Die etwas andere Vorbereitung für einen Wettbewerb.

von Enno von Fink
veröffentlicht am 20.06.2023
© Enno von Fink, mannfuermann.com
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Bareback / Junge Männer / Muskeln / Romantik / Sportler

Es war frisch. Nur mit einer Shorts und einem luftigen Hemd bekleidet war ich unterwegs. So joggte ich meine frühmorgendliche Runde. Es war die übliche Runde, erst auf einen kleinen Höhenzug mit einem Panoramablick über Teile meiner Stadt, bevor ich dann in die Stadt selbst eintauchte. Zu dieser Zeit schlief die Ortschaft noch weitestgehend. Es war in meinen Augen eine kleine Stadt, wenn auch die Stadtoberen das nicht hören wollten, jedenfalls überschaubar, kein so ein Monstrum wie München oder Berlin. Das letzte Drittel meiner Runde zog sich an einem Flusslauf entlang. Vielfach wird der Weg von Bäumen und Büschen flankiert. Es war eigentlich das schönste Stück meiner Runde. Schotterweg, ganz draußen in der Natur.

 

Bereits um 5 Uhr hatte ich das Haus verlassen, die warmen Bettfedern gegen das luftige Lauf-Outfit getauscht. Noch lange hätte ich es im Bett ausgehalten, aber ich wollte einfach nur raus in den jungfräulichen Morgen, denn frische Luft habe ich während des Arbeitstages kaum. Jetzt im Sommer wird diese eh zu schnell warm, riecht dann abgestanden und leer. Zwar hätte ich heute ausschlafen können, denn es war Samstag. Für die Rückkehr hatte ich mir vorgenommen, wieder unter die Zudecke zu schlüpfen, dann so die Seele weiter baumeln zu lassen, zu stressig waren in letzter Zeit die Arbeitstage. Zu viel Arbeit bei zu wenig an Leuten. Wie überall. Egal, ob im Handwerk oder einem Bürojob oder sonst wo.

Keine Ahnung wo all die Menschen geblieben sind, die angeblich Arbeit suchen.

Auf meiner Runde lief es gerade sehr gut. Oder es trug mich über die Wege. In einer angrenzenden Wiese zum Ende meines Weges befand sich Dunst. An der Erde kalt, die Luft höher ist wärmer. Ich spürte die Kühle an meinen nackten Oberschenkeln. Mit einer Hand fuhr ich kurz über meine Brust, spürte den harten Nippel unter dem leichten Shirt. Der andere war genauso fest. Die Kühle des Tages... Später, wenn ich wieder zurück bin, wird es viele Möglichkeiten geben, das und noch mehr ausgiebig auszukosten. Da war ich mir zu 100 Prozent sicher.

Schon war ich wieder an der Haustüre angekommen, nach 11 Kilometern. Im Windfang streifte ich mir als erstes meine Schuhe ab, den Staub des Weges wollte ich nicht durch das ganze Haus tragen und überall verteilen. Was ich nicht verschmutzte, vereinfachte die Putzarbeiten enorm. Eine logische Regel.

Oben öffne ich kurz die Schlafzimmertüre und schaute in das Zimmer. Schon wollte ich diese wieder von außen schließen, als mir mein Freund zurief: "Komm doch rein ins Bett."

"Ich wollte mich zuvor noch duschen, bin doch verschwitzt."

"Nein, komm so wie Du bist."

Also schloss ich leise die Türe von innen. Im Zimmer war es auch taghell, da wir nachts nie den Rollladen herunterließen. Wir liebten es, mit dem natürlichen Tageslauf geweckt zu werden, mit dem ersten Sonnenschein, der ins Zimmer fiel. Bei Regentagen war es dann nicht ganz so fröhlich. Aber uns machte das wenig aus, mit unseren sonnigen Gemütern wussten wir uns ausgiebig zu beschäftigen. Mit uns natürlich.

Manuel hob die Bettdecke an, die Einladung für mich sofort unter die Decke zu schlupfen. Kurz sah ich unter die Decke, musste erstmal schmunzeln. "Da ist aber auch schon einer aufgestanden."

Er grinste mich an, "der wartet auf Dich, mein Schatz. Guten Morgen Hebs." So nannte er mich immer, mit Hebs, meinem Spitznamen. Eigentlich heiße ich Herbert, aber das war ihm wohl zu lang. Schon seit Kindertagen musste ich diese alberne Kurzform hören. Daran hatte ich mich im Laufe der Jahre dann doch gewöhnt.

"Guten Morgen, Manuel", begrüßte ich ihn, als ich seine Einladung annahm und unter die Decke kroch. Sofort senkte sich diese auf mich. Ich küsste ihn.

"Du fühlst Dich ja kalt an."

"Ja, draußen ist es noch sehr frisch, aber es war herrlich, Du hast was versäumt."

"Wirklich?", meinte er fragend. "Jetzt versäume ich nichts", dabei küsste er mich. Ich erwiderte diese Küsse sehr intensiv. "Du schmeckst salzig."

"Wundert es Dich? Ich wollte mich doch erst noch duschen."

"Ich weiß, es wäre doch eine Verschwendung, wenn die ganzen Elektrolyte in den Gully geschwemmt würden, ich kann diese gut gebrauchten, nachdem heute noch ein Wettbewerb ist." So küsste er mich und schleckte mich ab, die Zunge strich über die Augenbrauen. Erfahrungsgemäß schmeckten die nach dem Training immer salzig. "Du machst mich ganz scharf, nicht nur wegen dem Salz."

Ich grinste ihn an, meinen Schatz Manuel... Er war der größte Schatz, den ich jemals gehoben hatte. Sonniges Gemüt, wohlerzogen, manchmal auch ein Sturkopf und Querdenker, der auch ordentlich Bocken und Grollen konnte. Kurzum ein Mensch, mit dem ich sehr gern zusammen war, also jemand mit Ecken und Kanten, kein angepasster Typ, der es allen recht machen wollte. Kurz: kein Schleimer. Schleimer sind niemals zu greifen, flutschten einem immer aus der Hand. Igitt.

 

Wir lachten und manchmal stritten wir, rauften uns dann immer wieder zusammen. Hinterher lachten wir dann wieder gemeinsam. Ihn würde ich um nichts auf der Welt wieder hergeben. Nicht missen. Er bereicherte mein Leben ungemein. Ich hoffentlich seines auch. Ein Leben ohne ihn konnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen. Mit ihm wuchs ich weiter. Nicht nur sportlich.

Wie war es denn, bevor ich ihn kannte? Es lag schon so lange zurück, daran konnte ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Oder wollte es einfach nicht. Kurze Beziehungen, die immer wieder in die Brüche gingen. Einige Arschlöcher waren darunter, die ich erst auf den zweiten Blick als solche entlarvte. Aber Schwamm drüber, dies war längst Vergangenheit, ich lernte aus meinen Fehlern. Es wäre doch mehr als bedenklich, wenn ich daraus nicht meine Lehren gezogen hätte.

Die Weichen waren auf Zukunft programmiert. Es würde auch nichts bringen, dem ewig gestrigen hinterher zu trauern. Warum auch, ich lebte jetzt, wir lebten jetzt. Deshalb sind Manuel und ich auch jetzt zusammen in einem Bett. Wir knutschten wie verrückt. So stark, dass uns gleich das Wasser in den Mündern zusammenlief. Dass wir dann sabberten wie eine Deutsche Dogge, blieb dabei nicht aus. Aber es war egal, es machte uns geil, wir beide waren bereits gut in Fahrt.

Noch immer trug ich meine Laufklamotten. Mittlerweile waren die ganz abgetrocknet. Muffelten vielleicht etwas, aber es haftete kein alter Schweiß an den Textilien. Vor dem Lauf hatte ich frisch gewaschene Sachen aus dem Schrank geholt. Wir rieben unsere Leiber aneinander. An den Schenkeln fühlte ich die Haut von Manuel, auch seinen erigierten Penis. Immer wieder drückte sein Schwanz gegen meinen Bauch. Meiner fühlte sich mittlerweile sehr eingeengt in der Sporthose, höchste Zeit, ihn zu befreien.

Manuel hatte ich nach einem Laufwettbewerb kennengelernt. Im Zielbereich nahmen wir Getränke und Obst zu uns, das der Veranstalter bereitgestellt hatte. So kamen wir ins Gespräch miteinander. Sofort stimmte die Chemie. Irgendeine Spannung war zwischen uns, die ich zu der Zeit noch nicht gleich einordnen konnte. Später gingen wir dann gemeinsam zur Umkleide. Und unter die Dusche. Für Sportler eigentlich nichts Besonderes. Auch nicht für einen Schwulen wie mich. Man vernascht den anderen nicht gleich in Gedanken, kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten. So blieb alles immer im grünen Bereich.

Mit Manuel war es anders. Meiner wurde unter der Dusche hart. Nicht vollständig, aber er richtete sich zumindest auf. Als Manuel dies sah, musste er lachen. Gottseidank waren in diesem Moment nur wenige andere Läufer hier, so konnte ich mich wegdrehen. Schnell machte ich mich fertig, griff nach dem zurechtgelegten Handtuch, verließ den Duschraum. Hinter dem Handtuch konnte ich mein Malheur verstecken. Manuel folgte mir kurz darauf. Im Weltmeistertempo war ich ganz angezogen, bog meine Latte in die Jeanshort. So zeugte nur noch eine ordentliche Beule von meinem Missgeschick. Andere, mit wirklich großen Teilen im Schritt, liefen immer genauso ausgebeult umher. Also hatte ich jetzt kein ernstliches Problem mehr. Den Rest des Tages war ich noch mit Manuel zusammen.

Im Bett hob ich meine Mitte etwas an, gestützt vom Oberkörper und den Beinen, die gegen die Matratze drückten, pfriemelte mit den Händen die Hose vom Leib. Nach einigen Bewegungen und Verrenkungen konnte ich das Teil auf den Boden strampeln. Alex küsste mich wieder, eine Hand wanderte unter mein Shirt, streichelte meinen Bauch. Langsam bewegte sich diese zur Brust, berührte einen Nippel. Wohlige Schauer durchliefen meinen Körper. Er bewegte diesen. Das ließ mich aufstöhnen. Immer und immer wieder bewegte er diesen, ließ den Daumen über die Spitze gleiten. Vorhin beim Laufen waren meine Nippel schon hart, jetzt bestimmt wieder, doch diesmal nicht von der Kälte. Hart wie eine ungekochte Erbse. Schwer atmete ich in seinen Mund.

Die zweite Hand schlich sich ebenfalls unter mein Shirt. Ziel war die andere Brustwarze, wie ich sofort feststellen konnte. Jetzt hatte er mich komplett unter Kontrolle. Oder besser gesagt, ich geriet außer Kontrolle. Wie ich die Berührungen an diesen Stellen genoss. Er wusste es nur zu genau, wie sensibel ich dort reagierte. Eigentlich schon gemein. Aber ich ließ ihn gewähren, während es mir immer heißer wurde. Mehr als vorhin beim Laufen. Es war so aufwühlend, dass ich meine Wirbelsäule zu einen Hohlkreuz verformte, dabei drückte ich mich näher an Daniel heran. Meine Genitalien presste ich förmlich an seine Haut. Seine Haut war so was von weich, samtig, gleichzeitig fühlte sie sich ebenfalls heiß an. Er geilte mich so auf, nasse Schlieren verteilte ich auf ihm. Wenn er so weitermacht, bringt er mich noch ohne weiteres Zutun zum Höhepunkt. Ich stöhnte bereits nonstop, hauchte meinen heißen Atmen an sein Ohr, als er mich am Hals küsste.

 

Daniel hatte mich komplett um den Finger gewickelt. Seine Finger, seinen Lippen und auch seine Zunge reichten mir jetzt nicht mehr. Ich wollte alles von ihm haben. Seine Hitze. Seine Härte. Seine Präsenz, diese vor allem in mir. Dazu war ich längst bereit.

Ich signalisierte ihm mein Ansinnen.

"Ich dachte schon, Du willst es ewig so", entgegnete er daraufhin mit einem spitzbübischen Schmunzeln im Gesicht.

"Du weißt doch nur zu genau, was ich will. Verzaubere mich mit Deinem Zauberstab, Harry Potter."

"Da musst Du mit mir allein vorlieb nehmen, meine Freunde Ron Weasley und auch Hermine sind nicht anwesend."

"Als ob ich die bräuchte. Ist Hermine eine Trans?"

"Glaube ich nicht", entgegnete mir Alex, dabei lachte er laut auf.

"Dann ist die schon mal uninteressant für mich", gab ich ebenfalls lachend von mir. "Du reichst mir völlig aus, mein Schatz."

"Das freut mich. Ganz schön hungrig bist Du auf meinen Schwanz; ich aber auch auf Deinen. Vielleicht kannst du mich nachher noch..."

"Ich weiß, was Du meinst, aber lass uns das mal weiterführen." Dabei richtete ich mich auf, zog mir das Sporthemd vom Leib. Anschließend legte ich mich auf den Rücken, zog die Beine an. Wenn das nicht Einladung genug ist, verstehe ich die Welt nicht mehr. Daniel verstand auch ohne Worte. Er platzierte sich hinter mir, beugte seinen Kopf nahe an meine Kimme, zog scharf meinen Geruch ein. Meine Würze. Mein Aroma. Vom Laufen stark beeinflusst. Er nahm mehrere Atemzüge von mir auf.

Nur zu gut war mir das bekannt. Er mochte dies. Kein Wunder, er war selbst Läufer, wusste, was sich da abspielte. Die Essenz vom mittlerweile abgetrockneten Schweiß, jedoch der Geschmack blieb zurück. Schon leckte er durch meine Ritze, nahm all die Rückstände auf. Schluckte das Salz des Lebens. Meine ausgeschwitzten Elektrolyte. An der Pforte verharrte er, verwöhnte den Eingang zu unserem Glück, nicht nur meinem, in Vorbereitung unserer körperlichen Vereinigung.

Seine Berührungen an dieser überaus sensiblen Region schätzte ich sehr. Er zauberte, noch nicht mal mit seinen Zauberstab, enorme Gefühle. Entsprechend unruhig wurde ich, entspannte aber mehr und mehr, ließ mich auf ihn ein. Willenlos. Gehörte ihm. Der Schließmuskel wurde weich, war mittlerweile ein überbrückbares Hindernis. Da war ich mir ganz sicher.

Er platzierte seine Kraft an meinem Hinterstübchen. Heiße Härte verbunden mit einer samtigen Oberfläche spürte ich auf meiner Haut. Aber nur kurz. Dann drückte er zu, öffnete den Muskel. Ein kurzzeitiges Ziehen vernahm ich, ein Brennen, Augenblicke später verwandelte sich dieses in angenehme Wärme. Seine dicke Eichel hatte das Hindernis längst überwunden. Mit traumwandlerischer Sicherheit schob sie sich langsam durch meinen Darm, bis der Endpunkt erreicht war. Ich merkte dass, als ich seine Schambehaarung auf meiner Haut spürte.

Daniel beugte sich zu mir herunter und küsste mich. Kurze Küsse. Sanfte Küsse. Er hatte die Festung Hebs eingenommen, erstürmt, von mir Besitz ergriffen. Seine noch nicht schussbereite Lafette steckte tief in meinem Innern. Wie ich das liebte. Wie ich den Schützen liebte. Vergraben in mir, gleich in einem Schützengraben. Den Katakomben. Aber nicht die von Rom.

Seine Zunge erforschte meinen Mundraum. Wiederholt. Eigentlich müsste er schon jede Ecke und jeden Winkel davon kennen. Aber ich liebte seine Forschungen immer wieder. Es machte mich an. Mein Schwanz drückte hart gegen seinen Bauch, zeichnete wieder Schlieren, zog gleich einer Schnecke eine schleimige Spur.

Mit meinen Armen hielt ich ihn ganz fest. Es war nie genug, was er mir gab. Zumindest bis zu diesem Moment. Ich wollte einfach alles haben. Ich wollte ihn. Aber nicht als Besitztum. So funktioniert eine Beziehung niemals.

Klar, wir waren ein Paar, ich konnte ihm blind vertrauen. So wie er mir. Außer uns beiden gab es damit niemandem in unseren Leben. Unserem Intimleben. Unserem Sex. Nur Daniel und Hebs, mich. Wir liebten uns. Körperlich. Das nicht zu knapp. Aber die Liebe ging darüber hinaus, umfasste 24/7, jeden Augenblick des Tages, alle Tage. Für mich war er wie ein Sechser im Lotto, gleich noch mit der Zusatzzahl.

 

Dies gleich vom ersten Augenblick an. Nur deshalb wurde ich seinerzeit unter der Dusche des Sportheims hart. Mein Schwanz wusste es bereits, bevor ich selbst das richtig realisierte.

In diesem Augenblick war da etwas zwischen uns, eine magische Anziehung. Wir hatten uns verstanden, schwammen auf derselben Linie. Manchmal gibt es bei Leuten zwar die sexuelle Anziehung, jedoch der Rest passt einfach nicht zusammen. Mit uns war alles perfekt. Wir liebten uns, jedoch ganz ohne Besitzansprüche, engten den anderen jedoch nicht ein. Freiheiten mussten bleiben, jedoch Fremdgehen war ein absolutes Tabu.

Daniel bewegte sich jetzt in mir. Wie ein Kolben im Motorgehäuse. Fast lautlos wie ein Elektromotor, wenn das Schmatzen nicht wäre, das unten aus mir heraustönte. Das ließ mich Schmunzeln. Und sein stärkerer Atem. Nicht mehr lautlos. Er war in seinem Element. Ich genoss die Bewegungen in mir, wie er ein- und herausfuhr. Die Hitze, die er innen ausstrahlte, machte es für mich einfach. Ich fühlte eins, verschmolz richtiggehend mit ihm.

Er beschleunigte, gab richtiggehend Gas. Die Bewegungen in mir wurden schneller. Wie beim Automatikgetriebe von meinem Roller. Stufenlos. Die Hitze war nicht mehr lokal begrenzt, breitete sich in meinem ganzen Körper aus. Ich glühte förmlich. Lechzte vor Lust und Verlangen. Die Schweißproduktion wurde wieder angekurbelt. Nur gut, dass ich vorhin noch etwas getrunken hatte, bevor ich ins Schlafzimmer kam. Diesmal schwitzte auch er. Die Atemfrequenz erhöhte sich merklich, den nächsten Dauerlauf hatten wir scheinbar gestartet. Unsere Münder trennten sich mittlerweile, bescherte uns eine Atempause. Daniel benötigte die ganze Aufmerksamkeit für seine Bewegungen.

Er konnte zwar nicht wie beim Laufen falsch abbiegen, wie schon geschehen, doch seine Aufmerksamkeit, seinen Fokus, richtete er voll und ganz auf mich. Beobachtete mich, mein Wohlbefinden. So ließ er mich nicht aus den Augen. Er machte alles nur für mich, um meine Lust zu stillen. Zumindest vordergründig, dann natürlich auch seine. Dabei war er auf dem besten Weg, dies erfolgreich zu meistern. Mittlerweile schwitzten wir wie Schwein, wie man sonst sagen würde. Aber schweinisches machten wir nicht, wir liebten uns. Und stöhnten.

Stellungswechsel.

Doggy. Auf alle Viere krabbelte ich, mit etwas gegrätschten Beinen. Daniel platzierte sich wieder hinter mir, leckte mich. Seine Hände schob er unter meinen Körper, spielte wieder an den Nippeln. So ein Schweinepriester, schon wieder hatte ich verloren. Vor lauter Lust legte ich meinen Kopf auf die Matratze, dabei senkte sich auch etwas mein Oberkörper. Ich stöhnte in das Betttuch. Die Finger an meinen Nippeln, die Zunge schon beinahe in mir. Kann es was Herrlicheres geben? Einen schöneren Tod? Kaum. Beraubt von meinen Sinnen zog ich jede seiner Berührungen tief in mein Inneres.

Plötzlich war ein Finger in mir. Den Nippeln gewährte er damit Freigang. Mit der anderen Hand wichste er mich sanft, während er drinnen die Prostata massierte. Den männlichen Lustpunkt. Ich zerfloss mit seinen Berührungen, so wie die Butter an der Wärme. Langsam brodelte es in mir, nichts war aufzuhalten. Wieder ließ er von mir ab.

Dann zielte er mit seiner Eichel auf meinen Eingang, drückte zu. Ein leichter Stich durchzuckte mich im ersten Moment, ein Schock, als er in mich eindrang. Nonstop schob er sich an allem vorbei, wieder komplett in mich hinein. Der Schmerz und der Schreck waren schnell verschwunden, verwandelten sich in pure Lust.

So sollte es auch sein, Sex ist für die Lust gemacht, nicht um Schmerzen zu erzeugen oder gar jemanden zu demütigen. Dieser Fraktion gehörten wir beide nicht an. Jedoch wollten wir auch nicht unnötig Zeit vergeuden für etwas, dass jeder von uns eh erwartete, die anale Penetration mit dem Happy End. Jeder von uns war scharf auf den Saft, mit dem Kinder gemacht werden.

Seinen Schwanz war ich längst gewohnt, deshalb war der schnelle Anstich kein ernstliches Problem mehr.

Wir bewegten uns unaufhörlich dieser Saftproduktion entgegen. Noch konnten wir stoppen, noch konnten wir es hinauszögern, jedoch ganz darauf verzichten war für uns keine Option. Mit Haut und Haaren war unsere Devise, somit gehörte alles zu unserer Liebe, auch dieser feuchte und klebrige Part. Was war denn schon dabei, wenn dann ein Betttuch mehr gewechselt werden musste?

 

Zudem spülten wir uns in aller Regel nicht. Dies würde die Darmflora zu sehr schädigen. Falls notwendig, oder das Gefühl entsprechend war, nahmen wir vorher noch auf der Schüssel Platz. An der Schüssel daneben, dem Bidet, reinigten wir unter fließendem Wasser unseren Eingangsbereich. Dieses Porzellanteil wurde gerade für uns Schwule ein unentbehrliches Hilfsmittel. Ging dann doch mal was schief, hundertprozentig auszuschließen ist das doch nie, dann musste das Waschbecken herhalten. Schließlich war alles abwaschbar. Auch ein Schwanz.

Seine Hände krallten sich in meine Hüfte. Er bewegte sich wieder raus von mir. Ein Gefühl, als ob er mein Inneres nach außen kehren wollte, um es im nächsten Augenblick sofort wieder an den richtigen Platz zurückzuschieben. Die harte und heiße Eichel wusste, was sie wollte, einen Lustgewinn für den Träger erreichen. Doch auch für mich. Perfekt wurden damit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wir keuchten im Duett. Harmonisch klang das mit Sicherheit nicht, bei einer Chorprobe würden wir mit bösen Blicken abgestraft werden. Dieses Konzert hier war nur für uns beide, da gab es kein gut oder schlecht. Unser Konzert der Lüste. Oder Gelüste. Ohne Dissonanzen. Alles war perfekt, wir waren auf dem Weg zum Gipfelglück.

"Ich will nicht, dass Du so kommst", brachte in gepresst und in abgehackten Worten hervor, "ich will Dir dabei in die Augen sehen, in Deine feurigen, gierigen Augen.", betonte ich.

"Es ist mir auch lieber so, dann weiß ich sofort, du bist mit dem Lieferdienst zufrieden oder nicht", dabei hörte ich ihn hinter mir Lachen. "Die Lieferung ist nämlich bereits unterwegs."

"Ich weiß", brachte ich gerade noch heraus, als sich mein Körper verkrampfte. Zwei- oder dreimal formte ich einen Katzenbuckel, meine Eier zogen sich schmerzhaft an meinen Körper heran. Schon werkelte es in mir. Pumpte. Mein Abgang wurde vorbereitet. Mit einem Aufschrei spritzte es wenige Augenblicke später aus mir heraus. Und wieder. Und wieder. Alles auf das Bettlaken. Der Atem war unkontrolliert heftig. Zusätzliche Schweißperlen traten aus meiner Haut. "Entschuldigung, ich konnte nicht mehr warten."

"Schon gut, jetzt ist es bei mir auch ganz eng. Dein zuckender Arsch zog mir beinahe meinen Saft heraus. Dreh Dich sofort um."

Gesagt, getan. Sofort drang Daniel in mich ein, als ich wieder mit angezogenen Beinen auf dem Rücken lag. Keine Sekunde zu früh. Schon bockte sein Körper, mit verkrampften Gesichtszügen schaute er mich an. Er kam zu keinem zweiten Stoß, als seine Artillerie unvermittelt anfing, meine Innereien unter Beschuss zu nehmen. Eine heiße Masse wurde in mich hineingeschleudert. Schleimig zäh floss diese. Mit jedem Schuss vergrößerte sich diese Hitze. Irgendwann war der Beschuss zu Ende, die pure Gier nach Lust entwich aus seinen Augen. Er beugte sich zu mir herunter, küsste mich. Zärtlich. Sanft. Dabei waren seine Atemfrequenz und sein Pulsschlag immer noch überhöht. Beides wird sich wieder normalisieren, da er den Gipfel seiner Lust erreicht und jetzt überschritten hatte.

Sein Blick drückte so viel Liebe aus, vielleicht auch noch ein Verlangen, jedenfalls jede Menge an Dankbarkeit, schließlich konnte er in mir kommen.

"Das war granatenmäßig. Hoffentlich wird mein Rennen heute auch so gut."

Meinem Prinzen, oder auch Galan, zumindest dem potenten Hengst schaute ich mit einem zufriedenen Lächeln in die Augen. "Wenn Du bei dem Lauf auch so gut bist wie gerade eben im Bett, sehe ich Dich auf dem Siegerpodest. Ehrlich."

Er schmunzelte, küsste mich noch mehr. Gleichzeitig hatte ich dabei die beste Dehnübung, meine Beine drückte er dabei noch mehr in Richtung meines Kopfes. Im Laufkursus bekamen die Teilnehmer eingetrichtert, wie wichtig Dehnübungen nach dem Laufen sind. Schließlich war ich vorhin direkt nach der Sporteinheit zu ihm ins Bett geschlüpft.

"Ich liebe Dich so sehr. Du musst mich jetzt auch noch stoßen. Für den Wettbewerb brauche ich den Booster, Dein Protein."

"Du meinst, meinen Samen in Deinem Arsch?"

"Genau. Das ist wie Doping für mich. Nichts ist nachweisbar." Er schmunzelte mich an. Schon beim allerersten Treffen nach einem Wettbewerb hatte er mein Herz mit seinem Schmunzeln gekitzelt. Er hatte mitten ins Schwarze getroffen. Wie jetzt eben, nur war es diesmal mein Hintern.

"Da musst Du Dich noch etwas gedulden, schließlich ist es mir vorhin auch heftig gekommen."

"Ich weiß, Schatz, mach Dir keinen Stress. Wir müssen erst in 2 Stunden los."

"Ok, das reicht auf jeden Fall."

Nicht nur Daniel, sondern auch ich, wir hatten uns für den heutigen Wettbewerb angemeldet. Es war kein Straßen- oder Crosslauf, sondern ein Trail. Wir beide liebten Wege abseits eingefahrener Wege, die bergauf und bergab verliefen. Draußen in der Natur konnten wir unsere Seelen in die Ferne wandern lassen. Auch bis zum Himmel, oder in den Himmel. Für mich war von Anfang an klar, dass ich heute keinen Blumentopf gewinnen konnte. Nicht so für Daniel. Für diese Disziplin war er ein Könner. Ein Meister. Ich noch der Lehrling, aber nicht mehr der blutige Anfänger. Deshalb war er in der Frühe nicht mit mir Unterwegs, sparte sich seine Kräfte.

Eine Bärenkondition hatten wir beide, jedoch war diese bei dieser Disziplin anders einzuteilen als beim Straßenlauf. Für Straßenlauf oder auch Cross hatte ich genügend Erfahrung, nicht so für einen Trail. Wegen dieser Disziplin setzte ich mich wieder verstärkt auf das Fahrrad, um die Beinmuskulatur stärker zu trainieren. Zudem machte es mir auf dem Zweirad unheimlichen Spaß. Damit wollte ich mich verbessern. Dies auch, um irgendwann Daniel das Wasser reichen zu können. Vielleicht. Er entwickelte sich auch weiter. Ehrgeizig waren wir beide.

Immer wieder auch auf dem Tandem. Das machte einen Heidenspaß. Keiner musste auf den anderen warten. Auf diesem Fahrrad kommt man nur gemeinsam ans Ziel, ein Einzelkämpfer wäre da auf verlorenem Posten. Wie im übrigen Leben auch, in einer Partnerschaft, die lebt nur von der Gemeinsamkeit. Auf dem Zweierfahrrad konnten wir diese auch ausgiebig üben.

Nachdem er von mir abgestiegen war, kuschelten wir uns aneinander und streichelten uns. Unsere verschleimten Schwänze zogen wieder Schlieren, etwas Flüssigkeit lief unabsichtlich aus mir heraus, suchte sich der Schwerkraft folgend den Weg über eine Arschbacke, trocknete teilweise bereits ab, bevor das Bettlaken erreicht wurde.

Wir küssten uns.

Nach dem Sex waren es immer diese Momente, die niemals enden sollten. Gleichzeitig war dies der Startschuss für die nächste Vereinigung. Auch wenn es etwas dauern sollte. Beim Startschuss heute Nachmittag werden wir gemeinsam an der Startlinie stehen. Dann aber angezogen.

Liebe ist doch eine herrliche Erfindung.

Wir liebten uns aus ganzem Herzen.

 

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