Mann für Mann
 
 
Dominik und Luka treffen erneut aufeinander und sie gehen an einen ganz besonderen Ort.
Bareback / Das erste Mal / Junge Männer / Muskeln / Romantik / Sportler
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„Guten Morgen, Schatzi“, sagte meine Freundin und küsste mich auf die Stirn. Ich lag oberkörperfrei und in kurzer Schlaf-Shorts neben ihr in unserem engen Bulli-Bett. „Morgen“, sagte ich völlig abwesend und starrte aus dem Fenster.

 

„Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Lena daraufhin besorgt. Sie bückte sich zu mir und legte ihre Hand auf meine Stirn, um meine Temperatur zu überprüfen. „Mir geht’s heute nicht so gut“, erwiderte ich.

Ich traute mich nicht einmal meine Freundin anzuschauen. Ich hatte sie gestern schließlich betrogen! Wenn sie davon erfahren sollte, wäre unsere Beziehung kaputt und ich wäre alleine und verloren. Aber ich liebte sie doch. Oder? Tat ich das überhaupt? Mein Magen fuhr wieder Achterbahn beim Gedanken, dass ich vielleicht doch etwas für Männer empfand.

„Vielleicht gehts dir ja gleich besser“, sagte Lena grinsend und massierte meinen Penis durch meine Shorts, doch ich packte genervt ihre Hand weg. Sie schaute mich völlig überrascht an. „Jetzt werd hier mal nicht pampig!“

„Sorry“, entschuldigte ich mich. „Ich hab heute einfach keine Lust auf nichts.“ Lena nickte verständnisvoll. „Soll ich dir einen Tee kochen, mein kleiner kranker Fuchs?“, fragte sie besorgt. Ich schüttelte den Kopf. „Brauchst du was aus der Apotheke?“ Ich schüttelte wieder den Kopf.

„Ich brauche nur ein wenig Ruhe. Glaube ich“, antwortete ich zu ihr gewandt. Sie nickte. Lena beschloss daraufhin, heute ein wenig die Stadt zu erkunden. Ich sollte heute Abend ins Restaurant kommen, sollte es mir besser gehen. Und morgen früh würden wir weiterfahren Richtung Montenegro. Sie machte sich also fertig und verschwand. Zurück blieb ich mit meinem schlechten Gewissen und mit meinen Magenschmerzen. Und mit etwas... Liebeskummer? Ich seufzte verzweifelt. Die ganze Nacht hatte ich an Luka denken müssen. Kein Auge hatte ich zubekommen.

Ich legte zornig das Bettlaken zur Seite. Mir war mal wieder so heiß. Es war gerade einmal 10 Uhr morgens und ich schwitzte wieder wie die Sau. Ich brauchte etwas frische Luft. Also ging ich kurz vor die Bulli-Tür - nur in Shorts bekleidet. Doch die Luft war nicht gerade frisch. Sie war schon extrem schwul. Ich meine, schwül natürlich.

Aber ich glaube, ich war schwul. Es drehte sich wieder alles. Wie sollte ich das meinen Brüdern Julian und Philipp erklären? Euer Bruder Dominik ist gay. Er steht auf Männerschwänze. Und wie sollte ich es meinen Freunden erklären? Die würden mich doch alle auslachen. Nein, nein! Ich war nicht schwul. Und das mit Luka... das war einfach wegen der Hitze. Sie machte mein Gehirn ganz wirr.

Oder vielleicht war es ein Zeichen. Ich war ja gerade erst 20. Luka und Lena auch. Ich hatte noch ein ganzes Leben vor mir. Und vielleicht wäre es ehrlicher, mit Lena Schluss zu machen. Sie verdiente einen Kerl, der sie wirklich liebte. Ich schluckte. Aber ich liebte sie doch!! Oder?

Ich versuchte tief einzuatmen und wieder auszuatmen. Ok, das tat echt gut. Hin und wieder wehte immerhin eine kleine Brise, die ich an meinen Waden und an meinem nackten Oberkörper spürte. Ja, das tat wirklich gut. Ja! Und ich war nicht schwul. Ich hatte ja schließlich eine Freundin, mit der ich glücklich zusammen war.

Gerade ging es mir schon einen Tacken besser, als ich plötzlich jemanden am Wegesrand aus den Büschen kommen sah. Und jetzt drehte sich wieder mein Bauch. Vor Übelkeit oder Freude? Ich wusste es nicht.

„Hi“, sagte Luka vorsichtig, als er nähertrat. Heute trug er ein eng anliegendes Shirt, das seine Muskeln schön betonte. Das hatte er doch extra gemacht. „Hi“, sagte ich etwas verlegen und starrte auf den Boden. Wir schwiegen. Bis ich zu ihm aufschaute.

„Es tut mir leid. Das mit gestern“, sagte er, „Ich wollte... dich nicht verunsichern und ich kann verstehen, dass das zu viel war. Aber ich mag dich trotzdem, und...“

„Schon gut“, warf ich ein, „genau genommen muss ich mich entschuldigen. Ich wollte dich nicht anschreien und rausschmeißen.“

Luka lächelte und ich konnte nicht anders, als bei seinem strahlenden Gesicht zurückzulächeln. „Kann ich dir was zeigen?“, fragte Luka nach einiger Zeit. Ich war leicht skeptisch. Doch warum sollte ich nein sagen? Also willigte ich ein.

 

„Dann komm mit“, sagte Luka. Mitkommen? „Ist das weit oder kann ich so da hinlaufen?“, fragte ich Luka und zeigte auf meine Bekleidung. Ich hatte nur eine Shorts an und war barfuß. Luka sagte, es sei nicht weit. Also gingen wir los. Wir redeten nicht viel. Genauer gesagt sagten wir kein einziges Wort. Aber zugegebenermaßen waren wir auch schnell da. An irgendeinem Ort im Wald, den Luka mir offenbar zeigen wollte.

„Ein Baum?“, fragte ich ihn. Doch Luka antwortete nichts. Stattdessen kniete er sich hin und grub ein wenig in der Erde. Zum Vorschein kam eine große Kiste, die er allerdings verschlossen hielt.

„Das ist das Grab meines treuesten Freundes Fiki. Er begleitete mich meine ganze Kindheit lang. Er war der einzige, der zu mir hielt, als ich in der Schule gemobbt wurde. Menschen sind Arschlöcher. Aber Hunde werden dich immer lieben, egal was passiert.“

„Oh,... das... tut mir leid“, sagte ich bloß zu Luka und schaute traurig auf den Boden zur Kiste. „Was denn? Dass ich gemobbt wurde oder dass er gestorben ist?“, fragte Luka zurück. „Beides“, erwiderte ich. Luka schaute traurig.

„Aber er hört mir immer noch zu, wenn ich Probleme habe“, sagte Luka aufmunternd und legte eine Hand um meine Schulter. „Und deshalb dachte ich mir, will ich dir hier auch bei deinen Problemen zuhören.“

„Problemen?“, fragte ich verwirrt. „Ich habe keine Probleme.“ Doch Luka kaufte es mir nicht ab. Er habe mir angesehen, dass es mir nicht gut ginge und dass ich es ruhig rauslassen darf. Ich seufzte. Mein Herz raste. Es war einfach.... ich fühlte mich einfach nicht bereit dafür, irgendjemandem mein Geheimnis zu verraten. Aber... andererseits hatte ich gestern mit Luka Sex!

„Lass dir Zeit“, sagte Luka und wartete auf meine Antwort. Ich hatte ein ganz komisches Gefühl im Bauch. Einen Drang, es endlich zu sagen. Und dann kam alles aus mir raus. Ich erzählte, wie unglücklich ich mit Lena war, wie ich das Gefühl hatte, mit ihr zusammen zu sein, nur um jemanden zu haben. Und ich erzählte von meinen Fantasien mit Männern. Die seit gestern gar keine Fantasien mehr waren. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen und schluchzte.

Luka umarmte ich und ich hielt ihn so fest, wie ich nur konnte. Endlich war es raus. All der Druck, all das Leiden.

„Alles wird gut“, sagte Luka und drückte mich fest an ihn. Ich fühlte mich einfach erleichtert. Einfach froh, dass jemand da war, der mir zuhörte. Jemand, dem ich mich anvertrauen konnte. Nach einigen Minuten ließ ich Luka los und starrte ihm in die Augen. Es war dasselbe wie gestern. Nur, dass ich mich diesmal traute. Ich kam näher mit meinem Kopf, drückte meine Lippen an seine und schloss die Augen. Das Gefühl seiner weichen Lippen und seiner Nähe machte mich einfach glücklich. Ich war so aufgeregt, doch musste irgendwann grinsen.

„Hört der Kuss denn nie auf?“, fragte ich lachend. „Ey, du hast mich geküsst. Ich erwidere ihn nur“, sagte Luka. Ich grinste ihn an.

„Nun ja, aber jetzt genug von mir“, sagte ich. Ich hatte mich ein wenig beruhigt und fühlte mich so frei wie nie. „Jetzt teil du ein Geheimnis mit mir!“

„Ich bin so froh, dass ich dich kennengelernt habe. Die einzige Person, die ich habe, ist meine Oma. Meine Mutter starb, als sie ihr zweites Kind bekam - das Kind starb mit. Mein Vater litt daraufhin an Depressionen und nahm sich das Leben. Und ich war immer alleine und wurde deshalb von allen ausgeschlossen.“

Ich schluckte erstmal. Wow. Krass. „Luka, ich...“, stotterte ich, „ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll.“ „Schon gut“, sagte er, „ich will nur, dass du weißt, dass ich eine besondere Verbindung zwischen uns spüre. Und egal, welche Form sie hat, will ich dich nicht verlieren, Dominik!“

Luka nahm meine Hand und hielt sie fest. Ich umarmte ihn und drückte ihn fest. Es war schon eine absurde Situation. Wir hatten uns erst gestern kennengelernt und heute schon erzählte er etwas von einer besonderen Verbindung mit mir. Aber irgendwie hatte er recht. Ich drückte ihn noch fester.

 

„Wollen wir langsam zurück?“, fragte ich nach einiger Zeit, nachdem wir voneinander losgelassen hatten und Fikis Kiste wieder zugegraben hatten.

„Wollen wir runter in die Stadt einen Kaffee trinken oder...“, fragte Luka. „Oder was?“ „Oder wollen wir in deinen Wagen?“

Ich überlegte lange, doch grinste und nahm seine Hand. Wir liefen den ganzen Weg wieder zurück und sprangen in den Bulli direkt auf mein Bett. Wir fielen über einander her. Ich spürte so eine Freude. So eine plötzliche Lust nach ihm. Ein Verlangen, gegen das ich nicht ankam.

„Ich hatte gehofft, dass du mich hier hinbringst“, sagte Luka grinsend und zog sich sein Shirt aus. Ich zog ihn am Rücken zu mir und küsste ihn wieder. Unsere Lippen drückten aneinander und wir machten heiß rum, wie ich das lange nicht mehr gemacht hatte. Irgendwann streifte er sich auch seine Hose runter und auch ich lag da wieder splitterfasernackt und mit einem harten Schwanz auf dem Bett.

„Du bist einfach so heiß“, sagte Luka beim Anblick meines Körpers und begann ihn zu lecken. Von meinem Bizeps über meine Brust bis hin zu meinen Eiern. Ich spürte eine solche Geilheit - ich wollte Luka unbedingt wieder ficken. Aber diesmal wollte ich die Kontrolle übernehmen.

Luka war gerade dabei, meinen Schwanz in den Mund zu nehmen, als ich ihn packte und auf den Bauch legte. „Oh la la, was wird das denn hier“, fragte er und kicherte.

„Shhhh“, sagte ich bloß und er ging er auf alle viere und streckte mir sein Loch entgegen. Mann, sah das geil aus! Ich sabberte regelrecht. Seine Pobacken sahen zum Anbeißen lecker und knackig aus, sein pinkes haarloses Loch wartete scheinbar nur darauf wieder gefickt zu werden. Mein Körper kribbelte. Mein Penis war so hart wie seit langem nicht mehr.

Ich hielt Luka an den Schultern fest und spuckte auf sein Loch. Mit meinem Finger verteilte ich langsam die Spucke und führte meinen Daumen ins Loch ein. Wow, hehe. Ich sabberte wieder. Luka stöhnte. Mein Finger flutschte fast mühelos hinein und ich merkte schon, wie geil sich das Loch anfühlen würde, wenn ich es gleich ficken würde.

„Ich will ihn tief in mir spüren, Dominik“, flüsterte Luka zu mir gedreht. „Deal“, flüsterte ich zurück. Also spuckte ich nochmals auf sein Loch, führte mehrere Finger ein und nach intensivem Dehnen nahm ich meinen Schwanz und führte ihn vorsichtig in sein enges Loch.

„Mmmmmm!!“, stöhnte Luka und grinste, als ich meinen Schwanz bis zum Ansatz in seinen Arsch schob. „Wow“, stöhnte ich nur und begann mit zarten Fickbewegungen. Luka stöhnte und massierte sich dabei seinen eigenen Penis. Ich grinste. Es war einfach unbeschreiblich. Sein enges Loch um meinen schwanz stimulierte mich so geil, dass ich einfach nur voller Freude stöhnte. Bei jedem harten Stoß merkte ich, wie Lukas Loch immer weiter gedehnt wurde.

„Gefällt es dir?“, flüsterte ich, während ich meinen blanken Schwanz in ihn führte. „Oh ja, gib’s mir fester“, flüsterte er zurück. „Du bist so schön eng“, sagte ich und klatschte ihm leicht auf seine knackigen Pobacken. Ich spürte schon, wie es im Wagen heißer wurde. Ich schwitzte, während mein Penis in Lukas geiles Loch glitt. Und auch noch die saftigen Geräusche bei jeder Bewegung... ich stöhnte.

„Ich liebe deinen Körper!“, flüsterte Luka daraufhin. Ich packte daraufhin seinen Oberkörper, hakte meine Arme unter seinen Achseln ein und fickte Luka noch schneller. Ich spürte seinen geilen Rücken an meinem Oberkörper. Ich schnaufte in seinen Hals, was Luka nur mit geilen Stöhnen erwiderte.

„Ich kann gar nicht genug von dir kriegen“, flüsterte ich ihm ins Ohr, während ich ihn fickte. Mit harten Stößen glitt ich tief in Lukas engen Arsch hinein. Mein glitschiger Schwanz weitete sein Loch immer mehr. Ich keuchte und grinste. Ich brauchte das so sehr! Und mein Herz pochte auch noch. Mein Bauch kribbelte, wenn ich Luka so nah an mir hatte. Ich spürte, dass er einfach was ganz besonderes war.

 

Ich musste einfach sein hübsches Gesicht sehen, während ich ihn fickte. Also zog ich meinen Schwanz raus und bedeutete Luka, sich auf den Rücken zu legen. Ich hob seine Beine über meine Schultern und führte meinen Penis wieder hinein.

„Wow, du siehst so gut aus, wenn du fickst“, flüsterte Luka und grinste mich an. Er genoss den Fick regelrecht. Von seiner Stirn tropfte Schweiß, sein praller Schwanz wippte bei jedem harten Stoß hin und her.

„Ich liebe dein Loch“, sagte ich und erhöhte das Tempo meiner Stöße. Ich liebte das Klatschen meiner Eier gegen seinen Arsch, jedes Mal wenn mein Schwanz komplett in seinem Loch versank. Ich hielt seine Beine fest und beobachtete sein lustvolles Gesicht, während ich in ihn drang.

„Ich.... Ich komme gleich“, stöhnte ich lustvoll und führte meinen Schwanz immer härter rein. „Hmmm!“, sagte er nur und nickte heftig.

„Ich komme“, rief ich, hielt nun seine beiden Beine fest und spritzte eine gewaltige Ladung meines Saftes tief in sein Loch hinein. Fuuuuuck.

„Uhhhh“, stöhnte Luka. Ich fickte ihn hart weiter, bis das Sperma bereits rausquoll. Mein Körper zitterte, Schweiß tropfte von meiner Stirn und ich merkte, wie sich meine Eier bis auf den letzten Tropfen entleerten.

„Uh... wow.... Ichhh“, keuchte ich und entlud mich in mehreren Schüben. Währenddessen wichste sich Luka seinen eigenen Schwanz. Nach nur drei Sekunden schoss auch er eine Ladung Sperma über seinen ganzen Oberkörper. Ich zog nun meinen Schwanz heraus, drehte Luka auf den Bauch und leckte meinen Saft aus seinem engen Arsch heraus. „Uhh“, stöhnte er bloß, während ich ihn ableckte.

Dann ließen wir uns aufs Bett fallen. Er grinste. Ich schaute ihn an und grinste zurück.

„Das war so gut“, flüsterte er zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich nickte. „Du bist echt was besonderes“, sagte ich zu ihm und streichelte ihm durch die Haare und über die Brust. Man sah, wie Luka strahlte, als ich das zu ihm sagte. Mein Körper kribbelte und mein Herz pochte. Ich umarmte ihn und legte eine Decke über uns. Wir kicherten, lachten und spürten unsere Körper aneinander.

Irgendwann musste ich Luka aber wegschicken, da Lena gleich kommen würde. Luka zog sich an und küsste mich noch mal zum Abschied.

„Wann fahrt ihr weiter von hier?“, fragte Luka. „Morgen“, erwiderte ich. „Was?? Morgen schon??“, fragte er enttäuscht und mit einem traurigen Gesichtsausdruck. Ich zuckte mit den Schultern. Ich konnte nicht ewig hierbleiben.

„Sehen wir uns denn noch?“, fragte mich Luka. Ich nickte heftig. „Auf jeden Fall!“, sagte ich und zwinkerte. Luka verschwand daraufhin und ich blieb alleine im Bulli zurück. Der Abend verlief schön - ich ging noch mit Lena essen und wir duschten zusammen in der kleinen Outdoor-Dusche, die ich vor dem Wagen eingebaut hatte.

Als ich spät abends die Tür abschloss, sah ich einen Brief, der mit meinem Namen versehen war. Ich drehte mich um zu Lena, die bereits schlief. War der von ihr? Aber das war gar nicht ihre Schrift. Ich öffnete den Umschlag und nahm den Brief heraus. Er war von Luka.

„Lieber Dominik, manchmal fällt es mir schwer, meine Gefühle verbal zu äußern. Deshalb wollte ich dir einen Brief schreiben. Die letzten beiden Tage waren die schönsten Tage meines Lebens. Ich möchte dir sagen, dass du innerhalb von so kurzer Zeit einen Weg in mein Herz gefunden hast und dass ich dich darin behalten möchte. Ich weiß, dass du morgen wegmusst. Aber ich möchte, dass wir den Kontakt beibehalten, weil ich viel für dich empfinde. Es ist fast so, als hätte dich eine höhere Macht in mein Leben gebracht, um es mit Freude und Glück zu füllen. Ich möchte dich nicht verlieren. Lass uns morgen um 9 Uhr vor dem Grab treffen. Ich möchte dir vor deiner Reise etwas mitgeben, womit du dich an mich erinnern wirst und womit wir in Kontakt bleiben. Luka.“

Ich las mir den Brief an dem Abend exakt 17 mal durch. Ich weinte und schluchzte und bekam kein Auge zu in der Nacht. Nicht nur, weil ich spürte, was ich für Luka empfand. Sondern auch, weil das alles zu viel war für mich. Ich fühlte, als würde ich eine Lüge leben. Ein Leben, das gerade so gut läuft, aber nur, weil ich mich angepasst habe. Weil ich meine Gefühle verdrängt hatte. Weil meine Gefühle nie eine Rolle gespielt haben. Und plötzlich tauchte Luka auf und warf mich dermaßen aus der Bahn, dass ich die ganze Nacht überlegen musste, was ich machen sollte. Ich weinte, übergab mich fast. Mir war so übel wie noch nie.

Doch auch nach schweren Nächten folgte irgendwann der Morgen. Es war 9 Uhr. Ich starrte auf die Kiste. Wo war sie denn? Aha. Hier.

„Hab sie“, sagte ich zu Lena und holte die ABBA-Kassette aus der Kiste. Lena fokussierte sich auf die Straße und fuhr Richtung Montenegro. „Nice“, sagte sie freudig und machte Waterloo an. Ich starrte aus dem Fenster, als wir Bosnien hinter uns ließen. Ich seufzte. Sarajevo war wohl mein persönliches Waterloo. Es war der Ort, an dem ich die Schlacht gegen mich selbst verlor. Denn ich konnte mich nicht durchsetzen. Ich konnte es nicht. Mein Leben war so perfekt, wie es war. Eine Freundin und eine Zukunft mit Frau und Kindern. Das war mein Schicksal. Nichts anderes.

Ich dachte an Luka. Es war wohl besser so. Ich holte seinen Brief aus meiner Hosentasche und las ihn ein letztes Mal, bevor ich ihn aus dem Fenster warf. „Was war das?“, fragte Lena verwirrt am Steuer. „Nichts Wichtiges“, antwortete ich.

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In der Chronologie folgt nun die Geschichte „Bruders blanker Schwanz“, in der ihr mehr von Dominik lesen könnt.

 

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