Ein Rohrstock, eine Liebe und ein gutes Gewissen

von TheoSchwunz
veröffentlicht am 23.04.2023
© TheoSchwunz, mannfuermann.com
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BDSM / Das erste Mal / Fetisch

Ich trage nur ein Paar Cuttoff Jeans, die die Kontoren meinen nackten Hinterns darunter wunderbar abformen. Als ich in das kalte Wasser des Baggersees tauche, fühle ich ein schmerzliches Prickeln entlang der Rohrstockschwielen auf meinen Arschbacken. Ich hatte hier zwei Tage lang dreimal am Tag getaucht und gesucht und nun tauche ich triumphierend auf, das Objekt meiner Suche fest in der Hand. Ich zittere vor Kälte, habe Gänsehaut und mein Arsch tut weh, aber das ist jetzt nebensächlich. Ich sehe auf die wasserdichte Uhr, die ich in der Hand halte und fühle, wie die Last meiner Schuld von meinen Schultern gleitet.

 

Warum stehe ich hier, kalt und nass, mit dem wundesten Arsch, den ich jemals hatte? Der Grund ist mein Gewissen, das gefangen und eingesperrt war durch eine verlorene Uhr. Alles begann in den Duschräumen nach einem Fußballspiel gegen eine andere Schule der Stadt.

* * *

Er kommt aus der Dusche. Sein Körper glüht. Wassertropfen laufen verführerisch über seine von der Sonne gebräunte Haut. Ich bewundere ihn verstohlen, sauge sein Bild in mich auf, seine flache Brust mit den herrlichen Brustwarzen, die starken, muskulösen Gliedmaßen, die großzügige Ausstattung seiner Männlichkeit zwischen seinen Beinen. Sein offenes, freundliches Gesicht wird von kurzen, hellblonden Haaren umrahmt. Er steht neben mir und greift nach seinem Handtuch. Und als mein Freund Christof sich beim Abtrocknen dreht, sehe ich zweimal hin und gebe ihm einen derben Rippenstoß, um ihn aufmerksam zu machen.

„Fuck!” flüstert er. „Schau’ dir das mal an, Marco.”

Ich starre auf den fremden Jungen wie ein Kaninchen auf die Schlange, als ich die Spuren auf seinem Arsch sehe. Es sind abklingende rote Streifen, vermutlich die Spuren eines Gürtels, aber immer noch klar zu sehen. Ich erkenne die Abdrücke auf seiner Haut, wo die Zunge des Ledergürtels ihn offensichtlich hart getroffen hat. Sie sehen rot und glühend aus. Dem Fußballer der gegnerischen Mannschaft ist der Arsch versohlt worden, mit einem Gürtel und gestern oder vorgestern, das ist klar wie Kloßbrühe.

Es ist ein Zufall, dass er der letzte der Gastmannschaft ist, der aus der Dusche kommt. Seine Mannschaftskameraden sind schon im Umkleideraum und ziehen sich an. Es ist auch ein glücklicher Zufall, dass mein Freund Christof und ich die beiden letzten außer ihm im Duschraum sind. Ich sehe dem fremden Jungen in die weit offenen, blauen Augen.

„Das sieht aus als ob du neulich richtig Ärger gehabt hast“, stelle ich etwas atemlos fest.

Der Junge dreht sich zu mir. Meinem Blick folgend sieht er über seine Schultern und betrachtet seine eigenen Arschbacken. Dann lässt er seine Hand vorsichtig über die rot gestreifte Haut gleiten.

„Fuck! Ich habe vergessen, dass man das immer noch sehen kann“, kommentiert er.

„Wer versohlt dir den Arsch mit dem Gürtel? Dein Vater?“ frage ich ihn, erstaunt darüber, dass es so was in der heutigen Zeit noch gibt.

Er macht kurz ein Pause beim Abtrocknen.

„Sicher“, antwortet er lakonisch, als wäre es die normalste Sache auf der Welt „Macht euer Alter das nicht?“

Ich schüttele den Kopf.

„Meiner auch nicht“, erklärt Christof aufgeregt.

„Nicht viele Jungs bekommen heutzutage noch Prügel oder andere körperliche Züchtigungen“, antworte ich sanft.

Der Junge der anderen Mannschaft denkt kurz nach.

„Ja, vielleicht nicht“, stimmt er mir zu, aber dann schweigt er.

Ich verstehe ihn. Er ist aufgebracht. Warum zu Hölle sollte er mit uns, Fußballern der gegnerischen Mannschaft, darüber sprechen? Doch ich bin neugierig geworden.

„Macht es dir nichts aus?“ beharre ich und versuche weitere Details aus ihm zu locken.

Christof trocknet sich sorgfältig zwischen den Zehen ab. Dann richtet er sich auf. Wir sind beide etwa gleich groß, um die einsachtzig. Aber mein Freund hat breitere Schultern, sieht solider aus als ich. Er hatte gut gespielt und ist ein wertvolles Mitglied unseres Schulteams. Er hatte zwei Tore geschossen und er ist erst achtzehn, genauso alt, wie ich.

„Mein Vater schlägt mich immer, wenn ich es nötig habe“, antwortet der gegnerische Junge mir jetzt. „Ich nehme es ihm nicht übel, wenn er mich mit dem Gürtel oder dem Rohrstock schlägt, wenn ich es verdient habe.“

Gedankenvoll streicht seine Hand über seinen Hintern. Dann redet er weiter.

„Ich habe versucht mit dem Mountain Bike auf unserer Gartenmauer zu fahren. Zehn Meter habe ich geschafft, aber dann habe ich die Kontrolle verloren und bin in Vaters kostbaren Stockrosen gelandet. Eine Menge davon waren hin. Mein Alter war richtig sauer. Er hat mich auf mein Zimmer geschickt und mich eine volle Stunde warten lassen. Dann ist er gekommen und hat mir den Arsch mit seinem Ledergürtel versohlt. Zehn auf den Nackten. Ich hatte Glück, dass er nicht den Rohrstock genommen hat. Der ist schlimmer.“

 

„Fuck!“ zischt Christof, und mir fällt auf, dass sich sein Schwanz mit einem Ruck erhoben hat.

Er bedeckt ihn mit seinem Handtuch, aber die Beule darin ist gut sichtbar. Entsetzt stelle ich fest, auch mein Penis ist auf dem Weg nach oben. Christof grinst mich wissend an. Beide hören wir dem fremden Jungen interessiert zu.

„Das ist besser als jeden Tag mit Worten fertig gemacht zu werden“, erklärt er mir. „Wenn es zu Ende ist fühle ich mich sauber und wie neu geboren, abgesehen davon, dass ich letzte Nacht auf dem Bauch schlafen musste, weil mein Arsch so weh tat.“

„Und funktioniert das bei dir? Den Arsch versohlt zu bekommen, meine ich?“

„Nun“, lacht er. „Ich werde garantiert nicht mehr mit dem Fahrrad auf der Gartenmauer fahren.“

Wir gehen in den Umkleideraum und ziehen uns an. Die Gäste steigen in den Bus, aber Christof und ich gehen einen Teil des Weges gemeinsam nach Hause.

„Ich wünsche mir fast, mein Vater würde mich den Gürtel fühlen lassen statt mich mit Worten zu erniedrigen und fertig zu machen und mir das Taschengeld zu kürzen“, murmelt Christof nachdenklich als wir die Hauptstraße entlang gehen.

„Ja“, stöhne ich. „Meiner verbietet mir den Computer und nimmt mir sogar das Handy weg. Das ist echt sadistisch.“

„Hat er dir schon mal den Arsch versohlt?“ fragt Christof neugierig.

„Nein“, antworte ich. „Nur einen Klaps als Kind. Das war alles. ich bin noch nie regelrecht verhauen worden.“

Ich auch nicht“, seufzt Christof.

Wir gehen ein paar Häuserblöcke weiter, dann stoppt mein Freund plötzlich und sieht mich an.

„Irgendwie bin neugierig geworden. Über diese körperlichen Züchtigungen oder so. Weil wir den Jungen heute in der Dusche gesehen haben und...“

Christof hatte begonnen, aber jetzt stoppt sein Redefluss. Ich ahne, was er mir mitteilen will.

„Hmmmm...denkst du, es würde uns Spaß machen, es mal zu versuchen?“ schlage ich ihm probeweise vor.

„Genau! Wir könnten uns gegenseitig Schläge versetzen und testen, wie es sich anfühlt. Wenn du geil darauf bist, Marco.“

Mein Freund sieht mich fragend an.

„Sicher bin ich geil darauf, Christof. Sollen wir es Nachmittag mal testen? Komm’ um vier zu mir. Meine Mutter arbeitet bis sieben und mein Vater kommt noch später nach Hause.

*. *. *

Christof taucht pünktlich wie verabredet auch. Seine Wangen sind rot. Erregung steht in seinem Gesicht. Ich hatte die letzte Stunde damit verbracht mit mir selbst zu spielen und dabei darüber phantasiert, gezüchtigt zu werden. Ich hatte große Mühe mich davon abzuhalten zu spritzen.

Ich lasse meinen Freund ins Haus. Er trägt Jeans und einen breiten, schweren Ledergürtel. Mein Schwanz zuckt, als er ihn sieht. Ich hatte schon Schlaginstrumente gesammelt: Eine Haarbürste aus Holz, einen Turnschuh mit Gummisohle und eine runde Gummischnur aus einem alten Expander. Christof schaut sich alles begeistert an. Dann öffnet er seinen Gürtel und zieht ihn aus den Schlaufen. Ich halte ihn in der Hand, bewundere seine Gewicht und schätze sein Potential einen Arsch schmerzlich zu versohlen. Dann schweigen wir, tief erregt im Inneren, bis ich es nicht mehr aushalten kann.

„Okay“, murmele ich. „Sollen wir loslegen?“

„Jop. Zuerst mit der Hand?“

„Okay, Christof. Schlägst du mich zuerst?“

„Dann los, Marco.“

Ich zögere, denn ich habe noch eine Frage.

„Nackter Arsch, Christof?“

„Sicher. Warum nicht? Wir haben uns schon öfter nackt gesehen. Wenn schon den Arsch versohlen, dann richtig.“

Ich streife mir die Jeans und die Unterhose ab und enthülle meine peinlich steife Erektion.

„Klasse Latte“, stellt Christof grinsend fest.

„Du planst mir einen runter zu holen?“ grinse ich zurück, erfreut über die Ablenkung.

„Ich hatte gehofft, sie dir noch steifer zu machen“, spottet mein Freund und gibt mir einen scharfen Schlag auf den nackten Arsch.

Ich mache einen Sprung. Mein Penis wird noch steifer. Meine Eichel drängt sich aus der Vorhaut und ist feucht.

„Fuck!“

 

„Oh-oh“, droht Christof. „Ich kann so eine Gossensprache nicht ausstehen. Leg’ dich über meine Knie, mein Junge!“

Er setzt sich selbst an die Kante meines Betts und klopft auffordernd auf seine Knie. Ich lege mich ein wenig unbehaglich über seine Oberschenkel. Meine Hände und meine Füße ruhen auf dem Boden. Christof bewegt sich ein wenig und korrigiert meine Lage so, wie er mich haben will. Er hatte seine Jeans komplett ausgezogen und nur seine Briefs an. Ich liebe das Gefühl, wie sich mein steifer Schwanz gegen seine nackten Schenkel presst. Gleichzeitig kann ich fühlen, wie sich seine Erektion durch den dünnen Stoff seiner Unterhose in meine Seite sticht.

Christof lässt seine Hand über meinen nackten Arsch gleiten. Er streichelt mich und Wellen der Lust wandern durch mich. Dann wache ich aus meinem Traum. Er gibt mir mehre fester Schläge mit der flachen Hand, die meinen Arsch warm machen und ihn kribbeln lassen. Mein stahlharter Penis pulsiert gegen Christofs Oberschenkelmuskeln.

„Jetzt ein paar echt harte Klatsche“, holt er mich aus dem traumseligen Genuss.

Ich spanne meine Arschbacken an. Mein Atem stockt. Seitwärts blickend sehe ich, wie mein Freund seinen Arm hebt.

Bäng! Unsere Haustür wird zugeschlagen. Das Geräusch kenne ich. So betritt mein Vater unser Haus. Ich taumele von Christofs Schoß und springe auf die Füße.

„Shit! mein Vater ist nach Hause gekommen! So früh kommt er sonst nicht von der Arbeit!“

Hastig ziehe ich mich an und schiebe die Gerätschaften unters Bett, während Christof sich seine Jeans anzieht und den Gürtel wieder umschnallt. Frustriert und ärgerlich über meinen Alten, obwohl es sicher nicht seine Schuld ist, eilen wir durch die Hintertür in den Garten.

„Verdammt! Gerade als ich angefangen habe, Spaß daran zu haben“, maule ich.

„Und ich habe noch nicht einmal die Chance gehabt, deine Hand zu fühlen, Marco“, stimmt Christof ein.

Wir diskutieren über Plätze und Orte, wo wir unsere abgebrochene Züchtigung weiter führen könnten. Aber bevor wir einen Entschluss fassen, ruft mein Vater mich ins Haus. Christof folgt mir. Mein Vater sieht mich sehr ernst an. Etwas Schlimmes ist passiert.

„Ich habe schlechte Nachrichten, Marco“, sagte er traurig. „Opa hatte einen Herzanfall. Er liegt im Krankenhaus. Du weißt, dass Oma sich nicht mehr selbst versorgen kann. Deine Mutter und ich fahren einige Wochen lang nach Bayern und kommen wieder nach Hause, wenn Opa hoffentlich wieder aus dem Krankenhaus kommt. Aber das Haus deiner Großeltern ist klein. Da ist kaum ein Schlafplatz für deine Mutter und mich. Wir werden auf Luftmatratzen schlafen müssen. Für dich haben wir eine andere Lösung gefunden. Du kommst nicht mit, Marco.“

Obwohl ich mir Sorgen um meinen Großvater mache, hüpft mein Herz. Da scheint eine Chance zu sein, dass mich meine Eltern allein zu Hause lassen, weil der Beginn der Sommerferien kurz bevor steht. Das würde natürlich zu meinen Hintern-Versohl-Plänen mit Christof wie die Faust aufs Auge passen. Aber dieser Traum verpufft sofort.

„Du kannst unmöglich hier allein bleiben. Aber ein Zufall kommt uns zur Hilfe. Gestern habe ich eine Email von einem alten Schulkumpel bekommen. Er ist jetzt Biologieprofessor an der Uni. Er lebt in einem großen Haus mit einem riesigen Garten. Er hat mir geschrieben, dass sein Gärtner sich das Bein gebrochen hat und er wegen der Ferienzeit keinen Ersatz finden kann. Ich habe ihn eben angerufen. Er freut sich, dass du bei ihm wohnen willst und in seinem Garten Rasen mähst oder sonstige Pflegearbeiten übernimmst, bis sein Gärtner wieder fit ist. Er zahlt dir sogar dafür. Das ist besser als ein Ferienjob im Supermarkt. Du bist an der frischen Luft. Das ist gut für einen Jungen.“

Das ist nicht ganz so gut, wie allein zu Hause zu bleiben, aber die Sache hat ihre Möglichkeiten.

„Papa, kann Christof mit mir kommen? Wir können uns die Arbeit und die Bezahlung teilen, und ich hätte Gesellschaft. Ich denke nicht, dass ein Professor sich für mich interessiert. Bitte!“

 

Mein Vater sagt einen Moment lang nichts und denkt nach.

„Er hat einen Sohn in etwa deinem Alter, Marco. Aber der ist wahrscheinlich mit seiner Mutter verreist, weil sie und der Professor getrennt leben. Ich werde meinen Freund fragen. Und natürlich brauche ich von Christof keine Einwilligung seiner Eltern. Ihr seid schon achtzehn. Denkt daran, Jungs! Wenn ich Klagen über euch höre, ziehe ich euch trotzdem die Hosen stramm, wenn wir aus Bayern zurück kommen!“

Wir grinsen uns hinter seinem Rücken an. Auf keinen Fall würde er uns den Arsch versohlen. Aber er könnte uns anders das Leben zur Hölle machen. Innerhalb einiger Stunden ist alles geklärt. Christofs Eltern sind sogar froh, ihren Sohn einige Wochen los zu werden.

„Und benehmt euch“, warnte Christofs Vater uns bei der Abfahrt am Bus, „oder ich bezahle dir nicht den Führerschein , Christof. Hast du verstanden, Sohn?“

„Ja, Papa“

*. *. *

Wir steigen aus dem Bus und nehmen unsere Rucksäcke auf. Dann folgen wir einer schmalen Straße durch eine weite Graslandschaft. Nach einen Kilometer sehen wir auf der linken Seite an der Einmündung eines Feldwegs das Hinweisschild mit einem Pfeil: Hauptstraße 67. Das war das Haus des Professors. Wir biegen ein und schon nach zwei Minuten kommt eine große Villa in Sicht, umringt von einem parkähnlichen Garten.

„So ein Professor verdient wohl einen Haufen Geld“, staunt Christof.

„Er hat die Villa geerbt, denke ich. Mein Vater hat mir erzählt, dass sein Vater ein reicher Industrieller war“, informiere ich ihn.

Als wir die Haustür erreichen, öffnet sie sich von selbst. Ein Mann Ende dreißig steht in der Tür er trägt Jeans und ein enges T-Shirt, dass seine Brust abformt. Man kann sogar seine Nippel erkennen. Er ist groß, muskulös und für einen Professor einfach zu gut von der Sonne gebräunt.

„Das muss irgendein jungen Mann als Vertretung für den Gärtner sein. Oder sein Assistent an der Uni“, flüstere ich Christof zu.

„Hallo. Wir wollen zu Professor Kleinschmidt“, sage ich laut.

„Das bin ich“, grinst er uns breit an. „Ihr seid Marco und Christof?“

Einen Moment bleibt mir die Spucke weg.

„Ähhh...ja...richtig...Christof und Marco“, stottere ich.

„Stimmt was nicht mit dir, Marco?“ fragt er besorgt.

„Nein, nein! Sie sind nicht so, wie wir es erwartet haben.“

„Was habt ihr denn erwartet?“

„Einen alten, zerstreuten Mann mit einer dicken Brille und...auuu!“

Ich drehe mich und sehe Christof böse an. Er hatte mir einen gemeinen Rippenstoß gegeben.

„Was mein extrem ungebildeter und taktloser Freund meint“, sagt Christof spöttisch, „ist, dass wie uns einen Professor nicht so gut aussehend vorgestellt haben.“

„Ja...wir lagen falsch“, murmele ich entschuldigend und reibe mir meinen Brustkorb.

„Dann kommt rein, Jungs. Ich zeige euch euer Zimmer“, lädt er uns breit lächelnd ins Haus.

Unser Zimmer ist im ersten Stock, hat ein breites Doppelbett und ein eigenes Bad mit Dusche. Die Aussicht aus dem Fenster auf einen See ist wunderbar. Verglichen mit meinem Zimmer zu Hause ist es ein Palast.

Nachdem wir ausgepackt haben, werden wir Marc vorgestellt, einem Studenten Mitte zwanzig. Er hat vor seine Doktorarbeit zu machen , ist groß und schlank und hat einen ausgebildeten Bizeps. Später stellen wir fest, dass er gerne rudert und jeden Morgen damit verbringt, mit einem Kahn auf die Mitte des Sees zu fahren.

„Um den Rasen müsst ihr euch erst in drei Tagen wieder kümmern, Jungs“, sagt uns der Professor. „So lange unterstützt ihr Marc bei seiner Forschungsarbeit über Süßwasserplankton.“

Christof sieht mich an. Das würde uns viel Zeit lassen, faul in der Sonne zu liegen oder am See Spaß zu haben. Badehosen haben wir dabei. Ob wir sie benötigen oder nackt schwimmen können, müssen wir noch feststellen.

Der Professor verabschiedet sich jetzt für den Tag. Er hat etwas in der Uni zu tun. Unsere Aufgabe ist nun für Marc Wasserproben mit Plankton aus dem See zu sammeln. Es ist keine anspruchsvolle Aufgabe, aber ziemlich langweilig. Wir müssen rund um den See Wasserproben nehmen, sie beschriften und in eine Liste eintragen. Morgens, mittags und abends. Das dauert jedes Mal eine ganze Stunde und wir latschen fast zwei Kilometer um den See. Anschließend bringen wir Marc die Proben in ein kleines Laboratorium, wo er sie auf Plankton untersucht.

 

Am zweiten Tag ist es ziemlich heiß. Das Latschen um den See würde anstrengend sein. Da hat Christof einen Vorschlag:

„Das ist doch total bescheuert. Im See ist doch überall das Wasser gleich. Wir nehmen hier alle Proben und faken dann die Liste. Das merkt Marc doch nie.“

Das scheint uns eine gute Idee zu sein, also machen wir es und liegen danach eine Stunde faul in der Sonne, bevor wir Marc die Proben bringen. Dasselbe machen wir mittags und am Abend. Wir sitzen auf einer Bank im Garten und warten aufs Abendessen, als Marc ziemlich böse aus dem Laboratorium kommt und eine Erklärung von uns verlangt.

„Marco und Christof, wollt ihr mich verarschen? Die Proben sind alle gleich. Habt ihr sie wirklich an den angegebenen Stellen aus dem See entnommen?“

„Nein“, muss ich zugeben. „Sie stammen alle von der gleichen Stelle im See. Ist das nicht egal? Ist das Plankton im See nicht überall gleich?“

Jetzt wird Marc wütend.

„Überall gleich? Warum, glaubt ihr, rudere ich jeden Morgen in die Mitte des Sees und entnehme Proben aus verschiedenen Tiefen? Weil ich ein Idiot bin?“

„Es tut uns leid“, sagt nun Christof lächelnd. „Du hast den Fehler ja bemerkt. Es ist doch nichts Schlimmes passiert.“

„Es tut euch leid? Nein, ihr wart zu faul“, ruft Marc jetzt absolut zornig. „Lügen, nichts als Lügen! Ihr bringt meine Forschungsarbeit in Gefahr. Womöglich muss ich neu anfangen. Und ihr findet das auch noch lustig?“

Nun fühle ich mich ein wenig schuldig. Wir hatten über die Konsequenzen für Marc nicht nachgedacht, aber Christof scheint das alles egal zu sein.

„Wenn ich das in eurem Alter zu Hause gemacht hätte, hätte mein Vater mich übers Knie gelegt und mir den Arsch versohlt, bis ich nicht mehr sitzen konnte. Heutzutage sind Väter oft viel zu wenig streng mit ihren Söhnen. Ich denke, eure niedlichen Ärsche sind noch nie ordentlich versohlt worden. Ihr würdet wahrscheinlich wie kleine Mädchen schreien, wenn ihr nur eine Berührung eines Rohrstocks oder eines Ledergürtels fühlt. Mir juckt es in den Fingern, euch schreien zu lassen. Ich sollte euer Verhalten eigentlich dem Professor berichten. Aber diesmal tue ich es nicht. Haut ab und schätzt euch glücklich!“

Im Garten schieben wir unsere Hände in unsere Shorts, um unsere beginnenden Erektionen zu ordnen.

„Puh“, grinst Christof. „Marc war ja richtig in Fahrt. Ich glaube, er hat das mit dem Arsch versohlen ernst gemeint.“

„Ja, er hat vor Wut geschäumt“, antworte ich schuldbewusst. „Sollen wir uns bei ihm ordentlich entschuldigen?“

„Sei nicht so ein Idiot“, lacht Christof. „Er schüttet die falschen Proben einfach weg und gut. Jetzt sperr’ die Ohren auf! Ich habe eine Idee.“

Ich sehe die Erregung in seinen Augen. Wenn ich jetzt Gedanken lesen könnte!

„Du denkst genau das, was ich auch denke, Christof?“

„Das es vielleicht eine Möglichkeit ist den Arsch versohlt zu bekommen?“ schlägt Christof vor, befühlt seine volle Erektion in seinen Shorts und tritt aufgeregt von einem Bein aufs andere. „Bist du mit im Boot, Marco?“

Ich treffe meine Entscheidung. Vielleicht entscheidet auch etwas zwischen meinen Beinen für mich.

„Du kannst auf mich zählen“, erkläre ich enthusiastisch schwanzgesteuert. „Was sollen wir machen?“

Keiner von uns hat jetzt eine zündende Idee, aber wir wandern durch den Garten und machen ein Brainstorming. Wir finden eine ganze Reihe phantastischer Möglichkeiten, aber wir erkennen schnell, dass die meisten schwer durchführbar sind. Das Risiko, dass sie nicht funktionieren, ist zu groß. Aber dann sehen wir Marcs Boot auf den Kies des Ufers gezogen. Ich habe eine wunderbare, ganz einfache Idee und fasse Christof am Arm.

„Hör’ zu, Christof. Marcs Boot hat unten einen Stöpsel, damit man das eingedrungene Wasser ablassen kann. Wie wär’s, wir entfernen ihn heimlich diese Nacht? Wenn er Morgen früh auf den See rudert, bekommt er ein unerwartetes Bad. Dann gestehen wir unseren Streich und bekommen von ihm den Arsch versohlt.“

 

„Cool!“ bewundert mein Freund mich. „Das ist genial einfach. Das kann nicht schief gehen.“

In der Dunkelheit schleichen wir uns zum Ufer und entfernen den Spund aus Marcs Boot. Ich stecke ihn in die Tasche als Beweis für unsren Streich. Nun kommen mir doch Bedenken.

„Ist das nicht ein wenig gemein von uns? Marc hat uns nichts getan. Er hat uns nicht an den Professor verraten. Das war nett von ihm. Vielleicht sollten wir das hier doch nicht machen, Christof.“

Ich drehe mich zum Boot um, aber Christof hält mich am Arm fest.

„He! Bist du ein Warmduscher oder sowas? Marc ist absolut fit und kann ein kaltes Bad vertragen. Das schadet ihm nicht. Möchtest du den Arsch versohlt bekommen oder nicht?“

„Okay. Du hast recht. Machen wir es“, stimme ich ihm zu, schiebe den Stöpsel wieder in meine Tasche und wir schleichen uns auf unser Zimmer.

Am Morgen gehen wir zum Frühstück. Aber es ist seltsam still im Haus. Marc oder der Professor sind nicht zu sehen. Wir setzen uns an den Frühstückstisch und greifen schon zu, als die Tür sich öffnet.

Der Professor kommt herein und schleppt einen triefend nassen Marc mit sich, der eine tiefe, blutende Wunde an der Stirn hat. Unser Opfer scheint halb besinnungslos zu sein. Schnell springen wir auf um zu helfen. Eine düstere Vorahnung greift mit eisiger Hand nach meinem Herz.

„Was ist passiert?“ fragt Christof in gut gespieltem Erstaunen.

„Marcs Boot hat sich mit Wasser gefüllt. Er hat versucht aufzustehen, ist ausgerutscht und mit dem Kopf auf das Dollbord gestürzt“, erklärt uns der Professor. „Ein Glück, dass ich am Ufer war und alles gesehen habe. Marc war kurze Zeit besinnungslos und hätte ertrinken können. Ich musste ins Wasser waten, um ihn zu retten.“

Jetzt erst sehe ich, dass der Professor ebenso pitschnass ist wie sein Assistent. Ich sehe Christof entsetzt an, aber der ist schon beschäftigt, sich dem Professor anzubieten, Marc mit ihm ins Badezimmer zu bringen, um ihn zu verarzten.

„Christof und ich kümmern uns um Marc“, sagt der Professor zu mir. „Du gehst jetzt und versuchst, das untergegangene Boot an Land zu ziehen.“

Ich laufe zum See, ziehe mir Schuhe und Hose aus. In Unterhose wate ich ins Wasser. Ich finde schnell, das Boot, und es gelingt mir mit einiger Mühe, es ans Ufer zu ziehen. Ich kann nur ein Ruder bergen. Das andere treibt weit draußen auf dem See. Ich werfe den Stöpsel lose ins Boot. Vielleicht erscheint es so als ein Unfall, nicht als Streich. Mehr kann ich nicht tun. Aber ich bin nicht glücklich, als ich zurück zum Haus gehe. Schuld und Angst liegt mir auf der Seele.

Christof, Marc und der Professor sitzen am Frühstückstisch. Marcs Kopf ist verbunden. Er und der Professor haben trockene Kleider an. Marc sieht blass aus, aber seltsam aufgekratzt. Alle drei sehen mich an, als ich hereinkomme.

„Da war kein Stöpsel mehr im Boot“, lüge ich. „Vielleicht hat er sich irgendwie gelöst.“

Die Lüge kommt leicht von meinen Lippen, aber tief in meinem Inneren rührt sich irgendwas und quält mich. Der Professor sieht mich skeptisch an.

„Von selbst lockert sich so was gewöhnlich nicht. Ich bezweifle, dass es ein Unfall war. Wir haben im Dorf einige nichtsnutzige Jungs, denen ich einen solchen Blödsinn zutraue. Ein Glück, dass ich meinen Sohn besser erzogen habe. Manchmal müssen Jungs einfach den Arsch versohlt bekommen. Ich denke, ich muss die Sache der Polizei melden.“

„Gute Idee“, stimmt ihm Christof verlogen zu. „Diese Verbrecher sollte man einsperren.“

Ich starre ihn wütend an, aber er lächelt spöttisch zurück. Die Sache macht ihm absolut nichts aus. Aber dann stöhnt Marc erschreckt auf. Alle sehen ihn an. An seinem Handgelenk ist ein schmaler, blasser Streifen, wo gewöhnlich eine Armbanduhr ist.

„Hatte ich die Uhr um, als wir ins Haus gekommen sind?“ fragt er besorgt.

Der Professor schüttelt den Kopf.

„Ich glaube nicht, aber ich bin nicht ganz sicher.“

Weder Christof noch ich hatten die Uhr gesehen.

„Die Uhr ist wasserdicht“, sagt Marc traurig. „Sie gehörte meinen Vater. Sie ist das Einzige, was ich noch von ihm habe.“

 

Eine Welle von Scham läuft jetzt durch mich. Ich verstehe nicht, warum keiner es in meinem Gesicht sieht. Später in unserem Zimmer diskutieren Christof und ich die ganze Sache.

„Wir müssen Stillschweigen bewahren“, flüstert Christof. „Die Polizei wird eingeschaltet und am Ende landen wir noch vor einem Richter. Unsere Alten erfahren alles. Ärger über Ärger. Also Mund halten und alles geht vorbei. Oder?“

„Kann sein“, antworte ich mit einem flauen Gefühl im Magen.

Natürlich will ich auch nichts mit der Justiz zu tun haben und auch nicht das Gesicht meines Vaters sehen, wenn er es erfährt. Ich fühle nur irgendwo tief in mir, dass etwas falsch ist.

In der Nacht wälze ich mich schlaflos im Bett hin und her. Ich quäle mich mit dem Gedanken, was alles hätte passieren können und sehe Marcs Gesicht vor mir, als er den Verlust seiner Uhr bemerkt hat. Mein Gewissen meldet sich. Es brennt in meiner Seele und lässt mich nicht schlafen.

„Du siehst aus wie eine Leiche“, stellt Christof fest, als wir uns zum Frühstück fertig machen. „Was ist mit dir los?“

„Ich habe die ganze Nacht wach gelegen. Ich fühle mich nicht wohl in dieser Sache.

„Warum fühlst du Arschloch dich nicht wohl?“ brummt mein Freund. „Nichts Ernsthaftes ist passiert, und niemand verdächtigt uns. Das einzige Problem ist, dass wir nicht den Arsch versohlt bekommen haben.“

„Nein“, sage ich kurz.

Am Nachmittag habe ich eine Entscheidung getroffen.

„Christof?“

„Was?“

„Ich werde dem Professor erzählen, was wirklich passiert ist.“

„Was? Bist du bescheuert? Wir bekommen Ärger bis über beide Ohren. Polizei, Gericht, unsere Alten...“

Ich zucke mit den Achseln. Das hatte ich alles bedacht. Aber ich hatte beschlossen, endlich reinen Tisch zu machen. Mit dieser Last und Schuld auf der Seele will ich nicht weiter leben, nein, kann ich nicht weiter leben.

„Es ist ein Jammer, dass wir nicht in einer Zeit leben, wo eine strenge körperliche Bestrafung, eine Züchtigung uns unsere Schuld büßen lässt und unser Gewissen reinigt, Christof.“

„Hör’ zu, Freundchen“, droht Christof. „Wenn du so eine Scheiße machst, dann bin ich ganz schnell weg hier. Und lass’ mich aus alles raus, hörst du?“

„Mach’, was du willst“, antworte ich kalt. „Ich werde es heute noch dem Professor beichten. Aber ich übernehme die ganze Schuld. Es war meine Idee, und ich habe den Stöpsel heraus gezogen. Ich werde sagen, dass du nichts damit zu tun hattest.“

Eine Stunde später sehe ich ihm auf dem Feldweg in Richtung Bushaltestelle gehen, den Rocksack aus seinen Schultern. Ich fühle kein Bedauern über den verlorenen Freund, nur Erleichterung. Heute Abend nach dem Abendessen werde ich es dem Professor sagen.

 

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