Mirco - Teil 2

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Es war ein staubiger Karawanenweg, auf dem das Abenteuer, das mein Leben so sehr durchschütteln sollte, begann. Die nächste fahrzeugtaugliche Straße lag schon, als wir den Flugplatz in Lukla hinter uns ließen, sechs Tagesmärsche hinter unseren Rücken. Mirco und ich schlenderten ohne Eile durch knochige Nadelwälder, passierten Sherpa Dörfer, in denen die Zeit seit mehr als hundert Jahren stillzustehen schien mit ihren kleinen, von ungelehmten Steinmauern getrennten Äckern und verträumte buddhistische Klöster. Noch waren wir in einer sanft geschwungenen Hügellandschaft und folgten dem 'Milchfluss' Dudh Kosi nach Norden, Richtung Hochgebirge, das aber nur in Form eines schneebedeckten Fünftausenders, der über uns thronte zu erahnen war. Den Weg teilte sich ein buntes Völkchen aus Trekkern aus aller Welt, kleinen und schmächtigen Sherpas, die auf ihren Rücken Lasten trugen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich sie überhaupt vom Boden anheben könnte, Karawanen aus Maultieren oder Ochsen, die manchmals mit Alltagsgegenständen beladen waren, manchmals auch mit den typischen blauen Expeditionstonnen, die Ausrüstung für die Bergsteiger zum Mount Everest, Lhotse oder Cho Oyu brachten.

Der erste Tag war ein gemütlicher Trott und es ging meistens leicht bergab.

"Ich bin gespannt, wann wir das erste Yak sehen", sagte ich zu Mirco nachdem wir lange schweigend nebeneinender her gelaufen waren und meinte die zotteligen Hochgebirgsrinder.

"Übermorgen. Die fühlen sich erst über 3000 Meter wohl"

Was mir während des Marsches auffiel war die Tatsache, dass Mirco nach seinem Ausbruch von frecher Fröhlichkeit im Flugzeug jetzt wieder in sich gekehrt war. Ich sagte mir, er möchte bestimmt die Landschaft genießen, und deshalb wollte ich ihn auch nicht vollquatschen, obwohl ich doch das Bedürfnis hatte, mehr über ihn zu erfahren. Aber das hatte ja noch Zeit. Also lief ich neben ihm her, lauschte dem Rauschen des Milchflusses und hielt die Klappe.

Schon am frühen Nachmittag suchten wir uns ein Nachtquartier und fanden es in einer einfachen Lodge in einem Dörfchen namens Phakding, zu dem eine schaukelnde Hängebrücke über den Fluss führte, an deren Art ich mich in den nächsten Tagen trotz einer leichten Höhenangst gewöhnen musste. Wir bekamen ein schlichtes Zimmer, das lediglich zwei Betten als Einrichtung hatte. Wir breiteten unsere Schlafsäcke aus und gingen in den Speiseraum, wo eine nette kleine Gesellschaft aus Trekkern, Führern und Einheimischen vermischt war.

Mirco und ich bekamen Sherpa Stu zum Essen, einen Kartoffeleintopf.

Anfangs brütete Mirco noch vor sich hin, dann ergriff ich die Initiative: "Gibt es einen Grund, dass du so schweigsam bist?"

"Nein... Ich bin nur müde wegen der frühen Fahrt zum Flughafen. Außerdem hab ich heute Nacht kein Auge zugemacht"

Ich musste an unsere kleine 'nicht-ganz-Sex-Szene' im Hotelzimmer denken und antwortete unverfänglich: "So wie du geklungen hast, hast du gut geschlafen"

Mircos Lächeln war unmöglich zu durchschauen, aber eine Antwort bekam ich nicht.

Stattdessen fragte er mich: "Was sagt denn deine Freundin dazu, dass du hier bist?"

"Ich bin Solo"

"Und deine Familie?"

"Die denken, ich wäre auf Teneriffa. Ist wohl auch besser so", gab ich grinsend zu. "Und wie siehts bei dir aus?"

"Meine Stiefeltern habe keine Ahnung, wo ich bin. Die können sich ruhig mal in die Hose scheißen, falls es sie überhaupt juckt"

Ich lachte zwar, weil Mirco bei dieser Aussage auch grinste, war mir aber bewusst, dass ich mich auf dünnem Eis bewegte: "Du scheinst deine Stiefeltern nicht besonders zu mögen"

"Nein"

"Und wohnst du noch bei ihnen?"

"Ja"

Die Stimmung war zwar am Kippen, aber ich tastete mich trotzdem weiter vor: "Du bist jetzt 19. Da kannst du es dir doch erlauben, dich von ihnen abzunabeln"

"Ich habs schon mal probiert. Aber so einfach ist das nicht"

"Scheiterte es am Geld?"

"Jaja. Genau", sagte Mirco in einem Tonfall, der 'du hast keine Ahnung' ausdrückte.

Ich wollte ihn nach seinen wahren Eltern fragen, sparte mir dieses Thema aber für einen besseren Zeitpunkt auf.

Stattdessen wechselten wir das Thema, lästerten über skurrile Erscheinungen, die wir im Laufe des Tages gesehen hatten (eine ganz in rot gekleidete Frau, die auf Stöckelschuhe durch den Staub stocherte oder übergewichtige Amis, die schon auf dieser leichten Etappe aus der Puste waren) und die Stimmung zwischen uns lockerte sich rasch wieder auf.

Um 21 Uhr gingen wir in unser kleines Zimmer. Mit der Nacht war es auch kühl geworden und wir krabbelten im Schein der Taschenlampen in unsere Schlafsäcke.

Ich hatte mir extra für die Tour einen teuren, wärmenden Schlafsack gekauft und er leistete gute Dienste. Mir war es fast schon etwas zu warm, obwohl ich nur T-Shirt und Unterhosen anhatte. Mirco plagten andere Probleme. Als ich kurz vor dem Einschlafen war murmelte er aus der Dunkelheit: "Frierst du auch?"

"Nein, mein Schlafsack gibt schön warm"

"Meiner gar nicht. Da hab ich wohl Mist gekauft"

"Wird schon gut gehen", sagte ich, dachte mir aber: 'Wenn du schon hier auf 2600 Höhenmeter frierst, wie wird das dann bei unseren geplanten Übernachtungen auf über 5000 Meter aussehen'.

Mirco hatte wohl einen ähnlichen Gedanken: "Hoffentlich. Dass ich mit dir zusammen in den Schlafsack kriechen muss, will ich dir nicht zumuten"

Es war schwer zu sagen, ob ich mir den ironischen Unterton in Mircos Stimme nur einbildete, antwortete aber sachlich: "Reinpassen würdest du noch, falls es dir zu kalt wird"

Ich wartete vergeblich auf eine Antwort. Was hätte ich nicht alles gegeben, um in diesem Augenblick Mircos Gesicht sehen zu können...

Der darauffolgende Wandertag war Vormittags ähnlich gemächlich wie der Vorherige, über Hängebrücken wechselten wir oft die Flussseite und die hohen Berge schimmerten nur selten zwischen den bewaldeten Hügeln hervor.

In einem Dorf am Wegesrand bekamen wir gebratene Nudeln mit Gemüse, die uns für den Nachmittag stärkten. Und der hatte es in sich. Ein kräftezehrender Anstieg führte uns durch einen felsigen Nadelwald immer höher. Dabei überquerten wir die berüchtigte Hillary Brücke, eine lange, wackelige Hängebrücke, die in fast 100 Meter Höhe den Milchfluss und sein grobsteiniges Bett überquert. Wir mussten uns dort an den Entgegenkommenden vorbei drücken und die Ochsen, die hinter uns hertrotteten, brachten die Brücke zusammen mit dem starken Seitenwind mächtig zum Schwanken.

Mir fiel ein Stein vom Herz, als ich die andere Seite erreicht hatte. Noch gut zwei Stunden mussten wir uns danach quälen, aber dann hatten wir es geschafft. Auf einem exponierten Bergrücken lag unser heutiges Etappenziel: Namche Bazar.

Eingerahmt von Gipfeln über 6000 Meter ist Namche Bazar ein zwar kleines, aber quirliges Dorf, das als Tor zum Mount Everest gilt. Es gab dort einen Markt mit Postkarten und gefälschten Outdoor-Markenartikeln. Und etwas, mit dem ich in diesem abgelegenen Winkel der Welt zuletzt gerechnet hätte: Eine deutsche Konditorei, wo wir warmen Apfelstrudel und Cappuccino bekamen.

"Schlag noch mal zu. Ich glaube, morgen beginnt das einfache Leben", riet mir Mirco und ich ließ mir das nicht zwei mal sagen.

Zu unserer Lodge war es noch einmal ein steiler Anstieg vom Ortskern aus. Um an einer Gruppe Esel vorbei zu kommen, gaben Mirco und ich Gas und zum ersten Mal machte sich die Höhe bemerkbar. Auf etwa 3500 Metern ging mein Atem ungewöhnlich schnell und das Herz schlug heftig, als wir die Anhöhe erreicht hatten.

Die Lodge war etwas größer als die vom Vortag und auch gepflegter. Ein Angebot, dass man für 100 Rupien eine Dusche nehmen konnte, reizte mich.

"Ich glaube, ich dusche mich heute noch", sagte ich zu Mirco

"Gute Idee. Ich auch", sagte er.

Wir waren gerade in unserem zugeteilten Zimmer, das mit dem einladenden Speiseraum nicht mithalten konnte. Es war so spartanisch eingerichtet, wie das vom Vortag, nur dass rund um das große Fenster Löcher und Fugen von unseren Vormietern notdürftig mit Toilettenpapier zugestopft waren. Zum Glück hatte ich einen wärmenden Schlafsack.

"Willst du zuerst duschen oder soll ich?" fragte ich.

"In einem Reiseführer habe ich gelesen, dass man hier mit warmem Wasser haushalten soll, damit die Wälder nicht zu sehr abgeholzt werden. Am Besten, wir duschen gemeinsam"

Wir befolgten Mircos Vorschlag. Ich ging zum Lodgewirt, meldete die Dusche an, aber die Durchführung war überraschend. Auf dem Ofen wurde ein Topf mit Wasser erhitzt, der in einem sehr großen Eimer mit kaltem Wasser vermischt wurde. Dann führte er uns mitsamt dem Eimer zu einem Natursteinhüttchen an der Rückseite der Lodge, das etwas größer als ein Toilettenraum war.

Drinnen war an einem Haken an der Decke eine silberne Metallgießkanne befestigt. So funktionierte das hier also...

Der Wirt ließ uns alleine und wir konnten uns hinter einer Wand im Freien vor dem Duschraum ausziehen.

Es fiel mir schwer, meinen Blick von Mircos festem braunen Körper zu lassen. Aber während er mir zugewandt war, starrte ich Luftlöcher. Als er dann nackt vor mir durch die schwere Holztür in den Duschraum ging, fixierte ich aber seinen Apfelpo und ging hinterher. Ich schloss die Tür hinter mir und es wurde stockdunkel.

Wir beide kicherten und unabsichtlich streifte Mirco bei der Suche nach etwas meinen Penis.

'Bitte nicht hart werden' befahl ich ihm und er gehorchte zum Glück halbwegs.

Schnell hatte Mirco das gefunden, was er gesucht hatte. Er schaltete ein batteriebetriebenes Licht ein, das an der Seite befestigt war und eine angenehme mittlere Helligkeit spendete. Mirco füllte aus dem Eimer die Gießkanne auf und ich schätzte grob, dass das Wasser für zwei Kannen reichen würde. Als er sich streckte, um die Kanne einzuhängen, schaute ich wieder genau hin, Mircos Linien waren in dem flackernden Licht toll betont. Als er sich wieder zu mir drehte, schaute ich aber an ihm vorbei auf die Wand.

Mirco tat das nicht: "Oh, bist du rasiert? Normalerweise rasiere ich mich auch. Aber jetzt vor der Reise hab ich meine Schamhaare ein bisschen wachsen lassen. Es kratzt doch immer so, wenn man die Stummel nicht regelmäßig abmachen kann"

'Wie recht du doch hast' dachte ich mir und wagte einen genaueren Blick bei Mirco. Er hatte einen sehr schön geformten, durchschnittlich langen Penis, dessen Vorhaut eine noch etwas dunklere Farbe hatte, als der Rest seines Körpers. Eine helle, rosa Eichel schaute halb darunter hervor und darüber wuchs ein dezenter Busch an Behaarung.

"Passt aber auch gut zu dir", sagte ich und meinte das ehrlich.

"Oh. Danke"

Wir seiften uns ein (natürlich jeder für sich), aber dass wir uns unter dem unregelmäßigen Schwall der Gießkanne ab und zu berührten, war nicht zu vermeiden. Ich fand es schön, ordnete es aber als freundschaftliches Erlebnis ein.

Nachdem wir sauber waren und uns angezogen hatten, gingen wir noch ein paar Meter bergauf und fanden eine Wiese, von der aus wir die traumhafte Bergkulisse mit Namches Hausberg Kongde und den schroffen Sechstausendern Tamserku und Kangtega, deren vereiste Hänge in der Sonne glänzten, bewunderten.

Wir saßen nebeneinander im Gras, die Spätnachmittagssonne wärmte uns und lange schwiegen wir. Dieses Mal war es Mirco, der die Stille unterbrach: "Am Liebsten möchte ich nie wieder von hier weg gehen"

"Ach Mirco, male nicht so schwarz. Deinen Stiefeltern hast du jetzt einen Schrecken eingejagt und sie werden sich bestimmt freuen, wenn du zurückkommst"

"Die können mir gestohlen bleiben, Alex. Ich glaube nicht, dass sie sich jemals ändern würden"

"Du hast doch bestimmt eine Freundin. Könntest du nicht bei ihr unter kommen?", wollte ich wissen.

"Mein Freund ist mit dem Druck nicht zurecht gekommen und wir haben uns getrennt. Und dann... naja..."

Er schaute in die Weite.

"Möchtest du es mir erzählen?", fragte ich.

"Nein. Nicht jetzt"

'Mein Freund' hatte Mirco gesagt... Am Liebsten hätte ich ihm auf der Stelle gesagt, dass ich auch schwul bin. Aber was hätte das gebracht? Ich hätte vielleicht sogar den Eindruck erweckt, ein Lüstling zu sein und außerdem, sagte ich mir, spielt Mirco in einer anderen Klasse. Ein Normalo wie ich, der nicht mal für meinen Ex Sven gut genug war, ist bei Mirco chancenlos. Ich nahm mir vor, mich bei einer passenden Gelegenheit zu outen und weiterhin ein guter Freund und Gesprächspartner zu bleiben.

Doch dann kam die Nacht...

Wie schon am Tag zuvor wurde im Speiseraum der Ofen um 21 ausgemacht und es wurde schnell kalt. Durch diesen Wink mit dem Zaunpfahl verkrümelten sich die Wanderer schnell auf die ihnen zugeteilten Zimmer und wir machten das Gleiche. Mit unseren Taschenlampen leuchteten wir uns den Weg über den Hof zu den Schlafbaracken, wo wir dieses Mal eine Batterielampe hatte, wie sie auch im Duschraum war. Unser Atem bildete weiße Wolken beim Ausatmen, während wir die Reißverschlüsse der Schlafsäcke öffneten. Während ich zum Schlafen die Hosen auszog und nach kurzem überlegen auch den Oberkörper freimachte (der Schlafsack hatte einen Kragen), zog sich Mirco eine Jacke und Handschuhe an.

Ich schaute ihn mitleidig an: "Das Angebot, dass du bei mir im Schlafsack pennen darfst, war ernst gemeint"

"Meinst du, ich passe da mit rein?"

"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um es zu probieren", meinte ich.

Statt zu antworten, schlüpfte Mirco fast vollständig aus seinem Zwiebeloutfit und kam zu mir in den Schlafsack, nachdem er das Licht gelöscht hatte. Unser Jacken benutzten wir als Kopfkissen. Als Mirco von innen den Reißverschluss zuzog, waren unsere fast nackten Körper an einender gedrückt wir Presswürste. Ich versuchte mich gerade irgendwie so zurechtzurücken, das Mirco eine eventuelle Beule nicht fühlen würde, als er sagte: "Und wenn du heute Nacht wieder auf die Idee kommst, dir einen runterzuholen, dann wichse mich bitte auch mit ab"

Mein Herz schien einen Moment stehen zu bleiben: "Was... Was meinst du?"

"Ich hab dir doch gesagt, dass ich in der Nacht in Kathmandu nicht schlafen konnte. Du hast mir das nicht geglaubt. Oder?"

Sein freches Grinsen konnte ich zwar nicht sehen, aber hören.

"Nein" gestand ich.

"Jetzt weißt du's" sagte er und dann krabbelte eine Hand an meinem Oberschenkel, die nicht meine war. Ich hatte das Gefühl, im falschen Film zu sein (oder doch genau im Richtigen).

"Das mit dem Wichsen können wir aber vergessen", sagte ich und hoffte, enttäuscht zu klingen.

"Wieso?" fragte Mirco.

"So wie wir hier eingepfercht sind, bekommen wir unsere Unterhosen nicht ausgezogen"

Der Reißverschluss des Schlafsackes ging kurz auf, zwei Unterhosen flogen auf den Fußboden, dann wurde er mit einem 'Ratsch' wieder geschlossen.

Unsere Vorderseiten wurden aneinandergedrückt. Meine Arme umschlossen Mircos Oberkörper und durch die Enge hatte ich keine Chance, diese Position zu ändern.

Mirco, der etwas größer ist als ich, hatte seinen heißen, steifen Penis zwischen meine Oberschenkel eingeklemmt, direkt unter meinem Sack, der in Mircos Schambehaarung lag, die mir so gut gefallen hatte. Mein Schwanz war zwischen unseren Bäuchen nach oben geklappt.

Mircos rechte Hand fand ihren Platz auf meiner seitlichen Hüfte, seine Linke, außerhalb des Schlafsackes in meinem Genick, das er sehr zärtlich mit den feingliedrigen Fingern kraulte.

"Darf ich dich küssen?", fragte ich vorsichtig.

"Nein, das musst du dir verdienen. Bis jetzt bin ich weit entfernt davon, wieder jemanden zu lieben. Sei einfach zärtlich zu mir"

Das war ich in dieser Nacht. Mirco legte seinen Kopf in den Nacken, ich lutschte sein Kinn, und seinen Adamsapfel, während er seinen Penis zwischen meinen Beinen stieß, als ob er mich ficken würde. Der Schlafsack raschelte zu den Bewegungen und mit seinem festen Bauch wichste er dadurch auch mich ab. Mit dem Mund versuchte ich zwar, seine Lippen zumindest zu berühren, was für mich noch keinen Kuss darstellte, Mirco wich mir aber immer aus. Mal kam ich an die Nase, mal die Wange, dann wider das Grübchen direkt unter der Unterlippe, aber das Ziel der Begierde selbst erreichte ich nie.

Dann drückte Mirco mit seiner Hand meinen Kopf an der Stirn weit nach hinten. Er hatte es auf meinen Hals abgesehen. 'Wie ein Vampir' dachte ich mir, aber es war die Zunge, die an der empfindlichen Kuhle unter dem Adamsapfel mit einer erstaunlichen Kraft leckte und massierte. Es waren die Lippen, die die feine Haut an der Kehle einsaugten und dann waren es doch die Eckzähne, die frech daran zupften.

"Ich komme gleich", stöhnte Mirco in mein Ohr, seine heiße Wange lag nämlich zu dem Zeitpunkt auf meiner Wange. Ich selbst war so in einer wilden Ekstase, dass es mir egal war, wo Mirco hinspritzte. Aber er hatte einen besseren Überblick und wollte zum Glück nicht unseren einzigen brauchbaren Schlafsack einsauen.

"Schluckst du?" fragte er mich.

"Ja" (das 'bei dir immer') behielt ich für mich.

'Ratsch' Der Reißverschluss wurde geöffnet und die Taschenlampe ging an und fuchtelte wild im Zimmer rum. Einem Gespenst gleich kniete sich die schattenartige Gestalt, die Mirco war, breitbeinig über meine Brust und legte sich zum wärmen einen Teil des Schlafsackes über Rücken und Schulter. Mit seinen Händen stützte sich Mirco auf meine Schultern. In der rechten Hand hielt er dabei die Lampe von sich abgewandt, so dass sein aufgerichteter Körper zu einem seltsam flackernden Schatten wurde, als er seine Eichel, die sehr feucht war, auf meine Lippen legte. Ich schloss die Lippen darum und Mirco stieß mit runden Bewegungen in meinen Mund.

"Das ist geil", flüsterte er kaum hörbar.

Dann ergoss er sich. Sein Sperma schmeckte süßlich und hatte fast keinen unangenehmen Beigeschmack. Ich saugte, bis ich mir sicher war, auch den letzten Tropfen aus ihm herausgeholt zu haben, dann ließ ich ihn rausziehen.

Mirco ging von mir runter, schaltete die Taschenlampe aus und ich wusste nicht, was er vor hatte, bis er meine Beine auseinander drückte. Ich lag jetzt nackt und ohne Schlafsack auf dem Rücken. Zwei Hände kneteten die Innenseite meiner Oberschenkel und mein Penis verschwand hinter zwei Lippen. Mircos Zunge schob meine Vorhaut nach hinten und während er schmatzend meinen Schwanz abblies spielte die Zunge elegant an meiner Eichel. Ich spritzte meinen Saft in Mircos Mund. Dann flackerte wieder die Taschenlampe auf und Mirco kroch grazil meinen Oberkörper entlang, der so aufgeheizt war, dass die eiskalte Luft im Raum erfrischend war, bis er auf mir lag und sein Kopf wenige Zentimeter über meinem war. Mit der Lampe strahlte er unsere Gesichter von der Seite an.

'Mann, diese Augen', dachte ich.

Ein Grinsen umspielte seine Lippen, als er den Kopf weiter nach unten senkte. Unsere Nasen berührten sich jetzt. 'Jetzt küsst er mich', dachte ich mir und öffnete erwartungsvoll meine Lippen.

Falsch gedacht. Ohne dass unsere Lippen sich berührten, öffnete Mirco den Mund, vielleicht zwei Zentimeter von meinem entfernt und mein Sperma floss als dickflüssiger Nektar vermischt mit Mircos Speichel von seinem Mund in meinen. Ich nahm Mircos Wangen in die Hände und streichelte sie zärtlich. Zum Schluss bekam ich dann doch noch einen Kuss - auf die Stirn - und wir schlüpften zurück in unseren Schlafsack, wo ich in dieser Nacht kein Auge mehr zu tat.

Am folgenden Morgen war Mirco für mich weniger durchschaubar denn je. Als um sieben Uhr sein Wecker klingelte, schlüpfte er aus dem Schlafsack. Verschlafen schaute ich zu seinem nackten Körper hoch und Mirco grinste auf mich herab. Es war das Lächeln von jemandem, der nichts bereute und doch war es für meinen Geschmack zu cool.

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Die Gespräche waren während wir uns anzogen belanglos. Als ob es sich um eine Runde Mau-Mau gehandelt hätte, was wir in der Nacht getan hatten und nicht um unseren ersten gemeinsamen Sex.

"Ziehst du eine Jacke an?", fragte Mirco.

"Ich glaube nicht. In der Sonne wird es bestimmt schön warm"

"Hast recht. Nimm gleich alles mit, damit wir nach dem Frühstück gleich losmarschieren können"

"Okay. Hat dir unser Sexeln Spaß gemacht?", ich schaute Mirco frech herausfordernd an.

"Ja, war doch in Ordnung. Hast du den Schlüssel?"

"Ja"

Wir nahmen unser Frühstück im Speiseraum und machten uns auf den Weg.

Schnaufend stiegen wir zu einer mehrere hundert Meter hohe Anhöhe auf. Auf den endlosen Naturstufen war ich zwar genug mit mir selbst beschäftigt, wollte aber trotzdem noch einmal versuchen, mit Mirco zu reden, der hinter mir her lief. Sein kauziges Verhalten verunsicherte mich nämlich und ich fand es auch mir gegenüber ungerecht.

"Ich glaube, was heute Nacht gelaufen ist, war ein Fehler für unsere Freundschaft", sagte ich ihm.

"Wieso?" sagte Mirco, der auch einen schweren Atem hatte.

"Du bist heute so komisch. Als wenn du es bereuen würdest"

"Ach was. Ist doch ein witziger Zufall, dass wir uns für die Tour gefunden haben. Wir sein beide frei, schwul und stehen aufeinander. Wieso sollen wir uns daraus keinen Spaß machen?"

Ich musste mich beherrschen, dass ich meine Überraschung Mirco nicht zeigte. Er hatte gesagt, wir stehen aufeinander, was ja bedeuten musste, dass auch Mirco auf mich stand. Damit hatte ich wegen meines angeknacksten Selbstbewusstseins nicht gerechnet.

"Kann ich mir Hoffnung machen, dass ich für dich mehr bedeuten könnte, als nur ein Urlaubsspaß?" fragte ich.

Mirco blieb jetzt stehen und wir atmeten beide tief durch: "Hör zu Alex, du bist ein netter Kerl und ich mag dich sehr. Aber belasse es dabei, dass wir eine Urlaubsbekanntschaft auf Zeit bleiben. Lass uns die Zeit genießen und das war's dann. Wenn wir uns auf eine Freundschaft oder sogar noch mehr einlassen würden, würdest du dir nur selbst schaden. Ist das okay für dich?"

'Du redest einen geschwollenen Blödsinn', dachte ich mir, sagte aber: "Und was, wenn ich trotzdem um dich kämpfe?"

Mirco biss sich von innen die Lippen zusammen. Er versuchte ein Lächeln zu unterdrücken, was ihm nur schlecht gelang: "Tu, was du nicht lassen kannst"

Ich lächelte mit ihm und war innerlich zufrieden. Eine kleine Chance, ihn für mich zu gewinnen, gab ich mir.

Wir quälten uns weiter nach oben. Als wir nach einem endlos wirkenden eineinhalb Stunden langen Anstieg endlich den grasbewachsenen und mit Gebetsfahnen geschmückten Scheitel des Kammes erreicht hatten, waren die Anstrengungen sofort vergessen. Wir setzten uns hin und schauten nach Norden. Worte waren überflüssig. Vor uns lag das Imja Tal, rechts und links begrenzt von markanten, eisgepanzerten Sechstausendern, die ein Spalier zu bilden schienen für den Fluss und die Dörfer an seinen Ufern, in denen noch bis über 4000 Meter Meereshöhe Ackerbau betrieben wird. Abgegrenzt wurde das Tal im Norden von der wilden Südwand des über 8500 Meter hohen Lhotse, die eine unüberwindbare natürliche Grenze zu Tibet bildet, links dahinter überragte der Mount Everest die Welt. Wir konnten unseren Weg der nächsten Tage von diesem Aussichtspunkt aus gut verfolgen, der erst wieder bergab in einen Kiefernwald führte, dann immer weiter hinauf, durch Graslandschaften und schließlich Staub- und Geröllsteppen.

Bergab ging es dann leichter. Genauso, wie sich mit fast jedem Schritt die Perspektive auf die umliegende Berglandschaft änderte, änderte sich auch die Stimmung zwischen Mirco und mir. Das gemeinsame Lächeln schien Wunder bewirkt zu haben. Wir machten Späße, Mirco erklärte mir begeisternd die Gipfel um uns herum. Als wir einmal eine lange, schmale Hängebrücke überquerten, sahen wir auf dem Weg zur anderen Seite eine Yak Herde, die uns entgegenkam. Laut lachend rannten wir los, um vor den Tieren das Ende der Brücke zu erreichen und schafften es gerade noch so. Ihr Treiber, ein faltiger, kleiner Mann, schaute uns verwundert an, lachte aber mit. An diesem Tag erreichten wir am späten Nachmittag nach einem weiteren langen Anstieg das buddhistische Kloster Tengboche, das nicht zuletzt wegen seiner postkartenidyllischen Lage auf einem bewaldeten Bergrücken umgeben von den Bergen des Himalaya weltbekannt ist. Wir blieben dort, aber nicht lange, es war nämlich höchste Zeit, dass wir uns nach einem Nachtquartier umschauten.

Leider waren wir spät dran und die wenigen Lodges waren ausgebucht. Wir verbrachten die Nacht gemeinsam mit Sherpas, die ihre Besorgungen über Tage oder Wochen durch das Gebirge in ihre Dörfer trugen, auf dem Fußboden in einem bescheidenen Teehaus. Wir waren zu zwölft in dem kleinen Raum. Trotz der unbequemen Lage und zwei schnarchenden Sherpas schlief ich wie ein Stein nach der schlaflosen Nacht zuvor. Trotzdem hätte ich eine weitere Aufregende Nacht mit Mirco vorgezogen.

Apropos Mirco. Am nächsten Morgen ging es ihm schlecht. Er hatte während der Nacht Kopfschmerzen bekommen und fühlte sich schwach.

"Altitude Sickness", diagnostizierte unser Gastgeber, Mirco hatte wohl eine leichte Höhenkrankheit bekommen. Mit Händen, Füßen und schlechtem Englisch, machte der fröhliche Herr uns klar, dass er sich in etwas tieferen Lagen ausruhen sollte.

Das machten wir. Nach meinem Frühstück (Mirco hatte keinen Appetit) gingen wir zwar weiter Richtung Norden und somit auch Richtung Everest, stiegen aber nur die 300 Höhenmeter von dem Bergrücken zu einem Dorf namens Panboche. Nicht einmal zwei Stunden brauchten wir dazu und waren schon vor 11 Uhr dort. So hatten wir auch die Gelegenheit uns eine Herberge für die Nacht auszusuchen. Mirco fühlte sich durch die etwas dickere Luft schon wieder besser. Wir bekamen von einer zuvorkommenden Frau Tee und Suppe serviert und sie gab uns auch Tipps für die Höhenanpassung, die wir in den letzten Tagen vernachlässigt hatten.

Nachdem wir gegessen hatten fühlte sich Mirco stark genug für einen Aklimatisierungsspaziergang.

Eine Stunde lang gingen wir gemächlich nach oben, zu einer Yakweide auf schätzungsweise etwa 4100 Höhenmetern. Ich setzte mich in das dürre, braune Gras und Mirco, als ob es für ihn ganz normal wäre, zwischen meine Beine. Ich streichelte seinen Rücken (genau genommen seine Jacke) und schaute über Mircos Schulter zur Ama Dablam, die Manche als den schönsten Berg der Welt bezeichnen: "Wie fühlst du dich?"

"Es geht mir wieder besser. Die Nacht weiter unten wird mich schon wieder auf den Damm bringen"

Ich genoss das Panorama, den Jungen der in meinen Armen lag, die abgasfreie Luft und das Läuten der Yakglocken um uns herum: "Das Leben kann so schön sein", sagte ich vor mich hin.

"Eine schöne Aussicht kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Leben nur eine Quälerei ist", entgegnete Mirco, ohne vorwurfsvoll zu klingen.

"Möchtest du mir sagen, was du damit meinst?"

Mirco drehte seinen Hals weit nach hinten, um mich anzusehen. Ich konnte, wegen der Sonnenbrille seine Augen zwar nicht erkennen, aber sein Mund lächelte freundlich-ironisch: "Du hast dir wohl echt vorgenommen, mich rumzubekommen"

"Stimmt" gab ich zu und hätte mir am Liebsten auf die Zunge gebissen.

Mirco drehte den Kopf wieder von mir weg und schien ins Nirgendwo zu schauen. Seine Stimme vermischte sich mit dem Wind, der um uns wehte, als er seine traurige Lebensgeschichte lüftete.

Mirco war erst Vier, als das Schicksal zuschlug. Seine Mutter und sein Vater kamen bei einem 'Unfall', wie er es nannte und den er nicht näher erklärte, ums Leben. Der kleine Mirco wurde daraufhin zu seinem Onkel väterlicherseits und dessen Familie gesteckt, die Mitglieder einer strengen Glaubensgemeinschaft waren und noch immer sind (Mirco sprach das Wort betont verächtlich aus). Schnell wurde er von der unwürdigen Außenwelt abgekapselt und seine Kindheit war von Regeln, Drohungen, Gehorsam und der Demut vor einem strafenden Gott (und der Angst vor einem strafenden Stiefvater) geprägt.

Mehrere Jahre ließ Mirco diese Gehirnwäsche über sich ergehen, er war ja noch ein Kind. Aber mit der Pubertät kam auch der Trotz.

Wenn er nach seinen leiblichen Eltern fragte, wurden sie als 'übermütige Rumtreiber, die für ihre Geltungssucht und Gleichgültigkeit gerecht bestraft wurden' diffamiert. Sogar der Kontakt zu seinen nicht linienkonformen Großeltern war ihm untersagt. Es gab oft Streit und Diskussionen mit seinen Stiefeltern, die sich, wenn Bibelzitate nicht mehr weiter halfen, mit körperlicher Züchtigung vorerst beenden ließen. Aber nie für lange.

Zur selben Zeit entdeckte er auch seine Vorliebe für Jungs. Schon alleine das Onanieren, war schon eine schwere Sünde. Aber als der Stiefvater ihn eines Tages wichsend über dem Bild eines spärlich bekleideten männlichen Unterwäschemodels erwischte, war das zu viel. Er bekam den Hintern versohlt, dass er drei Tage nicht mehr sitzen konnte und über zwei Monate musste er jeden Nachmittag zu einer Art Sexualerziehung gehen, wo ihm beigebracht wurde, dass Männer, die miteinander Anal- oder Oralverkehr haben, Aids bekommen. Und vor dieser gerechten Strafe schützen auch keine Kondome. Mirco ließ alles stoisch über sich ergehen, ohne sich brechen zu lassen. Er forschte weiter nach seinen Eltern, hatte heimlichen Kontakt zu den Großeltern, die ihn mit Informationen und Zuneigung versorgten. Und mit 16 sammelte er auch seine ersten Erfahrungen mit Jungs.

Über das Internet lernte er einen Gleichaltrigen kennen, mit dem er sich, wenn dieser mal sturmfrei hatte, traf. Mirco beschrieb das als reine Wichsfreundschaft. Das lief etwa zwei Jahre unerkannt, bis sie sich aus den Augen verloren.

Mit 18, vor etwas über einem Jahr, traf es Mirco dann richtig. Johannes war 20 und Sohn eines sehr angesehenen Mitgliedes der Gemeinschaft. Johannes und Mirco waren schon lange befreundet, doch die Freundschaft wurde körperlich. "Wir waren gemeinsam im Hallenbad und nach dem Duschen kam es einfach so", beschrieb mir Mirco den Knackpunkt. Sie hielten es geheim, aber die Liebe war tief und zärtlich, aber auch, vor allem wegen Johannes' Unsicherheit, von Tabus geprägt.

Dann kam der Punkt, an dem sie es nicht mehr aushielten. Sie brannten durch und nahmen sich eine gemeinsame Wohnung.

Die Sekte hatte sie aber schnell wieder gefunden und der Psychoterror begann. Telefonanrufe mitten in der Nacht, 'Seelsorger', die sie verfolgten und in Moralgespräche verwickelten, wenn sie einen von ihnen alleine erwischten, auffällige Beschattungen - es wurde sich rund um die Uhr um Mirco und Johannes bemüht. Mirco wollte den Ausstieg unbedingt durchziehen, aber nach ein paar Wochen knickte Johannes ein. Er verließ die gemeinsame Wohnung, ging zurück zur Familie und verschwand aus Mircos Leben.

Mirco stand alleine mit der gemeinsamen Wohnung da. Ohne Geld, ohne Freunde. Seine Großeltern waren die einzigen, die er außerhalb der Sekte hatte. Also versuchte er es bei ihnen. Aber seine Großmutter war in dieser Zeit krank und sein Großvater dadurch belastet. Als die Sekte dann dort mit dem Terror begann, knickte Mirco gegen den Willen seiner Großeltern ein, weil er ihnen die Belastung nicht zumuten wollte. Er ging zurück zu seiner Stief-Familie und den Glaubensbrüdern und -schwestern.

Überraschend warm und herzlich wurde das schwarze Schaf empfangen. Keine Beschimpfungen, keine Drohungen oder Anfeindungen, nur 'Beratungsgespräche', in denen Mirco klar gemacht wurde, dass man ihn von seiner Geisteskrankheit heilen musste. Es gab da nämlich eine Klinik in Virginia in den USA, die das erledigen konnte.

Mirco wehrte sich anfangs gegen den Sanatoriumaufenthalt, aber später änderte er seine Meinung. Für den April bekam er einen Termin für seine Gehirnwäsche, die Sekte bezahlte Flug und Aufenthalt und während ihn sein Pastor zwei mal wöchentlich mit Beichten und gemeinsamen Gebeten auf die Reise gen Westen vorbereitete, plante Mirco nachts akribisch die Flucht nach Fernost.

Nachdem mir Mirco seine Biografie berichtet hatte, musste ich erst mal schlucken. Ich dachte mir zwar, dass mit ihm nicht alles in Ordnung war, aber so etwas Berückendes hatte ich nicht erwartet. Aber das Ohnmachtgefühl wollte ich mir nicht anmerken lassen: "Du bist ein Dusel", sagte ich und wollte aufmunternd klingen. "Du bist jetzt ein paar Wochen in Nepal. Aber hast du schon einen Plan, wie es weiter gehen soll, wenn du zurück kommst?"

"Ich gehe nicht zurück nach Deutschland", sagte er ausdruckslos.

"Und du meinst, du kannst dir hier so einfach ein Leben aufbauen. Das ist schon sehr naiv"

Jetzt hatte ich es geschafft, ihn zu reizen: "Hör auf, dir über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die dich nichts angehen. Wir machen uns ein paar schöne Tage, so lange wir zusammen sind und danach gehst du deinen Weg und ich ziehe mein Ding durch. Ich hab dir doch gesagt, du sollst dich nicht in mich reinsteigern"

"Bei mir könntest du wohnen. Ich habe keine Angst vor ihren Leuten", schlug ich vor.

"Du weißt nicht, wovon du redest. Das klingt alles so harmlos, aber du hast das ständige Verfolgt-werden noch nicht erlebt. In der ersten Woche lachst du vielleicht noch darüber. Aber in der zweiten Woche verunsichert es dich schon gewaltig. Und wenn es dann über Monate oder Jahre jeden Tag so weitergeht?"

"Ich habe zumindest eine starke Familie und gute Freunde, die dich aufnehmen werden. Wir könnten es zusammen schaffen. Oder willst du ein Leben lang vor ihnen davon laufen?"

"Wenn es sein muss, ja", war seine Antwort. Gleichzeitig kuschelte er sich in mich hinein.

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