Mann für Mann
 
 
Das erste Versuch gemeinsam zu ficken, Ivos Geburtstagsfeier und die Scheidung.
Bareback / Das erste Mal / Junge Männer / Romantik
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Mit diesem Teil der Geschichte möchte ich mich zuerst bei meinem Co-Autor »Simon« ganz herzlich bedanken. Gemeinsam haben wir Teil 8 und 9 geschrieben. Dann möchte ich mich bei euch allen für eure Geduld bedanken. Dafür bekommt ihr mit dem Teil 8 den längsten Teil der Geschichte zu lesen. Max

 

Ich lag mit leicht gespreizten Beinen auf dem Bauch und Elias strich sanft mit dem kleinen Vibrator durch meine Furche. Es kitzelte ein wenig und erregte mich. Mit einer Hand hielt er meine Pobacken auseinander, mit der anderen führte er das vibrierende Teil auf und ab, von meinem Damm zu der Rosette, verweilte dort kurz und dann wieder zurück. Plötzlich hörte das Summen auf. Elias rief: „Wir haben etwas vergessen!“ Ich drehte mich zu ihm. „Was denn? Was meinst du?“ „Wir müssen uns säubern. Schon vergessen? Oder willst du....? „Nein!“ „Ich geh‘ rasch ins Bad und anschließend du!“, bestimmte Elias.

Ich wusste, dass er zwar gerne mit mir zusammen duschte, aber dass er das mit dem Spülen lieber alleine machen möchte, da es ihm unter Beobachtung unangenehm war. Mir hätte es nichts ausgemacht, aber ich respektierte natürlich seinen Wunsch. Ich hörte das leise Quietschen der Badezimmertür und anschließend das Plätschern der Dusche, mehrfach durch das Spülen der Toilette unterbrochen. Ich stand auf, dimmte die Beleuchtung auf das Minimum und stellte einige Teelichte auf. Das Schlafzimmer war nun in weiches, warmes Licht getaucht. Von den Teelichten breitete sich ein zarter Duft nach Sandelholz im Zimmer aus. Als Elias fertig war, verschwand ich im Badezimmer und reinigte mich. Ich war aufgeregt und so gespannt, ob wir es schaffen werden. Zurück im Schlafzimmer war Elias verschwunden, aber ich hörte ihn in der Küche klappern. Neben dem Bett stand jetzt ein kleiner Beistelltisch. Aus der Küche hörte ich ein gedämpftes Plopp.

Dann betrat Elias das Schlafzimmer, er war immer noch nackt, und trug ein großes Tablett herein, das er auf dem kleinen Tisch abstellte. Darauf ein Sektkühler mit einer geöffneten Flasche, zwei Sektflöten und eine Platte mit 12 auf Eis gebetteten Austern, umgeben von Zitronenvierteln. „Das hätte ich vor lauter Gier fast vergessen, die habe ich heute Mittag, nachdem das Paket angekommen ist, noch schnell beim Fischhändler erstanden, sind ganz frisch.......Sollen ja auch sehr belebend und stärkend sein“, fügte er grinsend hinzu und zwinkerte mit dem rechten Auge. Elias goss den Champagner ein, reichte mir ein Glas und prostete mir zu. „Lieber Davie, heute ist ein ganz besonderer Tag für uns und der soll immer in unserer Erinnerung erhalten bleiben. Ich liebe dich!“

Wir setzten uns auf die Bettkante, ließen die Gläser leicht aneinander klingen, sahen uns liebevoll in die Augen und tranken den köstlichen Veuve Clicquot und schlürften die leckeren Austern. Wir plauderten, spürten die Anspannung und die steigende Nervosität des anderen. „So!“, platzte Elias in eine nachdenkliche Gesprächspause hinein, „jetzt bin ich so unendlich scharf auf dich und will endlich erleben wie Männer es richtig geil miteinander treiben. Lass uns ficken!“ Seine etwas direkte Ausdrucksweise überraschte mich ein wenig, aber das lüsterne Grinsen in seinem Gesicht und das Feuer in seinen Augen sprachen eine deutliche Sprache. Er stand auf, schob den kleinen Tisch zur Seite, schubste mich nach hinten auf das Bett und drehte mich auf den Rücken. Unvermittelt erhielt ich einen festen Klapps auf meinen Hintern und gleich noch einen. „Aua!“, rief ich übertrieben wehleidig und rieb mir den Po. „Du Weichei!“, knurrte Elias mich an und legte sich neben mich.

Seine rechte Hand legte sich auf meinen Rücken und zog mich näher zu ihm hin. Mein linker Arm umfasste ihn, meine Hand streichelte über seine Schulter langsam weiter nach unten. Ich öffnete meinen Mund ein wenig und spürte seine Lippen auf meinen und seine raue Zunge, die sich in mich schob und zärtlich meine Zunge umspielte, während seine Hand sanft über meinen Rücken strich. Unsere Stäbe rührten sich und füllten sich mit Blut bis sie stocksteif eng aneinander gepresst zwischen uns lagen.

Ein wenig Feuchtigkeit breitete sich aus. Mein Herz pochte und ich spürte Elias‘ Herzschlag an meiner Brust. Unsere Hände waren inzwischen an unseren Pobacken angelangt, streichelten sie, kniffen in das feste Fleisch und klatschen nicht zu fest auf die prallen Herrlichkeiten. Ich feuchtete meinen Mittelfinger an und schob ihn zwischen Elias‘ Halbkugeln, suchte und fand die Rosette, die ich umspielte. Sie war fest verschlossen. Auch mit mehr Speichel konnte ich nicht eindringen. Ich spürte deutlich die Anspannung des Muskels. Er schaute mich etwas betrübt an. Ich ließ ab, lächelte ihn an und streichelte weiterhin seinen Körper, schob meine Zunge in seinen Mund.

 

Auch Elias ging zwischen meinen Pobacken auf Erkundungstour. Er fand meine Rosette, spielte daran, umrundete sie und stupste sie ein wenig. Ein tolles Gefühl, er wurde mutiger und drang mit dem ersten Fingerglied seines Mittelfingers ein. Es ging ganz leicht. Er sah mich erstaunt an. „Hast du....?“

Ja, ich hatte mich vorher unter der Dusche ein wenig gefingert und mir meine Dose mit Gleitgel eingefettet. Er grinste. Er schob seinen Finger tiefer in mich, berührte meine Prostata und ein Schauer durchlief mich. Ich stöhnte laut auf. Rein und raus glitt der Finger und der Zeigefinger gesellte sich dazu. Neue Lustschauer durchliefen mich, noch mehr Vorsaft bildete sich auf meiner Eichel, mein Stöhnen wurde anhaltend. Elias beugte sich nach unten und leckte meine Schwanzspitze ab. Seine Lippen umschlossen sie und schoben sich immer weiter über den Schaft bis zur Basis. Die Zunge massierte meinen Stamm und drückte ihn gegen den Gaumen. Tief in seinem Rachen wurde meine Eichel von seinen Halsmuskeln liebkost, während er weiterhin mit zwei Fingern mein Poloch penetrierte. Ich kam fast. Elias spürte das und entließ meinen Schwanz wieder aus der heißen Mundhöhle. Er drehte sich auf den Bauch, spreizte die Beine und hob seinen Hintern etwas an.

„Ich will dich auch in mir spüren“, forderte er mich auf. Ich hatte leise Zweifel, ob sich Elias so entspannen und ich ihn öffnen konnte. Ich kniete mich zwischen seine Beine und beugte mich vor. Mit beiden Händen spreizte ich seine Backen und besah mir die runzlige, fest verschlossene Öffnung. Mit beiden Daumen massierte ich den Muskel leicht, spuckte darauf und vergrub mein Gesicht zwischen den prallen Hälften. Mit der Zunge umrundete ich die Rosette und stupste sie an. Mit viel Speichel versuchte ich mit dem Zeigefinger einzudringen. Fest verschlossen. Als ich versuchte mit etwas Druck den Widerstand zu überwinden, stieß Elias zischend die Luft aus. Ich leckte die Rosette weiterhin, griff nach dem kleinen Dildo, fettete ihn gut ein und setzte ihn an dem Löchlein an. Ich schaltete ihn ein und leise surrend bewegte er sich in der Furche auf und ab, mit leichtem Druck hinunter zum Damm und wieder zurück, immer runter und rauf. Elias schnurrte, es gefiel ihm. Ich schmierte noch Gel an seine Rosette und drückte mit dem Vibrator etwas dagegen.

Sie öffnete sich leicht, die Spannung schien nachzulassen. Minutenlang bewegte ich den Dildo mit sanftem Druck um die Öffnung herum, dabei immer wieder mit der Spitze eindringend, nach und nach auch etwas tiefer. Plötzlich zuckte Elias und stöhnte lustvoll auf, ich hatte seine Prostata gestreift. Ich ersetzte den Dildo durch meinen gut gefetteten Mittelfinger und drang tief in Elias‘ Darm ein. Ich spürte die kleine Walnuss hinter den seidenweichen Darmwänden und rieb mit leichtem Druck darüber. Mit der anderen Hand massierte ich seinen Damm. Elias stöhnte immer lauter und intensiver.

Vorsichtig versuchte ich einen zweiten Finger einzuführen. Der Muskel zuckte kurz, entspannte sich wieder und es gelang. Weitere Minuten fingerte ich den stöhnenden Elias. Mit der anderen Hand packte ich seinen steifen Schwanz und wichste ihn. Mehr und mehr Lusttropfen sonderte seine Eichel ab und meine Faust flutschte schmatzend an dem festen Stab auf und ab. Deutlich war seine wachsende Erregung zu spüren. Sein Körper vibrierte, die Muskeln an Armen und Beinen zuckten, er atmete tief ein und aus, wimmerte und stöhnte.

„Langsam, sonst komme ich gleich“, stieß er hervor, „schieb deinen Schwanz in mich!“

Der Anblick des sich windenden und bebenden Körpers von Elias hatte auch meine Lust hochgepusht. Schnell schmierte ich mein stocksteifes Glied ein und setzte an der zuckenden Rosette an. Ich drückte. Nichts, die kleine Öffnung weitete sich nicht. Ich rutschte ab. Nochmal. Mehr Druck. Nichts. Elias verkrampfte. Mittlerweile war ich so erregt, dass ich mich auf Elias warf und meinen Schwanz in das Tal zwischen seinen Hinterbacken drängte und ihn dort auf und ab glitschen ließ. Durch das reichlich vorhandene Gel und meinen Vorsaft flutschte mein Schwanz geschmeidig zwischen den beiden Hälften rauf und runter, hineingepresst durch meinen Unterbauch. Meine Hände krallten sich in Elias Schultern und ich knabberte an seinem Nacken. In meinen Lenden begann es zu kribbeln. Das Kribbeln breitete sich im ganzen Körper aus. Lustwellen durchzogen meinen Leib. Mein Orgasmus überrollte mich und meine Muskeln zuckten spastisch. Mit einem Schrei explodierte ich und mein Sperma schoss in mehreren Schüben aus meinem Schwanz. Ich spürte wie Elias unter mir bebte und laut stöhnte. Er schrie auf, wand sich und zuckte.

 

Verschwitzt und ermattet lagen wir minutenlang aufeinander. Unsere Atmung beruhigte sich wieder. Ich rutschte von Elias herunter und er schmiegte sich an mich. Sah mich an. Die Stirn lag in Falten, seine Mundwinkel hingen leicht nach unten.

„Das war nicht das was wir wollten. Bist du jetzt enttäuscht?“, fragte er bedauernd.

Ich lächelte ihn liebevoll an und strich ihm über die Haare und durchs Gesicht, zupfte an seinem Ohrläppchen.

„I wo, es war doch sehr schön. Wir sind halt noch Anfänger und müssen lernen. Dafür haben wir alle Zeit der Welt. Was bei anderen klappt, wird uns auch gelingen. War es denn für dich schön?“

„Ja, und wie. Dein Herumwerkeln in meinem Hintereingang mit diesem kleinen, vibrierenden Teil hat mich derart erregt, dass ich kurz vorm Abspritzen war. Als du dann mit deinem Kolben durch meine Furche geglitscht bist, war es dann auch schnell soweit. Jetzt liege ich in einer Pfütze“, schloss er laut lachend.

Elias legte seinen Arm um mich, zog mich ganz dicht zu sich heran und wir küssten uns mit zartem Zungenschlag, uns gegenseitig dabei streichelnd. Dann schliefen wir ein. ...... Meine ehemalige Wohnung war kaum wiederzuerkennen. Pierre und Manuel hatten gute Arbeit geleistet und alles stand so wie wir es wollten am richtigen Ort. Elias Wohnung wurde nach und nach ausgeräumt. Vorerst wollten wir sie noch behalten, denn wir hatten die Idee, ob nicht Oma und die Eheleute Klages darin eine WG gründen wollen. So dicht zusammen, könnten wir uns gut umeinander kümmern, Oma wäre nicht allein und die Klages bräuchten nicht im Heim zu leben.

Zur Einweihungsfeier waren alle gekommen und Ivo düste um die Leute herum. Er war der Star des Tages. Es gab keine Wand in seinem Zimmer, die nicht mit Luftballons vollgehängt war. An seiner Zimmertür hing ein Schild „Ivos Höhle“ und wenn man es umdrehte, wurde man aufgefordert, draußen zu bleiben.

Für unseren Sohn bedeutete sein Zimmer sehr viel, hier konnte er ungestört sein und es war sein Schutzbereich. Ivo führte Herrn und Frau Klages und seine Oma durch sein neues Reich und wurde mit kleinen Geschenken überhäuft. Seine Augen leuchteten wie Sterne am Himmel. Elias und ich schauten zu, wie unser Sohn die Gäste zum Lachen brachte. Es war ein Kommen und Gehen in unserer Wohnung. Endlich, nachdem alle gegangen waren, fielen wir drei geschafft aufs Sofa und kuschelten uns aneinander. ... Einige Tage später stand schon das nächste Fest an: Ivos 7. Geburtstag. Es war aber nicht nur sein Geburtstag, sondern gleichzeitig auch sein Abschied vom Kindergarten. Das sollte gefeiert werden. Unser Bub hing sehr an den übrigen Kindern und auch an Bernd, dem Erzieher. Daher war ihm wichtig, dass alle an der Feier teilnahmen. Auf Geschenke von den anderen Kindern verzichtete er ausdrücklich. Es fiel ihm zwar schwer, seinen Hort nun zu verlassen, aber einen großen Teil der Kinder in seiner Gruppe würde er in der Schule wiedersehen und auch der Kontakt zu Bernd musste nicht abreißen, er durfte ihn weiterhin besuchen. Ivos selbstloser Verzicht auf Geschenke hat uns überrascht und berührt. Elias hatte einen Plan. Er wollte etwas Besonderes, etwas was dem Kindergarten und den Kindern zugutekommen sollte. Er initiierte eine Spendenaktion. Es sprach sich schnell herum, jeder wollte etwas geben und so kam eine beachtliche Summe zusammen. Um die Summe aufzurunden legte Elias noch was drauf. Mein Elias legte sich schwer ins Zeug. Er wollte etwas Unvergessliches für uns alle, insbesondere für Ivo, schaffen indem er mit Pierre und Manuel im Kinderhort eine Party organisierte. Die erste Hälfte seines Geburtstages, gleichzeitig Abschiedsfeier, wurde genau geplant. Nichts sollte dem Zufalle überlassen werden und so setzte er sich mit Ivo und Pierre zusammen, um die Einladungskarten zu entwerfen. Ivo hatte sehr genaue Vorstellungen welche Motive es sein sollten.

Pierre entwarf dann nach Ivos Vorschlägen auf dem Laptop diese Karte. Sie lachten, kicherten, tranken Kakao und alberten wie Kinder herum. Was sie für einen Spaß dabei hatten, werde ich nie vergessen. Die Karten ließ Pierre in einer Druckerei herstellen und die Kosten dafür übernahmen er und Manuel, die mittlerweile unsere kleine Familie erweitert hatten. Ivo verteilte die Karten im Kindergarten. An diesem Tag war er etwas traurig, weil das Ende seiner Kindergartenzeit kurz bevorstand. Ivo fühlte sich dort besonders wohl und Bernd und seine Familie waren Freunde für uns geworden.

 

Einen Tag vor dem großen Ereignis war unser Sohn kaum zu bremsen. Oma, Frau Klages und Elias Mutter waren zusammen einkaufen und hatten für ihren Kleinen neue Sachen zum Anziehen gekauft. Ich hatte mir den Nachmittag freigehalten, holte Ivo früher als üblich vom Hort ab und wir trafen uns mit den Frauen in einem Café in der Stadt.

Alles drehte sich um Ivo und er hatte es faustdick hinter den Ohren, denn er versuchte ganz gewieft, die Frauen und alle anderen auszuhorchen, was es zum Geburtstag gibt. Alle durchschauten Ivos Absicht und spielten das Spiel mit, mit dem Ergebnis, dass er nichts herausbekam. Ein lustiges Spiel, das uns zum Lachen brachte. Später kamen Cousin Freddy und Tinto und nahmen Ivo mit in den Zoo. Für Ivo die perfekte Ablenkung. Am nächsten Tag haben uns Tinto und Freddy die Bilder vom Zoo-Ausflug gezeigt. Die drei hatten ihren Spaß.

Nach dem Abendessen, wir hatten gerade mit dem Abräumen angefangen, klingelte es. Ich ging zur Tür, betätigte den Türöffner, öffnete die Wohnungstür und wartete. Eine junge Frau kam die Treppe hoch, übergab mir ein Telegramm und verschwand wieder. Ich schaute mir den Umschlag an, auf dem nur meine Adresse stand und öffnete ihn mit zittrigen Händen. Ich muss kreidebleich gewesen sein, als ich den Inhalt las. Sonja wusste, dass ich zum Gerichtstermin nach Island kommen werde und bat um eine Aussprache.

Mir schossen alle möglichen Szenarien durch meinen Kopf, ich steckte das Telegramm ein und machte mich auf den Weg in die Küche. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen, denn unser Sohn musste ins Bett. Ivo bestand aber wegen seiner Aufregung auf den kommenden Tag darauf in unserem Bett zu schlafen. Ich saß einige Zeit bei ihm am Bett, schaute ihn an und hielt seine kleine Hand in meiner. Langsam schlossen sich seine Augen. Wie ein Engel lag er im Bett und ich musste an das Telegramm denken. Mir wurde angst und bange, denn die Vorstellung, dass Sonja Ansprüche stellen könnte, sorgten für Unruhe in meinem Gehirn.

Elias erlöste mich aus dieser Situation, nahm mich an die Hand und zog mich aus dem Schlafzimmer. Ich gab ihm das Telegramm und lehnte mich an seine Schulter an. Elias seufzte vor sich hin, zog mich zu sich und ich spürte, wie seine Ruhe auf mich überging. So beschlossen wir dieses Thema nach Ivos Geburtstag anzugehen. Einfach war diese Nacht nicht. Denn wir beide hatten Sorge, dass Sonja das Sorgerecht für den Kleinen beantragt hat, was für uns beide und besonders für Ivo schlimme Folgen haben konnte.

Ein wunderschöner, warmer Sonnenstrahl flutete unser Schlafzimmer. Während wir noch schlaftrunken die Augen rieben und uns räkelten, hüpfte Ivo schon herum und machte sich lautstark bemerkbar. Das sind die Momente im Leben, du kannst in einem Augenblick unten sein und im anderen Augenblick bringt dich dieser süße Fratz zum Lachen und fast alles löst sich in Luft aus. Aus dem Herumhüpfen wurde eine kleine Kissenschlacht, bis wir übereinander fielen. Es war wunderbar als wir beide Ivo umarmten und ihm zum Geburtstag gratulierten. Er war völlig aus dem Häuschen, hielt uns fest und küsste uns. Elias verschwand mit Ivo ins Badezimmer. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus, als beide wieder vor mir standen. Mann war das ein Anblick. Ivo strahlte vor Freude und sah in den neuen Klamotten echt cool aus. Doch das Beste war, beide hatten ihr Basecap auf. Dieser Anblick war umwerfend und ich hielt das mit der Kamera fest.

Ich war mächtig stolz auf meinen Sohn. Das schönste Geschenk, das ich jemals bekommen habe, war jetzt 7 Jahre alt. Die letzten 4 Jahre mussten er ohne seine Mutter und ich ohne meine Frau auskommen. Es gab Zeiten, in denen ich an meine Grenzen kam, weil mein Beruf mich so manches Mal zwang Mehrarbeit zu leisten. Wenn Ivo krank wurde oder ich ihn allein lassen musste, waren Klages und die Oma bei ihm. Nun ist er sieben und was noch schöner ist, wir sind dank Elias wieder eine Familie. Dass mein Sohn Elias in sein Herz geschlossen hat, obwohl ich ihn beim ersten Treffen vom Schlitten warf, weil ich eifersüchtig auf Elias war und Ivo mir die Meinung geigte, ist das Glück, das wir jetzt gemeinsam genießen können.

 

Die Vorbereitungen für Ivos Party im Hort wurden am Vorabend erledigt. Manuel hatte seine Soundanlage in der Mitte des Raumes aufgestellt. Die Tische wurden an die Seiten geschoben, sodass die Kids Platz zum Toben und Herumhüpfen hatten. Für das leibliche Wohl sorgten Oma, Frau Klages und einige Eltern. Bernd und seine Frau hatten mit den Kindern etwas einstudiert. Nun konnte die Party erster Teil beginnen. Wir kamen mit Ivo in den Kinderhort. Draußen vor dem Eingang hing eine farbige Girlande. Auf dem Boden waren bunte Fußabdrücke zu sehen, die uns den Weg zu dem Raum führen sollten. Über der Tür hing „Herzlichen Glückwunsch Ivo“ und von innen hörte man keinen Laut. Ivos Anspannung war nicht zu übersehen. Mit uns beiden an seiner Hand öffnete ich die Tür. Manuel hatte in dem Moment eine Musik eingespielt und die Kids mit Bernd und seiner Frau fingen an, den einstudierten Geburtstagssong zu singen. Das war ein richtiger Gänsehautmoment. Elias kullerten Tränen der Rührung herunter und ich zitterte am ganzen Körper.

Ivo löste sich von uns und stürmte auf die anderen Kinder zu, gab jedem die Hand, umarmte sie, bis er bei Bernd und seiner Frau ankam. Wie sehr er sie mochte, blieb niemanden verborgen. Sie knuddelten und drückten sich, bis Manuel ein neues Musikstück auflegte. Um uns tobten die Kinder und ein paar der Erwachsenen hüpften auch mit, dazwischen liefen die Frauen, um die Kids mit reichlich Flüssigkeit zu versorgen. Die Tische waren vorher mit Kuchen, Würstchen, Salaten und anderen schönen Sachen eingedeckt. Dann legte Manuel, der sichtlich Spaß daran hatte, eine kleine Pause ein. Das war mit Ivo abgesprochen, weil er sich im großen Kreis bedanken wollte. In diese Aktion war ich nicht eingeweiht, weil Elias und mein Sohn das ausgeheckt hatten.

Gemeinsam mit Elias an der Hand ging er in die Mitte und bedankte sich bei den anderen Kindern, dass sie alle gekommen waren. Inzwischen gesellten sich die Frauen zu den beiden, Manuel und auch Pierre kamen dazu. Mir blieb das Herz stehen, als Ivo einen Umschlag hervorzog, dem er einen Scheck entnahm. Er übergab ihn Bernd, der sichtlich davon ergriffen war. Immer noch an Elias Hand schaute Ivo zu mir rüber, dann sagte er zu mir, dass ich der beste Papa der Welt sei und er mich ganz dolle lieb hat. Mir liefen die Tränen herunter. Ich ging zu ihm und umarmte meinen Engel.

Das war noch nicht das Ende. Denn Ivo setzte noch einen drauf. Und das hier, dabei zeigte er auf Elias, ist auch mein Papa. Ob Elias da seine Hände mit im Spiel hatte? Das glaubte ich aber nicht. Später erzählte uns Ivo dass er das allein gemacht hatte. Die Feier ging weiter. Manuel und Pierre sorgten für die gute Laune. Ivo zog uns mit und wir hopsten alle wild durcheinander. Elias und ich verloren uns in der Musik, während die Kids sich unbemerkt an die Tische verzogen hatten und sich das Essen schmecken ließen. Manuel war zu langsamer Musik gewechselt und wir tanzen ganz versunken weiter. Dann realisierten wir, dass wir uns nur noch zu dritt auf der Tanzfläche befanden. Es war unser Sohn, der uns einst zusammengebracht hatte, der bei uns stand. Es war das Schönste, was wir im Hort erleben durften. Ivo hat uns einmal mehr gezeigt, was die Liebe bewirken kann. Es war eine schöne Zeit im Kindergarten und gegen Mittag, die Frauen waren schon weg, verließen die Kinder die Geburtstags- und Abschiedsfeier mit vielen Umarmungen. Elias, Ivo und ich verabschiedeten uns von Pierre und Manuel, die mit Bernd alles aufräumten. ...... Wer glaubt, dass Ivo nach dieser Verabschiedung und Geburtstagsfeier fix und fertig war, wurde eines Besseren belehrt. Eigentlich hatten wir vor, dass sich unser Kleiner etwas ausruht, bevor wir am Nachmittag seinen Geburtstag mit der Familie feiern wollten. Aber an Mittagsruhe war nicht zu denken. Zuhause ging das Treiben weiter. Auf dem großen Esstisch standen frischer Kakao, duftender Kaffee und köstlicher Kuchen, liebevoll arrangiert mit bunten Bildern aus Disneyfilmen und Kerzen. Ein kleiner Tisch in der Ecke war mit bunten Geschenkpapierpaketen und Schleifen dekoriert – der perfekte Platz für Ivos Geschenke.

 

Oma, Herr und Frau Klages und Elias Eltern plauderten angeregt, während unser Sohn aus dem Staunen nicht herauskam. Elias und ich hatten alles bis ins kleinste Detail geplant, denn es sollte ein unvergesslicher Nachmittag für uns alle sein. „Ist das nicht ein wunderschönes Fest?“, flüsterte Frau Klages, während sie einen Bissen von ihrem Schokoladenkuchen nahm. „Absolut!“, stimmte Elias Mutter zu. „Ich freue mich so für Ivo.“

Ivo, der am Vormittag noch ruhig und besonnen gewirkt hatte, konnte kaum stillsitzen vor Aufregung. Er hatte schon einen schnellen Blick auf die Geschenke geworfen und wartete nun ungeduldig darauf, sie endlich öffnen zu dürfen. „Papa kann ich meine Geschenke auspacken?“, fragte er mit leuchtenden Augen. „Gleich, mein Schatz“, antwortete ich und zwinkerte ihm zu. „Ein wenig Geduld mein Großer.“

Endlich war es so weit. Elias klatschte in die Hände und bat alle, sich um den Geschenketisch zu versammeln. Ivo strahlte, als er das erste Geschenk öffnete, es war sein neuer Schulranzen. Bunt und mit fluoreszierenden Streifen, damit man ihn auch im Dunkeln erkennen konnte. Unser Sohn bedanke sich bei Oma, den Klages und Elias Eltern. Von Tinto, Freddy, Pierre und Manuel war ein Paket, das Ivo wieder zum Staunen brachte. Zubehör für die Schule, ein paar Fußballschuhe und ein Trikot von seinem Lieblingsspieler der Nationalmannschaft. Ein Fotoalbum mit den Bildern vom gemeinsamen Zoobesuch. Und zu guter Letzt eine Jahreskarte für drei Personen für den Zoo. Da die vier nicht da waren, musste er sich später bei ihnen bedanken.

Doch das Highlight war das letzte Geschenk – ein kleines, einfach zu bedienendes Smartphone.

„Wow!“, rief Ivo begeistert aus, als er das Smartphone auspackte. „Das ist der Hammer! Danke, Papa! Danke, Elias!“

„Aber das ist noch nicht alles“, sagte Elias geheimnisvoll und nahm das Handy. „Wir haben dir etwas Besonderes eingerichtet.“

Elias tippte auf den WhatsApp Button. „Hier siehst du ein kleines Bild von dir und daneben steht ‚Family and Friends‘. Das heißt ‚Familie und Freunde‘. Dann tippst du hier, abschließend dort und du siehst eine Liste aller Mitglieder der Gruppe, jeweils mit Bild.“ Geduldig erklärte Elias Ivo verschiedene Funktionen des Handys. Dann gab er es ihm zurück. „Versuch es jetzt mal selbst.“ Wir staunten nicht schlecht, als Ivo ruckzuck WhatsApp und die Gruppe öffnete und mit seinem kleinen Zeigefinger eine kurze Nachricht in das Textfeld schrieb: „liep euchalle.“ Sofort meldeten sich die Handys aller Anwesenden, jeder schaute sich die Nachricht an und antwortete. „Wir lieben dich auch:“

„Das ist so cool!“ Ivo war begeistert. „Ich kann jetzt mit allen reden!“

„Genau“, sagte ich und legte einen Arm um meinen Sohn. Ivo konnte sein Glück kaum fassen. Er fühlte sich so geliebt und geborgen, umgeben von seiner Familie, die ihm so viel bedeutete. Es war ein unvergesslicher Geburtstag, einer, der in den kommenden Jahren immer wieder in der WhatsApp–Gruppe erwähnt werden würde. Sie würde mit Fotos, Videos und Nachrichten gefüllt werden, die die besondere Bindung der Familie noch stärker machten. Natürlich ließ es sich Ivo nicht nehmen und mit Hilfe von Papa Elias schrieb er noch eine weitere Nachricht. „Herzlichen Dank für die tollen Geschenke und ich habe euch lieb.“

Elias hatte Ivo verschwiegen, dass es noch eine zweite Gruppe gab in der er nicht vertreten war. Elias hatte sie ‚The Inner Circle‘ genannt und sie bestand aus den Familienmitgliedern und Freunden, damit wir uns schnell untereinander über Dinge informieren konnten, die Ivo eventuell beunruhigt hätten, falls z.B. Elias‘ Ex wieder auftauchen sollte. ...... Letzter Aufruf für den Flug nach Reykjavík.

„Die Passagiere werden gebeten sich zum Ausgang B12 zu begeben.“

Elias‘ Vater und ich saßen noch im Abfertigungsbereich, als die zweite Durchsage ertönte. Um Ivo musste ich mir keine Sorgen machen, da Elias bei ihm war. Einen Tag zuvor war unsere Stimmung auf einen Tiefpunkt gelangt. Jede Kleinigkeit brachte uns auf die Palme. Keiner wollte das Thema Sonja ansprechen und am meisten litt Ivo. Ich habe ihm von meiner bevorstehenden Reise nach Island nichts erzählt. Warum eigentlich nicht? Erst als Oma kam, wich unsere schlechte Stimmung, denn sie bekochte uns. Sie, die von ihrer Tochter nichts mehr hörte, wusste dass ich morgen nach Island fliege und sie wusste auch, dass Sonja sich mit mir aussprechen wollte. Wie Oma damit umging, ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass all ihre Liebe uns galt und da hatte ihre Tochter Sonja keinen Platz mehr. Sie blieb über Nacht, was unseren Sohn erfreute.

 

Das Boarding begann und allmählich wurde ich nervös. Wir nahmen unsere Plätze ein, schnallten uns an und warteten darauf, dass die letzten Passagiere ihre Sitze belegten. Kurze Zeit später waren wir in der Luft. Während des Fluges, der mit einem Zwischenstopp insgesamt sechseinhalb Stunden dauerte, hatten Elias’ Vater, und ich einiges zu besprechen. Ingo hatte sich mit einem befreundeten Anwalt ausgiebig ausgetauscht und somit stand der Operation „Scheidung“ nichts mehr im Wege. Die Nacht im Hotel, es war ein kleines, aber sehr modern eingerichtetes Haus, war alles andere als gut. Ich fühlte mich, als wenn mein Gehirn ein Kochtopf wäre und jemand mit einem großen Löffel darin umrührte. Selbst Ingo hatte seine Probleme, dabei ging es nicht um die Scheidung selbst, vielmehr um Sonja. ...... Das Frühstück wollte nicht so recht schmecken, denn viel zu viel ging in meinem Kopf umher, als mich der Klingelton meines Handys aufhorchen ließ. Elias und ich hatten gestern Abend noch lange telefoniert und ausgemacht, erst nach der Verhandlung wieder zu telefonieren. Doch dieser Anruf kam zwar von Elias Handy. Es war nicht wie erwartet Elias, sondern Ivo der unbedingt mit mir sprechen wollte. Ivo wünschte mir alles Gute und zum Schluss sagte er: „Du, Oma und Elias, ihr seid meine Eltern“, dann verabschiedete er sich und legte auf. Was sollte ich dazu sagen, außer dass ich überwältigt war. Auf einmal erschien alles leichter als vorher. Ingo war der Überzeugung, dass sein Sohn Ivo von dieser Reise und dem Treffen mit seiner Mutter erzählt hatte. Natürlich, dachte ich mir, so machten Ivos Worte einen Sinn. Selbst aus der Ferne sorgten mein Traummann und unser Sohn dafür, dass wir glücklich waren.

Ingo und ich saßen vor dem Sitzungssaal und warteten auf unseren Termin. Mir drehte sich der Magen, als ich von Weitem Sonja kommen sah. In Sekundenschnelle lief mein Leben mit ihr wie ein Film ab. Ich stand auf, ging auf sie zu und erschrak ein wenig. Wir standen uns nach mehr als 4 Jahren gegenüber. Sonja hatte sich total in ihrem Aussehen verändert. Die weichen Gesichtszüge, ihre Figur, ihre leuchtenden Augen waren nicht mehr wie damals.

Die Mundwinkel zeigten leicht nach unten, Falten hatten sich um den Mund und auf der Stirn eingegraben, die Augen wirkten stumpf und sie hatte deutlich abgenommen. Sie hielt mir ihre Hand hin, grüßte nur kurz und ging an mir vorbei. Schockstarre setzte bei mir ein. Die Tür zum Sitzungssaal öffnete sich und wir wurden gebeten, einzutreten. Ingo nahm neben mir Platz, während Sonja und ihr Anwalt uns gegenüber an dem großen Holztisch Platz nahmen. Wir hatten mit einer längeren Verhandlung gerechtet, aber die Richterin verhandelte so souverän und ergebnisorientiert, dass am Ende die Ehe zwischen Sonja und mir rechtskräftig geschieden wurde. Sonja hatte keine Ansprüche angemeldet und sogar auf das Sorgerecht für unser gemeinsames Kind verzichtet. Ingo und mir fiel ein Stein vom Herzen. Wenn man in Sonjas Gesicht blickte, sah man nichts, keine Regung und das beunruhigte mich doch. ...... Nach der Verhandlung kam der Rechtsanwalt von Sonja auf mich zu und bat mich in einer halben Stunde in das Café gegenüber dem Gerichtsgebäude zu kommen. Ich sagte zu und wir gingen direkt dahin, da wir jetzt Hunger hatten. Ingo und ich nahmen an einem der größeren Tische Platz, bestellten uns Kaffee, dazu zwei Portionen Sjónvarpskaka, den isländischen Fernsehkuchen und warteten. Der Rechtsanwalt betrat mit Sonja das kleine Lokal und kam auf uns zu, freundlich bat Ingo sie Platz zu nehmen und bestellte noch zwei weitere Tassen mit Kaffee. Ihr Anwalt hatte einen kleinen, separaten Raum reserviert, damit Sonja mit mir in Ruhe reden konnte.

Nun saßen wir beide in diesem Zimmer. Es war kalt und ungemütlich und das lag nicht an dem Raum. Sonja schaffte es nicht, mich anzuschauen. Was muss in ihr vorgehen, fragte ich mich, was ist mit ihr los? Beim genauen Hinschauen fiel mir auf, dass sie sehr schlecht aussah und wohl wenig aß, denn sie war erschreckend dünn geworden. Dann schaute sie hoch und blickte mich an, ihre Augen sahen müde aus, ihre Haare waren lang und sahen etwas ungepflegt aus. Ihre Hände lagen auf ihrem Schoß. Instinktiv fasste ich nach ihren Händen, doch sie zog sie sofort weg. Obwohl ich sehr aufgeregt war, begann ich nun das Gespräch mit ihr. „Du wolltest eine Aussprache mit mir?“, fragte ich sie, „dann fangen wir doch mal damit an, warum du Ivo und mich von heute auf morgen verlassen hast?“. In mir kam alles wieder hoch und ich musste auch an Sonjas Mutter denken.

„Warum Sonja? Warum bist du abgehauen? Warum hast du alle Brücken hinter dir einstürzen lassen? Warum Sonja?“

Sie zuckte ich sich zusammen, suchte ihre innere Haltung und sprach mit zittriger Stimme.

„Ich spielte in meinem bisherigen Leben nur eine Rolle, ich hatte zu funktionieren. Alle wollten das Beste für mich. Selbst meine Mutter drängte mich, dich zu heiraten und eine Familie zu gründen. So bist du abgesichert und du hast einen Mann, der dich liebt und alles für dich tut. Dass ich zu der Zeit noch immer mit einem Schulfreund zusammen war, interessierte meine Mutter nicht. Während wir unsere Hochzeit planten, schlief ich immer noch regelmäßig mit ihm. Ich gewöhnte mich daran und fand das in Ordnung für mich. Was ist schon dabei, dachte ich mir. Du bist am Arbeiten und ich ging mit ihm aus und wir fickten zusammen. Dann wurde ich schwanger und Ivo wurde geboren. Alles lief hinterher wie gehabt. Als ich wieder schwanger wurde, warst du auf einer Tagung und mir wurde klar, dass du nicht der Erzeuger sein konntest. Als ich mit meinem Schulfreund darüber sprach, schüttelte er nur den Kopf und meinte, dass das nicht sein könnte, er hätte immer aufgepasst.

Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, er ist einfach abgehauen. So verkroch ich mich, wurde zunehmend depressiv und versuchte alles zu verdrängen. Dann kam die Fehlgeburt. Einerseits war ich erleichtert darüber, andererseits konnte ich so nicht mehr weiterleben. Ich sah, wie du mit Ivo umgingst, sah deine Freude deine leuchtenden Augen, doch in mir war nur noch Leere. All eure Versuche mich einzubinden, verursachten in mir noch mehr Schuldgefühle, noch mehr Schmerz, alles war eine einzige Lüge. So blieb mir nur der Weg, euch zu verlassen. Eine Freundin aus meinen Kindertagen erzählte mir von einem Projekt auf Island, bei dem Menschen, die sich verirrt haben, wieder zu sich finden und ein neues Leben anfangen können“.

Dann stand sie auf, schaute mich an und fügte hinzu: „Ich weiß nicht, ob du der Vater von Ivo bist, aber das spielt eine Rolle mehr für mich, denn ich habe mit dem alten Leben und mit allen Freunden und Bekannten von früher abgeschlossen. Ivo ist dein Sohn, denn er ist glücklich mit dir und ich kann ihm nicht die Mutter sein, die er verdient. Sei ihm ein guter Vater. Vielleicht wird er es einmal verstehen. Lebe wohl!“

Sie verließ den kleinen Raum und das Café. Danach habe ich sie nie wieder gesehen.

Ich blieb mit vielen Fragen zurück.

 

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