Mann für Mann
 
 
Bei einer Urlaubsreise mit seiner Freundin entdeckt Dominik plötzlich seine Leidenschaft für Männer.
Bareback / Das erste Mal / Junge Männer / Muskeln / Romantik / Sportler
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„Du bist so schlau, mein kleiner Fuchs“, schwärmte meine Freundin Lena, während sie auf dem Beifahrersitz saß und sich schminkte. „Und 1995 wurde der Frieden in Dayton unterschrieben, doch bis heute bleibt das Land höchst gespalten“, erklärte ich ihr weiter und fokussierte mich auf die Straße.

 

Es war ein warmer Augusttag und meine Freundin und ich fuhren durch irgendwelche bosnischen Wälder. Keine Ahnung, wie lange noch bis Sarajevo. Aber ich hoffte, wir würden es bis Sonnenuntergang schaffen, denn bei Nacht hier fahren machte überhaupt keinen Bock.

„Warum gespalten, Dominik?“, fragte meine Freundin. Ich erklärte ihr, wie hier drei verschiedene Volksgruppen lebten und jede eine andere Vorstellung davon hatte, wie die Zukunft des Landes aussehen sollte. Ich schaute in den Rückspiegel. Nichts als eine einfache asphaltierte Straße und außenrum nur Bäume, Büsche und Blätter. Vielleicht hier und da mal ein verlassenes Haus. Aber kaum eine Menschenseele.

Es gab noch so viel Interessantes über dieses Land zu erzählen, unter anderem, dass es hier immer noch viele Mienen gab. Doch meine Freundin interessierte sich nicht so sehr für Geschichte. Oder Wissen generell. Sie hörte mir aus Höflichkeit zwar immer aufmerksam zu, aber sie als Erzieherin interessierten so historische Sachen gar nicht.

Ich wiederum war das komplette Gegenteil von ihr. Ich war hoch intellektuell, las gerne, unterhielt mich über Politisches. Ich will nicht sagen, dass Lena nicht schlau sei, im Gegenteil. Sie hat mit ihren 20 Jahren viel mehr geschafft als ich, zum Beispiel eine ganze Ausbildung abgeschlossen. Obwohl wir gleich alt waren, war ich noch mitten im Studium. Dauerte halt ein wenig. Ich konnte es auch nicht ändern.

Ich schaute noch mal in den Spiegel. Meine Sonnenbrille saß perfekt, meine dunkelblonden Haare immer noch perfekt gegeelt. Manchmal fragte ich mich, was Lena in mir sah. Ich sah zwar nicht hässlich aus, hatte auch einen sehr trainierten Körper. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, ich konnte Lena nicht das bieten, was sie brauchte. Keine Ahnung, was.

„Das ist alles zu kompliziert für mich“, sagte sie und kämmte ihre blonden Haare, während sie an ihrem Kaugummi kaute. Ich seufzte leise. Ich war es gewohnt, dass man mir nicht zuhörte. Oder dass meine Themen langweilig waren.

Ich kannte das auch gut von Zuhause. Mein jüngerer Bruder Julian, der 18 war, war ein kleiner Rebell. Er wusste nicht so recht, was er im Leben machen sollte. Manchmal hatte er kleinere Wutanfälle. Aber gut, kein Wunder mit zwei Brüdern. Philipp war mit 22 der älteste. Er war eigentlich kein dummes Kerlchen, aber ihn interessierten die Abenteuer. Der Kick. Das Adrenalin. Nächstes Jahr würde Philipp beispielsweise nein Auslandssemester in Norwegen machen. Er wollte eben raus in die Welt. Wir alle waren deshalb sehr unterschiedlich. Ich verstand mich trotzdem blendend mit beiden. Obwohl wir uns dann eben nicht über Politik unterhielten. Wie sie wohl reagieren würden, wenn ich ihnen mein Geheimnis mitteilte? Keine Ahnung.

Ich seufzte. Ach ja, ... Lena war eine prachtvolle Frau. Seitdem ich sie kenne, brachte sie irgendwie Ordnung in mein Leben. Und ich liebte Ordnung. Aber manchmal bekam ich so ein Gefühl... ach, keine Ahnung. Fast so ein Gefühl, als wäre ich damit trotzdem nicht glücklich. Und ich wusste nicht, wieso.

Lena liebte es, über die Zukunft zu reden. Über unser künftiges Haus, Kinder, Haustiere, Reisen. Und jedes Mal, wenn ich mit ihr darüber sprach, hatte ich nur einen Gedanken in meinem Kopf. Diesen einen Gedanken, den ich einfach nicht loswerden konnte. Nämlich, dass ich in einigen Jahren eh nicht mehr mit ihr zusammensein würde. Vermutlich lag es daran, dass ich das Gefühl hatte, ich würde ihr irgendwann nicht mehr gut genug sein. Oder es lag daran, dass... Keine Ahnung. Ich hatte schon länger so ein ganz komisches Gefühl, das ich bei mir unterdrückte. Etwas, das mich manchmal ziemlich plagte.

„Alles okay, Nik?“, riss mich Lena plötzlich aus den Gedanken. Ich hasste es, wenn sie mich Nik nannte. Dominik! Nik nannten mich nur meine Brüder. „Ja, keine Sorge“, sagte ich bloß. Huch. Ich hatte irgendwie völlig abgeschaltet. Wären wir auf einer regulären Straße in einer Stadt unterwegs, hätte ich nicht garantieren können, dass ich nicht über fünf rote Ampeln gefahren wäre.

 

„Du sahst so, in Gedanken aus“, sagte Lena und streichelte mir über mein Knie, worüber meine rote Shorts war. „Ach, ich bin nur etwas müde von der Fahrt“, sagte ich, als plötzlich der Motor unseres Bullis merkwürdige Geräusche von sich gab. Der ganze Bulli ratterte und stoppte immer wieder kurz. Mehrmals wurden wir nach vorne und hinten gerissen. Was war los? Ehe wir überhaupt reagieren konnten, blieb der Wagen auch schon liegen.

„Was ist los?“, fragte Lena besorgt. Ich zuckte mit den Schultern. Keine Ahnung? Die Tankanzeige war noch bei gut der Hälfte. Sonst dürfte es doch keine Probleme geben oder? „Vielleicht überhitzt?“, sagte ich, schnallte mich ab und stieg aus dem Feuerwehrwagen. Das Ding war schon über 30 Jahre alt. Ich hatte es vor einigen Monaten abgekauft, mit Lena zu einem Wohnwagen renoviert und nun düsten wir damit durch Europa. Im Mai waren wir schon in Südfrankreich. Und jetzt fuhren wir aus Deutschland nach Athen. Und natürlich machten wir überall kleinere Stopps.

„Das Ding ist leer“, rief ich zu Lena, als ich den Tank kontrollierte. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Scheinbar war die Anzeige defekt und zeigte fälschlicherweise einen höheren Wert.

„Was machen wir denn jetzt?“, fragte Lena besorgt, als sie aus dem Wagen stieg und sich neben mich stellte. „Wir sind mitten im Nirgendwo in einem Urwald!“ „Das ist kein Urwald“, sagte ich und überlegte, was wir machen sollten.

Doch plötzlich stand ein Kerl hinter uns, von dem ich erst dachte, er wollte uns überfallen. Er war wohl so alt wie ich, dachte ich direkt. Tatsächlich aber ein Jahr älter, wie ich später erfuhr. Er hatte braune Haare und einen kurzen Bart und eine Brille. Er trug ein weißes Shirt, eine kurze Hose und Flip Flops.

„Gibt es ein Problem hier?“, fragte er uns daraufhin auf Englisch. Mann, war ich erleichtert, dass wenigstens ein Einheimischer hier war und uns hoffentlich helfen konnte. Ich erklärte ihm, dass wir liegen geblieben sind und keinen Tank mehr haben.

„Woher seid ihr? Mit dem Feuerwehrwagen? Nicht etwa die Mafia oder?“, fragte der Typ, der sich daraufhin als Luka vorstellte. „Aus Deutschland“, erklärte Lena, „irgendwas ist kaputtgegangen und wir mussten stoppen und dann hat’s gerüttelt und wir können nicht weiter und es ist der Tank...“ Sie war ganz schön aufgebracht.

„Also kurz formuliert: ihr braucht Sprit“, fasste Luka Lenas Aussage kurz zusammen. Er lächelte. Die meiste Zeit schaute er mich an. Er war einen Tacken größer als ich und ich hatte das Gefühl, er wollte mir mit seinen Augen in die Seele schauen. „Ja, äh“, stotterte ich, „das kann man so sagen. Also, äh. Gibt es hier irgendwo eine Tankstelle in der Nähe?“ „Das hängt davon ab, wie man Nähe definiert“, antwortete Luka und lachte, „ich schätze mal so zehn bis zur nächsten.“

„Zehn Minuten?“, fragte Lena. „Zehn Kilometer“, korrigierte Luka. Fuck. Wir waren mitten im Nirgendwo, gleich würde es dunkel werden und die nächste Tankstelle war 10 Kilometer weit weg. Luka schlug vor, wir könnten zu Fuß einen Kanister oder zwei holen gehen. Tja, blieb mir überhaupt noch eine andere Wahl? Da Lena nicht so viel laufen konnte, schickte Luka sie zu seiner Oma, deren Haus in der Nähe war. Luka und ich machten uns unterdessen auf den Weg in die Stadt. Durch Wälder, verlassene Ecken, kleine Steinwege, rutschige Holzpfade.

Luka war ein sympathischer Kerl. Wie ich erfuhr, war er Elektriker und arbeitete hier im Dorf in der Nähe von Sarajevo. Er erzählte von seinem Leben und seinen Hobbys. „Schaust du Fußball?“, fragte er mich. „Hm, nee. Eher nur so rein informativ“, erwiderte ich. „Wasserball?“ „Hm.“ „Tennis?“ „Hm.“ „Es muss doch einen Sport geben, den du magst?“, fragte Luka empört. „Boxen“, sagte ich. „Mein Bruder und ich machen das schon seit längerem.“ „Uhh, das erklärt deinen trainierten Oberkörper“, sagte er, während wir der Straße Richtung Tankstelle folgten.

 

Nur noch einige hundert Meter. Ich sah das Zeichen schon aus der Ferne. Luka unterdessen musterte mich von oben bis unten. Ich musste sagen, ein wenig befremdlich war es schon, dass mich ein Kerl so anschaute. Aber es war nicht unangenehm. Im Gegenteil. Ich flexte sogar ein wenig meinen Bizeps, wenn ich merkte, dass er mich beobachtete. Ich nahm an, dass ich so eine Art Vorbild war. Aber dann merkte ich, dass er mindestens genauso trainiert war wie ich.

„Machst du denn Sport?“, fragte ich. „Gym“, erwiderte Luka und zeigte Richtung Südwesten. „Etwa 500 Meter weiter von hier.“ Ah jaa, dachte ich mir. „Machst alleine oder?“

Doch plötzlich wurde unser Gespräch unterbrochen, als ein Mann von einem Traktor stieg und irgendwas mit Luka besprach. Der Typ hatte graue Haare und einen Schnäuzer, und trug nur ein Unterhemd. Ich verstand nichts. Nach einigen Minuten verabschiedete sich der Typ und wir liefen zur Tankstelle. „Das ist ein Nachbar“, erklärte Luka, „er kann uns gleich mit dem Traktor hochfahren ins Dorf!“ „Echt?“, sagte ich begeistert. „Das wäre genial!“ In der Tat wäre das eine riesige Erleichterung, nicht noch einmal zehn Kilometer zurücklaufen zu müssen. Und das auch noch bergauf.

An der Tankstelle angekommen, war allerdings viel los. Wir durften uns unsere Kanister nicht selbst auffüllen, sondern mussten auf den Mitarbeiter warten. Der schickte uns nur genervt zur Terrasse und sagte, wir sollen doch erstmal einen Kaffee trinken und er würde so in einer halben Stunde den Kanister holen. Eine halbe Stunde?! Warum um alles in der Welt dauerte das so lange? Doch Luka erklärte, dass der Kerl heute alleine war und es nicht so schnell schaffen würde. Resigniert setzten wir uns also an einen Tisch im Café und bestellten uns einen kalten Eistee.

Ich beobachtete Luka, während er aus seinem Plastikstrohhalm an seinem Eistee schlürfte. Er war schon... ziemlich hübsch? Was war los mit mir? Hat mir die Hitze etwas zu schaffen gemacht, dass ich jetzt plötzlich Männer attraktiv fand? Doch das war nicht das erste mal... Irgendein Kribbeln, irgendein tief verstecktes Gefühl in mir sagte, dass... Männer eigentlich auch sexy sein konnten.

„Alles okay?“, fragte mich Luka darauf und riss mich aus den Gedanken. Ich muss wohl ziemlich in die Leere gestarrt haben. „Oh ja ja, alles gut. Ich war nur etwas in Gedanken“, erwiderte ich verwirrt. „Machst du dir Sorgen, dass deine Freundin eifersüchtig wird?“, fragte er mit einem Zwinkern.

Sein Lächeln war einfach... bezaubernd? Der Typ machte mich fertig. „Eifersüchtig? Ich... verstehe nicht“, erwiderte ich verwirrt und starrte schüchtern auf den Tisch. „Na, dass sie oben bei meiner Oma hockt und wir zwei auf einem Tankstellen-Date sind“, sagte Luka. „Äh. Ich, ähhh“, stotterte ich bloß. Luka lachte. „Ich mach doch nur ein paar Scherze“, sagte er grinsend. Tat er das wirklich? Paar Momente darauf kam plötzlich der Kerl von der Tanke und reichte uns zwei riesige und schwere Kanister. Wir zahlten und bedankten uns daraufhin.

„Nun“, sagte Luka und schaute auf seine Uhr. „Wollen wir schon zurück oder bleiben wir noch ein bisschen auf unserem Date? Ich finde es sehr schön mit dir.“ Er zwinkerte. Ich lächelte daraufhin verlegen, in der Annahme, dass er scherzte.

„Also bleiben?“, fragte er freudig und legte sanft seine Hand auf meine. Wie, wo, was? Ich verstand gar nichts mehr. Ich war knallrot wie eine Tomate und schnappte nach Luft. Was sollte das hier? Krieg dich wieder ein, Dominik. Lass dich nicht verarschen, sagte ich zu mir selbst. Ich - bin - nicht - schwul.

Ich riss mich zusammen und wurde ernst. „Es ist besser, wenn ich jetzt gehe“, sagte ich finster und packte seine Hand weg. „Alleine!“ „Alleine?“, fragte Luka zunächst etwas schockiert, dann sogar etwas traurig. „Sorry, ich wollte nicht...“ „Schon gut“, sagte ich, nahm einen Kanister und eilte davon.

Verdammt, was war hier gerade passiert? War ich nun unhöflich oder wollte mich Luka provozieren? Ich kannte den Kerl erst seit drei Stunden. Vielleicht wollte er sich über meine vermeintlich fragile Männlichkeit lustig machen, weil in seiner Vorstellung, die Männer hier männlicher waren als im Westen. Oder war das einfach Lukas Humor? Oder war er etwa auch schwul? Ne, ne, Stopp. Was heißt denn „auch“? Ich war es schließlich nicht!

 

Ich schleppte also den Kanister mit mir und wanderte zehn Kilometer zurück zum Wagen. Ein Glück, dass ich ein fotografisches Gedächtnis hatte und mir Wege gut merken konnte. Beim Feuerwehrwagen ließ ich zunächst den Sprit in den Tank fließen und legte mich daraufhin völlig fertig und verschwitzt in den Wagen.

Es war schon dunkel und man hörte überall Heuschrecken. Und die ganzen Mücken, die herumflogen. Schrecklich! „Lena?“, fragte ich, als ich hineinging. Doch sie war weg. War sie noch bei Lukas Oma? Oh je, sie hatte ihr Handy vergessen. Jetzt konnte ich ihr gar nicht Bescheid sagen, dass ich zurück war. Wobei? Luka würde ja gleich auch ankommen und ihr bestimmt Bescheid sagen. Doch Luka lief scheinbar nicht zuerst zu seiner Oma und zu Lena, sondern direkt zu meinem Wagen. Dies bemerkte ich nämlich, als er plötzlich am Fenster klopfte und ungefragt den Wagen betrat.

„Dominik, ich... es tut mir leid, ich bin vielleicht zu weit gegangen“, sagte er, als er hineintrat und mir als Entschuldigung eine Schokolade mitbrachte. Oh nein, ich hatte jetzt so ein schlechtes Gewissen. Er war so nett zu mir und ich hatte so scheisse reagiert. „Ne ne“, sagte ich, „es tut MIR leid! Ich wollte nicht so unhöflich sein.“

„Ich wollte dich auch nicht in Verlegenheit bringen“, sagte Luka und reichte mir die Schokolade. „In Verlegenheit?“, fragte ich verwirrt. „Naja, ich habe gesehen, dass du ganz merkwürdig reagiert hast bei meinen Anspielungen.“ „Ach das, ähhh“, stotterte ich. Luka grinste.

„Hast du schon mal was probiert?“, fragte Luka zwinkernd. „Von der Schokolade?“ „Ach Quatsch, mit Männern“, erwiderte er. Er war schon wieder so direkt? Was wollte er eigentlich von mir?

„Ähhhh, also. Nein! Ich bin nicht schwul“, sagte ich mehrmals. Ich war es nämlich nicht! „Das sagen alle, bevor sie es nicht einmal ausprobieren“, flüsterte Luka und biss sich in die Lippe. War das jetzt wieder ein dummer Scherz? Ich fand’s nämlich nicht mehr witzig. Er machte mich wahnsinnig.

„Es ist jetzt besser, du gehst“, sagte ich nur und zeigte zur Tür. Ich ließ mich doch nicht von ihm an der Nase herumführen! „Sei nicht so“, sagte er provokant, „nur ein kleiner Kuss.“

Luka setzte sich neben mich aufs enge Bett, beugte sich zu mir und war jetzt so zwei Zentimeter von meinen Lippen entfernt. Ich war wie erstarrt. Zum einen wusste ich nicht, was hier gerade passierte. Zum anderen war ich schockiert von so einem Selbstbewusstsein und so einer Direktheit seinerseits.

„Na, warum hast du die Lippen nicht schon zurückgezogen?“, flüsterte er und war nun ganz nah an meinem Gesicht. Ich schaute ihm tief in die Augen. Er tat es schon wieder. Er schaute mir direkt in die Seele. Der Typ machte mich verrückt.

Nachdem ich auch nach zehn Sekunden meine Lippen nicht zurückgezogen hatte, drückte Luka seine Lippen sanft auf meine. Ich fühlte mich... zunächst komisch, doch dann wie im Paradies. Es war wie der allererste Kuss mit Lena. Kribbeln im Bauch, Adrenalin, Puls, pure Freude. Ich spürte seinen Atem und genoss jeden Moment. Nach einigen Sekunden ließ Luka los, zog sich zurück und grinste. Ich war in völliger Starre. Mein Körper kribbelte. Was war los mit mir? Ein Kerl hatte mich gerade geküsst und ich hatte ihm keine Ohrfeige gegeben? Ich war knallrot. Dieses tiefe Gefühl irgendwo in mir. Vielleicht hatte es recht.

„Wie war’s?“, fragte Luka verführerisch und grinste nur. Seine Hand führte er langsam zu meinem Oberschenkel. „Ich... uh“, sagte ich bloß und starrte verlegen weg. „Keine Sorge, bei meinem ersten Kuss war ich auch sprachlos“, sagte Luka und massierte nun leicht meinen Oberschenkel. Erst nach einer halben Minute konnte ich etwas sagen. „Was... was wird das?“, fragte ich ihn verwirrt. Doch Luka grinste nur. „Geht es dir zu schnell?“

Ja!! Ja, dachte ich mir nur. Nicht nur zu schnell, sondern auch definitiv zu weit. Das sagte zumindest mein Gehirn. Mein Herz allerdings pochte wie wild. Meine Emotionen fuhren Achterbahn. Am liebsten hätte ich ihn direkt noch mal geküsst.

 

„Ich weiß nicht“, stotterte ich. „Psshhh“, flüsterte Luka, „ich schlage vor: du entspannst dich einfach ein wenig.“

Er drückte mich nach hinten und ich ließ mich auf den Rücken fallen. Luka massierte nun immer höher von meinem trainierten Oberschenkel.

„Luka, ich...“, stotterte ich, „ich kann das nicht. Ich habe eine Freundin.“ „Shhhh“, sagte er bloß und legte einen Finger auf meine Lippen. Daraufhin küsste er mich erneut. Ich war wie im Himmel.

„Wenn du nicht willst, dann schrei mich laut an und schlag mir ins Gesicht.“ Luka grinste. So ein hübsches Gesicht schlagen? Wie könnte ich das bloß tun? Ich lächelte nur. Aber ich fühlte mich irgendwie schlecht.

„Darf ich deine Shorts runterziehen?“, fragte Luka und grinste mich an. Ich nickte einfach bloß. Ich war plötzlich völlig entspannt und ließ mich gleiten. Luka war einfach... ein bezaubernder Kerl. Doch gleichzeitig schlug mein Gehirn Alarm. Ich betrog gerade meine Freundin! Ich machte etwas Intimes mit einem Mann! Doch spätestens als Luka meinen steif gewordenen Schwanz auspackte, meldeten sich die Emotionen wieder. Und sie sagten mir, dass ich das wollte. Mein Herz raste. Ich war so aufgeregt wie lange nicht mehr. Das letzte mal so aufgeregt war ich bei meinem ersten Mal mit Lena. Und vielleicht bei meiner Fahrprüfung.

Luka umfasste meinen steifen Penis mit seiner Handfläche und und wichste ihn langsam rauf und runter. Ich lehnte mich nach hinten und stöhnte. Mein ganzer Körper kribbelte schon richtig. Ich spürte, wie sich meine Muskeln anspannten, wenn ich voller Erregung ein und ausatmete. Seine warme und zarte Hand fühlte sich extrem weich an und er wichste meinen Schwanz mit immer schnelleren Bewegungen.

Was machte ich hier überhaupt? Mein Gehirn wollte wieder protestieren. Aber mein Körper wehrte sich dagegen. Es fühlte sich einfach... unbeschreiblich an! Ich genoss einfach jede von Lukas Bewegungen.

„Darf ich ihn dir blasen?“, fragte Luka flüsternd und spielte ein wenig mit meinem Schwanz. „mmm ja“, brachte ich gerade noch so heraus und ließ Luka machen. Dieser nahm ohne zu zögern meinen Kolben in den Mund und umkreiste mit seiner zarten Zunge meine Eichel. Er küsste auch meine Eier, ging dann immer weiter rauf und nahm meinen Penis schließlich ganz in seinen Mund.

Es war einfach... atemberaubend. Ich blickte hinunter zu Luka. Da hockte er vor meinen Beinen und bearbeitete voller Lust meinen Penis. Ich stöhnte. Mein Körper zitterte vor Freude und purer Lust. Ich war seit ewigkeiten nicht mehr so geil gewesen wie gerade.

„Gefällt es dir?“, fragte Luka, als er ihn kurz rausnahm. Ich nickte heftig. „Oh ja“, stöhnte ich und kniff meine Augen zusammen. Es war so geil! „Soll ich weitermachen?“ „Ja bitte!“

Ich stöhnte vor Lust, als Luka wieder seinen Mund an meinen Penis ansetzte und die Eichel lutschte. Mit der linken Hand knetete er gleichzeitig meine Eier. Ich fasste es nicht, wie erregt ich war. Ich war komplett rott und stöhnte nur noch.

Irgendwann wurde ich noch erregter und fasste etwas Mut zusammen. Ich nahm Lukas Kopf und drückte ihn langsam auf meinen fetten Schwanz. Luka nahm wie ein Profi meinen ganzen Penis in den Mund und ich stöhnte noch mehr. Nun hielt ich seinen Kopf mit beiden Händen fest und bewegte meine Hüfte etwas auf und ab. Luka würgte einige Male kurz, aber genoss den intensiven Blowjob an mir. Ich zitterte und stöhnte jedes Mal, wenn ich seine Zunge an meinem schwanz spürte. Ich bewegte seinem Kopf auf und ab, auf und ab. Mein Gehirn schaltete völlig ab. Ich war einfach nur geil. Ich wollte einfach nur meine Geilheit auslassen und meinen Saft entladen.

„Ich... ich komme gleich“, stotterte ich stöhnend und warnte Luka vor. Dieser nahm sofort den Mund von meinem Penis. „Ich will, dass du in meinem Arsch kommst“, flüsterte er. Wie? Was? Auf keinen Fall. Oder? Luka zog sich aus, dehnte schon sein Loch und ich sah, wie er ein paar Finger hineinführte. Ich wichste mir in der Zwischenzeit meinen Penis. Ich hatte noch paar Minuten, um zu protestieren. Um nein zu sagen. Aber ich bekam keinen Ton raus. Etwas in mir sagte mir, dass ich es wollte. Dass ich es brauchte. Dass ich es so lange unterdrückt hatte.

 

„Darf ich?“, fragte Luka nach einigen Minuten. Ich nickte. Ja, fuck it. Ich brauchte es. So dringend. Luka sah extrem geil aus. Eine schöne Bräune. Einen harten Schwanz. Und einen muskulösen Körper, den ich am liebsten abgeleckt hätte.

„Geil“, sagte Luka, setzte sich auf meinen blanken Schwanz und rutschte auf meinem schwanz immer weiter nach unten, bis er komplett in ihm versenkt war. Er war komplett bis zum Ansatz drin und es fühlte sich unbeschreiblich gut an. What the fuck? Was tat ich gerade? Ich kniff meine Augen zusammen. Mein Penis steckte in einem Männerloch!

„Gefällt es dir?“, stöhnte Luka und erhöhte das Tempo und ritt immer schneller. Wow. Einfach wow. Natürlich gefiel es mir. Sein enger Arsch. Der Hautkontakt an meinem blanken Penis. Die Nähe seines Körpers. Ich stöhnte und schwitzte. „Mmm ja!“, flüsterte ich zu Luka, der mit seinem heißen Körper vor mir hockte meinen Penis ritt.

„So gut. Ich liebe deinen Schwanz“, stöhnte er und immer wieder stieß mein Kolben in sein mittlerweile ganz geweitetes Loch. Jeder Stoß in sein blankes Poloch machte mich immer heißer, Schweiß tropfte langsam von meiner Stirn und auch sein Körper war leicht nass. Mein Schwanz penetrierte sein Loch ganz tief, ich stieß meinen Penis mehrmals bis zum Ansatz rein und Luka schrie vor Lust und Vergnügen.

Es war der Wahnsinn. Mein Körper kribbelte. Ich hielt Luka an seiner Hüfte fest und liebte es, wie mein Penis immer weiter stimuliert wurde. Ich stöhnte. Gleich würde ich kommen. Er ritt mich schnell und mein Penis wurde immer wieder tief in seinem engen Loch versenkt. Mann, war das geil. Ich stöhnte, schwitzte und keuchte. Mein Kopf kribbelte. Mein ganzer Körper zitterte vor Freude.

„Komm, gib mir alles“, sagte Luka und spürte, dass ich gleich kommen würde. „Mmmmmm“, stöhnte ich zu ihm und hielt seine Hüfte fest, während ich mit mehreren Stößen tief in sein Loch glitt und schließlich eine riesige Ladung Sperma in ihm entlud. Oh fuck!!!

„Oh ja!!“, stöhnte er laut vor Geilheit und nach einigen Sekunden spritzte auch er eine fette Ladung seines Saftes über meinen ganzen Oberkörper. Ich spürte, wie mein ganzer Körper zuckte und mein Penis pochte. Ich drückte Luka so lange nach unten, bis auch mein letzter Tropfen in ihm entladen war. Danach stand er langsam auf und legte sich neben mich. Ufffff. Ich stöhnte und atmete tief ein und aus. Mmmm.

Ich schwitzte. Mein Herz raste. Mein Kopf pochte. Was war gerade passiert?

„Wow“, sagte Luka und grinste. Ich hingegen bekam plötzlich heftige Magenkrämpfe. Diese Art von Krämpfen, wie vor einer Prüfung. Das Gehirn war wieder eingeschaltet und ich verspürte nur noch Scham und Ekel. „Das war geil“, schwärmte Luka und lächelte, ehe er sich zu meinen Lippen bückte. Doch ich stieß ihn weg.

„Alles okay?“, fragte Luka verwirrt. „Es ist besser, wenn du jetzt gehst“, sagte ich streng und schaute nach links zum Fenster. Luka stand kurz wie erstarrt da. Das fühlte sich falsch an. Das war falsch. Ich fühlte mich dreckig.

„Aber... dir hat’s doch auch gefallen?“, sagte er. „Nein.“ „Verarsch mich nicht.“ „Luka verdammt“, sagte ich etwas lauter, „ich habe eine Freundin! Ich kann das alles nicht.“

„Das hat sich aber nicht so angefühlt gerade. Du hast es doch genossen!“, sagte er bloß. „Nein! Ich bin nicht schwul!“, schrie ich ihn nun an und sprang auf.

„Mach, dass du verschwindest, sonst kann ich für nichts garantieren!“ „Beruhig dich“, sagte Luka verunsichert und trat einen Schritt nach hinten.

„HAU AB!! VERSCHWINDE!! ICH WILL DICH HIER NICHT SEHEN!“, rief ich wütend, ehe Luka kommentarlos den Wagen verließ und wegging.

 

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