Versteckspieler - Teil 7
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7.»Finn«

Es war fast verrückt, dass er beim Gedanken an diesen Abend ein angenehmes Kribbeln spürte. Natürlich, Hendrik war ziemlich unangenehm gewesen, aber am Ende des Tages hatte Finn im Kopf, wie der Jüngere seine Hand festgehalten hatte. So fest. Und für die ganzen weniger schönen Sachen hatte Hendrik sich ja entschuldigt, zumindest interpretierte er es so und wollte auch nicht darüber nachdenken, dass es anders sein könnte.

Und er war es selbst gewesen, der kurz davor gestanden hatte, Hendrik die Hosen herunterzuziehen und ihm einen zu blasen. Merkwürdigerweise hatte er in dem Moment das erste Mal ein wenig verstehen können, was Hendrik an dieser Beziehung zu Berthold, an diesem dominanten, harten Umgang gefiel. Finn hatte es schon auch gut gefunden und er hatte schon so oft über Sex mit Hendrik nachgedacht gehabt, dass er sich tatsächlich überwunden hatte, ihn anzufassen, vielleicht hätte er es tatsächlich hingekriegt, wenn Hendrik nicht mit einem Mal aus seiner Trance erwacht wäre.

Sicher wäre es gut gewesen und er war schon auch etwas angeturnt davon gewesen, als Hendrik ihn so gegen die Wand gedrückt hatte. Auf das Schreien hätte er verzichten können, aber die Nähe war gut gewesen.

Seiner Versessenheit auf Hendrik hatte die ganze Geschichte nicht gerade geholfen. Er wollte ihm wieder nah sein, wollte seine Hand halten, wollte nochmal probieren, ihm einen zu blasen, auch andersrum hätte er nichts dagegen. Er verzehrte sich nach dem kleinen Geschmack von Freundschaft, vielleicht auch mehr als Freundschaft.

Hendrik war seitdem ein wenig ruhig geworden und das beunruhigte Finn. Er wusste nicht, ob Berthold nochmal mit ihm gesprochen hatte, rechnete aber nicht damit. Er selbst ging dem Trainer aus dem Weg. Er konnte nicht glauben, was der da in diesem Zimmer von sich gegeben hatte. Sie alle wussten, dass Hendrik ein grandioser Spieler war – was gab es Berthold, ihn so fertig zu machen? Fand er das sexy, wenn Hendrik verletzt guckte? Nutzte er Hendrik nur dafür aus, um Wut rauszulassen, die sonst nirgendwo recht Platz hatte?

Finn fand Hendrik auf jeden Fall nicht sexy, wenn er so schaute, er fand es schrecklich und wollte den anderen 1,90 Mann in den Arm nehmen und beschützen. In den Arm nehmen wollte er ihn aber eh häufiger. Ihm gefiel die Vorstellung und sie sahen sicher auch gut zusammen aus. Besser als Berthold und Hendrik.

»Fernau!«

Er schreckte aus seinen Gedanken. Training. In seiner Stadt. Sie spielten am Wochenende und er war unkonzentrierter denn je.

»Bei welcher blonden Schönheit warst du denn schon wieder in Gedanken?«

Nico lachte und deutete auf den Ball, der ohne jegliche Abwehr seinerseits ins Tor geflogen war. Er musste echt dringend wieder aus diesem Wolkenkuckucksheim rauskommen. Außerdem mochte er schwarzhaarig. Und Hendrik lief einige Meter weiter, hatte offensichtlich ganz genau gehört, was Nico gesagt hatte und wartete offenbar auf seinen Konter.

»Ich steh eher auf schwarzhaarig«, rief er tatsächlich, bevor ihm so ganz klar war, was er damit sagen wollte. Wollte er Hendrik sagen, dass er ihn attraktiv fand? Mit Nico hatte die Aussage nicht viel zu tun gehabt.

Der Abwehrspieler lächelte ihn mit einem wissenden Blick an. Zwinkerte ihm zu! Es war eine Untertreibung zu sagen, dass sein Bauch kribbelte, sein ganzer Körper kribbelte!

»Vielleicht hältst du ja gegen Hendrik besser?«, unterbrach Nico wieder seine Gedanken und spielte den Ball zum ehemaligen Teutonen.

»Oh, Fi, lässt sicher einen rein, wenn ich will!«, konterte dieser und Finn konnte das Gefühl nicht loswerden, dass seine Worte wie eine versteckte, versaute Anspielung klangen.

Er war sich nicht sicher warum, aber er tat so, als wollte er halten, ließ den Ball aber durch seine Hände gleiten.

»Siehst du? Fi weiß genau, was ich brauche!«

Hendrik lachte und Finn konnte nicht anders, als lächeln. Hendriks Lachen...

Als sie zurück in die Kabine liefen, war Nico plötzlich neben ihm.

»Seit wann nennt er dich Fi?«, fragte er scheinbar unverfänglich, aber sein Ton hatte etwas Scharfes in sich. Und Finn wusste sofort, dass es um Hendrik ging.

»Weiß nicht. Hatten in Schweden ein paar Mal ganz gut geredet, seitdem wohl«, entgegnete er versucht ähnlich nonchalant. Er war sich nicht sicher, ob er diese Tonlage traf, denn wenn es um Hendrik ging...

»Ah, okay«, antwortete Nico nur knapp, gab ihm einen für freundschaftlich fast zu harten Schlag auf die Schulter und lief zu seinem Spind.

Ein Großteil der Mannschaft war bereits dabei Straßenklamotten anzuziehen, sie waren die letzten drei gewesen. Nico war bereits geduscht, als Finn wenig später zur Dusche lief und er war sich unsicher, ob er scheußlich langsam war oder Nico sich nicht ausreichend wusch.

Seine Gedanken an Nico waren wie weggeblasen – und er dachte mit einem Mal viel an Blasen – als er Hendrik allein unter der Dusche stehen sah. Er hatte ihn häufiger beobachtet, natürlich, aber zwischen den anderen Jungs war nichts mit hinsehen. Aber jetzt war es nur Hendrik und er sah hin.

Der Jüngere stand unterm Wasserstrahl und Finn sah das Wasser seine Wirbelsäule entlang rinnen, zwischen seinen Pobacken verschwinden, es plätscherte über seine Brust hinab in seinen Schritt. Er war innerhalb von Augenblicken steif und konnte kaum daran denken, dass jemand reinkommen könnte. Der Moment war ganz seiner, auch Hendriks, aber vor allem seiner, immerhin hatte Hendrik ihn noch immer nicht entdeckt.

Falsch gedacht. Hendriks Augen waren offen und sahen ihn relativ ausdruckslos an.

Finn wandte sich ab, so schnell er konnte. Er beobachtete seinen Teamkollegen beim Duschen und hatte eine ordentliche Latte. Das war nicht mal okay, obwohl Hendrik wusste, dass er auf Männer stand.

Er stellte eine Dusche auf der gegenüberliegenden Seite von Hendrik an und drückte auf den Seifenspender.

Hendrik war ein unglaublich heißer Typ. Er war Finns Wichsphantasien in einen Menschen gegossen, er war alles, was Finn wollte. Es war keine so große Überraschung, dass Finn seinen Kollegen scharf fand. Peinlich war es trotzdem und er fühlte sich wieder mal armselig. Aber Gott, er fand Hendrik wirklich richtig toll, nicht nur körperlich, aber gerade vor allem auch körperlich und er hoffte, dass er bald allein sein würde. Vielleicht konnte er sich heimlich unter der Dusche einen runterholen, wenn Hendrik weg war.

Hendrik war allerdings mit einem Mal alles andere als weg, sondern ganz nah hinter ihm.

»Hey«, hörte Finn seine Stimme neben seinem Ohr, nur leise wegen des Rauschens des Wassers auf seine Brust.

»Ganz ruhig.«

Hände legten sich auf seine Arme, strichen beruhigend von seinen Schultern herab.

»Alles ist gut.«

Dann spürte Finn, wie Hendriks Vorderseite sich gegen seine Rückseite drückte. Er spürte seine Brust und er spürte seinen Schwanz, steif, gegen ihn drücken.

»Entspann dich.«

Hendriks Hand legte sich um seinen Schwanz. Finn hatte das Gefühl, seine Knie gaben nach. Es war bizarr, er hatte seit viereinhalb Jahren keinen Sex, keinen sexuellen Kontakt mit einem anderen Mann mehr gehabt. Er war gefangen in seinem verdammten kleinen verklemmten Verlies und mit einem Mal gesellte sich Hendrik zu ihm und er...

Finn kam nach vermutlich nicht mal zehn beherzten Bewegungen von Hendriks Hand.

Er registrierte nicht, dass er sich dafür schämen sollte. In seinem Kopf war nur mehr Hendrik und er ließ erschöpft seinen Kopf nach hinten, auf dessen Schulter sinken. Das war überraschend, überwältigend, wahnsinnig gewesen. Er spürte noch immer den Körper des Jüngeren gegen ihn gepresst, und es fühlte sich einfach unverschämt gut an. Er spürte, dass Hendrik immer noch steif war und es war ein verrückter Gedanke, dass das mit ihm zu tun hatte.

Finn fasste einen Entschluss in diesem Moment und drehte sich um, verließ freiwillig die Wärme von Hendriks Umarmung. Die Augen des Jüngeren hingen auf halb acht, als er ihn ansah und Finn wurde ganz anders bei diesem Blick. Forschend sah er ihn an und wartete, bis Hendrik verstand, dass er ihn um Erlaubnis bat. Es dauerte nur Momente bis Hendrik kapierte und seine Augen sich vergrößerten. Ein Nicken.

Finn legte seine Hände auf Hendriks Hüften, strich für eine Sekunde über dessen Haut und kniete sich dann vor ihn auf den Boden. Das Gefühl der kalten, harten Fliesen war so ganz anders als letztens im Hotel, aber so gut. Er schloss Hendriks Schwanz in seine Hand, bewegte sie einige Male auf und ab und gab sich den letzten innerlichen Stoß, umschloss ihn mit seinen Lippen.

Hendrik stöhnte und in Finn breitete sich der merkwürdige Gedanke aus, dass er dieses Stöhnen kannte und er liebte den Gedanken, es für ihn besser machen zu wollen, als Berthold. Berthold hatte ihm sicher nie einen geblasen.

»Fi«, keuchte der Jüngere kurz später und er sah auf. "Ich komm gleich."

Er verstand, dachte das erste Mal daran, dass er keine Ahnung hatte, ob Hendrik sauber war. Er lehnte sich zurück und beendete mit seiner Hand. Hendrik stöhnte nicht laut, sondern schien den Atem anzuhalten, machte ein unglaubliches leises Geräusch, fast wie ein Seufzen, als er gekommen war. Finn fand das schrecklich anziehend und wiederholte in Gedanken immer wieder, dass er für dieses Geräusch verantwortlich war.

»Mann, Fi«, keuchte Hendrik leise und eine seiner Hände fuhr in Finns Haare, sein Daumen streichelte kurz über seine Stirn. »Das war so nicht ganz geplant gewesen.«

Er sah auf, aber Hendrik lächelte, seine Wangen rosa. Er sah unbeschreiblich aus, die nassen Haare in seiner Stirn, die Lippen leicht geöffnet. Finn war sich sicher, dass er sich spätestens jetzt ein wenig in ihn verliebte.

»Das war ziemlich geil«, grinste er zu Finn herab und dieser motivierte sich, wieder aufzustehen. Er hatte das Bedürfnis, Hendrik zu umarmen, aber das war vermutlich nicht ganz drin. Er machte sich nicht allzu große Illusionen darüber, was das hier bedeutete.

Als Hendrik bemerkte, dass sein Bauch relativ gut Sperma abbekommen hatte, schaltete er die Dusche neben sich an und begann sich einzuseifen. Finn überlegte, ob er irgendetwas sagen, tun konnte, damit nicht sofort wieder alles beim Alten war, aber ihm fiel nichts ein. Er setzte ebenfalls seine Dusche fort, versuchte, das zwickende Gefühl in seinem Bauch zu ignorieren.

»Fi?«, fragte Hendrik dann mit einem Mal. Er drehte sich zu ihm. »Wie wäre es mit dem Bier, das wir noch trinken wollten?«

Er grinste, hatte gar keine andere Wahl. Hendrik ließ gerade all seine Wünsche wahr werden, er konnte es gar nicht ganz glauben.

»Klar, ich hab‘ nichts vor«, entgegnete er, freute sich über Hendriks Lächeln auf seine Worte hin.

Finn erwartete kein Date, keine Beziehung. Aber es war ein Handjob, ein Blowjob, ein Bier und das war so viel, dass ihm fast schwindlig wurde.

Es war nicht bei einem Bier geblieben. Sie hatten viel geredet. Überraschenderweise wenig über ihre üblichen Themen, gar nicht über Berthold und die ganze Geschichte. Sie hatten auch ihr Näherkommen nicht thematisiert und es war okay für Finn. Er hätte eh nicht gewusst, wie er damit hätte umgehen sollen.

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Hendrik war wirklich ein toller Typ. Er hatte viel zu erzählen, schaffte es aber immer wieder, auch ihm echtes Interesse an seinen Worten zu zeigen. Finn hatte das Gefühl, ihn mehr und mehr zu mögen und gegen zehn Uhr abends war ihm das erste Mal der Gedanke gekommen, wie er aus diesem Treffen etwas Regelmäßiges machen konnte. Hendrik war sicher ein toller Freund, vielleicht ein Friend with Benefits? Dagegen hätte er nichts, gar nichts.

Leider sprachen sie nach dem Abend nie darüber, dass sie sich privat getroffen hatten, und Finn fehlte der Mut, Hendrik darauf anzusprechen,

dass er gerne nochmal mit ihm weggehen oder ihre Aktivitäten aus der Vereinsdusche wiederholen wollte. Er hatte geplant auf Hendrik’s »War ein cooler Abend gestern/letztens« etwas zu sagen wie »Wir könnten das doch wiederholen, das Ganze«. Aber von Hendrik war nie etwas gekommen, alles war wie zuvor.

Aus den Tagen danach waren schnell drei Wochen geworden und wieder überlegte Finn, ob er vor dem Spiel gegen Ungarn mit Hendrik sprechen sollte. Offensichtlich war das letzte Zusammentreffen mit Berthold auch für den Jüngeren etwas anderes, etwas Belastendes gewesen und Finn war sich nicht sicher, ob Hendrik Hilfe brauchte, um einen weiteren derartigen Abend zu verhindern. Aber Hendrik konnte jederzeit zu ihm kommen, das wusste er. Und es war ihm noch immer unangenehm, als drängte er sich in Hendriks Privatleben, wenn er ihn auf Berthold ansprach.

Somit fuhren sie ohne noch einmal geredet zu haben nach Hamburg, bezogen ihr Hotel und Finn erntete denselben Blick von seinem Teamkameraden wie beim letzten Mal in Schweden. Er hatte ein Einzelzimmer.

Es fiel Finn schwer, sich während des Spiels so recht darauf zu konzentrieren, was passierte. Er war bereits im Flur, saß versteckt um die nächste Ecke und wartete. Er hatte bereits gesehen, dass es am Ende des Gangs, in dem Hendriks und sein Zimmer lagen, um die Ecke in einen weiteren Flur ging. Am Knotenpunkt gab es sogar zwei Stühle und einen Tisch, die man nur von der anderen Seite aus sehen konnte. Es war, als hätte man ihre Zimmer nur für ihn so gewählt.

Sie gewannen und es war nicht überraschend für ihn, das Team war stark, der Ungarische Sturm nicht stark genug, um überhaupt groß durch ihre Abwehr zukommen und so hatte auch seine Unkonzentriertheit kein großes Problem dargestellt. Viel zu feiern gab es nicht und so kam es, dass Finn sich wie geplant gegen elf Uhr fünfzehn auf dem kleinen Stuhl im Gang niederließ, ein Alibibuch in seiner Hand. Er wollte Jonas nicht wecken,

konnte aber noch nicht recht schlafen, eine Ausrede, die besser funktionierte, wenn er nicht am Boden hinter Pflanzentöpfen versteckt saß.

Er wartete, zu nervös, um tatsächlich zu lesen. Einige Male hörte er Spieler in ihre Zimmer zurückkehren, doch niemand bemerkte ihn und kein einziges Mal hatte er Schritte ohne leise Gespräche gehört, Berthold war noch nicht gekommen und es war bereits halb eins.

Er überlegte noch, ob Berthold vielleicht nicht kommen würde, wurde jedoch nicht viel später von seiner eigenen Müdigkeit übermannt und schlief ein.

Geweckt wurde er von einer Hand auf seinem Arm. Finn war für einen Moment desorientiert, brauchte jedoch nur Sekunden, um schnell seine Ausrede herauszukramen, bis er bemerkte, dass es Hendrik war, der vor ihm stand. Hatte Finn Berthold verpasst? Was war passiert? Hatte er Hendrik wieder so scheußlich behandelt? Warum zum Teufel war er eingepennt?

Hendrik schien die Fragen in seinen Augen zu lesen und schüttelte den Kopf, zuckte mit den Achseln, um wohl zu erklären, dass er auch nicht wusste, warum Berthold nicht gekommen war.

Finn war merkwürdig froh darüber und fühlte sich etwas kribbelig, weil Hendrik extra zu ihm gekommen war, ihn geweckt hatte. Das Kribbeln wurde jedoch noch schlimmer, als der Jüngere mit einem Mal nach seiner Hand griff. Mit leichtem Druck zog er ihn vom Stuhl, den Gang entlang, in sein Zimmer. Finn folgte völlig perplex, beobachtete auf dem Weg Hendriks nackten Rücken, da dieser schon wieder nur Jogginghosen trug. Er mochte seinen Rücken, das breite Kreuz, die wirklich sehr schmalen Hüften und besonders diese zwei Grübchen, direkt über seinem Po.

Im Zimmer angekommen schloss Hendrik leise die Tür, drehte sich wortlos zu ihm. Das einzige Licht im Raum war die kleine Lampe am Schreibtisch und Finn konnte sich nicht davon abhalten zu denken, wie wunderschön Hendrik aussah. Er mochte ihn wirklich gern.

Die Stille zwischen ihnen brach nicht ab und Finn war sich nicht sicher, warum Hendrik ihn überhaupt mit hierher genommen hatte. Etwas klarer wurde es ihm, als Hendrik wenig später nähertrat und den Bund seines T- Shirts griff. Er verstand, ließ den Jüngeren das Shirt über seinen Kopf ziehen. Mit nackten Oberkörpern standen sie sich gegenüber und Finn konnte kaum glauben, dass Hendrik ihn geholt hatte, um ihm näher zu kommen. Für eine Sekunde huschte ihm der Gedanke durch den Kopf, dass Hendrik das nur tat, weil Berthold nicht gekommen war, aber er verdrängte den Gedanken und das leicht bittere Gefühl, das damit kam.

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Hendrik März zog ihn gerade in seinem Hotelzimmer aus, was sollte er sich da schlecht fühlen? Es war doch wohl nebensächlich, wie es dazu gekommen war!

Hendrik März küsste ihn. Er hatte nicht recht bemerkt, wie es passiert war, zu sehr hatte ihn dieser dumme, kleine Gedanke doch beschäftigt. Und schon küsste er ihn. Seine Lippen waren etwas rau, Finn kannte das von laufstarken Trainings. Aber es fühlte sich grandios an, er konnte es sich nicht anders vorstellen. Hendrik März küsste ihn! Finn Fernau! Auf den Mund!

Mutig legte er seine Hände auf Hendriks Hüften, genau so, dass die Hälfte seiner Handflächen noch auf der Jogginghose lagen, er wollte nicht zu deutlich machen, dass er nur seine Haut spüren wollte. Es war einfach unbeschreiblich. Ihr erster Kontakt in der Dusche war ja bereits atemberaubend gewesen, aber Hendrik zu küssen war etwas ganz anderes. Er musste all seine Kraft zusammennehmen, um ein enttäuschtes Seufzen zu unterdrücken, als Hendrik sich von ihm löste.

»Hattest du schonmal Sex mit einem Mann?«

Finn sah perplex in die dunklen Augen seines Gegenübers. Was dachte Hendrik von ihm? Er war ein erwachsener Mann! Natürlich hatte er Sex gehabt. Nicht oft, aber was sollte das schon. Ein Funken Wut kam mit einem

Mal in ihm auf und er nahm seine Hände von Hendriks Hüften. Für was für einen Verlierer hielt er ihn denn bitte?

»Komm schon, Fi, das war nicht böse gemeint. Ich war mir nur nicht sicher, so wie du manchmal geredet hast«, rechtfertigte der Jüngere sich auch schon. Finn schwieg, sein Kopf ein Durcheinander aus Wut und Schamgefühl, dass Hendrik so von ihm dachte.

Hendrik kam ihm näher, legte nun seinerseits die Hände auf Finns Hüften, zog sich dicht an ihn, bis Hendrik fast seinen Atem spürte.

»Und ich wollte mir sicher sein, wenn ich mit dir schlafe«, hauchte er fast mehr, als er sprach, seine Stimme flach und leise.

Finns Gedanken überschlugen sich. Hendrik wollte mit ihm schlafen! Hendrik hielt ihn fest, küsste ihn ein weiteres Mal und Hendrik wollte verdammt nochmal mit ihm schlafen! Er brauchte kaum darüber nachdenken, was er wollte, Finn wollte mittlerweile seit Monaten Sex mit Hendrik.

Die Hände des Jüngeren wanderten von seinen Hüften nach vorn, seine Finger schoben sich sanft unter seinen Hosenbund. Hendrik löste ihren Kuss und sah ihn zögernd, fast um Erlaubnis fragend an. Finn nickte, ohne auch nur zu zaudern.

Hendrik lächelte ihn an und küsste ihn, öffnete seine Jeans.



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