Ein Weihnachtstraum

von Man-Of-Letters
veröffentlicht am 19.12.2022
© Man-Of-Letters, mannfuermann.com
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Ältere Männer / Bareback / Romantik

Mein Schatz,

unsere Träume dürfen nie vergehen, denn nur mit dir ist Träumen wunderschön.

In Liebe - dein Schnurrekätzchen ❤️

*

Unter einer Decke gekuschelt sitzen wir auf dem Sofa unserer schnuckeligen Dreizimmerwohnung. Den kleinen Balkon haben wir weihnachtlich geschmückt. Zierliche Engelsfiguren schauen neugierig aus den Pflanzkübeln. Eine filigrane Lichterkette umsäumt das Geländer und lässt es erstrahlen. Das kleine Tannenbäumchen, welches du heute Morgen mit Kunstschnee eingesprüht und mit einer bunten Lichterkette verziert hast, steht gut sichtbar in einer Ecke des Balkons.

 

Draußen ist es kalt, die ersten Schneeflocken fallen lautlos vom Himmel. Der richtige Winter kündigt sich nun an. Das warmweiße Licht der Straßenbeleuchtung taucht die Umgebung in eine schön anmutende Winterwelt. Hektisch wirkende Menschen laufen über die Straße, haben sicherlich noch dieses oder jenes Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Dieser kommerziellen Hektik schließen wir uns bewusst nicht an, denn wir haben schließlich uns. Das ist bereits das schönste Weihnachtsgeschenk.

Unser kleines, schmusiges Kätzchen hat es sich ebenfalls auf dem Sofa gemütlich gemacht. Du kraulst sein kleines Köpfen. Deine zärtlichen Hände lassen es dahinschmelzen, es schnurrt vor lauter Glück. Ich kann’s verstehen, denn schließlich schmelze ich unter deinen Händen auch immer dahin.

Wir genießen unsere heiße Trinkschokolade, wärmen unsere Finger an den warmen Tassen. Tänzelnde Flämmchen auf den Kerzen spenden optisch Wärme, hüllen den Raum in ein gedämpftes, wohliges Licht. Passend zu dieser Jahreszeit. Genau diese heimelige, besinnliche Stimmung benötigen wir jetzt. Gibt es doch genügend ungeheuerliche Dinge, die momentan auf dieser Welt geschehen.

Der Geruch von selbst gebackenen Plätzchen liegt noch in der Luft und verwöhnt unsere Nasen. Einen regelrechten Backmarathon haben wir hinter uns. Drei große Blechdosen, voll mit leckeren Plätzchen, haben wir heute gebacken. Unter den Weihnachtlichen Plätzchenmotiven haben sich doch tatsächlich auch andere Motive dazwischen gemogelt. Dicke, dünne, lange, kurze Plätzchen in Penisform mussten einfach sein. Manche mit weißem Zuckerguss an der Spitze oder mit Streusel in Regenbogenfarben verziert.

*

Knapp acht Stunden zuvor

Noch ungeduscht und mit reichlich verklebten Regionen an unseren Körpern, sitzen wir am Frühstückstisch in der Küche. Die letzte Nacht hat uns beiden ziemlich zugesetzt, konnten mal wieder die Finger und andere Körperteile nicht von uns und aus uns lassen. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und frischen Brötchen liegt in der Luft. Die Restwärme des Backofens legt sich wie eine wärmende Decke um unsere nackten Körper.

„Viel Schlaf hatten wir ja heute Nacht nicht – aber geil war’s mal wieder mein Hase“, gähne ich dir entgegen. „Du weiß doch immer wieder, wie du mich verführen kannst du Schlingel.“, lächle ich dir zu.

„Oh ja.“, schwärmst du mir vor. „Ich liebe dein Rohr in sämtlichen meiner Körperöffnungen mein geiler Hengst.“

Ups – plötzlich klingelt es an der Tür.

„Gute Güte – das wird der Postbote sein.“, sage ich mit hektisch klingender Stimme. Schnell den Bademantel übergestreift öffne ich die Wohnungstür, da hält mir der Postbote auch schon das Päckchen vor die Nase.

Freudigen Schrittes komme ich wieder in die Küche, stelle das Päckchen vor dir auf den Tisch.

„Was hast du Wicht denn schon wieder bestellt?“, fragst du mich neugierig und verdrehst dabei deine Augen.

Ich reiche dir ein Messer: „Hier, sieh selbst nach. Du wirst begeistert sein mein Schatz.“

Wie in einem Unboxing-Video öffnest du ungeduldig das kleine Päckchen, wühlst mit deinen Händen drin herum. Metallisches Klimpern lässt dich nicht direkt erkennen, um was es sich handeln könnte. Einzeln holst du die aus dünnem, leichtem Metall gefertigten Plätzchenformen aus dem Päckchen und legst sie ordentlich aufgereiht vor dir auf den Tisch.

Du kommst aus dem Stauen nicht raus und ein ungläubiges: „Echt jetzt?“, verlässt deinen Mund.

Genau zehn Formen in unterschiedlichsten Penisgrößen liegen vor dir. Dicke, dünne, lange, kurze Schwänze mit kleinen oder dicken Eiern dran.

„Tja, im Internet findet man(n) halt alles. Es gibt nichts, was es nicht gibt mein Süßer.“, entgegne ich dir mit einem verschmitzten Lächeln gefolgt von einem Augenzwinkern. Indem ich das sage, schaue ich unterm Tisch. Was ich da sehe, lässt wieder frisches Blut in meine Lenden fließen. Dein Zepter ist schon wieder voll ausgefahren.

„Mein Schatz, was hältst du davon, wenn wir heute mal mit dem Backen der Plätzchen anfangen? Ich habe gestern bereits sämtliche Zutaten eingekauft. Wir sind ziemlich spät dran dieses Jahr.“

 

„Na klar, lass uns loslegen.“

Um wenigstens ein wenig angezogen zu wirken, werfen wir uns in unsere Kochschürzen. Ein Bild für die Götter – vorne alles gut verdeckt und hinten schön blank. Ach, wie herrlich geil!

„Ich würde mal sagen, dass ein Teig für Spritzgebäck genau richtig ist oder mein Hase?“, frage ich dich mit dem Wissen um deine Antwort.

Also machen wir den Spritzgebäckteig aus den dafür notwendigen Zutaten. Unser kleines, sehr neugieriges Kätzchen, hat es sich derweil schnurrend und interessiert auf der Arbeitsplatte gemütlich gemacht. Freudig miaut es, als ob es wüsste, dass es bald leckere Plätzchen gibt, die es auch mal kosten darf.

Als ich anfange den Teig zu kneten, stellst du dich hinter mich. Ich spüre deinen Atem in meinem Nacken, du hauchst mir einen Kuss auf ebendiesen. Doch bei einem Kuss soll es nicht bleiben, küsst dich von rechts nach links und wieder zurück. Ich schließe meine Augen, deine Zunge schleckt nun über meinen Nacken. Ich knete weiterhin den Teig, deine Hände gleiten von meinen Schultern herunter an den Armen zu den Händen. Deine zarten Hände berühren die meinen, helfen mir beim Kneten. Mit deinen Lippen knabberst du sanft an meinen Ohrläppchen. Durch deine Schürze spüre ich bereits, wie sich dein Zepter aufdringlich an meinem Hintern zu schaffen macht. Immer wieder klopft es bei meinem dir sich präsentierenden Po an. Nur noch ein Stück Stoff trennt uns voneinander.

„Wenn ich mich noch recht erinnere, dann muss der Teig für Spritzgebäck mindesten eine Stunde im Kühlschrank ruhen.“, flüsterst du mir lüstern in mein Ohr.

Schnell verpacke ich den Teig in Frischhaltefolie, lege ihn in den Kühlschrank.

Rattenscharf aufeinander, reißen wir uns die Schürzen von unseren Leibern. Während wir uns küssend in Richtung Schlafzimmer bewegen, berühren sich immer wieder unsere sabbernden Schwänze. Im Schlafzimmer angekommen, lassen wir uns aufs Bett fallen. Küssend verschlingen wir uns gegenseitig, spüren die Hände des anderen an jeder erdenklichen Stelle unserer kochenden Körper. Unsere fleischigen Schwerter kämpfen. Ich packe beide mit meiner Hand, reibe sie aneinander. Aus unseren Eicheln fließt der natürliche Schmiersaft, der sich wie ein seichter Film über unsere Schwänze legt.

Ich lege dich auf den Rücken, ergreife deine Hände, führe deine Arme unter deine Kniekehlen und kreuze sie auf deiner Brust. Deine Beine sind nun angewinkelt, gefesselt durch deine Arme. So kannst du dich nicht wehren, bist mir erlegen und dein Po bietet sich mir in der richtigen Höhe an. Mein sabbernder Kolben will nur noch eines, sucht den Weg in die warme Höhle, um mit gezielten Hüben deine Lustknospe zu penetrieren. Deine weichen Darmwände legen sich, wie ein wärmender Mantel, um mein Zepter. Genau das Richtige in dieser kalten Jahreszeit. Meine Lenden kommen langsam in Fahrt, vollführen immer gleichmäßigere Bewegungen. Wie ein zu enger Dichtring umschließt dein Löchlein mein Männerfleisch, schnürt es sanft ab. Blut staut sich, meine Eichel schwillt an, wird empfindlicher. Immer weiter gleite ich hinab in die wunderbare Welt des herannahenden Höhepunktes. Unsere Atmung wird schneller, tiefer. Meine Stöße werden schneller, tiefer. Lautes, ungehemmtes Stöhnen begleitet unser wildes Rammeln. Schweißperlen rinnen meine Schläfen und an meiner Nase hinunter, tropfen auf deine Brust. Ein letzter Stoß und ich endledige mich meiner heißen Sahne, die ich dir in deine heiße Kiste spritze. Ein Schwall heißer Sahne entweicht deinem fetten Schwanz, klatscht im hohen Bogen auf deinen Bauch, deine Brust. Ich schlecke alles auf, nichts davon darf vergeudet werden. Gemeinsam teilen wir deine Sahne in einem langen, intensiven Kuss.

Schmusend liegen wir noch auf dem Bett, mein Kopf auf deiner Brust, welche sich im Takt deiner ruhiger werdenden Atmung auf und ab bewegt.

„Mein Großer, weißt du eigentlich, wie sehr ich diese innigen Momente mit dir liebe? Weißt du eigentlich, wie sehr ich DICH liebe mein Hase?“, frage ich.

 

„Mein Kleiner, schau mich mal an.“, entgegnest du mir. „Schau in meine Augen und du wirst das Feuer sehen. Das Feuer meiner Liebe zu dir.“

Ein Weilchen liegen wir noch so da, schwatzen noch ein wenig bevor wir uns aufraffen, um endlich mal unter die Dusche zu hüpfen. Außerdem dürfte der Teig nun auch genug geruht haben und wir können endlich mit dem Backen der Plätzchen anfangen.

*

Eines der leckeren Plätzchen in Schwanzform tauche ich in meine Trinkschokolade, führe es zu meinem Mund. Nur noch die in der Schokolade getränkte Hälfte lasse ich herausschauen. Du schließt deine Augen, beißt hinein, genießt diesen süßen Moment. Deine Lippen berühren unweigerlich meine. Deine Zunge bittet um Einlass in meinen Mund, welchen ich dir gewähre. Unsere Zungen treffen sich, tanzen den Tanz der Gier. Der Geschmack des Plätzchens vermischt mit der süßen Trinkschokolade und der Tanz unserer Zungen verstärkt den Speichelfluss. Wir versinken in einen ausgiebigen, intensiven Kuss. Solche Küsse kenne ich nur von dir, habe sie nie zuvor erlebt. Sie sind einfach einmalig auf dieser Welt.

„Du kannst auch nie genug bekommen mein Mäuschen.“, gebiete ich dir Einhalt.

„Och meiner, du bist so gemein.“, schaust du mich enttäuscht mit deinem traurigen Hundeblick an, der mich einfach dahinschmelzen lässt.

„Na komm, wir wollten doch meine alten Dias schauen. Knutschen können wir nachher noch.“, versuche ich dich zu besänftigen.

Wir schauen uns meine alten Dias auf dem Tablet an, welche ich irgendwann einmal für die Ewigkeit digital festgehalten habe. Ganz lange Zeit habe ich mir diese Fotos nicht mehr angeschaut, möchte nicht an meine, zumeist nicht so schöne Kindheit, erinnert werden.

Zu fast jedem Foto erzähle ich dir eine kleine Geschichte, manchmal ist sie jedoch etwas länger. Erinnerungen wecken diese in mir. Erinnerungen, welche mir mein wahres Ich zu jener Zeit immer wieder in mein Bewusstsein bringen. Wie habe ich damals gedacht? Wie ist mir mehr und mehr bewusst geworden, dass ich das bin, was ich heute bin? Wozu ich heute stehe.

Wir sind nun eine gefühlte Ewigkeit verliebt ineinander. Es kommt mir vor, als wären es zwölf Jahre, doch sind es erst zwölf Monate. Zwölf Monate in denen ich dich bereits sehr nah an mich herangelassen habe. So nah habe ich es bis jetzt noch niemandem gewährt, noch nicht einmal meiner ‚noch‘ Ehefrau.

Es war ein sehr langer und steiniger Weg bis hier hin. Allein das Erlangen der Erkenntnis und das Eingeständnis, dass ich schwul bin, haben mir sehr viel Kraft gekostet. Im Grunde wusste ich es schon immer, wollte es mir aber nie eingestehen, nie wahrhaben. Es gab in meiner Kindheit und Jugend eigentlich genügend Hinweise und Erlebnisse, welche mir heute klar machen, was ich damals bereits ansatzweise wusste. Doch habe ich immer ein Leben geführt, welches einen Oscar für die beste ‚Lügenrolle‘ verdient hätte. Meine Familie, Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen haben schließlich nur den Menschen zu sehen bekommen, den ich ihnen erfolgreich vorgespielt habe, wenn ich vor ihnen stand. Es war der Mensch, der nicht zu sich und seiner Gesinnung gestanden hat. Doch das ging dann irgendwann nicht mehr. Das Schauspiel konnte nicht mehr aufrechterhalten werden. All das hat mich innerlich zerrissen, konnte dem mir selbst auferlegten Druck nicht mehr Stand halten. So musste ich mich einst entscheiden – für mich oder für die anderen. Ich habe mich schließlich für mich entschieden und schlussendlich für meinen Schatz, den ich über alles auf dieser Welt liebe.

Unsere Trinkschokolade haben wir nun ausgeschlürft. Ich stehe vom Sofa auf, stelle mich an die Balkontür, schaue nach draußen. Es hat noch stärker angefangen zu schneien. Die Stadt verwandelt sich allmählich in einen in Puderzucker eingehüllten Wintertraum.

„Mein Hase, was hältst du davon, wenn wir noch eine Runde spazieren gehen?“

Du stehst hinter mir, umarmst meinen Bauch.

„Oh ja mein Kleiner, den frischen Schnee müssen wir ausnutzen.“, entgegnest du mir.

 

Wir ziehen uns dick an. Schal, Mütze, Handschuhe dürfen natürlich nicht fehlen. Traurig dreinblickend schaut unser kleines Kätzchen uns an, als ob wir es für immer allein lassen würden.

„Ach mein Liebes, wir kommen doch gleich wieder.“, beruhige ich es, indem ich ihm über sein kleines Köpfchen mit diesen süßen Öhrchen streichle.

Eine ganze Zeit lang gehen wir durch die verschneite Stadt. Immer noch irren die Menschen hektisch umher, suchend nach den passenden Weihnachtsgeschenken. Autos quälen sich langsam durch die verschneiten, noch nicht geräumten Straßen. Wir endflüchten den Menschenmassen, laufen Richtung Weser, an deren Ufer es nicht so hektisch zugeht. Arm in Arm schlendern wir gemütlichen Schritts durch den unter den Schuhen knirschenden Schnee. Immer wieder schauen wir uns verliebt an, können es immer noch nicht fassen, dass wir beide es bis zu diesem Moment hier geschafft haben. Es war schließlich eine sehr lange Reise bis zu diesem Ziel. Doch sie hat sich vollends gelohnt.

An einem kleinen, abseitsstehenden Glühweinstand machen wir halt. Ich bestelle zwei Tassen des wärmenden Getränks, welches wir gemütlich wegschlürfen.

„Meiner, was wünscht du dir eigentlich für die Zukunft?“, fragst du mich neugierig.

„Ach mein Großer, zuerst einmal wünsche ich mir für uns beiden Gesundheit. Diese ist schließlich das kostbarste Gut, welches uns so lange wie möglich erhalten bleiben muss. Unserem Kätzchen darf bitte auch nichts passieren.

Außerdem wünsche ich mir, dass unsere Liebe nie zu Ende geht und dass uns die Menschen so akzeptieren, wie wir nun einmal sind. Wen interessiert es schon, ob Mann mit Mann, Frau mit Frau, Divers mit – ach, ich könnte noch etliche Konstellationen aufzählen. Toleranz. Ja, ich wünsche mir einfach nur Toleranz. Kann doch nicht so schwierig sein.

Und zu guter Letzt wünsche ich mir, dass es endlich keine beschissenen Kriege mehr gibt. Egal wo auf dieser Welt. Was soll dieser Mist, dem anderen mal eben ‚eins auf die Mütze hauen‘ oder mal eben ein wenig Land wegnehmen? Das hat doch alles keinen Sinn. Das macht mich einfach nur traurig.“

Eine Träne kullert meine Wange herunter. Beschützend umarmst du mich. „Mein Kleiner, nicht weinen.“ Du nimmst mein Gesicht in deine warmen Hände. „Wir haben in den letzten Monaten bereits genug Tränen vergossen. Erinnere dich, es war eine schwierige Zeit, doch haben wir diese gut gemeistert und sind heute hier angelangt, wo wir schon immer sein wollten.“

Du wischst mir meine Träne fort. Ich schaue in deine wundervollen Augen, die mir immer wieder ein Lächeln in mein Gesicht zaubern.

Aus dem Augenwinkel sehe ich zwei Männer, wie sie gut gelaunt auf den kleinen Glühweinstand zusteuern. Die beiden scheinen Spaß zu haben, kichern was das Zeugs hält. Sie schauen zu uns, werfen uns ein nettes „Hallo“ herüber, welches wir freundlich erwidern. Sie bestellen sich zwei Tassen von dem herrlich nach Nelken und Orangen duftenden Glühwein.

„Möchtet ihr auch noch einen?“, fragt uns einer einladend. „Die Rechnung geht auf uns.“

Fragend schaust du zu mir. Wir nehmen das Angebot dankend an, sind erfreut über diese nette und gleichzeitig seltene Geste. Die beiden gesellen sich zu uns, dem einzigen Stehtisch an diesem abgelegenen Glühweinstand. Sie stellen sich als Christian und Max vor. Sind beide jünger als wir. Wie sich herausstellt, sind sie seit Jahren sehr gute Freunde. Haben sich damals übers Internet kennengelernt. Christian lebt in Österreich und Max in Norddeutschland. Durch die große Distanz können sie sich, wenn es hoch kommt, vielleicht zweimal im Jahr sehen. Dieses Jahr hat es sie an die schöne Weser verschlagen. Am Donnerstag trennen sich ihre Wege jedoch bereits wieder.

Wir reden über Gott und die Welt, kommen von einem Thema zum anderen. Sowohl ernste, als auch freudige Themen machen die Runde. Es wird viel gelacht, alles ist so ungezwungen mit den beiden. In der heutigen Zeit voller Herausforderungen, wo doch alle nur noch an sich denken, ist dieser herzergreifende, lockere Umgang mit den beiden Freunden einfach eine willkommene Ablenkung vom oftmals tristen Alltag.

 

Die Zeit vergeht wie im Flug. Aus einer Tasse des leckeren Glühweins sind es letztendlich fünf für jeden geworden. Leicht beschwipst verabschieden wir uns von den beiden mit einer herzlichen Umarmung. Sie wollen noch etwas Essen gehen, wir treten indes den Heimweg an.

„Wir wünschen euch beiden ein paar schöne Feiertage. Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr.“, sind unsere Worte des Abschieds. Wir machen uns auf den Heimweg.

Auf der Hälfte des Heimwegs halte ich auf einmal an. „Du sag mal mein Schatz, kamen dir die beiden nicht irgendwie bekannt vor? Mir war so, als ob ich sie kennen würde. Kann ja eigentlich nicht sein, aber irgendwie ist das alles merkwürdig.“

„Du hast recht meiner. Diese Begegnung war, als ob wir zwei gute Freunde trafen. Hmm, sehr seltsam. Übrigens zwei sehr nette Zeitgenossen. Nur gut, dass wir unsere Mailadressen ausgetauscht haben. So können wir noch näher mit ihnen in Kontakt treten. Das würde ich mir echt wünschen. Nun komm, lass uns heimgehen.“

Zuhause angekommen begrüßt uns auch schon unser kleines Kätzchen. Schnurrend schlängelt es sich um unsere Beine, das wir aufpassen müssen, es mit unseren dicken Winterstiefeln nicht zu verletzen.

Wir pellen uns aus den dicken Winterklamotten, währenddessen schaust du mich schon wieder so lüstern an.

„Kerl in der Kiste, was ist denn schon wieder los mit dir? Bist wohl wieder scharf was?“

„Mein Kleiner, ich bin ständig scharf auf dich. Das müsstest du mittlerweile wohl wissen.“, entgegnest du mir mit einem Augenzwinkern. „Ich wollte dich ja schon vorhin vernaschen, da hattest du ja den Vorwand mit der Fotosession. Jetzt kommst du mir nicht so leicht davon du Wicht.“

Ich kann dir einfach nicht widerstehen, denn ich will endlich das ausleben, was ich Zeit meines Lebens nicht konnte. Und das mit dir.

Ich bin so heiß auf dich, reiße dir deinen Pullover über deinen Kopf. Ich will deine nackte Brust, deine harten Nippel, die ich mit meiner Zunge genussvoll umspiele. Du schließt deine Augen, nimmst deinen Kopf in den Nacken, genießt meine Leckattacke.

„Ich will, dass du mich nimmst. Sei heute mein geiler Hengst.“, gebe ich dir bestimmend zu verstehen.

Meinen Wunsch schlägst du nicht aus, packst mich bei den Armen, drehst mich um, sodass ich mit dem Rücken zu dir stehe. Meinen Pullover streifst du über meinen Kopf, meine Hose lässt du nicht aus, wirfst sie auf den Boden. Du dirigierst mich zur nächstgelegenen Wand, lehnst mich mit meinen Händen gegen selbige. Ich spüre deine Zunge auf meiner Haut, sie gleitet über meinen Nacken, über meine Schulterblätter. Meinen Rücken überhäufst du mit zärtlichen Küssen, deine sanften Finger zwirbeln an meinen Nippeln. Sie streicheln meine kahle Brust, wandern über meinen Bauch. Ein freudiger Schauer der Erregung breitet sich über meinen ganzen Körper aus. Ich gebe mich dir hin, liefere mich dir aus, gehöre ganz allein nur dir. Jetzt und hier.

Nass gleitet deine Zunge durch meine Furche, klare Flüssigkeit der Geilheit verlassen die Spitze meines Bürzels. Mit deinen Fingern fängst du ihn auf, verteilst ihn um mein Löchlein. Deine Hände drücken meine beiden Pobacken auseinander, sodass deine Zunge freies Spiel hat. Sie leckt alles schön locker und geschmeidig. Mein Löchlein öffnet sich dir, zeigt an, dass es bereit ist. Bereit für den Riemen meines Hengstes. Ich stelle mich ein wenig weiter von der Wand weg, bilde ein Hohlkreuz. Dein Freudenspender hat freie Bahn, setzt ihn an mir an, lässt ihn in mich gleiten. Jeder Zentimeter davon ist ein wahrer Genuss. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen.

„Oh ja, ich brauche deinen Harten jetzt! Zeig mir, was ein Hengst mit seiner Stute macht!“, sage ich flehend zu dir.

Dein harter Riemen stößt nun zu. Deine Lenden sind nicht zu stoppen. Schmatzend stopfst du mir mein Loch, welches sich dir gierig und bereitwillig präsentiert. Während du mich gehörig durchrammelst, küsst du mich auf den Rücken. Ich drehe meinen Kopf nach hinten, will dich küssen. Du kommst meinem Wunsch nach. Unsere Zungen vereinen sich, tanzen den wilden Tanz der Leidenschaft. Immer mehr saugen sich unsere Münder fest, immer fester stößt du mit deinem Kolben zu. Triffst dabei immer wieder meinen Nervenknoten im Inneren. Noch mehr klarer Saft verlässt meinen Schwanz, den du jetzt auch noch nebenbei wichst. Du weißt immer, wann ich soweit bin, hörst kurz vorher auf damit. Noch zwei, drei gekonnte Stöße von dir und mein Proteinmix verlässt sein warmes Zuhause, klatscht gegen die Wand. Mein Liebesring aus Muskeln krampft sich um deinen Riemen, deine Stöße werden ein wenig langsamer, sanfter. Du stehst ebenfalls kurz davor, willst die Schwelle aber noch nicht überschreiten.

 

„Selbstkontrolle ist alles mein Schatz.“, hauchst du in mein Ohr.

„Du bist so ein geiler Hengst mein Hase.“, erwidere ich dir.

Wir küssen uns, entschwinden wieder dem heißen Spiel der Liebe.

Es ist die innigste Liebe, die ich je in meinem Leben erfahren durfte. Diese Art von Liebe können sich nur zwei sich liebende Männer geben.

Unverhofft und gefangen im Rausch der Sinne, rammelt mein Hengst nun seine Stute weiter durch. Mein Schwanz sabbert erneut rum, doch diesmal wichst du ihn nicht, konzentrierst dich auf unseren gemeinsamen Höhepunkt. Du bist ein wahrer Meister in dem, was du da tust und so dauert es nicht lang und wir gehen beide über die Schwelle der Überreizung unserer angeschwollenen Eicheln. Es spritzt nur so aus ihnen heraus, eine wahre Sahneschlacht nimmt ihren Lauf. Mein Darm kann nicht alles aufnehmen, deine Sahne rinnt an meinen Beinen herab. Ich fange sie mit meinen Fingern auf, schlecke sie ab. Ein herrlich, geiler Geschmack macht sich breit in meinen Mund.

Du drehst mich nun wieder um, presst mich sanft mit dem Rücken gegen die Wand. Deine Zunge wandert über meinen Körper. Angelangt an meinem Zepter, verschwindet dieses in deinem Mund, leckst es schön sauber. Früher wäre ich dazu nicht in der Lage gewesen, doch durch dein Können an meiner Stange, stellt sich diese wieder auf. Mein Mast, gekrönt von einer Spitze im Mützchen, hat einfach noch nicht genug. Wie sollte er auch deinem lieblichen Mund die Freude verwehren können?

Doch warte, wir gehen geschwind ins Schlafzimmer, lassen uns aufs Bett in der gemütlichen 69’er nieder. Ausgiebig und mit Genuss schlecken wir an unseren Schwänzen, als wären es die leckersten Zuckerstangen auf dieser Welt. Unsere Zungen verwöhnen unsere Eicheln und alles was dazu gehört. Auch die Eier in ihren Säckchen werden nicht vernachlässigt. Es ist einfach geil, mich mit meiner Zunge und mit meinem Blasmund, an deiner Zuckerstange auszutoben.

Wir vergessen die Zeit, die Kälte, einfach alles um uns herum verschwindet im süßen Nebel der Geilheit. Wir lutschen uns schmatzend und sabbernd dem nächsten Höhepunkt entgegen. Mit einem heißen Schwall männlichem Liebessaftes entledigen wir uns des letzten Druckes unserer harten Schwänze.

Erschöpft und eingesaut in Liebessäften schlafen wir ein.

*

Nachmittags, am Tag darauf

„Sag mal, was ist eigentlich mit dir los mein Kleiner? Du wirkst schon den ganzen Tag über so nervös und tust so geheimnisvoll.“, stellst du neugierig fest.

Da klingelt es auch schon an der Wohnungstür. Irritiert schaust du mich an, ich erwidere deine Feststellung mit einem Lächeln, eile zur Tür.

„Hallo ihr beiden – schön, dass das funktioniert hat.“, begrüße ich Max und Christian – unsere nette Bekanntschaft von gestern Abend.

„Deshalb hast du so geheimnisvoll getan, du Wicht.“. Du rammst mir deinen Ellbogen in meine Seite und begrüßt unsere Gäste.

Wir richten alles geschwind her für einen gemütlichen Nachmittag bei Plätzchen und Kaffee. Wer möchte bekommt natürlich auch eine Tasse von der leckeren Trinkschokolade.

Die beiden können sich vor lauter Lachen kaum halten, als sie die Plätzchen in Penisform sehen, welche ich auf einer Etagere appetitlich angerichtet habe.

Genau wie gestern Abend, als wir mit den beiden am Glühweinstand ins Gespräch kamen, ist alles so ungezwungen. Jeder erzählt noch ein wenig mehr über sich, was er macht, was ihn bewegt. Ein Mix aus den unterschiedlichsten Themen bereichert unsere lockere Gesprächsrunde.

Derweil macht es sich unser schmusiges Kätzchen zwischen unseren beiden Gästen gemütlich. Ganz offensichtlich mag sie beide sehr.

So gegen sieben verabschieden wir unsere beiden neuen Freunde. Auch wie gestern Abend, gibt es einen herzlichen Abschied mit Umarmung.

„Ciao ihr beiden, macht es gut. Wir bleiben dann per Mail in Kontakt.“

*

Nachdem die beiden weg sind machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Du lehnst dich an mich, deinen Kopf auf meine Schulter. Bei der Kälte nehmen wir uns eine Decke, kuscheln uns aneinander. Der Tee, den du für uns zubereitet hast, duftet und dampft so schön.

Ich habe mein Tablet auf dem Schoß, schreibe an der Weihnachtsgeschichte weiter. Du schielst immer mal wieder zu mir, lächelst mich an. Im Hintergrund spielt leise Musik zum Träumen.

Es werden heute die letzten Zeilen sein, die Geschichte findet somit ihren Abschluss.

Der Tag mit dir mein Schatz und mit unseren Freunden war einer der schönsten, den ich mit dir gemeinsam erleben durfte.

Er war wie ‚Ein Weihnachtstraum‘.

*

Liebe Leser,

wir hoffen, euch hat diese Geschichte gefallen und sie stimmt euch ein wenig auf das bevorstehende Fest ein.

Wir wünschen euch auf diesem Wege besinnliche Festtage, die ihr am besten im Kreise eurer Liebsten verbringt.

Besinnt euch auf das Wesentlichste: auf eure Gesundheit, euer Wohlergehen und auf das Wichtigste überhaupt – die Liebe.

Ganz liebe Grüße und ganz viele Bussis von Dirk und Andi

 

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