Zwei Jungs erleben ihr erstes Mal.
Bareback / Das erste Mal / Junge Männer
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Es war ein Termin, auf den ich so wirklich gar keinen Bock hatte. Und das ganze schimpfte sich auch noch Urlaub. Ich wusste nicht einmal genau, wie es zu diesem Arrangement gekommen war. Zumindest war mein Vater nach langjährigem und ganz gut bezahltem Job als Angestellter auf die Idee gekommen, sich als Unternehmensberater selbstständig zu machen - gemeinsam mit einem Kerl, den er von irgendwelchen Meetings kannte, und der sich Jochen Merten schimpfte. Und weil dieser Jochen Merten gerne in Italien Urlaub machte, hielten es Mom, Dad und die Mertens für eine geniale Idee, vor dem großen Geschäfts-Start eine Art Familien-Kennenlern-Urlaub am Gardasee zu machen. Dass ich meine Sommerferien lieber zuhause mit meinen Freunden verbracht hätte, spielte bei der Entscheidungsfindung keine Rolle. „Du hast ganz sicher Spaß“, hatte Dad versucht mich zu vertrösten. „Die Mertens haben einen Sohn in deinem Alter. Ihr versteht euch bestimmt blendend.“

 

Klasse Logik ... als ob ich mit einem fremden Jungen sofort Freundschaft schließen müsste, nur weil er nur wenige Wochen älter war. Doch natürlich zogen auch solche Argumente nicht. Und pünktlich am ersten Samstag des Augusts hatten wir nach den zu erwartenden Reise-Staus nachmittags den Brenner hinter uns gelassen und nahmen Kurs auf das Unvermeidliche.

Bei der letzten Etappe kam dann doch so etwas wie Urlaubsstimmung auf. Eine sich eng windende Straße, die teilweise in den Fels der schroffen Berge am Seeufer gehauen war und dann wieder durch rustikale Dörfer führte, eröffnete immer wieder fantastische Blicke auf den türkisblau glitzernden See. Doch der Hauch von Vorfreude wich einer verkniffenen Anspannung, als uns das Navi am Rande des Örtchens Bardolino von der Seestraße herunter lotste und uns zu einer gestreckten Zufahrt führte, wo ein bogenartiges Torschild darauf hinwies, dass wir unser Ziel erreicht hatten.

„Da sind sie“, murmelte mein Vater und steuerte einen Parkplatz neben den drei Personen an, die wie ein Empfangskomitee bereit standen und wohl auf Dads vor fünf Minuten versandte Whatsapp reagiert hatten. Auf den ersten Blick durch die Windschutzscheibe mochte ich die Mertens nicht besonders. Sie kamen mir zu geleckt vor. Herr Merten war groß, dunkelhaarig und hatte eine sportliche Figur, die in einem perfekt abgestimmten hellen Hemd und beigen Hosen steckte. Frau Merten hatte schulterlange blonde Haare und war für eine Frau um die 40 recht attraktiv, auch wenn sie es – gerade für den Urlaub – mit der Schminke meiner Meinung nach übertrieben hatte. Der Junge, der rechts neben seiner Mutter stand, war ein bisschen die Mischung seiner Eltern. Die dunkelblonden Haare fielen ihm locker in die Stirn und seine drahtige Figur steckte in einem körperbetonenden T-Shirt und weißen knielangen Hosen. In sein hübsches Gesicht zeichnete sich ein halbherziges Lächeln, als sein Vater ihn auf uns aufmerksam machte. 'Mädchenschwarm', dachte ich verdrossen und war mir vom ersten Moment an sicher, dass wir keinen Draht zu einander finden würden.

Die Begrüßung war von einer verkrampften Herzlichkeit, bei der man am liebsten davongelaufen wäre. Der dynamische Herr Merten gab meinem Vater, der nach der langen Fahrt noch zerknautschter wirkte als sonst, einen festen Händedruck, während der Merten-Junge und ich bei der allgemeinen Vorstellung einen Schritt zur Seite gingen. Aha. Er hieß also Milan. Der Name passte ja zum Bilderbuchfamilien-Schema. Als mein Vater auf mich wies und sagte: „Und das ist unser Sprössling. Leon“, tauschte Milan und ich einen kurzen Blick, der wohl als Begrüßung reichen musste.

Wir zwei standen nebeneinander wie bestellt und nicht abgeholt, als mein Vater von der anstrengenden Anreise erzählte, die uns gut zwei Stunden später als geplant hierher geführt hatte. Jochen Merten nickte verständnisvoll, während seine Frau Christine mit ihrer natürlich-schrillen Stimme ausführte: „Wir haben uns ja auch überlegt, mit dem Auto zu fahren. Aber von Frankfurt kann man so gut mit der Lufthansa nach Verona fliegen und sich dort einen SUV mieten.“

Während meine Mutter einsilbig zustimmte und ich mir vorstellen konnte, was sie insgeheim dachte, tippte Milan mich an. „Soll ich dir gleich mal unseren Bungalow zeigen?“, fragte er, wobei sein schräges Grinsen vielleicht auch das gestelzte Verhalten seiner Mutter entschuldigen wollte.

„Ja. Wäre cool“, sagte ich ganz dankbar, mich aus der Affäre stehlen zu können. Ich holte meine Tasche aus dem Auto und ließ mich von Milan aufs Innere der Ferienanlage führen. 'Echt schön hier“, dachte ich, als wir durch einen Garten mit mediterranen Blumen und knorrigen Olivenbäumen gingen, in den sich die niedrigen, auf rustikal getrimmten Bungalows geschmackvoll einfügten. Wir gingen zum Häuschen Nummer 12, mein aufgenötigter Zimmergenosse öffnete die Tür und presste die Lippen zusammen, als er mich mit einer 'Voila'-Geste hinein bat.

 

„Gar nicht mal sooo schlecht“, murmelte ich. Mein Blick fiel auf eine Art Wohn- und Schlafzimmer - Combi, mit Flachbildfernseher, einem kleinen Sofa und einem Panoramafenster, das nach draußen zur Terrasse führte und einen wundervollen Blick über Bardolino, den Gardasee und die gegenüberliegenden Berge offenbarte. Die beiden Betten waren zwar getrennt, aber wegen der Enge so nah bei einander, dass ich nur hoffen konnte, dass Milan nicht schnarchte.

Dieser lachte neben mir leise: „Ich find's auch ziemlich geil. Aber meine Mom hat vorhin schon die Krise bekommen, weil die Bungalows so klein sind.“

„Aha“, sagte ich und musste selbst schmunzeln.

Milan wies auf das Bett, auf dem schon eine Reisetasche lag: „Hab mir vorhin das schon ausgesucht. Ist das okay für dich?“

„Ja. Klar“, sagte ich, denn eines erschien mir wie das andere. „Und ihr wart schon öfter hier am Gardasee?“

„Ja. Aber weiter im Norden. Ist aber 'ne super Gegend. Ich denke schon, dass wir hier Spaß haben werden.“

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass es auch so kommen würde. Milan erschien mir umgänglicher, als ich befürchtet hatte – und mit Blick auf seine schlanken, sonnengebräunten Waden konnte ich für die nächsten zwei Wochen auf jeden Fall die Hoffnung auf sexy Ausblicke haben.

„Das denke ich auch“, sagte ich und fühlte ein Lächeln auf meinen Lippen, das sogar ehrlich war. Milan schien sich davon dankbar anstecken zu lassen, als er fragte: „Wollen wir schauen, dass wir bald loskommen? Wir haben extra mit dem Essen auf euch gewartet.“

„Klar. Klingt nach einem guten Plan. Die Dusche ist da?“ Erklärend schaute ich zur einzigen Tür, von der ich nicht wusste, was dahinter war. Milan nickte, und ich zog mir das T-Shirt über den Kopf.

„Uh, sexy“, scherzte mein neuer Mitbewohner, und ich nahm grinsend die Hände hinter den Nacken, um mich in Szene zu setzen. Ich hatte zwar nicht das Gefühl, wirklich sexy zu sein; dafür war mein Körper – genauso wie mein Gesicht - zu zartgliedrig, aber den Spaß machte ich natürlich gerne mit. Ich zog mir unter Milans schelmisch-kritischem Blick auch noch die Hose aus, schnappte mir Wechselwäsche und verzog mich ins Badezimmer.

Keine halbe Stunde später holte ich mir die volle Dröhnung Urlaubsvorfreude ab. Milan und ich hatten uns auf dem Weg von der außerhalb liegenden Ferienanlage ins Örtchen etwas zurückfallen lassen und schlenderten auf der Uferpromenade unseren Eltern hinterher – und ich genoss wirklich alles. Der warme Wind, der mir um die Nase wehte, das Dolce Vita an den kleinen Ufercafés, das entspannte Treiben an den Stränden und im See, den wundervollen Fernblick – und nicht zuletzt die Begleitung des scharfen Jungen, der während der nächsten zwei Wochen vielleicht sogar ein guter Freund werden würde.

Weil wir fürs Abendessen früh dran waren, war es kein Problem, auch ohne Reservierung einen schönen Platz mit Seeblick in einem der vielen Restaurants zu bekommen. Nur beiläufig bekam ich das Durcheinander-Reden unserer Eltern mit. Mein Vater und Jochen unterhielten sich angeregt über langweiligen Unternehmensberater- und Geschäftsgründer-Kram, meine Mutter und Christine hielten Smalltalk im Tonfall zweier Frauen, die sich nicht mochten und trotzdem guten Willen zeigten, und Milan und ich hatten uns schon bald ausgeklinkt. Während die anderen redeten und sich vom ersten Glas Wein dabei noch anregen ließen, tauschten wir immer wieder verschmitzte Blicke, tippten uns unter dem Tisch neckend mit den Füßen an die Schienbeine und rollten mit den Augen, wenn jemand etwas unserer Meinung nach blödes von sich gab.

Auf einem Ohr hörte ich, wie mein Vater Jochen fragte: „Und deine Tochter ... Lara ... wollte die nicht mitkommen?“

„Die ist eben auch schon 20“, erwiderte Jochen. „Hat jetzt einen Freund, mit dem Urlaub interessanter ist als mit der Familie.“

„Verstehe“, sagte Dad, und schon fiel ihm Christine lauter, als es ihr wahrscheinlich bewusst war, ins Wort: „Unser Milan hatte bis vor zwei Wochen ja auch eine Freundin. Schon die zweite in diesem Jahr.“ Sie warf ihrem Sohn einen bissigen Blick zu, der wohl das Gefühl hatte, sich rechtfertigen zu müssen.

 

„Melanie war ja ganz nett. Aber immer so überdreht ...“

„Also, ich hab sie gemocht“, sagte Christine schnippisch und ich dachte: Warum wundert mich das nicht. Ich schmunzelte noch über meinen Gedanken, da fragte Christine meine Eltern: „Und Leon? Hat der auch eine Freundin?“

Plötzlich richteten sich alle Augen auf mich, und Mom sagte zögerlich: „Nein ... Unser Leon interessiert sich eben für andere Dinge als für Mädchen.“

Milan grinste mich breit an, Dad und Jochen schauten peinlich berührt zur Seite und Christine, die den Fettnapf bemerkt hatte, nuschelte: „Das kann ja alles noch kommen.“

Das Essen ging nach diesem kurzen Stimmungsdämpfer fröhlich weiter, und im Laufe des Abends hatte ich es auch schnell wieder verdrängt. Nachdem wir unsere Eltern abgehängt hatten, machten Milan und ich noch eine Erkundungstour durch Bardolino, das zur Dämmerung erst so richtig wach wurde und dessen enge Gassen ein unwiderstehliches mediterranes Flair verbreiteten. Als wir wieder zurück zu unserem Bungalow kamen, war es nach 23 Uhr, doch der Abend hielt noch einiges für mich bereit.

Nachdem ich das Bad für Milan geräumt hatte, hatte ich mich schon unter die dünne Bettdecke verkrochen, die ich wegen der Restwärme des Tages eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Doch ich hatte mir für die Dunkelheit ein Päckchen Taschentücher darunter geschmuggelt, und mein Zimmergenosse lieferte mir für die geplante Wichs-Session die perfekte Vorlage. Zwar war er noch voll bekleidet hinein gegangen, aber raus kam er lediglich in einer eng anliegenden Pants, die sowohl seinen festen Hintern als auch die Ausbuchtung seines Schritts appetitlich in Szene setzte. Passend zu seinem aufgeweckten Gesicht hatte er einen fantastischen unbehaarten Körper, unter dessen samtiger Haut die Muskeln grazile Linien zeichneten. Möglichst ohne zu starren versuchte ich jeden Eindruck in mich aufzusaugen.

Als ob er mir einen Gefallen tun wollte, setzte er sich mit untergeschlagenen Beinen auf sein Bett, beugte sich mit auf den Knien aufgestützten Ellbogen zu mir und sagte: „Nicht weit von hier ist auch ein klasse Spaßbad. Da können ja auch noch hingehen.“

„Klingt gut“, sagte ich.

„Ich find's übrigens mutig, dass du dich bei deinen Eltern geoutet hast.“

Wie schnell doch wenige Worte meine ganze Geilheit wegpusten konnten. „Ich ... ich hab mich bei meinen Eltern nicht geoutet. Weil ich nicht schwul bin“, motzte ich ihn an.

„Ach so, sorry.“ Milan zwinkerte, wobei sein Blick Zweifel daran ließ, dass er mir glaubte. „Dann hab ich das vorhin falsch verstanden.“

„Hast du wohl“, grummelte ich.

Milan lachte freundschaftlich und rieb entspannt die Zehen aneinander. „Ist ja sowieso Quatsch, dass man alles in Schubladen packen muss. Schwul – hetero – bi. Ist doch egal. Hauptsache, es macht Spaß. Oder?“

„Stimmt.“, sagte ich, obwohl ich mir recht sicher war, dass ich mich nicht zu Mädchen hingezogen fühlte. Immerhin war Milans Schlusswort des Tages so versöhnlich, dass es meiner Fantasie einen super Spielraum fürs nächtliche Wichsen lieferte.

Der nächste Tag kam und meine Befürchtung, mich wegen meiner vermeintlichen oder doch nicht so vermeintlichen Homosexualität weiter rechtfertigen zu müssen war vorerst unbegründet. Milan und ich bummelten eine Weile am Seeufer entlang, bis wir einen schönen Strand fanden, wo wir unsere Badetücher ausbreiteten. Der unausgesprochene Verdacht hatte sogar etwas Gutes. Ich bekam schon mit, dass Milan manchmal Stielaugen bekam, wenn wir gutaussehende Mädchen im Bikini begegneten, und ich schätzte, für einen Urlaubsflirt mit Happy End wären die Chancen für uns beide gut gestanden. Doch dankenswerterweise Weise hielt er die Füße still, und auch ich dachte nicht im Traum daran, ein Mädchen anzusprechen.

Auf unsere eigene Weise lernten wir die Gegend um Bardolino kennen und entwickelten sogar den Anfang einer Freundschaft. Wir schlenderten ziellos umher, schauten in manche der kleinen Läden, die uns interessierten und machten immer wieder Pausen, um im warmen Wasser des Gardasees zu baden. Das alles plätscherte so dahin, bis wir mittags an einem Strandcafé eine Pause vom Herumlungern einlegten. Wir hatten uns einen freien Platz nahe eines größeren Strandes gesichert, der bei Espresso und Mandelkeksen Raum zum Träumen gab. Umschmeichelt wurden wir dabei von einem attraktiven dunkelhaarigen Kellner. Mir war es nun ganz recht, dass Milan die Szenerie am Strand betrachtete, wo eine Mädchengruppe Beachvolleyball spielte. Denn so konnte ich den Kellner im Auge behalten ... wie er mit seinem italienischen Charme ein Ehepaar, das seine Bestellung abgab, um den Finger wickelte. Und sich bei jedem Schritt sein knackiger Hintern in der dunklen Anzughose abzeichnete. Und ...

 

„Soll ich ihn für dich ansprechen?“ Milans Zeh tippte an mein Schienbein, und als ich ihm in die schmunzelnden Augen schaute, blickte Milan zu dem Kellner, den ich anscheinend viel zu unbeherrscht angestarrt hatte.

„Nee. Ist schon gut“, seufzte ich, und Milan nahm halb empathisch, halb frotzelnd meine Hand zwischen seine Finger und raunte: „Aber stehen tust du schon auf ihn. Oder?“

„Jaah, der ist ziemlich heiß“, gab ich zu und war mir selbst nicht sicher, ob mir das herausgerutscht war, oder ob es einfach gesagt werden musste. Milan nickte, wobei ich nicht wusste, ob das eine Zustimmung war, oder einfach nur Anerkennung für meinen Mut, das zuzugeben.

Mein anfänglicher Schock wich nach und nach einer Erleichterung. Die Erkenntnis, dass es zwischen uns genauso unbeschwert und witzig wie vor meinem unbedachten Coming Out weiterging, war eine schöne Erfahrung. Es verging einige Zeit, während der wir das Thema auf sich beruhen ließen. Wir breiteten unsere Badetücher am Hauptstrand von Bardolino aus, quatschten über dieses und jenes, als ob wir uns schon ewig kennen würden, und während wir uns die Sonne auf die Körper scheinen ließen, wagte ich es, die Frage zu stellen, die mir schon seit der Nacht unter den Nägeln brannte: „Sag mal, Milan.“ Er drehte auf dem Rücken liegend den Kopf zur Seite, um mich fragend anzusehen und ich pustete vor Nervosität durch. „Du hast gestern Abend so 'ne Andeutung gemacht. Von wegen hetero oder schwul ist egal. Hauptsache es macht Spaß. Hast du schon mal ...“

Er lachte leise, als mich der Mut verließ, weiterzureden und beendete den Satz für mich: „Ob ich schon mal mit einem Jungen Sex gehabt habe?“ Ich nickte zaghaft, doch Milan führte ohne das geringste Zögern aus: „Mit einem Kumpel – Dennis – hab ich schon ab und zu mal rum experimentiert. Wir haben das Skater-Fuck genannt, auch wenn wir nicht wirklich gefickt haben. Aber es ging da schon zur Sache. War immer ein Riesen Spaß.“ Ich wollte schon nachhaken, aber Milan kam mir mit der Frage: „Und du?“ zuvor.

Kurz spielte ich mit dem Gedanken, mir eine Geschichte einfallen zu lassen, aber schließlich gab ich kleinlaut zu: „Noch nie.“ Ich kicherte unsicher. „Ich glaube, ich würde 'nen Herzinfarkt kriegen, wenn mir ein Kerl auch nur über die Wange streicheln würde.“

Milan stützte sich auf den Ellbogen, um sich mir zuzuwenden, und streichelte mir mit den Fingerrücken über die Wange. Ein heißer Schauder ging durch meinen Körper, von dem ich mir nicht sicher war, ob er wohlig oder erschreckend war, doch ich sagte betont gelassen: „Das ist ja was anderes, wenn du das machst.“

„Du wirst sehen, so viel anders ist das nicht. Zärtlichkeit ist Zärtlichkeit. Und das ist das A und O“, erklärte er altklug. „Willst du mal üben?“

„Schleppst du mir jetzt den Kellner an?“, versuchte ich zu scherzen, aber Milan legte sich einfach zurück auf den Rücken.

„Nee, mach's einfach an mir.“

„Soll ...“, legte ich los, aber dann schluckte ich den Fluch, der mir auf der Zunge lag, runter. Milan schloss die Augen und ich schaute abwechselnd auf seinen reizvollen, im Sonnenlicht matt glänzenden Körper und das Umfeld. Zumindest war niemand in der Nähe, der nach Ärger aussah, wenn ich jetzt die offensichtliche Homoerotik machte, die Milan mir aufgeschwatzt hatte. Und eine solche Chance sollte man sich vielleicht auch nicht entgehen lassen.

Aus Prinzip murmelte ich einen Fluch in mein Kinn, dann legte ich meine Hände auf seine Brust und begann ihn zu streicheln. Statt eines Lachens, das ich insgeheim erwartet hatte, seufzte der attraktive Junge nur selig, was mich motivierte, weiterzumachen. Ich kitzelte mit den Daumen seine Brustwarzen, fühlte wie sich die Rippen unter seiner Haut abzeichneten und dann ins weichere Terrain seiner Bauchmuskulatur übergingen, knetete seine Flanken und kitzelte seinen Nabel. Obwohl ich mir der Blicke bewusst war, die meine Zärtlichkeit anzog, konnte ich nicht damit aufhören. Ich fand es wahnsinnig erotisch, meinen Freund zu streicheln, seinen Herzschlag zu fühlen und das langsame Heben und Senken seines Bauchs zu ertasten.

 

Auch auf Milan hatte meine Behandlung eine Wirkung, die er wohl nicht eingeplant hatte. Seine weitgeschnittene Badeshorts beulte sich immer mehr aus und am Ende war nicht mehr zu übersehen, dass ich ihm einen Ständer beschert hatte. Viel zu spät bereitete er dem Treiben ein Ende, richtete sich ins Sitzen auf und murmelte: „Mann, Leon, das war gut. Das war echt gut.“

„Ich seh's“, gluckste ich und blickte auf seine Beule, die in der Sitzhaltung nur dürftig verborgen war.

„Wenn du jetzt noch blasen könntest, hätte ich eine Aufgabe für dich“, witzelte er, aber ich kannte ihn inzwischen gut genug, um herauszuhören, dass da auch ein Hauch Ernst dahintersteckte. Deshalb sagte ich ebenso spaßhaft: „Wenn du dich dafür auch als Versuchsobjekt zur Verfügung stellen möchtest ...“

„Da hast du es aber dicker hinter den Ohren, als ich dachte“, grinste Milan und klopfte kumpelhaft auf meine Wade. „Willst du es versuchen?“

„Vor all den Leuten?“, tat ich schockiert und schaute mich um.

„Nee, nee. Wir finden schon ein ruhiges Örtchen“, sagte Milan schnell und ich biss mir auf die Zunge, um nicht zu lachen. Die Aussicht auf einen Blowjob machte ihn mindestens ebenso wuschig wie mich.

„Dann los. Geh voraus“, schlug ich vor – immer noch in dem spaßhaften Ton, der jedem von uns jederzeit einen Rückzug ermöglichte.

„Muss wohl heute dein Glückstag sein, Leon“,scherzte Milan, strich mir durch die flachsblonden Haare und richtete sich auf. Es war drollig, wie er nun mit einem seiner Flip Flops in der Hand ungeschickt versuchte, seine Beule zu verbergen, während er losging. Mit Schmetterlingen im Bauch schaute ich ihm hinterher – dem gebräunten Rücken, den knallgelben Badeshorts und den sexy Waden - und fragte mich, ob das vielleicht sogar wirklich mein Glückstag war.

Ich gab Milan nur einen kleinen Vorsprung, damit unser Verschwinden nicht allzu auffällig war. Der Richtung nach zu urteilen hatte ich sowieso geglaubt, dass er zurück zu unserem Bungalow gehen würde, aber anscheinend hatte es mein Zimmergenosse zu eilig. Keine hundert Meter von unserem Badetuch entfernt war eine Art Abstellschuppen, dessen Rückseite von den Liegebereichen abgewandt und von einem niederen Zaun getrennt war. Während ich mich näherte, sah Milan sich hektisch um, stieg über den Zaun und war verschwunden.

„Du Depp“, grummelte ich, aber es half nichts. Unschlüssig ging ich weiter und schaute, dass ich über den Zaun kam. Ich war kaum um die Ecke des Schuppens, da stand er schon. Mit dem Rücken gegen die Bretterwand gelehnt, hatte er seine Beule samt des gelben Stoffs der Shorts in der Faust und deutete damit aufreizend auf mich, als ich mich mit Knien aus Wackelpudding näherte. Das lebhafte Treiben der Sonnenanbeter vom Strand drang fast ungedämpft zu uns durch, deshalb wagte ich es nicht einmal zu flüstern, als ich mich vor Milan kniete, fragend seine Faust umschloss und dieser mir sein bestes Stück überließ.

Eher instinktiv legte ich meinen Mund auf seinen Bauchnabel, während ich durch den dünnen Nylon-Stoff schon die Hitze seines Pimmels spürte. Milan seufzte leise, als ich mit den Lippen hinunter zu seinem Unterbauch glitt und ihm gleichzeitig die Badeshorts versuchte runterzuziehen, für die sein Steifer jedoch ein Hindernis war. Wie ein Springteufelchen kam er schließlich unter dem Saum hervor und klopfte mir ans Kinn. Ein wirklich geiles Stück. Er kam mir etwas dicker und größer als meiner vor, hatte einen recht dunklen Teint und die Vorhaut lag wie ein Wulst um die pralle Eichel.

„Leckst du mir die Eier?“, fragte Milan und klappte seinen Steifen mit dem Zeigefinger am Schaft nach oben.

Im ersten Moment war ich nicht begeistert, weil ich es nur schnell hinter mich bringen wollte. Doch sobald ich anfing seinen flaumig-weichen Sack zu lecken, die Hoden in den Mund zu saugen und ich Milans geilen Schwanz dabei im Gesicht hatte, war alles drumherum ausgeblendet. Immer gieriger saugte und leckte ich und neckte ihn mit der Zungenspitze am Penisstamm. Schon jetzt, bevor ich richtig angefangen hatte, stöhnte Milan schon leise, grub seine Finger in meine Haare und rieb seinen Schwanz in meinem Gesicht, dass ich kaum mehr atmen konnte.

 

Endlich ließ er von mir ab, damit ich richtig loslegen konnte. Mit den Lippen schob ich seine Vorhaut, die die Eichel halb bedeckt hatte, beim in den Mund nehmen zurück. Milan keuchte, als seine Eichel zum ersten Mal an meiner Zunge entlang glitt. Schwer zu sagen, wer von uns beiden nun mehr Spaß hatte. Milan, der noch immer mit dem Rücken an der Wand lehnte und sich mit der Hand an meinem Hinterkopf verwöhnen ließ, oder ich. Mein Herzschlag pochte dumpf in meinem Ohr und blendete das Krakeelen vom Strand aus, als ich den geilen Penis-Geschmack in mich aufsaugte. Milans Hand an meinem Nacken ließ mir sowieso keine Chance, von ihm abzulassen und so ergab ich mich voller Lust meinem Schicksal. Ich ließ den heißen Jungs-Knüppel tief in meinen Mund gleiten. Meine Nase lag in Milans Schambereich und die Eier berührten mein Kinn, als der Griff in meinem Nacken fester wurde, dann ließ er wieder locker und ich verwöhnte seien Eichel und sein Vorhautbändchen mit der Zungenspitze.

Immer mehr übernahm Milan die Kontrolle, fickte mich schmatzend in den Mund, während ich nur aufpassen musste, die Zähne aus dem Spiel zu halten. Mit beiden Händen hielt ich mich an seinen Pobacken fest, als gleichzeitig Milans Stöhnen stimmlich wurde und sich der Geschmack veränderte. Ich fühlte, wie sich seine Bäckchen verkrampften. Milan keuchte und schon floss eine schleimige Flüssigkeit auf meine Zunge, die ich im nächsten Moment bis zum letzten Tropfen gierig aus ihm heraus saugte.

Der Rest des Nachmittags verlief seltsam. Wir versuchten weiterzumachen wie vor dem Blowjob, ohne das Geschehene auch nur ein einziges Mal zu erwähnen. Milan war wortkarger und in sich gekehrter als zuvor, und ich selbst ging durch ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits war da die Euphorie, gerade die besten Minuten meines Lebens gehabt zu haben, verstärkt von einer kaum erträglichen Dauergeilheit, weil ich nicht abgespritzt hatte – doch andererseits war ich mir auch bewusst, dass es nun nicht mehr sein würde wie bisher. Milans zugeknöpfte Art war der beste Beweis dafür.

Das Abendessen mit unseren Eltern brachten wir wohl hauptsächlich deswegen gut hinter uns, weil Christine leicht beschwipst in den Alleinunterhalter-Modus switchte, und während der Ausführungen über ihr Leben und das ihrer Familie den restlichen beteiligte meistens nur zustimmendes Brummen und einsilbige Höflichkeitskommentare abverlangte. Gestern hätten Milan und ich die unfreiwillige Comedy-Einlage wohl mit Augenrollen und schlecht unterdrücktem Grinsen abgefeiert. Heute waren unsere Blicke verstohlen und wichen einander aus.

Als wir uns nach dem Essen viel früher als am Vorabend in unseren Bungalow zurückzogen, blieb die Stimmung angespannt. Wir hielten Smalltalk, um uns einen Hauch Normalität vorzugaukeln, was kläglich scheiterte. Viel zu früh saßen wir in Unterwäsche auf unseren Betten und linsten uns an. Kaum zu glauben, dass ich diesem fantastischen Jungen vor wenigen Stunden einen geblasen hatte. Eigentlich wollte ich mir nur noch unbemerkt den Druck von der Palme wedeln und dann für morgen auf einen besseren Tag hoffen. Aber dann hielt ich die Spannungen nicht mehr aus und sagte zaghaft: „Hör mal, Milan. Wegen vorhin ...“

Milan schlug schuldbewusst die Augen nieder und grummelte: „Ich hab mich aufgeführt wie das letzte Arschloch, oder?“ Für einen Augenblick war ich so baff, dass ich nur fragend eine Braue hochziehen konnte, und Milan erklärte: „Hab mich einfach bedienen lassen und dir ohne zu fragen in den Mund gespritzt. Und dann, wo ich abgespritzt habe, dich nicht mal selbst zum Schuss kommen lassen. Ich weiß auch nicht. Irgendwie hat's mich überkommen“

Dass ich nach seinem Orgasmus ganz froh darum war, unentdeckt die Kurve zu kratzen, und ich – unter einer besseren Stimmung – die euphorische Geilheit gerne durch den restlichen Tag geschleppt hätte, behielt ich für mich. Stattdessen lächelte ich ihn verlegen an. „Weißt du? Gerade deine fordernde Art hat mich voll scharf gemacht.“

 

Milan grinste zwar zaghaft, aber auch ein wenig versaut. Und was am Schönsten war: Das vorwitzige Glitzern in seinen Augen war wieder da. „Aha? So bist du also drauf?“, säuselte er und streckte sich, um mir über den kleinen Durchgang zwischen den Betten hinweg neckend mit den Zehen an den Oberschenkel zu stupsen.

„Hey“, lachte ich gespielt empört und drehte mich, damit ich auf der Matratze sitzend mit meiner Fußsohle seinen Fuß abwehren konnte. „Was heißt hier – 'so bist du also drauf'?“, giggelte ich, während wir spielerisch und kichernd unsere Sohlen gegeneinander pressten, um die Vorherrschaft über den Durchgang zu erstreiten. Manchmal ging der Kontakt verloren, und wir strichen uns gegenseitig mit den Füßen über die Waden, doch dann suchten wir schnell wieder den Kontakt, um den Spaß fortzusetzen.

'Vielleicht sind Jungs ja wirklich so einfach gestrickt, wie man sagt', dachte ich schmunzelnd, weil sich während des harmlosen Spaßes unsere Pants immer weiter ausbeulten. Milan war der erste, der daraus Kapital schlug. Ich trat ins Leere, als er plötzlich den Sohlen- und Zehenkontakt aufgab und sich sein Innenrist an meinem inneren Oberschenkel entlang zu meinem Sack vortastete. Ich legte meine Hand auf den feingliedrigen Fußrücken, als seine Zehen neckend und zärtlich zugleich meine Beule kitzelten und Milan mich herausfordernd angrinste. „Wo soll das noch alles hinführen?“, raunte er wie zu sich selbst.

Ich zwinkerte: „Ich denke, du bist mir noch etwas schuldig. Hm?“

Milan zog fragend die Augenbrauen hoch und seine Zehen zupften am Saum meiner Retro-Pants. „Wirklich? Und was?“

„Wie hast du die Sache mit deinem Kumpel genannt? Skaterfuck?“, fragte ich und Milan lachte. Mit dieser Wendung hatte er wohl nicht gerechnet.

„Was bist du nur für ein versautes Früchtchen“, raunte er und seine Zehen tippten tadelnd an meinen Sack. „Dann zieh dich mal aus.“

„Echt jetzt?“, fragte ich überrumpelt und brachte den hübschen Jungen erneut zum Lachen.

„Na klar. Sex funktioniert am besten nackt. Oder?“

Ich grummelte eine Zustimmung, doch trotzdem kostete es mich Überwindung, mir unter Milans Augen auch noch die Unterhose auszuziehen. Mein Körper war schmächtiger als seiner und wirkte jünger als der eines 18jährigen. Und auch mein Penis konnte bei seinem nicht mithalten. Doch Milan betrachtete mich recht zufrieden, als ich nackt vor ihm stand und mein Steifer direkt auf ihn deutete.

„Echt süß“, sagte er, was aber nicht abwertend, sondern eher wie ein Kompliment klang. Ich brummte, weil ich nicht gern als süß bezeichnet wurde, doch Milan zog sich derweil schon die Pants aus und legte sich mit ganz leicht gespreizten Beinen auf den Bauch. „Leg dich einfach auf mich“, nuschelte er in seine Armbeuge.

Am liebsten hätte ich mich gekniffen, so traumhaft kam mir der Anblick vor. Die geschwungene Wirbelsäule, deren S in die anmutigen Pobacken überging. Dann die sportlichen Oberschenkel und die runden Waden, auf deren sommerlich-braunen Haut noch weiße Kratzspuren von unserem Fußkampf schimmerten.

Statt mich selbst zu zwicken, tat ich das, was ich mehr als alles wollte und legte mich auf meinen Traumboy. Nicht ganz unabsichtlich stützte ich mich an seiner Schulter ab, legte meine Brust und meinen Bauch auf seinen Rücken, und als Milan unter mir ruckelte, flutschte mein Schwanz zwischen seine Oberschenkel. „Ja, fick mich“, raunte der Junge unter mir, und das tat ich. Ich legte meine Stirn in seine Haare und kam mir ein bisschen ungeschickt vor, wie ich mit schmatzenden Körpern zwischen seine Schenkel stieß. Doch das peinliche Gefühl wich schnell einer unglaublichen Geilheit. Die Enge und die zarte Haut um meinen Schwanz, der warme Körper, an den ich mich presste, Milans keuchendes Seufzen ... viel anders konnte sich ein echter Fick wohl auch nicht anfühlen.

Ich legte meine Lippen auf seinen Nacken und meine Hände kneteten seine Flanken. Eigentlich wollte ich jetzt nichts sehnlicher als einen fetten Orgasmus. Doch fast unmerklich nahm Milan seine Beine gerade soweit auseinander, dass meine Eichel fast nur noch an seinem Damm rieb und meine Erregung zwar gleich blieb, aber sich nicht mehr steigerte. Als er sich dann unter mir drehte, sodass ich von ihm runter musste, nahm ich ihm das beinahe persönlich. Als ob Milan meine Gedanken lesen und sich darüber amüsieren würde, lächelte er spitzbübisch, als er mich mit der Hand an meiner Brust auf den Rücken drehte und sich auf mich legte. Und schon war all der Unmut vergessen. Sein heißer Schwanz lag direkt auf meinem, ich konnte sogar seinen Nabel und seine Brustwarzen an meiner Haut fühlen, als er sein Gesicht so nah an meines brachte, dass sein Atem an meinen Lippen kitzelte.

 

„War das ein guter Anheizer?“, flüsterte er.

„Ja“, hauchte ich wie in Trance. Ich stemmte meine Füße auf die Matratze, um Milans Hüfte zwischen meinen angewinkelten Schenkel einzuklemmen. Wie als Antwort rieb dieser lasziv seinen Ständer an meinem sowieso schon vor Geilheit pochenden besten Stück und ich seufzte tief. „Dein Skaterfuck hat es echt in sich“, schob ich hinterher, um zumindest etwas zusammenhängendes zu sagen.

Milan schob seinen Arm unter meinen Nacken. „Soll ich dir zeigen, was nicht mehr zum Skaterfuck gehört?“, fragte er verschmitzt und ich hörte mich selbst brummen. Schon einen Atemzug später hatte er mit seinen zarten Lippen meine Oberlippe umschlossen und ohne mir darüber bewusst zu sein, legte ich meine Unterlippe auf seine. Auf einmal fühlte ich mich wie in einer fremden Welt aus Herzschlag, leisem Atmen und Haut an Haut. Ich bemerkte nicht einmal, dass ich seinen Rücken und seinen Po streichelte, während ganz langsam – fast schon schüchtern - die Zungen mit ins Spiel kamen.

Der Zungenkuss wurde nach dem ersten Abtasten frecher und verspielter, und ab und zu war auch ein dumpfes Kichern zu hören. Als sich unsere Lippen trennten, war Milans Gesicht gerötet und sein Blick verstrahlt. „Das war echt das erste Mal, dass ich einen Jungen geküsst habe“, wisperte er, und als ob es nicht offenkundig wäre, antwortete ich: „Ich auch.“

Etwas wie ein 'Was soll's' ging durch unsere Körper und wieder lagen unsere Lippen aufeinander. Für einen Bi-Boy war Milan während der nächsten Zeit erfreulich zärtlich, aber es war auch zu bemerken, dass er gerne das Heft der Führung in der Hand behielt. Mir war das ganz recht. Nur zu gerne ließ ich mich von ihm zurechtschieben, wie er mich brauchte, leckte den Geschmack von seiner Haut und gab ihm auch immer wieder kurze Blowjobs.

Während des geilen Spiels fiel mir auch auf, dass er immer wieder seinen Schwanz an meine Rosette brachte. Mal verspielt und frotzelnd, dann wieder fordernd und dominant.

„Wenn du ihn mir reindrücken willst, brauchst du aber etwas flutschiges“, sagte ich einmal, als er wieder ziemlich offensiv mit der Eichel an meinem Anus grub, in dem halb humorvollen Tonfall, der sich zum Grenzen-abchecken inzwischen bewehrt hatte.

„Ich hätte da vielleicht etwas, das könnte vielleicht klappen“, sagte Milan ebenso frotzelnd und drückte seine Eichel so fest gegen meinen Hintereingang, dass ich keuchte.

„Da bin ich aber mal gespannt“, grummelte ich und Milan biss mir neckend in die Schulter.

„Ich auch.“ Auf einmal war er weg, kramte in seinem Zeug und kam kurz darauf wieder zu mir aufs Bett. „Body Glide?“, las ich stirnrunzelnd die Aufschrift auf der blauen Tube vor, und Milan zuckte mit den sportlichen Schultern. „Ist zwar eher für den Ausdauersport gedacht, aber hey ... es flutscht.“

„Aha“, wollte ich sarkastisch sagen. Aber dafür war meine Stimme zu brüchig, jetzt wo mir schwante worauf ich mich da einließ. Einen Rückzieher ließ jedoch weder Milans Tatendrang noch meine eigene Geilheit zu. Bereitwillig ließ ich mich von ihm mit angewinkelten Beinen halb auf den Bauch, halb auf die Seite legen. Meine sowieso schon unerträgliche Erregung nahm noch einmal ungekannte Ausmaße an, als Milan sich hinter mich legte, seine Brustwarzen an meinen zart ausgeprägten Rückenmuskeln kitzelten, und sein Finger plötzlich gegen meinen Anus drückte. Das Ersatz-Gleitmittel war wohl wirklich geeignet, denn es kostete gar nicht viel Mühe, dass er seine Fingerkuppe in mir versenkte.

Nach dem ersten Schreck seufzte ich und rieb selig meine Sohle an Milans Schienbein, während er mein Loch geschmeidig fingerte und sein Schwanz schon heiß auf meiner Pobacke lag. Der Übergang kam fließend. Ich spürte, wie er nun seinen pochend-harten Pimmel in meiner Ritze einrieb, und als er die Eichel ansetzte, war klar, dass es dieses Mal kein so-tun-als-ob – Spiel mehr werden würde. Mit etwas mehr Kraft drückte Milan seine Eichel an meiner Rosette platt. Ich sog zischend zwischen den Zähnen Luft ein; jede Faser meines Körpers schien sich zu verkrampfen. Denn plötzlich war Milan in mir drin.

 

Pulsierend versuchte mein Ringmuskel, sich gegen den Fremdkörper zu wehren. „Alles okay?“, fragte Milan, kniff mir aufmunternd in die Flanke und trieb seinen heißen Kolben in dieser Bewegung ein kleines Stückchen weiter in mich hinein.

„Heilige Scheiße“, keuchte ich, fing aber gerade an, mich an das neue Gefühl zu gewöhnen und sogar Spaß daran zu finden.

„Hast recht“, giggelte Milan. Während ich meinen gebeugtes Bein auf seinen Schenkel legte, schmiegte dieser sich von hinten enger an mich, was seinen Schwanz noch tiefer in mich brachte. Ich hörte selbst, wie mein Stöhnen in dieser Bewegung nun nicht mehr gequält sondern lustvoll war. Milan legte seine Hand auf meinen Bauch und fickte mich nun mit kurzen, sanften Stößen.

In dieser Haltung konnte er nicht sehr tief in mich eindringen, was aber für die Minuten kurz nach meiner Entjungferung auch ganz gut war. Milan verlagerte derweil mit jedem Stoß sein Gewicht, drehte mich von der Seite auf den Bauch und lag schließlich auf meinem Rücken. Es war unbeschreiblich. Das Gefühl des Ausgeliefert seins an den stärkeren Jungen, der mit seinem ganzen Gewicht heiß und geschmeidig auf mir lag, und mich zwar unnachgiebig, aber trotzdem rücksichtsvoll benutzte. Die Hitze seiner samtigen Haut ging fiebrig in mich über, unsere Körper schmatzten aneinander, und sein entspanntes Stöhnen direkt an meinem Ohr vermischte sich mit meinem bellenden Keuchen.

„Das ist so geil“, raunte er in meine Ohrmuschel. Obwohl ich ähnlich empfand, war ich nicht mehr in der Lage mich zu artikulieren, deswegen versuchte ich als Antwort mich unter seinem Gewicht lasziv zu bewegen und seinem Rhythmus entgegenzuhalten. Milan schien das zu bemerken. Es war wie ein unbeholfener Tanz, den unsere aneinander gepressten Körper vollführten, ehe Milan mit langsamen, aber sehr tiefen Stößen andeutete, dass sich bald etwas ändern würde. Er packte mich an der Hüfte und gemeinsam schafften wir es, uns schwerfällig aufzurichten, sodass ich auf allen Vieren vor ihm kniete.

Hatte ich die ganze Zeit gedacht, es könne nicht mehr heißblütiger werden, so wurde ich nun eines besseren belehrt. Milan packte mich an den Schultern und konnte mich nun, tief, hart und dominant ficken. Ohne Kontrolle stöhnte ich meine Lust, meine Qual und meine Leidenschaft hinaus, unsere Hüften klatschten im Sekundentakt gegeneinander und Milans Handflächen, die mich mal an der Schulter hielten, dann wieder an den Flanken oder meinen Rücken und meinen Bauch massierten, wurden feucht. Ich weiß nicht mehr, wie lange dieser wilde Ritt dauerte; ein Zeitgefühl gab es nicht mehr. Schließlich legte Milan seine Hand auf meine Brust, seinen Rumpf auf meinen Rücken und richtete unsere Oberkörper gemeinsam auf. Sein Körper war nun schlüpfrig von frischem Schweiß und sein Atem ging schwer. Sein Schwanz bewegte sich nur noch langsam in mir.

„Kommt's dir?“, ächzte ich – endlich wieder in der Lage zu reden.

„Schätze ja“, sagte er heiser. Seine Nase und seine Lippen drückten sich an meinen Nacken, seine Finger hielten sich an meinen Flanken fest, und schon fühlte ich seinen Penisstamm am empfindlichen Fleisch meines Anus pumpen und eine undefinierbare Wärme breitete sich in meinem Inneren aus.

„Alter, war das geil“, keuchte ich weggetreten, als ich Minuten danach genauso erschöpft wie er rücklings in Milans Armen lag, der geistesabwesend an mir spielte. Sein Schwanz lag halbsteif, feucht und heiß in meiner Ritze als Erinnerung an den Wahnsinn, der eben geschehen war. Er kniff mich freundschaftlich in die Seite: „Ja. Aber schuldig bin ich dir immer noch etwas. Oder?“

Ich musste lachen und säuselte: „Jetzt mehr denn je.“

„Okay. Dann dreh dich um.“ Um seinen Plan zu unterstreichen, legte er mich auf den Rücken, schaute kniend von oben herab auf meinen überhitzten Körper, und dann erlebte ich eine Überraschung. Obwohl ich es ihm gar nicht zugetraut hätte, leckte der Bi-Boy meinen geröteten Körper von der Brust entlang über den Bauch bis zu meinem schon seit Ewigkeiten erregten Penis, und versuchte sich an einem Blowjob. Man muss wohl sagen, Milan stellte sich recht ungeschickt dabei an; aber der Wille zählte. Ein bisschen ließ ich ihn schmoren, denn obwohl er nicht viel erreichte, fühlten sich seine Zunge und seine Lippen schon geil an meiner Eichel an. Dann nahm ich zum ersten Mal in dieser Liasion selbst das Heft des Handelns in die Hand. Ich nahm sanft, aber bestimmt mit der Hand an seiner Stirn seinen Mund von meinem Steifen, und genoss es nun, mir den schönen Jungen so zurechtzulegen, wie ich ihn brauchte.

Ich legte Milan auf den Rücken, die Schulter und den Hinterkopf an das Kopfende des Bettes gelehnt. Jetzt konnte ich mich breitbeinig über seine Brust knien und den immer nur aktiven Boy in den Mund ficken. Es war einfach klasse, wie er mitspielte. Er saugte, schmatzte und lutschte so gut er konnte, während ich stieß. Seine Finger glitten meinen Bauch auf und ab, als ich meinen Schwanz in die Faust nahm, um das feuchte Finale vorzubereiten.

Der Orgasmus war die pure Erlösung. Eigentlich hatte ich Milan tief in den Mund spritzen wollen, aber das Ganze war sowieso schon außer Kontrolle geraten. Mein Sperma ging auf seine Zunge, aber auch einiges ging daneben.

„Boah“, stöhnte ich, als es geschafft war, und Milan grinste mich schräg von unten herauf an. Weißer Schleim glibberte an seinen Lippen, seinen Mundwinkeln und selbst auf der Nasenspitze.

„Schätze, du musst noch das Zielen üben“, gluckste er und strich mit den Schneidezähnen Sperma von seiner Unterlippe.

„War alles so geplant“, log ich, beugte mich zu ihm hinunter, leckte meine Soße von seiner flaumigen Haut und beendete unser erstes Liebesspiel mit einem dreckigen, spermaversauten Zungenkuss. Noch während unsere Zungen miteinander spielten stellte ich mir die Frage, wohin die nächsten zwei Wochen noch führen würden.

 

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