Mann für Mann
 
 
Wie mein bester Freund zum Alpha-Boy wurde.
Alpha Männer / Bareback / Das erste Mal / Dominant & Devot / Junge Männer / Sportler
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A⇆A

Die vor mir liegenden drei Tage konnten einfach nur geil werden, dachte ich mir, als ich am Samstag mit geschultertem Wechselwäsche-Rucksack in die Hofeinfahrt ging. Der diesjährige Turbofrühling wollte wohl auch über das bevorstehende Pfingstwochenende keine Atempause einlegen und so streichelte warmes Sonnenlicht schon um kurz nach 10 über meinen Nacken, meine Arme und meine Unterschenkel. Mit einer gewissen Genugtuung registrierte ich, dass der Passat von Elias' Eltern nicht mitten im Hof stand, wie er es eigentlich immer tat. Das war zwar genau so zu erwarten gewesen, aber trotzdem war es ein gutes Zeichen.

 

Ich klingelte an der weißen Haustür des schmucken Einfamilienhauses; nichts tat sich. Ich klingelte erneut – zweimal. Nichts. „Mann, du Depp“, murmelte ich vor mich hin. Ich hatte schon mein Smartphone gezückt, um Elias zu schreiben, was denn los sei, da waren von innen patschende Schritte zu hören und die Tür wurde mir geöffnet.

Ich konnte mir bei dem Anblick ein Grinsen nicht verkneifen: „Sag bloß, ich hab dich aufgeweckt“, gluckste ich, während Elias' verschlafene Augen dem plötzlich einfallenden Sonnenlicht entgegen blinzelten. Die Haare seiner Undercut-Frisur, auf die er normalerweise so viel wert legte, standen wild und strähnig von seinem Kopf ab und sein sportlicher Leichtathleten-Körper steckte in einem viel zu großen T-Shirt und einer ausgebeulten kurzen Hose.

„Kannst dir gar nicht vorstellen, was die heute Morgen für einen Krach gemacht haben, bis sie losgekommen sind. Da hab ich mich dann noch mal hingelegt“, knarzte Elias mit noch nicht ganz einsatzbereiter Stimme, doch die gute Laune war in seine schwarzbraunen Augen schon eingekehrt.

„Anscheinend hast du ja gut geträumt“, scherzte ich mit Blick auf die Morgenlatte, die sich unter seiner Shorts abzeichnete, und Elias zwinkerte ohne den Hauch von Verlegenheit. „Absolut, Nico. Das Happy End hast du mir jetzt aber versaut.“

„Tut mir sooo leid“, sagte ich unglaubwürdig.

„Na dann, komm“, grummelte mein müder bester Freund und machte eine einladende Geste. Obwohl es mir selbst peinlich war, hatte es für mich eine erotische Faszination, als ich an dem barfüßigen Jungen mit der Latte vorbei ging und den Geruch von Schlaf und ungefiltertem Teen-Spirit in meine Nase sog. Elias wies ins Wohnzimmer. „Mach's dir bequem. Ich mach mich nur schnell fertig.“

„Aber denk dran: Wichsen macht krumme Finger.“

„Ha – ha.“ Im Schneckentempo eines alten Mannes schlurfte er die Treppen hoch, und ich ging in die Küche und goss mir Orangensaft in ein Glas.

Wie so oft zu dieser Zeit haderte ich auch jetzt wieder mit mir selbst, ob es gut war, auf meinen Freund seit Kindertagen zu stehen, aber es ließ sich auch nicht ändern. So lange es niemand mitbekam, war alles okay, sagte ich mir. So oder so. Die nächsten drei Tage wollte ich einfach nur genießen. Seine Eltern waren mitsamt der kleinen Schwester in einen Kurzurlaub gefahren, und obwohl ich nicht mal einen Kilometer entfernt wohnte, hatten wir vereinbart, dass ich während dieser Zeit bei ihm einzog.

Es dauerte keine zehn Minuten, bis Elias zurückkam, doch die Dusche hatte einen neuen Menschen aus ihm gemacht. Die Augen wirkten plötzlich wach und verschmitzt, die noch feuchten Haare passten einigermaßen, und der nächtliche Schlabberlook war gegen ein Körper betonendes T-Shirt und knielange Chinos getauscht.

„Für mich hättest du dich nicht so schick machen müssen“, scherzte ich.

„Träum weiter“, entgegnete Elias. „Aber ich hab jetzt voll Bock auf ein Frühstück im Venezia. Du nicht?“

„Klingt gut.“ Verstohlen und schaute ich dabei zu, wie er sich auf dem Sofa sitzend Sneaker-Socken über die feingliedrigen Füße zog. Als der Zauber vorbei war, schlüpfte ich selbst wieder in meine Sportschuhe, die ich Minuten zuvor ausgezogen hatte, und wir gingen los.

Da in unserer Kleinstadt alles nah beieinander lag, dauerte es nicht lange, bis wir die winzige Fußgängerzone erreicht hatten und im Freien an einem Bistrotisch saßen, mit Blick auf den Stadtbrunnen und die vorbeiflanierenden Menschen. „Das muss Dolce Vita sein“, dachte ich laut, während ich als zweites Frühstück an meinem Himbeer-Eisbecher löffelte. Elias, der sich mit Nusskuchen und Cappuccino eine Grundlage für den Tag schaffte, nickte geistesabwesend.

„Was ist los?“, fragte ich, weil ich den Eindruck hatte, dass er nicht ganz bei der Sache war.

Er grinste schelmisch: „Hab mir überlegt, ob wir Hannah und Sophie anschreiben, dass sie heute Abend noch kommen.“

„Und?“, fragte ich und konnte meinen Missmut nicht ganz verbergen.

 

„Nichts - und. Ich wollte das vorher noch mit dir besprechen.“ Er biss sich halb verlegen, halb versaut auf die Unterlippe. „Aber stell dir mal vor, wie geil das wäre. Wir zwei ... die zwei.“ Mit dem Zeigefinger deutete er in der Daumenbeuge eine Fick-Geste an.

Obwohl mir die Richtung nicht gefiel, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Klar machten wir zwei etwas her. Der dunkelblonde Mädchenschwarm Elias ja sowieso. Doch auch ich war zwar nicht so sportlich und hatte eher eine zierliche Figur, aber mit den blonden struppigen Haaren und den weichen Gesichtszügen fand ich mich auch ganz okay und hätte beim Flirten mit Mädchen wohl zumindest in seinem Windschatten mitschwimmen können. Jedoch gingen mit Elias' Macho-Fantasien, wenn es um Sex ging, gerne mal die Pferde durch. Ich hatte mich nun darauf gefreut, das Wochenende mit ihm alleine zu verbringen, um mich an seinen durch und durch versauten Gedanken zu erregen.

„Wie stellst du dir das vor?“, sagte ich mit absichtlich belehrendem Unterton. „Die kommen her, du schlägst ihnen vor, sich von dir durchnudeln zu lassen, und die sagen dann: 'Okay, warum nicht?'“

Elias lächelte ertappt: „Na ja. Ein bisschen geschickter müssten wir das schon anstellen.“

„Träum weiter“, brummte ich. „Hannah und Sophie sind doch keine Schlampen.“

„Nee, aber sie sind auch nicht so verklemmt wie du. Niemand ist so verklemmt wie du.“ Er nippte an seinem Cappuccino und bemerkte wohl, dass er zu weit gegangen war. Deshalb lächelte er versöhnlich: „Mann, Nico. Manchmal könnte man denken, du bist schwul oder so was.“

Die vermeintliche Deeskalation traf mich wie der Schlag: „Und wenn?!“, fauchte ich ihn an, bevor ich nachdenken konnte.

Elias zuckte verlegen mit der Schulter, und ich machte genervt: „Pfff.“

Das restliche Frühstück verlief im Schweigen. Elias schaute abwechselnd auf die den Frühsommer genießenden Passanten und auf sein Stück Kuchen, in dem er mit der Gabel lustlos herumstocherte. Und ich versuchte mir die Abfolge des Gesagten noch einmal durch den Kopf gehen lassen. War's das jetzt mit unserer Freundschaft, und ging das überhaupt als Coming Out durch, oder konnte ich mich da heraus reden? ... Obwohl Homosexualität bei uns nie ein Thema gewesen war, hatte ich das Gefühl, unsere Freundschaft würde die Wahrheit nicht aushalten. Solche halb-erotischen 'so-tun-als-ob-wir-ficken' – Spiele, wie es sie wohl bei vielen Freundschaften gab, hatten wir schließlich auch gemacht, und das war gar nicht so lange her. Elias musste jetzt doch denken, ich hätte das ausgenutzt, um mich an ihm aufzugeilen (was ja auch stimmte).

Auch auf dem Rückweg lag das Gesagte – oder Ungesagte – schwer zwischen uns. Ich rang fieberhaft nach einer Ausrede, warum ich doch nicht bei ihm übernachten konnte und jetzt schnell heim müsste, da meinte Elias: „Wollen wir noch zum See gehen? Soll ja über 30 Grad geben.“

„Okay“, sagte ich. An diesem Pfingstwochenende war schließlich Saisoneröffnung am Badesee, und es war zu erwarten, dass viele unserer Bekannten dort sein würden. Wahrscheinlich sah es Elias für uns beide als gute Möglichkeit, das Ganze ohne viel Aufhebens auseinander gehen zu lassen.

Als wir wieder an seinem Elternhaus ankamen, war ich trotz allem ein bisschen erleichtert. So wie er sich verhielt, würde es zumindest kein böses Blut zwischen uns geben. Ich nahm meinen Rucksack mit der Wechselwäsche, der noch auf dem Sofa lag, und schwang ihn über eine Schulter. „Wir müssen noch bei mir vorbei gehen, ich hab keine Badesachen dabei.“

„Du kannst doch eine Badehose von mir nehmen.“ In einer beiläufigen Bewegung nahm er mir den Rucksack von der Schulter. „Den kannst du ja gleich oben hinlegen.“

„Jo.“ Ziemlich überrumpelt folgte ich Elias die Treppen hoch in sein Zimmer, wo er meinen Rucksack achtlos auf das Ausziehsofa warf, auf dem ich immer schlief, wenn ich bei ihm übernachtete. Er kramte im Schrank und holte zwei Badeshorts heraus: „Die grüne oder die schwarz-weiße?“

 

„Egal – grün. Hör mal, Elias...“

„Was?“, fragte er, während er die Shorts und zwei Handtücher in eine Sporttasche stopfte.

„Ach, nichts.“ Es folgte ein kurzer Blickkontakt, der mehr sagte, als es Worte wohl tun konnten. Wir kamen beide mit der Situation klar. Es gab keinen Grund, noch einmal darüber zu reden.

Es war genauso erleichternd wie lächerlich, wie gekonnt wir den Tiefschlag des Vormittags ignorierten und mit jedem Schritt, der uns dem See entgegenbrachte, mehr auftauten, ungezwungener redeten, und auch das Lachen und Scherzen wieder zurück kam.

Wie zu erwarten, war der See gut besucht. Schon von weitem hörte man das Schreien, Lachen und Krakeelen, das von Musik aus den Boxen der Strandbar unterlegt wurde. Und spätestens als wir uns ins Getümmel stürzten, schien das Thema für mich ausgesessen. Vielleicht würde ich ja noch einmal mit Elias darüber reden, vielleicht aber auch nicht. Jetzt hieß es erst mal Spaß haben. Nur in unseren bunten Shorts flanierten wir den Weg zwischen den Liegewiesen entlang, checkten leicht bekleidete Jungs und Mädchen ab, zogen bestimmt auch selbst ein paar Blicke auf uns und genossen die Sonne auf unserer Haut.

Die Stunden vergingen nun wie im Flug. Wir fanden mehr oder weniger gute Freunde, mit denen wir quatschten, und ließen uns zwischendurch auch auf einen Tischtennis-Kreislauf ein. Dass Elias weder flirtete noch mich immer wieder wegen eines hübschen Mädchens anrempelte und mir perverse Dinge zuraunte, rechnete ich ihm zwar an, andererseits vermisste ich seine Fantasien auch. Als die Sonne am höchsten stand, hatten wir uns im Schatten eines Baumes ein Plätzchen gesucht, wo wir Arm an Arm und Wade an Wade auf Elias' Badematte lagen. Gemeinsam beobachteten wir das Beachvolleyball-Feld, wo sich zwei Mädchen gegen zwei Jungs in den 20ern ein Match lieferten. Bei den hüpfenden Titten in den knappen Bikinis musste ich kein Hellseher sein, um zu wissen, was Elias gerade dachte. Um ihn freundschaftlich anzurempeln, musste ich nur ein bisschen mit der Schulter wackeln. Er drehte den Kopf, um mich anzuschauen, und ich wies mit dem Kinn nach vorne: „Na? Welche von denen wäre etwas für dich?“

„Na, am besten beide und ich mittendrin“, erwiderte Elias. Ein kurzer Moment der Stille, gefolgt von gemeinsamem Lachen.

„Das gilt nicht. Du musst dir schon eine aussuchen.“

„Okay. Dann die Brünette. Sieht vielleicht nicht ganz so sexy aus, aber ich wette, die geht voll ab.“

„Aha.“

„Lutscht dir den Schwanz deepthroat hart, bevor sie ihn sich in die Fotze schieben lässt. Und dann, boah. Ganz eng, so richtig Haut an Haut mit feuchten Zungenküssen.“

Ich grinste. So gefiel er mir. Mein Kopfkino begann gerade, sich dazu seine eigenen Bilder zu malen, da tippte Elias' Große Zehe an meine Fußsohle: „Und du? Welchen nimmst du?“

Ich hatte mich nicht verhört, denn sein Blick ging eindeutig zu den beiden Kerlen mit Fitnessstudio-Figur. Meine ersten Reflexe, mich zu verteidigen oder in mich zurückzuziehen, verwarf ich, denn in seiner Stimme lag kein ätzender oder provokanter Unterton und seine Schulter berührte weiterhin einträchtig meine. Deshalb sagte ich betont humorig: „Wenn du so fragst, der linke mit den Tattoos und dem Waschbrettbauch.“

Elias lachte überrascht: „Ist der nicht 'ne Nummer zu groß für dich?“

Ich spürte, wie sich trotz aller Skurrilität ein Grinsen in mein Gesicht zeichnete: „Ich wette, der kann es einem so besorgen, wie du es bei der Brünetten gerne tun möchtest...“

„Hey!“, beschwerte sich Elias gespielt empört.

„... und im Leben nicht zustande kriegen würdest.“

Er stützte bedrohlich seinen Oberkörper auf einen Ellbogen auf: „Nico Ahrens – weißt du, was ich mit dir mal tun sollte?!“

„Hm?“, machte ich unschuldig. Elias packte mich an der Schulter, rollte mich auf den Rücken, und im selben Moment, als er sich auf mich drauf warf zischte er: „Dich ... richtig ... derb ... durchficken.“

Ich quiekte vor Überraschung, was aber schnell in gemeinschaftliches Kichern überging, als mein Kumpel plötzlich schwer auf mir lag uns sich an mir rieb. Natürlich zogen wir dabei viele Blicke auf uns, selbst die Volleyball-Twens unterbrachen kurz ihr Spiel um uns schmunzelnd zu betrachten. Aber es war auch nichts besonderes. Für die Außenstehenden war das wohl ein harmloser Spaßkampf unter Freunden, doch für mich war es natürlich mehr. Haut an Haut rieben unsere von der Sonne erhitzten Körper aneinander, ich spürte seine festen Nippel an meiner Brust und konnte sogar ausmachen, wo sich sein Nabel befand. Er legte seine mit noch nassen Locken bedeckte Stirn auf meine. Selbst die Nasenspitzen berührten sich und sein Atem kitzelte an meinen Lippen, als er nur für mich hörbar hauchte: „Lass dich ficken, du kleine Sau.“

 

„Lass du dich doch ficken, Bottom-Bitch“, raunte ich zurück, griff Elias unter die Achseln und versuchte so – natürlich erfolglos – ihn von mir runterzuheben.

„Na warte“, lachte Elias. Seine Hände griffen meine Flanken, wo er genau wusste, dass ich dort furchtbar kitzlig war, und er hatte noch gar nicht richtig angefangen, da zappelte ich schon verzweifelt unter ihm. Während ich erbärmlich giggelte, legte Elias seine Wange an meine und hauchte nacheinander schmutzige Dinge in mein Ohr, die ich hier lieber nicht wiederholen möchte. Trotzdem entging mir nicht, wie sein Schwanz unter der Shorts hart wurde und gegen mein Schambein drückte. Mir ging es natürlich nicht anders. Vorgeblich um Elias von mir herunter zu kriegen, griff ich ihn am festen Fleisch des seitlichen Bauchs, was aber eher zu einer Massage als zur Befreiung führte.

Nur langsam ließ er den 'Spaßkampf' ausklingen, und ohne dass wir uns absprechen mussten, rollten wir uns mit unseren Latten schnell auf den Bauch. Natürlich war ich furchtbar angegeilt, aber auch glücklich. Genau diese Spielchen irgendwo zwischen Kämpfen und Schein-Ficken, von denen ich bis vor Minuten noch dachte, sie nie mehr erleben zu dürfen, hatten wir auch ein paarmal im Winter gemacht. Aber damals trugen wir Jeans, Socken und Hoodies.

Nachdem sich unsere sichtbare Erregung wieder gelegt hatte, dauerte es auch nicht mehr allzu lange, bis wir einfach die T-Shirts über die Badeshorts zogen und wieder zu Elias nach Hause gingen. Im Chaos meiner Gefühle war mir die öffentliche und zumindest für mich so empfundene Homoerotik peinlich und ich war froh, Leine ziehen zu können.

Entspannt ging auch der spätere Nachmittag weiter. Nachdem wir in Elias' Zimmer die Couch ausgezogen hatten, gingen wir wieder die Treppen runter, um es uns gemütlich zu machen, denn Elias' Familie hatte eine schöne Terrasse mit angrenzendem Garten. Ich wollte schon nach draußen gehen, doch mein Kumpel machte noch einen Abstecher zum Kühlschrank, wo er zwei Bacardi-Breezer Fläschchen holte. Auf meinen ironischen Blick hob Elias neckend die Augenbrauen: „Was? Wir sind doch beide 18. Oder nicht?“

„Schon“, seufzte ich. Alkohol waren wir jedoch beide nicht gewöhnt. Aber wenn nicht heute, wann dann, sagte ich mir und nahm ihm eine Flasche ab.

Wir setzten uns, noch immer die Badehosen vom See tragend nach draußen, hängten unsere T-Shirts über die Lehnen der Gartenstühle, lehnten uns zurück und nippten an unseren Alcopops. Viel redeten wir dabei nicht. Die Sonne stand jetzt tiefer und verwöhnte angenehm unsere Körper. Die ersten Schlucke des Breezers legten einen sanften Nebel über meine Seele und ich murmelte versunken vor mich hin: „Das tut jetzt auch gut.“

Elias lachte in sich hinein: „Man outet sich nicht jeden Tag als schwul. Hm?“

Entgegen des ersten Drangs zu widersprechen, lachte ich nur mit: „Da hast du recht.“

Wieder folgte so ein andächtiges Schweigen, wie es für unsere Freundschaft eigentlich unüblich war. Dann grummelte Elias: „Und wie ist das so?“

„Hm?“

„Na schwul zu sein. Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen.“

Genau das war der Moment, wo ich zum ersten Mal jemandem das Herz ausschüttete und alles raus ließ, was mich seit langem bedrückt und verunsichert hatte. Obwohl Elias nie der Typ für tiefgründige Gespräche gewesen war, machte er seine Sache dieses Mal ziemlich gut. Aber er wäre nicht Elias, wenn er, nachdem alles gesagt war, die Unterhaltung nicht in eine andere Richtung gelenkt hätte.

„Und was macht dich so an?“

„Weiß auch nicht. Ein schönes Lächeln; ein knackiger Hintern. Hm...“

Unter dem Tisch tippte seine Zehe neckend an mein Schienbein: „Mann, du kannst doch nicht wirklich so langweilig sein. Jetzt mal die Karten auf den Tisch. Woran denkst du beim Wichsen?“

Ich schmunzelte: „Na gut. Wenn du so fragst ...“ Und dann ließ ich wirklich die Hosen runter – natürlich nur im übertragenen Sinne. Ich fing zwar vorsichtig an - mit Küssen, Kuscheln und Blowjobs, aber als ich bemerkte, wie mein Kumpel an meinen Lippen hing (und der sanfte Alkohol wohl auch seinen Teil erledigte), kramte ich immer tiefer in meinen dunkelsten Fantasien. Genauer betrachtet war ich in Sachen sexuelle Präferenzen das genaue Gegenteil vom machohaften Elias. Beim Wichsen dachte ich daran, hart genommen zu werden, mich – auch von mehreren Kerlen – benutzen zu lassen und solchen Zeugs. Dass ich das detailreicher erzählte, als es wahrscheinlich gut war, war mir zwar bewusst, aber irgendwie genoss ich es auch, einmal genauso dick aufzutragen, wie er es immer tat.

 

„Okay. So sieht's also aus“, beendete ich meine Ausführung und Elias schaute mich mit offenem Mund grinsend an.

„Mann, Nico. Wenn ich dich noch einmal verklemmt nenne, darfst du mir eine scheuern. Hab immer gedacht, du sitzt daheim in deinem Zimmer und malst deine Comics, wenn wir nicht zusammen sind, und in Wirklichkeit lässt du's krachen.“

Ich lachte: „Mal langsam. Das denk ich nur beim Wichsen. So richtig gemacht hab ich noch nichts.“ Ich gluckste unsicher. „Ich wüsste nicht mal mit wem.“

„Alter, wenn du noch weiter so erzählst, fällt mir bald jemand ein. Da tickt's einem ja aus.“

Ich zwinkerte frech: „Musst nur nett 'bitte' sagen.“

Elias drückte das Kinn durch und zog einen Schmollmund, was ihn unglaublich sexy machte: „Bitte.“ Ich lachte und er fügte an: „Bist mir ja sowieso etwas schuldig, weil du mir den Dreier mit Sophie und Hannah versaut hast.“

„Die hätten dir höchstens den Arsch versohlt“, konterte ich.

„Die hätten mich in den Himmel geblasen.“ Mit einem Griff an die Lehnen klappte Elias seinen Gartenstuhl nach hinten, sodass er mit einem Ratschen vom Sitzen ins Liegen kam. „Auf geht's. Ein schneller Blowjob, und wir sind quitt.“

Da war er wieder, unser Dauerwitz mit dem Blowjob. Doch dieses Mal schien es anders. Ich konnte meinen Blick kaum von Elias abwenden, so wie er dalag. Sein schönes Gesicht wirkte ungewohnt verträumt, jetzt, wo er provokant die Augen geschlossen hatte, die einen Spalt geöffneten Lippen wirkten zart; genauso wie die Haut seines nur mit der noch angefeuchteten Badeshorts bekleideten Körpers, unter der seine jugendliche Sportler-Muskulatur reizvolle Linien zeichnete. Die eher unscheinbare Erhebung in den Shorts ließ erahnen, dass ihn die letzten 20 Minuten zumindest nicht ganz kalt gelassen hatten. Ich fasste mir ein Herz, stand mit bebenden Beinen auf und kniete mich neben ihn auf den Boden. Ohne die Augenlider zu öffnen, legte er seine Hand in meine Haare und ich legte meine Handfläche wie um mich abzustützen auf seinen Oberschenkel, direkt unterhalb seiner Shorts.

Der Griff an meinem Kopf wurde fester. Ohne großen Widerstand ließ ich mein Gesicht auf seine Badehose drücken, worunter ich etwas weiches fühlte, das an meinen Lippen fester und fester wurde. Ohne wirklich zu wissen, was ich tat, knetete ich Elias' Schenkel und rieb mein Gesicht an seiner Beule.

„Zieh sie mir aus. Okay?“, flüsterte er, und ich brummte ein zustimmendes Geräusch. Eher testweise – ich war mir nämlich immer noch nicht sicher, ob es nicht nur einer seiner versauten Späße war – umgriff ich den Saum seiner Shorts und meine Fingerrücken berührten das weiche Gewebe seines Unterbauchs. „So geil“, kommentierte Elias die Entwicklung und meine Finger schlüpften weiter hinein. Sie ertasteten den heißen Penisstamm und den flaumigen Sack, während ich mit den Lippen die Beule in den Shorts liebkoste. Elias seufzte und eine kaum sichtbare Gänsehaut legte sich über seinen flachen Bauch.

„Los jetzt. Mach richtig“, drängte er mich.

„Okay. Steh aber auf“, erwiderte ich, weil in dieser Position, wo ich von der Seite kommen musste, schlicht und einfach die Armlehne störend war.

Elias schmunzelte. Er hatte das Problem bestimmt auch erkannt. Betont lässig erhob er sich von seinem Liegestuhl und legte mir dabei die Hand auf die Schulter, damit ich bloß nicht auf die Idee kam, mich auch aufzurichten. Ich dachte gar nicht daran. Der direkt vor mir aufragende Traumboy und die Beule unter der im Graffiti-Stil gemusterten schwarz-weißen Badeshorts direkt vor meinem Gesicht waren in diesem Moment viel zu appetitlich. Ohne zu zögern zog ich ihm die Hose bis zu den Knien und Elias streifte sie sich restlich von den Füßen.

„Geil“, dachte ich laut, ohne es zu wollen. Sein Schwanz war dick, geädert und hatte passend zu Elias' frühsommerlich gebräunter Haut einen dunklen Teint, zu dem die rosa Eichel einen tollen Kontrast bildete. Der straff darunter sitzende Sack war rasiert und auch die Schambehaarung zu einem dezenten Streifen gestutzt, wohl in Erwartung auf den Sex mit Hannah oder Sophie.

 

Elias trat einen Schritt näher, sodass seine Eichel gegen meine Nase tippte. Mit der Wange schob ich das geile Teil zur Seite, um meinem Freund zuerst die Eier zu lecken und mir seinen Penis im Gesicht zu reiben. „Lutsch ihn“, kam es von oben, aber ich ließ mir Zeit, saugte die Hoden ein, leckte den Stamm und hörte dann ein zufriedenes Seufzen, als ich endlich die Eichel in den Mund nahm und zu saugen begann.

„Na, wie schmeckt mein Schwanz?“, raunte es dreckig von oben. Dann fickte er mich langsam tiefer in den Mund. Natürlich konnte ich nicht antworten, aber der Schwanz schmeckte perfekt. Leicht erdig nach dem Besuch am See, ein bisschen frischer Schweiß, wahrscheinlich auch ein paar Lusttropfen, aber alles sehr dezent. Nach den ersten ungeschickten Versuchen fanden wir schon bald unseren eigenen Stil. Ich saugte so weich ich konnte, Elias fickte mich schmatzend in den Mund – mal nur sanft, aber zwischendurch immer wieder kurz tief und derb – und die Zeit zog sich in die Länge. Sowohl für mich als auch für ihn war das der erste Blowjob, und während meine Knie auf den Steinplatten zu schmerzen begannen, reifte die Erkenntnis, dass das nicht der erwartete Quickie werden würde.

Am Ende war es Elias, dem es zu lang wurde. Er nahm den Penis aus meinem Mund. „Sorry“, sagte ich, weil ich selbst mehr von mir erwartet hätte, aber mein Kumpel half mir großmütig hoch.

„War doch ein guter Anfang. Bis Montag kannst du das perfekt, wetten?“

Ich musste lachen: „Wenn du das zu Sophie gesagt hättest ... die hätte dir eine geknallt.“

„Stimmt“, lachte er mit und tippte mit seinem Steifen an meine Hüfte. „Was machst du jetzt damit? Lass dir mal was einfallen.“

„Alter, du bist echt ein verdammter Macho“, schalt ich ihn spaßhaft, und Elias verzog lausbübisch die Mundwinkel: „Hab nie etwas anderes behauptet. Also? Zieh dich aus und lass dich ficken.“

Ich schüttelte grinsend mit dem Kopf. „Aus welchem Zoo haben sie den dich rausgelassen? Ne, ne, ne. Blowjobs gibt’s gratis. Aber für mehr musst du auch ein bisschen liefern.“

„Klingt fair.“ Er nahm die Matte von seinem Liegestuhl, legte sie einfach auf den Boden, und ich zog mir mit kribbelndem Bauch die Shorts aus. Elias betrachtete mich abschätzend. Natürlich war auch ich steif. Doch genauso wie mein Körper war auch mein Penis kleiner, schmächtiger und heller, als der von Elias. Blonde Locken kräuselten sich darüber. „Komm her, du geile Sau“, raunte er. Ich ging einen Schritt näher – Elias kam einen Schritt näher. Sein Steifer drückte in meine Schamhaare und meiner streifte unter seinem Sack. Ich legte meine Lippen an sein Schlüsselbein, während Elias sich leise stöhnend an mir rieb.

„Legen wir uns hin“, flüsterte er, und schon einen Wimpernschlag später hatte er mich auf die bereit gelegte Matte verfrachtet und lag auf mir.

„Ja, fick mich, du mieses Luder“, stöhnte ich, als er sich wild an mir rieb. Unsere Wange lagen aneinander, Die Hitze unserer Körper ging ineinander über, unsere Schwänze rieben sich der Ekstase entgegen. Und trotzdem fühlte ich mich auf einmal wieder in meiner Komfortzone. Das hatten wir schon ein paarmal gemacht, wenn auch nicht nackt. Ich presste meine Hände an seine blanken Pobacken und knetete sie, während er es uns beiden besorgte.

Schon nach wenigen Minuten stand ich kurz vor dem Orgasmus. „Mach's mir härter“, feuerte ich ihn an, doch plötzlich tat Elias das genaue Gegenteil. Sein Körper wurde leichter, kühle Spätnachmittagsluft drang an meine überhitzen Haut, und mein Freund packte mich an der Schulter. „Dreh dich auf den Bauch. Ja?“

„Oh-kay...“ Ich tat es, und im nächsten Moment lag Elias auf meinem Rücken; sein Pimmel rutschte in meine Pofalte.

„Ah, besorg's mir“, stöhnte ich zwar routiniert, hatte aber sofort das Gefühl, dass das jetzt ernster war als zuvor. Elias antwortete nichts, sondern atmete nur hörbar. Seine Hüftstöße, mit denen er seinen Penis in meiner Ritze rieb, waren direkter und nicht mehr verspielt, und seine Finger kneteten dominant meine Schulter. „Geil“, seufzte ich, gab mich hin und begann nun selbst, leise zu stöhnen.

 

Elias schien das anzumachen. Der Druck seines flachen Schwanzes wurden fester, mein Stöhnen wurde stimmlich, und mein Freund schien auf meinem Rücken immer schwerer zu werden. Sein warmer Atem war nun direkt an meinem Ohr, als er nur kurz die Hüfte anhob und plötzlich die Eichel stoßweise gegen meinen Anus presste. Im ersten Moment genoss ich den Ruck, der durch meinen Körper ging. Doch als sich der Druck noch weiter erhöhte und mein Anus nach innen gepresst wurde, wurde es beängstigend. „So geht das nicht“, flüsterte ich und ruckelte unter ihm, sodass sein Penis am Damm zwischen meine Oberschenkel rutschte. Ich erwartete einen frechen Spruch als Antwort, doch stattdessen ging Elias von mir runter, und wir drehten uns einander zugewandt auf die Seite.

„Sorry“, nuschelte er, und das schlechte Gewissen in seinen Augen überraschte mich. Bis eben hatte ich gedacht, dass der vermeintliche Eindringversuch nur Spaß gewesen sei. „Mann, du Arsch. Du hast mich echt erschrocken“, schalt ich ihn deshalb mit nachsichtigem Unterton, und Elias lächelte verlegen: „'Tschuldigung, da wollte ich glaub ich ein bisschen zu viel.“

„Das glaub ich auch“, entgegnete ich und es viel mir schwer, bei seinem plötzlich so unschuldigen Dackelblick ernst zu bleiben. „Das muss man behutsamer machen. Und außerdem - wenn du mich wirklich ficken willst, musst du mir auch etwas bieten.“

„Was meinst du?“, fragte er und zog eine Augenbraue hoch.

„Erotik meine ich“, stöhnte ich, als wenn ich mit einem begriffsstutzigen Kind reden würde. „Ich bin doch nicht dein Bückstück, nur weil du zu dumm bist, ein Mädchen klar zu machen.“

„Schade“, schmollte Elias und brachte mich nun doch zum Lachen.

„So ein Player, wie du denkst, bist du auch wieder nicht“, säuselte ich und tippte mit dem Finger in seinen Bauch. „Zeig mir mal, wie du Sophie oder Hannah überzeugt hättest – falls du jemals mit ihnen soweit gekommen wärst – und dann überleg ich's mir.“

Wie es dann weiter ging, hätte ich im Leben nicht geglaubt. Aber anscheinend hatte ich Elias entweder bei der Ehre gepackt, oder er war wirklich so scharf drauf, mir seinen Schwanz hinten reinzudrücken. Jedenfalls näherte sich seine Gesicht meinem. Im ersten Moment fiel es mir schwer, ein Grinsen zu unterdrücken. Doch als schon in der nächsten Sekunde seine Hand auf meiner Hüfte und seine Lippen auf meinen lagen, war das vorbei. Ich seufzte tief, legte meine Handfläche ebenfalls an Elias' Flanke und genoss das unglaubliche Gefühl seiner zarten, warmen Lippen auf meinen. Seine Zunge tippte an den Spalt zwischen Ober- und Unterlippe. Mit rasendem Herzen ließ ich sie eindringen.

Die Minuten der Zärtlichkeit, die nun folgten, hatten gar nichts mehr mit unseren kleinen Spielchen zu tun, die wir – wenn auch auf eine ungewöhnlich versaute Weise – noch bis eben gespielt hatten. Die Berührungen waren sanft und abwartend, die Küsse waren zart und Elias war sehr rücksichtsvoll. „Wollen wir reingehen?“, fragte er flüsternd, und ich hauchte: „Ist vielleicht eine gute Idee.“

Nach einer kurzen Unterbrechung, wo der nackte Elias mit patschenden Schritten die Treppe hoch rannte und gleich wieder mit einem Kulturtäschchen zurück kam, ging es weiter. Während der kurzen Zeit hatte ich mir überlegt, dass ich seinen Einsatz von eben nun auch honorieren wollte. Tief im Herzen war er ja ein Alpha, und das wollte ich ihm auch nicht austreiben. Mit der Hand an seinem Bauch brachte ich ihn dazu, sich auf die Wohnlandschaft zu setzen. Ich kniete mich zwischen seine gespreizten Beine auf den Fußboden, lutschte seinen nur noch halbsteifen Schwanz wieder hart und ließ ihn dann so tief in meinen Mund und meine Kehle rutschen, wie es ging.

„Geil machst du das“, raunte Elias, grub seine Finger in meine blonden Haare und gab den Rhythmus vor, in dem ich ihn schmatzend und keuchend verwöhnte. Wahrscheinlich tat ich das jetzt auch nicht besser als vorhin. Aber jetzt ging es auch nicht mehr darum, ihn zum Orgasmus zu bringen, sondern einfach, mich ihm – na ja – zu unterwerfen.

 

„Leck mir die Eier“, flüsterte er, nachdem er wohl genug hatte, und ich tat genau das voller Leidenschaft. Ich lutschte ihm die Hoden und genoss auch den delikaten Geschmack seines unbehaarten Damms.

Elias schien das zu genießen, aber ohne dass wir uns absprechen mussten, hielten wir die Balance zwischen geben und nehmen. Er ließ sich von mir auch an Bauch, Brust und Hals den Geschmack seines fantastischen Körpers von der Haut lecken, und als wir fast auf Augenhöhe waren, packte er mich, legte mich auf den Rücken und presste sich auf mich. Als er dieses Mal sein Gesicht keine Handbreit entfernt an meines brachte, flammten in seinen Augen das Temperament eines feurigen Liebhabers auf, anstelle des smarten Humors meines besten Freundes. Meine Finger gruben sich in seinen seitlichen Bauch, als ich zugriff, und Elias quittierte das mit einem fordernden Zungenkuss.

Ich war wie weggetreten, als seine starke Zunge in meinem Mund tobte. Sein Gewicht raubte mir den Atem, sein Herz schlug provozierend langsam an meiner Brust und ich fühlte, wie ein dünner Schweißfilm zwischen unseren Körpern alles noch schlüpfriger machte. Als seine Lippen über meine Wangen zum Hals glitten, legte ich den Kopf weit in den Nacken und stöhnte alleine wegen der Berührung seiner Zunge an der empfindlichen Haut.

„Macht dich das an. Hm?“, flüsterte er.

„Du bist der beste“, hauchte ich zurück; in einer solchen Ekstase, dass mir das nicht einmal peinlich war.

„Gehörst du mir?“

„Ja.“

Obwohl ich geglaubt hatte, es könne nicht mehr heißer werden, legte Elias noch einmal eine Schippe drauf. Diesmal war ich es, der verwöhnt wurde. Mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Dominanz lutschte und leckte er meinen Oberkörper, als ob ich seine Nascherei wäre. Ich gab mich dem nur allzu gerne willenlos hin und erhob auch keinen Einspruch, als er mich für das offensichtliche Finale mit den Knien auf der Sitzfläche und der Brust auf der breiten Rückenlehne der Wohnlandschaft platzierte. Ohne mir Gelegenheit zum Durchatmen zu lassen, streichelten und grapschten seine Finger an meinem Körper, dann ließ er mich zwischen den Pobacken fühlen, wie er sich etwas glitschiges auf den Schwanz machte, was er im nächsten Moment auch mit der Zeigefingerkuppe in meinen Anus drückte.

„Willst du es immer noch?“, fragte er mit einer Mischung aus Rücksicht und purer Lust, während ich seine Eichel schon an meiner Rosette fühlte.

„Ja“, brummte ich voller Zweifel.

Seine Finger packten an meiner Hüfte zu; der Druck erhöhte sich ein, zwei Mal, und dann keuchte ich genauso erschrocken wie verblüfft. Ruckartig hatte mein Schließmuskel seine Eichel verschluckt. Elias bewegte sich zwar nur mit winzigen Bewegungen in mir, trotzdem löste jeder Ruck eine dumpfe Qual in mir aus, die mich heiser keuchen ließ. Mein Freund schien das zu bemerken und versuchte still zu halten. Ganz langsam konnte ich fühlen, wie sich mein Muskel um den heißen Fremdkörper entkrampfte. Testweise schob ich mein Becken zurück, und es fühlte sich auf einmal gut an.

„Ich glaube, so geht's“, sagte ich und erlebte einen krampfhaften Atemzug später das geilste Gefühl meines Lebens, als Elias seinen Schwanz vorsichtig in mich hinein trieb. Jetzt konnte es langsam, aber sicher richtig losgehen. Ich muss sagen, Elias hatte es drauf. Er schien mein Stöhnen und die Bewegungen meines Körpers lesen zu können und steigerte so die Dynamik und die Wucht, wie ich mich entspannte. Seine Hände streichelten und massierten beruhigend meine Flanken, während sein Schwanz in meinem Hintern mich hart an der Grenze zwischen Lust und Überforderung piesackte.

Mit der Zeit wurde auch der Körperkontakt immer enger. Seine Brust lag auf meinem Rücken, seine Arme um meine Brust und seine Stirn an meinem Hinterkopf. Sein Atem ging heiß an meinem Nacken, als er unsere Oberkörper gemeinsam aufrichtete. In der neuen Stellung wurde das Geficke zwar erträglicher, aber dafür war es genial, an mir herunterzuschauen und an der Decke meines Unterbauchs mit anzusehen, wie jeder Stoß eine Wölbung verursachte, so als wolle Elias durch mich hindurch ficken. Fast schon zärtlich berührten seine Lippen dabei meine Wange.

„Mir kommt's gleich“, hauchte er nur kurze Zeit später.

„Geil“, nuschelte ich.

„Willst du's tief?“

„Hmh.“

Für das Finale gönnten wir uns einen letzten Stellungswechsel. Im Doggystylie kniete ich mich tief nach vorne gebeugt auf die Sitzfläche; das Gesicht in den verschränkten Armen vergraben. Kraftvoll stützte sich Elias auf meinen Schultern ab und schien mich durch die Matratze rammeln zu wollen, als er von oben her in mich stieß. Seine Hüfte klatschte im Sekundentakt gegen meine Hüfte; mein Stöhnen war gedämpft und verzweifelt. Lange würde ich das nicht aushalten, aber zum Glück musste ich das auch nicht. Elias trieb seinen Schwanz ein letztes Mal tief in mich hinein, und zu seinem gezogenen Stöhnen glaubte ich zu fühlen, wie sein Schwanz pumpte und sich eine fließende Hitze in mir ausbreitete. Er legte seinen Bauch auf meinen Rücken und seine Hand streichelte aufmunternd meinen Bauch.

Zehn Minuten später saßen wir – wieder in unseren Badeshorts – auf der Terrasse, als ob nichts geschehen wäre. Als spendabler Alpha hatte es Elias mir gestattet, auf seinen sportlichen Bauch zu wichsen und die Soße abzulecken und hatte mich ganz unerwartet sogar noch mit einem letzten sperma-sauren Zungenkuss belohnt. Jetzt nippten wir an unseren lauwarmen Bacardi-Breezer und taten so, als ob wir gerade etwas zwar versautes, aber trotzdem harmloses und witziges gemacht hätten. Es war fast schockierend, wie leicht uns das fiel.

„Wenn das so weiter geht, muss ich mich um Sophie oder Hannah gar nicht mehr groß kümmern“, alberte Elias, an dem bis auf die von Sperma und Speichel noch glänzenden Bauchdecke nichts mehr an den heißblütigen Alphaboy erinnerte, und ich giggelte: „Hätte nichts dagegen.“

„Wir können es ja so machen:“, schlug er im Ton eines Witzes vor. „Bis Montag Mittag ziehen wir das durch, aber danach muss jeder für sich gucken, wie er zu seinem Sex kommt. Okay?“

Ich hob meine Flasche zum Anstoßen. „Okay.“

 

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