, noch förderungsbedürftig. Man suchte für den Einsatz in Dänemark und Norddeutschland rund 150 neue Lokführer. Diese Ausbildung, welche teilweise bei der deutschen Bahn stattfand, war eine sehr schnelle und gute Möglichkeit, an den begehrten Beruf zu kommen. Von den zwanzig Übrig-gebliebenen wurden sechzehn Anwärter auf psychologische und körperliche Tauglichkeit getestet und begannen den Unterricht in den Örtlichkeiten der DAA. Ich selbst war zu der Zeit verheiratet und hatte zwei eigene Kinder und eine Stieftochter. Meine Frau war nicht sonderlich von der Ausbildung begeistert, aber das Arbeitsamt saß uns im Nacken und ich hatte Chance auf eine fundierte Ausbildung, die dritte übrigens seit meiner Lehrzeit. Auch wenn die sog. Siebenmonatskinder bei der Bahn nur als halbe Lokführer gesehen wurden, so war man wenigstens im Rahmen der Fremdunternehmen heimisch.

Die Teilnehmer des Lehrgangs waren bunt durcheinander gewürfelt. Unter denen gab es die alleinerziehende Anna und einen Vater von vier Kindern, der sich schon am Anfangs des Lehrgangs das Leben nahm, weil seine Zukunft für ihn sehr unklar gewesen sein muss. Weiter gab es den Kollegen Bendix und den Lasse, beide kamen täglich mit dem Zug zum Unterricht.

Dann war da noch ein S-Bahn-Führer aus Hamburg, der seit einem Bahnunfall in psychologischer Betreuung war und nun seinen Lokführerschein komplett neu machen musste. Der allerdings war wegen übermäßigem Alkoholgenuss bei der medizinischen Untersuchung im Nachhinein ausgeschlossen worden. Nicht aber ein Älterer, der fast schon fünfzig Jahre alt war. Und dann war da Hans Baumann. Der junge Mann mit knapp 24 Lenzen, acht Jahre jünger als ich. Man konnte ihm sein Alter überhaupt nicht ansehen. Jegliche Schätzungen wären verkehrt gewesen. Er wirkte sehr erfahren und reif. Gegen Ende der theoretischen Ausbildung hatte ich mich mit ihm und auch dem Älteren unterhalten. Anna schied später aus dem praktischen Unterricht aus. Bendix ist im Laufe der praktischen Fahrübungen als bahn-gefährdend eingestuft worden und man glaubte, dass er später einen erneuten Einstieg bei der Zeitarbeitsvermittlung der Bahn versuchte. Aber zunächst waren Bendix und Lars zusammen im Rahmen der Fahrproben auf Tour und ein paar Andere hatten sich ebenfalls als Ausbildungspartner gefunden. Ich wartete zu Hause auf einen Anruf von meinem zukünftigen Lehrlokführer und hatte auch noch keinen festen Ausbildungspartner. Vorgesehen war, dass immer zwei Lehrgangsteilnehmer mit einem Lehrlokführer mitfuhren. An einem Sonntagabend kam der erlösende Anruf und ich setzte mich an den PC, um zu sehen, wo es dann hin ging.

Der Dialekt des Lehrlokführers zeigte mir, dass es weiter weg ging, als ich dachte. Er selbst kam aus Dresden und sagte mir, dass ich meinen Fahrunterricht mit dem Herrn Baumann zusammen abhalten werde. „Das liegt ja in Bayern!“, sagte ich, als der Lehrlokführer uns ins Altmühltal bestellen wollte. Aber der Termin für den darauf folgenden Montag stand. Ich reiste in das entfernte Altmühltal, um meinen Dienst in Augsburg-Oberhausen zu beginnen. Es lief alles andere als geplant. Das örtliche Hotel der Lokführer war völlig ausgebucht und man meldete den Hans Baumann und mich in der entfernteren Waldschänke zur Übernachtung an. Auf dem Fußmarsch dorthin bekam ich einen Anruf, dass der Lehrlokführer für den ersten Tag einen Ersatz schickte und auch mein Kollege Hans aufgrund der fehlenden Netzcard der Bahn erst ein bis zwei Tage später anreisen konnte. Da wir während der Ausbildung noch im Leistungsbezug waren, war eine Vorauszahlung von Reisekosten natürlich nicht möglich. Es war so, wie wir es von der holprigen Ausbildung her kannten. Die Reise- und Fahrtkosten wurden so spät überwiesen, dass wir zeitweise den Unterricht niederlegen mussten. Alle waren natürlich froh, dass die praktischen Fahrten endlich begannen. Und es war mir auch kein Rätsel, dass Hans erst zwei Tage später anreiste. Ich hatte das Hotel „Zur Waldschänke“ schon abgecheckt und schnell wurde klar, dass die Disposition der Firma nicht wirklich wusste, was sie tat. Die Konditionen für zwei Wochen waren noch nicht geklärt, aber bei einem Zimmerpreis von 20-25 Euro pro Nacht gab es weniger Probleme. Dabei war sogar das Feierabendbier, in der Region, ein Weizen, mit im Preis enthalten. Die Wirtin selbst kam aus Süderbrarup in Angeln und wir verstanden uns gut mit ihr.

 

Hans kam am dritten Tag in die Waldschänke und bezog das Zimmer. Nachdem ich ihm alles zeigte, traten wir unseren Dienst an. In der ersten Woche waren wir etwas ruhiger, aber nach dem Wochenende kam es schon mal zu drei bis vier Weizen nach Feierabend. „Ab morgen muss ich euch für drei Tage zusammen in einem der oberen Zimmer unterbringen! Es ist nicht so komfortabel, aber wenn euch je ein Bett reicht und ihr nicht so viel Anspruch habt, werde ich natürlich einen einmaligen Preis machen!“, sagte die Wirtin und holte die letzten drei Weizen aus dem Kühlschrank hinter der Bar. Tja, sie war eben im Herzen eine Norddeutsche geblieben. Da ich aus Flensburg kam und der Hans aus Satrup, was nicht weit von Süderbrarup weg lag, hatten wir natürlich Verständnis für die Zimmernotlage in der Pension. Sie erwartete eine Mädchenhandballmannschaft. Hans freute sich natürlich und kicherte: „Da können wir ja mal anbändeln!“ Die Wirtin lachte. „Lasst mir ja die Mädels in Ruhe. Außerdem sind die noch minderjährig!“

Etwas angetörnt zogen wir aus den Zimmern aus und öffneten die Tür zum alten Dachboden. Ein großes Zimmer war ausgebaut und mit zwei Betten versehen. Das war wenigstens humaner als unsere dreitägige Ausbildung in Finkenwerder in einem mit Sperrmüll-Möbeln versehenen Kartoffelboden. Die Wirtin brachte uns noch ein paar Flaschen Hefe-Weizen und da es schon viertel nach Zehn durch war, schlossen wir die Tür und köpften das nächste Weizen. Mittlerweile hatten wir den Fernseher eingeschaltet und setzten uns nur noch in Unterwäsche auf das eine Bett. Hans hatte die Beine über meine gelegt und wir unterhielten uns. Irgendwie war er ganz schön aufgetaut in den Tagen. Ich lernte ihn ja erst kennen und in der theoretischen Ausbildung sah man nur, dass er sein Auto sehr liebte. Er hatte einen seltenen Fünfzylinder Audi in Anthrazit. Und was war nun? Nun saß er neben mir, die nackten Beine über meine geschlagen und quatschte mit mir. Er stand auf und ging auf die Toilette. Als er zurück kam, baute er sich neben dem Fernseher auf und zog das T-Shirt vom Körper. Hans war mit 1,70 Meter knapp zehn Zentimeter kleiner als ich. Seine Beine und auch die Brust waren behaart. Seine Haare waren kurz und fast schwarz. Er war ein eher unscheinbarer Typ, aber er war nett. Für einen normalen Hetero-Typen einfach zu nett und zu verschlossen ... Auch wenn ich damals verheiratet war, so war mir ein männlicher Körper nicht fremd. Ich hatte einige Erfahrung aus meiner Jugend und auch danach, so dass ich mich nie ganz vom männlichen Geschlecht entfernt hatte.

Dass es allerdings eine Sehnsucht in mir gab, die mich hin und wieder an das männliche Geschlecht brachte, war mir nicht bekannt. Und so kam es, wie es kommen musste. Ich hatte mich sehr intensiv mit Hans unterhalten. Und nun stand er da. Erst scherzte ich noch: „Na, ist das eine Rakete in deiner Hose oder doch ein Schlüsselbund?“ Er fuhr sich mit der Hand über die prall gefüllte Unterhose und sagte: „Ja, vielleicht hätten wir doch bei der Mädchenhandballmannschaft übernachten sollen!“ Doch erkannte ich einfach durch das Quatschen und seine Bemerkungen, dass er ein stilleres Wasser war, als ich dachte. Nun gut. Er war nicht der Einzige, der an dem Abend einen Steifen hatte. Die praktische Ausbildung über blieben wir als Ausbildungspartner zusammen und so kam es noch einmal zu einer gemeinsamen Übernachtung, als wir in Passau gegen Ende der Übungsfahrten in ein völlig überfülltes Hotel abstiegen. Zum einen war in dem Hotel Rauchverbot und als wir das Zimmer betraten, war uns klar, dass wir in einem Ehebett übernachten mussten. Auf das Rauchverbot gaben wir nichts und legten uns ein weiteres Mal zusammen nur in Unterwäsche in ein Bett. Zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass Hans für mich nicht ganz uninteressant war. Die leere Bierdose stand in die Matratzen des Ehebettes eingeklemmt. Wir nutzten sie als Aschenbecher. Wäre Hans eine Frau gewesen, so wäre die Hemmschwelle wahrscheinlich nicht so hoch gewesen, sich zu berühren. Dass wir beide wieder einmal mit einer Erektion zu kämpfen hatten, war verständlich. Tage lang waren wir schon weg von zu Hause und irgendwann baute sich natürlich Druck auf.

 

So wie es schien, war Hans im Streit mit seiner derzeitigen Freundin und ich hatte schon lange Probleme in der Ehe. Seit der Geburt unseres zweiten Kindes hatte die Beziehung doch sehr gelitten. Es war zu dem Zeitpunkt noch nicht der Fall, dass ich meine Ehe komplett in Frage stellte. Doch war die ständige Abwesenheit eine ziemliche Zerreißprobe für die Beziehung. Ich erwachte also am nächsten Tag neben meinem Kollegen in einem Hotelbett. Es war schon sehr normal geworden, dass ich mit ihm auf engstem Raum lebte. Drei Monate Praxisausbildung waren ja nicht nur ein paar Stunden. Wir verstanden uns gut und wenn wir zur Übernachtung ins Hotel gingen, tranken wir ein Feierabendbier und saßen morgens zusammen zum Frühstück. Aus der Idee, uns heimatnah einzusetzen wurde nichts. Nach der zwölfstündigen Prüfungsfahrt von Gemünden nach Hamburg waren wir ziemlich angeschlagen. Zudem hatte man uns nur eine Woche später nach Ludwigshafen bestellt, um den Arbeitsvertrag abzuschließen und eine weitere Ausbildung auf einer Großdiesellok zu durchlaufen. Das „hauseigene“ Hotel, wir nannten es „Hotel Mama“ war Unterkunft für die Zeit.

Zwischen den Ausbildungszeiten nutzten wir Freizeit, um ausgelassen zu feiern und aufgrund der Adventszeit den örtlichen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Auch diese Ausbildung hatten wir abgeschlossen und so blieb uns für den Güterverkehr auf der Diesellok zwischen Karlsruhe und Holland nur noch die Grenzeinweisung bei Kaldenkirchen an der holländischen Grenze.

Zunächst nahmen wir den Güterverkehr auf dieser Strecke auf und pendelten zwischen Holland und Breisgau. Zehn Stunden Anfahrt per Fahrgast nach Karlsruhe war schon enorm. Ich dachte immer noch an den Abend in Ludwigshafen, als ich mit Hans und ein paar Anderen auf dem Hotelzimmer saß und wir getrunken haben. Es wurde spät und als wir die Flasche Whisky von Hans leer hatten, löste sich das Sit-in schnell wieder auf. Ich bin nochmal zurück auf den Weihnachtsmarkt, um ein paar Glühwein zu trinken, in der Hoffnung, Hans würde mir folgen. Allerdings war das ein Irrglaube. Letztendlich landete ich in einem Club zum Abchillen und flirtete mit einem Südländer, der irgendwie auf mich aufmerksam geworden war. Ein ziemlich verrückter Abend. Seltsam, dass Hans nicht einmal Anstalten machte, etwas zu sagen. Nein, ganz im Gegenteil. Wir saßen auf seiner Lok in Köln-West am Bahnhof und warteten auf das Fahrtsignal. Ich wurde dorthin bestellt, weil Hans seine zwölf Stunden Dienst bereits überschritten hatte und nicht mehr fahren durfte. So ergänzte ich den Zug und fuhr uns bis nach Venlo in Holland. Wir stellten den Zug ab und gingen ins Hotel. Unser Stammhotel lag genau am Bahnhof und an dem Tag fanden sich unsere vierzehn Kollegen ebenfalls dort ein, um am nächsten Tag die Grenzeinweisung für den Bahnhof und die Strecke zu erhalten. Drei Stunden Schulung und anschließende Ortsbegehung auf dem Bahnhof der holländischen Kollegen.

Nachdem wir unseren Dienstplan checkten, fiel mir auf, dass sowohl Hans, als auch ich fast eineinhalb Tage Freischicht in Venlo hatten. An dem Tag war gegen die Mittagszeit die Schulung beendet und als ich auf mein Hotelzimmer ging, folgte mir Hans eine Weile später. Er stand an der Tür und fragte: „Was machen wir denn jetzt mit der ganzen Zeit?“ Ich überlegte und sagte: „Erst einmal brauchen wir etwas zu Trinken!“ Wir gingen los und besorgten etwas zu trinken. Nach Feierabendbier war uns nicht wirklich und seit wir den Rheinhessenwein kosteten, fiel die Wahl immer mal wieder auf Wein. Wir standen im holländischen Discountmarkt und einigten uns auf zwei Flaschen lieblichen Weißwein, eine Flasche Rosé und eine schöne Flasche kräftigen Portwein. Zurück im Hotel brauchten wir zumindest in einem der beiden Hotelzimmer Pay-TV. Hans hatte das schnell an der Rezeption erledigt und bestellte das kostenpflichtige Fernsehen für 24 Stunden. So konnten wir gegen späten Nachmittag schon mal „Nicht Auflegen“ in Englisch mit holländischen Untertiteln gucken. Beim Durchsehen der Kanäle fiel mir auf, dass er das volle Paket bestellt hatte. Es gab drei Kinokanäle und zwei Pornosender. Das war eine galante Wahl. „Ist was?“, fragte Hans, nachdem er von der Toilette kam. „Och nichts!“, grinste ich und starrte auf den Fernseher. Auf dem Pornokanal liefen vor 18 Uhr noch Strip-Streifen. „Aha! Jetzt schon?“, fragte er und zeigte auf die Weinflaschen. Wir köpften schon mal eine und stießen an.

 

Nach einer Weile kamen Lasse und Tim aus ihren Zimmern zu uns und es kam zu einem kurzen Sit-in. Die erste Flasche lieblicher Rheinhessenwein war leer. Lasse und Tim verabschiedeten sich nach knapp einer Stunde. So waren Hans und ich allein. Das Zimmer selbst verfügte über ein Doppelbett. Da das Pay-TV noch einige Filme mehr her gab, beschlossen wir, uns noch einen Streifen anzusehen. Wir öffneten die Flasche Roséwein. Ich zog die Schuhe aus und setzte mich neben Hans auf das große Bett. Ein spannender Thriller lief bereits und wir hatten die Flasche schon halb leer getrunken. Gegen Ende des Films war auch die zweite Flasche vernichtet. Ich legte meine Hand auf Hans seine Jeans und lachte: „Portwein. Ich glaube, der wird uns das Genick abdrehen!“ Mit den 19 % hatte er ziemlich viel Alkoholgehalt und unsere Befürchtungen wurden wahr. Wir öffneten die Flasche und ich schenkte ein. Wir tranken. Eine weitere Zigarette und ich stellte den Aschenbecher, der noch zwischen uns stand, auf den Nachttisch. So langsam machte sich der Alkohol in meiner Birne breit. Wir hatten derweil auf den Pornokanal umgeschaltet und schauten uns die letzten Strips an. Dann folgte eine Serie mit lesbischen Erotikszenen und ich bemerkte, wie sich Hans immer wieder in den Schritt. Es schien sich etwas in seiner Hose zu regen.

Bei mir klappte das Messer schon weit vorher in der Hose auf. Ich legte mich zurück und wir unterhielten uns. Wir alberten über die Pornoszenen herum. „Da würde ich doch gerne mal mitspielen!“, sagte Hans und nippte an seinem Glas. Ich wurde ziemlich anhänglich und legte meinen Kopf weiter zur Seite. Ich lag mit dem Kopf auf seinem Bauch und hatte die Beule in seiner Hose direkt vor Augen. Da fiel mir wieder ein, wie es damals war. Ich hatte schon mal etwas mit einem Mann. Er war damals zwei Jahre älter als ich. Er war der erste richtige Mann in meinem Leben. Ich war noch sehr jung, aber an seinen Schwanz konnte ich mich sehr gut erinnern und an das erste Mal, als er mir einen geblasen hat und selbiges von mir verlangte. Ich schwelgte völlig in Gedanken. „Was wird das?“, fragte Hans plötzlich und als ich mir wieder bewusst war, wo ich war, bemerkte ich, dass ich die ganze Zeit seinen Schwanz durch die Hose streichelte. Es muss saueng in seiner Hose gewesen sein. „Magst du das nicht? Oder hast du so etwas noch nie gemacht?“, wollte ich wissen. Er gab zu, dass er schon mal etwas mit einem Mann hatte und schneller, als er erzählen konnte hatte ich seine Versteifung etwas aus der Hose befreit. Als ich die Unterhose etwas nach unten zog, richtete sich vor meinen Augen ein ziemlich langer steifer Phallus auf. Das war ein beachtliches Teil und dazu noch beschnitten, wie ich es auch war. „Du bist beschnitten?“, fragte ich. Er erzählte von einer Vorhautverengung, die ebenfalls Grund meiner Beschneidung im Alter von sechs Jahren war. „Weißt du, was du da machst?“, fragte Hans, war aber eher gelassen. Ich schmunzelte und gab als Antwort: „Wenn du das nicht magst, musst du es sagen!“ Er sagte nichts und genoss lieber. Denn als ich seinen beachtlichen Penis zwischen die Lippen nahm, seufzte er leise und genoss, dass ich ihm einen blies. Eigentlich wollte ich ihm so richtig einen blasen, dass er sich in meinem Mund ergießen konnte.

Der übermäßige Alkoholgenuss sorgte aber dafür, dass er nicht kam und so gab es ein langes schönes Vorspiel. Ich zog ihn beim Blasen weiter aus und so flogen nach und nach erst seine, dann meine Klamotten neben das Bett. Hans war mit seiner ausgeprägten Behaarung an Armen, Beinen und Brust etwas mehr behaart als ich. Ich lag auf der Seite und drehte mich auf den Rücken. Dann holte ich mir meinen Partner über mich und ließ mir seinen Penis in den Mund stopfen. Er kniete 69 über mir und gab mir die gleiche Portion orales Vergnügen. Ich wusste ja nicht, wie er auf Liebkosungen reagierte, aber ich gab alles und leckte an seinem Schaft, den Hoden und hatte diese kleine empfindliche Stelle zwischen Hoden und Anus erwischt, an der ich ihn küsste. Das wohlige Stöhnen zeigte mir sofort, dass er es wollte. Ich fuhr mit der Zunge durch seine Pofalte ... Er tat es mir gleich und ich hatte ja bereits Erfahrungen mit Analsex. So genoss ich es ebenfalls und fuhr immer wieder mit der Zunge durch die Spalte. Ohne Worte krabbelte ich unter ihm heraus und kniete mich hinter ihn. Mein steifes Rohr in Zielposition näherte ich mich der Stelle, die ich eben noch so lieb leckte und schmiegte meine Eichel an seinen nass geleckten Hintereingang.

 

Ganz behutsam presste ich die Eichel fest an seinen Anus und drang in ihn ein. Schnell hatte er sich darauf eingestellt und ich fasste an seine Hüften, um mich ganz an ihn zu bewegen. Erst war es ein leichter Druck auf der Eichel, aber als diese seinen Muskel passierte rutschte mein steifes Glied ganz in ihn und ich begann mich sanft zu bewegen. Dann wurde ich schneller. Hans hob seinen Kopf und stöhnte. Nach einer Weile merkte ich, dass es keinen Sinn hatte, denn ich kam einfach nicht. Ich zog mein Glied aus ihm und legte mich neben ihn. Erst sah es so aus, als wäre das alles gewesen, doch plötzlich spürte ich seine Hand wieder zwischen meinen Beinen und dann kniete er über mir. „Na los, knie dich hin!“, sagte er. Mit den Händen zog er mein Becken an sich heran und streichelte mit der Eichel durch meine Po-Falte. Dann ließ er sein Glied vorsichtig eindringen. Ganz langsam schob sich die Spitze seiner Lanze in meinen Po. Hans gab mir alles. Zentimeter für Zentimeter ließ er mich seine Steife spüren. Drei Viertel steckten tief in mir, als er begann sich zu bewegen. Dann stieß er zu und rammte ihn nach einer Weile immer tiefer in mich. Ich genoss es. Doch beim letzten Stoß schrie ich kurz auf. Seine Hoden klatschten gegen meinen Oberschenkel und ein kurzer Schmerz zog durch mich. Vorsichtig schob er weiter sein Glied in meinen engen Anus, bis er merkte, dass es auch bei ihm keinen Sinn hatte. Er entließ mich aus der Glattstellung und legte sich neben mich.

Ich grinste ihn an und war echt überrascht, wie schnell er auf einem Mal Interesse an mir zeigte. „Ich gehe jetzt duschen!“, sagte er und stand auf. An seiner Eichel bemerkte er etwas Blut. „Habe ich dich verletzt?“, fragte er panisch. Ich beruhigte ihn und meinte, es sei alles in Ordnung. Vielleicht hatte er etwas rookie zugestoßen. Aber mir tat nichts weh. Ich folgte ihm zur Dusche des Hotelzimmers und wartete. Auf einem Mal öffnete er die Tür und holte mich zu sich. „Wieso wartest du denn draußen?“, fragte er. Aber diese Frage konnte auch ich nicht beantworten. Noch einmal wollte ich versuchen, uns beide wieder auf Touren zu bringen. „Andre! Lass sein. Das hat kein Sinn!“, sagte er, sah mir ins Gesicht und näherte sich. Unsere Lippen berührten sich ...

Hatte ich mich da gerade versehen oder hat Hans mich eben geküsst? Ja, er hat! Ich konnte das gar nicht glauben. Es war das erste Mal, dass mich ein Mann küsste. Seine Lippen waren ganz weich und als ich seine Zunge in meinem Mund spürte, verschmolzen wir zu einem innigen Kuss. Das Wasser prasselte auf uns und wir standen eng umschlungen in der Dusche uns küssten uns.

So war das bei Weitem nicht geplant. Nur, weil ich Hans ein bisschen aus der Reserve holte, hieß das noch lange nicht, dass wir etwas mit einander hatten ... oder vielleicht doch? Ich wusste es nicht. Zurück vor dem Bett kramte ich meine Sachen zusammen. „Ich glaube, wir sollten etwas schlafen!“, sagte ich und verabschiedete mich mit einem Kuss. Zurück in meinem Hotelzimmer registrierte ich erst, was passiert war. Ich war nur mit T-Shirt bekleidet und hatte mir das Tageslaken um den Schoß gebunden. Es war schon zwischen zwei und drei Uhr nachts, als die Hotelpagen etwas verdutzt an mir vorbei sahen. Sie mussten sonst irgendwas denken, als sie mich haben aus einem anderen Hotelzimmer kommen sehen. Aber letztendlich lag ich in meinem Bett. Warum war ich eigentlich nicht bei ihm geblieben? Ich zückte mein Handy und schrieb eine SMS. Ich hatte ganz schön einen im Kahn, denn das Display und die Schrift sah ich ganz verschwommen. Doch schaffte ich es, ihm zu schreiben. Ihm, der nebenan lag und hoffentlich noch nicht schlief.

„Es war schön mir dir. Schlaf gut. Hab dich lieb!“, stand auf dem Display meines Handy. Ich schickte sie ab und wartete. Nach einer Weile kam eine SMS von ihm. „Du auch! Bis morgen!“ Wie? Das war alles?

Ich wartete und wartete. Nach über einer halben Stunde kam von ihm noch ein „Hdal. Gute Nacht!“ nach geschoben. Ich schloss die Augen und schlief ein. Als ich am Morgen darauf erwachte, hatte ich einen richtigen Brummschädel. Nur kläglich hatten Hans, ein paar Andere und ich uns zum Frühstück in der Hotellounge eingefunden. Das Frühstück war mit zwei Kännchen Kaffee und einem halben Brötchen nicht sehr nahrungsreich, aber dafür weckend. Dennoch legte ich mich nach dem Frühstück wieder ins Bett und ließ mir gegen zehn Uhr Wasser in die Badewanne ein. Es war recht selten, dass man dort ein Zimmer mit Badewanne hatte. An den Tagen hatte ich Glück. Frisch gebadet hatte ich meine Sachen wieder gepackt für die Fahrgastreise nach Ludwigshafen. Hans hatte noch eine weitere Nacht in Venlo und sollte am nächsten Tag den ersten Güterzug übernehmen. Auf mich wartete eine Rangierschicht bei Speyer. Es waren noch knapp zweieinhalb Stunden, bis mein Zug fuhr. Ich hatte ebenfalls noch einen Tag Freischicht. Mit der letzten Flasche Weißwein in der Hand klopfte ich an Hans sein Hotelzimmer. Er war zwar angezogen, aber wirklich fit sah auch er nicht aus. Er legte sich wieder aufs Bett und zündete sich eine Zigarette an. In dem Hotel durfte man wenigstens rauchen. „Was machste denn jetzt?“, fragte ich und setzte mich neben ihm aufs Bett. Im TV lief immer noch der Pornosender aus dem 24-Stunden-Pay-TV-Paket. „Ach? Störe ich dich beim Wichsen?“, fragte ich scherzhaft. Doch Hans lächelte nur müde. „Komm, lass uns die Flasche noch killen, bevor wir abreisen!“, war meine Idee. Er stellte die beiden Wassergläser auf den Nachttisch und ließ mich einschenken. „Auf uns!“, sagte ich und wir stießen an. Irgendwie war Hans total platt. Bei allerdings regte sich sofort wieder was.

Ich dachte, dass der Alkohol uns so wie am Abend zuvor die Hemmschwelle etwas nahm und provozierte ihn. „Ich könnte mir auf der Stelle einen runter holen!“ Ein weiteres müdes Lächeln von Hans. „Tue dir keinen Zwang an!“, sagte er. Natürlich strich ich erst einmal mit meiner Hand über seine Hose. Also schlaff war seine Rakete nicht. Ich entpackte das gute Stück und zog mir meine Hosen aus. Dann entledigte ich Hans seiner Unterhose und schmiegte mich an ihn. Erst massierte ich ihn mit der Hand und flüsterte: „Oder hast du keine Lust?“ Er gähnte und sagte: „Doch, doch!“ Ich küsste seine Brust und wanderte nach unten zu seiner steifen Lanze. Ich nahm ihn zwischen die Lippen und blies ihm einen. Mit festem griff massierte ich ihn richtig hart, während meine Zunge seine Eichel verwöhnte. Er fühlte sich gut an zwischen meinen Lippen und nach kurzer Zeit hatte ich ihn. Er schloss die Augen und stöhnte kurz auf. Als ich an seinem Bändchen leckte schoss es aus ihm. Eine Ladung warmer Samen landete auf seinem Bauch. Das hätte ich gerne einen Abend vorher gehabt. Dann legte ich mich zurück und spielte an mir selbst. Ich hatte ja gesagt, dass ich mir auf der Stelle einen runter holen könnte. Erst lag Hans neben mir und beobachtete mich. Doch dann übernahm seine Hand meine Freizeitbeschäftigung und er kam näher. Noch ein Mal durfte ich seine Lippen um meine Eichel spüren und übernahm die Masturbation wieder selbst.

Kurz vorm Schuss öffnete er seinen Mund und ließ mich abspritzen. Auch mein Ergebnis landete auf meinem Bauch. Ich gab ihn einen Kuss auf die Wange und sagte: „Das sollten wir öfter machen!“ Er nickte, aber ich merkte, dass er wirklich zu geschafft war, um darüber zu reden. Wir hatten die Flasche leer getrunken und uns mit einem der Handtücher gesäubert. Dann verabschiedete ich mich von ihm und sagte ihm, dass er sich auf jeden Fall melden sollte. Nun waren wir ja nicht mehr zusammen in Ausbildung, sondern fuhren jeder für sich Güterzüge. Das war übrigens das letzte Mal, dass Hans und ich zur selben Zeit im gleichen Hotel abstiegen. Ein paar Wochen später wurden bei mir zwei Bandscheibenvorfälle diagnostiziert und ich wurde für eine lange Zeit krank geschrieben. Hans hingegen machte weitere Schulungen und musste sogar Einweisungen auf Bahnhöfe in Basel und Fürth machen. Er meinte mal, dass meine Krankschreibung Grund dafür war. Normalerweise wären wir wohl beide in den Genuss gekommen.

 

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