Versteckspieler - Teil 6

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6. »Hendrik«

Mittendrin, während Berthold gerade in ihm gesteckt und ihn mit der Hand im Nacken festgehalten hatte, war Hendrik plötzlich der Gedanke gekommen, dass Finn wahrscheinlich gerade vor der Tür saß. Er war sich nicht vollkommen sicher, aber er vermutete es.

Vielleicht hatten sie gerade den merkwürdigsten Dreier aller Zeiten.

Dann kam ihm der Gedanke, ob Finn sich wohl einen runterholte, wenn er in diesen Nächten zurück in sein Zimmer ging. Dann folgte die Frage, ob Finn sich vielleicht direkt vor seiner Tür einen runterholte und Hendrik verdrängte es sofort, nachdem es passiert war, dass er im nächsten Moment abgespritzt hatte.

Berthold hatte nicht viel gesagt. Er hatte nicht einmal erklärt, warum er doch nicht zurückgetreten war. Warum er ihm gesagt hatte, dass er ihn außerhalb ihrer Nächte in der Nationalmannschaft sehen wollte. Es war wohl nur ein schwacher Moment gewesen damals.

Schwach war Stephan an diesem Tag definitiv nicht. Er hatte Hendrik schon nach wenigen Augenblicken im Zimmer auf das Bett geworfen und ihm seine Jogginghosen herabgezogen. Er hatte seinen Nacken gepackt und hin und wieder fast wirklich unangenehm sein Gesicht ins Kissen gedrückt, aber Hendrik mochte den Griff zu sehr, um sich zu beschweren. Aber dafür hatte sich Hendrik keine Ohrfeige eingehandelt – immerhin hatten sie aber auch kaum ein Wort gesprochen und er hatte keine rechte Chance gehabt, seinen Mund zu weit aufzumachen.

»Hast du Kondome?«, war der einzige Satz gewesen, den Hendrik von Stephan gehört hatte und das allein war schockierend genug gewesen. Noch nie hatte er verhüten wollen! Hendrik war unwohl geworden bei dem Gedanken, dass es nun wohl notwendig war und er wusste nicht, ob es daran lag, dass er sich Gedanken um seine eigene Gesundheit machen musste, oder daran, dass Stephan offenbar mit jemand anderem als ihm und seiner Frau Sex gehabt hatte.

Als es vorbei gewesen war, hatte Stephan ihn überraschend schnell verlassen, keine Streicheleinheiten, kein Sehnen, nach wem auch immer Stephan sich tatsächlich verzehrte. Vielleicht brauchte er es nicht mehr? Vielleicht konnte er dem, für den Hendrik solange nun schon Ersatzspieler war, seine Zuneigung nun in echt zeigen. Hendrik bezweifelte es, dachte sich aber, dass er so oder so zumindest noch gut genug für harten Sex war.

Allein in seinem Einzelzimmer dachte er wieder an Finn und verdrängte schnellstmöglich den Gedanken an das, was nur ein paar Minuten zuvor durch seinen Kopf gegangen war. Ob Finn draußen lauerte? Ob er wieder klopfen würde?

Hendrik war sich nicht sicher, warum er diese Idee weniger schlimm fand, als er vermutlich sollte. Was sollten sie schon reden? Und, wie war es heute so vom Bundestrainer gefickt zu werden? Hat er dich heute geschlagen? Liebst du ihn wirklich nicht?

Nichts davon wollte sich Hendrik anhören und trotzdem mochte er den Gedanken ein bisschen, mit Finn zu sprechen. Als auch nach zehn Minuten niemand an seiner Tür geklopft hatte, nahm er es selbst in die Hand und drückte sanft die Türklinke nach unten. Der Flur war leer, doch ein leises Geräusch ließ ihn herumwirbeln und da! Die vierte Tür auf der gegenüberliegenden Seite klickte gerade zu.

Ein mulmiges Gefühl breitete sich in ihm aus, das sich fast anfühlte wie Enttäuschung. Aber er war sich sicher, dass es Finns Tür war, die da gerade zugegangen war und zur Enttäuschung darüber, dass er nicht gewartet hatte, gesellte sich ein komisch-gutes Gefühl, dass er überhaupt da gewesen war.

Der nächste Abend war wie eine 180 Grad Drehung. Dabei hatte Hendrik gut gespielt! Er hatte durchgespielt, sich keine allzu großen

Schnitzer geleistet und Tore konnte Berthold sich von ihm ja nicht zwingend groß erwarten. Hendrik hatte keine Ahnung, was den Trainer nach einem eigentlich guten Spiel so auf die Palme gebracht hatte.

Und das Merkwürdigste war, dass Berthold nicht mitten in der Nacht in sein Zimmer gekommen war. Sie hatten in der Bar gefeiert, den Sieg, das erste Nationalmannschaftstor von Jonas, alles war gut gewesen. Bis Stephan ihn mit einem Mal auf dem Rückweg von der Toilette aufgehalten hatte. Hendriks Augen waren ihm fast aus dem Kopf gefallen.

»Geh auf dein Zimmer. Jetzt.«

Stephans Stimme hatte gepresst, angespannt geklungen und Hendrik hatte sich gefragt, was mit diesem Kerl nur los war, dass er nach einem derartigen Erfolg so drauf war.

»Aber die Feier... Ist es nicht komisch, wenn...«

Berthold hatte seinen Arm gepackt und seine Finger hatten sich in Hendriks Haut gebohrt und mehr als das, hatte es nicht gebraucht. Er wunderte sich etwas darüber, dass Stephan nun zwei Tage in Folge derart grob mit ihm war, konnte aber nicht völlig abstreiten, dass diese fast besitzergreifende Geste sich auch ein bisschen aufregend angefühlt hatte. Mit einem luftigen Gefühl im Bauch war er zurückgegangen, hatte sein Bier ausgetrunken und sich von Nico und Jonas verabschiedet. Er sei müde, immerhin war es schon spät genug.

Finn stand an der anderen Seite der Bar und sah ihn mit einem Blick an, der Hendriks Blut hochkochen ließ, aber er hatte besseres zu tun, als seinem Kollegen zum hunderttausendsten Mal zu erklären, dass er freiwillig in sein Zimmer ging und deshalb ging er kommentarlos.

Berthold war noch nicht oben, also hatte Hendrik einige Augenblicke Zeit, um sich vorzubereiten, das Ritual genauso aufregend wie beunruhigend. Das Klopfen an seiner Tür war an diesem Tag laut,

bestimmend, immerhin war noch niemand in den umliegenden Zimmern. Hendrik öffnete und erhielt eine Ohrfeige, dass sein Kopf für einige Momente summte.

»Wenn ich dir etwas sage, dann hast du es gefälligst zu tun. Glaubst du wirklich, ich will Widerworte hören?«

»Nicht wirklich, nein.« Noch eine. Er sollte lernen seinen Mund zu halten und offenbar hatte auch Stephan diesen Gedanken und motivierte ihn, nicht noch mehr Dummheiten von sich zu geben, indem er ihn auf den Boden drückte und ihm seinen Schwanz in den Mund steckte.

Das war bisher kaum passiert und Hendrik hatte fast das Gefühl, dass er es verlernt hatte, aber offenbar war Blasen wie Fahrradfahren, das verlernte man nie.

Stephans Hände vergruben sich in seinen Haaren.

»Siehst du, dafür ist dein vorlauter Mund deutlich besser geeignet.«

Hendrik schmunzelte, so gut es ihm erlaubt war. Das war wie in einem richtig schlechten Porno.

»Zu irgendwas musst du immerhin gut sein. Weißt du...«, Stephan stöhnte, als Hendrik ihn tiefer nahm. »Ich hab‘ darüber nachgedacht, dich auf der Bank sitzen zu lassen. Es gibt genug junge Spieler. Aber nach 90 Minuten Rennen ist dein Arsch noch besser als sonst.«

Seine Worte waren fast genauso viel Kompliment wie Beleidigung. Wenn er nur nicht gesagt hätte, dass er darüber nachdachte, ihn auf der Bank sitzen zu lassen, dass es jüngere Spieler gab, die ihn ersetzen konnten, hätte es Hendrik sicher ziemlich geil gemacht.

»Aber noch müssen wir ja aus dir rausholen, was wir können. Und ficken lässt du dich eben wie kein anderer. Mit dem Blasen...«, wieder stöhnte er, »sieht es auch nicht so schlecht aus.«

»Vielleicht sollten wir das in deine Spieler-Statistik aufnehmen: Lässt sich bei jeder Gelegenheit in den Arsch ficken und spritzt dabei auch noch ab.«

»Ob wir wohl jemanden finden, der dich ersetzt?«, ein weiteres kehliges Stöhnen.

»Auf dem Feld wird das sicher kein Problem. Groß sein und sich nicht an Anweisungen halten, kriegt vermutlich jeder zweite B-Jugend Spieler hin. Aber hier?«, Stephan ließ seine Hand aus Hendriks Haaren über sein Gesicht gleiten, berührte, mit einer zu seinen Worten wahnsinnig im Kontrast stehenden Sanftheit, seine gespannte Oberlippe. »Bisher hat es keinen meiner Spieler so geil gemacht, meinen Schwanz im Mund zu haben.«

Hendrik war gefangen zwischen dem unguten Gefühl, das Bertholds plötzliche Boshaftigkeit ihm gegenüber verursachte, und dem Kribbeln in seinem Schritt. Worte wie »Schwanz« und »Ficken« aus Finns Mund zu hören, war so abstoßend geil, dass er tatsächlich ständig herumrutschte, weil seine Hose ganz entsetzlich eng geworden war.

»Willst du mir zeigen, wie sehr du derjenige sein willst, den ich nachts nach dem Spiel ficke? Willst du mir zeigen, wie sehr du jemanden brauchst, der dich in den Arsch fickt? Zeig mir, was du wirklich für eine Schlampe bist.«

Er wollte kotzen, Berthold eine reinhauen, den Raum verlassen, aber er wollte derjenige sein, den Berthold fickte, zu dem er nachts ins Zimmer kam. Und so brauchte es kaum einen Gedanken, als Stephan seinen Kopf losließ; Hendrik erhob sich, zog seine Hosen aus und kniete sich aufs Bett. Stephan ansehen, war merkwürdigerweise dabei unmöglich gewesen, ihm war es

unbeschreiblich peinlich, wie recht der Trainer mit seinen Worten hatte und doch siegte seine Geilheit über das Schamgefühl.

Es dauerte nicht lange, bis er wieder derjenige war, den Berthold fickte, auch heute mit Kondom, das Hendrik in weiser Voraussicht neben dem Bett zurechtgelegt hatte. Er war eben eine sehr verantwortungsvolle Schlampe.

Es war gut, es war wie immer gut. Berthold hielt ihn fest, packte seine Schulter und stieß in ihn, scheinbar so fest er konnte. Es war gut, es war heiß, es war tief, es war alles um ihn herum, es war für diese Minuten alles in seiner Welt.

Als es vorbei war, schlug er mit einem Mal stärker auf den Boden der Tatsachen auf, als es je zuvor passiert war. Er spritzte über das halbe Bettlaken und war im nächsten Moment kurz davor zu kotzen, als er in sein eigenes Sperma zusammenbrach. Was hatte ihn geritten, Berthold so mit ihm reden zu lassen? Was hatte ihn geritten, Berthold ohne alles einen zu blasen, wenn er doch wusste, dass es offenbar aktuell angebracht war, sowas nur mit Kondom zu tun? Was hatte ihn geritten, sich nach all dem so zu präsentieren und nehmen zu lassen?

Wie armselig war er bitte?

»Du warst gut heute. Nicht auf dem Platz, aber hier«, sprach Berthold sanft, während er neben ihm auf dem Bett saß, seinen Nacken streichelte.

Und nicht einmal jetzt brachte er sich dazu, Berthold die Meinung zu sagen. Er kochte vor Wut und brachte trotzdem – vielleicht auch deswegen – kein Wort heraus.

»Bis nächstes Mal«, verabschiedete Berthold sich nur Momente später und Hendrik hörte, wie er seine Hose schloss. Dann fiel die Tür ins Schloss und Hendrik fuhr bei diesem Geräusch mit einem Mal ein Gedanke durch den Kopf.

Finn!

Er sprang auf, hatte seine Jogginghose an, bevor er nur darüber hätte nachdenken können, dass er voller Sperma war. Er riss die Tür auf, trat in den Gang. Die Tür des vierten Zimmers auf der gegenüberliegenden Seite war geschlossen, doch als Hendrik davor stand, bemerkte er, dass eine Gestalt um die Ecke versteckt an der Wand kauerte.

Er packte Finn am Kragen seines T-Shirts, zerrte den Älteren zurück in sein Zimmer.

»Sag mal, hast du sie noch alle? Brauchst du das wirklich so dringend?«, brüllte er Finn relativ ungehalten ins Gesicht.

Finn schreckte zurück, sah ihn mit riesigen Augen an. Hendrik konnte nicht einmal auf die Kuhaugen seines Kollegen reagieren, er war so, so wütend.

»Bist du wirklich so lange mit keinem ins Bett gegangen, dass du das hier brauchst? Ist es so geil, mir beim Sex zuzuhören? Mann, Finn, du musst so eine arme Sau sein!"

Hendrik bemerkte, dass er lauter, noch lauter wurde. Finn war mittlerweile mit dem Rücken an der Wand angekommen, sah zu Boden.

»Hast du gehört, was er gesagt hat?«, sprudelte es aus Hendrik, bevor er darüber nachdenken konnte. Finn schwieg.

»Hast du gehört, was er gesagt hat«, schrie er Finn ins Gesicht, so nah, dass er das Glühen dessen Wangen spüren konnte.

Finn nickte und versuchte ihn nicht anzusehen. Hendrik fühlte wie er nur noch wütender wurde.

»Und findest du es richtig geil, wenn er mich Schlampe nennt? Geht dir einer ab, wenn er mir sagt, dass er mich nur zum ficken hierbehält? Willst du wirklich so sehr dabei sein?«

»Das ist es doch gar nicht...«, brachte Finn kaum hörbar über seine Lippen.

»Nein? Bist du sicher? Warum zur Hölle sitzt du dann vor der verdammten Tür? Du machst dir doch selber was vor, du Idiot!«

Hendrik handelte mit einem Mal, seine Hände plötzlich so ungehalten wie sein Mund. Er packte Finn am Kragen und riss ihn auf die Knie.

»Wenn du es so geil findest, dann mach doch mit! Komm schon, Fi, deine Chance! Du weißt doch, Hendrik ist so eine Schlampe, der treibt’s mit jedem!«, rief er dem Älteren zu und deutete mit beiden Händen auf seinen vor Finns Gesicht liegenden Schritt.

»Du wolltest doch unbedingt dabei sein, einen Schwanz im Mund haben, mach schon!«

Er drängte Finn näher gegen die Wand. Als er noch immer nicht reagierte, packte Hendrik ihn an den Haaren, zwang ihn aufzusehen.

»Oder willst du, dass er dich fickt? Willst du lieber dem Bundestrainer einen blasen als mir? Kein Wunder, ich bin immerhin schon ziemlich abgegriffen, mmh? Ich kann’s dir sagen, Finn, er fickt dich richtig, richtig geil, vor allem im Kopf.«

Hendrik wusste nicht mehr, wo ihm der Kopf stand. Bertholds Worte, seine plötzliche Härte und Boshaftigkeit... Er wusste nicht, womit er das verdient hatte. Und er glaubte auch nicht, dass Berthold das alles so meinte, zumindest war er sich da relativ sicher, aber das machte es nicht weniger hart für ihn, das zu hören. Er hatte ja immer gewusst, dass er eine ziemliche Schlampe war, wenn er sich von seinem Chef so einfach zum Sex benutzen ließ, aber das zu hören... Irgendwo war es geil gewesen und er wusste, dass dieses Dominanzspiel mit Berthold ihn ziemlich anmachte, aber im Nachhinein war es pure Scham.

Mit einem Mal spürte er Hände an seinen Hüften. Finn sah ihn noch immer mit großen Augen an, hatte seine Hände an Hendriks Hüften gelegt und machte Anstalten, seine Jogginghose herabzuziehen. Hendrik war völlig überrascht, hatte nie gedacht, dass sein blödes Spiel zu so etwas führen würde. Er war nur so unglaublich wütend gewesen und Finn, obwohl weit entfernt von wehrlos, wehrte sich einfach nicht.

Er spürte Finns Finger auf seiner nackten Haut, konnte in dessen Augen fast mitlesen, wie der Ältere sich gerade überwand, das Kleidungsstück von Hendriks Hüften zu ziehen.

Er war ja so ein Arschloch. Er hatte Finn eine arme Sau genannt, ihn dazu gedrängt, ihm einen zu blasen... Ein genauso großes Arschloch wie Berthold es heute gewesen war und Finn sah ihn mit Kuhaugen an und wollte ihm tatsächlich einen blasen. Hendrik wurde mit einem Mal schlecht. Wie klischeehaft war er denn bitte, dass er Bertholds Abartigkeit im nächsten Atemzug an jemanden weitergab, der nun wirklich gar nichts davon verdient hatte?

Hendrik stieß Finn zur Seite und herrschte links an ihm vorbei ins Bad, gerade noch schnell genug, um den Klodeckel zu öffnen, bevor er Bier, Abendessen und den Nachgeschmack von Stephans Schwanz auf das Porzellan spie. Er würgte, bis seine Bauchmuskeln, sein Hals, alles brannte. Er versuchte, all das loszuwerden, was ihn innerlich platzen lassen wollte und doch wurde und wurde das Gefühl nicht schwächer. Es war wohl schwierig, Reue und Scham auszukotzen.

Als er erschöpft neben der Kloschüssel zusammensank, war er überzeugt, dass Finn gegangen sein musste. Was sollte er noch hier? Sich von Hendrik beleidigen und anschreien lassen? Da hatte er sicher Besseres zu tun.

Doch mit einem Mal drückte eine Hand auf den Spülknopf, die nicht seine Eigene war. Finn hielt einige Lagen Toilettenpapier unter kaltes Wasser und reichte sie ihm. Finn war gerade sein scheißbester Freund auf der ganzen Welt und er? Er war ein riesiges Arschloch. Hendrik hätte heulen können, aber wenigstens das hatte er noch einigermaßen im Griff.

»Du weißt, dass das alles nicht stimmt, oder?«, fragte Finn und Hendrik sah auf. Der Ältere hatte sich einige Meter entfernt am Boden niedergelassen und lehnte an der Wand der Badewanne. Hendrik konnte kaum glauben, dass er nicht ging.

»Dass er dich nur wegen des Sex nominiert, dass er dich ersetzen könnte. Du weißt, dass das nicht stimmt und er das sicher auch nicht wirklich so meint.«

»Ich hab‘, ehrlich gesagt, keine wirkliche Ahnung mehr«, sprach Hendrik leise und überraschend ehrlich. Seine Stimme war kratzig, sein Hals brannte noch immer.

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Finn hatte eine etwas abgebrühtere Version seines geschlagene Ehefrau- Blicks im Gesicht und Hendrik konnte nicht mal bestreiten, dass er den Blick heute verdient hatte. So wie er ausgerastet war, machte es ihm offensichtlich etwas aus, wie Berthold mit ihm umging. Und Finn saß da und nahm sich nach all dem Scheiß auch noch die Zeit, ihm zu sagen, dass er nicht nur als Sexspielzeug Teil der Mannschaft war.

Vorsichtig und etwas schwankend schaffte er es aufzustehen, setzte sich neben Finn auf den Boden.

Für ein paar Minuten schwiegen sie. Hendrik wollte sich so sehr entschuldigen, aber die Worte wollten nicht heraus. Konnte man ernsthaft um Entschuldigung bitten, wenn man sowas machte? Hätte Finn das wirklich gemacht, dann hätte er ihn ja fast... gezwungen. Ihm wurde ein weiteres Mal kotzübel bei dem Gedanken, zum Glück war nichts mehr übrig in seinem Magen.

»Es tut mir leid«, stieß er daher nur schnell aus, in der Hoffnung, dass eine Entschuldigung wenigstens seinem schlechten Gewissen half.

Finn blickte zu ihm und hatte tatsächlich die Eier, ihn dankbar anzulächeln. Als brauchte es verdammte Dankbarkeit von ihm! Hendrik schüttelte den Kopf und seufzte. Das schlechte Gewissen war nicht besser geworden und jetzt durfte er damit leben, den harmlosesten, liebsten Kerl der ganzen Welt so behandelt zu haben. Geschah ihm recht.

Mit einem weiteren Seufzen ließ er seinen Kopf gegen Finns Schulter sinken. Für einen Moment spürte er, wie der Körper sich neben ihm versteifte, doch noch bevor er reagieren konnte, hatte Finn sich bereits wieder entspannt. Seine Hand, die zwischen ihnen lag, tastete nach Hendrik‘s und dieser ließ es überraschend gerne zu, dass seine Finger sich zwischen seinen verschlungen.

Und so saß er da, umklammerte Finns Hand, mit brennendem Hals und trockenem Sperma auf seiner Brust. Er hatte einen neuen Tiefpunkt erreicht.

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